und auf der Prinzgau-Bahnstrecke Mühldach-Bramberg ist
Wagner-Konzert. Donnerstag, 8. August, nachmittags von
Nr. 6 aus Hanau. Abends von 8—10 Uhr im Saale Tanz.
Bei gutem Wetter abends von
die
Universitäts-Nachrichten.
die schlagende Antwort des Kellners. Der Fürst soll sich so
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habe schon hohe Herrschjaften bedient, die waren stets mit unserer Speisekarte zufrieden und Sie dürfen es eben-
D. R. P. 76 912 von
denn überhaupt, wer ich bin, und mit wem Sie es zu thun haben!" „Nein", erwiderte der Kellner. „Nun, denn, ich
der dortigen Kliniker bestimmt, das; zum medizinischen Studium nur solche Ausländer zugelassen werden sollen, die ein dem deutschen Aditurientenexamen gleich zu aclstcndes Examen bestandet! haben. Ferner soll ein Verzeichnis derjenigen ausländischen Mediziner, ivelche die Berechtigung zum Praktizieren haben, in den Kliniken ausgehängt norden. Im übrigen werden in Rußland deutsche Reichsangehörige so wenig wie Ausländer überhaupt an den kaiserlich russischen Universitäten oder Hochschulen als Studierende oder ^?örer zugelassen.
Deutschlands für den telegraphischen Huldtgunpsgruh bestens danken. Aus allerhöchsten Beseh! der geheime Kadtnettsrat, in Vertretung
„Trink hier, so lange der Wein noch schmeckt. Noch kannst Du das Leben genießen, Denn was in Meran Deine Zunge schleckt,
falls sein." T-er Fremde erwiderte darauf: „Wissen Sie
Gerichtssaat.
— Sperrung von Giroüberweisungen. Ein di« weittsten HandelSkrrise tnteresfierenber Vorgang in Bezug auf den Giro» verkehr hat sich nach dem Zusammenbruch der Letppger Bark frei her Ltloziger RetchSbaokhauptstelle ereignet. Etwa vierzehn Tage nach der osfiztellen Bankerotte»ktarunr der Leipziger Bank war von einem auswärtigen Bankier bet einer der Retchsbankstellen auf Girokonto der falltlen Bark cm namhasler Betrag emgezad't worden, womit der betr.ffende Bankier sein Konto bet letzterer unter ÄuSIötuvg der noch bei ihr d,panierten Effekten völlig saldierte. Einige Tage svöter erhielt tndetz der Bankier von dec RetchSbankhauptstelle in Leipzig die Nachricht, daß die ihr überwiesene Einzahlung nicht an die Leipziger Bank, bezw. deren Masse gelangen könne, weil solche auf Girokonto bet der R-tchsbank eingehenden Beträge zur Aufrechnung gegen ihre (der Retchsbank) Forderungen an die Leipziger Bank bezw. die Konkursmasse verwendet werden solle. Gegen diesen Anspruch wurde der betroffene Bankier sowohl in Leipzig wie in Berlin alSbald vorstellig. Beide Instanzen waren jedoch zuerst nicht gewillt, von dem von der Leipziger RetchSbankhauptstelle eingenommenen Standpunkt ab- zugehen, w'e-oohl noch der jurififfche Beistand deS geschädigten Bankiers darauf binwieS, daß bereits ein Urteil des ReichSgertchtS vom 30. Januar 1884 vorltege, das in einem ganz analogen Falle das Verfahr», der Reichsbank nicht gebilligt und die Auszahlung deS überwiesenen Betrages an die bezügliche Konkursverwaltung entschtedm habe. Dieser damaligen reichsgertchtltchen Entscheidung hat sich dann auch in dem neuen Falle die RetchSbankoerwaltung schließlich wieder untergeordnet, denn rote Leipziger Blätter jetzt berichten, ist die RetchSbankhauptstelle in Leipzig angewiesen worden, die gesperrten Gelder an die KonkurSmaffe der Leipziger Bank nun zur AuSzahluns zu biingen. Dieses Emlenken von Seiten der ReichSbank liegt nur in ihrem eigenen wohlverstandenen Jntereffe, da daS unbegrenzte Vertrauen, das sie in allen Schichten deS deutschen Volkes genießt, un- fehlbar einen schweren Stoß erlitten hätte, wenn solche hone Lds-Handlungen der Einzahler die Retchsbank zu Ihrem eigenen Vorteil und zum Schaden der Ersteren auSnützen wollte.
bin der Fürst von Bulgarien!" „Weiter nichts?!" . . . war
Meratur, Wissenschaft Md Kunst.
Aus Frankfurt a. M. schreibt man uns: In der neuarrangierten August-Ausstellung des Kunstsalon Hermes, Goethe-Eck, beim Opernplatz, sindet sich eine Reihe Werke unserer ersten Meister vereinigt, von denen zu nennen sind: Hans Thoma mit 7 seiner besten Werke, Max Liebermann mit 5 EKmälden, Fritz v. Uhde mit 4, G. Schönleber mit 5 Werken, F. v- L e n b a ch mit 5 Portraits. Mit Einzelwcrken sind vertreten W. Lei bl, Fritz Thauloiv, Franz Courtens, Viktor Gil«, foul, Paul Mathieu, F. A. v- Kaulbach, G a b r. Max, Jos. Wen glein , Ad. v- Menzel und viele andere mehr. Bon Max Klinger-Leipzig und Jes! Lambeaux-Brüssel sind Bronzen ausgestellt.
Wagener & Schilling Oberkauf ungen tragen. Diese Einlagen stad nach aUttt Setten biegsam, unzerbrechlich und rostfrei.
Man verlange ausdrücklich nur Corsels oder Mieder mit Stempelr Wagener & Schilling’sche Hercules Spiral-Einlagen, oder Hercules-Spiralen D. B. P.76918 gy Ueberall zu haben. ______
W/ii« ninmnl die Pit. Myrrrolin-Seife im Gv> wv tJIlllllill brauch gehabt und deren wohl- thättge, unerreichte Wirkung auf die Haut kennen gelernt hat, der wird sich niemals mit rtvec anderen Seife waschen! Die Vorzüge dieser hygienischen ToUettesetse allerersten RangeS find so bedeutende, daß ihr gegenüber eine gewöhnliche Toiletteseife zur wirklich rationellen Haut» und Schönheitspflege gar nicht in Frage kommt.
Tausende von Aerzten haben das „Myrrholtn" erprobt und d ffen antiseptische, neubtldende, konservierende und heilende Eigenschaften rühmend her vor gehoben. Deshalb ist die Pat. Myrr Holm- Seife einzig tu ihrer Art zur erfolgreichen Haut- und Schönheitspflege, zur Verhütung von Ansteckungen u. f. w. jedermann als tägliche Tollettefeife dringend zu empfehle». Ueberall, auch tn den Apotheken, erhältlich.
nach voraufgegangenem Streit durch Erwürgen getötet. | Darmstadt, 3. August. Die bei der feierlichen Eccarius, der die fürchterliche Thal in angetrunkenem Uebergabe des Rektorats für das Studienjahr Zustande begangen hat, rourde sofort festgenommen unb 1900/01 am 16. Oktober v. I. gehaltenen Reden des Pro^ gefesselt in das Ober-Schöneweider Spritzenhaus geschafft, rektors. Geh. Baurat Professors Koch (Bericht über die Stu- Bon dort erfolgte noch in später Abendstunde die Ueber-Idienjahre 1898/99—1899/1900), und die Antrittsrede des! sührung des Gattenmörders nach dem Coepenicker Amts-1 P^xssiors Dr. Karl Sch e r in g (über die geschichtliche Ent- gerichtsgefängnis. «Wickelung der Hypothesen in der Physik, besonders in der
* Thorn, 4. Aug. Leutnant Preu st vom 15. Artill- Lehre vom Licht und der Elektrizität), sowie die Festrede Regiment hat sich gestern in seiner Wohnung mit einem ,um öeburt§fefte des Grostherzogspaares am 24. November Revolver erschossen; die Kugel ist ihm mitten durch JZ. des Professors Putzer (über Tenkmalskunst) sind den Kopf gegangen. Der Beweggrund zu der unseligen „unmehr im Druck erschienen.
That ist unbekannt. Münster, 1. Aug. Die Angehörigen des Verbände« der
* „W eiter nichts!" Von der schlagenden Antwort!fat h 0 lt s ch e n S t u d ev t«n v er ei n e D e u t f ch l a nd s hatten eines Kellners erzählt die „Int. Zeitschr. für Hotelindustrie" I fich gestern abend zur Feier des FestkommerfeS eingefunden. Spontane folgendes Geschichtchen. Dem morgens 3 Uhr in C a s s e l I Beffallsbezeugungen wurden lauf, als Stud. phil. Hävers in seinem ankommenden Schnellzuge entstieg kürzlich ein elegant ge-I Toast »uf die beiden höchsten Autoritäten bemerkte, daß vom Papst flpibetcr tSprr her firf> itadubeni er fein Geväck ttbaefertiat I ^nb oon dem Kaiser auf die Begrüßungstelegramme des Verbandes b-tt- in den Svo ^iaa? erster ^Klasse um einen '°'°n auf dem Drahtwege eingelaufen feie». Da« «Ni-
hatte, in oen öpetfefaat eqrer m Lane oegno, um einen 1 m0tfgte^earamtn r fßaterS lautet•Illmo donuno Wilhelmo Tewea.
Imbiß zu nehmen. Er setzte sich gleich^an einen der^ersten I Roma, gl Jaii. 9,50. Quae nomine praesidum eocietatam catholi-
Tische und bestellte die Speisekarte. Der Kellner btcul)ite I corum in Germania etudioeorum deprompsigti dovotionis senea, boatis-
ihm die Karte und bediente unterdessen seine oilbcren I simus pater peraccepta habuit, ideoque tibi tuiaque oonlegia apostolicam Gäste, während der Herr die Karte studierte. Nach einigen I benedictionem peramanter impertitua eet. M. Card. Rampolla.“ Minuten kam der Kellner wieder und wollte die Bestellung I Das Antwoitsteiegramm des Kaisers lautet: „Berlin, 31. Juli. 3.40. ausnehmen, doch hatte der Herr nickfts seinem Gaumen An H-rrn W. Tewes. S->. Majestät der Kaffer und König lassen der Passendes gefunden. Dieser fragte nun den Kellner, ob Gm-ralverfamwlung deS Verbandes der katholischen Studentenver.ine er ihm etwas Besonderes empfehlen könnte. Der Kellner,' h.nPm
der sah, daß er es mit einem sehr feinen Herrn zu thun habe, zählte noch verschiedene Delikatessen vor und bot alle seine Beredsamkeit auf, um den Herrn zu bewegen, etwas zu genießen. Trotzdem meinte der Herr, als der Kellner geendet hatte: „Weiter nichts?" Der Kellner, der erst etwas verblüfft dreinschaute, sagte: „Erlauben Sie, ich
0. Valentin! Grh. RegierungSrat."
Aus Greifswald teilt man mit: Die theologische Fakultät er» nannte den als Nachfolger Beyschlags nach Halle berufenen Profeffor Lütgert zum Ehrendoktor. — Aus Leipzig wird geschrieben, daß der Prtvatdozent in der juristischen Fakultät Dr. H. Siber einem Rufe als außerordentlicher Profeffor an die Universität Erlangen folgen wird.— Von der philosophischen Fakultät der Universität Göttingen ist zur Beneke-Pretsstiftung für das Jahr 1904 folgende Preisaufgabe gestellt worden: „Die Fakultät wünscht eine historische und beschreibende Darstellung der neulateinischen Lyrik Deutschlands während des 16. und 17. Jahrhunderts und im Anschluß daran eine Untersuchung deS Einfluffes, den diese Lyrik auf die in deutscher Sprache verfaßte Dichtung des 17. Jahrhunderts ausgeübt hat. Die außerdeutschen Neulateiner, insbesondere der Niederlande, werden dabei ausgiebig berücksichtigt werden darüber amüsiert haben, daß er den Kellner in seine I müssen." Bewerbungsschriften sind bis 31. August 1903 an die Fakultät Dienste nahm. (Bekanntlich stammt dieses Schlagwort aus einzustnden. Der erste Preis beträgt 3400 Mk., der zweite 680 Mk. —- Sudermanns „Ehre". Graf Traft beantwortet die Bemerk-|Der Bibliograph Profeffor Dr. Moriz Steinschneider rn Berlin hat ung des jungen Kaufmanns Lothar Brand, daß er Re-1°°rige Woche das 84. S-mest-r seiner Vorlesungen der B-rlmer Un^ serveoffizier im ^Regiment Kronprinz sei, ch" Dr/ullmann°von der juristischen Fakultät der deutschen Universität in
frage: „Sonst nichts?" Drose kleine „Weiter mchts-Geschichte' Ln wurde der Profeffor an der Czernowitzer Universität Reichsratshat das obengenannte Hotelblatt offenbar danach erfunden. abgeordnet„ Dr. Arthur Skedl für die Lehrkanzel des österreichischen D. Red. des „Gieß. Anz.") I CivUprozeßrechtes primo et unico loco vorgeschlagen. — Man schreibt
* Aus der Schweiz. Durch eigene Unvorsichtig-! aus Zürich: An Stelle des an das Polytechnikum in Wien übersiedeln« feit hat sich ein Tourist in den Savoyer Hvchalpen für das! den Professors 2. Tetmajer wurde der außerordentliche Profeffor für ganze Leben unglücklich gemacht. Dr. Joshiva aus Prag Baukonflruktion an derUniversität Lausanne^(Technische Sektion der
machte von Chamounix aus eine Tour über die Mer de I "^"^^Enschaftlich-mathemathischen Fakultät) Franz Schüle von Genf
alace ohne einen Führer mitiunehniprr ßr ftiürifp ab lum ordentlichen Profeffor für Baustatistik, Technologie der Baumaterialien,
giace, oyne einen ^uyrer niitzuneymen. Er stürzte ab, ^auIonatuflion unt Materialprüfung am eidgenössischen Polytechnikum
fiel in ^^^l^^tspalte und konnte erst nack> mehreren!^ ernannt: — An den Hochschulen Frankreichs haben sich im Stunden sehr erheblich verletzt emporgezogen werden. — Studienjahr 1899 bis 1900, über welches jetzt, nach Versendung der Bei einer Radtour über den Fluelapaß stürzte der eng-1 Thfeses, erst Bericht möglich ist, 51 Damen den Doktorgrad erworben, lische Pfarrer Perrin von St. Morgan vorn Belo und b r ach I bis auf 1 Pariser Pharmazeutin, sämtlich Medizinerinnen. Die Mehrzahl, das Genick. — Der kürzlich von den Geschflvorenen zu 35, stammt aus Rußland, 1 aus Italien. 11 bezeichnen sich a[6 „Mme.-* Freiburg in der Schweiz wegen Raubmordes mit 20 Das Gros dieser Promotionen (37) entfällt auf die medizinische Fakultät Juhren Zuchthaus bestrafte Italiener Giovanni Riva wurde der Universität Paris, 5 auf Montepellier, 4 auf Nancy, je 2 auf Bor- von der Krirnüialkarnmer in Luzern wegen eines gleichen Kea“I j uPsTuttaa?tnhb ÜSäÄarw”
Verbrechens zum .Tode verurteilt. — Auf dem Bierwald- ^ seiner^Zeit hierher berufenen Profeffor^Graf v. Kalckreith wurde ftätterjee kippte ein mit sechs Mannern besetztes Boot um. I neuerrichtete Haupllehrerftelle an der Akademie der bildenden Künste Drei der Jufafsen ertranken, drei wurden gerettet. — abertragen. — Der ehemalige Profeffor für Geschichte an der Universität Infolge vierzigstündiger Regengüsse wurde der BahndammILausanne Jules Duperrex ist im Alter von 77 Jahren in Lausanne der elektrischen Bahn von Stansstat nach, Engelberg ober-!gestorben.
halb Grafenort auf etwa 200 Meter unterwaschen. DieI Ausländische Studenten an deutschen Uni- Passagiere müssen eine Viertelstunde zu Fuß zurücklegen, v e r s i t ä t e u. Wie in Leipzig, so werden nunmehr auch Die Post traf heute noch nicht ein. Man hofft die Strecke in Heidelberg, wie es sich auch von selbst gehört, an die bis Montag herzustellen. ! Ausländer, die die Universität besuchen wollen, dieselben
* Hochwasserschäden in Tirol und B a y e r^i. I Anforderungen gestellt, wie an deutsche Reichsangehörige. Auf der Borarlberg-Bahnstrecke Hard-Fussach--Margarethen«Der Senat der Universität H eid el der g hat auf Ansuchen
* Petersburg, 4. August. Das Panzerschiff " ist bei heftigem Sturmwind Während des Stapellaufs gmg hkutk ftüh auf feinem Sutter m «rtMUllg naq, E' d^-zLinL die auf dem Hebekrahn befestigte Flagge Aschaffenburg weiter, um allmählich alle deutschen Flüffe zul^rad, deren Stock einen Offizier und einen Kadetten bereisen. so unglücklich traf, so daß sie sofort getötet wurden,
! während ein Kadett schwer und der Kommandant des EnHifrtjttS» Schiffes, zwei Kadetten und ein Zeichner leicht verletzt
* Krefeld, 3. August. Ein Waldbrand, der! Algier, 3. Aug. In dem großen Pulvermaga- geftern morgen bei Bracht ausbrach, und ungefähr 1200 L । n Pri^z Eugen sand man Spuren eines Anschlages, Hektar Kieferbestände vernichtete, dauerte bis gestern abend 1^ darauf abzielt, das mehrere tausend Kilogramm Pulver gegen 9 Uhr. Die Bewohner der umliegenden Ortschaften enthaltende Magazin in die Luft zu sprengen. Eine er- Kaldenkirck>en, Breyell und Brüggen waren zur Hilfeleisb-1 joscheue Kerze stand mitten im Pulverhaufen, der eigens ung bei den Löscharbeiten hinzugeeilt. Der Schwaden ifthür den verbrecherischen Zweck auf dem Erdboden aufgebedeutend: die Kleinbahn Bracht—Brueggen hat durch, schjckffet war. Wahrscheinlich hatte ein Windstoß die Kerze den Brand eine Betriebsstörung erlitten. vorzeitig zum Erlöschen gebracht. Bon dem Urheber des
* Gatt enmo rd in Oberschöne weide bei Ber -1 Anschlages hat man keine Spur.
(in. Der Restaurateur Rudolf Eccarius, Inhaber der in1 -----
Ober-Schöneweide belogenen Schankwirtschaft „Zur Leuchtkugel" hat seine im 52. Lebensjahre stehende Eheftau Emma
Gingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenübev keinerlei Verantwortung.)
In dem Geschäftsbericht der hiesigen Ortskrankenkrsse für das Jahr 1900 ist eine Bemerkung enthalten, der wohl bis dahin nicht widersprochen wurde, die aber int Interesse derjenigen, die es angeht, einer Richtigstellung bedarf. Es ist in dem Bericht gesagt, „daß bei vielen Betriebskraukenkassen der Aufnahme eine ärztliche Untersuchung vorangehen müsse." Hiermit zeiht der Bericht die Betriebskrankenkassen einer von ihnen gesetzwidrig gehandhabten Maßregel. § 63 des Krankenversicherungsgesetzes bestimmt: „Ber sicher ungs-- iflichtige Personen, welche in dem Betriebe, für welchen eine Betriebs-(Fadrik-)Krankenkasse errichtet ist, beschäftigt werden, gehören, vorbehaltlich der Bestimmungen des § 75, mit dem Tage des Eintritts in die Beschäftigung der Kasse als Mitglieder an." Also, versicherungspflichtige Personen ind sofort kraft Gesetzes beim Eintritt in die Beschäftigung Mitglieder der Bettiebskrankenkasse, sofern sie nicht nachweislich Mitglieder einer den Anforderungen der Krankenversicherungsgesetzes genügenden Hilfskasse sind. Die Aufnahme kann nicht abhängig g e m a ch, t iv e r - den von dem Resultat einer ärztlichen Untersuchung. Das Recht einer ärztlichen Untersuchung kann gesetzlich und auch nur dann, wenn dies statutarisch bestimmt ist, wahrgenomm.'n werden bei nicht versicher- ungspslichtigen Personen, welche der Betriebskrankenkasse als sreiwillige Mitglieder beitreten wollen. — Soweit Einsender die hiesigen Betriebskrankenkassen kennt, bewegen sich deren Statuten sämtlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Beweis hierfür ist auch die denselben seitens des Großh. Kreisamts erteilte Genehmigung^
Beregte Bemerkung gehört daher in das Gebiet halt- loser Nachreden. 1'1'
.Jeder Familienvater
sollte darauf sehen, daß seine Frau und Töchter im Jntereffe ihrer Gesundheit nur nieder oder Coraets mit
Hercules-Spiral-Federn
4—6 Uhr unb abends von 7—9V. Uhr auf der Terraffe infolge von 5?ochwassersck)äden der getarnte Verkehr ein Soniert ber Kapelle des Thüringischen Manen.Regimen,s Sefteltt. Zwischen Lcchthal und Tannheim ist der Post X a « in nfir Im Tan« und Telegraphenverkehr durch Hochwa er gestört. — Bon
Nr. 6 ans Hanau. Abends von 8-10 Uhr im Saale Tanz. Binswangen bis Sonthofen sind alle Fabriken und bte an 50ei gutem Wetter abends von 7 9y8 Uhr am Teiche öercn Gebäude unter Wasser. D-as Elektrizitätswerk zu Konzert der Kurkapelle und Lampionsbeleuchtung. Freitag, Sonthofen sowie andere Jndusttiebetriebe stillten den Bc- 9. August, Konzert bet Kurkapelle. AbenbS 8 Uhr Theater- trieb ein. Durch einen Bergrutsch bei Thalkirchdorf wurde Vorstellung unter Mitwirkung ber Kurkapelle: Benefiz für! der Bahnbetrieb zwisckstii Kempten und Lindau zeitweise Herrn Reaiffenr Jerome Lenoir. „Die schöne Helena", gestört, ist jetzt aber wieder offen. Die Iller ftihrt bei SamStaa, 10 August, Konzert der Knrkapelle. Abends Kempten das höchste Hochwasser seit 1871. Zahlrerckie Hauser Wiener Komvonisten - Konzert. Abends 8 Uhr Theater in der Flußnähe stehen unter Master. Auch bie ^far finn (äcköller- Borlänsiae Anreiae ^eigt hohen Manerstand, und überschwemmte die Auen bet Vorstellung: ^cDfion Schöllet. Boriaustge Nach Meldungen aus Traunstein und Marguart
Donnerstag, 15. dluffust. Einmaliges 7« ’rein richteten auch Traun und Ack)en Schaden an, indem
Stefane mit ihrer Gesellschaft, vom Baudemlle.Theater tn I t-c tei[1Dci|-c Straßen und Felder überschwemmten und Paris. — Demnächst werden auf mehrseitiges Verlangen .v>ochwasserdämme durchbrachen. Außer den Lokalbahnen allwöchentlich an einem Nachmittag Führungen zu den Sonthofen-Oberstdorf und Murnau-Partenkirchen ist die Sprudeln sowie zu den sonstigen Quellen, den Gradier- Lokalbahn Traunstein-Ruhpolding gestört. — In der Gebauten und der Saline stattfinden. ES werden habet Ec-1 genb von Wcrnberg (Oberpfalz) verursachte ein Wolkenbruch klärnngen über die Einrichtungen deS BabeS, Gewinrung Ueberschwemmungen, beschädigte Häuser, Fluren und des Salzes unb ber Mutterlauge gegeben. Die Führungen drücken. . , , r*AU,rT:A,M
leitet bet Borstanb ber Babe-Direklion ober ein von biesem ®ud einem ?rembenbuch.
beauftragter Beamter. Vorahnungen scheint ein Kurgast nach Meran gegangen
Seligenstadt, 2. Ang. Der ^Wasser läuf er-Kapitän r» sein, der auf bemöege^01^1 3« $80^ ma^ Großmann au« Nord-Deutschland traf gestern auf seinem und in das Fremdenbuch des berühmten Batzenhausels daselbst mit einem Bretterhäuschen überbauten Ankerkahne im Schlepp-»den ^ioßseufzer eintrug:
tau eines Kettendampfers, von Groß-Sleinheim kommend hier' Tr,nf hi,r tn Ienfle b8r ®ein noA f4metfL
ein und gab am Abend bei Latern- und Fackelschein vor .......
einem nach Hunderten zählenden Publikum auf dem Main I Mag Arzt unb Teufel wissen."
Proben feiner Wasserkünste. Mit feinen etwa 2,5 Meter! O, über biefen Schlecker!
langen cylinderförmigen Zinkschuhen überschritt er wieberholt * Wien, 2. Aug. Aus emer Fußreise um den Main der ganzen Breite nach in wenigen Minuten. Welt begriffen, traf der bulgarische Student Popow Die zahlreichen Zuschauer folgten mit wachsendem Jntereffe nachmittags in Wien ein. Von hier setzt er seinen Weg den waghalsigen Evolutionen des Kapitäns, der während »nach Paris fort.
seines 8jährigen Dienstes auf Norddeutschen Lloyddampfern ttt«
zu feiner Erfindung gekommen sein soll. Der Wafferläuser ^mp^awr Aleran^E ging heute früh auf seinem Sutter ,u der Richtung nach Stapc getaf en w


