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4.5.1901 Zweites Blatt
 
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Zweites Blatt.

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151. Jahrgang.

Samstag 4. Mai 1901

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger v *

Mts-und Anzeigeblatt für ben Kreis Gießen

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Unter dem Bor sitz des preußischen Ministerpräsidenten Hat «m Donnerstag eine ganz plötzlich nach dem Reichs- ranzler-Palais einberufene vertrauliche Besprechung der preußischen Staatsminister stattgefunden und auch heute ist eme gemeinsame Sitzung des preußischen Landtages- ganz unerwartet einberufen worden. Es steht ziemlich außer Zweifel, daß heute der Schluß beider Häuser des preußischen Landtages in dieser Sitzung erfolgen wird. Es wird behauptet, daß drei Minister ihren Ab­schied erhalten werden, natürlich infolge der unzweifel­haften Ablehnung der Kanalfrage durch den Landtag, ob­wohl heute noch eine Sitzung der Kanalkommission statt­finden soll. Herr v. Thielen soll sich unter den abgehenden nicht befinden.

Wie immer der Verlauf der Regierungskrisis sein wird, so glaubt doch niemand, daß der Liberalismus bei der Neubildung des Ministeriums Berücksichtigung finden werde. Auch Tr. v. Siemens gilt heute nicht mehr als der kom­mende Ersatzmann für Herrn v. Miquel. Die Freunde des Herrn v. Siemens versichern, er schätze seine Unab­hängigkeit zu hoch und er habe dadurch, daß er als Vor­sitzender desHandelsvertragsvereins" in eine so poin­tierte Opposition rur Rechten trat, seinen Eintritt in ein Ministerium mit B e w u ßtsein erschwert. Dem sei nun, Jüie ihm wolle; jedenfalls bedarf es keiner ällzu großen Entsagung, um gerade auf diesen Posten zu verzichten. Der Finanzminister, sagte einmal Herr v. Atiquel offen­herzig, ist immer ein unpopulärer Mann; in ihm verkörpern sich die unerfreulich klingenden WorteFiskus" undSteuern". Vollends würde Herr v. Siemens bald ab­gewirtschaftet haben, ohnmächtig gegen die konservativen Parteien, die im preußischen Abgeordnetenhause das Heft in der Hand haben und in der Hand behalten, und wenn noch so oft die Auflösung vollzogen würde. Der frühere Direktor der Deutschen Bank handelt also nur klug, eine kurzlebige Ministerherrlichkeit von der Hand zu weisen. Tas Wahrscheinliche ist, daß Herr v. Miquel selbst in der Stille einen Nachfolger sich herangebildet hat und diesen der »kröne empfehlen wird, wenn er den Entschluß faßt, sich ins Privatleben zurückzuziehen. Tas wird dann wohl ein ebenso konservativer Mann sein wie Herr v. Miquel nach und nach geworden ift

Ueberhaupt bleibt der Grundcharakter der Regierung Vonservativ, und für liberale Minister ist in Preußen kein Platz vorhanden! Tarin liegt eine angenehme Gewähr für die konservativen Parteien, gewissermaßen die Garantie des politischen Besitzstandes, weil der amtliche Apparat bei Neuwahlen, gleichviel welcher Parole, unter allen Um­ständen mitwirkt.

Der Ministerwechsel wird kein Systemwechsel fein; der Faden wird fortgesponnen, und darum läßt die Frage ziem­lich kühl, auf welche Männer die Wahl fallen könnte.

Graf Bülow, der gestern abend einen Jmmediatvortrag beim Kaiser gehalten hat, wird heute dem Landtag im Namen der Regierung eine Erklärung abzugeben haben. Tie Auflösung des preußischen Abgeordnetenhauses würde kaum irgend jemand aus der Kanal-Opposition schwankend machen, die Waage nicht zu Gunsten der Kanäle senken. GS ist also, wie gesagt, anzunehmen, daß die Regierung zu dem Entschluß gelangt ist, die gesamten Kanal-Be­ratungen abzubrechen und den Landtag zu schließen.

Nach dem Schluß des Landtags dürfte die Neubildung des Ministeriums nicht auf sich warten lassen. Man wird eS als einen Vorteil bezeichnen müssen, daß die Krisis <uf diese Weise eine rasche Lösung findet, und dadurch dem Zustande der Ungewißheit ein Ende gemacht wird.

DieKönigsb. Allgem. Ztg." giebt übrigens folgende, ihr von einer in der Regel gut unterrichteten Seite zu­gehende Drahtmeldung unter Vorbehalt wieder:Berlin, Mai. Aus Hofkreisen erfahre ich, daß der Kaiser in Eisenach folgende, für unsere ganze Politik sehr bedeutsame Aeußeruug aethan habe. Er denke vor der Hand nicht daran, dem Grasen Bülow einen Nachfolger zu geben. Tie darauf hinzielenden Erörter­ungen in der Presse seien müßiges Gerede, wenn aber der Tag kommen werde, wo die Frage thatsächlich aktuell würde, dann werde er sie in einer Weise lösen, die dem Amte des Reichskanzlers eine neue und erhöhte Be­deutung geben werde. Die Politik der Hohenzollern solle bann ein Hohenzoller vertreten, ben keine Partei für sich reklamieren könne, und der ihm schon lange ein persönlicher maßgebender politischer Berater sei: der Prinz Albrecht von Preußen. In der äußeren wie in der inneren Politik verdanke er dem ruhigen Urteil dieses väterlichen Freundes gerade in letzter Zeit wieder wert­volle Fingerzeige und da der Augenblick nicht mehr fern fei, wo der Prinz von Braunschweig die ihm übertragene Aufgabe als gelöst betrachten dürfe (?), werde es dann vor ko mm en den falls möglich fein, ihn amtlich zur Leitung der Reichsverwaltung zu berufen.

Ter erste Teil der Meldung mag plausibel klingen, der zweite gewiß nicht. Erstens wird Prinz Albrecht von Preußen von der äußersten Rechten und namentlich denen um Stöcker als ihr Mann betrachtet; zweitens ist eS kaum denkbar, daß einer der ältesten Prinzen des Herr­scherhauses, der gegenwärtig eine staatsrechtlich unverant­wortliche Stellung einnimmi, verantwortlicher Minister werde. Tas ganze Gerede kann nur als neuer Beweis der gegenwärtigen Zerfahrenheit unserer innerpolitischen Ver­

hältnisse, die selbst die unmöglichsten Projekte hervor­ruft, angesehen werden.

Es fann nicht fehlen, daß in diesen politisch bewegten Tagen der Rangerhöhung von Persönlichkeiten, die im öffentlichen Leben bekannt geworden sind, größere Bedeut­ung beigemessen wird, als dies unter normalen Verhält­nissen der Fall gewesen wäre. Dies dürfte auch zutreffen bei der soeben erfolgten Ernennung des Kontreadrnirals Büchsel vorn Reichsmarineamt zum Vizeadmiral. Büchsel, ein im Reichstag wohlbekannter Seeoffizier, ist noch ver­hältnismäßig jung und hat eine glänzende Karriere gemacht. Er steht in dieser Beziehung hinter dem Marine-Staats­sekretär v. Tirpitz nicht zurück. Ob er diesen eines Tages ablösen wird? Unwahrscheinlich ist das keineswegs, denn Büchsel arbeitet seit mehreren Jahren schon als Abteilungs­chef im Marineamt und ist mit den Besonderheiten dieses Ressorts, der Vertretung im Parlament usw. vertraut. Äe Beredsamkeit freilich ist ihm so wenig verliehen wie Herrn v. Tirpitz. Doch diese Eigenschaft läßt sich, da die Flotten­organisation in der Hauptsache durchgeführt ist, in Zukunft allenfalls entbehren.__________________________________________

Engländer und Bure«.

Eine Burenabteilung ist über die Grenze nach dem Zululand unter dem Kommando von Beyers. Es hat bei Mahlabatini ein Gefecht mit einer improvisierten englischen Schutztruppe gehabt, die Kitchener mit außer­ordentlichem Lob wegen ihres angeblich bewiesenen Mutes überschüttet wird. Sobald die Nachricht von dem Einfall der Buren bekannt wurde, brach der Magistrat von Mahla- batini mit 26 janderen Europäern, auf, um Beyers Kommando entgegenzugehen, während die eingeborene Polizeitruppe zur Bewachung des Lagers in Mahlabatini zurückgelassen wurde. Man traf in einer Entfernung von 2,5 Kilometern mit Beyers zusammen, und es kam zu einem heftigen Gefecht, bei dem die Morgendämmerung die Briten vor größeren Verlusten bewahrte. Bei Tagesanbruch wurden die Buren, die den Nkongeni Nek besetzt hatten, wo die Straße über .die Nkongeniberge führen, auf die Höhe des Berges zurück- getrieben. T4e Buren hatten sich auf einen weiten Raum, nämlich fast auf dem ganzen Nkongeniberge und teilweise auf der Mundi-Ebene entwickelt. Tie Briten entwickelten sich den Buren gegenüber, und jeder Mann kämpfte gänz­lich selbständig. Allmählich wurden die Buren zurückge- brängt, und um 11 Uhr zogen sie sich über die Grenze zurück. Eine starke Abteilung Buren suchte in den Senk­ungen und hinter den Bäumen bei ihrem alten Lager auf dem Nkongeniberge Teckung. Bei der Vertreibung der Buren aus diesen Stellungen ereigneten sich die meisten britischen Verluste.

In der Donnerstagsitzung der Londoner Prüfungs­kommission für Entschädigungen und Ansprüche der aus Südafrika ausgewiesenen Personen verlas der Vor­sitzende Milwain ein Schreiben des Vertreters ber österreichisch-ungarischen Regierung Stockinger, in welchem derselbe erklärte, es sei z w e ck l o s, daß er ferner den Sitzungen beiwohnte; er ersuchte den öster­reichisch-ungarischen Botschafter, nachdem seitens des Vor­sitzenden in der ersten Sitzung der Kommission die unge­rechtfertigtsten Ansinnen gegen die fremden Delegierten gerichtet seien, und nachdem ber Vor­sitzende rundweg ablehnte, vollkommen zur Sache gehörige, notwendige Fragen von seiner, Stockingers Seite, zu beantworten, müsse er seiner Regierung überlassen, zu entscheiden, ob die Interessen durch Vertretung in ber Kommission irgenbtoie gefördert werden könnten. Ter deutsche und holländische Vertreter erklärten, sie schlössen sich dem Schreiben Stockin­gers nicht an, und sprachen ihr Vertrauen zur Kommission aus. Ter Vorsitzende erklärte hierauf, die »Kommission wünsche ihre Arbeit in versöhnlichem Sinne zu verrichten, der Zwischenfall sei erledigt. Wenn ber Zeit­punkt für Anhörung Oesterreich - Ungarns gekommen sei, werde Stockinger benachrichtigt, wenn er dann unterlasse, die Ansprüche ber Kommission zu unterbreiten, werde die­selbe keine Schuld tragen. Es scheint doch mit dem guten Willen ber Engländer, Entschädigungsansprüche von Angehörigen fremder Nationen zu erfüllen, seinen erheb- liichen Haken zu haben. Tas vom deutschen Vertreter aus­gedrückte Vertrauen bleibt danach etwas verwunderlich.

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Telegramm deS (Siebener Anzeigers.

K a p st adt, 3. Mai. Amtlich. In der Vorwoche find 6 3 Pest fälle, davon 32 tätlich, bisher in der Gesamtzahl 519, darunter 217 tätliche vorgekommen. Die Krankheit, die in Mafeking beobachtet ivird, zeigt alle Symptome ber Pest.

Die Lage in China.

General-Feldmarschall Graf Wald er fee meldet am 1. Mai aus Peking: Nach jetzt vorliegenden Berichten beträgt der Gesamtverlust in den Gefechten am 23. und 24. April: Leutnant Drewello 1. Regt, und 7 Mann tot (davon 2 beim Fouragieren von Einwohnern erschlagen, 2 ManU bei Pulverexplosion), Leutnant Richert 1. Regt, und 12 Mann schwer verwundet, Major v. Mühlenfels 1. Regt., Leutnant sterb er g 3. Regt, und Leutnant Koch Reg. 4 und 34 Mann leicht verwundet, Oberst Hoffmeister durch Absturz verletzt. Es sind 18 Schnell- euerkanonen und große Zahl Geschützrohre alter Konstruk- tion erbeutet.

Außer den auf die Garnisonen von Tientsin und Schan- haikwan bezüglichen Maßnahmen schlagen die Generale ber einzelnen Nationen vor, daß zur Belegung des Distrikts von Tientsin mit Garnisonen Deutschland, England, Frankreich und Japan je 1400, Italien 400 Mann stellen sollen, und daß ferner für den Bezirk Schanbaikwan Deutschland, Rußland, Frank­reich und England je 300 Mann, Italien eine Kom­pagnie stellen sollen. Des Weiteren empfehlen die Generale daß, solange noch irgendwelche fremden Truppen in Pet- schili zurückbleiben, auch stets Kriegsschiffe aus dem Peiho liegen müssen, sowie die Anwesenheit einer in­ternationalen Flotte in Taku und stete Verbind­ung mit derselben erforderlich ist; sie empfehlen ferner, die Zivilverwaltung den Militärbehörden zu unterstellen. Nach Herabsetzung der Garnison vor Tientsin auf 2000 Mann würde es möglich sein, die Wiederherstellung einer ausschließlich chine­sischen Verwaltung in Erwägung zu ziehen. Die Schaffung eines Oberkomniandos über die internatio­nalen Truppen werde wünschenswert sein. Diesem Ober­kommando sollten auch die Gesandtschastswachen unterstellt fein. Was die Frage ber Räumu n g bes Landes betrifft, so waren die Befehlshaber der deutschen, britischen und japanischen Truppen der Ansicht, daß diese Räumung nicht eher beginnen dürfe, als b i s China Zahlung der gesamten En t s chädi g u n g s f o r d e r un g en zuge­sichert habe. Die Franzosen waren dafür, binnen vier­zehn Tagen 3000 Mann und ben Rest binnen weiteren sechs Wochen zurückzuziehen. Sie wollten mit Rücksicht auf daS Klima nur Kolonialtruppen als Garnisonen zurücklasseu. Italiener und Oesterreicher hatten noch keine Anweisungen seitens ihrer Regierungen, die Amerikaner enthielten sich oer Meinungsäußerung und die Russen waren bei diesen Konferenzen der (Generale nicht vertreten.

Also die Deutschen in Bezug auf Truppenmenge wieder an der Spitze! Und die vielgerühmte Einigkeit läßt auch i» dieser Beziehung viel zu wünschen übrig. Auch dieses ist wieder ein Zeichen dafür, daß die Mächte überall die Deutschen vorzuschieben belieben.

Nach Mitteilungen des preußischen KrieasministeriumS über die Fahrt der Truppentransportschiffe hat der ReichS- postdampferStuttgart" mit 320 von Ostasien heimkehren­den Tienstunbrauchoaren am 1. ds. Mts. Neapel passiert.

Parlamentarisches ans Hessen.

Ter Zweiten Kammer sind neuerdings mehrere Berichte des 4. Ausschusses zugegangen. Zunächst wird berichtet über drei Vorstellungen von pensionierten Beamten, betreffend ihre Pensionsverhältnisse. Von der Mehrheit wird bean­tragt, die Kammer wolle die Gesuche für erledigt er­klären ; die Minderheit dagegen wünscht, die Kammer wolle die Regierung um eine Gesetzesvorlage ersuchen, durch ivelche die vor dem 1. April 1897 pensionierten Beamten rücksicht­lich ihrer Pensionsbezüge den nach diesem Zeitpunkt pensio­nierten gleichgestellt werden. Ebenso stellt sich der Aus­schuß W. der Vorstellung der seit dem 1. April 1899 pensionierten Volksschullehrer, betreffend Erhöhung ihrer Pension, und zu der Vorstellung pensionierte« Volksschullehrer zu Gießen betreffend Pensions­aufbesserung. Auch hier ist die Mehrheit dafür, daß die beiden Vorstellungen für erledigt erklärt werden; die Min­derheit dagegen ist für eine Gesetzesvorlage, durch welche die vor bem l. April 1900 pensionierten Lehrer rücksichtlich ihrer Pensionsbezüge den nach diesem Zeitpunkt pensio­nierten gleichgestellt werden.

Ter vierte Ausschuß beantragt ferner, die Kammer wolle die Regierung wiederholt ersuchen, die Eisenbahnteleg^a- phisten der früheren Hessischen Ludwigsbahn in Anbetracht ihres früheren Anstellungsverhältnisses aus der Kategorie der Unterbeamten wieder in die ber Subalternbeamten zu versetzen.

Tie Abgg Tr. Schmitt und Genossen beantragten, die Kammer wolle die Regierung ersuchen, den bei ber Flößerei in Kastel und Kostheim beschäftigten Arbeitern zu gestatten, an der Floßlandestelle zwischen Kastel und Kostheim un­entgeltlich Eis zu brechen. Die Majorität des Ausschusses wünscht Wlehnung dieses Antrages, die Minorität dagegen Annahme.

Ein Anttag des Abg. Backes betreffend die Halte­stelle n au f seh e r der preußisch-hessischen Eisenbahn-Ge­meinschaft, soll dem Ausschuß zufolge für erledigt erklärt werden; ebenso eine Vorstellung des Verbandes der ka­tholischen kaufmännischen Vereinigung Deutschlands, ber zufolge die Umsatzsteuer der großen Warenhäuser und Versandtgeschäfte an die Kommunen überwiesen und zur Entlastung des kleineren und mittleren Gewerbestandes von der Gewerbesteuer verwendet werden soll.

Auch die Vorstellung des Gemeindevorstandes Heppen­heim a. d. B. und die der Stadt Großumstadt betreffend Errichtung von Amtsgerichten in Heppenheim und Dieburg bUen nach dem Wunsche bes Ausschusses für erledigt er­klärt werden. Die Errichtung eines Amtsgerichts in Sprendlingen wird von der Majorität abgeleynt, von der Minorität dagegen zur Berücksichtigung empfohlen.

Deutsches Reich.

Berlin, 2. Mai. Aus Potsdam wird gemettxi: Der Kaiser traf um 8 Uhr auf Station Wildpark ent