Nr. 359 Zweites Blatt. 151. Jahrgang.
Sonntag 3. November 19VI
Erscheint täglich mit Ausnahme des Montags.
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Politische Tagesschau.
Neue Steuern?
Die finanzielle Verlegenheit, in der sich das Reich befindet, ruft die Steuer-Künstler auf den Plan. Es giebt immer hilfsbereite Leute, die sich für die Negierung bemühen, oder Leute, die den Ehrgeiz haben, eines ihrer Projekte, unb sei es selbst auf so unpopulärem Gebiete, ver- wirtlich zu sehen. Ueberflüssige Arbeit! Dr. v. Miquel konnte amüsant über solche Anstrengungen spotten, der Regierung neue Quellen zu zeigen. Was ihm, dem Minister, iin Laufe seiner Amtsthätigkeit von privater Seite an Material zu ..vorzüglich geeigneten" Reichssteuern, zu „kolossal erttagreichen" Mconopolen eingesandt worden sei, von flüchtig hingeworfenen „Anregungen" und Vorschlägen bis zu vollständigen, detaillierten Gesetzentwürfen, damit lasse sich eine Bibliothek füllen. Und jeder Einsender versichere, „seine" Steuer schmerze nicht, werde vielmehr mit Leichtigkeit) um nicht zu sagen: mit Vergnügen getragen werden. . . Herr v. Miquel ha- aber trotz dieses eifrigen Angebots, in Steuersachen alles „im Hause arbeiten" lassen. Auch unsere heutigen Finanzletter, einschl. unseres Herrn Gnauth, befolgen diese Praxis. Wenn das Reich einer neuen Steuer bedarf, so fällt höchstens die Wahl schwer. Pläne und Erhebungen sind reichlich vorhanden in den amtlichen Aktenschränken. Die Geheimräte haben auch nicht gefeiert; unter ihnen giebt es auch Steuer-Finder, und diese beherrschen die Technik, eine Steuer-Idee in die brauchbare Form zu bringen, natürlich ganz anders als die Steuer-Dilettanten. Bei dem Anempfehlen einer Reichssteuer spiett übrigens manchmal die liebenswürdige Erwägung eine Rolle, daß andere das Opfer sein sollen. Das ist einmal im Reichstag durch die Bemerkung glossiert worden, unsere Tabakinteressenken hätten gar nichts einzuwenden gegen eine Erhöhung der Biersteuer, beide Jnteresscntengruppen seien aber darin einig, daß eine mäßige Mehrbelastung beispielsweise dem Branntwein nichts Schaden könne. Der heilige Florian soll, nach der aufrichtigen Bitte in ländlichen Gegenden, das c^ene Haus verschonen und lieber andere anzünden. Ein Standpunkt, der sich immerhin verstehen läßt.
Aber es ist schwer zu begreifen, wenn gegenüber den indiretten Reichssteuern, die den Massenverbrauch treffen, die direkten Reichssteuern, Einkommen- und Vermögenssteuern, schier gepriesen werden. Ist es etwa erfreulich, wenn der Steuerbote das bare Geld abholt, schreckliche Androhungen der Zwangsbeitreibung im Schilde führend? Die Zahl Derer, denen die Steuerentrichtung an Staat und Gemeinde eine gleichgiltige Sache ist, dürfte überaus gering sein. Die große Masse der Steuerzahler sieht den Fälligkeitstermin mit einer gewissen Beklemmung nahen. Nun käme noch das Reich und holte sich auch sein Teil, etwa in Form von Zuschlägen zu den staatlichen Steuern — wir bezweifeln recht sehr, daß eine solche neue Nummer auf der schon reichhaltigen Steuerkarte irgendwo populär wäre und mit Befriedigung getragen würde in dem Gedanken daran, daß diese direkte Steuer eine neue Steuer auf den Massen-' verbrauch verhindert hat. Ja, wenn dadurch alle Reichssteuern auf den Massenverbrauch aus der Welt geschafft würden, das wäre dann ein Trost. Aber davon kann keine Rede sein, oder die Reichseinkommen- und ReichSver- mögenssteuer müßte außerordentlich unerschwinglich, hoch fein. Zudem, wir haben in den Bundesstaaten kein einheitliches Steuersystem. Das ist aber doch die erste Voraussetzung für Zuschläge zur Einkommen- und Vermögenssteuer von Neichswegen, im Interesse einer gerechten, gleich
mäßigen Heranziehung der Steuerpflichtigen. „Gar keine neue Reichssteuern!" Das läßt sich hören. Wir sehen jedoch nicht ein, daß eine direkte Reichssteuer, auf Einkommen und Vermögen, weniger schmerzlich sein soll, als eine neue Steuer auf den Massenverbrauch. Wir wünschen, daß durch Sparsamkeit Beides vermieden wird.
Die Tötung eines unheilbar Kranken durch den Arzt.
In der Zeitschrift „Das Recht" war vor einiger Zeit Oberlandesgerichtsrat Wilutzty dafür eingetteten, die Tötung eines in qualvollem, unentrinnbarem Todes- kampf sich besindenden Menschen durch den Arzt straflos zu lassen, um so dem Menschen dieselbe Wohlthat zuteil werden zu lassen, wie sie z. B- dem Hunde gewährt wird. In der letzten Nummer derselben Zeitschrift wendet sich Landgerichtsrat Oppler in Metz mit aller Schärfe gegen diesen Vorschlag, indem er auf die Gefahren hinweift, die seine Durchführung mit sich bringen müßte. Denn einmal ist es unter keinen Umständen ausgeschlossen, daß der Arzt sich nicht doch darüber täuschen könnte, ob nicht der Kranke vielleicht doch noch dem Leben zurückgewonnen werden könnte. Bei aller Achtung vor der medizinischen Wissenschaft weiß wohl jeder, daß selbst die berühmtesten Professoren, namentlich in Bezug auf innere Krankheiten, schon Todesurteile über Patienten ausgesprochen haben, die sich dann noch Jahre lang des Lebens erfreuen durften. Und wer will bei solchen schweren Krankheiten stets mit unumstößlicher Gewißheit feststellen, ob unbedingt ein Todeskamps vorliegt oder vielleicht nur ein schwerer Anfall des Leidens? Zum Zweiten ist die Möglichkeit gegeben, daß unter Beihilfe eines' gewissenlosen Arztes ein unbequemes Menschenleben beseitigt werden könnte. Landgerichtsrat Oppler ist kein Pessimist, wenn er besorgt, daß „unter dem Deckmantel eines solchen Gesetzes die greulichsten Verbrechen begangen werden könnten". Man braucht nur daran zu denken, welche Fülle von rechtlichen Beziehungen mit dem Ableben eines Menschen eine Aenderung erfährt, um nicht daran zu zweifeln, daß es oft genug nicht an „Interessenten" fehlen wird, denen die „Abkürzung" der Leiden eines Schwerkranken aus anderen Gründen, als denen der reinen Menschlichkeit erwünscht wäre. Zu den vornehmsten und ersten Aufgaben des Staates gehört der Schutz des Lebens seiner Untertanen und darum darf er zur Herabminderung dieses Schutzes nicht die Hand bieten.
Die Iachfäulnis der 1901er Taöake.
Entsetzliche Zerstörungen hat die Ungunst der Witterung an den am Dache hängenden Tabaken im badischen Oberlande, im Neckarthal, im rheinbayrischen Distrikt und tettweise auch an der Hardt angerichtet. Diese Zerstörung durch Fäulnis übertrifft bei weitem diejenige der Jahre 1894 und 1888. Man muß schon auf die Jahre 1882 und 1866 jurüdgreifen, um ein Analogon zu finden. Ja, man kann ohne Uebertreibung sagen, daß ein Drittel aller Tabake mehr oder weniger gelitten habe, und im badischen Oberlande (Ried) finden wir Hauptorte, wo trotz bester Trockeneinrichtungen sich die Zerstörung zugestandener Weise auf viele Hunderte von Zentnern beläuft. Wer mit Umgehung der außen herumhängenden „Probebandeliere"' das Interieur der Hänge einer genaueren Prüfung unterzieht, wer mit Lebensgefahr und trotz aller Warnungen der Ortsmakler in die Mitte einer solchen Hänge viele Meter hoch hinaufsteigt, und hier Umschau hält, der wird ausrufen: „Hier oben aber islls fürchterlich!" Diejenigen Blätter, die nicht durch Rippenfäulnis Not litten, sind durch das wochenlange Schwitzen und Naßwerden
schwarz und konsistenzlos geworden — bei der geringsten Berührung wie eine Mumie auseinanderfallend!
Die langjährige Erfahrung lehrt, daß alle leichten Ernten durch die Witterung und Atmosphären angegriffen werden. Auch in der besten Trockenperivde leiden leichte Tabake am Dache Not. So hat der sonst gesunde, aber leichte 1900 er einen geradezu unerhörten Prozentsatz loser Blätter, Abfälle und Deealo ergeben, obgleich die Trocknung eine ganz normale war.
Mann kann daher leicht ermessen, in welchem höheren Maße die noch leichteren 1901 er Tabake Not gelitten haben, und wie viel größer dieses Jahr die genannten Uebelstünde sein müssen, nachdem wochenlang das denkbar schlechteste Wetter geherrscht hat.
Wer angesichts dieser Thatsache wieder den traurigen Mut haben sollte am Dach zu kaufen, so schreibt man der „Südd. Tabakztg", der wir diesen Schmerzensruf entnehmen, lasse man nur ruhig kaufen; er wird bald satt werden! Haben doch auch die „famosen Feldkäufer" der Sandblätter und Grumpen ihren Lohn dahin! — Letztere sind im Oberlande wie es bei dem schlechten Wetter nicht anders möglich war, in total verregnetem Zustande eingebracht worden und daher für die Fabrikation so viel wie wertlos; erstere haben ebenfalls Not gelitten und sind namentlich im Bühlerthal und Hanauerland durch die Nebel geschädigt worden. Dieser Ausfall bildet ein Omen für den Ausfall des Obergutes und wer keine Lehre hieraus ziehen wird, dem ist eben nicht zu helfen! Das ist sicher: Wird der Tabak am Dach gekauft, so bekommt der Käufer eben die Ware „wie sie fällt", läßt man aber den Pflanzer seinen Tabak vorher abhängen, so ist er genötigt, im eigenen Interesse dasjenige Sortiment vorzunehmen, das Dem Begriff „kaufmannsguter" Ware einigermaßen entspricht.
Vermischtes.
* Die berühmte Frau von Chicago. Die Fa-> mitte Ormsby in Chicago hat ihren eigenen Rekord geschlagen. Vor zwei Jahren wurde Frau Ormsby von Drillingen entbunden, und bei der Taufe der jungen Weltbürger in der St. Cäcilia-Kirche gab es ein großes Aufsehen. Nunmehr hat der Storch eben derselben Dame vier Kinder auf einmal gebracht, drei Buben und ein Mädchen, die bereits in dem gleichen Gotteshause getauft wurden, und die Namen William, Theodor, John und Edith erhielten. Wie die diesjährige Leistung der Frau Ormsby ihre vorige weit überragt, so hat auch die diesmalige Taufe die letzte weit zurückgelassen. Nicht nur war die Cäcilienkirche von Erwachsenen bis auf den letzten Platz besetzt, auch die Jugend der Nachbarschaft, Hunderte von Kindern, stürmten die Gange herauf bis an den Altar, um die Merkwürdigkeit zu bestaunen, so daß der amtieren.be Priester ins Gedränge kam, und nur mit Mühe Ruhe und Ordnung schaffen konnte. Erst seine Drohung, er werde die Kirche, die kein Theater fei, gewaltsam räumen lassen, brachte die Menge zur Besinnung. Die glückliche Mutter wohnte, in einer wahrhaften Staatstoilette der Zeremonie bei. Vier Paare von Taufpathen hielten die vier Babies über die Taufe. Wagen von milchweißen Pferden gezogen/ hatten die Täuflinge nach der Kirche gebracht, und fuhren sie wieder heim. Frau Ormbys Haus wird täglich von neugierigen Besuchern gestürmt: sie hat daher als kluge Mutter ein Eintrittsgeld von sechs Dollars erhoben für die Sparbüchse der Kleinen — wie sie sagt. Frau Ormsby ist eben nicht nur berühmt, sie ist auch praktisch!
Feuilleton.
(Nackdruck verboten.)
Maudereien aus der Kaiserstadt.
Vergessene Originale. — Ein artiger Schweizer über die Berliner. — Sereuiffimns aus den Brettern.
Je kleiner die ©tobt, desto mehr Raum hat sie für jene alten schnurrigen Sonderlinge, die ihren Lebensweg seitab traben, für jene drolligen Spaßmacher, bereit lustige oder bittere Einfälle von Munb zu Ättrnd wanbern. Eine Weltstadt hat kein Original mehr, wenigstens keine, die überall gekannt sinb, von jung und alt, von hoch und niedrig. Der Kreis ist zu groß, der betrieb zu laut geworden. Die komischen alten Herren sind ausgestorben, ohne Nachwuchs zu hinterlassen. Papa Wrangel mit seiner persönlichen Grammatik, die ihn nicht die berühmte Entscheidung zwischen „es deucht mir" unb „es deucht mich" treffen ließ, war der letzte. Wenigstens „bin ich die Meinung", um mir feine Umgehung der verttackten „Deucht"-Fälle zu nutze zu machen. Was sich heute noch als Original eines gewissen Rufes erfreut, wie der „grobe Gottlieb", der seine Gäste neben Bier und Broten mit schablonenhaften Derbheiten reguliert, zählt nur bedingt mit Diese gesuchte Originalität ist nicht Selbstzweck, sondern Ge^chäftsmittel. Es ist so angenehm, einmal beim Kragen genommen und nach allen Regeln der Hausknechtskunst an Die frische Luft befördert zu' werden, während einem sonst der gallonnierte Portier die Thür aufreißt, als wäre man ein waschechter Graf oder Reichsbaron. Fünfzig Jahre sind es just, daß man eins der echten Berliner Originale.zu Grabe trug, ein Männchen, das viele Jahrzehnte lang durch die Straßen des damals noch kleinstädtischen Berlins getrippelt war; im grauen Pird et- rock, grauen Pantalons, Gamaschen und schneeweißem Halstuch, Die graue Mütze stets in der Hand. Immer vergnügt •unb zu einem fröhlichen Scherz aufgelegt war er der .populärsten einer im alten Berlin, unb selbst der Kaiser :von Rußland verlangte, daß ihn bet Maler Fr. Krüger auf
dem großen für üjn bestimmten Paradebilde unter den Zuschauern im Vordergründe mit anbringen mußte. Es war das der Theaterfriseur Johann Friedrich War nicke, der sämtlichen Bühnengrößen seiner Zett'den^Kopf zurechtgesetzt hat, wenn sie ihn nicht still hielten. Er war beliebt, nicht nur hinter den Kulissen und im Kreise des Berliner Bürgertums, sondern auch bei Hofe. Als er 1832 im Oktober sein 50jähriges Dienstjubiläum feierte, erhielt er von den königlichen Prinzen unter anderem auch zwei silberne Leuchter, die nach Entwürfen des Kronprinzen, des nachmaligen Friedrich Wilhelm IV., hergestellt waren unb schön ciselierte Haarflechten, Locken, bärtige Köpfe, Puder- quasten, Kämme und Brennscheeren als Verzierungen aufwiesen. Daß er auch zuweilen den Pegasus striegelte, beweist seine auf sich selbst gemachte Strophe: „Stets bleib' ich treu der alten Weise — Und trag auf meiner Lebensreise, — Wie sich's gebührt, den Puderrock, — Geh stets zu Fuß und ohne Stock. — Was ich verdiene mit dem Kamm — Wend' ich für Frau und Kinder an — Unb freue mich der schönen Welt — So lange, wie es Gott gefällt." — Mit lächelndem Gleichmut war er gewöhnt, die Klagelieder seiner Freunde anzuhören. Wenn aber seine Trostgründe gar keinen Anklang finden wollten, pflegte er zu sagen:
„Halte aus unb schreie!
Das ist die beste Arzeneie!"
Auch Lachma nn, der berühmte Germanist, der nun auch schon sein halbes Jahrhundert im märkischen Boden schlummert, war eine der originellsten Persönlichkeiten des vor- märzlichen Berlin, dessen Witzworte eifrig kolportiert wurden. Interessant war seine Sammlung komischer Zeitungsannoncen. Ein gut Teil derselben hatte er jedoch selber erfunden unb im Berliner Jntelligenzblatt zum „Grützen feiner ahnungslosen Mitbürger" aufgegeben; bazu gehörten sicher bie „in" Schlafröcken gut ein genähte Denwiselle", der „in nichts eingewickelte, verloren gegangene Fünfthaler- chein", sowie die demnächst „eintresfenben Oldenburger Ochsen, die ihresgleichen suchen". Beim Tode eines hohen Beamten, der sich nicht a-rabe durch allzu große JntelttFenz
ausgezeichnet hatte, sagte er trocken: „So einer hat es leicht mit dem Sterben. Unsereins muß erst noch seinen Geist aufgeben!"
Dieser bissige Humor, der die Berliner Originale fast durchweg auszeichnete, ist zum Teil daran schuld gewesen, den Berliner bei seinen Stammverwandten ein wenig in Verruf zu bringen. Um so erfreulicher berührt es den guten Spree-Athener, wenn einmal auswärts sein Lob gesungen wird, wie es unlängst in dem ju Zürich erschienenen „Tefterbuch" eines vielgereisten Schweizers geschehen ist. Dieser Tester schwärmt.für Berlin und die Berliner, ec rühmt ihre Stadt unb deren Verkehrsleben, er preist den Tiergarten, die Paläste, die Denkmäler — ein charmanter Kers ohne Zweifel, der wirllich verdiente, eingeborener Berliner zu sein. Und er muß ein ^on-nta^finb sein; denn bei allen seinen Beobachtungen hat er Glück, zumal wenn er auf der Stadtbahn fährt, wo alles eitel Ordnung, Bravheit und Wonne ist. Ihm hat niemals ein Raucher seine Asche über den Anzug gestäubt, niemals ein Passagier, der vor ihm herauSgeklettert ist, die Thür vor der Nase zugeschlagen und die Finger dabei gequetscht, von Sonntags-Abenteuern mit den Beschirmern galanter Dämchen ganz zu schweigen. Ich bin entschieden kein Sonntagskind, denn mir passieren derlei kleine Nichtsnutzigkeiten leider sehr häufig. Es ist schade, bajj dieser liebe Schweizer nicht auch über „Schall und Rauch", daS neue Ueberbrettl unter den Linden geschrieben hat, allwo man den „Don Carlos" und „Die $8eber" parodiert und den „Serenissimus" aus der Münchener „Jugend" auf die Bühne bringt und Blödsinn schwatzen läßt. Die Zauberlehrlinge des Herrn von Wolzogen lassen es immer bentlicher erkennen, daß die .Kunst ihres alten Hexenmeisters ein recht fauler Zauber ist, trotzdem sie sich für ihren besten Platz zehn Mark be^ zahlen lassen. Der gute Schweizer hatte eS vielleicht ganz gern bezahlt; denn auf Preise versteht man sich in der Heimat Wilhelm Teils auch nicht übel. Ich aber sage wie die anderen, bie mit mir verschallt unb beräuchert wurden; „Rich geschenkt!" All A.


