Ausgabe 
2.11.1901 Zweites Blatt
 
Einzelbild herunterladen

Offenbach, Ein Beamter und dessen Ehefrau machten,

Serie bekanntlich noch

werden müssen, da in der zweiten 50.000 Lose abzusetzen sind.

wie dieOffb.-Ztg." erzählt, am Dienstag einen Ausflug nach Isenburg und versäumten den letzten nach Frankfurt

** Die Gießener Bäcker haben, wie man uns mitteilt, fahrenden Zug der Waldbahn. Am Wartehäuschen zu Isen- unter der Verpflichtung zur Zahlung einer hohen Konventional- bürg hielt pötzlich ein Phaöton mit zwei Schimmeln, auf strafe für jede Uebertretung, beschlossen, Backwaaren an die dem zwei Herren saßen. Kurz entschlossen fragte der Beamte Konsumvereine nicht zu liefern. die Herren, ob er nicht mit seiner Frau, die sich fürchte, den

** Betriebs-Einschränkung. In der hiesigen Eisenbahn- Weg durch den Wald zu Fuß zu machen, eine Strecke weit werkstätte wird vom 2. November ab bis auf weiters der mitgenommen werden könnte. Die Petenten wurden aufge- Bctrieb an den Samstag-Nachmittagen eingestellt. nommen und nahmen auf dem Rücksitz Platz. Unterwegs

** Ernennung. Der Großherzog hat den Hauswärter wurden die Insassen von Passanten vielfach gegrüßt, was Heinrich Zimmermann in Darmstadt mit Wirkung vom dem mitfahrenden Beamten und dcffen Frau auffiel. Als 1. November zum Hauswärter an dem Ernst Ludwig-Haus das Gefährt am Sachsenhäuser Lokalbahnhof angekommen in Darmstadt ernannt. war, bat der Beamte den Lenker des Phaötons, zu halten,

** Lollar, 31. DEL Bei der heutigen Wahl eines Bürger- und empfahl sich unter Dankesworten, um den Rest des Weges meisterei-Beigeordneten wurde Kaufmann Karl Zimmer- mit der Straßenbahn nach Bornheim zurückzulegen. Da stellte mann mit 62 Stimmen gewählt. Die Beteiligung an der sich der Rosselenker als Prinz Friedrich Karl von Wahl war sonach schwach. Die beiden Gegenkandidaten Hessen vor, der mit seinem Adjutanten eine Fahrt gemacht brachten es nur auf 26 und 8 Stimmen. und einem Schutzmann in Zivil und dessen Frau in leutseliger

Lontreadmiral Caillard werde die hierauf bezüglichen end- giltigen Instruktionen erst in den türkischen Gewässern, vielleicht in der Nähe der syrischen Küste, erhalten. DasJournal des Debats" schreibt, es könne weder für die Türkei, noch für sonst jemand ein Zweifel darüber bestehen, daß das Ein vernehmenswischenFrankreichund Rußland in diesem Punkte wie in allen anderen ein vollständiges sei. Esseiunter diesen Umständen schwer, zu glauben, daß die Pforte ihren Irrtum nicht einseben werde, bevor es zu spät sei. Von anderer Seite meldet man: Das für den Orient bestimmte Touloner Geschwader hat Befehl, sehr langsam zu fahren und viele Stationen zu machen. Man erwartet nämlich, daß der Sultan diese Woche die französischen Bedingungen annehmen und aus seinen Privatmitteln eine große Summe deponieren wird. Dann nmrbe das Geschwader von irgend einer Station heim­berufen werden. Arrdernfalls hätte der Kontteadmiral CaiUard, der Chef der französischen Zollpfändungs-Expe- dition, geheime Ordre, welche aus Sperrung der Zu­fahrt zu den Dard an ellen wie derjenigen nach dem Smyrna-Golf abzielt und dem Handel schweren Abbruch thun könnte.

Die Polizei entfernte in der letzten Nacht von den Royalisten angebrachte Maueranschläge, in denen die Be­völkerung aufgefordert wird, das jetzige Regiment abzu- schasfen und einen König auf den Thron zu setzen.

Dor dem Elysee wurde gestern abend ein gut ge­kleideter Mann verhaftet, welcher erklärte, er sei Vertreter der göttlichen Justiz und beauftragt, Waldeck-Rousseau zu ermorden. Da man es offenbar mit einem Irr­sinnigen zu thun hatte, wurde derselbe in eine Irrenanstalt gebracht.

Rom, 31. Okt- Gegenüber anders lautenden Gerüchten stellt dieAgenzia Stefani" fest, daß der Papst sich sehr wohl befindet. Er empfing heute die Prälaten der Kurie, sowie die Kardinäle Rampolla, Mocenni und Pierotti. Um 6 Uhr abends betete der Papst mit Monsignore Angeli

vollauf in der Lage, seinen be- wöchentlichen Geschäftsreise befand und seine Frau bei ihren iflichtunqen zu genügen. Der,Eltern weilte, haben Einbrecher die Wohnung voll­ständig ausgeräumt. Sie haben bie Teppiche, bte Ge­mälde, das Silber, das Porzellan, die ganze Wäsche rc. weggeschafft. Der Schaden wird auf 12000 Mark geschätzt- Mit Unterstützung des bekannten Wohlthäters Hall­garten wird hier einSoziales Museum" errichtet, dasi - , , f. c. Vom Vogelsberg, 31. Okt. Sicherem Vernehmen I zahlreiche der in der Ausstellung für Unfallschutz- und

der warmen Tage ist dahin. Wehmut zieht ein in die Seele, fieM das Tiefbauamt - der Stadt Frankfurt a. M. von Verhütung vorgeführte Objekte umfaßt. Das neue sozial- Wehmut, daß alles so schnell dahinstirbt und verblüht, alles einem Ouellenerw erb im Gebiet des Vogelsberges ab,! politische Unternehmen ist finanziell gesichert.

was um uns ist und lebt. Auch der Mensch ist dem Wechsel Messungen des Wassers und die Bohrungen in der Nähe Frankfurt a. M., 1. Nov. Bei dem gestern Abend statt­unterworfen, wie die schlichteste Blume des Feldes. Mitker Nidderquelle siind eingestellt. gehabten Kommers des demokratischen Vereins zu Ehren

welchem Sehnen gedenken wir der entschwundenen Tage des 0 Lauterbach, 31. Okt. Heute wurde die Nebenbahn Sonnemanns hielt Landtags-Abg. Sänger die Fest-

Sommers jetzt, wo der ungastliche Winter bereit ist, seinen Lauterbach-Grebenhain-Crainfeld eröffnet rede. Nach einer kurzen Erwiderung Sonnemanns sprach

Einzug zu halten. Lauter als sonst klingt am Allerseelen- g Darmstadt 31. Okt. Der Bildhauer Bosselt von Stadtv. Rupp von hier, Stadtverordnetenvorsteher Fn^a-

tage die Frag- durch die Welt: Wohin bist Du^ vergangener h Künstlerkolonie wurde von seiner Ehegattin mit Dril- Mannheim, Rohr-Kaiserslautern, Redakteur SchwMz.Furth Lenz? Verweht vergeben vorbei! Nirgends Be- (inqcn bcf(£.entton denen allerdings alsbald nach der und Prof. Heimburger-Karlsruhc überreichte im Auftrage der ständigkeit, nirgends Dauer, klagt das Herz. Herbst und ^inc Anzahl hessischer Kollck- badischen Demokraten eine Adresie Der große Saal des

Allerseelen! Im Trauergewande ziehen ste hinaus zum L be° Landes-Lotterie waren heute zu einer Besprechung Palmengartens mit Rebensalen und Gallen- war überfüllt. Friedhof-, der Stätte, wo so viele Schläfer der Auferstehung versammelt. lieber die Verhandlungen wird Stillschweigen Zur Verschönerung des Festes tragen Lled-rvortrag- b-r. h-rrcn. In tiefem Frieden ruhen hier die Herzen die einst ^wahrt doch sollen Beratungen über verschiedene Wünsche Hanau. 31. O t. W.e die HanauerZtg. --fahrt, ,st der so ruhelos gepocht und gelitten, die keine Rast gekannt und Schaffung einer größeren Anzahl kleinerer Gewinne hiesige Amtsanwalt Wenh unter dem Verdacht eines Be» mit den Sorgen der Erde gerungen haben Die Zett geht st^efunden haben; auch dieTarmslädtcr Schloß freiHeils- gehens gegen d,e Sittlichkeit verhaftet worden.

über bas Lebende hinweg; uns allen winkt das Grab. Aus ^tt-rie, die die Landes-Lotterie-Direktion in Kastel, 31. Oki. Hier tagte dieser Tage em Abschuß dem Friedhof liegen neben einander (Araber nut Marmor-1 General-Vertrieb übernommen hat, sodaß die Kollekteure zum des Arbeitergeberverbandes der vereinigten Bild- steinen, mit kostbaren Blumen, und auch solche, Die taum e^ner gewissen Losezahl gezwungen werden, soll AnlaßIHauer, Modelleure und Stuckateure Deutschlands,

ein schlichtes Kreuzlein ziert, das doch von der Liebe, Die Debatte gegeben haben, da es vielen Kollekteuren jetzt der vor acht Monat gegründet worden ist. Es waren alle

dem Entschlafenen noch über das Grab hmaus gewahrt bleibt, r^rocr c^llt, ihre Lose abzusetzen. Unter großer Be- größeren Städte Deutschlands durch Delegierte vertreten. Man

beredtes Zeugnis giebt, von jener Liebe, die ost mehr gtebt, ^iliqunq der Studentenschaft, des Professoren - Kollegiums beriet, wie geeignete Mittel und Wege zur Anbahnung ge- als wenn sie Kränze um Marmorsteine schlingt. Der nachmittag die Beerdigung des Prof. Erw. Marx regelterer Arbeitsverhältnisse zu finden seien und wie der ganze

Abend sinkt hernieder; der Friedhof ist verlaßen von den L bet Biefiqen Technischen Hochschule statt. Rekt. magn. Beruf zu heben fei. Ferner wurde ein fester Zusammenschluß Lebenden. Im Abendwmde schwanken die Baume, sie Schering hielt die Grabrede im Namen des Pro- der einzelnen Otts- und Kreisvereine empfohlen, um ein rauschen und flüstern, als wollten sie rufen: Bestelle Dem s^ssoren-Kollegiums. Im Namen des Studenten-Ausfchuffes Gegengewicht gegen die Gehilfenschaft zu bilden. Die nächste Haus, denn auch Du mußt sterben! rum: sprach Stud. Herschel (Germaniae). Auch die Staats- und Generalversammlung findet im Februar zu Frankfurt am

U<>eben^ceraänaiid) äerenstädtischen Behörden waren vettretcn. Sett gestern tagt Main statt.

Wec im Glück ist, lerne den Schmerz, wieder der zweite Gesetzgebungsausschuß unter Vorsitz des Kleine MitteUungeu av8 Heffen und den Nachbarstaaten.

Wer besitzt, der lerne verlieren." Abg. Brentano. Man beriet den Gesetzentwurf über die Am 29. Oktober wurde sowohl an der Gewerbe-Akademie

- Gemälde-Ausstellung. Vom nächsten Sonntag an ist, Landtags wähl. Nach einem hierher gelangten Briefe mie am Technikum in Friedberg das Wintersemester er- wie aus dem Inseratenteil ersichtlich ist, die Gemälde- des Musikdirektors des neuen Philharmonischen Orchesters öffnet. Immatrikulationen können noch bis zum 6. No­ausstellung im Turmhaus am Brand wieder geöffnet. Durch St ix sah sich dieser genötigt, seine Reise nach Skandinavien vember vollzogen werden. Ein Student aus Moskau den Umstand, daß die Ausstellung länger als man vorgesehen aufzugeben und das Orchester aufzulösen. Er hat seine Adresse wurde gestern abend, während er ein Bad in einer Bade- hatte, geschlossen war, wird der Wechsel der Gemälde eine genau angegeben, die Gerüchte über sein Verschwinden be- anstatt in Darmstadt nahm, von einem Herzschlag gettoffew etwas rasche Folge haben, weshalb es sich empfiehlt, die stättgen sich demnach nicht. Zwischen den Beteiligten and ist gestorben. Die Ohmthalbahn wurde am Mon- Ausstellung möglichst ftühzeitig zu besuchen. Auch für schweben zur Zett Verhandlungen über die Zukunft der Nachmittag zwischen Rüdigheim und Schwinntheim an kommende Woche fft wieder eine Sendung von Gemälden an-! Uni cum - Fahrradwerke, die große Verlujte erlitten I ber Fahrt durch eine Anzahl Kühe gehindett, die es sich auf gemeldet. Bemerkt sei noch, daß neu cintretende Mitglieder haben, wodurch vor kurzem Krisengerüchte über das Bankhaus dem Bahnkörper bequem gemacht hatten. Das Bahnpersonal gegen Erstattung des 10 Mk. betragenden Jahresbeitrages N. hier veranlaßt wurden. Das Bankhaus steht aber nach wußte ciuschreitcn. Aus Heddernheim und mehreren auch an der zu Wechnachten unter den Mttgliedern des I wie vor fest. Es wird nur seine Kreditbewilligungen etwas I Otten des Taunuskreises werden zahlreiche Typhuserkrankungen Kimstvereins stattftndenden Verlosung teilnehmen. I einschränken. gemeldet. In den Otten Hahn und Laufenselden, so-

- Die Ziehung der Darmstädter Künstler-Kolonie-Lotterie f. c. Darmstadt, 31. Okt. Die Schulbehörde beschäftigt ivie mehreren Dörfern tritt Diphtherttis in erschreckender ist, wie man uns aus Darmstadt mitteilt, auf den 20. De-! sich, wie verlautet, soeben mit der Regelung der Org anist en -! Weise auf und mußten in den meisten Orten die schulen ge- zember verschoben worden. Von den 100.000 Losen der Igel) älter. Der besfische Fiskus ist eben daran, einen > schloffen werden.

* Großen-Liuden, 31. Okt. Bei der gestttgen Beige- Weise einen Gefallen erwiesen hatte.

ordnetenwahl wurde der seitherige Beigeordnete, Land- Frankfurt a. M., 31. Okt. Heute vormittag gegen wirt und Sparkaffenrechner Joh. Luh V. einstimmig gegen 10 Uhr spielte sich im Thorbogen des Gasthauses wiedergewählt. Die Vereine brachten einen Fackelzug undZum grünen Wald", Allerheiligensttaße 26, ein bluttges Bürgermeister Leun betonte in seiner Ansprache, daß der Drama ab. Dort wohnt das Ehepaar Hartmann- Ter Gewählte sein Amt bereits 27 Jahre verdienstvoll bekleidet Mann ist Schreiner. Seit geraumer Zeit leben die Leute habe und vor zwei Jahren von unserem Landesherrn aus- in Uneinigkeit. Hortmann gedrohte wiederholt seine Fran dargebrachte Ovation und brachte emHoch aus unseren! einigen Tagen wieder entließ. Zwischen dem Ehe- Großherzog aus. paar bestanden aber die Zwisttgkeiten weiter, und die Folge

§§ Gedern, 30. Okt. Ende voriger Woche zog eine davon war, daß dem Mann das Haus verboten wurde.

große Anzahl Zigeunerbanden durch unser Städtchen auf den Seitdem wohnte er in der Klostergasse. Heute vormittag Ortenberger Markt. In einem hiesigen Tuchgeschäft stahl traf er seine Frau vor demGrünen Wald", in dessen Thor- eine Zigeunerfrau einen Tuchrest; einem Lederhändler wurden, bogen beide eine längere erregte Unterredung führten, die als er einem Zigeuner eine größere Geldsumme wechselte,! damit ein Ende fand, daß Hartmann mit einem Revolver zehn Mark entwendet. Heute kamen wieder viele Wagen ?stk seine Frau schoß. Die Kugel traf deren rechte Gesichts- zurück und die Bettelei de? siechen Gesindels nahm kein Endei !ett° und ging aus der Imta mebujfcrau. Sobamt rötete Durch die Ortsschelle wurde bekannt gegeben daß jeder Em- di^Laffe!rch U

wohner mit einer Polizeistrafe belegt werde, der einem $ie ^tst schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzte Zigeuner eine Gabe verabfolgt. «Frau suchte dem zu Boden gesunkenen, bewußtlosen Ehe-

r. Bersrod, 31. Okt. Große Aufregung herrschte mann die erste Hllfe zu leisten. Hartmann ist etwa 40- heute in unserer kleinen Gemeinde. Galt es doch, ein neues I Jahre alt, die Frau ist einige Jahre jünger. Unter bene Oberhaupt zu wählen, da Bürgermeister B ö ch er eine Vorsitz des Reichstags- und Landtagsabgeordneten Felisch- Wiederwahl abgelehnt hat. Zwei Kandidaten standen sich! Berlin tagte heute hier die dtttte ordentliche Generals gegenüber, mit fast gleich starken Parteien hinter sich. Des- Versammlung des deutschen Arbeitgeber- halb war ein erbitterter Wahlkampf vorauszusehen, und b und es für das Baugewerbe. Nach dem Jahres- kein Wähler durfte von der Wahlurne fern bleiben. Sieger I bericht zählt der Bund 82 Lokalverbände mit 3500 Mtt- blieb Schmitt, der mit 45 gegen 42 Stimmen gewählt gliedern .39 Verbände stehen dem Bunde noch fern- lieber wurde. Nach dem Kampfe versammelte sich abends die die diesjährigen Arbeitseinstellungen referierte H. Simon- 1 siegreiche Partei in ihrem Vereinslokale und erholte sich Breslau. Danach haben infolge der niedergehenden Kon- J bei einem guten Trunk und dem saftigen Braten des zwei junktur meist nur an kleineren Plätzen Arbeitseinstellungen

den Rosenkranz.

Belgrad, 31. Okt- Im Verlaufe der Adreßdebatte berührt der Abg. Lyubvmir Zsivkovitfch (unabhängig radikal) die Thronfolge-Angelegenheit, die den Jnter- effen der nationalen serbischen Politik entsprechend baldigst geregelt werden sollte, und nimmt mit Befriedigung davon Kenntnis, daß sich die über diese Angelegenheit verbreiteten Gerüchte als unbegründet erwiesen haben.

Konstantinop el, 31. Okt- Eine Anzahl Offiziere und Unteroffiziere der Marine veranstaltete gestern vor dem Admiralitätsgebäude eine Kundgebung wegen des rückständigen Soldes. Nachdem sie beruhigende Zu­sicherungen erhalten hatten, zerstteuten sie sich.

Weihaiwei, 30. Okt- Der englische Gesandte Satow ist gestern hier eingetroffen. Sein Besuch steht dem Ver­nehmen nach mit der Frage der Verwaltung der Stadt Wmhaiwei in Zusammenhang, die ein Zufluchtsort für das Gesindel der schlimmsten Art und eine Brutstätte des Aufruhrs ist. Die Ver w altun g der Stadt durch Kn Chi> ^fnht^m^itterrninfte Äs I ^a3e vorher eigens hierzu geschlachteten Schweines von "den l stattgefunden. Besonders heftig'waren die Lohnkämpfe iit

S tt ^JuÄ ^bin Sre Doch auch die Besiegten ließen sich durch ihre Halle und Düsseldorf. Im allgemeinen seien die Unter»

(Xfra, die ^vglander mochten tt g ) 9 b Niederlage nicht aus der Fassung bringen. Auch sie saßen nehmer Sieger geblieben, lieber die Stellungnahme des!

langen Finger ausftteaen. W , , - h noch lange beisammen und labten sich an dem edlen Gersten- Bundes zu prinzipiellen Organisationsfragen, Sarifgemein-

c^td^ina ein^ V X bräu. Wie man hört, soll Reklamation erfolgen- schafteii u. s- w. wurden keinerlei Beschlüsse gefaßt. Eine

7^'. banBg b?ek frabl »(Mach, 1. Non. H-nto vormittag wurde der ^er au Wt= ü^rf Emb Te'r

Der ftühere Prasibent Ota Lora floh in die deutsche Ge- Ehr: HUberg in seiner Wohnjtube^ erhängt aufgesunden.

I . * vS.« k/tvUft 'S 1 e SiAV I Berlin und Stettin sich für%ie Tarifgemeinschaft erklärten^

---1~ wurde, durfte ihn zu der unseligen ^rhat getrieben haben. I stellten sich die Delegierten aus Düsseldorf, Magdeburg^ fifnilt Unb Xülli). w. Rödgen bei Bad-Nauheim, 31. Okt. Zu dem vonl^^bmen u. s. w. auf den entgegengesetzten Standpiinkt-

I uns gemeldeten Tod des hiesigen Gemeinderechners Konrad I Beschlossen wurde eine Ermäßigung des Jahresbeitrags? Nachrichten von allgemeinem Interesse sino uns stets willkommen mann ist mitzuteilen, daß keineswegs Zahlangs- hon 20 auf 10 Pfg. pro Lohnmark. Während ein in der und werden angemessen honoriert. schwieriqkeiten die Ursache zu dem Selbstmord gewesen Bleidenstraße wohnender Kaufmann sich auf einer mehr-

Gießen, 1. Nooember 1801. Verstorbene war > " " ' " " '

Allerheiligen und Merseelen. ruflichen und privaten Verpflichtungen zu genügen.

Wandrer, leise! Störe nicht ! alleinige Grund zu dem verzweifelten Schritt dürfte in einer

M>eTaS^ft1^m ^b=nm " langjährigen Krankheit sowie in der Aufregung über Vor-

Bis sie schau'n das ew'ge Licht. Mundschaftsangelegenheiten, mit denen H. betraut war, zu

Noch vor kurzem sayen wir die Natur in vollem Schmucke, suchen sein. Heute scheint uns auch die Sonne, aber das belebende ®rün| t

ersten Serie ist bisher kaum der dritte Teil abgesetzt worden, hiesigen Großkaufmann wegen Steuerhinterziehung Die Ziehung der zweiten Serie, die vor Weihnachten statt- zu fassen und zwar mit der oumme von 400.000 Mark, finden sollte, wird dann weiter auf längere Zeit verschoben