Nr. 23V Erstes Blatt.
LSI. Jahrgang.
Dienstag 1. Oktober LSOL
ier
so Zeigt
KeKanntmachung.
Grosth. Obstbau- und laudw. Winterschule Friedberg.
Das Winter-Semester der landw. Abteilung beginnt Montag den 4. November.
Anmeldungen sind schriftlich oder mündlich an unterfertigte Direktion zu richten, von welcher auch Statuten, sowie Wohnungsausweise und Schülerfahrscheine zu erhalten sind.
Großh. Direktion
der Obstbau- und landwirtschaftlichen Winterschule.
Dr. v. P et er.
Amtlicher Teil.
Bekanntmachung.
Dom Dienstag, 1. Oktober, ab werden unsere amtlichen Bekanntmachungen und Ausschreibungen nicht mehr an der seitherigen Stelle im amtlichen Teile am Kopse des Blattes sondern m einem besonderen „Kreisblatt des Kreises Gießen«' welches dem Anzeiger angeheftet ist, und viermal wöchentlich erscheinen. Nur ausnahmsweise werden drinq- uche Publikationen wie seither erfolgen. Wir machen die Behörden und die Bevölkerung hierauf besonders aufmerksam.
Gießen, den 27. September 1901. .Großherzogliches Kreisamt Gießen.
I. B.: Dr. Wag n e r.
Der sozialdemokratische Parteitag.
Bei der namentlichen Abstimmung wurde ein Ham- burger Antrag auf Aufhebung des Schiedsspruchs und aus einfachen Ausschluß der Akkordmaurer mit großer Mehr!
abgelehnt, ebenso mit 159 gegen 72 Stimmen ein An. trag ^e-gien auf Aufhebung des Schiedsspruchs uud Zurück-. PMeisnnL M KanchzjVM $ Vereine. Aü'xu"unmm^
stempelaesetze einzugehen. Auf die von dem Antragsteller gegen Verwaltungsbehörden und insbesondere die Großh. Bürgermeister erhobenen Vorwürfe einzugehen, muß insolange abgelehnt werden, als Beweise für die aufge- stellten Behauptungen nicht beigebracht worden sind." Der Ausschuß ist mit der Regierung der Meinung, an dem maßgebenden Gesetze überhaupt noch nichts zu ändern und zuerst längere Erfahrungen abzuwarten. Er beantragt daher die Ablehnung des Antrages, und es steht außer Zweifel, daß auch das Plenum in diesem Sinne votieren wird.
Es ist ein alter Wunsch weiter Kreise der Bevölkerung, daß die nun seit 25 Jahren segensreich wirkenden Fortbildungsschulen mehr wie seither auf Lehrplänen aufgebaut werden möchten, die den speziellen Berufen der Bevölkerungskreise, darinnen die Schulen bestehen, also mehr wie seither in den Städten und den Kleinstädten dem Gewerbe, auf dem Lande der Landwirtschaft Rechnung tragen. Der Umstand nun, daß es den Bewohnern der Städte und Kleinstädte leichter fällt, ihre Söhne in Schulen zu schicken, die der gewerblichen Ausbildung dienen, und darum hier die Notlage nicht so sehr besteht, erscheint es zur Zeit als das Wichtigste, auf die (arg vernachlässigte) Berufsbildung des Bauernstandes durch Umgestaltung der ländlichen Fortbildungsschule zu einer Ackerbau-Schule nachhaltig fördernd einzugreifen. — Der Antragsteller denkt sich diese Umgestaltung wie folgt ausgeführt: An den ländlichen Fortbildungsschulen (Ackerbau-Vorschulen) sollen wirken zweierlei Lehrerpersonal: 1. Die Volksschullehrer, die neben der zu betreibenden Vertiefung der erworbenen Volksschulbildung bei den Schülern, vorzugsweise die Naturwissenschaften, soweit sie auf den Ackerbau bezüglich erscheinen, Physik und Agrikulturchemie, landwirtschaftlicher Tier- und Pflanzenkunde (Obstbau und Bekämpfung der Kulturschädlinge), Bodenkunde und Bodenverbesserung dozieren sollen; 2. Neu zu berufende, akademisch gebildete Landwirtschaftslehrer, denen für zu bildende Lehrbezirke Lehrauftrag zu erteilen ist, und denen es obliegen soll, mindestens allvierzehntägig in den einzelnen ländlichen Fortbildungsschulen (Ackerbau-Vorschulen) systematisch Vorträge über Landwirtschaft zu halten, für die — nach Ermessen unentgeltlich die Teilnahme gestattet werden soll. Ich beantrage demgemäß: die hohe Zweite Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, alsbald eine aus Mitgliedern des Volksschullehrerstandes, aus Großh. Landwirtschaftslehrern, Schulinspektoren und praktischen Landwirten zusammenzusetzende Kommission zu berufen, der es obliegen soll, der Großh. Regierung Gutachten zu erstatten, in welcher zweckmäßigen Weise die Umgestaltung der ländlichen Fortbildungsschule in eine Ackerbau-Vorschule zu geschehen habe.
Ter bekannte, von uns s. Z. im Wortlaut mitgeteilte «Antrag Köhlers, betreffend die Aufhebung der Ziffer 50 (Luxuswagen) des Tarifs zum Gesetz über den Urkundenstempel, in dem es von derben Ausfällen förmlich wimmelte, -hat vor Regierung und erstem Ausschuß, wie vorauszusehen war feine Gnade gefunden. Die Regierung hat sich dahin ausgesprochen, daß sie „schon mit Rücksicht auf die kurze Geltungsdauer des Urkundenstempels zur Zeit nicht in der Lage ist, einem Anträge auf Abänderung dieses Gesetzes zuzustimmen. Nach den angestellten Ermittelungen betrug bie Einnahme aus der Nummer 50 des Stempeltarifs, die einem landständischen Antrag ihre Entstehung verdankt, im Jahre 1900 über 27 000 Mk. und es kann auf diese Einnahme bei der gegenwärtigen Finanzkage nicht verzichtet werden. Ebensowenig ist die Regierung in der Lage, auf die am Schlüsse des Antrages des Slbg. Köhler in Vor-
, Einem zwischen der Großh. Domanialverwaltung und der Gemeinde Nauheim geplanten Waldtausch widerspricht sowohl der Abg. Berthold wie eine Anzahl von Einwohnern Nauheims.
x- ^.Stationsvorsteher zweiter Klasse, sowie die Sta- tronsasslstenten der Main-Neckar-Bahn bitten, daß es ihnen ermöglicht wird, wie die übrigen Beamten das Höchstgehalt reichen öezw. mit dem 55. Lebensjahre zu er-
. erschöpfenden Ausführungen spricht sich die Re- grerung gegen den Antrag des Abg. Leun, betreffend die Abänderungen: 1. Nummer 32 des Tarifs' zum Urkundenstempelgesetz vom 12. August 1899, 2. § 17 der Ver- dnung, die Gerichts kosten betreffend, vom 23. Dezember 1899, aus. Die Regierung geht von der Voraussetzung aus, daß sich die Beschwerde des Antragstellers nicht sowohl gegen ine grundsätzliche Regelung der Stempelabgabe für den Erbschein, als vielmehr gegen die Ungleichheit richtet, die oarin besteht, daß zur Herbeiführung der Ueberschreib- ung von in Preußen gelegenen Grundstücken durch, das Erfodrernis des Erbscheins höhere Kosten als zur Ueber- schreibung hessischer Grundstücke aufgewendet werden müssen. Daß in dieser Ungleichheit für diejenigen hessischen Grenzorte, deren Einwohner in den benachbarten preußischen Gebietsteilen begütert sind, eine gewisse Härte liegt, bezweifelt die Regierung selber nicht. Allein Abhilfe kann hier, wie sich aus ihren Ausführungen tatsächlich klar er- giebt, nicht auf dem Wege einer Aenderung der bestehenden Bestimmungen, sondern nur dadurch geschaffen werden, daß der Stempel für einen Erbschein, der nachweislich nur zum Zwecke der Ueberschreibung nichthessischer Grundstücke begehrt wird, falls seine Höhe in auffälligem Mißverhältnis zu dem beschränkten Zwecke des Erbscheins steht, auf Antrag ganz oder teilweise erlassen wird. Tas Ministerium ist bereit, derartige Anträge einer wohlwollenden Prüfung zu unterziehen. Ter Ausschuß stimmt den Regierungs-Darlegungen zu, und da die Regierung in den Fällen, von denen Antragsteller ausgeht, sich bereit erklärt hat, auf Antrag den Stempel ganz oder teilweisse zu erlassen, spricht ich der Ausschuß dahin aus, daß dem Leun'schen Anträge keine weitere Folge gegeben werde.
Die Vorstellungen der Hilssgerichtschreiber bei den Amtsgerichten, der zweiten Staatsanwaltsgehilfen und Ge- rrchtsschreiber-Aspiranten, betreffend anderweite Regelung ihrer Gehaltsverhältnisse und Anrechnung ihrer Besoldungs- ■ Vorrechtzeit werden von Regierung und Erstem Ausschuß ab- ■ gelehnt.
gierung recht ernste Differenzen bestehen. Daß aber, wie in London gerüchtweise verbreitet worden, die Dinge sich soweit zugespitzt haben sollten, daß der Feldmarschall seine Rückberufung vom Kriegsschauplatz beantragt habe, bestätigt sich nicht.
Nachdem es in dem laufenden Kriege zwischen V e n e - zuela und Kolumbien schon mehrfach zu sehr erheblichen blutigen Zusammenstößen gekommen ist, machte eine Nachricht oer letzten Woche einen scherzhaften Eindruck. Es wurde gemeldet, daß am 28. d. M. der Krieg erklärt werden würde. Man wird sich im übrigen weder über diese Meldung noch über den Krieg weiter aufregen, um so weniger, als es zu besonders großen Ereignissen nicht führen kann, da jene beiden Länder sich in einer ewigen Finanznot Wnden, was beiderseits offen zugegeben wird, und zum Kriegfuhren bekanntlich Geld und nochmals Geld gehört
ihnen die Grundlage entziehen. Der unbefangene Zu- schauer kann aber jetzt feinen Augenblick daran zweifeln, daß der Dreibund trotz der Russensreundschaft Deutschlands seine Dasemsbedingungen voll erfüllt, und insbesondere das deutsch-österreichisch-ungariscke Bündnis erscheint heuke so fest als notwendig wie je zuvor, im deutschen Interesse, tote in dem des Verbündeten. In dieser Erkenntnis hat Kaiser Franz Josef den wärmsten, lebhaftesten Empfang in Berlin gefunden, in gleichem Geiste wurden die deutschen Truppen auf österreichischem Boden begrüßt. Es ist nicht Begeisterung für die Politik gegenüber China', nicht Stolz auf die Thaten, die in Ostasien verrichtet wurden, son, dern das Gefühl der Freundschaft und Bundesgenossen- schäft, was diesem Willkomm das Gepräge gab. Versichert der russisch-französische Zweibund seine Unerschütterlichkeit^ so zeigt der Dreibund, daß er noch besteht, und beweisen namentlich die Verbrüderungsfeste der Oesterreicher und Deutschen, daß beide Staaten nach wie vor treu und fest zusammenstehen wollen. In diesem Sinne sind auch die Begrüßungsartikel der Presse Oesterreich-Ungams für die deutschen Truppen abgefaßt. Kaiser Franz Josef gedachte in seinem Toast beim Diner in der Hofburg der treuen Waffenbrüderschaft der österreichischen und deutschen Chinakämpfer und faßte den Geist des gemeinsamen Empfindens in einem Hoch auf Kaiser Wilhelm zusammen. Sehr treffend wird darauf hingewiesen, daß die Feste in Frankreich mit all ihrem echten und gemachten Enthusiasmus für den Zweibund nicht so wertvoll sind, wie es das militärische Schauspiel in Wien für das deutsche-österreichische Bündnis ist. Tie Ueberzeugung, daß die beiden Staaten zu einander gehören, ist hüben und drüben, von geringen Ausnahmen abgesehen, dem Volke in Fleisch und Blut übergegangen; es ist eine Sache des Herzens geworden.
Wohl um den Eindruck der Vorgänge in Triest und Wien etwas abzuschwächen, hält es der „Figaro" für angemessen, die Frage des Oberbefehls des Grafen Walder- fee aufs neue zur Erörterung zu bringen. Das Boulevard-, blatt wiederholt die schon längst abgethcme Behauptung daß dieser Oberbefehl den übrigen Mächten, insbesondere dem russischen Kaiser, aufgezwungen worden sei. Nun, der letztere hat sich für den ihm angethanenen Zwang durch die Verleihung des höchsten mssischen Ordens an beit Arafen Waldersee gerächt, und in gleicher Weise haben auch, die übrigen Mächte ihrer — Verstimmung Ausdruck verliehen. Wenn die französische Presse also hofft, Stimmung im Sinne ihrer Wunsche zu machen, so muß sie sich schon nach anderen Geschichten umthun.
Der Lübecker Sazialisten-Kongreß hat Gericht über den Genossen Bernstein und seine Richtung abge-, halten. ist nicht zu verkennen, daß für jede praktisch- polttische Ziele verfolgende Partei die Toleranz in Bezug (ruf prinzipielle Gesichtspunkte ihre Grenze haben muS- Wenn ent Parteigenosse unter dem Mißbrauche des Rechtes freier Kritik die politische Arbeit der Partei schädigt, indem er Pläne der Parteileitung systematisch durchkreuzt: und andere Parteimitglieder bei den Wählern zu diskredi- tieren sucht, dann ist es eine Art einfacher Notwehr, wenn die Partei ihn aus ihrer Gemeinschaft verweist, um einer verhängnisvollen Verwirrung vorzubeugen. Aber bei der Sozialdemokratie liegt die Sache im Falle Bernstein anderst Bernstein ist nicht an die Wähler und die große Masse der Parteigenossen herangetreten, sondern der von ihm über gewisse Grundlagen des Parteiprogramms geführte Kampf, spielte sich abseits der großen Masse ab, die nach dem Urteil, sozialdemokratischer Blätter von den rein theoretischen Kämpfen wenig berührt wurde. LZ
In Südafrika stehen die Tinge für England noch immer wenig gunstzig, die Buren machen kühne Schachzuge und sind im Parteigängerkriege dem unbeholfenem Gegner weit überlegen. Tie englischen Truppen müssen die Bahnen bewachen, sich dehnen und recken, damit sie Nicht vollends zur Unbeweglichkeit verurteilt werden, das einem namhaften Teil der großen Macht bereits zudiktiert zu fein scheint. Dabei schwankt der Boden unter dem Tritt der Engländer. Er ist ausgehöhlt, und im Käp- lande kann er „stürzen über Nacht". ' Daß Lord Kitchener unter diesen Umständen wenig Anlaß zu guter Laune hat, kann man begreifen. Es ist auch als gewiß anzusehen, daß zwischen dem Generalissimus der britischen Truppen in Südafrika und dem bürgerlichen Kriegsminister in London erregte Korrespondenzen stattgefunden haben, ja es ist wahrscheinlich, daß zwischen Lord Kitchener und der Re-
gemein sowohl ein persönliches, wie ein politisch bedeutungsvolles Moment in Anreihung an das Ereignis der Kaiser-Begegnung, auf der Danziger Rhede. Tie beiden Herrscher sind sich persönlüH in herzlichster Weise näher getreten, und das politisch--freund-nachbarliche Verhältnis hat sich von sehr bemerkenswerter Stärke gezeigt dergestalt, so daß dadurch die etwaige Revancheluft und Hoffnungen aus dem Dünkirchener russisch-ftanzösifchen Allianzfeft paralysiert werden. Diese Hoffnungen mußten auch schon durch die Toaskreden des Zaren in Frankreich und die Vermeidung des Besuches der Hauptstadt an der Seine als zerstoben angesehen werden. Allseitig macht ich das Bedürfnis geltend, die Sicherung des europäischen Friedens darzuthun, und das ist auch durch diese Zarenbesuche und Gegen-Aufmerksamkeiten zum Ausdruck gekommen.
Parlamentarisches aus Hessen.
Es steht außer allem Zweifel, daß zwei Bürgermeister aus dem Kreise Gießen, die Herren Köhler-Langsdorf und Leun-Großenlinden, die fleißigsten und eifrigsten Parlamentarier unseres Landes sind. Wohl jedesmal, wenn trnr über neue Landtags-Vorlagen zu berichten haben, findet sich zum mindesten der eine von ihnen unter den Antragstellern. Und niemand wird leugnen können, daß zum mindesten die Absichten beider Herren stets die besten sind Herr Köhler vergreift sich ja zwar nicht selten recht sehr in der Tonart, und nicht immer können wir den Tendenzen seiner Anträge zustimmen, bisweilen aber bringt er Ideen an die Öffentlichkeit, die von gesunder Kraft und erfreu» Uchem Verständnis für die Bedürfnisse der Bevölkerungs- mehrheit unseres Landes zeugen. Sein neuester Antrag geht auf die Umgestaltung der ländlichen Fortbildungsschulen zu Ackerba!u-Vvrschulen bin» a,uI. Er lautet: -
Ebenso ist in den Festen in Trieft und Wien, i)ie man deutschen vom Chinafeldzug heimkehrenden Soldaten bereitet, ein weiteres Glied in der Kette dieser Frie- lensbürgschaften zu erblicken. Es ist nicht selten in den jüngsten Jahren bald' von der Unzuverlässigkeit des Trei- bunoes, bald von der Lockerung des Bündnisses zwischen Oesterreich-Ungarn und Deutschland die Rede gewesen. Was die Zukunft bringt, wer will es wissen, Bündnisse werden __ _ , nicht für die. Ewigkeit abgeschlossen. Veränderte Umstände MaA gebrachte Aenderung dsss Tarifs zu dem Urkunden-Ikpnuen uud müssen fte unterwühlen und zerstören, Mien
Ter Abg. Backes beantragt die baldige Vorlage eines Gesetzentwurfes, der die Ausbildung der israelitischen Religio n slehrer, deren Anstellung und Besoldung zeitgemäß regelt. In der Begründung heißt es: Tie israelitischen Religionslehrer in den israelitischen Gemeinden au; dem Lande haben teilweise nicht die Ausbildung, die sie befähigt, einen Religionsunterricht mit Erfolg zu erteilen. Ihre Stellung ist infolge der völligen Abhängigkeit von den Kultusvorständen unwürdig und unhaltbar, ihr Gehalt geradezu erbärmlich Ter Staat muß ein Interesse daran haben, daß auch der jüdische Religionsunterricht veredelnd auf die Gemüter der Kinder einwirkt.
Ter Abg. K o ch beantragt, die Regierungsvorlage betr. die Schaffung einer Weinbaudomänenverwaltung in Mainz abzulehnen.
Politische Wochenschau.
Der Besuch Kaiser Wilhelms auf russischem Boden zur Ueberbringung einer Spende des Zaren für das durch ein Brand-Unglück schwer heimgesuchte Städtchen Wyschtyten ist als ein ganz außergewöhnlicher Vorgang von uns gekennzeichnet worden. Man erblickt darin all-
kss'ML.Z tlf | P n <11 <1 21 li < 10 pr ssss uä4LZt'Vllw'll'W'lr 4llllvlUvl
Viermal wöchentlich bei- M ■ ™ ▼ LM ’vjrtäa Zeilenprei?: lokal 12Pf.,
gelegt w « « A g? " auswärts 20 Pfg.
Redaktion, Expedition S Rotationsdruck u. Vev-
und Druckerei: K/VIIVIW* «HjVlUvl lag der Bruhl'schen
Schul st ratze 7. 1 K aw w A Universitäts - Druckerei
Amts- und Anzmeblatt für den Kreis Gießen MM
_________ " zeigenteil: Hans BeL


