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31.5.1900 Drittes Blatt
 
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Donnerstag den 31. Mai

1900

Anrts- und Anzeigeblutt füv den Aveis Gieren

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-chnl-raße Ar. 7.

erster Linie die Waffen, über die man selbst verfügt, kennen, und zwar so kennen, daß man ihnen auch vertraut.

Wenn aber der Eingangs genannte zweite Marine- chriftsteller meint, daß das Geschoß eines Gewehres schon den Angriff eines Torpedobootes zum Stehen bringen könnte, so wäre es ruchlos, auch nur noch ein einziges Torpedoboot nicht allein zu basten, sondern sogar in Dienst zu stellen. Die Torpedowaffe hat wie jedes Ding ihre Vor­züge und Nachteile, und wir zweifeln nicht, daß die maß­gebenden Stellen unserer Marine nach altem bewährten Gebrauche nur solche Waffen in die Front einführen, deren Kriegsbrauchbarkeit durch die eingehendsten Studien, Unter­suchungen und Erfahrungen sicher gestellt ist.

limelee »»n «nzeigea zu der nachmittag» für b« sagende» L«g erscheinender» Nummer bis vorm. 10 Uhr. Abbestellungen spätestens abends vorher.

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Keßener Anzeiger

Heneral-Anzeiger

Vermischter.

* Eine heldenhafte G a t tin.Ausgiebigen Stoff zu einem Roman von erschütternder Tragik würde, so wird uns geschrieben, die Geschichte eines in der besten New- Yorker Gesellschaft einst sehr bekannten Ehepaares liefern, das kürzlich von einem Stabschirurg der nordamerikanischen Armee in dem Aussätziaenhaus von Puerto Prinzrpe auf Kuba entdeckt wurde. Vergessen von der Welt, führt das Paar seit vielen Jahren das traurigste Leben er als Leprakranker, sie als seine treue Pflegerin und Trösterin. Dr. John de Solo, Sohn eines berühmten aus Spanten stammenden Arztes in Wisconsin, besaß vor etwa zwei Dezennien in New-York ein luxuriöses Heim und eine ausgedehnte Praxis. Ehe er sich dort niederlteß, hatte er mit seinem Vater eine Reise nach Europa unternommen und auchi Spanien einen Besuch abgestattet. Dort lernte er unter höchst romantischen Umständen die als das schönste Mädchen Granadas geltende Sennorita Consuelo Arteaga kennen. Ein Blick aus den herrlichen Augen der Anda­lusierin genügte, um ihn, der bisher nie den Gedanken an eine Heirat erwogen hatte, sofort in leidenschaftlicher Liebe entbrennen zu lassen. Seine Gefühle fanden volle Erwiderung, und schon nach wenigen Wochen entführte er die schöne Spanierin als sein Weib nach der neuen Welt. Der Ruhm des Vaters trug viel dazu bei, daß der Sohn sehr bald eine hervorragende Stellung unter den Aerzten der nordamerikanischen Metropole einnahm. Reichtum, Ansehen und vor allem die Liebe seiner allgemein bewun­derten Gattin machten ihn eine Zeit lang zum glücklichsten Sterblichen. Seltsamer Weise sollte es eine politische Streit­frage sein die das Glück der beiden wie für einander ge­schaffenen Menschen zerstörte. Ter ältere de Soto sym­pathisierte mit dem um seine Freiheit kämpfenden Kuba. Den größten Teil seines Vermögens hatte der alte Arzt während des zehnjährigen Krieges den Revolutionisten ge­opfert. Der Sohn teilte die Sympathien semes Vaters und machte kein Hehl daraus. In den Augen seiner Ge­mahlin, der echten Tochter Spaniens, waren die Kubaner dagegen eine Rotte von Briganten, die nicht das geringste Mitgefühl verdienten. So entstanden die ersten Differenzen zwischen den Eheleuten. Unter den kubanischen Patrioten, die großen Einfluß über die beiden de Solos gewannen, befand sich ein gewisser Perez, früherer Adjutant des Gene­rals Salvador Eisneros. Dieser Erzrevolutwnist kam 1884 nach New-York, um eine Freiwilligen-Expedition zu or­ganisieren. Ter junge Doktor verabfolgte ihm einen an­sehnlichen Check für Kriegsmunition und versprach, fla) der Expedition anzuschließen. Als er seiner sich in stillem Gram verzehrenden Frau diese Absicht offenbarte, flehte sie ihn auf den Knieen an, seinen Plan aufzugeben. Aber selbst die Drohung, daß fie in ihre Heimat zuruckkehren würde, veranlaßte ihn nid)t, von dem Vorhaben abzu­stehen.' Einen Monat später schiffte er sich heimlich mit Perez ein, und ganz New-York glaubte, daß de Soto sein Weib um einer anderen willen verlassen habe. Die un­glückliche Frau ließ die Gesellschaft in dem Glauben und verfiel in tiefe Melancholie. Eines Tages erhielt fie den Besuch eines Freundes ihres Gatten, der ihr mitteilte, daß de Soto, nachdem Perez und andere Verschwörer ge­fangen und hingerichtet worden waren, schon auf dem Rückwege nach! Amerika gewesen sei, als sich bei ihm die Symptome der Lepra zeigten und er in der Nahe von Nuevitas auf Verlangen der Schiffspassagiere ans Land gesetzt werden mußte. Monatelang hatte sich der Aussätzige in den Wäldern aufgehalten und nur von Fruchten gelebt. Endlich war er nach Puerto Prinzipe gelangt und dort in dem Lepraheim aufgenommen worden. Auf die Gefahr hin ebenfalls ein Opfer der entsetzlichen Krankheit zu werden, machte sich Mrs. de Soto, nachdem sie ihr und ihres Gatten Besitztum veräußert hatte, sofort nach Kuba auf. Ohne Schaudern betrat sie das Hospital, das gleich­zeitig vls! Irrenanstalt/ dient, und'widmete sich ausschließlich dem von Schmerzen gepeinigten, bereits schrecklich ent­stellten Manne, dem ihre ganze Liebe gehört. Das Ver­mögen des Paares wurde von dem spanischen Kommandeur der Provinz konfisziert, und um nicht das notwendigste

tzrschetttt tLgkich mit Ausnahme dr-

Montags.

Die Gießener st-milieuvtstter Heiden dem Anzeiger ta Wechsel mitHess, knbtoirt* h.Blätter str hey. Volkskunde" »schtl. 4 mal beigelegt.

ist gesund, nahr­haft und köstlich schmeckend. (Original-Marke in Dosen.)

entbehren zu müssen, verrichtet die verwöhnte, einst von Fürsten uno Grafen umschwärmte Frau während mehrerer Stunden des Tages die niedrigsten Dienste im Lazarett. Vor wenigen Wochen wurden nun die Eheleute von dem Armeechirurgen Dr. Zanner, der zusammen mit dem jungen de Soto die Universität von Baltimore besucht hat, zu­fällig entdeckt. Der Amerikaner, den das Schicksal seines Kollegen tief erschütterte, unternimmt jetzt Schritte, um dem Leidenden ein besseres Unterkommen als die kahle Zelle des von Schmutz starrenden Leprahauses zu Der* schaffen und dafür Sorge zu tragen, daß die aufopfernde Gattin nicht mehr nötig hat, die Dienste einer Magd zu thun, um den Kranken nicht die lindernde Medizin und notwendigste Pflege entbehren zu lassen.

Ueber Torpedos.

In einer angesehenen Berliner Zeitung lasen wir neulich einen Aussatz über Torpedos, worin der Berfafier zu dem Schlufie kommt, daß diese Waffe wegen ihrer Ge­fährlichkeit für das eigene Schiff nur auf Torpedobooten zu verwenden sei. In einer anderen Zeitschrift fanden wir die Meinung eines Marineschriftstellers dahin wiedergegeben, daß schon eine Gewehrkugel imstande sei, ein Torpedoboot außer Gesecht zu setzen. Man sieht hieraus, daß die An­sichten über den Wert der Torpedowaffe doch noch verhältnis- mäßig unreif sind.

Was die erste Meinung anbelangt, so muß allerdings zugestanden werden, daß die Chinesen bei Yalu und die Spanier bei Santiago de Cuba mit Ausnahme bes Almi- rante Oquendo ihre Torpedoarmierungen außer Betrieb ge­setzt hatten. Es ist ferner Thatsache, daß an Bord des zuletzt genannten Schiffes eine Torpedoexplosion stattge- fuiben hat. Wenn der amerikanische Bericht von im Ganzen drei Explosionen von Torpedos spricht, so sind wir geneigt, dieses zu bezweifeln. Veranlassung zu diesen Zweifeln giebt uns die Thatsache, daß die Sprengtechnik wohl Der« standen, die Sprengtechnik und nicht etwa die Spreng­stoffe ein noch sehr unbekanntes Gebiet ist. Die Eng- länber, Franzosen, Italiener und schließlich wir selbst haben eiugehende Versuche in dieser Beziehung gemacht. Meistens bezogen sich diese Versuche auf Explosionen unter Wasser; ei wurden also Schiffsböden gesprengt. Ueber die Wirk­ungen von Torpedoexplosionen über Wasser find aber Er­fahrungen soweit uns bekannt nur in der deutschen Marine gesammelt worden. .

Ein weiterer Grund, um amerikanische Urteile m »Deisel zu ziehen, ist der, daß die Kommission zur Fest­stellung der Ursachen des Untergangs derMaine- im Mtn von Havanna zu dem Resultat gekommen ist, dieses Schiff wäre durch die Explosion einer Seemine und die dadurch bewirkte Explosion der vorderen Munitionsräume des Schiffes vernichtet worden. Für jeden, der das Wesen der Explosionen moderner Sprengkörper einigermaßen stu­diert hat, ist es einleuchtend, daß es unmöglich ist, an einem sooar unter Wasser liegenden Sprengobjekt bie Wirkungen toeiet Exploswnen ststzust-ll-n, daß dies-S Urteil daher zum mindesten .... sehr kühn, vielleicht sogar recht leicht- sinnig war. , . _ . _ , , , _

In Wirklichkeit hat bei Santiago de Cuba auf dem «(mirante Oquendo" eine Torpedoexplosion stattgefuuden; kg ist dieses Schiff auch das einzige gewesen, das scharfe Torpedoköpfe an Bord gehabt hat.

Untersuchen wir, wie sich em scharfer Torpedo verhalt, venn er beschossen wird. Es sind die nachstehenden That- sachen durch eingehende Versuche festgestellt:

Ein scharfer d. h. mit nasser Schießbaumwolle geladener Tvrpedokopf explodiert nur bann, wenn die Pistole betoniert. Letzteres kann eintreten, wenn bie Pistole burch Geschosse getroffen wirb. Hatten also bie Spanier bie Absicht, ihre TorpeboS zu verwenben, bann brauchten sie bie Pistolen erst wenige Sekunden vor dem Schüsse emzusetzen. Die Ge­fahr der Explosion im eigenen Schiffe war damit auf em Minimum reduziert. Die Dispositionen zum Entfliehen waren aber vom spanischen Admiral schon vor dem Ver­lassen von Santiago ausgegeben worden. Daß also der Almirante Oquendo" feine Torpedos geladen hatte, war ebenso sinnlos wie das ganze Unternehmen. Es giebt aber noch einen zweiten Teil am Torpedo, der ejplofion3* fähig ist, nämlich der aufgepumpte Luftkessel. Wird em solcher: Lustkessel von einem kleinen Geschoß getroffen, Ä er bk Suft einfach ab, bie Gefahr einer Explosion liegt mithin nicht vor. Wirb ein Kessel von einem großen Geschoß (etwa 15 Gentimeter und aufwärts) ge­troffen, so explodiert er ebenfalls. Hier liegt also die Ge­fahr einer Explosion vor. Der Kommandant emes Schiffes muß sich also klar sein, ob er, wenn er zum Angriffe vor- o-ht (und der Torpedo ist eine Angriffswaffe par excellence), L Gefahr laufen will, daß bie Wirkung eines feindlichen Geschosses mittleren ober schweren Kalibers burch die Ex- yllosion des Torpedokeffels noch erhöht wird, oder ob er anif die ganze Waffe verzichten will. Nun versprmgt ein explodierender Torpedokessel in einige wenige große Fetzen. Die gewissermaßen ..Granatwirkung" ist also genug, mithin dürfte es nicht darauf ankommen, ob bie Ver­heerungen, bie ein feinbliches schweres Geschoß anrichtet, durch bie Explosion eines TorpebokeffelS noch um em Ge- 8euÄTSlen können, muß man freilich in

Jagd und Sport.

Darmstadt, 28. Mai. Dem gestern veranstalteten großen internationalen Radwettfahren ging ein Korso durch die Straßen der Stadt voraus. Die gutbesetzten Rennen nahmen bei dem wider Erwarten etngetretenen herrlichen Wetter einen sehr mieressanten -ver­lauf. Das Hauptinteresse beanspruchte daS Großherzog Ernst Ludwigs» Fahren, datz sehr stark besetzt war. Den von dem Großherzog gest'tteten Preis errang Möder-Frankfurt a. M. Bemerkenswert war auch daS Motordreiradfahren, wobei die Verschiedenartigkeit der Motockysteme stark ins Auge fiel. Allen weit überlegen zeigte fich Kirchheim-Eisenach mit seinem vorzüglichen Rade. Die Rennen nahmen folgenden «erlauf:

I. Eröffnungs-Jubiläumsfahren für Herrenfahrer: Strecke 1000 Meter, 2 Runden. 1. Preis ein Pokal in Altfilber, innen Gold. 2. Preis eine Majolika-Standuhr. 3. Preis eine Reisetasche m Rind­leder. 4 Borläufe. Beim ersten Lauf gingen über das Band: 1. E. Möder, Frankfurt a. M., 2. Karl Pfankuche, Frmckfurt a. M. Beim zweiten Lauf: 1. D. Beck, Frankfurt a. M., 2. Karl Boh^ Darm­stadt. Beim dritten Lauf: 1. Riesten, Kastel, 2. K. Duill, Gießen. Beim vierten Lauf: 1. I. H. Rover, Darmstadt, 2. Aug. Wagner, Oberkirch. Beim Entscheidungslauf blieb erster Riesten, Kastel mit 1 Min. 49,4 Sek.; zweiter K. Duill, Gießen 1 Mm. 49,6 Sek.; dritter E. Möder, Frankfurt a. M.

H. Hauptfahren für Berufsfahrer: Strecke 2000 Meter, 4 Runden. 3 Preise: 200, 100 und 50 Mk. Das Rennen wurde in 2 Vorläufen und einem Entscheidungslauf gefahren. Erster Lcms: 1. Sigmar, Basel, 2. Verheyen, Frankfurt a. M. Zweiter Lauf: 1. Otto Meyer, Ludwigshafen, 2. Albert Becker, Worms. Entscheidungslauf: 1. Otto Meyer, Ludwigshafen mit 4 Min. 3 Sek., 2. Sigmar, Basel mit 4 Min. 5 Sek., 3. Verheyen mit 4 Min. 5,1 Sek.

III. Prämienfahren für Berufsfahrer: Strecke 3000 Meter, 6. Runden Dem ersten jeder Runde 10 Mk., den drei ersten der letzten Runde 50, 30 und 20 Mk. Das Fahren wurde in einem Lauf gefahren, und ging als erster Otto Meyer, Ludwigshafen mit 4 Min. 19 Sek., als zweiter Verheyen, Frankfurt a. M. mit 4 Min. 19,2 Sek., als dritter Oskar Breitling, Ludwigshafen mit 4 Min. 20 Sek übers Band.

IV. Großherzog Ernst-Ludwigsfahren für Herrenfahrer: Sttecke 2000 Meter, 4 Runden. 1. Preis eine feine Wemkanne mit Silberbeschlag, Ehrengabe des Großherzogs. 2. Preis eine Vase tn Altsilber. 3 Preis eine nuhb. Standuhr. 4 Borläufe. Erster Lauf: 1. Möder, Frankfurt a. M., 2. Hch. Sparwasser, Frankfurt a. M. Zweiter Lauf: 1. O. Beck, Frankfurt a. M., 2. S. Mark, Berlin. Dritter Lauf: 1. Riesten, Kastel, 2. K. Duill, Gießen. Vierter Lauf: 1. I. H. Rover, Darmstadt, 2. Emil Müller, Frankfurt a. M. Snt- scheidungslauf: 1. E. Möder, Frankfurt a. M. mit 4 Mm. 14 Sek, 2. O. Beck, Frankfurt a. M. mit 4 Min. 16 Sek., 3. I. H. Rover, Darmstadt mit 4 Min 17 Sek. Niesten und Duill stürzten bei diesem Lauf, trugen aber glücklicherweise nur Hautabschürfungen davon.

V. Mehrsitzerfahren für Berufsfahrer: Strecke 2000 Meter, 4 Runden. 3 Preise: 100, 60 und 40 Mk. 3 Paare starteten. l.Otto Meyer, Ludwigshafen und C. Beckers, Aachen mit 3 Min. 38,4 Sek., 2. E. Kirchert, Mannheim und W. Kellner mit 3 Min. 39 Sek., 3. O. Breitling, Ludwigshafen und M. Herty, Klem-Stemheirn mit 3 Min. 39,2 Sek. m v

VI. Motordreiradfahren: Strecke 5000 Meter, 10 Runden. 3 Preise: 75, 40 und 25 Mk. 1. Fritz Kirchheim, Eisenach 6 Min. 39,2 Sek., 2. Max Gehrig, Frankfurt a. M., fast 2 Runden zurück, 3. Karl May, Frankfurt a. M.

Die Fahne des Vereins, die Verbandsabzeichen der Mitglieder, die Loge des dahingeschiedenen Protektors des Vereins, des Prinzen Wilhelm, sowie die Tribüne der Preisrichter trugen Trauerschmuck.

(Darmst. Zig.")