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H. 0. Sperling, Buchhandlnng, Stattgart VH.
Meyei \s Konvoi salions - Lexikon
unseren Truppen zurückkehren. („Deutsche Wochenzeitung i« den Niederlanden.")
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ZahlangseinsteUnngen.
Opgen - Rhein, K. M. Seifert Bruno Türke,
politische Satire in Mort uub Kitd.
Eine englische Elephanten Geschichte.
Man sollte kaum glauben, auf was für Gedanken die Engländer in ihrer Beklemmung verfallen. Um die Truppentransporte schneller und sicherer an die Feinde zu bringen, hat ein englischer Ingenieur in allem Ernst eine Idee entwickelt, die in unserer Skizze wiedergegeben ist. Das kleine Bild bedarf der Erläuterung nicht, aber jeder wird über diese neumodische Truppenbeförderung ein Lächeln nicht unterdrücken können.
Konkurseröffnungen: Gutspächter Johannes Dellwig - Holte, (Dortmund); Handelsgesellschaft & Co., Löbtau (Dresden); Gasthofsbesitzer Eduard Niedergorbitz (Dresden); Firma Sonnenschein & Co, Düsseldorf; Wagenfabrikant Johannes Kinoch, Egeln; Fruchthändler Michael Ringeisen, Nordhausen i. tis (Erstein); Schieferdecker Otto Peetz, Merxen, (Göppingen); Schuhwarenfabrikant Emil Reich, Graudenz; Nachlass des Kaufmanns Johann Gottfried Hintze, Hamburg; Firma Elektrizitätswerk Moritzberg, Moritzberg (Hildesheim); Ehefrau Augustine "Walter, lllkirch-Grafenstaden lllkirch; Glaser Karl Reifarth, Jena; Oastwirtswitwe Ursula Köhler, Karlstadt: Nachlass des Kunst- und Handelsgärtners Samuel Ludwig Heinrich Karl Borchert, Leipzig; Nachlass des Fuhrwerksbesitzers Julius Albert Damm, Leipzig; Gastwirt Vikt. Simon, Lüneburg; Nachlass des Schuhmach. Emst Wilhelm Eichholz, Marklissa; Nachlass des Krämers Michael Kalihammer, München; Juwelier Robert Rauscher, München; Hotelbesitzers-Ehefrau Pauline Frank. München; Kaufmann Jul. Stanulia,
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| (auch in Umtausch gegen Uten,«Werke) sowie alle andern Bücher ■ gegen Teilzahlungen von monatl. 3 M. an
Handel und Uerkehr. Uolkswirtschast.
Frankfurter Börse vom 29. Januar.
Wechsel auf New-York zu 4,21-22.
Prämien auf Kredit per ult. Januar O.OOv/o, do. per ult. Februar 1.80%, do. per ult. März 8%, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 0.00%, do. per. ult. Febr. 1.60%, do. per ult. März 2.70%, Lombarden per ult. Febr. 0,75% do. per ult. März 2.15%«
Notierungen: Kreditaktien 234 50-70-50, Diskonto-Komman- dit 194-194.10-194, Staatsbahn 136.10-, Gotthard 142.20, Lombarden 28.10-00-00, Ungar. Goldrente 99.45, Italiener 94 20, 3proz. Mexi
kaner 26.25-00, Gestern. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%,, Privat-Diskont 3T/s°/o G.
1% bis 28/, Uhr: Kredit 234.61-50. Diskonto 194.10- 194.20, Staatsbahn 136.10, Lombarden 28.40. Bochumer 268.70-272.
Neustadt, O-S.; Kohlenhändler Wilh. Karl Arnold, Oschatz; Sattler Friedr. Gustav gen. Fritz Brunöhler, Remscheid; Kaufmann Julius Winter, Ruhrort; Modistin Bibiana Gaiereuthcr, Weilheim; Nachlass des Käsefabrikanten Karl Müller, Herressen (Apolda); Tischler Gg. Klughardt, Auerbach i. V.; Kaufmann Bemh. Weiss, Bautzen; Möbelhändler Emil Müller, Berlin; Fuhrherr Siegm. Schatz, Berlin Kaufmann Rudolf Lange, Kehmstedt (Bleicherode); Maurermeister Kasp. Kelz, Vilich-Rheindorf (Bonn); Kaufmann Stanislaus Janys- zewski, Bromberg; Uhrmacherswitwe Job. Thekla Oertel, Chemnitz; Privatier Ernst Casprowitz, Bisckofswerder (Dt.-Eylau); Buchbinder Heinrich le Claire, Huckarde (Dortmund); Ziegeleibesitzer Wilhelm Hortmann, Häthum (Emmerich); Bäcker Karl Meyer, Mittenwald (Garmisch); Kaufmann Karl Weide, Greifswald; Gastwirt Karl Heinig, Bernsgrün (Greiz); Kaufmann Eugen Glaser, Halle a. d. S.; Schuhmacher Job. Jul. Ferd. Staack, Kiel; Kaufmann Theod. Betend Peter Schultz, Kiel; Firma Tittes & Volksdorff, Kirchberg, Sa.; Gastwirt Ant. Wdowicki, Lagiewnik (Kosten); Schriftgiessereibesitzer Friedr. Wilh. Eisert, Leipzig; Kaufmann Bernh. Isakowitz. Magdeburg; Zementwarenfabrikant Franz Rich. Hopfner, Meerane; Krämer Franz Fucbs, München; Restaurateur Karl Schattenfroh, München; offene Handelsgesellschaft Job. Westphalen, Neumünster; Spielwarenverfertiger Paul Osw. Neubert, Olbernhau ; Klempner Alb. Heinrich, Pr.-Stargard; Gastwirt Benno Paul Dänschel, Langebrück (Radeberg); Uhrmacher Alb. Müller, Rostock; Zimmermeister Jak. Sohwiokerath, Solingen; Gastwirt Joseph Vogt, Sandebeck (Steinheim); Schlosser Franz Dancke, Stuttgart; Nachlass der Witwe Emilie Koschewski, Thorn.
Vermischtes.
Berlin, 28. Januar. Entweihung des Grabes Wilhelm non Humboldts. Das Grab des Forschers, welche? sich im Parke seiner ehemaligen Besitzung des Schlosses Tegel befindet, ist von ruchloser Hand geschändet worden. Am südlichen Teile und am Fußende des Grabhügels ist ein ca. einhalb Meter breiter Graben bis zur Tiefe von eineinhalb Metern mit einem Spaten o nsgestochen worden, der nach der mutmaßlichen Lage des Sarges sich erweitert. Der oder die Thäter sind anscheinend bei der Arbeit gestört worden, da sie nicht bis zum Sarge gelangt sind. Dieser ist auch, wie die Nachgrabungen erwiesen« 'Unbeschädigt, sein Holz ist aber bereits so morsch, baß einer der am Fußende befindlichen metallenen Griffe sich bereits abgelöst hatte. Es ist wohl auf den Diebstahl von Metallteilen abgesehen worden. Der Herr Amtsvor- fteher von Tegel hat sofort die Leitung der Recherchen übernommen, welche von den in Tegel stationierten Kriminalbeamten und den Gendarmerie ausgeführt werden.
• Pretoria, 27. Januar. Die niederträchtige Behandlung der gefangen genommenen freistaatlichen Aerzte und Mitglieder des Roten Kreuzes durch die Engländer weckt in ganz Südafrika außerordentliche Entrüstung. Der Chef der Ambulanzen, Dr. Rambsbatton, meldete dem Präsidenten Stejn offiziell: Ich verteilte (am Modder River) meine Ambulanz?: den rinen Teil ließ ich unter Dr. Krause beim Drifthospital 2inb mit dem anderen ging ich nach dem Island-Bridge Hospital. Als wir dort mit dem Verbinden der Verwundeten beschäftigt waren, kamen zwei britische Offiziere zu uns, und einer Davon, Major Benson von den 9. Lanciers, erklärte unS, wir müßten die verwundeten Buren als Ge sangene betrachten, die Ambulanz? dagegen habe volle Be- rvegungSfreiheit. Nachdem die Arbeit bei der Island-Bridge verrichtet war, ging ich mit Dr. Bidwell zum Drifthospital, um nach Dr. Krause zu sehen. Dort wurde mir bekannt gegeben, daß unsere Ambulanzen, die den englischen Verwundeten die meisten Dienste geleistet hatten, kriegsgefangen sei. Darauf schrieb ich dem „Officier in Command of the Division“ einen Brief, in welchem ich um ein Freigeleit für die Ambulanze ersuchte. Ich erinnerte ihn daran, daß dnr Oranje-Freistaat die Genfer Konvention unterzeichnet habe, und ersuchte ihn, mich so schnell wie möglich entlassen zu wollen, da viele Verwundete in JacobSdal lägen, die auf uns warteten. Auf dieses Schreiben erhielt ich keine Antwort. Später ersuchte ich denselben Kommandanten um Essen für meine Leute und mich, und erhielt wieder keine Antwort. Später erschien ein Soldat des Majors Remington bei mir und entbot mich zu Major Reid, der mich identifizierte, und'mir erklärte, daß er die Ambulanze nicht ziehen lasten könne; er wolle jedoch mit dem General sprechen. Am Abend wurden wir in ein Kutschhaus gesperrt, in welchem Hühner brüteten und es von Läusen wimmelte. Der Gestank war unerträglich. Schildwachen standen vor der Thür. Am anderen Morgen empfingen wir glücklicherweise etwas von unseren eigenen Mundvorräten. Um 3 Uhr kam ein englischer Arzt mit einem Stabsoffizier und erklärte, wir müßten um 4 Uhr abreisen. Ich fragte ihn, ob die Ambulanze einer der Genfer Konvention beigetretenen Macht kriegsgefangen gemacht werden könne; er bejahte die Frage. Meine Frage, ob die Ambulanze unter denselben Umständen als „prise of War* erklärt werden könne, beantwortete er ebenfalls mit Ja. Er sagte, seine Instruktionen lauteten so. Wir wurden zusammen mit den Verwundeten in Viehwagen nach Grootrivier transportiert. Den ganzen Tag über mußten wir in der glühenden Hitze in den von Wanzen uub Läusen wimmelnden Waggons bleiben. Nach unserem Eintreffen in Kapstadt wurden wir im New Military Hospital Breekwater untergebracht. Dort hörten wir, daß äer General, der uns gesandt, einen großen Fehler gemacht habe, und durften am selben Abend wieder abreisen. Als Rationen empfingen wir einmal pro Tag Kaffee und „tinned leef.* Als wir in Modderrivier eintraten, kam Kapitän Zioß wieder zu uns. Wir verlangten unsere Wagen zurück; ar erklärte jedoch, diese seinen Instruktionen zufolge nicht Qusliefern zu dürfen. Von Modderrivier aus mußten wir mit unseren Habseligkeiten in einem Bündel zu Fuß zu
»Prozent. Darmstädter Ttadtanleihe. Heber das Resultat der vor einigen Tagen stattgehabten Submission auf einen Restbetrag von Mk 1% Mill. 3'/,Prozent. Darmstädter Stadtanleihe erfährt die „fr V. daß die Bank für Handel und Industrie zwei Gebote abgegeben hat, eines auf den ganzen Betrag der Anleihe zu 91 Proz. und ein zweites, mit dem sie auf die Hälfte 91% Proz. offerierte, falls ihr aut die andere Hälfte bi' Option zu 913/, Proz. eingeräumt werde. Seitens des Bankhauses Delbrück Leo & (So. lag eine Offerte
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W* iMndr Berfamm: °tn «lötzerm Bitrieben m 70 Proz. in der \ diese zur intern nßoe Bewirtschaftung sei RI, indem diese nicht zu Arbeiter zu leiden habe - -Hre Mehr.-Erträgnisse 3 bit lateren8. Durch und Seinbau unrentabel I die ärmeren Gegenden !N. AuS dem Bau der « MUä
MtMtz so unrentabel ge- sei unb macht sich dieser fühlbar, weil durch das schlechten Ernten gemacht n Spezirlbeiatte sind die 5st die Berfütterung von nall verbreitet. 2. Welches eizen, Roggen, 6pelj rc.? der Berfütterung ein uex- ni Im allgemeinen wirb rls in Mel- und ftltin- mg bei gleichgroßen Wirtintensiven Betrieben vor s aller Herkunft, oder aui ' verfäiebaien fjultermittel •n? Wo aus alter Her. Landwirte schwer yxbv tmt MeMM Än den nehr vorhanden sein, wohl n die Händler, welche die ht leicht zu überwindende» islagen kommt auch in Berten, die größere Strecken abwohnm. 5. In welchem eides mit den Preisen lüt Preise für Brodgetmde ;kn |U. 6. Zst du Aer> Brodgetreides abhängig? mckM-n und deshalb Mmgen unterworfen und ugsverhbltniffe
M- - ««’S tinbwto, m >n zu wollen und chm da er solch- bis sM»r r einzusenden habe.
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Meratur.
Tauperlen. Eine Gedichtsammlung für die Feierstunden des Lebens. Bon Georg Bogel, Margar. Gräfin zu Dohna, Renator, Pfannschmidt-Brutner, Paul Kaiser rc. Herausgegeben von Ernst Evers. Berlin 1899. 95 S. elegant gebunden 1,50 Mk. — Dre Einleitung von E. Evers hebt den Zweck der Herausgabe der Gedichte hervor: der Ertrag soll dem „Ferienheim", einer Erholungsstätte, zu gute kommen; das Büchlein möchte durchs Kirchenjahr mit seinen Festtagsklängen dem Leser das Geleit geben, und an den Höhe- und Wendepunkten des Lebens den Christen einen freundlichen Gruß bieten. So führt es denn — immer in Liedern — von Advent bis zur Totenfeier und vergißt auch die silberne und goldene Hochzeit nicht, wie „Freud und Leid" in den Familien. Georg Vogel, früher Pfarrer in Beuern bei Gießen, hat aus seinem reichen Liederschätze wieder eine ganze Anzahl sinniger, sehr ansprechender Gedichte gestiftet, die ferne Freunde gerne lesen werden; nicht minder wertvolles haben auch die andern, oben genannten Männer und Frauen dem Herausgeber Evers zur Verfügung gestellt. Wenn man Vergleiche zieht zwischen den gespendeten Gaben, wird man mit Interesse wahrnehmen, wie jeder Dichter wieder in anderen Bildern, Tönen und Wandlungen seine Empfindung zum Ausdruck bringt. In der Hauptsache indeß stimmen sie überein: dem christlichen Hause in seinen innerlichen Erlebniffen wollen sie in poetischer, fein gestimmter Darbietung gerecht werden und Töne anschlagen, welche in religiösen Gemütern weihevoll nachklingen. Die „Tauperlen" sind eine gehaltvolle Gabe für Festtage des Hauses. A. L.
ehr«
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Aus dem Geschästsleben.
»Der unlautere Wettbewerb in der zürcherischen Gesetzgebung^ lautet die Ueberschrift einer kürzlich in der „Reuen Zürcher Zeitung" erschienenen interressanten Abhandlung, welche sich mit den heutzutage überhand nehmenden, auf Täuschung des Publikums berechneten Reklamen beschäftigt und dieses unlautere Gebühren in gebührender Weise an den Pranger stellt. Speziell das Gebiet der Nahrungs- und Genußmittel, auf dem die neuen Produkte fast täglich wie Pilze aus der Erde schießen, ist reich an zeitgemäßen Beispielen derartiger die Allgemeinheit schädigenden Reklamen. Bietet das Gesetz einen ziemlich weitgehenden Schutz gegen Nachahmung der äußeren Warenausstattung, so ist es leider fast machttos gegen manche moderne Reklamemaßnahmen, welche nach dem Prinzip aufgebaut sind, die Konkurrenzware — und dafür müssen, gewöhnlich die lang bestehenden und altbewährten guten Marken gewisser Spezialartikel herhalten — so schlecht wie möglich zu machen, dagegen die Eigenschaften des eigenen Produkts in übertriebener Weise in das günstigste Licht zu stellen, wobei es mit der Wahrheit nicht immer allzu genau, meistens leider allzu ungenau genommen wird. Ein frappanter Fall dieser Art ist in dem obenerwähnten Artikel der „Reuen Zürcher Zeitung" zitiert. Es handelt sich um eine vor kurzem entstandene Fleisch-Extrakt-Gesellschaft, welche darauf ausgeht, das bekannte seit 35 Jahren bewährte Liebig's Fleisch-Extrakt aus der Gunst des Publikums zu verdrängen. Es werden dem in Rede stehenden neuen, mit einem Phantasienamen belegten Produkt in den Reklamen eine Anzahl Vorzüge — namentlich Eiweißgehalt und dementsprechend größere Nährkraft, — zugeschrieben, welche in Wirklichkeit ebensowenig bestehen wie die Nachteile, welche zu Ungunsten deS Liebig'schen Fleisch- Extraktes geltend gemacht roerbm. Unter anderm wird auch die Größe der Töpfe, das Gewicht und der Preis verglichen, dabei aber sorgfältigerweise vermieden, zu bemerken, daß bei einem Fleisch-Extrakt für die Wertbemeffung weder Topfgröße noch Gewicht, fonbem allein bie Ausgiebigkeit im praktischen Gebrauch maßgebenb ist, welche bem Konsumenten beweist, wieviel echtes, unverfälschtes Fleisch in bem Probukt enthalten ist. Die „Zürcher Zeitung" bezeichnet bie sämtlichen gegen bas „Liebig'sche Fleisch-Extrakt geschleuberten Argumente sehr treffenb als „recht fabenscheinig" unb schließt bie Beobachtung mit ben Worten: „Aehnliche Fälle wie ber hier beschriebene werben noch oft vorkommen, unb es wäre zu wünschen, baß ber Angegriffene, ber sich aus ethischen Grünben zu gleicher Kampfesweise nicht entschließen kann, beim Richter Schutz fänbe, benn sicherlich ist eine solche Nachrebe schlimmer als ein täppisches Drauflosschlagen". Ein möglichst weitgehenber Gesetzesschutz wäre gewiß erwünscht; bis wir aber soweit sinb, thun die Konsumenten, unb namentlich bie hier in Betracht kommenden die Einkäufe besorgenden Hausfrauen, gut, sich selbst zu schützen, indem sie den überschwänglichen Relameanpreifungen derartiger Neuheiten gegenüber sich vorsichtig und zurückhaltend zeigen, dieselben nicht blindlings für bare Münze nehmen und sich mehr auf die langjährigen Erfahrungen verlassen, welche sie mit altbewährten Produkten gemacht haben.
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«J» ji»*
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