Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
ult.
Frankfurter Börse vom 581. Februar.
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
doch nur bei sehr triftigen Beweggründen zu rechtfertigen gewesen sein würden, hat niemals die geringste Steigung bestanden, Würzburg, den Geburtsort des Regenten, derartig schwer zu schädigen.
Ö Büdingen, 20. Februar. Heute übernahm der Stellvertreter des Dekans für unser Dekanat, Herr Pfarrer Bernd eck in Staden, die amtlichen Geschäfte. Dem seitherigen Dekan, Herrn Pfarrer Weber in Lißberg, wurde auf seinen Wunsch die Pfarrstelle in Langgöns übertragen. Die Neuwahl findet im Herbst auf der diesjährigen Dekanats-
Der Heliograph in Thätigkeit.
Die Engländer benutzen zur Verständigung mit den eingeschlossenen Truppen in Ladysmith besonders den Heliographen, einen Spiegel, mit dem durch das Sonnenlicht längere oder kürzere Aufblitze erzeugt werden. So bezeichnet z. B. ein kurzer Blitz den Buchstaben e, analog dem Morse-Apparat, das für das ganze System in Anwendung kommt. Die Striche sind dreimal so lang als die Punkte, zwischen je zwei Buchstaben wird eine Pause von der dreifachen Länge eines Punktes, zwischen zwei Wörtern von der dreifachen Länge eines Striches gemacht. Selbstverständlich bedarf der Heliograph, den wir in unserer Illustration in Thätigkeit vorführen, des Sonnenlichts, während der Nacht wendet man in neuester Zeit Acetylenlicht an.
Bei Todesfällen
übernimmt die Buchdruckerei dea'Glessener Anzeigers, Schulstrasse 7, die schnellste Anfertigung von Trauerbriefen und Danksagungskarten, welche auf Wunsch couvertirt geliefert werden.
syliode statt. |
□ Mainz, 21. Februar. Zu dem Gesetzentwurf über die Genieindeumlagenhat die hiesige Handels- t(immer der Regierung folgende Vorstellung unterbreitet: 3'1 Artikel 1 macht die Handelskammer den Vorschlag, den Gemeinden die Berechtigung zu geben, Ausländern und Angehörigen anderer Bundesstaaten, welche in der Gemeinde einen Wohnsitz haben, ohne eine Erwerbsthätigkeit auszu- iiben, für die Dauer einer gewissen Zeit, etwa 3 Jahre, zur Gemeinde-Einkommensteuer nicht oder nur mit einem ermäßigten Prozentsatz heranzuziehen. Die im Artikel 7 vorgesehene Gegenseitigkeit in der Gewährung von ©teuer= freiheit für Einkommen aus Grundbesitz oder Gewerbe, I er achtet die Kammer für außerordentlich bedenklich, da ein 1 Ge genseitigkeitsverhältnis zwischen Hessen und anderen BivndeSstaaten in dieser Hinsicht den einzelnen Gemeinden nichts nützen kann. Zu Art. 8 erscheint es der Kammer für Mckmäßig, klarzustellen, ob unter einem Einkommen bis zu W. 500 nur das Einkommen an barem Gelde oder auch dec Wert für Kost und Wohnung mit eingerechnet werden oIL Die Bestimmung in Art. 11, daß bei den in der Gemeinschaft des Großherzogtums und anderen Staaten stehenden Kienbahnen der den beteiligten Staaten alljährlich überwiesen werdende Ueberschuß nach Abzug einer ^/zprozentigen Verzinsung als Reineinkommen gilt, hält die Kammer nicht für richtig, da ihres Erachtens kein Anlaß dafür vorliegt, bei Eisenbahnverwaltungen eine solche Erleichterung zu gewähren.
□ Mainz, 21. Februar. Die Stadtverordneten bewilligten heute abend einen Kredit von Mk. 35 000, die als Gr undstock für die Errichtung eines Gutenberg-Museums in Mainz dienen sollen. — Lohnbewegungen scheinen in diesem Frühjahr in allen Gewerben hier aufzutreten. Außer den Bäckern, Schuhmachern, Schreinern, Drehern unb Maschinenarbeitern sind jetzt auch die Tüncher und Anstreicher mit höheren Lohnforderungen an ihre Meister hcrangetreten und zwar ist die Mehrforderung der letzteren ein e ziemlich beträchtliche. Um einen Ausstand zu verhüten, Hail sich die Tüncherinnung bereit erklärt, die Forderungen bet Gesellen einer Prüfung zu unterziehen. — Dem Bei- spixle in verschiedenen anderen Städten folgend, beabsichtigt die „Heilsarmee" auch hier eine Niederlassung zu er. richten, zu welchem Zwecke sie zur Abhaltung ihrer religiösen Hebungen einen Saal gemietet haben.
Raffel, 19. Februar. Der Kommunallandtag für bert Regierungsbezirk Kassel, der heute eröffnet wurde, wählte zum Vorsitzenden Kammerherrn v. P a pp e n h e i m-L i et) en au, zu dessen Stellvertreter Justizrat Rieß-Kassel. Als Schriftführer wurden berufen: Bürgermeister Antoni - Fulda und Erbgraf v. Isenburg-Büdingen. Zu Thren der morgen zum Provinziallandtag hier eintreffenden Abgeordneten aus Nassau und Frankfurt veranstaltet der Sezirksverband im Ständesal einen festlichen Bierabend, wozu das Haus in heutiger Sitzung die Zustimmung erteilte.
Prämien auf Kredit per ult Februar 0.60%, do. per März 2.00%, Diskonto Kommandit per ult. Febr. 0.65%, do. per ult. März 1.70%» Lombarden per ult. Februar 0,60% do. per ult. März 0.95 /o, Deutsche Bank per ult. März 0.%, Dresdener Bank per ult. Febr. 0 00%, Berliner Hondelages, per ult. Febr. 0.00.
Notierungen :Kreditaktien236-235.90-236.10,Diskonto-Kom- mandit 194.90-195 20-10, Staatsb. 139.80-140, Gotthard 142.30 Lombarden 29.70-80.70-00, Ungar. Goldrente 98.90, Italiener 94 50, 3proz. Mexikaner 26.30, Oesterr Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.19%,
'Ntz m Brotzh. b- nnttt, der sich fyt! !äer aus Dreis» M. imlt zu Alp. stunden wegen Urhint: mg zu Offenbach.
Landwirtschaft.
Der Weltmarkt und die deutsche Viehzucht.
Die deutschen Schweinezüchter hatten auf Anregung der ,Ver- I einigung Deutscher Schweinezüchter" beschlossen, die Pariser Weitaus- I stellung im Jahre 1900 mit Schweinen deutscher Zuchten in würdiger I Weise zu beschicken, um im internationalen Wettbewerb den Beweis zu I führen, auf welche Höhe durch jahrelange Mühe und Fleiß die deutsche I Schweinezucht gebracht ist.
Auf die Bedingungen der Pariser Weltausstellung waren dre Züchter I vollständig eingegangen, als unerwarteter Weise von der französischen I Regierung die Bestimmung getroffen wurde, daß deutsches Biehl einer lOtägigen Quarantäne unterworfen werden I müsse, wodurch eine Beschickung leider unmöglich gemacht wird. I Durch'diese Bestimmung ist Deutschland vor der I ganzenWelt als ein verseuchtes Land dargestellt,! und besonders England gegenüber, dem die Einfuhr glatt freigegeben ist, stark benachteiligt worden.
Anerkennen müsien wir, daß England durch streng st e Ab-I sperrung gegen das Ausland so weit gekommen ist, vor dem Weltmarkt als seuchenfrei dazustehen, während Deutschland trotz seiner sttengen polizeilichen Inlands- Maßregeln dies nicht erreicht hat. Die deutschen Züchter haben daher, nachdem bis heute eine Aufhebung dieser Quarantäne-Maßregeln nicht erzielt worden ist, beschlossen, die Ausstellung nicht zu beschicken.
Der Vorgang ist so ernst, daß er eine Beleuchtung erheischt. Die „Deutsche Agrarkorrespondenz" weist mit Recht darauf hin, daß die Maul- und Klauenseuche zurzeit nicht blos in Deutschland weit verbreitet ist, sondern ebenso auch in Frankreich, und daß daher die Gefahr einer Verschleppung der Seuche durch Ausstellungsschweine nach Frankreich jedenfalls nicht größer ist, als umgekehrt die Gefahr einer Ansteckung I der deutschen Schweine drüben und sonach einer Rückverschleppung der Seuche nach Deutschland. Die deutschen Schweinezüchter haben natürlich erwartet, daß die französische Regierung den vorübergehenden Import von Ausstellungstieren mit anderen Augen ansähe, als den regulären Handelsverkehr. Niemand kann im Ernst in Abrede stellen wollen, daß es ein anderes ist, ob beliebige Händler beliebig zusammengekauftes Vieh importieren wollen, und ein anderes, ob renomierte Landwirte und Hochzüchter, denen das volle Gefühl der hohen Verantwortlichkeit für chre Handlungen innewohnt, einige wertvolle Zuchttiere über die Grenzen
Schisssnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Earl Loos und I. M. Schulhof.
Bremen, 3. Februar. (Per transallantischen Telegraph.) Der Postdampfer Halle, Kapt A. Thomer vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist gestern 10 Uhr vormittags wohlbehalten in Galveston angekommen.
führen. Daß sie dies in dem Moment unterlassen würden, wo bet ihnen selber auch nur der leiseste Verdacht der Möglichkett einer Jnfi- cierung ihrer Tiere auftauchen würde, liegt auf der Hand.
Das gegenteilige Vorgehen der französischen Regierung entspricht genau dem Verhalten, das während der Weltausstellung in Chicago d t e amerikanische Regierung gegenüber dem Import deutscher Ausstellungspferde eingeschlagen hatte. Die fremden Regierungen stützen sich eben ganz einfach auf den Schein des Rechte« und machen chn r ück- sichtslos zugunsten der heimischen land wirt s ch a f t- lichen Interesse n geltend. Wir wollen ihnen daraus feinen Vorwurf machen; aber was wir aufs Tiefste beklagen, ja, was uns geradezu empört, das ist, daß die deutsche Regierung diesen Landern gegenüber genau umgekehrt v e r f ä h r d Demselben Amerika, das uns bezüglich der Beschickung der Pferdeausstellung m der ungebührlichsten Weise chikanierte: dem selben Amerika gestatten wir d.e Einfuhr nachweislich gesundheitsgefährlicher Fleischfabrikate. Und demselben Frankreich, das, blos auf einem Scheinrecht fußend, Die quaran- I läNksreie Einfuhr einiger Zuchttiere nicht gestatten will, gestatten wir fortgesetzt ohne jede Quarantäne die Schlachtvieheinfuhr nach elsaß loth- ring'schen Schlachthäusern, obwohl die Verseuchung jenseits der Grenze seit Langem ebenso groß ist wie diesseits.
Wo, Herr Reichskanzler, bleibt da Recht und Billigkeit? — Würde man die Veterinärpolizei an den deutschen Grenzen genau so rücksichtslos handhaben, wie England sie handhabt, und wie sie im deutschen Jnlande gehandhabt wird, dann würden wir der Seuchen endlich Herr werden, und es könnte der an der Spitze der Zuchten aller Länder I marschierenden deutschen Hochzucht das Absatzgebiet im Weltmarkt I erschlossen werden Die deutsche Regierung stellt sich aber auf den I Standpunkt: Es geht auch so!
btule morgen seinen höchsten Stand erreicht. Es stand nach dem Pegel bei Staden 1,20 Meter hoch. Die Länderte sind eben eifrig beschäftigt, sich diesen hohen Wafser- stand zu nutz zu machen, um ihre Wiesen gründlich zu be- tüäffern, wodurch bekanntlich die Ertragsfahigksit bedeutend ersteigert wird. — Die Kibitze sind bereits ca. 14 Tage ,Üh-r als sonst, ans ihren Nistpliitz-N bet uns eingetroffen. - In Niedermockstadt wurde heute der neugewählte Bürger, nieifter Herr Heinrich Kaufmann, in sein Amt einge ture en. Sein Vorgänger, Herr Reuther, hatte dieses Amt 47 cvghre bekleidet und es aus RuhebedurfmS niedergelegt. -Noch etwas länger, nämlich 49»/. Jahre, hat Herr Bürgermeister Reitz in Södel feiner Gemeinde vorgestanden. Derselbe trat Ende der vorigen Woche vom Amt zurück. — Bei Staden verbrannte vorletzte nacht ein ganz nahe irauS? am Orte sitzender Strohhaufen, ohne daß man das Feuer
Privat-Diskont 4%% Geld.
1% bis 2% Uhr: Kredit 236-235.90, Diskonto 195 10-00-00. Staatsbahn 139.80-90, Lombarden 29.70-30.00, Berl. Handelsg. OOO, Bochumer —.—
Limbrrra <u d. Lahn, 21. Februar. Fruchtmarkt. Durch, schnittspreis pro Malter. Roter Weizen 13.02 Mk-, Weißer Weizen 12.80 Mk-, Korn 10.80 Mk., Gerste 9.20 Mk., Hafer 6.90 Mk., Erbsen —Mk., Kartoffeln —Mk.
Tabak.
Im Laufe der letzten Woche wurden in der Pfalz von den noch liegenden resp zu verkaufenden Tabaken nur Kleinigkeiten umgesetzt, darunter in Bellheim ca. 200 Zentner zu Mk. 18 dis 21. Die m unserem letzten Bericht ausgesprochene Ansicht, daß die Preise daselbst billiger werden müffen, ist also thatsächlich eingetroffen. Es ging über- , Haupt während der vorigen Woche in der Pfalz ruhig zu Daß dieses so kommen wird, haben wir bereits früher erwähnt. Wenn man die in Fermentation befindlichen Tabake entwickeln sieht und in Berücksichtigung zieht, daß die Tabake der Pfalz immer etwas kräftiger sind rote jene der anderen Produktionsorte, so ist dies auch gar nicht zu verwundern. In alten Tabaken wurden noch einige hundert Zentner an den in unserem letzten Bericht erwähnten Händler verkauft, sodaß dieser jetzt ca. 1700 Zentner erwarb. Ferner wurde eine Partie (ca. 400 Zentner) 1897er Bruhreiner Tabak von Spekulanten an einen Mannheimer Fabrikanten zu Mk. 54 versteuert verkauft. Ferner sollen einige hundert Zentner 1898er Rebut ebenfalls an Mannheimer Fabrikanten verkauft worden sein. Eine größere Partie 1898er Oberländer Abfall wurde zu Mk. 24 in Transit verkauft. Pfälzer Rippen flau; lose feine Mk. 9, gebündelte Mk. 11,50 bis 12. — In Landau wurde int Laufe dieser Woche ein Posten ca. 600 Zentner 1898er rheinbayerischer Tabake zu Anfang Mk. 30 an einen Fabrikanten der Mannheimer Gegend verkauft.
— Mainz, 21. Februar. Die Verwaltung der Süddeutschen Immobilien-Gesellschaft teilt mit, daß der Aufsichtsrat beschlossen, der bevorstehenden Generollversammlung für 1899 die Verteilung einet Dividende von 20 Prozent -orzuschlagen und Mk. 169128 auf neue Rechnung vorzutragen. Ferner wird mitgeteilt, daß ein Ankauf von Gelände in Ludwigshafen im Belauf von etwa Mk. 750 000 abgeschlossen worden sei.
Jagd und Sport.
Der Winter und die Not des Wildes. In der Provinz Hannover, im Herzogtum Braunschweig und den angrenzenden LandeSteilen haben die fielen Schneefälle und die vorübergehende Kälte zahlreiche Opfer gefordert in den Ständen des Roth- und Rehwildes Da ferner auch die Hasen bei der hohen Schneelage ttart gelitten haben und vielfach eingegangen sind, so dürfte die nächste Jagdsaison aller Voraussicht nach schleckte Resultate liefern Der Harz trägt seit Wocken eine hohe Schneedecke, die in der vergangenen Woche an manchen Stellen eine Höhe von zwei b s drei Metern zeigte, so daß trotz der Fürsorge und der guten Verpflegung des Wildes die Tiere sich nur mühsam nach den Futterplätzen durcharbeiten können, häufiger aber diese überhaupt nickt erreichten. Man hat bereits verendetes Rotwild angetroffen, doch wird die Nachsuche noch größere Verluste ergeben. Auch im Solling in den Weserbergen, am Zth und am Kahnstein fand man eingegangene Stücke Rehwild. Der Hunger treibt die Tiere bis in die Ortschaften und in die Gehöfte. Aus der Lüneburger Haide wird gemeldet, daß in der Raubkammer sowohl wie in anderen Forftbezirken Rotwild eingegangen ist. Bei dem Abfah en einer Strohdieme im Calenbergschen fand man in einer Furche neben der Dieme sechs verendete Hasen. IM Schaumburg-Lippeschen und im Lippe- Detmoldschen sind eingegangene Fasanen und Rebhühner aufgefunden. Selbst das Schwarzwild hat gelitten, worüber aus verschiedenen Gegenden Berichte vorliegen. Wenngleich die meisten Jagdpächter über das Eingehen des Schwarzwildes nicht unzufrieden sind, so giebt es doch auch wieder andere, die einen starken Keiler lieber zur Strecke bringen.
Heer und Marine.
München, 18. Februar. Die neueste Nummer des Verordnungsblattes des bayrischen Kriegsministeriums bringt die nähern Bestimm- ungen über das mit dem 1. April ins Leben tretende 3. Armeekorps und über die sonstigen mit dieser Neubildung zusammenhängenden i)rganisations Aenderungen des bayrischen Heeres. Das 3. Armeekorps lirb bekanntlich in der Weise gebildet, daß man die 3. Division (Nürnberg) vom 2. Armeekorps loslöst und aus Truppenteilen des 1. und beS 2. Armeekorps eine 6. Division mit dem Sitz in Regensburg neu ausstellt. Mit Ausnahme von 1 Schwadron, 2 Batterieen und 1 Trainkompagnie, die neu geschaffen werden mußten, übernimmt also daS neue 3. Armeekorps bloß bisher schon vorhandene Truppenteile, lluch die Aenderungen in der UMerkunst der Truppen und Kommandobkhörden find ganz geringfügig. Das wesentliche der Neuorganisation iksteht eben darin, daß die übermäßig und ungleichmäßig angeschwollenen Lrmeekorps wieder auf einen normalen Stand gebracht werden. Ganz 3?man ist die Uebereinstimmung allerdings auch jetzt noch nicht, indem die Kavallerie-AuSstattung des neuen Armeekorps wesenttich hinter derjenigen der beiden älteren Korps zurückbleibt. Es zählen das 1. Armee- (orp8 25 Bataillone, 21 Schwadronen, und 20 Batterieen; daS 2. Armee- lot pd 23 Bataillone, 20 Schwadronen und 16 Batterieen und das 3. Armeekorps 24 Bataillone, blos 11 Schwadronen und 20 Batterieen. 3it territorialer Hinsicht umfaßt daS 1. Armeekorps (München) ganz Sud-Bayern, das' 2. (Nürnberg) den Nordosten mit Einschluß der Zeitung Ingolstadt und das 3. (Würzburg) den Nordroesten und die hsialz. Bekanntlich hat man lange geschwantt, ob nicht eine andere 6imtei(ung Platz greifen und, was für den Kriegsfall entschieden das ieffsere gewesen sein würde, Landau in der Pfalz den Sitz des 3. Armeekorps darstellen solle. Aus Gründen aber, die wohl mehr mwerpolitischer als militärischer Natur sind, hat man es vorgezogen, rusch den Sitz des dritten Generalkommandos im diesrheinischen Bayern 4ii haben und den zweitgrößten Ort des Landes damit auszustatten. 681 hätte nun noch in Frage kommen können, ob etwa das General- Ismmando des 2. Armeekorps von Würzburg nach Landau zu verlegen sei.. Aber abgesehen davon, daß die Kosten eines derartigen Umzugs
Kunst-Ausstellung. ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 PfgM an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.
Schund/'/'^ Säge« GrE-schch'DU Preise m MMN derlei bttlulbttyiiL btöttM ift, gcht p jast über. Dit qinnt, führt den
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Berühmte Mischungen Mk. 2,80 und 3,50 per Pfund. Probepackete 60 und 80 Pfg. Zu haben bei den Niederlagen von Messmers Thee.
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