Ausgabe 
22.4.1900 Zweites Blatt
 
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Das Unglück auf dem Rheine.

Auszug MS Nn Ktandesamtsregistm,

Die hessischen Landtagsabgeordneten Dr. Frenay und Molthan haben die nachstehende Interpellation an die großherzvgliche Regierung gerichtet:Die Unterzeug neten richten an die großherzogliche Regierung nachstehende drrnglrck^ Anfragen: 1) Ist der großherzoglichen Regierung der Schiffsunfall bekannt, der sich am Abend des 17. April 1900 auf dem Rhein zwischen Bingen und Rüdesheim er­eignete, und bei dem eine große Anzahl von Menschen das Leben embüßte? 2) Welche Maßregeln gedenkt die groß­herzogliche Regierung zu ergreifen, um den bisher durch­aus Unzulänglichen Trajektverkehr zwischen Bingen und Rüdesheim den dortigen regen Verkehrsverhältnissen ent­sprechend zu gestalten? Ist die großherzogliche Regierung insbesondere bereit, mit der preußischen Regierung dieser- halb in Verhandlungen einzutreten? 3) Haben die Er­mittlungen der großherzoglichen Regierung dafür Anhalts­punkte ergeben, ob die polizeiliche Ueberwächung des Ver­kehrswesens zwischen Bingen und Rüdesheim ordnungs­mäßig gehandhabt wird?"

Der Schiffer Walter von Riederspai landete vorgestern nachmittag den Unglücksnachen von Bingen am Ufer in Oberspai. Der Nachen zeigt im vorderen Teil, im sogenannten Kopf, ein handgroßes Loch, auch sonst ist der Nachen, der auf 14 Personen geaicht ist, in sehr schlechtem Zustande. Gestern nachmittag besichtigte eine Gerichts­kommission aus Bingen das Fahrzeug. Sachverständige sind der Ansicht, daß, wenn 20 Personen den Nachen zur Ueberfahrt benutzt hätten, die Personen nur eng zusammen­gedrängt hätten sitzen können.

mit Gesang, Prolog und Festrede abzuhalten. Daran soll stch eine Huldigung vor dem Denkmal anschließen. Für diese Feier wurde der 17. Juni bestimmt. Am 23. Juni soll in der Halle der Rosen-Ausstellung ein Kommers statt- stnden, dem am nächsten Tage ein Gartenfest gleichfalls in der Rosen-Ausstellung folgen soll. Der Kommers wird eine vesondere Anziehungskraft durch den berühmten Stuttgarter GesangvereinGutenberg", der an diesem Tage in Frank­furt weilt, erhalten. Die Veranstaltungen sollen den Cha­rakter großer Volksfeste tragen, an denen teilzunehmen, ledern ermöglicht sein wird. Es wurde ferner der Gedanke einer Ausstellung angeregt, die vielleicht aus den Schätzen der Stadtbibliothek, des städtischen Museums und des Kunst­gewerbe-Vereins kombiniert werden könnte.

Kandel und UerKchr. Volkswirtschaft Frankfurter Börse vom 80. April.

Wechsel auf New-York zu 4.21%-221/|.

Prämien auf Kredit per ult April 0.85 do. per ult Mai 2.10%, do. per ult. Juni 8% Diskonto Kommandit per ult April O.8OO/0, do. per ult. Mai 1.80%, do. per alt. Juni 2.70*/-. Lombarden per ult April O^O-'/o, do. per ult Mai 0.75%, do. per ult. Juni 0.55%. Spanier per ult. Apnl 0.55.

Notierungen: Kreditaktien 229.60-229-70, Diskonto- Kommandit 190.10-30-00, Staatsbahn 187-137.20, Gotthard 142.(0, Lombarden 27.50-70 00, Ungar. Goldrente 97.65, Italiener 94.90, 3proz. Mexikaner 25.75, Oestorr. Coupons 84.Vs, Amerik. Coupe® 4.19, Privat-Diskont 4%kr. 4% 6.

li/4-2% Uhr: Kreditaktien 229.70-229.00- Diskonto-Ko»- Bandit 190 60-30 Staats bahn 137.20, Lombarden 27.80.

die bisherigen Mitglieder Helfrich, Chr. Haubach und Stemberger wieder gewählt.

Das Gesuch der Firma KauffmannLCo. um Frist­verlängerung zur Erbauung eines Wohnhauses am Schiffen- berger Weg wird nach Befürwortung durch die Baudeputation genehmigt, und die erbetene Frist auf zwei Jahre festgesetzt, ms zu ivelchem Zeitpunkt sich nach Mitteilung des Herrn Oberbürgermeisters die baulichen Verhältnisse am Schiffen- berger Weg so geregelt haben dürsten, daß die Errichtung eines einen Fabrikhinterbau deckenden Wohnhauses verlangt werden könne. a

Dem auf Herstellung einer Einfriedigung entlang des Weges an der Wieseck lautenden Gesuche des Herrn Th. Haubach stimmt die Versammlung zu. Es soll der parallel zur Moltkestraße laufende Teil der Einfriedigung « r des Gaswerks ausgeführt werden, während der Gesuchfteller die Kosten für den senkrecht zur Moltkestraße laufenden Teil zu tragen hat.

Unter Vorsitz des Herrn Beigeordneten Wolff wird sodann beschlossen, dem Verbände deutscher Gewerbe­gerichte während der nächsten zwei Jahre je 20 Mk. zu be»iHi0en. In einem an die Bürgermeisterei gerichteten Schreiben wird als Hauptziel des Verbandes bezeichnet die Herbeiführung der Einheitlichkeit im litterarischen Austausch. yu öielein Zwecke soll eine möglichst genaue Sammlung der I bon den deutschen Gewerbegerichten ergangenen Erkenntnisse angelegt und im Druck veröffentlicht werden. Ueber die I . notigen Mittel, ferner diejenigen für die Besoldung eines ständigen Mitarbeiters verfügt der Verband zurzeit noch nicht, weshalb er sich mit Gesuchen um Unterstützung an die deutschen Städte wandte; eine Anzahl derselben hat Zuwendungen von 100 bis 300 Mk. in Aussicht ge- I T/ttr ? Anerkennung der Wichtigkeit einer im Sinne I re -t Uc^eS angelegten Sammlung gewerbegerichtlicher I Entscheidungen und in Berücksichtigung des Geschäfts­umfanges des hiesigen Gewerbegerichts wurde auf Antrag der Finanzdeputation wie oben angegeben, beschlossen.

« . Aufgebote.

mriftpr e 2^P»L Mauelshagen, EisenbahnbettiebSnmb

I Sr mit ®mma Simon zu Sterzenbach 17. April

I det«: Julüis Bruno Frrlmg, Chemiker zu Höchst a. M. mit

J>emn0 'n Düsseldorf. 17. Hirsch (genannt

I M ü? -dM.erlmg, Metzger zu Hamburg mit Hilda Goldschmidt gct. I 18. Anton Joseph Schmitt. Bahnarbeiter zu Lohnen

I Maria Bug zu Dammersbach. 18. Hermann Bauer, Mech»

I dahrer mit Victoria Friederike Henriette Caroline Dingmann ti I P0*®01 19- Johannes Foph, Schreiner dahier mit Katharina Schmidt I Lang-Göns. 19. Samuel Elsoffer, geschieden, Kaufmann dahier mit

Bertha Höchstetter Hierselbst. 19. Friedrich Wilhelm Heinrich Ludwm Christoph Ernst Cramer, Gerichtsaffeffor dahier mit Bertha Antonie Gutfcher zu München.

w Eheschlie»mrge«.

, s- I4- ^prrl. Ferdinand Franz Karl Anton Heßler, Beirut- «uiT bSer mit Margarethe Finzel Hierselbst. 14. Johann Friedrch 01^00 Aßmann, Gärtner zu Kassel mit Auguste Schardt hierseM.

4. Hemrtch Neußer, Taglöhner dahier mit Anna Elisabecha Katharim o 1k,^ouiä e<xl!6' Ober-Ingenieur zu Ettlingen mit Chnstma Elisabecha Kaißlmg von Düsseldorf. 14. Paul Oskar Arth«: B^°bier?elbftE" ^°^er mit Anna Jakobine Karoline Adolfine .5 h'erselbst. 14. Ludwig Ruppel, Metzger und Gastwirtb xu Ridda m 3raKtaaew"Cmffl"e .^erfetbfi- 14- Philipp H-ll-r. Sannrtm:

1! 1 5"*. Catharine Hennette Elisabethe Schmidt bin«

Selbft 1VÄ1°Xa ?Am?nn ru Bannen mit Znilie R-h ö« Wmann mit 8" 8aU>«

ßttownt.

u 6. April. Dem Schreiner Ferdinand Sauer eine Tochter. 8. Dem Kaufmann Aloys Spengler eine Tochter. 8. Dem Hauptmam Georg Großmann ein Sohn, Otto Karl Friedrich Wilhelm 9 D-m S^geant Heinrich Kaiser eine Tochter. 10. Dem Spengl" und B stallateur Wilhelm Haupt ein Sohn Wilhelm. 13. April. Dem Schm-«) Philipp Wilhelm Schomber ein Sohn. 13. Dem Werkführer Phil»' Schreiner ein Sohn. 13. Dem Fabrikarbeiter Adam Schaum r": Tochter, Katharina Karoline. 13. Dem Schriftsetzer Georg (Semmtcfc eine 2°^ Marie Johanna Dorothea. 14. Dem Kaufmann Rot Wilhelm Schwan eine Tochter. 14. Dem Bergmann Karl Herr ehe Tochter Elise. 15 Dem Bergmann Ludwig Rosenbaum eine Tocht-r. Anna Julianne Henriette. 15. Dem Eisenbahnschaffner heinrch Schneider 8. ein Sohn, Wilhelm. 16. Dem Glaser Richard Müller ei Tochter. 17. Dem Großh. Kreisamtmann Hermann Frhr. Schenck Schwemsberg ein Sohn, Hermann Karl Maximilian Ferdinand Recv Christin» Lagerarbeiter Philipp Schneider 4. eine Tochtr,

Arbetterdewegung.

, Wiesbaden, 20. April. In einer Versammlung der Bauun^ nehmer wurde gesteni abend beschloffen, auf dem unbedingt ablehnerda Standpunkte gegenüber den Forderungen der streikenden Maurer» Vermittlungsanerbieten der hiesigen ®ewa't wurde einstimmig abgelehnt. Die Streikenden bringen ciihj t^re Leute bei Grdarbeiten rc. unter oder gestatten es dem einen ti anderen, kleinere Arbeiten selbstständig zu übernehmen.

Bingen, 20. April.

- .zuverlässiger Quelle liegt nachstehende Mitteilung über ewige Einzelheiten der schrecklichen Katastrophe vor, ^^uientlich über das Kentern des Kahnes aufklären. Der Nachen war jnur für 15 Personen geaicht. Zahnarzt Sammler (Marburg) wollte noch mit dem Nachen ; er kam zum Glück eturne zu spät und mußte w Bingen übernachten. Als das Wasser immer mehr ew- tteW cheol. Bernh. Meurer (ohne Ueber-

^ugs aus dem Kahn und suchte sein Heil im Schwimmen. Er und der verunglückte Stud. theol. Ba- 0/.^^xkus Geisenheim) schwammen im Sommer oft HILa l-ßn geübte Schwimmer ohne Beglei-

wffg eines Nachens. Meurer kam unterhalb des Rüdes- SS?g^uz erschöpft an. Gehen konnte er nicht Er lag am Ufer und schrie um Hilfe. Sein Ruf uud er war gerettet. Er befindet sich noch w furchtbarer Aufregung. Als das Wasser höher stieg, er- teilte Fruhm«s>er L Niel mit lauter, kaftooller Stimme den Anwesenden die Generalabsolution. Bald darauf ver- sank der Kahn mit den Insassen. Ein lauter entsetzlicher Frühmesser Niel hielt sich b^erkte w seiner Nähe nur noch eine ble Ww er an dem umgeschlagenen Nachen sich MaUp?' E-h>ar ^r«jeine Schiffsmann, und noch etwas im ^bd. B a n k. Diese drei Personen wurden «£rf-e Strömung und den hohen Wasserstand mitten im Rhein.weitergetrieben. Dr. Bank schwamm, die beiden anderen halten sich am umgekippten Nacheii und hatten auch das Ruder. Furchtbar tönte ihr schauerliches ^>er die weite dunkele Wasserfläche. Aber erst in hpn wnZ^Ulen der Hilferus von Dienstmädchen iin AHnr der Rhewvillen gehört. Die Mädchen

allarmierten sofort einige Schiffer, welche die drei rasch Aufregung und die Teilnahme wr ganzen Rhewgau ist gewaltig. Wie viel hoffnungsvolle ^beu und wie viel Hoffnungen sind bei diesem Unglück Sn ^tort W0Tben Der ertrunkene Wilhelm

(Geisenheim) war Alumnus; er sollte in etwa drei ^.ch^d^e Priesterweihe empfangen. Stud. theol. Prinz ! (Rutesheim) absolvierte zu Ostern mit Auszeichnung das, Gywnasium zu Montabaur, Kaplan Weber (Oestrichs war I erft ei« ^r Priester, Kaplan Alphons Heun (Eltville) sett September v. I. Der ertrunkene Werner (Schlanqen- bad) war Stud jur. et cam., Noever (Krefeld) Land.

e r r cf). (Wiesbaden) war ein angesehener und beliebter Arzt in der Mitte der dreißiger Ja^e, Stud. cheol Pfeifer studierte in Straßburg und weilte zu Besuch in Aulhuusen.

Die Trajekt-Verhältnisse Bingen-Rüdesheim sind ge­radezu vorsintflutlich und audy als die Grundursache des Unfalles anzusehen. Die alten Ueberfahrtsdampfkasten stammen aus der ältesten Zeit der Dampfschiffahrt auf dem Rhewe. Um 9 Uhr 2 Min. abends geht von Bingerbrück I das letzte Trajektschiff nach Rüdesheim, das fahrplanmäßig I nicht einmal w Bingen hält. Bon Bingen fährt das letzte I um 8 Uhr 8 Min. nach Rüdesheim über. Vor einer Reihe I von Jahren ist das Privat-Trajektschiff in die Luft geflogen I Auch damals verloren an derselben Unglücksstelle viele Menschen ihr Leben. Die jetzt wieder sehr laut gewordenen I Klagen Huben der Eisenbahndirektion Mainz Veranlassung I gegeben, sofort Erhebungen darüber anstellen zu lassen, I ui wie weit Aenderungen im Trajektverkehr angängig sind, I toie aud} bem Personenverkehr nutzbringend I

Gestorberrr.

am 14 April. Gertrude Flett geb. Wolff, 56 Jahre alt, Eheste von Lokomotivführer i P. Moritz Flett Hierselbst. 14. Heinrich Münckr. 48 Jahre alt, Fuhrmann von Biskirchen. 15. Maria Andrä, 6 Jalkk alt, Tochter von Hoboist WUhelm Andrä hterselbst. 16. Erna Schi» wachter, 7 Monate alt, Tochter von Metzger Ludwig Schildwächter hi»- selbst. Am 17. April. Auguste Dornseiff, geb. Melior, Jahr «ck, Rentnerin dahier.

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Aus Stadt und Land.

n- Eltern und Kinder ist der Konftrmatwnstag gleich wichtig. Eltern, denen die sorq- Kr ^nder Gewissenspflicht ist, sehen

Lp bewegen Herzens auf den Tag zurück, da

J?inA öur Taufe gebracht haben, vor ihrer Seele A E unb kleinen Sorgen, die die leibliche

und geistige Pflege des Kindes verursacht, ins Gedächtnis aber auch die mancherlei Freuden, die sie haben Sr^bnUArJan'^er au$ die Kinder fühlen die Wichtigkeit dieses Tages. Weit zuruck gehen schon die Vorbereitungen EUsdresen Tag, der ganze Winter gehört ja der geistigen ur Konfirmation, dem ernsten Bemühen, fw zu befähigen für den ernsten Kampf des Lebens, in den -re mehr und mehr hineingestellt werden, auf daß sie sich linureJneg %-erä unb ein gutes Gewissen »ewahren. Manche stehen noch mit kindlicher Unbefangenf- *Xt Porten-der Welt, die sich ihnen jetzt aufthun manche haben schon bisher erfahren müssen, was der Kampf , Dasein bedeutet. Heute ist ihr Herz bewegt, und nicht . Wenige werden vom Tage der Konfirmatton die Kraft mit hineinnehmen ins Leben, die nie versagt, weder in Freud noch in Leid, weder in Not noch im Tod. Die Pflege der Konfirmierten Jugend ist eine dringende Aufgabe aller derer, denen ihre Weiterbildung anvertraut ist, denen pflichtgemäß die Erziehung eines geisttg starken Geschlechts befohlen ist. Daß hie Pflege der konfirmierten Jugend mit I der Ausbildung in Fachschulen nicht aethan ist, wird jeder I Verständige begreifen. Wer die wirkliche Ausbildung und Durchbildung der Jugend ermöglichen hilft, leistet ihr I den besten Dienst.

** Kunstverem. In der Gemälde-Ausstellung im I Turmhaus am Brand hat, wie bereits kurz erwähnt, diese I Woche wieder ein teilweiser Wechsel der Gemälde statt- I gefunden. Neu ausgestellt ist eine Kollektion von zirka I 30 Gemälden von Prof. W. Trübner in Frankfurt, so- I tote eine solche von 10 Gemälden von unserer einheimischen I Künstlerin Emy Dingeldein. Auch Herr Karl Wiegand I hat die Ausstellung mit hervorragenden kunstgewerblichen I Sachen beschickt.

Ueberfahreu. Heute morgen 8 Uhr geriet an der I Ecke der Schulstraße und des Marktplatzes ein Radfahrer I unter einen Omnibuswagen. Die Pferde gingen über ihn I hinweg, ohne ihn erheblich zu verletzen. Außer einer Haut- I abschürfung an der Stirn kam er mit dem bloßen Schrecken I davon, da der Omnibus sogleich hielt.

* Selbstmord. Der 27jährige ledige Rottenarbeiter I "ugust Heß aus Gräveneck schoß sich mittelst Revolvers eine Kugel in den Hals. In die hiesige Klinik verbracht, I verstarb er während der Operation.

Mainz, 20. April. Staatssekretär Graf Posadowsky I traf heute vormittag hier ein, empfangen vom Staats- I unmster Rothe, Provinzialdirektor v. Gagern und Beige- I ordneten Baurat Kuhn als Vertreter der Stadt Mainz. I Das kurfürstliche Schloß und besonders das römisch- I ?Ccmai^e Museum wurden eingehend besichtigt. Dann I Schlossesm"" bic vorzunehmende Neuherrichtung des I

"" Frankfurt a. M^2Ö7Äp^il. Eleonore Düse na«? uunmehriger Vereinbarung im Schauspielhause I tnc.b-ru ?°?n Öftreren, die sie in Frankfurt noch nicht gespielt hat, und zwar am 26. April in derZweiten Frau" von Pinero, am 28. April inPrinzessin Georges" von Dumas, und am 30. April in Gio- ! conda" von d'Anunzio. I

Frankfurt a. M., 20. April. Gutenberg-Feier I Unter dem Vorsitz des Buchdruckereibesitzers Osterrieth I traten heute abend eine Anzahl von Männern der verschie- I densten Berufe zusammen, um über die in Frankfurt zu I veranstaltende Gutenberg Feier zu beraten. Es wurde be- I schloffen, im großen Saalbausaal eine akademische Feier |

Vermischtes.

a er* Jagd verunglückt. Der Gerichts-

asfeffor Dr. Oskar Lauterbach, Amtsverweser des No­tariats in Habsheim, begab sich am Montag in den Hard- roalb auf den Schnepfenstrich. Andern Tags wurde er als

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L-ich- «ufgefunben Nach bet .Straßb. Post- ba t durch -m-n unglücklichen Zufall das Gewehr eLtlabe * dem Jäger drang der Schuß in die Brust. * I r k *t. V # ^0- April. In der vergangenen ** bei dem Gutsbesitzer Walter in Reiuharda sr'mtoa Einbrecher eingedrungen, welche die krärk^ Eheftau und deren Tochter überfielen. Der Ehefrau mit einem Rasiermesser die Kehle durchschnitten ?

starb nach einer halben Stunde. Die Mz.ü raubten dann alles aus und es gelang ihnen zu cnrtonmi a ÄmFrfän9cr Dr. Walter wurde bei J

I Ängsten Gastspielreise nach Riga verhaftet. Dr. nahm auf bet Reise von Königsberg nach Riga Dom aus eine besonders schöne Gegend photographisch Ä Im selben Waggon saß aber ein russischer Geheiß und m Riga wurde Walter als Spion verhaftet, tot Intervention des deutschen Konsuls und des dortigen direktors gelang es, den Tenoristen aus der Klemm! ziehen.

Kunst und Wissenschaft. ' 91 9-* .st^ographischen Kreisen rüstet man sich für den k" a?reäb!n stattfindenden VI. Deutschen Gabelsber^ raphentag deffen Protektorat Prinz Georg von SaLq 6nmnS ben alIen Kreisen sich gcktend maM,

Sympathiekundgebungen zu urteilen, dürfte sich der Stenograph-^ gestalten. Bereits jetzt liegen n-chezu

1 snn9 ®^e"ben Deutschlands vor. Im ganzen düiiv!

etwa 1500 Gabelsbergersche Stenographen in Dresden eintreffen.