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20.6.1900 Drittes Blatt
 
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Drittes Blatt

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Henerat-Un^eiger

A»»ts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gieren

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AUttwoch den 20 Juni

Alle Anzeigen-VermittlungSstellm deS In- und Ausländer nkhmrn Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegr» Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärlS 20 Pfg.

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Ich»kOr«ße Mr. 7.

»-nähme ww Anzeigen zu der nachmittags für de« ktyrtca Lrg «scheinenden Nummer bis varm. 10 Uhr Wd^estedungen spätesten- abend- vorher.

GrMsbeiiagr«: Gießener Famitienbtälter, Der hessische Landwirt, Kälter für hessische Volkskunde.

.. rin&erg (landwirtschaftliche Maschinen, Dreschmaschinen); LLK osenfeld, Gießen (landwirtschaftliche Geräte und Mol- tomiiiilifel); Leopold Levi, Homberg a. O. (Molkereiartikel ucmi laindwirtschastliche Geräte).

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Aus Stadt und Kand.

(Stiere ständigen und gelegentlichen Herren Mitarbeiter Iwrden gebeten, bei Einsendungen stets nur eine Seite itjicr. Manuskripts zu beschreiben und die Rückseite frei zu lassen im Interesse der schnelleren Druckherstellung.)

-r Engelrod, 19. Juni. Vorgestern fand hier Fahnen- weihe des hiesigen Kriegervereins statt. Obwohl das Wetter sich anfangs etwas regnerisch gestaltete, so zeigte der Himmel doch bald wieder ein freundlicheres Gesicht. Es waren 10 Vereine aus der Umgegend erschienen. Gegen V Uhr setzte sich der Festzug in folgender Ordnung in Stmrgung: Schuljugend, Vorstand des Kriegervereins Engrlrod, Festdamen, die noch umhüllte Fahne tragend, auswärtige Vereine, hiesiger Kriegerverein. Der Festzug be­wegte sich durch die Ortsstraßen unter Musikbegleitung nach dem.Festplatz. Hier angekommen, begrüßte der Präsident msercs Vereins, Bürgermeister Henkel, die Festteilnehmer mit einem freundlichen Willkommen, worauf dieWacht am Heim" gesungen wurde. Sodann hielt Pfarrer Gürtler die Festrede. Nach Absingen des ersten Verses vonHeil dir im Siegerkranz" überreichte Frl. Semmler die Fahne ^dm Präsidenten, der sie enthüllte, und mit einer kurzen 'Ansprache dem Fahnenträger übergab, der versprach, sie KtS in Ehren zu halten. Sodann erschallte das Lied ,Deutschland, Deutschland über alles." Nun wechselte Tanz ml Ansprachen verschiedener Herren, mehrerer Gesänge der «Schuljugend, Toaste usw. Erst nach Mitternacht trennten sich d ie Festteilnehmer in dem Bewußtsein, einen ächt Pa- «Mischen Tag verlebt zu haben.

O Herchenhain, 19. Juni. Wie man aus sicherer DueLe erfährt, beträgt die Verkausssumme des Weidner'- ßchm Anwesens nicht 32 000, sondern 32 555 Mk. In dm früherenZollhaus", das Herr Weidner vor Jahren käuflich erworben, will der hessische ForstfiSkuS eine Forst- Mrtswohnung Herrichten lassen.

+ Beltershain, 17. Juni. Wie schon seit Jahren üblich, fand auch gestern wieder eine Zusammenkunft der Lehrersamilien des Bezirksvereins Grünberg statt. Nachdem der Vereinsvorsitzende,Lehrer Hamburger, die ;>ohlreich erschienenen Damen und Herren in herzlicher An- stzrache begrüßt hatte, hielt Lehrer Seife einen recht in­teressanten Vortrag, in dem er besonders auf die mancherlei Mer und Verkehrtheiten in der häuslichen Kindererziehung h.wivies. Toaste ernsten und heiteren Inhalts, von denen besonders der auf die Mitglieder der zweiten hessischen Nondekammer, die durch ihr einmütiges Eintreten für die : hingenb notwendige materielle Besserstellung der Lehrer ihr WS Interesse für Schule und Lehrerstand bewiesen, her- imgehoben sei, und treffliche Vorträge des im Verein 6c» suchenden Streichquartetts trugen wesentlich zum Gelingen in jeder Hinsicht schön verlaufenenLechrerfesteS" bei. Kirchhain, 18. Juni. Aus Anlaß des landwirtschast- 1 [i $en Festes, verbunden mit Bezirks-Tierschau, Maschinen- 5 l iifttllung und Verlosung, sowie der 7. General-Versamm- l'mz des VereinS-AuSschusseS der Landwirtschaftskammer mb en 72 Dienstboten für treu geleistete Dienste prämiiert.

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Politische Tagesschau.

Die den Verhältnissen Oldenburgs sehr nahestehende, ich Bramen erscheinende, der Freisinnigen Vereinigung an- MgmideWeserztg." schrieb aus Anlaß des Todes des WmWrzogs Peter von Oldenburg:ES herrscht heute die toeina, die kleinen Beförderer (der Einigung Deutsch- Idiiw)i zu übersehen und allen Glanz auf eine lZZtellle zu concentrieren." Dazu bemerkt daS national- lildmlleLeipziger Tageblatt":

TcaS durch einen Einzelfall veranlaßte Urteil ist zu eng; in Wahr- hesutM die Tendenz darauf hin, auch die großen mch größtenBei

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Krrmffchlrs.

* Der preuß. Geh. Oberreg. - Rat Frhr. von Broich, von dem wir bereits am Samstag eine kurze Mitteilung brachten, war im letzten Jahrzehnt in seinen Bermögensverhältnissen sehr zurückgekommen. Vor zwei Jahren, so wird gemeldet, als er sich noch in Amt und Würden befand, wandte er sich an einen der preußischen Staatsminister.und schilderte ihm seine traurige pekuniäre Lage, die dadurch hervorgerufen worden sei, daß er sein gesamtes Vermögen für gemeinnützige Unternehmen ge­opfert habe. Hierauf antwortete der Minister in einem sehr wohlwollenden Schreiben. Von diesem vertrau­lichen Schreiben scheint Herr v. Broich Gebrauch gemacht zu haben, um Privatleute zur Hergabe von größeren Summen zu bewegen. Herr von Broichi ließ eine größere Anzahl Abzüge des Schreibens des Ministers auf vervielfältigendem Wege anfertigen, und merkwürdigerweise sind diese Abzüge mit dem Siegel der Geheimen Kanzlei des Staatsministers versehen. Mit diesen Abzügen wandte sich Herr von Broich an eine An­zahl Herren, um Geld zu erlangen. Einer der ersten, an die sich. Herr von Broich wandte, war der Fürstbischof von Breslau, Dr. Kopp. Allem Anschein nach scheint Dr. Kopp den Geh. Oberregierungsrat unterstützt zu haben. Denn Tags darauf, nachdem Eduard und Theodor von Broich bei Sr. Eminenz gewesen, trafen aus Breslau 5000 Mark für Rechnung des Eduard v. Broich an dritter Stelle in Berlin ein. Dann trat der Brauereibesitzer H. aus Breslau mit v. B. in Verbindung. Derselbe zahlte dem Oberregierungs­rat 125000 Mark für gemeinnützigeZwecke. Dafür sollte H. Kommerzienrat werden. Als Zeit auf Zeit verstrich, und die Regierung immer noch keine Anstalten machte, H. diese Würde angedeihen zu lassen, reiste der Brauereibesitzer nach Berlin, um v. B. Vorstellungen zu> machen. Der sehr aufgebrachte Großindustrielle teilte nun Herrn v. Broich mit, daß der Unteragent des Freiherrn, Elebsch, noch eine Provision von 75 000 Mark verlangt habe, die dieser mit Herrn v. Broich teilen müßte. Dies­mal war H. aber so vorsichtig gewesen, jene Summe nicht zu zahlen. Der Brauereibesitzer erhielt, nachdem er zi- viliter klagbar geworden, von v. Broich Sicherstellung der 125 000 Mark. Kaufmann W. in Frankfurt a. M. opferte gleichfalls für gemeinnützige Zwecke 200 000 Mark; er sollte zum Kommerzienrat ernannt oder in den A d e l st a n d erhoben werden. Ein Rentier und früherer; Zeitungsspediteur in Steglitz zahlte für einen zu erhal­tenden Orden 30000 Mark. Ob diese beiden Herren, die durch Vermittelung eines gewissen v. Poschokinsky mit v. B. bekannt wurden, die Gelder zurückerhalten haben, ist nicht bekannt. P. ist vom Polizei-Präsidium als Aus«; länder ausgewiesen worden, während Elebsch sich angeblich in Kopenhagen aufhält, in der That aber längst in Amerika sein dürfte.

* London, 16. Juni. Der heute nachmittags von London auf der Great Western-Eisenbahn abgehende Ex­preßzug nach Exeter und Plymouth fuhr heute auf der Station Slough bei Windsor mit größter Schnellig­keit in einen dort haltenden Extrazug, der zum Wett­rennen bei Windsor bestimmt war. Die schwere Lokomo­tive des Expreßzuges richtete großen Schaden an. Nicht nur mehrere gefüllte Personenwagen wurden zermalmt, sondern auch der Bahnsteig und die Gebäude der Station wuurden demoliert. Die schreckliche Szene, die entstand, wurde dadurch zeitweilig noch schlimmer gemacht, daß in den Trümmern oes Zuges Feuer ausbrach, das aber bald gelöscht wurde. Von Maidenhead, Slough, Windsor und London wurde Hilfe requiriert. Die am schwersten Ver­letzten wurden in Windsor in das Hospital gebracht, die

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fötberer" totzuschweigen und aus der Reichsbegründungsaeschichte eine Potsdamer Hofgeschichte zu machen, ein Bestreben, das beispiels­weise dazu kam, einem Manne, wie Sybel, den Mund zu verbieten, und die dem Wesen, insbesondere dem Wahrheitsbedürfniffe Wilhelms I. so schnurstracks zuwiderläuft, daß man wohl den volkstümlichen Ausdruck gebrauchen darf, der alte Kaiser würde sich im Grabe umdrehen, wüßte er, wie man fein Andenken unter Nichtbeachtung gerade seiner ureigenen Tugenden und Verdienste auf Kosten seines Werkes herausputzt. Die Tendenz" der erwähntenTendenz" ist eine reichsschädigende und sie erklärt neben manchem in den Bundesstaaten Unterlassenen einiger­maßen ein Auftreten wie das des Prinzen Ludwig von Bayern. Deutsch- lanv ist nun eben einmal ein vor 1888 begründeter und auch groß ge­wordener Bundesstaat; daran kann auch der Telegraph nichts ändern, mag er nun reden oder schweigen. Erfreulich ist es, daß er wenigstens gezwungen ist, zu melden, daß der Kaiser selbst es sich nicht versagen mag, dem Begräbnisse des treuen Bundesgenoffen seines Großvaters beizuwohnen.

Wir möchten dem hinzufügen, daß kürzlich bei Eduard Pohl in München eine kleine Schrift in neuer Auflage er­schienen ist, aus der wir die Person und den Charakter des Prinzen Ludwig von Bayern kennen und wohl verstehen lernen. Sie enthält außer einer ausführlichen Biographie des Prinzen dessen, sämtliche Reden bis zum Schluß des Jahres 1897.

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nsiveg 25, Sijjnr. ^bei mit 2 fc: en. Na-chlk.U.

zr°br, geräumt Mw ernteten.

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5 Vir Maschinen-Ausstellung war von 27 Firmen beschickt, llo. von Wilhelm Häuser, Friedberg (Chaisen und Kutschen); (ch. Langbein, Butzbach (Milch-Centrifugen, Molkereiartikel, J)Mlhefässer); Wilhelm Accularius, Marburg (landwirtschaft- « l ich Molkereiartikel, Erntegerätschaften rc.); A. I. Tröster, >MerW^8 ASOuch (landwirtschaftliche Maschinen); I. C. Ostheim, ^2fw*faiu SBiburg, nimmt die ganze linke Front der Wiese in An- nLelö^ sich ich (Dreschmaschinen in zwei Garnituren und sonstige

»kftfliHM rE l irtschaftliche Maschinen in großer Mannigfaltigkeit);

A^rßch Lanz, Mannheim, vertreten durch Louis Moll, ! GSün&erg (landwirtschaftliche Maschinen, Dreschmaschinen);

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sKwßener Anzeiger

leichter Verletzten nach London befördert. Die Zahl der Verletzten wird auf 30 bis 40 geschätzt, die Zahl der Toten aus 6 bis 8 angegeben.

* Loudon, 18. Juni. In der vergangenen Nacht fand in dem Lokale des neu gegründeten BlattesDaily Expreß" ein schwerer Unfall statt. Der Fußboden des Erdge­schoßes stürzte auf die darunter befindlichen Maschinen, und riß sämtliche im Raum befindlichefn Setzer und Maschinistenmitsich. 4Setzer wurden schwer, eine große Anzahl leicht verletzt.

* Paris, 16. Juni. Ein Straße nbah «wagen der Linie PassyHotel de Ville, dessen Führer abgestiegen war, um bei einem anderen Wagen, dem ein Unfall zu­gestoßen war, zu helfen, und dessen Bremsen wahrscheinlich nicht scharf genug angezogen waren, geriet ins Rollen und raste die Avenue Trocadero entlang, sprang aus den Schienen und warf zwei Droschken um. Nachdem der Wagen einen Baum umgebrochen hatte, blieb er in der Nähe der Almabrücke stehen. Eine Person wurde getötet, 13 ver­letzt. Von den letzteren ist inzwischen noch ein Dr. Ernst M a y e n f i sch gestorben. Unter den Verletzten befindet sich ein Aufseher der deutschen Abteilung der Ausstellung, Namens Naupel, der in das Hospital geschafft wurde.

AllSMg aus Sen Kirchenbücher« ter Stadl Gieße».

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

MatthäuSgemeinde.

Den 12. Juni. Reinhard Zinkann, Fabrikant zu Herzebrock, und Karoline Christiane Henriette Hermes, Tochter von dem Drechsler­meister Christian Hermes zu Gießen.

Markusgemetnde.

Den 9. Juni. Johann Simon Hofmann, Ziegler zu Gießen, und Margarethe Vorneff, geb. Fleck, Witwe des Schlosser- Valentin Franz Karl Vorneff.

Jobanne-gemeinde.

Den 9. Juni. Karl Christian Friedrich, Lederhändler zu Alzey, ein Witwer, und Henriette Juliane Georgine Luise Margarethe Eicke, Tochter des verstorbenen BergwerkdirektorS Johann Wilhelm Adolf Eicke zu Homburg v. d. H.

Getaufte. Matthäu-gemeiode.

Den 9. Juni. Dem Beigeordneten HanS Wolff eine Tochter, Elisabeth Marte Mathilde, geboren den 9. April.

. Den 10. 3 uni. Dem Kaufmann August Zoll eine Tochter, Annt Elise, geboren den 15. Mai.

Markusgemeinbe.

Den 9. Juni. Dem Metzger und Wirt Friedrich Wenzel ein Sohn, Friedrich Wilhelm Johannes, geboren den 20. Mai.

Den 13. Juni. Ein unehelicher Sohn, Ludwig, geboren den 21. Mai.

Lukasgemetnd e.

Den 14. Juni. Dem Wirt Georg Seng ein Sohn, Paul, ge­boren den 9. April. B

Johanne-gemetnde.

Den 10. Juni. Dem UniversitätS - Btbliothekbimer Ludwig Schuch ein Sohn, Ludwig Heinrich Wilhelm, geboren den 26. Apri'.

Denselben. Dem Kreis-Baufchretber Heinrich Junker ein Sohn Heinrich Georg, geboren den 26. Mat.

Denselben. Dem Bahnsteigschaffner Emil Günther eine Tochter, Emilie Karoline, geboren den 24. April.

Denselben. Dem Schlaffer Heinrich Detb-l ein Sohn, Wilhelm Karl, geboren den 9. Mat. *

Den 14. Junt. DemGertchtSschreibergehilsen Wilhelm Sartorius ein Sohn, Wilhelm Gustav Ludwig Karl, geboren den 16. Mai.

Mtlttärgemeinde.

Den 10. Juni. Dem Hoboisten Hermann Schmidt eine Tochter, Marie Karoline, geboren den 10. Ma«.

Denselben. Dem Hauptmann Georg Paul Friedrich Wilhelm Großmann ein Sohn, Otto Karl Friedrich Wilhelm, geboren den 8. April.

Beerdigte. MatthüuSgemetnde.

Den 9. Juni. Minna Balzer, geborene Buderus, Witwe dcS verstorbenen Gastwirts Karl Balzer, 52 Jahre alt, starb den 7 Junt c. Dm 10. Junt. Wilhelm Schretner, Taglöhner, ein Wuwer, 60 Jahre alt, starb den 7. Junt.

Den 11. Junt. Kathartne HaaS, geborene Nett, Ehefrau deS Fuhrmanns Heinrich Haas, 29 Jahre alt, starb den 9. Juni.

JohanneSgemeinde.

. . Den 10. Junt. Katharine Waldfchmtdt, geb. Birke, Witwe des Invaliden Georg Watdschmtdt, 27 Jahre alt, starb den 7. Juni. Q , 11. 3unt. Laut» L.brotsse, Rechtsanwalt, 65 Jahre alt,

stirb den 8. Junt zu Wiesbaden.

Denselben. Katharine Formhals, ledige Tochter des Zimmer- mannS Friedrich Formhals zu Allendorf La. d. Lda, 22 Jahre alt, starb den 9. Juni.

Den 14. Juni. Karoline Limpert, geb. Sauer, Witwe deS Rentners Ludwig Limpert, 60 Jahre alt, starb den 12. Juni zu Freinsheim.

Schisssnachrichlerr

Der PostdampferSwitzerland" derRed Star Linie", in Ant- werpen, ist laut Telegramm am 13. Juni wohlbehalten in Philadelphia angenommen.