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18.5.1900 Drittes Blatt
 
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Freitag den 18 Mai

Nr. 115

Drittes Blatt

1900

Sießener Anzeiger

E-eneral-Anzeiger

Amts- und Elnzeigeblutt für den Ureis Gieren

Srschetnl täglich mit Ausnahme deS

MonlagS.

Tn Gießener

« m l l I e u N k L l l k r werden b<m Anzeiger im Wechsel mitHess. Landwut" u.Blätter für Hess. BolkSkunde" »öchtt. 4 mal beigelegt.

Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In« und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auswärts 20 Pfg.

ZZezugspreis vierteljährl. Ml. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Bringerlohn; durch die Abholestellen vierteljährl. Ml. 1,90 monatlich 65 Psg.

Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl mit Bestellgeld.

Annahme o»n Anzeigen zu der nachmittag- für den süßenden Lag erscheinenden Nummer bis vvrm. 10 Uhr. Abbestellungen spätesten- abendS vorher.

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-chnlflraße Nr. 7.

SM»»

Oratisbeiiagen: Gießener Familiendlütter, Der hessische Landwirt, Klafter für hessische Volkskunde.

Adresse für Depeschen: Anzeiger Kietze».

Fernsprecher Nr. 51.

Aus Stadt und Land.

(vnonyme Sipserrdungerr, gleichviel welchen Inhalte-, werde« grundsätzlich nicht ausgenommen.)

Gießen, 17. Mai 1900.

* * SeschichtStalender. (Nachdruck verboten.) Vor 40 Jahren am 17. Mat 1749, wurde zu Berkeley der Wundarzt Eduard Jenner geboren, der 1796 die erste Schutzpockentmpfung mit Kuh pockenlpmphe anwandte. Jenner starb am 2b. Januar 1823 in feiner Vaterstadt.

* * Universitätsbibliothek. Der hiesigen Universitäts­bibliothek wurden vom 1. April 1899 bis 1. April 1900 auf länger als 4 Tage 18 928, auf 14 Tage 3950, im ganzen 22 878 Bände entliehest, darunter außerhalb Gießens 1284 Bände in 346 Sendungen. Vermehrt wurde die Bibliothek im letzten Jahre um 8700 Bände, wozu zu be­merken ist, daß die Katalogisierung mehrerer Tausende von eingelaufenen Dlsfertationen und Programmen hinter andern Arbeiten zurückgestellt werden mußte.

* Perfonalnachrichten. Der ordentliche Honorar-Pro­fessor für Bau und Ingenieur-Wissenschaften an der Tech­nischen Hochschule Leo von Willmann wurde zum ordent­lichen Professor der Bau- und Ingenieur-Wissenschaft er­nannt. Dem Bürgermeister Andreas Rapp zu Habitzheim wurde das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

* Aus dem Militarwochenblatt. Philippi, Lt. d. Res. des Füs.-Regts. v. GtiSdorf (Hess.) Nr. 80, aus seinem bisherigen Mtlitärverhältnis auSgeschteden und im Sanitäts­dienst als Assistenzarzt d. Res. mit Patent vom 18. Aug. 1899 wiederangestellt.

Lichtenberg, 14. Mai. Von Sr. König!. Hoheit dem Großherzog lief noch im Laufe des nachmittags auf das ihm von der Versammlung des Odenwald-Klubs zugesandte Telegramm folgendes Antwort-Telegramm ein:Wolfs- garten, 13. Mai. Die Mir übersandten freundlichen Grüße gelegentlich der heute stattfindenden Hauptversamm­lung haben Mich sehr erfreut. Ich wünsche dem Odenwald- Klub, der sich bemüht, die Schönheiten unseres Landes

Wiesbadener Waiseflspiele.

Aus Wiesbaden schreibt uns unser Korrespondent nnterm 15. ds.:

Die Festperiode hat soeben mit der gegen 5 Uhr nachmittags erfolgten Ankunft des Kaisers aus Urville und dem Empfang desselben ihren offiziellen Anfang ge­funden, nachdem die Vorbereitungen, zumal die im Theater zuni Teil schon vor vielen Monaten in Angriff genommen waren. Tas aiber vollzog sich für die Oessentlichkeit meist hinter den Coulissen", während die Festtoilette der Stadt schneller von statten geht. Die aufgerissenen Straßen, ein Charakteristikum unseres Weltbades, ebneten sich schnell und erhielten an bevorzugten Teilen eine sanfte Decke von Holzpflaster oder Stampfasphalt; dem Scl)loß gegenüber, vor der protestantischen Kirche, wo sonst Marktweiber er­bauliche Reden führten, entstand, nach Verlegung des Marktes, ein weiter Rasenplatz mit Anpflanzungen; die im Bau begriffene höhere Töchterschule, die sich an die Kirche anlehnt und für die ein neues Meisterwerk unseres Stadtbaumeisters Genzener sich der Kaiser be­sonders interessiert, verlor bereits einen Teil ihrer Bau­gerüste und bietet, halb enthüllt, ihre reizvollen, architektonischen Formen und hier und da auch wirkungs­volle Farben dar, die der genannte Künstler bei seinen Bau­werken so liebt, eine Passion, mit der er die hochentwickelte, heimische Architektur anregend befruchtet hat. Speziell das Genzmer-Grün scheint für viele Neubauten schon un­erläßlich geworden zu sein, und so wird Wiesbaden nach und nach durch Einwirkung eines einzelnen eine farbenfrohe Stadt. In den Kaiserfest-, den Maispieltagen ist sie das ichon immer gewesen, denn da heißts für jedes Gebäude | der Hauptverkehrsstraßen: Flaggen heraus! und die Stadt, die ein gewaltiges Lager von bunten Masten, Wimpeln und Wappenschildern aus guten Gründen unterhält und I fortwährend ergänzt, läßt diese Herrlichkeiten nun aus­pflanzen. DerBoulevard de Wiesbade", die breite Wil- helmstraße oder von der Thätigkeit, die auf ihr haupt­sächlich von den Kurfremden geübt wird, bezeichnender­weise:Wimmelstraße" genannt, ist wie immer ganz von Flaggenmasten umsäumt, an denen es lustig flattert. Der Teil der Rheinstraße, den der Kaiser auf der Fahrt zur Biebricher Regatta am Donnerstag durchfahren wird, ist diesmal ebenfalls mit diesem Schmuck versehen. Dazu prachtvolle Pylone und Ehrenpforten an bevorzugten Stellen und Tannenzweigguirlanden, kilometerlang. Ja, Wiesbaden läßt sich nicht lumpen und will sich der kaiser­lichen Gnade, die der Stadt so ersprießlich ist, die ihr ben

immer mehr zu erschließen, fortschreitendes Gedeihen in der Zukunft. Ernst Ludwig."

bm. Mainz, 16. Mai. Die Pfälzische Handels- und Gewerbekammer in Ludwigshafen hat in einer Eingabe an das Bayerische Staatsministerium auf die Nachteile hinge- wiefen, welche die Kohlen not der Industrie zufügt und hat den Erlaß eines Ausfuhverbotes für Steinkohlen angeregt. Die hiesige Handelskammer, die um Unterstützung dieser Bestrebungen angegangen war, hat es abgelehnt, dieser Anregung zu folgen, und zwar weil durch staatliches Eingreifen, insbesondere durch Erlaß eines Aussuhrver- boteS, eine schwere Schädigung der Kohlenindustrie und eine Verletzung bestehender VertragSveihältmsse herbeigeführt werden würde. Ein solches Vorgehen erscheint der hiesigen Handelskammer übrigens zur Zeit um so weniger erforder­lich, als inzwischen eine beträchtliche Abschwächung auf dem Kohlen- und Eisenmarkte eingetreten und die Kohlennot demnächst vollständig beseitigt sein dürfte.

Jagd und Sport.

Mainz, 15. Mai. Am Sonntag trafen beim 1. Konsul der Allgemeinen Radfahrer Union in Ma nz Mister und Mist'es Jone- Hetzel aus Amerika auf dem Tandem ein. Das Paar fuhr am 1. April infolge einer Wette int Betrage von 5000 DollaiS ohne Geldmittel in St Louis ab. und muß am 1. Äpiil 1902 wieder zurück fein. Die Reife g'ht durch Deutschland, O-sterreich, Rußland, Sibirien, China. In Yokohama besteig n sie wieder das <5(6<ff, um nach St. Franzisko zu fahren, von wo ab das Unternehmungslust ge Pärchen die ötzten Terratnschwierigketten erwarten. Tagelang werben sie beim Ueberschretten der Felsengebirge Rocky Mountains ihr 55 P und schweies Rad tragen müssen. In Asten verfolgen sie die alten Karawanenstraßen. Furchtlos sehen diese modernen Weltumfahrer ihren kommenden Strapazen entgegen- Der Mister war früher ein bekannter amerikanischer Flieger, der sich oft mit Zimmermann und dem schwarzen Mojor Taylor gerne ff n hat. Der letztere hat ihm auch seinen Meilenrekord um 5 Sekunden gedrückt. Die MistreS ist eine geborene Münchenerin, und erst vor zwei Jahren nach Amerika auSgewandert. In bestimmten Zwischen­räumen muß das Tandempaar seine Ankunft unb Abfahrt von den Konsuln der Allgemeinen Radfahrer Union bestät gen lasten. Hier besorgte ihnen das Konsulat Ma'nz Quartier im Zentral-Hotel. Mit

Strom der Fremden sv verstärkt hat und die seinem Theater - das Gebäude ist städtisch, die Verwaltung königlich - fast eine Viertelmillion Mark jährlichen Zuschuß einbringt, würdig zeigen, anderseits aber auch der Sympathie Aus­druck geben, deren sich Wilhelm II. hier in hohem Maße erfreut.

Der F^stzauber geht in erster Linie von dem so reich bedachten Theater aus, das unter der Leitung des Inten­danten v. Hülsen, des Kaisers Jugendfreund, steht. Mit vier Festspielen wird diesmal angetreten. In der präch­tigen Gewandung, welche die Oberinspektoren Schick und R a u p p der Bühne ersterer in Be^ug auf die Szene, letzterer auf Garderobe, verleihen, im Zauber der Dekora­tionen, welche die Firma Kautzky und Rotonara in Wien lieferten, werden in besonderer Bearbeitung Webers Oberon", SchillersDemetrius" in der Ergänzung von Auguste Goetze, LortzingsZar und Zimmermann" und AndersFra Diabolo" neu erstehen. Insonderheit auf den Oberon hat man es diesmal abgesehen. Nun, die dramatische Einrenkung, die Herr v. Hülsen mit Geschick selbst vorgenommcn und eine Umarbeitung des Dialogs, die Joses Laufs besorgte, konnte der berüchtigte jammervolle Text des Briten Planche wohl vertragen. Die musikali­schen Ergänzungen des Kgl. Kapellmeisters S ch l a r werden vielleicht auch keine Verböserungen des Werkes bedeuten, wenn die Pietät gegen Weber so gewahrt wurde, wie es Herr v. Hülsen in seinen Einführungsworten im Festspiel­führer verheißt.

Die Vorarbeiten für diese vier Aufführungen waren enorm. Die Proben nahmen kein Ende und dauern oft fünf, sechs Stunden bis tief in die Nacht hinein. Die hei­mischen Künstler haben aber nicht alle Grund, sich diesen furchtbaren Anstrengungen freudig zu unterziehen- denn auch diesmal bleibt es charakteristisch für die Aufführungen, daß eine Menge erster Nollen von auswärtigen Berühmt­heiten besetzt sind, zum Teil aber auch von solchen fremden Künstlern, die nichts besseres bieten können, als unsere eigenen. Zu einem festgefügten Ensemble hat es unsere Bühne, von der mit Schluß der Saison wieder einige Kor- poralschaften von Solokräften, darunter der langjährige jugendliche Held Herr Rodius, die anmutige Sentimen­tale Frl. Scholz, die so ungemein beliebte Naive Frl. Stehle, bei deren Auftreten sich die Bühne meist in einen Blumenladen zu verwanbeln pflegt, der hervor­ragende Tenorist C o st a re. rc., von hier scheiden, eben noch nicht gebracht, und so beschränkt sich einstweilen der soge­nannteWiesbadener Stil" notgedrungen auf das Aeußer- liche des glanzvollen Rahmens.

großer Dankbarkeit nahmen die Leutchen das Ergebnis einer kleinen Sammlung unter Sportsfreunden in Empfang. Sonntag Nach­mittag fuhren sie mit dem Konsulat nach Oppenheim, von wo sie nach Mannheim weitergefahren sind. Der Zweisitzer, der das Paar um die Wckt tragen soll, ist außerordeniltch stabil gebaut. Fach­leuten fiel sofort die eigentümliche doppelte Gabel am Vorderrad unb bie großartig einfache Felgenbremse am Hinterrad auf, die letztere liegt, von zwei einfachen Spezialfedern gehalten, auf der Htnterradgabel, und wird durch ein in einen Gummifchlauch laufendes dünnes Drahtseil gezogen. Ein Druck aus einen kleinen, einarmigen, auf bie obere Rahmenstange vertikal aufgesetzten Hebel, unb bie Bremse tritt absolut sicher in ThäUgkeit.

Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.

19. Woche vom 6. Mai bis 12. Mai 1900.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800, inkl. 1600 Mann Militär.) Sterblichkeitsziffer: 16,77%o, nach Abzug der Ortsftemden 8,880/qo.

Kinder

Es starben an: Zusammen: Erwachsene:

im Lebensjahr:

vom

2.15. Jahr-

1.

Lungenschwindsucht

1

1

DiphtheritiS

2 (2)

2 (2)

SyphlliS

1

1

KrebS

1

1

Verunglückung

2 (2)

2 (2)

Unbekannte Krsache

1

1

Summa: 8 (4) 4 (2) 1 3 (2)

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

Eine ReichSloiterie könnte man die Wohlfahrtslotterie zu Zwecken der deutschen Schutzgebiete nennen, denn dieselbe ist in sämt­lichen deutschen Bundesstaaten genehmigt. Die Ziehung der 4. Lotterie findet schon in wenigen Tagen, am 31. Mai, 1., 2., 5. und 6 Juni, im Ziehungssaale der Königlichen General-Lotterie Direktion in Berlin öffentlich statt. Mit dem Bezüge von Wohlfahrtü-Losen L Mk. 3.30 möge man sich beeilen, da infolge des großen nationalen unb gemein­nützigen Zweckes und der schönen Gewinne von 100 000 Mk., 60,000 Mk., 25,000 Mk. u. s. w., der kleinste Gewinn ist 15 Mk., voraussichtlich wieder rasch ausverkauft sein wird. Die Lose sind vom General-Debit Lud. Müller & Co, Bankgeschäft in Berlin, Breitestraße 5 und hier von den bekannten LoSverkaussstellen zu beziehen.

Tas Programm der Hauptfesttage vom 16.20. Mai wird diesmal noch eine Ergänzung durch hervorragende, teils unter der Aegide des deutschen Sportvereins stehende Sport- und andere Veranstaltungen erfahren, als da sind: Sommerfest im Kurgarten, Kaiserregatta auf dem Rhein, unter freundlicher Mitwirkung der Torpedobootflotille, großer Blumenkorso, Lawn-Tennis-Turnier, Radfahrer­blumentorso, Parade und Gartenfest mit Ballonfahrt und Miß-Polly-Fallschirm-Absturz. Und neben den offiziellen natürlich auch noch allerlei private Extraveranügungen unb. Arrangements", von denen ivir die hübsche Kollektiv- Ausstellung Wiesbadener Künstler in den Bangcr'schen Kunstsälen erwähnen. Sie bringt u. a. treffliche Arbeiten des Tiermalers A. Weinberger, der Landschafter N. v. Astudin und v. Saucken, sowie Figurenbilder von F r a n k e n b a ch, W a tz e l h a u und v. W i l l e m o c s. Bei dieser Ausstellung entpuppt sich aber auch Josef Laufs durch etwa 30 keck und sicher hingesetzte, nichts weniger als dilettantisch wirkende kleine Augenblicksskizzen, Poft- kartengrüße u. dergl. als ein malerisches Talent voll fri­scher Naturauffassung und kernigen Humors. Ja, was bringen uns die Kaisertage nicht alles für Ueberraschungen, sogar die für Wiesbaden ungewohnten berittenen Schutz­leute und, einem on dit zufolge, ein ganzes Bataillon von Geheimpolizisten. Aber schön sind sie, die Maifestspiele, die Kaiserfesttage, hauptsächlich für Die, die nicht darüber au schreiben brauchen. Schade nur, daß sie diesmal rauhen Wind, aber kein Kaiserwetter mitbringen.

Heber den Verlauf der ersten beiden Festspieltage im nächsten Briefe.

Wiesbaden, 15. Mai. Frau Oppenheim, die Tochter des Barons Cohn, des verstorbenen Hofbankiers Kaiser Wilhelm L, übersandte dem Intendanten v. H ü l s e N anläßlich der hiesigen Festspiele 30 000 Mark zur freien Verfügung. In der Generalprobe zeichnete der Kaiser den Kapellmeister Schl ar, den musikalischen Bearbeiter desOberon", vor dem Orchester durch eine längere An­sprache ans und betonte Laufs gegenüber, daß jetzt der Operntext die rechte würdige Form erhalten habe. Er empfing in seiner Loge auch den Wiener Hofdekorations­maler Kautzky, den Oberinspektor Schück, sowie den Kammer­sänger Schrödter, den Leipziger Opernsänger Groß und die Damen Brodmann und Pachinger. Nach dem zweiten Akte sagte der Monarch zu Hülsen:Ich glaube, wir können auf den Erfolg anstoßen."