Ausgabe 
18.2.1900 Drittes Blatt
 
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heim, Kreis Gießen; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; dem Herrn Fürsten zu SolmS-BraunselS steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge­meindeschule zu Volkartshain, Kreis Schotten; mit der Stelle ist Organisten- und Lektorendienst verbunden; dem Herrn Fürsten zu Stolberg Wernigerode-Gedern steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Schönnen, Kreis Erbach; dem Herrn Grafen zu Erbach- Erbach steht das Präsentationsrecht zu derselben zu. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ein art sh ausen, Kr. Schotten; mit der Stelle ist Organisten- und Lektorendieust verbunden'; dem Herrn Grafen zu SolmS-Rödelheim steht das Prä­sentationsrecht zu derselben zu. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Arheilgen, Kreis Darmstadt. Die mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kordelshütte, Kreis Erbach. Eine mit einem evangel. Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Watzenborn-Steinberg, Kreis Gießen; mit der Stelle ist Organisten- und Lektorendienst verbundeu. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Unter-Schmitten, Kreis Büdiugen. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrer­stelle an der Gemeindeschnle zu Goddelau, Kreis Groß- Gerau; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gonsenheim, Kreis Mainz. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinheim, Kreis Gießen; mit der Stelle ist Organisten- und Lektorendienst verbunden. Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Eichloch, Kreis Oppenheim; mit der Stelle ist Organiftendienst verbunden. Eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Steinbach, Kreis Gießen. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dexheim, Kreis Oppenheim. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober-Hilbersheim, Kr. Oppenheim; mit der Stelle ist Organistendienst verbunden. Eine mit einem katholischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der l Gemeindeschule zu Gabsheim, Kreis Oppenheim. Eine I Lehrerstelle an der kathol. Schule zu Hirschhorn, Kreis '

Heppenheim. Sämtlich mit dem gesetzlichen, nach dem Dienst­alter sich bemessenden Gehalt.

** Die deutsche Genoffenfchaftsbewegung schreitet unauf­haltsam vorwärts. Das beweist die gewaltige Zahl der heute bestehenden genossenschaftlichen Körperschaften, welche auf den verschiedensten wirtschaftlichen Gebieten ihre Thätig- keit entfalten. Ein eigenartiger Prozeß hat sich damit voll­zogen: die Rückkehr vom absoluten. Individualismus zur gemäßigten Assoziationswirtschaft. Man kann keineswegs behaupten, daß dieser Prozeß als abgeschlossen betrachtet werden dürfte; im Gegenteil ist wahrzunehmen, daß der Stein je mehr, desto stärker ins Rollen kommt. Eine ganze Reihe von Produktionsgebieten haben sich der genoffenschaft- lichen Arbeit erschlossen und geben die eigentlichen Pro­duktivgenossenschaften nach dieser Seite den typischen Aus­druck ab. Sie aber, wie alle anderen Genossenschaftsarten, greifen in letzter Linie immer wieder zurück auf das Kapital. Es ist in diesem Punkte beachtenswert, daß auch hier genossen­schaftliche Gebilde den Boden vorbereiteten, und daß das Kapital der Mittelstände sich genossenschaftlich organisierte. In den Städten geschah das vorwiegend nach Schulze- Delitzsch; in ländlichen Distrikten drang der Ruf des Systems Raiffeisen siegreich vor. Die nach diesem ge­gründeten Kreditgenossenschaften werden bekanntlich wenigstens für das platte Land als mustergiltig angesehen, sind also eigentlichtonangebend" geworden. Die meisten derselben, insofern sie wirklich auf dem genannten Systeme grund­sätzlich beruhen, sind in dem Generalverbande länd­licher Genossenschaften für Deutschland (Sitz der Zentrale Neuwied, Sitze der Verbände in Berlin, Breslau, Kassel, Danzig, Erfurt, Köln, Königsberg, Ludwigs­hafen, Nürnberg, Posen, Straßburg, Wiesbaden) ver­einigt. Welche Leistungen in diesem Kreise aufzuweisen sind, das beleuchtet in scharfer unb wohl einwandfreier Weise eine soeben erschienene ausführliche Statistik pro 1897 (Preis 8 Mk., Verlag von Raiffeisen u. Eons, in Neuwied). Auf­geführt sind darin 2014 Vereine, d. h. fast alle, die da­mals länger als ein Jahr bestanden hatten. (Gegen Ende vorigen Jahres zählte der Generalverband mehr als 3300 Genossenschaften, darunter gegen 3200 Spar- und Dar- lehnskassen-Vereine). Hinsichtlich der erstgenannten Zahl von Genossenschaften berichtet die Statistik über die Mit­gliederzahl, Seelenzahl der Vereinsbezirke, den Kaffenumschlag (ca. 215,626,000 Mk.), die Verwaltungskosten, das Betriebs­kapital (einschließlickk des eigenen Vermögens), die Geld­bewegung in lausnider Rechnung mit der Centralbank

(Landwirtschaftliche Central-Darlehnskasse für Deutschland sowohl wie mit Mitgliedern, die eingelegten und zurück­gezahlten Sparkassengelder, die Ein- und Auszahlungen, welche sich auf die gegen feste Rückz ah l un gSfrifte^ gewährten Darlehn beziehen, den Verwendungszweck der Darlehn, die Zeitdauer und die Sicherstellung der letzteren, die verschiedenen Zinssätze, die gemeinschaftlichen Bezüge an Kohlen, Dünge- und Futtermitteln, Saatgut, Maschinen u. s. w., die erzielten Gewinne und über anderes mehr, so über eine Menge einzelner Notizen über Wohl­fahrtseinrichtungen, die von den Vereinen getroffen worden sind. Das höchst minutiöse Werk bietet auch eine Ueber. sicht darüber, in welchem Geschwindigkeitsmaße in den einzelnen Zeitabschnitten die Vereine entstanden. Es ist volkswirtschaftlich von großer Bedeutung, den Einfluß, welchen die Genossenschaftsbewegung auf die Gestaltung der Dinge, im besonderen auf die Lage der Landwirtschaft auS- zuüben im stände ist, einigermaßen mit Hilfe von Zahlen messen zu können. Freilich wird man lediglich an Hand dieses Verfahrens zu einem solchen Bilde, welches vollauf und getreu die innere Wirksamkeit der Genossenschaften wiederspiegelte, kaum gelangen. Kennt man aber die Ver­hältnisse, auf welche das Zahlenmaterial sich bezieht, so ist ein zutreffendes Urteil eher möglich. Um eben die Kennt­nis von der Einrichtung der Vereine und ihrer Verbände, wo eS nötig sein sollte, zu vermitteln, sind der Statistik die Satzungen der Ortsvereine sowohl wie der größeren Verbände beigegeben. Selbst Kundigere werden sich hie und da darin Rats erholen. Freilich bleibt die unmittelbare persönliche Berührung mit den lebendigen Vorgängen im genossenschaftlichen Leben die beste Lehrmeisterin. Immer­hin ist die Extrahierung durch Darlegungen und Zahlen nicht zu unterschätzen. Namentlich der Gelehrte wird ihrer für seine ruhige, prüfende Arbeit nicht entraten können. Bei richtiger Benutzung läßt sich aus dem besprochenen Werke sicherlich eine reiche Ausbeute gewinnen.

Ganz außerordentlichen Erfolg hatte in jüngster Zeit die Mafsen- vertilgung der Ratten durch die Rattenwürste des Apothekers E. Hammerschmidt zu Siegburg. Ueberall, wo das Mittel Anwendung fand, wurde die oft unerträgliche Plage völlig beseitigt. Man achte beim Einkauf der in den meisten Apotheken und Drogerien Deutschlands erhältlichen Rattenwürste auf die Nr. des D. R Patent- 95277. lieber die Wirkung schreibt beispielsweise der König!. Oberförster Herr Düfsel, Herzogenroda: Die patentierte Rattenwurst hat staunend gewitit, ich sage besten Dank.

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Sorten-Verzeichnis von

Erbsensuppe: feiner Erbsengeschmack.

Erbsen- mit Bohnensuppe: äusserst nahrhaft und wohl­schmeckend.

Erbsen mit Reissuppe: Erbsengeschmack, sehr nahrhaft.

Erbsen- mit Sagosuppe: sehr kräftig und schmackhaft, feines Aroma.

Erbswurstsuppe: die vorzüglichste ihrer Art; giebt eine äusserst schmackhafte, sehr nährende und sättigende Erbssuppe.

Gemüse- (Julienne-) Suppe: erfrischend, von hervorragen­dem Wohlgeschmack.

Gerstensuppe: sehr gut u. gesund, vorzügliche Abendsuppe.

Grünerbsensuppe: feiner, aromatischer Geschmack.

MAGGTS Gemüse- und Kraftsuppen ä 10 Pfg.

Grünkernsuppe: feine Restaurationssuppe.

Haferschleimsuppe: sehr fein im Geschmack; auch als Kranken- und Kindersuppe vorzüglich.

Kartoffelsuppe: fein und kräftig, sehr beliebt.

Kerbelsuppe: blutreinigend; vorzüglich geeignet als Bei­mischung zu anderen Suppen.

Kraftmehlsuppe: besonders nahrhaft, leicht verdaulich.

Linsensuppe: echte Linsensuppe, sehr geschätzt.

Reissuppe: recht gut und schmackhaft.

Reis-Jullenne-Suppe: Reis- und Gemüsekräutergesohmack, vorzüglich.

Sago-Suppe: feines Sago-Aroma, schleimig und kräftig.

Tapioka-Suppe: kräftig und sehr beliebt.

Tapioka-Crecy-Suppe: feine Tapioka mit Karotten, sehr gut, schönes Aussehen.

Tapioka-Julienne-Suppe: sehr kräftig und beliebt, als Bei­mischung zu anderen Suppen vorzüglich geeignet.

Welzengriessuppe: sehr schmackhaft und gesund.

Rlebelesuppe: \ aus Eierteig, besonders wohlschmeckend Sternohensuppe: i und nahrhaft.

Pikante Sorten ä 15 Pfg. per Würfel (ä 2 Portionen): Londonderry-Suppe: sehr nahrhafte, pikante Suppe, be­sonders in Holland sehr beliebt.

Curry-Suppe: sehr pikante, englische Suppe; vorzüglich, um andere, besonders Schleimsuppen, zu kräftigen.

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