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lassen, vorbehaltlich des Einspruchsrechtes des Senat« in jedem einzelnen ^all. Im Interesse der gleichmäßigen Behandlung hat nun der Senat den weiteren Beschluß gefaßt, den sämtlichen Dozenten zu empfehlen, nur Frauen mit folgender Vorbildung zuzulaffen: Deutsche, wenn sie im Besitze eines deutschen Reifezeugnisses oder eines deutschen ^ehrerinnenzeugnisseS find, Ausländerinnen, die eine dreier deutschen gleichwertige Vorbildung nachweisen können, endlich solche Deulsche, hie an ausländischen Universitäten auf Grund eines Reife- oder öehrerinnenzeugmfieS zugelaffen worden sind und darüber amtliche Zeugnisse besitzen. Die auf Grund dieser Vorbildung zugelassenen Hospitantinnen erhalten im Gegensätze zu den männlichen vospitanten besondere Anmeldebücker und Abgangszeugnisse, so daß sie, ähnlich wie die immatrikulierten Studenten, formelle amtliche Ausweise über chre Straßburger Studienzeit bekommen.___
Herr und Marine.
Gelänve-Arrfnahmerr des preußische« Generalstabes. Anläßlich der im Monat April beginnenden Gelände Aufnahmen der königlich preußischen Landesaufnahme finden auch im nördlichen Teil von Bayern und der Rheinpfalz einschlägige Arbeiten zum Zwecke her Triangulation,in den angrenzenden preußischen Gebietsteilen statt. Mik der Leitung derselben ist Major v. Bertrab vomckönigl.preußischen Großen Generalstabe betraut.
Verwendung von «cetylen-Apparateu in der «rmee. Lor einigen Tagen ließ sich der Kaiser im Alten Schloß die von der Firma F. Butzke & Co., Aktiengesellschaft für Metallindustrie, Berlin, hergestellten tragbaren Acetvlenapparate, welche als Scheinwerfer, croie für heliographische und andere militärische Zwecke dienen, vor- fuhren. Se. Majestät äußerte sich überaus anerkennend über die Apparat«, sodaß für die Folge Acetylen, welches sich für viele Zwecke bewährt hat, auch wohl in der Armee Verwendung finden dürfte.
Jagd und Sport.
Erste internationale Hunde-AuSstellung Mannheim. Zum ersten Mat findet tn Mannheim in den Tagen vom 20. bts 22. April dS. IS. eine internationale Aubst llung von Hunden aller Lasten statt. Die Leitung der Ausstellung bat der sehr thättge und über eine große Mitgliederzahl verfügende Verein der Hundesreunde Mannheim übernommen. Als AusfirllungSlokal sind die sehr günstigen Räume der Marställe und Reitbahn des Großh. Schlosses gewählt. Dir kompetentesten PceiSttchler Deutschlands haben das Preis- , chteramt dieser Ausstellung übernommen. Die Ausfiklluug scheint '«ne sehr gute Beschickung zu erfahren, da sehr zahl,eiche Anmel- ruagen nicht nur autz allen Teilen Deutschlands, sondern auch auS d<m AuSlande oorltegen. Die Zucht edier Reffehunde hat in Deutsch- lanb tn den letzten Jahren einen ungeheueren Aufschwun i genommen, und verdient als ein naiional-ökonmischer Faktor angesehen zu wer» den. Große Summen, die früher tnS Ausland, besonders nach Lrgland, für den Ankauf von Rassehunden gingen, bleiben jetzt dem Falande erhalten. Kein Hundebefitzer sollte daher versäumen, die Ausstellung zu beschicken, und jedem Huadeliebhaber kann nur der Br such dieser hochtnteresianten Ausstellung empfohlen werden. Aus- si üungSbestimwungen und Anmeldeformulare versendet bereitwtlligst las Zentralbureau der Hundeausstellmig Mannheim Lit. A 2.
Gerichtssaal.
th. Gieren, 15. März. Daß ein ganzer Gerichtshof mif Grund des § 22 der Strafprozeß-Ordnung von der "liksübung des Richteramts kraft Gesetzes ausgeschlossen fern kann, dürfte in den Annalen der deutschen Rechtspflege wohl noch nicht dagewesen sein. Der Fall kann jedoch betreffs unserer Strafkammer sehr leicht praktisch werden. Man schreibt uns darüber: Ter ehemalige Diener des hiesigen Gesellsck)uftsvereins wird beschuldigt, zum Nachteil dieses Vereins Gelder in Höhe von mehreren Tausend Mark unterschlagen und zwei Urkundenfälschungen begangen zu haben. Es ist ja bekannt, daß sämtliche Richter unseres Amts- und Landgerichts Mitglieder des geschädigten Vereins sind. Bei einigen Landgerichtsräten, welche als beisitzende Richter der Strafkammer über die That des Klubdieners Recht zu sprechen hatten, waren schon vor der Hauptverhandlung der Sackte Bedenken entstanden, ob sie in ihrer Eigenschaft als Mitglieder des geschädigten Vereins nicht selbst durch die That des Dieners verletzt oder geschädigt seien. Sie machten daher von ihren Bedenken Anzeige und erklärten sich nach § 22 der Strafprozeßordnung für unfähig, in der erwähnten Strafsache das Richteramt ausüben zu können. Die Beschlußkammer des Landgerichts, deren drei Mitglieder ebenfalls Klub- nntglicder sind, prüften infolgedessen die aufgeworfene Rechtsfrage und erklärten die Ansicht der Richter der Strafkammer für irrig, unterließe:, es aber, einen Beschluß hierüber zuzustellen, und so kam es am Dienstag dieser Woche zur Hauptverhandlung. Der dabei als Zeuge vernommene Direktor des Gesellschaftsvereins, Amtsgerichts- nit Gebhardt, erörterte bei seiner Vernehmung die bis dahin stillschweigend als erledigt betrachtete Rechtsfrage, ob die Mitglieder des geschädigten Vereins das Richteramt im gegebenen Fall ausüben können oder nicht. Da erklärte dcr als Offizial-Verteidiger des Angeklagten bestellte Accessist Fischer, nachdem die Streitfrage von anderer Seite in der Verhandlung selbst angeschnitten sei, könne er nicht anders, als auch seiner und seines Klienten Meinung Auskack geben, die dahin gehe, daß die fünf Richter der Straf- laininer, also der ganze Gerichtshof, in der vorliegenden urafsache als durch die Strafthat des Angeklagten ber= oder geschädigte Personen anzusehen seien und daher dieser Sache kraft Gesetzes unfähig seien, das Richter- Ml auszuüben. Der Gerichtshof beschloß darauf die Ver- ^cndlung zu vertagen und die Entscheidung über die auf- Keivorfene Rechtsfrage dem Ober-Landesgericht Darmstadt «nheim zu geben.
Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vom 14. März
Wechsel auf New-York zu 4.21%-22Vt-
Prämien auf Kredit per ult. März 0.95 %, do. per ult. ^p i! 2.10% Diskonto Kommandit per ult. März 0 85%, do. per til April 1.90% Lombarden per ult März 0.55%, do. per ult. April 0.85%, do. per ult. Mai 0.00, Deutsche Bank per ult.
0 00.
Notierungen: Kreditaktien 285 00-00-000.00, Diskonto- Kommandit 197.30, Staatsb. 139.20-189, Gotthard 143.00, Lom- hrden 28 50-30.50, Ungar. Goldrente 97.60, Italiener 94 80, Sproz. Äerikauer 26.10, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.20%, Firat-Diskont 5%% Q.
1% bis 2% Uhr: Kreditaktien 235-234.90.00, Diskonto-Komman- iit L97 40-10-20, Staatsbahn 139, Lombarden 28.60-50 Portugiesen OOOO- B. 00 G. Bochumer 00.00.
Limburg a. Lahn, 14. März. Fruchtmarkt. Durch» I Wpreid pro Malter. Roter Weizen 13.18 Mk., Weißer Weizen --- Mk., Korn 11.00 Mk , Gerste 9.12 Mk., Hafer 7.04 M., Erbsen
Mk-, Kartoffeln Mk.
Monatliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.
Monat Februar 1900.
(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800, inkl. 1600 Mann Militär.)
Kinder
Es starben an: Zusammen:
Erwachsene:
im
vom
Diphtheritis
1 (1)
1.
Lebensjahr: 2.-
1 (1)
-15. Jahr:
Lungenschwindsucht
8 (2)
7 (2)
1
Lungenentzündung
1 (1)
1 (lj.
_
Lungcnkatarth
6
3
2
1
Schlagfluß
2 (')
2 (1)
—
Herzleiden
4 (1)
4 (1)
—
_
Atrophie
2
2
-
Lebensschwäche
1 (1)
—
1 (1)
_
Krebs
2
2
_
Altersschwäche
3
3
—
_
Anderen Krankheiten 13 (3)
10 (3)
2 (0)
1
Summa:
43 (10)
32 (8)
8 (2)
3
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
Wetterbericht. Tie bestehende Luftdruckverteilung — niederer Druck über Ost- und Süd-Europa, hoher Barometerstand über der Westhälfte des Erdteils — bedingt nördliche Luftzufuhr, und ist damit ein allgemeines Sinken der Temperatur eingetreten. Der Witterungscharakter ist über den kontinentalen Lagen sehr unbeständig. Meistenorts ist der Himmel bedeckt. Von Zeit zu Zeit treten auf unserem Gebiete Schnee- und Graupel-Böen auf. Im Alpen-Vorlande hat es nachts bereits sehr erheblich geschneit und hat sich dortselbst neuerdings eine Schneedecke von beträchtlicher Höhe «gebildet. Die Hochstationen verzeichneten am Morgen intensiven Frost. Bereits in einer Meereshöhe von 1500 Meter standen die Morgentemperaturen nahezu 10 Grad unter dem Gefrierpunkt. Voraussichtliche Witterung: Zunächst kühles, unbeständiges Wetter mit zeitweisen Schneefällen, dann Besserung von Westen her.
Keuche MeiöANgm
Depeschm des Bureau .Herold'.
Berlin, 15. März. Nach einem Telegramm aus Liverpool meldet der dortige Kurier die sichere Teilnahme Kaiser Wilhelms an den Regatten in Cowes.
Berlin, 15. März. Nach einer Meldung aus Roni hat sich das Befinden C r i s p i s im Laufe des gestrigen Tages bedeutend g e b e s s e r t.
Berlin, 15. März. In der gestrigen Abendsitzung des Abgeordnetenhauses wurde ein AntragvonHeide- brand zum Kapitel „Technische Hochschulen", die Regierung wolle das Projekt der Errichtung einer technischen Hoch sch ulein Breslau in wiederholte und entgegenkommende Erwägung ziehen, angenommen, ebenso die Kapitel „Technisches Unterrichtswesen" und „Kultus- und Unterrichts-Gemeinschaft". Heute 11 Uhr steht der Rest des Kultus-Etats und der Etat der Bauverwaltung auf der Tagesordnung.
Berlin, 15. März. Die Handelsgewerbekammer in Würzburg sandte eine Resolution gegen das Einfuhrverbot von ausländischem Flei-sch in den vom Reichstage angenommenen Kommissionsbeschlüssen zum Fleischbeschangesetz. — Auch in Nürnberg fand gestern eine zahlreich besuchte Protestversammlung gegen das Fleisschbeschau-Gesetz und die Lex Heinze statt.
Berlin, 15. März. Finanzminister Dr. Miquel hat auf die Nachricht von dem Hinscheiden des Freiherrn v. Hüne an dessen Tochter ein Beileidstelegramm gerichtet, worin er in warmen Worten der Verdienste des Verstorbenen um das Gemeinwohl gedenkt.
Frankfurt a. M., 15. März. Eine gestern abend vom nationalliberalen Verein «einberufene Versammlung nahm nach einem Referat des Redakteurs Meisterbernd eine Resolution g'egen die §§ 184a und b auch in der heutigen Fassung der Kompromiß-Anträge, welche die Freiheit des künstlerischen Schaffens lähmen, Rechtsunsicherheit herbeiführen und für unser geistiges Leben verhängnisvoll werden müßten.
Osnabrück, 15. März. Einer Meldung der „Osnabrücker Zeitung" zufolge erhielt Pastor Wein gart gestern vom Berliner Magistrat eine Einladung zu einer Gast - Predigt für die vakante Predigerstelle an der Berliner Markus-Kirche.
Karlsruhe, 15. März. Eine von mehreren Tausend Personen, darunter viele Damen, besuchte P r o t e st Versammlung gegen die Lex Heinze fand gestern' abend hier in der Festhalle statt. Hauptredner waren Ludwig Dill, Professor an der Akademie der bildendem Künste, Geheimrat Dr. Gustav Wenck, Dr. Kilian, Regisseur des Großherzoglichen Hoftheaiers, und Maler Franz Hein, Vorstand des Karlsruher Künstlerbundes. Es wurde eine Resolution an Reichstag und Bundesrat angenommen, in der beide gebeten jverden, dem Gesetz und allen ähnlich lautenden Bestimmungen die Zustimmung zu versagen.
Breslau, 15. März. Eine große aus Künstlern und wissenschaftlichen Kreisen Breslaus bestehende Versammlung protestierte gestern energisch gegen die lex Heinze. Nach begeistert aufgenommenen Reden der Professoren Felix Dahn und Kaufmann wurde einstimmig eine Resolution gegen jenes Gesetz angenommen. 1
Wien, 15. März. Die Polizei verurteilte den Begründer der Freien Bühne, Schmidt, weil derselbe den Versuch gemacht hat, auf einer Privatbühne Halbe's Jugend aufzuführen, zu drei Tagen Gefängnis und 200 Kronen Geldstrafe.
Paris, 15. März. Bei seiner Vernehmung vor der Amnestie-Kommission deS Senats führte Pie- quart aus: Die Missethaten des Generals Mereier, die falschen Zeugenaussagen Cernuschi's und andere Vorgänge des Dreyfus-Prozesses schrieen nach Sühne. Zola beschwor den Senat, die Wahrheit nicht zu knebeln. Reinach meinte, der «Lenat thäte am klügsten, seine Entscheidung bis nach der Ausstellung zu vertagen. Sein Vorschlag findet in kompetenten Kreisen Anklang.
Vom Kriegsschauplatz.
London, 15. März. Das Kriegsministerium veröffentlicht folgende Depesche des General Roberts von gestern: Durch Gottes Gnade und die Tapferkeit Ihrer Majestät Soldaten haben die Truppen unter meinem Kommando Blömfontein eingenommen und die britische Flagge weht jetzt über dem PräsidentschaftSge- bäude, welches vorgestern abend vom Minister Steijn, dem früheren Präsidenten des. Oranje-Freistaates geräumt wurde. Minister Fraser, Mitglied der früheren Regierung, der Bürgermeister, der frühere Regierungs-Sekretär, der Landdrost und andere Beamte kamen mtr mit dem Schlüssel des Regierungsgebäudes bis auf zwei Meilen vor die Stadt entgegen. Der Feind hat sich aus der Umgegend zurückgezogen, und alles fdjeiut ruhig. Die Bewohner von Blömfontein bereiteten den Truppen einen herzlichen Empfang.
London, 15. März. Aus Simonst o w n wird von gestern gemeldet: Hier herrscht allgemeine Befriedigung über die heute erfolgte Abreise Cronjes und seiner Gefährten nach St. Helena. Die gefangenen Buren haben während der ganzen Tauer ihres hiesigen Aufenthalts eine große Anzshß Pasteten und Kürbisse erhalten, in denen sich, wie man entdeckte, Briefe befanden. Man versichert in gut unterrichteten Kreisen, daß die Entdeckung dieser geheimen Korrespondenz gerade noch rechtzeitig erfolgt fei, um eine allgemeine Flucht zu verhindern.
London, 15. März. AuS Ladysmith wird von gestern gemeldet: Die Buren sind stark verschanzt in der Getzend der Traakensberge und bei den Biggars- bergen. Sie haben Geschütze an verschiedenen Plätzen aufgestellt.
London, 15. März. „Daily Mail" meldet aus Pretoria, daß die beiden Präsidenten der Buren-Republiken eine Antwort auf die Erklärung Salisburys ausgearbeitet haben. In dieser Antwort wird die Erklärung Millners über die Annexion der englischen Besitzung seitens der Buren-Regierung anerkannt, aber hinzugefügt, daß diese Besitzergreifung englischen Gebietes nur ans strategischen Rücksichten erfolgt fei. Tie Antwort wird mit der Erklärung schließen, daß die beiden Buren-Republiken fest entschlossen sind, bis zum letzten Augenblicke für die Unabhängigkeit der beiden Staaten zu kämpfen.
London, 15. März. Cecil Rhodes ist in Kapstadt nicht unerheblich erkrankt, und mußte deshalb die für heute angefetzte Abreise nach England verschieben.
London, 15. März. Die Abgesandten beider Buren-Republiken, welche nach Europa reifen, um Friedens-Verhandlungen anzubahnen, schiffen sich heute in Lorenzo-Marquez ein. Sie lehnten jede Auskunft über den Zweck ihrer Reife ab.
Loudon, 15. März. Die liberalen Blätter billigen die Antwort Lord Salisburys auf die Vorschläge der Präsidenten Krüger und Steijn. Einige finden die Antwort ungenügend und unklar. Die radikale Presse protestiert gegen die schroffe ablehnende Haltung des englifck)en Kabinetts.
Brüssel, 15. März. Gegenüber früheren Meldungen über das Organisations-Komitee der belgischen Ambulanz teilt dasselbe jetzt mit, daß keins ihrer Mitglieder von der nach Transvaal abgesandten Ambulanz in die Buren- Armee eingetreten ist. Die Ambulanz war bei Abfahrt des letzten Zuges noch vollständig.
London, 15. März. Die heutigen Morgenblätter stellen fest, daß die Nachricht über das Einrücken Lord Roberts in Blömfontein und über die Besetzung dieser Stadt zu spät bekannt geworden sei, um von den Blättern genügend hervorgehoben werden zu können. In allen Kreisen ist die Begeisterung über diese neue Waffenthat Lord Roberts sehr groß. Die Blätter geben aber einem allgemeinen Pessimismus Ausdruck, und sind darin einig, daß die Unterwerfung des Freistaates noch keine vollendete Thatsache fei. „Daily Telegraph" erklärt, daß die Hauptmacht der Buren-Armee immer noch unversehrt sei. „Daily Mail" betont ebenfalls diese Thatsache, fügt aber hinzu, daß augenblicklich auf jeden Buren drei englische Soldaten kommen. Angesichts dieser Ueberlegenheit sei die Aufgabe Lord Roberts bedeutend leichter geworden. „Morning Leader" stellt fest, daß die Aufnahme der Erklärung Salisburys den Beweis liefere, daß die öffentliche Meinung in England noch nicht vollständig die Schwierigkeiten der Lösung der Frage über die Zukunft der beiden Buren- Republiken als überwunden betrachtet.
London, 15. März. „Daily Telegraph" berichtet aus N e w - N o r k, daß Präsident Krüger ein Telegramm an das New-Aorker Journal gerichtet hat, in welchem es heißt, daß beide Staaten fester als je entschlossen sind, gegen ihre Unterjochung zu kämpfen und sich niemals zu unterwerfen. Das Telegramm schließt mit der Erklärung, daß die Buren es niemals erlauben würden, daß die Engländer nach Pretoria kommen.
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Zufolge feiner eigenartigen patentierten Ker- fiellungsweise vefiht Kathreiners WalzKaffee in hohem Krade Hefchmack und Aroma des ISohnen- kaffees und ist für diesen entschieden der öeste Ersah vez«. Ansatz! 302
Kunst-Ausstellung. aus Stellung im Turmhaus am Braud ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Ubr ununterbrochen. Eintritt für Niohtmitglieder an Werktagen 50 Pfg.j an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.


