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15.11.1900 Drittes Blatt
 
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A,nts- und Anzeigeblatt für den Areir Gieren.

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Kasseler Hafer-Kakao

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Gratisbeilagen: Gießener Fanlilienblätter, Der hessische Landwirt, Klätter für hessische Volkskunde.

150. Jahrgang LDOO

268 Drittes Blatt. Donnerstag den 15. November

Gießener Anzeiger

General-Anzeiger

Hervorragend wohlthnend bei Magenlelden.

auf Bureau. V ienW«l®'Ä >etm unt« w arwvadt. iamtiovsdff W-reS bind) V AteWj>.

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Vermischtes.

London, 12. November. In Penzance landete der Dundeer Dampfer Warnet" den brutschen Heizer Otto Trink, welcher der einzige Ueberlebende der aus 20 Personen bestehenden Mannschaft deS Dubliner DampfersCity of Vienna" ist, der nach einem Zusammenstoß mit einem unbekannten Schiffe vor Lands End unterging. Trink eilte auf Deck, als der Zu» sammenstoß erfolgte, und sprang zusammen mit zwei

Schiffsmachrichte»

Der PostdampferSouthwark* derfReb Star Live* in Hut» werpeu ist laut Telegramm am 7. November wohlbehalten to New- Neri! «ngekommen.

trfcheiut lägNch mit Ausnahme dcS

MantagS.

Die Gießener Ka«ikie«vkttter »rtben dem Anzeiger im Wechsel mitHess, üatbtoirt* u.Blätter für Hess. Volkskunde" tvlchtt -mal beigelegt.

Verteidigung stellt noch durch eine Reihe von Fragen I fest, daß Herr Schneider, der jetzt in Ehescheidung I liege, Haus, Frau und Kinder verlassen habe und mit der I Zeugin nach England gegangen sei. Die Beweisaufnahme I greift hierauf nochmals auf die Erzählungen zurück, die I die Wohda über ihre Erlebnisse mit demMaler" ihren I Mitschülerinnen gemacht haben soll. Zwei Mitschüler- I innen hat die Woyda erzählt, sie habe bei einem Herrn I Modell stehen müssen. Frieda Woyda bestreitet dies: sie I habe gar nicht gewußt, was Modellstehen heißt. Ter Zeuge I Redakteur Cuno von derBerl. 3tg" bekundet, Herr 1 Sternberg sei nur ein einziges Mal bei ihm gewesen, um I gegenüber den aggressiven Zeitungsartikeln ihm Infor- I mationen zu erteilen. Er, Zeuge, habe die Entgegennahme I solcher Informationen abgelehnt. Dem Verleger gegen- I über habe Sternberg betont, daß er kein Verbrechen be- I gangen habe. Genau so negativ fallen die Bekundungen I der weiteren Zeugen, Redakteure Dr. Brehmer und I Wolter, aus. Es folgt die Vernehmung der alten Frau I Blümke, der Mutter des Zeugen Blümke. Sie betont, I daß sie stets auf die Woyda eingeredet habe, nur die I Wahrheit zu sa-gen. Sie habe wohl gesehen, daß fremde I Leute ihren Sohn besuchten, sie wisse aber nicht, was diese I von ihm wollten. Sie habe zu ihren Andern stets gesagt, I sie sollten nur ehrlich bleiben, wenn sie auch arm seien und I die Frieda zur Wahrheit ermahnen. Auch Stierstädter sei mehrmals in der Wohnung gewesen. Der Zeuge Ehlert, Vater der 16jährigen Ehlert, schildert seine Tochter E ein schon jung verdorbenes Mädchen. Er habe sie züchtigen müssen, weil sie sich Herumgetrieben, gelogen und Schulden gemacht habe. Eines Tages sei sie von den Eltern weg­gelaufen. Als er erfahren habe, daß sie bei der Fischer | sei, habe er sie dort ausgesucht, aber nicht angetroffen. Die . Frau Schnörrwange, bei der seine Tochter sich aufgehalten habe, habe er wegen gewerbsmäßiger Kuppelei angezeigt. In dieser Sache habe er seine Tochter einmal auf dem Gerichtskorridor gesprochen, als der Schutzmann Stier­städter ihn gebeten habe, die Ehlert kurze Zeit mit ihm allein zu lassen. Stierstädter habe dann längere Zeit mit dem Mädchen gesprochen. Als er, Zeuge, seme

\ Tochter im Kranken Hause besuchte, habe sie gesagt, sie kenne keinen Maler aus Frankfurt und auch die Fischer kenne sie nicht. Auf die Bemerkung des Präsidenten, daß die Ehlert hier gesagt habe, daß sie in der Alexandrrnen-

| straße bei der Fischer mit Sternberg verkehrt habe, erwidert Zeuge Ehlert, dann habe sie entweder den Staatsanwalt belogen oder ihn, den Vater. Die Zeugin Ehlert wird diesbezüglich gefragt und antwortet, sie habe vorgestern die Wahrheit gesagt. Der Zeuge schildert seine Tochter als ganz unglaubwürdig und beruft sich auf die Oberm der Anstalt in Brandenburg dafür, daß die Tochter auch dieser'gegenüber erklärt habe, mit Herrn Sternberg nichts zu thun gehabt zu haben. Auf eingehendes Befragen des Staatsanwalts erklärt Zeuge, daß von keiner Seite auf ihn eingewirkt worden und daß der Schutzmann Stier- ftä-btücr vier- bis fünfmal bei ihm gewesen sei. Seme Tochter habe leicht Thränen bei der Hand und auch ihm gegenüber mit Thränen in den Augen Lügen als Wahrheit betheuert. Ueber Einzelheiten seiner Aussage kommt es zwischen ihm und dem Schutzmann Stierstädter zu leb­haften Auseinandersetzungen, in deren Verlauf der Zeuge

I ausruft - Herr Stierstädter, Sie werden mich doch nicht zum Lügner stempeln wollen, ich stehe unter meinem Eide! Im weiteren Verlause seiner Aussage bestätigt Beuge

I Ehlert auf Anregung des Staatsanwalts, daß er sich nach seinem Besuche in Brandenburg die Bekenntnisse seiner Tochter von dieser habe schriftlich geben lassen. T^ese

I Aufzeichnungen habe er einem Manne ohne Entgelt uber- I lassen, der sich eines Tages bei ihm nach der Achter erkundigt und den er für einen Kriminalbeamten gehalten habe. Auf Antrag der Verteidigung soll die Oberin der Brandenburger Anstalt vorgeladen werden. Staatsanwalt Brant hält es für ganz unverständlich daß der Zeuge

I Elüert schon am 8. November eingehende schriftliche Be- kenntni se seiner Tochter in Händen hatte und dennoch vier Monate später einen Strafantrag gegen Herrn Stern­berg wegen Verführung seinerunbescholtenen Tnhter I ffpfffp Aut Antrag des Staatsanwalts wird die Aussage des Zeugen Ehlert, soweit sie sich auf etwaige Beein­flussungsversuche bezieht, protokolliert. - Die Verhand-

I lung wird um 5 Uhr auf Dienstag vormittag vertagt.

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Prozeß Sternberg.

Berlin, 12. November.

Die heutige Sitzung wird um halb 10 Uhr eröffnet, I der Oberstaatsanwalt Dr. Wächter beiwohnte. Zuerst wird die Zeugin Clara Fasch er vernommen. Sie be­streitet, das Verfahren im Falle Woyda veranlaßt zu haben. Sie habe Herrn Sternberg Jahre lang nicht ge- I sehen, bis eines Tages ihre Schwester mit der Wender bet ihr erschienen sei und ihr einen Zeitungsartikel gezeigt habe, in dem von der Fournacon, von dem Maler aus I Frankfurt a. O. und von Unsitlichkeiten die Repe gewesen I sei. Tie Schwester habe dabei den Namen Sternberg ge- I namit und sich dahin geäußert, daß sie recht schnell ver­schwinden müsse. Sie sei denn auch abgereist und habe I lange Zeit nichts von sich hören lassen. Nachdem sie, I die Zeugin, einmal sich über die Angelegenheit zu einer I Freundin ihrer Schwester, einem Fräulein Suchart, aus- I gelassen hatte, sei Letztere mit Herrn Sternberg zu ihr I gekommen. Dieser habe sie gefragt, ob sie etwas gegen I ihn unternehmen wolle. Ihre Schwester sei in SnÄM- I heil, sie sei in Amerika. Herr Stierstädter sei em- I mal bei ihr gewesen und habe sich nach ihrer Schwester I erkundigt. In einem Briefe, den sie bald darauf aus I Amerika erhalten habe, habe die Schwester mitgeteilt, daß I es ihr sehr schlecht gehe. Sie, die Zeugin, sei darauf zu I Herrn Sternberg gegangen, der sofort 200 Mark an dte I Margarethe Fischer angewiesen habe. Ms die Zeitungs- I notizen weiter erschienen seien, habe sie an die Kriminal- I Polizei geschrieben, daß sie den Mann, der von der Polizei I gesucht werde, kenne; es sei Herr Sternberg. Herr Stier- I städter habe mit diesem Briefe nichts zu thun. Herr Stern- I berg habe später noch einmal 800 Mark nach Amerika ge­sandt. Sie, die Zeugin, habe keine Ahnung davon gehabt, daß in der Wohnung ihrer Schwester Unsittlichkeiten be­dangen wurden. Der gegen Herrn Schneider erhobene verdacht, daß dieser der Maler aus Frankfurt sei, sei gänzlich hinfällig. Die Angeklagte Wender behauptet hieraus, daß die Zeugin Fischer gemeinsam mit Fraulem Pfeffer einen verletzenden Brief nach Amerika geschickt habe. Die Zeugin bestreitet dies und fügt hinzu, daß Fraulein Pfeffer ihr über ihr Verhältnis zu Sternberg genau das­selbe gesagt habe, was sie hier vor Gericht bekundete. Eines | lages habe sie ein Herr besucht und ihr nahe gelegt, doch ( nicht zu ungünstig für Sternberg auszusagen, der doch un­schuldig sei. Sie, Zeugin, habe darauf erwidert, daß sie den Herrn doch nicht für so unschuldig halte, und werde nur die Wahrheit sagen. Justizrat Dr. Sello macht dar­auf aufmerksam, daß der Antrag, die sogen. Erpressungs­briefe unter den Skripturen des Angeklagten hnauszu- suchen, nodt nicht erledigt sei. Ter Präsident mit .mit, daß dies am Mittwoch, wo keine Verhandlung stattfinde, geschehen solle. Die Zeugin Fischer teilt noch mit, daß der betreffende Herr ein zweites Mal bei ihr gewesen sei; sie habe ihm aber die Thüre gewiesen. .

Angeklagter Sternberg erklärt, daß die Zeugin sich in manchen Punkten geirrt habe, und zwar immer zu seinen Nngunsten. Er behaupte, daß er gar nicht aus eigenem Antriebe zu der Zeugin Fischer gekommen sei, sondern auf Aufforderung des Frl. Suchart. In einer der Unterred- ungen mit Frl. Clara Fischer habe diese ihm direkt gedroht, daß sie einen angeblich von ihr ermittelten Fall eines angeblich begangenen Sittlichkeitsverbrechens an einem kleinen Mädchen zur Anzeige bringen werde, wenn er nicht 10 000 Mark gebe. Er habe aber gesagt, sie solle den Fall nur anzeigen; er werde sie wegen Erpressung ver­klagen. Daraufhin habe die Zeugin klein beigegeben. Die Zeugin widerspricht dieser Dar st e llung mit großer Entschiedenheit. Sie habe nun und nimmer eine Erpressung beabsichtigt, sondern nur aus vkitleid für ihre Schwester gehandelt. Alles, was sie ge­jagt, sei wahr. Angeklagter Sternberg bleibt tzabei, daß die'Zeugin von Haß gegen ihn erfüllt und Mit der Pfeffer innig befreundet gewesen sei Wenn er wirklich etwas begangen hätte, dann würde er' der nach der aufgestellten Behauptung später Hundert­tausende für Recherchen ausgegeben haben soll, nach dieser Unterteilung gewiß schleunigst sich mit der Zeugin verstau, bist staben In dem Tenunziationsbrtefe stehe auch, daß er oeaen solcher Sachxn schon vorbestraft fei; das fee grund- X thatsachlich sei er innerhalb 20 g^ren jwemal m o unangenehme Sachen verwickelt worden; es stehe aber Mt baffer beide Male durchaus gerechtiertigt^aus den- stib'en hervorgegangen fei. Er geb-»zu, die ^oteber Iitaeub und der Ehe nicht immer gehalten und sich in dieser Nung vergangen hu haben, der Gertchtsho werde aber ocb einen Unterschied machen zwischen Fehltritten und tchbar Handlungen Zwischen der Zeugin und dem An- eVen kkmmt es'noch zu erregten Ausemander etzungen tzr sterc bleibt dabei, daß sie dieWahr y eit ge a g t habe. Ter Angeklagte führt noch eine Reche von Zementen an, um seine Behauptung zu unterstützen, daß bie Aussage dieser Zeugin keinen Glauben Verdi, ne. Lie

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holländischen Matrosen in ein kleines Boot. Drei Minute« später sank dieCity of Vienna". Trink erzählte, er fei von den Maschinisten und Heizern der letzte gewesen, bet auf Deck kam. Es blies ein Orkan, und die Wellen ginge« sehr hoch. Das Boot, welches er zu seiner Rettung los* gemacht hatte, war gekentert, er klammerte sich am Siele desselben fest und half auch den beide« holländisch« Matrosen dazu, daß sie sich an dem Boote festklammern konnten, dem Kapitän, dem Zimmermann und den ander« konnte er keine Hilfe mehr leisten. Nachdem die drei Leute so mehrere Stunden umhergetrieben waren, wurde der erue der beiden holländischen Matrosen irrsinnig; er beschuldigte den Deutschen, daß er am Untergänge ve» SchiffeS schuld sei, und sing an, ihn zu schlagen. Tine halbe Stunde später glitt der Holländer vom Boote ab urd sank unter. Line große Welle wusch dann auch Trink und den zweiten Holländer vom Boote herunter. Letzterer sank unter, Trink aber gelang es, sich nochmal« auf das Boot zu retten. Seine Hände waren inzwischen so erstarrt, daß er sich nur noch mit den Ellbogen fcsthalte» konnte. Ec sah sechs bis sieben Dampfer vorbei- passieren, einer war nur etwa 50 Meter weit entfernt. Er rief zum Dampfer hinüber, aber die Wa che auf Deck antwortete, man könne keine Hilfe leisten! AlS Trink dann vom DampferGarnet" gerettet wurde, wat

i er 27 Stunden auf dem Boote umhergetriebeu und wohl über hundert Mal von demselben herunlergewasche» worden.

* Alexandrien, 13. November. Hier find zwei neue Pest fälle festgestellt worden.

Auszug aus den Kirchenbücher« der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

MatthäuSgemeinde.

I " Den 3. November. Karl Johann Neuling. Lackierer zu Gieh«, I und Hmriette Karoline Wetter, Tochter des Bürgermeisters Jakob I Welter II. zu Hatzfeld.

LukaSgemeinde.

Den 3. November. Johanne« Zacharias Ernst Haubach, Hotelier I zu Gießen, und Marie Gerhard, Tochter des verstorbenen Gastwirts | Friedrich Gerhard zu Steindach.

Den 8. November. Wilhelm Schmidt, Führer zu Rüttenscheid, I und Marie Weigand, Tochter des BahnarbetterS Heinrich Weigar» I zu Gteßm

Getaufte.

MatthäuSgemeinde.

Den 4. November. Dem Hausburschm Wilhelm Lipp eine I Tochter, Elisabeth, geboren den 8. Oktober.

Denselben. Dem Bremser Adam Zinn eine Tochter, Klara I Karola. geboren den 16. Oktober.

Den 5. November. Dem Eismbahndirekior zu Lhristianshütte I Christian Bansa ein Sohn, Georg Walter Christian, geboren bin I 29. Mai.

LukaSgemeinde.

Den 4. November. Dem Buchhalter Fritz Niggl ein Sohn, I Richard Herbert, geboren den 11. September.

Denselben. Dem Bergmann Ludwig Rosenbaum eine Tochter, I Anna Juliane Henriette Elisabeth, geboren den 16. AprU.

Denselben. Dem Mechaniker Gotthold Hempel eine Tochter, I Ida Bertha, geboren den 21. Juli.

Denselben. Dem Stationsgehilfen Wilhelm Numann ein Sohn, I Wilhelm Friedrich Robert, geboren dm 18. Oktober.

Denselben. Dem Babnarbeiter Heinrich Launspach eine Tochter, I Frieda Elisabeth Karolive Christine, geboren den 27. September.

Denselben. Dem Bäckermeister Jean Baum ein Sohn, Alfred I Max Wilhelm Andreas, geboren den 28. September.

Denselben. Dem Laboratoriumsdiener Hermann Max Ihle I rin Sohn, Max, geborm den 29. September.

Beerdigte.

MatthäuSgemeinbe.

Dm 5. November. Gustav Karl Orbig, GerichtSschreibev- | Aspirant zu Wald Michelbach, verheiratet, 27 Jahre alt, starb tat I 3. November.

JohanneSgemeinbe.;

Den 8. November. Hmriette Räuber, geb. Silß, Ehefran deS I OfenputzerS Karl Räuber, 66 Jahre alt, starb den 5. November.