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15.5.1900 Drittes Blatt
 
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Redaktion, Expedition und Druckerei: Mr. 7.

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Rebellion den Fürsten thron bespülen und die Wegfchwerw« nlung der Gru'wdpfeiler desselben sehr leicht zur Folge haben können. Die Verschwörung gegen den europäischen und den Balkanfrieden ist gescheitert, aber die Konspira­tion gegen den inneren Frieden schreitet siegreich durch die Gaue des unglücklichen Landes fort. Bei Warna unb vor etlichen Tagen bei Rustschuk, auf dem Gemeindegebiete von Trstenik wurden förmliche Schlachten geliefert. 4000 Bauern standen fünf Kompagnien Infanterie gegenüber, und von beiden Seiten fielen 94 Kämpfer! Mit Anbrluh des Abends zogen sich beide Teile zurück, und gegen 300 Bauern flüchteten sich über die Donau nach Rumänien, wählend 70 ihr Heil in der Flucht über die serbische Grenze suchten.

Der Fürst fühlte sich indessen durch diesenSieg" so wenig beruhigt, daß er über sieben Kreise den Belagerungs­zustand zu verhängen für notwendig hielt. Aber auch die Truppen sollen nicht vom besten Geiste beseelt sein, und in einem offiziellen Telegramm aus Sofia wird geradezu erklärt, daß man auf die Garnison von Rustschuk nicht mit Sicherheit zählen könne, aus welchem Grunde Truppen aus weiteren Garnisonorten in aller Eile nach diesem Orte beordert wurden.

Es ist gewiß, daß dieSchlacht von Trstenik" nicht den Schlußakt des Dramps bildet. Im Gegenteil wir haben es offenbar erst mit dem Prolog zur Tragödie zu thUn.

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hinunter, den Sonnenschein und die Blütenpracht, den blauen Himmel und die lachende Lenzensfreude. Der Maitrank kommt vielleicht dem Nektar der alten Griechen­götter am nächsten. Kein Wunder, daß er die Herzen der göttlichen Freude zn erschließen vermag, wie sie die Olym- Pier auf ihrem Wolkenfitze genoffen haben sollen. Daß Maitrank auch Glück in der Liebe bringt, war schon in alten Zeiten bekannt,Herzfteyd" wurde er deswegen ge­nannt. Herzstärkend sei seine Wirkung; er remrge das Blut und sei gut für die Leber, er mache gesund und heiter. Der leichte, säuerliche Wein macht daS Blut dünn­flüssig und erzeugt mit dem lieblich-zarten Duft eines der angenehmsten Frühlingskräuter das Gefühl der Leichtigkeit und somit der Heiterkeit. Wer inmitten froher Genossen eine Waldmeisterbowle leert, wird daS bestätigen. Es lebe der Maitrank!

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Gießener A nzeiger

General-Anzeiger

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Vermischtes.

Die Bevölkerungszahl Berlins wird nach den neuesten Berechnungen des Berliner Statistischen Amtes für Ende 1899 auf rund 1,843,600 Personen an­genommen, während die Berechnung für Ende 1898 rund 1,801,300 Personen ergiebt. Die Zunahme im Jahre 1899* stellt sich demnach auf 42,300 Personen. Davon kommen 27,200 auf den Ueberschuß der Zugezogenen über die Fortgezogenen, und nur 15,100 auf den Ueberschuß der Geborenen über die Gestorbenen. Im Laufe des Jahres 1898 hatte die Zunahme rund 46,100 Personen betragen, wovon 27,200 auf den Ueberschuß aus Zuzügen, und 18,900 auf den Ueberschuß aus Geburten kamen. Der Ueberschuß aus Zuzügen war 1899 ebenso hoch, wie im Vorjahre, aber der Geburtenüberschuß war infolge einer kleinen Abnahme der Geburten und der gleichzeitigen, sehr beträchtlichen Zunahme der Sterbefälle 1899 um 3800 nied­riger als 1898.

* Wie Kaiser Franz Joseph reist. Für seine Eisenbahnfahrten benutzt Kaiser Franz Joseph I. zwei ver­schiedene Eisenbahnzüge, den einen, der mit dem öster­reichischen Wappen geziert ist, für seine Fahrten innerhalb Oesterreichs, den anderen, den die SlephanS-Krone schmückt, wenn er in Ungarn reist. Bei den Reisen, die der Kaiser und König ins Ausland unternimmt, wird sein Extrazug aus neun Wagen zusammengestellt. Im ersten Wagen be­findet fich die Dienerschaft mit dem Gepäck, der zweite ist für den Hofrat Claudy bestimmt, der alle Reisen des Kaisers teilt, sowie für die nächste Umgebung des Monarchen; im dritten Wagen hält sich der Kaiser auf, im vierten pflegen die Adjutanten und höchsten Hofchargen zu reisen. Im fünften Wagen befindet sich der Speisesaal, im sechsten Wagen die Küche. Der siebente Wagen birgt die Kanzlei des Kaisers; die beiden letzten Wagen sind für die zahl­reiche Dienerschaft bestimmt. Sämtliche Wagen sind in der Art der Harmonikazüge miteinander verbunden und mit vorzüglichen Heizungs- und Beleuchtungsanlagen versehen. Kaiser Franz Joseph, deffen Pünktlichkeit fast sprüchwörtlich ist, tritt seine Reisen stets genau zur festgesetzten Minute an. Er liebt es, nachts zu reisen, und schläft dann in einer einfachen, eisernen Bettstelle. Wie in der Hofburg, pflegt Kaiser Franz Joseph auch auf Reisen sich zwischen 4 und 5 Uhr früh zu erheben, und auch sonst hält er seine übliche Tageseinteilung genau inne, die den größten Raum der Beschäftigung mit Regierungsangelegenheiten zuweist.

"DieFavoritin deS Schahs inMännertracht. In Teheran ist man beschäftigt, die letzten Vorbereitungen für die Europareise des Schahs zu treffen. So hat u. a. der Schah besohlen, daß seine Favoritin, eine bildschöne Zirkassierin, ihn auf seiner Reise nach Europa begleite. Als der verstorbene Schah Naffr-Eddin seine zweite Tour nach Europa unternahm, begleiteten ihn seine acht Frauen bis Moskau; von dort sandte er sieben wieder heim, nur seine Favoritin blieb bei ihm und folgte ihm, in Männer­tracht verkleidet, auf seiner ganzen Tour durch Europa. Die Thatsache ward damals vollständig geheim gehalten, und weder Preffe noch Publikum wußten ein Sterbens­wörtchen davon. Diesmal dagegen ist es ein offenes Ge­heimnis, daß Muzzafer-Eddins Favoritin das Experiment wiederholen und ihrem Herrn und Meister in Mannestracht folgen wird. Der Schleier, der ehedem das reizende Ge­heimnis verhüllte, ist nun zurückgezogen, und niemand wird sich die Gelegenheit entgehen lassen, mtt eigenen Augen die schöne Zirkassierin zu sehen, die, m Mannskleider gehüllt, den Schah begleitet.

Die Bauern Revolten in Bulgarien.

In Bulgarien hat man es seit Jahr und Tag mit einem bedenklichen Jntriguenspiel zu thun, das einerseits gegen die Ruhe auf der Balkanhalbinsel, andererseits aber gegen den inneren Frieden Bulgariens selbst gerichtet war. jtoei Strömungen ließen sich seit geraumer Zeit deutlich unterscheiden: eine rundweg revolutionäre, mit der Absicht entfesselt, die durch internationale Verträge am Bal­kan geschaffene Situation zu beseitigen. Tie anoere Strö­mung ging wohl von jenen Kreisen aus, denen es in der Regel obliegt, die internationale Legalität zu respektieren, die aber in diesem Falle der Revolution frank und frei in die Hand spielten. Es war also eine Typpelbewegung in Aktion getreten oder, richtiger gesagt, eine Doppel­rebellion geplant: Die eine ging von den macedonischen Komitees aus, die andere hatte die regierenden Kreise aum Ausgangspunkt! Die herrschenden Elemente mußten -ehr bald das beschämendste Fiasko verzeichnen. Die Rich­tung, in der sich die allgemeine europäische Politik be­wegt, die Intentionen, die der russische Hof im äußersten Osten verfolgt, die notgedrungene Pause, die Frankreich durch die Weltausstellung aufgezwungen wurde, sowie die starße militärische Stellung, die zwei Staaten am Balkan bereits inne haben: die Türkei und Serbien dies alles zusammengenommen hat die Verschwörung, die im Palais von Sofia zusamMengebraut wurde, zum kläglichen Schein lern gebracht. Die macedonischen Komitees haben sich wohl zu einigen politischen Morden aufgeschwungen, aber zu einer Erschütterung der türkischen Herrschaft in Mace- fcomen kam es nicht.

Glücklicher war indessen die zweite Kategorie der Re­volutionäre gewesen. Ter Kreis derselben darf sehr weit gezogen werden. Die Zahl derer, die, wie Tacitus sich ausdrückte:nach neuen Dingen streben", ist in Bulgarien geradezu Legion. Die bulgarisch^ Opposition, die das Ka­binett Jvantscheff für das in den letzten Tagen so reich­lich vergossene Blut verantwortlich macht, umfaßt den bei weitem größten Teil der Nation. Die Führer werden allerdings von den Parteien Karaveloff, Zankoff, Gr^ow und Stoilow geliefert, aber im Lager derselben ist *£>111- garien, und dieses Bulgarien hat auch wahrlich allen Grund, mit seinen Lenkern unzufrieden zu sein. Eine Gruppe Politiker stürzte das Fürstentum, und zwar einzig und allein aus jämmerlichen parteipolitischen Interessen, in die unsinnigsten Ausgaben, um angeblich die Fremden ans dem Lande zu jagen. Der Bau der sogenannten Parallelbahnen" wurde nur zu dem Zwecke beschlossen, um der Partei, die damals momentan am Ruder stand, eine zahlreiche Klientel zu verschaffen. Die in die Massen ge- ivorsene Phrase: die Orientalische Eisenbahn-Gesellschaft müsse hinausgeworfen werden und zwar durch die Parallel- bahnen, die den finanziellen Lebensnerv derselben zu treffen hätten, bestand aus Worten ohne Sinn. Auch sahen sich sehr bald die Machthaber in die Notwendigkeit versetzt, den durch und durch falsch entworfenen Feldzugs­plan aufzugeben und bei den Banken in Berlin und Wien, bei denen die Leitung der Orientbahnen gegenwärtig liegt, um Frieden zu betteln. Freilich geschah dies erst, als bereits die zwölfte ©tunbe geschlagen hatte, nämlich als die durch den vernunftwidrigen Bahnbau hervorgerufene Finanznot auf das höchste gestiegen war. Die augenblick­liche finanzielle Katastrophe wurde allerdings hmtange- halten aber geholfen ward dem Lande nicht. Der Staat sah sich gezwungen, eine Institution aus dem Grabe zu erwecken, an deren Wiederauferstehen niemand im Lande mehr hatte glauben wollen; die Zehntensteuer in Natura. Die bekannten Wahlpraktiken, die in Bulgarien mit echt asiatischer Brutalität und mit verblüffendem Schwünge betrieben werden, hatten freilich dem Kabinett eine Majo­rität in der Sobranje verschafft, die auch diese horrende Maßregel guthieß. Aber der bulgarische Bauer, durch Mißernten und Ueberschwemmungen ökonomisch tief her­untergebracht, bäumte sich dagegen auf, da sie ihm eine unerschwingliche Last aufbürdete. Tie thatsächliche Re­be l l i o n g e g e n F ü r st u n d R e g i e r u n g war da, und sie wäre unausbleiblich gewesen auch dann, wenn nicht noch andere Bestrebungen sich geltend gemacht hätten und wenn nicht noch andere Faktoren mitgewirkt hätten.

Jene Bestrebungen richten sich geradezu gegen den Bestand des fürstlichen Thrones, den die ge­heimen Drahtzieher der Bewegung offenbar fallen gelassen Wen. c, £. , , , ..

Man erinnere sich nur an die Thatsache, daß die auto­chthonen Lenker der revoltierenden Massen die Herren Zankoff und Karaveloff sind, die notorisch lernen Finger rühren, ohne den ausdrücklichen Befehl dazu von Rußland erhalten zu haben. Wenn die bulgarischen Regierungsorgane dieses vollkommen im pauslavistischen Wasser segelnde Dioskurenpaar der Aufhetzung der länd­lichen Bevölkerung beschuldigen, so treffen sie damit ganz natürlich die Auftraggeber und die politischen Strategen, die im , heiligen Rußland" residieren. Dem mag sein wie i hm wolle, Thatsache ist, daß die hochgehenden Wogen der

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Aus Stadt und Kan).

* Das Regierungsblatt M. 41 hat zum In­halt: 1. Bekanntinachung, die Ausführung des Jnvaliden- versicherungsgesetzes, die Verleihung der Rechte und Pflicht ten von Staatsbeamten an die Beamten der Versicherungs­anstalt betreffend. 2. Bekanntmachung, die Bezeichnung der staatlichen Aufiichtsbehörde für die Dampfkessel be°- treffend. Beilage Nr. 11: 1. Bekanntmpchung, das! Schiedsgericht für die land- und forstwirtschaftliche Berufs- genossenschast für das Großherzogtum Hessen (Bezirk Starkenburg und Rheinhessen) in Darmstadt betreffend. 2. Bekanntmachung, die in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen legalisierten Grundbücher betreffend. 3. Be­kanntmachung, die Ausbringung der Mittel zur Bestrei­tung der Bedürfnisse der Landjudenschaft der Provinz Oberhessen betreffend. 4. Bekanntmachung, den Gehalt des Rabbinen zu Alzey betreffend. 5. Uebersicht der von Groß- herzoglichem Ministerium des Innern genehmigten Um-, lagen zur Bestreitung der Kommunalbedürfnisse in den Gemeinden des Kreises Heppenheim für 1900/1901. 6. Kon­kurrenzeröffnungen. Gemarkungen, für welche noch keine Grundbücher vorhanden waren, nunmehr aber Grundbücher nach den Ergebnissen einer Parzellenvermessung legalisiert worden sind: Provinz Oberhessen: Amtsgericht Vilbel: Rendel. Gemarkungen, für welche Grundbücher auf Grund eines alten Katasters vorhanden waren, nunmehr aber Grundbücher nach den Ergebnissen einer Parzellenver­messung legalisiert worden sind: Amtsgericht Lich: Grü- ningen. Gemarkungen, für welche Grundbücher auf Gründ! von Flurvermessung vorhanden waren, nunmehr aber Grundbücher nach den Ergebnissen einer Parzellenver­messung legalisiert worden sind: Provinz Oberhessen: Amtsgericht Friedberg: Bruchenbrücken: Amtsgericht Gießen: Friedelhausen. Amtsgericht Laubach: Freien- Seen. Amtsgericht Ortenberg: Mittel-Seemen. Gemark­ungen, für welche schon legalisierte Grundbücher nach den Ergebnissen einer Parzellenvermessung vorhanden waren, nunmehr aber Grundbücher nach den Ergebnissen einer wiederholten Parzellenpermessung legalisiert worden sind: Provinz Oberhessen: Amtsgericht Friedberg: Bauernheim, Ossenheim. Amtsgericht Vilbel: Ober- Erlenbach, Petterweil.

** Maitrauk. Soll vom schönen Mai ich singen, recht aus heit'rer voller Brust, müßt ihr seine Blüten bringen, denn sie schaffen Götterlust. O, wenn fich ihr Geist ver­mählet, mit des Weines gold'ner Flut, da von Maienlust beseelet, fühl' ich hohen Frühlingsmut! Eine Bowle ist immer ein sehr mohlschmeckendes, anregendes und bekömm­liches Getränk, Notabene, wenn sie nicht mit unpassenden Zuthaten verpantscht und wenn sie von einem verständigen Manne verständig zubereitet ist. Denn ein Mann muß es sein. An eine Damenbowle wird der erfahrene Trinker immer mit einem gewissen Mißtrauen Herangehen, schon des Zuckers wegen, den die süße Weiblichkeit im Uebermaße zu verwenden liebt. Das nimmt dem Trank das Aroma. So eine richtige Männerbowle hingegen schmeckt immer gut. Die Bowle par excellence ist und bleibt die Waldmeister­bowle. In diesem feinen Kräutchen mit den winzigen Blütenknöspchen sind wunderbare Kräfte verschlossen, die der leichte Zeltinger aus ihm herauszulocken weiß. In so einer Waldmeisterbowle ist im kleinen der ganze Frühling enthalten; der Zecher schlürft mit ihr seinen vollen Zauber

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Nr. 112

Erscheint tssgNch mit Ausnahme dcS

Montags.

Dir Gießener AamikienVtätter werden dem Anzeiger im Wechsel mitHess. Landwirt" u. »Blätter für Hess. Volkskunde- »SchU. 4 mal beigelegt.