Ausgabe 
11.1.1900 Drittes Blatt
 
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Es war die Fürstl. Polizey-Deputation, die nunmehr in die Bresche trat. Sie erklärte ein öffentliches Blättchen bei einer etwas verbesserten Einrichtung als ein wesent­liches Bedürfnis für Stadt und Land. Die Verbesserung bestand darin, daß alles, was nicht eng mit Handel und Verkehr, Landes-Oekonomie und Hauswirtschaft zusammen­hing, aus den Spalten verbannt wurde. Amtliche Bekannt­machungen, als da sind: Fürstliche Landes-Verordnungen, deren Kunde für jeden Unterthan nötig ist, Polizei-Ver-, ordnungen der Stadt Gießen, Rechts-Urteile u. s. w. sollen vorzüglich veröffentlicht werden. Den Druck und Verlag übernahm unterAutorisation und Leitung" der genannten Behörde die Schköderische Regirungs-Buchdruckerei, die­selbe, die den Jahrgang 1764 gedruckt hatte. Der Titel des Blattes lautete seinem Charakter entsprechend:Gießer Anzeigungs-Blättchen", die Stärke, in der es wöchentlich am Samstag Nachmittag 4 Uhr ausgegeben wurde, betrug nur noch einen halben Bogen.

So war "die einzige Zeitung Gießens Amtsblatt ge­worden und ist es geblieben bis zum heutigen Tag, ein volles Jahrhundert hindurch. Sie hat seitdem noch manche Wandlungen durchgemacht, die später an anderer Stelle dargelegt werden sollen. Nur ein kurzer Ueberblick sei noch verstattet.

Aus dem Anzeigungs-Blättchen wurde 1823 ein An­zeigungs-Blatt. Sechs Jahre später ging es in den Besitz der G. D. B r ü h l' s ch e n (nachmals Universitäts-) B u ch - und Steindruckerei über. Um diese Zeit erscheint auch zum erstenmale das Wort Redaction in Verbindung mit dem Druckvermerk, verschwand jedoch bald wieder, um erst in der Nummer 90 vom 9. November 1867 wieder auf­zutauchen. Mit der Uebernahme des Blattes durch G. D. Brühl wurde das Format vergrößert, ein Vorgang, der sich in den Jahren 1850, 1867, 1868 und 1889 wiederholte, und der Titel inAnzeigeblatt" (später kam hinzu:für die Stadt und den Kreis Gießen") geändert. Seit 1868 heißt das BlattGießener Anzeiger. Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Gießen," ein Titel, der mit geringen Aende- rungen bis heute der nämliche geblieben ist. Allein wie oft auch die Bezeichnung des Blattes geändert worden ist.

im Volke hat sich der erste Name, den ihm sein Begründer beigekegt hat, erhalten und von unseren älteren Mitbürgern! spricht keiner anders als vomWochenblatt". Mit dem wachsenden Bedürfnis hatte sich auch die wöchentliche Auf­lage vermehrt. Seit 1845 (oder 1844?) wurde der Anzeiger zweimal, seit 1870 dreimal, seit 1871 täglich ausgegeben. Es ist interessant, daß diese Vermehrungen jedesmal mit Zeiten politischen Umschwungs zusammenfallen. Der In­halt wurde erst später etwas bereichert. Unterhaltende Bei­träge traten um die Mitte des Jahrhunderts, politische Nachrichten noch später hinzu. Eine Unterhaltungs-Beilage erschien nach dem Zeugnis älterer Personen schon in den fünfziger Jahren, erst seit 1871 jedoch wurde sie auf der Titelseite des Blattes angeführt.*) Auch diese Beilage er­scheint erst einmal, dann zweimal, dreimal und schließlich viermal in der Woche. Ihr haben sich in neuester Zeit zwei weitere Beilagen zugesellt:Der hessische Landwirt" und dieBlätter für hessische Volkskunde".

Die Geschichte des deutschen Zeitungswesens ist von großer Bedeutung für die Kulturgeschichte unseres Volkes. Ganz kürzlich erst ist der 1845 von Prutz gemachte Versuch einer zusammenfassenden Darstellung von Ludwig Salomon erneuert worden. Allein schon der erste bis jetzt erschienene Band beweist, daß auf diesem Gebiete Vollständigkeit nicht zu erreichen ist, ehe aus einer größeren Anzahl Städte, besonders aber aus den geistigen Mittelpunkten des Landes, aus den Universitätsstädten, genauere Nachrichten vor­liegen. Möge dieser kleine Beitrag ein Baustein sein zu einem Gebäude, das dereinst eine kundige und geschickte Hand zur Ehre des deutschen Volkes und seines geistigen Lebens errichten möge.

*) Da diese Beilage weder in der Druckerei noch in Groß­herzoglicher Universitäts-Bibliothek vorhanden ist (ein Beweis für die Notwendigkeit der Pflichtexemplare!', so wäre der Ver­fasser für den Nachweis etwa noch vorhandener älterer Jahr­gänge sehr dankbar.

Nr. 8 Drittes Blatt.Donnerstag den 11. Januar

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* Rußland und der Transvaalkrieg.

Gießen, 9. Jannar.

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Man schreibt uns: Als der Transvaalkrieg ausbrach, waltete vielfach die Meinung, ob Rußland werde die kriegerische Ver­wicklung Englands dazu benutzen, um einen Vorstoß in Asien zu unternehmen, sei es in Ostasien, sei es nach Persien. Afghanistan oder Indien.

Wer so argumentierte, beurteilte die traditionelle Bedächtig­keit und Wohlabgewogcnheit der russischen Politik falsch. Es ist nicht Art dieser Politik, einen anscheinenden Vorteil sofort wahrzunehmen, wofern die Möglichkeit vorliegt, daß einige Zeit später der Vorteil noch viel bedeutender geworden sein kann. Es liegt aber aus der Hand, daß England natürlich umsomehr ge- schwächt wird, je länger der Krieg dauert und je mehr durch die Erfolge frcr beiden Freistaaten auch andere Elemente in Südafrika dazu veranlaßt werden, das Kriegsbeil gegen England auszugraben.

Die Richtigkeit dieser abwartenden russischen Politik hat sich bereits gezeigt. Wäre Rußland gleich am Beginne des Krieges losgebrochen, so wäre es für England nicht allzuschwer gewesen, auf der Basis des status quo den Frieden in Südafrika sofort wieder herzustellen, und sich dann mit aller Kraft gegen Rußland zu wenden. Jetzt aber hat sich England derart festgelegt, und die Dinge haben sich derart entwickelt, daß weder England noch die Freistaaten so leicht zu einem Frieden kommen können, denn die beiden Burenrepubliken können jetzt, wo der Krieg auch ihrerseits bereits schwere Opfer an Gut und Blut gefordert hat, sich nicht mehr mit der Herstellung des bloßen status quo begnügen, und ihre Siege geben ihnen auch einen wohlbegründeten Anspruch darauf, höhere Forderungen zu stellen. England aber ist, wenn es nicht mit einem Schlage seiner ganzen Stellung in Südafrika ver­lustig gehen will, nicht in der Lage, derartige Forderungen, die auf eine Schwächung Englands an Ansehen und Besitz hinaus­laufen müßten, einzugehen. Ja, es würde sich nicht blos um den Verlust der Stellung in Südafrika handeln. Eine Aufgabe dieser Stellung käme einer direkten Aufforderung an die Indier, sich im blutigen Aufstande die Unabhängigkeit zu erringen, gleich, und auch die großen englischen Kolonien mit weißer Bevölkerung würden ermutigt werden, sich von dem Mutterlande loszureißen.

Schon jetzt sieht sich England durch den unglücklichen Verlauf des Krieges genötigt, nicht nur Großbritannien selbst, sondern auch einen Teil der Kolonien von Truppen zu entblößen. Noch schlimmer würde es natürlich werden, wenn etwa der Mißerfolg in Südafrika die Eingeborenen englischer Kolonien ermutigte, sich gegen das verhaßte Jnselreich und in welcher Kolonie mit nichteuropäischer Bevölkerung wäre England nicht verhaßt? zu erheben.

Dann wäre für Rußland der Zeitpunkt gekommen, einzu­greifen, denn dann wäre England einem russischen Vorstoße in Asien gegenüber ziemlich wehrlos, da ja einem solchen Vorstoße gegenüber die Ueberlegenheit der englischen Marine nur von bedingtem Nutzen sein könnte. Denn England hätte nichts davon, wenn es bei einem Vorstoße Rußlands nach Indien seine eigenen großen indischen Seehandelsstädte bombardieren müßte. Auch

Feuilleton.

Der Hießener Anzeiger vor 150 Jahren.

Ei« Stuck heimischer Kulturgeschichte

von Br. Karl Ebel.

Schluß.

Wie lange die mit Ende 1777 eingetretene Unter­brechung gedauert hat, konnte wiederum nicht festgestellt werden, doch ist es ganz zweifellos, daß die Fortsetzung jchon vor 1792, aus welchem Jahr der nächste Band erst Lieder vorliegt, eingetreten ist. Abgesehen davon, daß die «rste Nummer dieses Jahrgangs keinerlei Bemerkung ent­halt, daß mit ihr ein neues Unternehmen beginne, war sie ursprünglich als Nummer 41 bezeichnet, was durch Aus- peichen in Nr. 1 abgeändert wurde. Man darf daher an- Uhmen, daß der Kopf der Nummer noch vom letzten Satz her stehen geblieben war. Der Verlag war wieder die Sriegersche Buchhandlung. Doch hatten Titel, Format und Inhalt Veränderungen erfahren. Von Aufsätzen war keine siede mehr, kaum daß hie und da eine alte (auch anderwärts zu findende) Urkunde, oder einmal die Reihe der Gießener Superintendenten veröffentlicht wurde. Aus welchem Grunde diese Ausnahmen gemacht wurden, ist nicht erfind­lich. Der übrige Inhalt bestand aus Verordnungen, Be­kanntmachungen und jetzt gegen früher zahlreichen An­zeigen aus dem Geschäftsleben. Auswärtige und ein­heimische Lebensmittel-Preise, Kirchenbücher-Auszüge und Fremdenverkehr erschienen regelmäßig und bewirkten, daß der Wert des Blattes für die Geschichtsforschung nicht ganz abhanden kam. Das Format war etwas kleiner geworden, die Stärke des Blattes betrug nur einen halben Bogen, «er von der zweiten Seite an in zwei Spalten bedruckt Lurde. Der Titel endlich lautete nunmehr lucus a non lucendoGießer Jntelligenzblatt".

Mit dem letzten Jahre des Jahrhunderts war der Zerleger dieses Blattes, das auch in seiner neuen Gestalt fich nur wenig Freunde erwarb, überdrüssig geworden. Er 9°° Druck und Verlag desJntelligenzblattes" auf und Mrließ es,anderen, für> die (Gießener Presse zul sorgen.

die Zerstörung'des russischen Handels zur See würde wenig Erfolg haben, denn Rußland ist, wie kein anderer europäischer Groß­staat, imstande, den größten Teil seines ganzen Export- und Jmporthandels über die Landgrenzen zu dirigieren. So entspricht cs also durchaus dem russischen Interesse, in jedem Falle zunächst die möglichste Schwächung Englands sowohl an Prestige, wie an militärischer Kraft abzuwarten. Es verfährt damit ebenso, wie die Amerikaner in den Jahren 189598 mit Spanien ver­fahren sind, wie es selbst in den Jahren 1875 und 76 mit der Türkei verfuhr, deren Schwächung durch die Revolution der Balkanländer es erst abwartete, ehe es 1877 den Krieg erklärte, und wie endlich ihm selbst gegenüber seitens Englands im Jahre 1878 verfahren wurde, als England dem durch den blutigen und langen türkischen Krieg geschwächten Rußland es verwehrte, die Vorteile des Sieges voll auszunutzen.

An diese englische Intervention, die Rußlands Pläne im europäischen Orient auf Jahrzehnte hinaus vertagten, wenn mcht überhaupt unmöglich machten, dürfte man wohl in Rußland noch lange denken. Und vielleicht wird man in Rußland genau nach jenem Rezept verfahren, indem man die Engländer erst durch einen langwierigen und blutigen Krieg mit den südafrikanischen Republiken ihre Kräfte erschöpfen läßt und sie dann, wenn sie endlich die Bureü niedergerungen haben, verhindert, ihren Er­folg auszubeuten. Es wäre dies ein Vorgehen, das deshalb einen allgemeinen Beifall finden würde, weil damit den Engländern die Frivolität ihres Angriffs auf die Unabhängigkeit der Buren­republiken vor Augen geführt würde.

Meratur.

Der Türmer. Monatsschrift für Gemüt und Geist. Heraus­geber I. E. Freiherr von Grotthuß. Preis vierteljährlich 4 Mk. (Stuttgart, Greiner & Pfeiffer.) Aus dem Inhalt des Dezember­heftes: Weihnachtserinnerung. Von Hans Frhrn. v. Wolzogen. Die Halben. Ein Roman aus unserer Zeit. Von Jeannot Emil Frhrn. von Grotthuß. (Fortsetzung.) Die Flucht nach Aegypten. Schwedische Volkssage, erzählt von Selma Lagerlöf. Ein Jahrhundert nach Washingtons Tod. Von Doktor Cajus Moeller. Der Erlöser. Eine Weihnachtsgeschichte von Isabelle Kaiser. Die Boeren und wir. Von Doktor Max Ohnefalsch- Richter rc. rc.

Kaiser- und Kanzler-Briese. Briefwechsel zwischen Kaiser Wilhelm I. und Fürst Bismarck. Gesammelt und mit geschicht­lichen Erläuterungen versehen von Johs. Penzler. Verlag von Walther Fiedler, Leipzig. Preis elegant gebunden Mk. 6.50. Der Verlag von Walther Fiedler, Leipzig, ist kein Neuling auf dem Gebiete geschichtlicher Publikationen, speziell der Bismarck- litteratur. Dem umfangreichen siebenbändigen Werke:Fürst Bismarck nach seiner Entlassung, Leben und Politik des Fürsten nach (einem Scheiden aus dem Amte auf'Grund aller authentischen Kundgebungen", das vor kurzem zum Abschluß gelangte und zum ersten Mal ein umfassendes Bild der nachamtlichen Politik des Fürsten Bismarck bot, folgten soebenDie politischen Reden

des Grafen Herbert von Bismarck in den Jahren 18781898". Das weitaus populärste Merk jedoch, ldas für j e d e n von Interesse ist, selbst wenn er jeder politischen Schulung entbehrt, sind die uns vorliegendenKaiser- und Kanzlerbriefe" die zum ersten Male den gesamten Briefwechsel zwischen dem Kaiser und seinem großen Kanzler wiedergeben. Diese Briefe bieten nicht nur ein geschicht­liches Interesse, sondern sind vor allem auch vom rein mensch­lichen Standpunkte aus interessant: als ein Zeugnis des innigen und schönen Verhältnisses zwischen Kaiser und Kanzler. Noch einmal zieht Bismarcks reiches politisches Leben an uns vorüber, noch einmal sehen wir die größte politische That der letzten 30 Jahre: die Errichtung des Deutschen Reiches vor uns erstehen, zu der beide, Kaiser und Kanzler, sich die Hand zum Bunde reichten. Und nicht nur das amtliche Verhältnis beleuchten diese Briese, sie geben besonders Zeugnis von der treuen Freundschaft, die in guten und bösen Tagen beide Männer für einander hegten: leise stiehlt sich auch in die amtlichen Mitteilungen eine persön­liche Note, der Kaiser Wilhelm I. den stärksten Nachdruck gab, als er auf das Entlassungsgesuch des Kanzlers aus dem Ende der 70 er Jahre seinNiemals!" schrieb. Gemeinsame Arbeit hat beide, Kaiser und Kanzler, zusammengeführt, und aus ihr er­wuchs trotz der Verschiedenheit der Charaktere ein Freund­schaftsbund, der auf gegenseitige Wertschätzung und Achtung aus­gebaut, erst mit dem Tode des alten Kaisers sein Ende erreichte. Noch oft hat Bismarck nach dem Heimgange Wilhelm I. mit Weh­mut des geliebten Herrn gedacht, der ihm allezeit ein gnädiger Kaiser und wohlwollender Freund gewesen. Ein ausführlicher Kommentar ist dem Werke beigegeben und wird besonders denen willkommen sein, die politisch nicht ganz sattelfest sind, und das dürften Viele sein, die als Interessent für das Werk in Frage kommen, das wir am liebsten in den Händen eines Jeden sehen möchten. Die Ausstattung verdient alles Lob, so daß sich die Kaiser- - und Kanzlerbriefe als hervorragendstes Geschenkwerk auch .nach dieser Richtung hin empfehlen, welches neben­bei noch den Vorzug hat, sehr wohlfeil zu sein.

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Kunst-Ausstellung.

ausstellung im Tormhauß am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg^ an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.