Ausgabe 
10.5.1900 Erstes Blatt
 
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Vermischtes.

* Ein eigenartiges Vermächtnis machte ein katholischer Bürger von Kyllburg (Eifel), der dieser Tage starb. Er hinterließ sein Besitztum im Werte von 50 000 Mk. der dortigen jüdischen Gemeinde, die bisher noch kein Gotteshaus besitzt, mit der Bestimmung, daß dort eine Synagoge errichtet werde, anderenfalls die Gemeinde den Platz erst nach 50 Jahren veräußern darf.

* Schutz dem Edelweiß. Anläßlich der heran­nahenden Touristen und Reisesaison hat das Präsidium des österreichischen Touristen klubs an den niederösterreichischen Landtag eine Eingabe gerichtet, wo­mit der Landtag ersucht wird, im Einvernehmen mit den Landtagen von Tirol, Kärnten, Steiermark rc. ein Gesetz zum Schutze der edelsten Blume der Berge, des Edelweißes, zu schaffen lu'nd so dem Vandalismus, mit dem von seiten mancher Bauern die Pflanze ausgerottet wird, zu begegnens Es wäre wünschenswert, wenn der De u t s ch e u. O e st e r- reichische Alpenverein einen ähnlichen Schritt bei den gesetzgebenden Körperschaften machen würde, damit auch den bayerischen Bergen diese herrliche Alpenblume erhalten bkeiot.

» Ausbruch des Vesuvs. Die obere Station der Desuvbahn ist schwer beschädigt. Die Bewohner der Ortschaften am Vesuv sind voller Aufregung. In Torre del Greco verließ die Bevölkerung, erschreckt von dem gewaltigen Getöse des ersten Ausbruches, schreiend und heulend die Häuser. Auf dem Marktplatz liegt die ganze Einwohnerschaft vor der Madonna auf den Knieen und fleht um Schutz vor der drohenden Gefahr. Professor Tascone vom Vesuvobservatorium erklärt, vorläufig sei nichts schlimmes zu befürchten. Der Betrieb der Drahtseilbahn ist e i n g e st e l l t.

* lieber ein eigenartiges Duell berichtet die römischeTribuna". Zwei Herren in Piorano lyatten sich beim Kartenspiel verfeindet und sich zum Zweikampf bis zum letzten Blutstropfen" herausgefordert. Aber keiner von beiden konnte fechten oder schießen und jeder wollte sich nach seiner Art mit den seltsamsten Waffen und Instrumenten schlagen. Schließlich mischten sich nicht weniger als vier Advokaten ein, die eigens aus Camerino herübergekmnmen waren und nach langer, hitziger Dis­kussion folgendes festsetzten: 1) Die Ehre ist verletzt und das Duell muß stattfinden, aber nur bis zum ersteu Blutstropfen. 2) Da die Gegner mit anderen Waffen nicht umzugehen wissen, wird, nach ländlicher Art, als Waffe der Stock gewählt, der 95 Zentimeter lang und 1 Kilogramm schwer sein muß, aber nicht spitz sein darf. 3) Ausgeschlossen sind Schläge gegenKopfund Unterleib. 4) Im Falle eines tätlichen AusgasnigeH des Duells Muß der Sieger die Beg räbniskosten tragen, lieber den Ausgang des männermordenden Kampfes war nichts zu erfahren, wir hoffens jedoch, daßhem Sieger die Freude am Siege nicht durch die Rechnung über die Begräbniskosten getrübt wurde.

. * Der Brand der Kirche von Aubervillers.

Man schreibt aus Paris: Die Untersuchung über die Brandlegung in der Arche von Aubervillers bei Paris hat ein ganz unerwartetes Ergebnis zu Tage gefördert. Man hat den Küster der Kirche, den 35jährigen Kosck)er, unter dem dringenden Verdachte festgenommen, die Brand- leger zu kennen, und an dem Verbrechen direkt oder indirekt teilqenommen zu haben. Die Motive, die Koscher geleitet haben, liegen noch nicht ganz klar zu Tage. Man weiß nur so viel das war bereits gleich nach dem Brande bekannt gewesen daß dieser Musterküster alles mögliche Gesindel in die Kirche während der Nacht hmemließ, und daß er in dieser Gesellschaft allen möglichen Vergnügungen fröfjnte Andererseits findet aber auch die Meinung An­klang, daß Koscher mit dieser Brandlegung ober mit ber Begünstigung derselben ein gottgefällige s W e r k zu verrichten glaubte, da der Pfarrer und die Vikare von Aubervillers sich in seiner Gegenwart oft über den bau­fälligen Zulland des Gotteshauses beklagt hatten, und da er wußte, daß die Kirche für 600 000 Francs versichert war also für eine Summe, die mit den frommen Spenden zusammen sicher ausgereicht haben würde, sie neu und stattlich aus pen Trümmern wieder erstehen zu lassen. Er war übrigens auf seine Verhaftung angesichts der letzten ibn schwer kkdlastenden Ermittelungen der Behörden gefaßt gewesen und ließ sich ruhig abführen. Andere Ver­haftungen stehen bevor.

Universität und Aschschule.

Berufe«! Der a.°o. Profeffor für Kirchengeschichte und christ­liche Archäologie, vr. Ficker, an die Universität Basel. - Professor

Grübler, Privatdozent an der technischen Hochschule zu Charlotten- burg, als o. Profeffor für technische Mechanik an die technische Hochschule zu Dresden.

Verschiedenes! Man schreibt aus Gießen: Die bisherigen Neueinschreibungen Studierender laffen eine abermalige wesentliche Steigerung der Frequenz erwarten, etwa auf 900. Es finden noch zwei ordentliche Immatrikulationen statt. An der Universität Rostock ist der bisherige a.-o. Profeffor der Rechte Heinrich Geffcken zum o. Profeffor befördert worden. Dr. Wilhelm Zinn, Privat- dozent an der Universität Berlin und Assistent an der medizinischen Charitäklmik unter Profeffor Gebhardt, ist zum leitenden Arzte der inneren Abteilung des Berliner Krankenhauses Bethanien erwählt worden. Die o. Profeffur für Ornamententwerfen an der Dresdener Hoch­schule wurde dem bisherigen Profeffor an der Kunstakademie und Kunst, gewerbeschule zu Leipzig, Wilhelm Weichardt übertragen. Aus Göttingen schreibt man: Ein Angehöriger der Universität, der nicht genannt sein will, hat der Gesellschaft der Wiffenschaften 10,000 Mark zur Förderung ihrer Zwecke geschenkt. Die Summe soll für die von Profeffor Kehr geleiteten Forschungen über Papst-Urkunden ver­wandt werden. Der von der Holtzendorff-Stistung ausge­schriebene Prei von 1600 Mk. für die beste Arbeit über das Thema: Anwendungsgebiet und rationelle Gestaltung der Privatklage" ist, wie die Deutsche Juristenzeitung mitteilt, vom geschäftsführenden Ausschuß auf Grund der Gutachten der Schiedsrichter einer von dem Rechts­anwälte vr. Thierfch in Leipzig eingereichten Arbeit zuerkannt worden.

Jagd un) Spsck.

Sportplatz an der Hardt. Zu den am nächsten Sonntag stattfindenden großen Frühjahrs-Rad-Rennen haben den Ehren­vorsitz übernommen die Herren: Professor Dr. Netto, Rektor der Uni­versität, Provinzialdirektor v. Bechtold, Landgerichtspräsident Kull- mann, Regimentskommandeur Oberst v. Dewitz, Oberbürgermeister Gnauth, Polizeiamtmann Hechler und der Ehrenvorsitzende des Gau­verbandes 9, Herr Robert Seiffermann. Die Anmeldungen der Fahrer sind äußerst zahlreich eingelaufen.

Gerichtssaal.

e. Gieße«, 7. Mai 1900.

Strafkammer. Die heutige Strafkammer verurteilte den wegen Betrugs vorbestraften Provisionsreisenden Adolf Richard Hühner aus Oberschöna in Sachsen, wegen einer gleichen Strafthat zu einer Ge­fängnisstrafe von 6 Monaten, unter teilweiser Anrechnung der erlittenen Untersuchungshaft, sprach ihn dagegen von dem Delikte der Urkunden­fälschung frei. Der Angeklagte hatte im Juli v. I. an den damals auf dem Hofgute in Griedel in Diensten stehenden Viehschweizer Berlinger, den er bereits früher mit einem ähnlichen Musikinstrumente beglückt hatte, eine Klavierzither abgesetzt und bei dieser Gelegenheit den vereinbarten Kaufpreis in Höhe von 24 Mk. vollständig einkassiert, ob­gleich er, nach den Bedingungen des Kaufvertrags, nur zur Einziehung einer Abschlagszahlung von 3 bis 5 Mk. als Provision berechtigt war. Das eine Exemplar des Kaufvertrags Formulars hatte der Angeklagte ohne vorhergehende Ausfüllung desselben von dem Käufer unterschreiben lassen und die Vollziehung desselben dahin bewerkstelligt, daß die Lieferungsfirma daraus die Ueberzeugung gewinnen mußte, daß nur eine Ratenzahlung von 6 Mk. geleistet worden fei. Dieselbe übersandte dann auch das Kaufobjekt gegen Nachnahme des Restbetrages von 18 Mk. an den Besteller und dieser löste auch, um nicht noch mehr geschädigt zu werden, die betr. Sendung ein Hierdurch wurde er um den genannten Betrag von dem ungetreuen Reisenden geschädigt, der noch mehrere ähnliche Schwindeleien auf dem Kerbholz hat. Ferner erhält der im 16. Lebensjahre stehende, wegen Diebstahls vorbestrafte Dienstknecht Karl Planz aus Arnshain, wegen Notzuchtversuchs, worüber hinter verschlossenen Thüren verhandelt wurde, eine Gefängnis­strafe von drei Monaten. Es wird alsdann über zwei ver­schiedene Strafsachen, welche indes im Zusammenhänge stehen, nach Beschluß des Gerichts, gemeinschaftlich verhandelt. Im ersteren Fall wird dem Angeklagten R., der früher das Amt eines Bürger­meisters von Wallernhausen bekleidete, Nötigung zur Last gelegt. Weiter wird ber Angeklagte der Anstiftung zum Vergehen im Amte beschuldigt, dadurch begangen, daß er den Beigeordneten, sowie den Polizeidiener von Wallernhausen zur Vornahme einer falschen Beurkundung beredete. Da indes das Gericht die Urberzeugung nicht gewinnen konnte, daß.für diese Strafthaten ein genügender Beweis erbracht sei, werden sämtliche Angeklagte denn auch ber Beigeordnete und der Polizeidiener hatten sich wegen des ihnen zur Last gelegten Vergehens zu verantworten freigesprochen.

Schöffengericht. Wegen Körperverletzung erhält ein hiesiger, beim letzten Rekrutierungsgeschöst beteiligter Bursche, unter Zu­billigung mildernder Umstände, eine Geldstrafe von 1b Mark, weil er einen seiner Genoffen, von dem er glaubte beleidigt zu sein, mit seinem Stocke einen Schlag über den Kopf und einen solchen oberhalb des Auges versetzte.

Sprechstunde« der Redaktion

des Gießener Anzeigers täglich (mit Ausnahme von Samstag und Sonntag) von 67 Uhr nachmittags. Eingang von der Kaplaneigaffe aus.

Familien-Nachrichten.

Geburten! Dem Herrn Dr. Frenzel in Friedberg eine Tochter. Verlobter Fräulein Elsa Hänisch mit Herrn Karl Schöler, Wetzlar. Gestorben! Frau Christine Kloos Wwe geb Raupp, in Wetzlar. Frau Henriette Barckhardt in Wetzlar. Herr Johann Merk in Wetzlar. Herr Alexander Boh sen. in Hanau- Frau Wilhelmine Henkel, geb. Theiß in Hanau. Herr Karl Andreß in Darmstadt. Frau Rosine Creter, geb. Diehl, in Darmstadt. Frau Mina Sommer­feld, geb. Dornberg, in Dornheim. Frau Bertha Wundt, geb. Schweiß- guth, in Offenbach. Herr Georg Büning in Offenbach.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vom 8. Mai.

Wechsel auf New-York zu 4,21-22.

Prämien auf Kredit per ult Mai 1.30 %, do. per ult. Juni 2.30%, Diskonto-Kommandit per ult. Mai 1.20%, do. per ult. Juni 1.95%, Lombarden per ult Mai 0.65 %, do. per ult. Juni 1.00%, Berliner Handelsges. per ult. Juni.

Notierungen: Kreditaktien 226.90-227.10, Diskonto- Kommandit 185.90-186.30-20-30, Staatsbahn 136.80, Gotthard 142.50, Lombarden 26.50-00.00, Ungar. Goldrente 97.40, Italiener 95 30, Bproz. Mexikaner 25.60, Oesterr. Coupons 84, Amerik. Coupons 4.18%, Privat-Diskont 4 %%.

l%-2% Uhr: Kreditaktien 227.10-000.00-00, Diskonto-Kom- mandit 186.30-00-00.00, Staatsbahn 137.10-00-00, Lombarden 26.50 bis 00-00.

Zwickau, 8. Mai. Von den Werksverwaltungen der Steinkohlen» reviere ist eine abermalige Erhöhung der Kohlenpreise in Aussicht genommen worden. Diese soll im berbst eintreten, und weitere zehn Prozent betragen Eine Erhöhung der Löhne findet nicht statt.

Wöchentliche Uebersicht der Todesfälle in Gießen.

18. Woche vom 29. April bis 5. Mai 1900.

(Einwohnerzahl: angenommen zu 24 800, inkl. 1600 Mann Militär.)

Sterblichkeitsziffer:

36,64%o, nach

Abzug der Ortsfremden

23,06°/«.

Kinder

Es starben an:

Zusammen: Erwachsene: im

vom

1. Lebensjahr: 2.

15. Jahr:

Altersschwäche

1

1

Lebensschwäche

1 (1)

1 (1)

Lungenschwindsucht

2 (1)

2

(1) -

Lungenentzündung

3 (0)

3

(0) -

Lungenkatarrh

1 (1)

1

(1)

Influenza

1

1

Diphtheritis

1

1

Gehirntuberkulose

1

Magenkatarrh

1

1

Krämpfen

1

1

Krebs

1 (1)

1

(1)

Nierenkrankheit

2 (2)

2

(2)

Verunglückung___

1 (1)

1

(1) ~

Summa: 17 (6) 12 (5) 3 (!) 2

Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle m der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.

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aKitcfunpfat» 11 dm eKvt<£enpfal« 11.

Neueste Meldungen.

Karlsruhe, 9. Mai. Bei der gestrigen Reichstags- Ersatzwahl im Wahlkreise Offenburg-Kehl erhielten Schüler (Zentr.) 7351, Reinhardt (nl.) 6529 und Geis (Soz.) 906 Stimmen.

Loudon, 9. Mai. Da man neue Revolten in Wei-hai-wei befurchtet, sind zahlreiche Marinetruppen nach den bedrohten Ortschaften gesandt worden.

Antwerpen, 9. Mai. Gestern abend ist die Forcit» Dynamit-Fabrik von Herenthals in die Luft geflogen. Sämtliche umliegenden Gebände sind vom Erdboden verschwunden. Die Explosion wurde mehrere Meilen weit gehört. Die Zahl der Opfer ist noch nicht feftgestellt. Kurz nach der Explosion wurden vi'er Leichen aufgefunden. Die Ursache der Explosion ist noch un­bekannt.

Neapel, 9. Mai. Die Eruptionen des Vesuv dauern an. Gewaltige Explosionen im Innern des Berges begleitet von starken Detonationen schleudern Lavamassen und glühende Steine Hunderte von Metern in die Höhe. Bisher wurden vier mächtige Erdstöße verspürt. Die Be­wohner bringen die Nächte auf den Straßen zu. Vier Engländer, die sich trotz aller Warnungen in die Aus­bruchs Region begaben, wurden furchtbar verbrannt und sterbend nach hier transportiert.

Wien, 9. Mai. Beim gestrigen Familiendiuer in Schönbrunn, das den Kaiser und seine Tochter ver­einigte, fand die lang ersehnte und, wie behauptet wird, von Kaiser Wilhelm angebahnte Versöhnung statt. Baron See fried, der Gemahl der Prinzessin Elisabeth von Bayern, wurde zum ersten Male dem Familienkreise hinzugezogen. Er erschien an der Seite seiner Gemahlin.

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i.

5.

6.

2.

3.

Bekanntmachung.

Mittwoch den 30. Mai, nachmittags 3*/, Uhr, findet die ordentliche Geueral-Bersammluug der Gpar «ud Leihkasse Watzeudoru-Steinderg, Aktün-Gesellschaft, im Saale des Konrad Rühl zu Watzenborn statt.

Tages-Ordnung:

Berichterstattung, Vorlage der Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung über die Ergebnisse des Rechnungsjahres 1899 mit Bericht des Vor­standes und des Aufsichtsrates.

Beschluß über Festsetzung der Dividenden.

Entlastung des Vo standes und des Auffichtsrates.

Abänderung des Statuts.

Wahl des Aufsichtsrats und Revifions-Kommlsswn.

Vergebung von Aktien.

Watzenborn, den 8 Mai 1900.

Städtischer Arbeitsnachweis Gießen

Garteuftrahe 3. .

««aedot der Nrbett«-Hmer! 1 gepr. Heizer, 1 tucht. MSbelfchremer, i Ctubr!necbt 1 Taglöhner, 1 Gartenarbeiter, 1 Buglerm in und außer dem Haufe.

Nachfrage der «rbeltgederr 1 tüAt. Küfer, 1 Tapezierer, 1 Wagner, 1 Sckuhmacker, eine Anzahl Taglöhner, 2 LaufmSdchen, 1 Kindermädchen, 1 Dienst- inädcken, 1 Putzfrau. ----------------------------------------------------

3428

Der Vorstand.

WWWWW

Die Vergebung der Lieferung van 6000 cbm Basaltlltinschlaa findet am 17. Mai d. I , vormittags 11 Vs Uhr, im Geschäftslokale der Unterzeicbneten statt.

Angebotsformulare und Bedingungen sind zum Preise von 50 Pfg. daselbst er hültlich, auch können die letzteren ein­gesehen werden. Zuschlagsfrist 3 Wochen-

Gießen, 7. Mai 1900. 3414

Großh. Eisenbahn-Betriebsinspektion 2.

|i ni pich hi ml en

Schellfische

Kabeljau

in la. feinster, blulfrischer Ware so« eben eingetroffen bei 528

A. & G. Wallenfels.

Markt 21. Fernspreck-Nr. 46.

ZktzkarloMu.L^^

Näheres I. Hantel, Schloßgaffe 6.

Kursbericht

m J. Kurz A Co., Hießen, Kahvhosstraßk 63.

Frankfurter Börse vom 8. Mai 1900.

3/3 Franks. Hyp.-Bk. unk. b. 1906

dto.

227.00

Darmst. Bk.-Actien

Frkf. Hyp. Cred. B. unk. b. 1906

unk. b. 1907

Deutsche Grdsch.-B. unk. b. 1904

3

3

37» 4

4

Oesterr. Staatsbahn v. 1885 Jtal. staatsgar. Eisend.

Dries 16.32 20.45

4.20

20 Franken-Et. Engl. Sovereign- Dollars in Gold

Preuß. ConfolS Gr. Hessische Obl.

Stadt Darmstadt v. 1891

Stadt WormS unk. b. 1901

3 37, 4

4

Procent

31/, Deutsche ReichSanl.

Abendcourset

000.00 I Oesterr. Credit-Actien

96.10

86.25

93.00

00.00

000.00

Procent

4% Oesterr. Silberrente

97.60

97.50

25.00

42.10

45.30

4

3

5

4

Ung. Gold-Rente Portugiesen Mexicaner amort. S. I-III Monopol-Griechen von 1887

83.85

4

Eisenb. Rentenb. Obl.

98.50

58.05

4

Buderus Obl.

00.00

93.90

4

Hambrgr.Hyp.Bk. unk. b. 1905

100.00

93.00

4

Preuß. Hyp. A. Bk. unk. b. 1900

99.30

100.00

4

Pomm.Hyp.A.Bk. unk. b. 1904

99.30

99.50

4

Frks. Ldw. Cred. Bk. unk. b. 1900

98.95

Neldsorte«!

Geld

Brief

Geld

1 16.28

Franz. Banknoten

81.50

20.41

Oesterr. dto.

84.35

| 4.17

Americ.