Prozeß gewonnen, doch ruht derselbe, da gegen das er
Die Bibliothek erfuhr durch Anschaffungen und Zuwenb
angemessenen Zuwachs. 10 Tageetouren nach den der näheren und weiteren Umgebungen wurden auSaein^ Auck das .frotfonehirap tnirrhp prfrutfi*»«-
Prozeß Sternberg
Die Zeugin Callis bekundet weiter, die Mutter des Mädchens Teichert habe von Frau Stabs und Frl. Saul gleichfalls wiederholt Geld erhalten und zwar thalerweise.
Frau Teichert bestätigt dies. Ihr Mann liege in dem Krankenhaus, könne also nichts verdienen, und sie sitze von früh bis spät auf dem Gericht. Die Frage des Staatsanwalts, ob sie oder ihr Mann nicht 500 Mark erhalten habe, verneint die Zeugin mit großem Nachdruck.
Sternberg fragt die Zeugin Callis, ob sie mit
u 2 La.o,_, : - [ Verkehr mit Sternberg und schildert noch einmal ganz
gangene Urteil die Berufung anoemcldet wurde. — Hierauf I ausführlich die seltsame Badeszene. Auch die 14jährige *' 1 Teichert, die bisher gleichfalls Sternberg nicht wieder
erkennen will, sei bei diesem Badeakt mit Sternberg zusammengekommen. Tie Zeugin Frau Stabs habe ihr gesagt, zum Schwur komme es bei ihr ja doch nicht, sie brauche den Angeklagten also nicht wiederzuerkennen. Ebenso Hütten Herr Wolf und Frl. Saul zu ihr gesprochen. Im Ganzen habe sie von ihnen etwa 170 Mk. erhalten. Frau Krüger habe sie auch angewiesen, sie möge Sternberg nicht wiedererkennen. Auf Befragen behauptet die Zeugin, daß sie auch Thiel mit Bestimmtheit als den Mann wieder- erkenne, der mit Luppa bei der Hausmann gewesen sei und mit ihr gesprochen habe.
Der Staatsanwalt beantragt, die Aussagen der Callis zu protokollieren.
wird in die Beweisaufnahme eingetreten, die sich sehr langwierig gestaltet.
Auf Befragen des Justizrats Dr. Sello bestätigt die Callis, daß sie schon 14 Jahre alt gewesen sei, als sie bei der Fischer verkehrte.
Zeuge Wolf und Zeugin Stabs erklären die Behauptungen der Callis für unwahr. Frau Stabs sagt, sie habe dem Mädchen hier und da nur Geld geborgt, Zeuge Wolf giebt zu, daß er das Kostgeld für die Callis aus Geldern, die von Luppa kamen, bezahlt habe; das übrige Bargeld zahlte Fräulein Saul.
Die Aussagen der Callis werden protokolliert. ♦ e
Staatsanwalt Braut: *Auf Grund der Zeugenaussage der Callis erkläre ich die Zeugin Stabs und den Zeugen Wolf für vorläufig festgenommen und beauftrage zwei Polizeibeamte, sie s o f o r t a b z u f ü h r e n. Dies geschieht.
und der er sein solle, auch bei der Krüger verkehrt habe. Zeugin Callis antwortet mit: Nein!
Polizeidirektor von e er sch e i d t-H ü l l e s s e m hütet auf ärztliche Vorschrift das Bett und arbeitet an einer Schrift zur Aufklärung der Verhältnisse in dem gegen ihn eingelciteten Disziplinarverfahren. Die Mitteilung von dem über ihn verbreiteten Gerücht erschütterte ihn derart, daß ein Anfall von Herzkrampf sich einstellte.
Die Vernehmungen in dem Ermittelungsverfahren gegen den Kriminal-Kommissar Thiel sind beendet und das Protokoll über das Verfahren abgeschlossen worden. Die Callis, die in derselben Sache als Zeugin vernommen wurde, hat ihre in der heutigen Verhandlung im Sternberg-Prozeß gemachten Aussagen auch vor dem Untersuchungsrichter beschworen.
Die den Geschworenen vorgelegten Fragen gehen dahin: Ist de^ Angeklagte schuldig, am 8. Oktober d. I. zu Gießen vor der Civilkammer II des Landgerichts wissentlich ein falsches Zeugnis mit einem Eid bekräftigt zu haben? Im Fall der Verneinung dieser Frage: Ist dieser Eid fahrlässig falsch geschworen?
Die Plaidoyers waren gegen * 1 * * */a9 Uhr beendet. Nach der Rechisbelehrung berieten die Geschworenen wohl eine halbe Stunde, worauf deren Obmann, Kontrolleur Helfrich- Gießen, deren Wahrspruch verkündete, wonach die Schulo- frage wegen Meineids verneint, die wegen fahrlässigen Falscheides bejaht wird.
Das Urteil lautete auf 6 Monate Gefängnis unter Anrechnung von einem Monat der erlittenen Untersuchungshaft.
Wie wir jetzt hören, ist diese Nachricht zum minbefri verfrüht. Erft am 19. d. M. wird über diese Anqelequ. heit Beschluß gefaßt werden.
R. Wieseck, 7. Dezember. Die Volkszählung gab eine Einwohnerzahl von 2635. 1895 betrug dichli- 2502, mithin eine Zunahme von 133 Seelen.
FC. Münster bei Lich, 6. Dezember. Die Zigeuner- plage nimmt in hiesiger Gegend sehr überhand. Besonbeik im Winter werden wir die braunen Gesellen nicht los. Äm 1. Dezember mußten hier und in dem benachbarten Eltingc Hausen allein 60 Zigeuner mitgezählt werden. Anfangs widersetzten sie sich der Zählung und ließen sich erst nat dem Eintreffen eines Genödarmen zählen. Wo efl sich zeigt, begeht das braune Gesindel Diebstahl. So wurde box einigen Tagen einer Frau, die sich die Karten Wayn W unterdessen 5 Mk aus der Tasche herauseskamotiett.
§ Butzbach, 6. Dezember. (Soweit sich bis heute et« Mitteln ließ, beläuft sich Butzbachs Einwohnerzahl jetzt auf 4125 incl. Militär, was ein Mehr von zirka 1000 gegen 1895 bedeutet.
Wl. Geilshausen, 5. Dezember. Durch Beobachtung und Berechnung ist festgestellt, daß in diesem Sommer für ca. 700 Mk. Beeren in hiesiger Gemeinde gesammelt worbet rnd, während für Bucheckern in diesem Winter bis jetzt lber 2000 Mk. in Ansatz gebracht werden können.
"Wl. Geilshausen, 6. Dezember. Im März nächsten Jahres verläßt uns unser Mitbürger, der Schneidermeister und Landwirt Karl Köhler, um in der Prov. Posen bei Rocowo ein mittleres Bauerngut zu übernehmen. — Nach ber Volkszählung hat sich die hiesige Gemeinde um 34 Seelen vermindert. 1895 zählte man 509 Einwohner, dieLaHl ist zurückgegangen auf 475. Besonders stark hat derM bezirk 2 abgenommen, in dem die Arbeiterschaft fhrf Der» treten ist, das weibliche Geschlecht hat nur 5 VettreterimM weniger als im Jahre 1895, das männliche 22. Mutz vom Land in die Städte, und Ueberwiegen des toübütyn Geschlechts sind die bemerkenswerten Erscheinungen im hiesigen Dorf.
FC. Darmstadt, 6. Dezember. In den wirtschaftlichen Vereinen rechnet man jetzt bereits endgiltig mit dem Verlust der Main-Neckar-Bahn-Direktion und richte sein Hauptaugenmerk nur noch darauf, wenigstens bk Centralwerkstätte der Stadt zu erhalten.
FC. Bensheim, 5. Dezember. Das neuerbauu Amtsgerichtsgefängnis stürzte gestern zusammen. Zuerst fiel der südliche Teil um. Menschenleben sind nicht zu beklagen.
FC. Frankfurt a. M„ 6 Dezember. Unsere städtische Straßenbahn wird, abgesehen von Bockenheim, wo wf einer Strecke noch 15 Pferdebahnwagen in Betriei' M seit heute auf allen Linien elektrisch betrieben. Die Uv' Wandlung hat 2i/2 Jahre in Anspruch genommen werden heute im ganzen 73 Kilometer Straßenbahnlinie 196^Motor- und 160 Anhängewagen befahren. Die W triebsdirektion beschäftigt z. Z. über 1000 Angestellte. $ Straßenbahn befördert täglich durchschnittlich 120000 Pv' ; fönen. Die Jahreseinnahmen haben die 4. Million bereit« überschritten. — Die hiesige Eisenbahndirekrion giebt bekannt: Heute nacht sind infolge Regens und deS orfan- artigen Sturmes zwischen Ehren breitstein und Vallendar derartig gewaltige Fels- und Erdmasse" auf den Bahnkörper gestürzt, daß beide Gelege rechtsrheinisch tagelang unfahrbar sind. Die Züge N* rechtsrheinischen Strecke gehen von hier bis Lahnstein, don werden sie nach Koblenz und linksrheinisch weiterbefördn Der Güterverkehr geht meistens über Betzdors' Gießen und umgekehrt. Ab Köln gehen die rechtsrhernr schen Personen- und Schnellzüge bis Koblenz linksrheimj^ und ab dort über Oberlahnstein rechtsrheinisch. — nachmittag ist aus dem hiesigen städtischen Krankenhaus' der Typhuskranke Karl Pfaff in Anstaltskleidern tiy wichen. Man konnte seiner bis jetzt noch nicht tyxoW werden.
** Kleine Mitteilungen au8 Hessen und deu Nachbarstaats Das Gustav Roth'sche Geschäft in Nidda wurde mit HU Hosraite und Inventar an Herrn C. Grölz für 80000 s
Aus Stadt und Zand.
Gießen, 7. Dezember.
** Personalnachrichten. In den Ruhestand wurde versetzt der Eisenbahnsekretär in der Hess.-Preuß. Eisenbahngemeinschaft, Friedrich Sammer zu Mainz, auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. November l. IS. an. Ihm wurde das Ritterkreuz 2. Klaffe des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Ernannt wurden die Regierungsbauführer Heinrich Baltz aus Darmstadt, Wendelin Seebacher aus Klein Welzheim und Hugo Landmann aus Offenbach zu Regierungsbaumeistern, der Steueraufseher Gustav Schauermann in Mainz, mit Wirkung vom Tage seines Dienstantritts an zum Pfand- meister für den Beitreibungsbezirk Groß - Umstadt, der Pfandmeister i. P. Georg Wenzel in Offenbach zum Pfandmeister für den Beitreibungsbezirk Babenhausen; versetzt wurden der Pfandmeifter für den Beitreibungsbezirk Groß Umstadt Jakob Nickels in gleicher Diensteigenschaft in den Beitreibungsbezirk Offenbach II.
*• Offeuhaltung der Laden. Vom 9. ds. Mts. ab bis Weihnachten sind die Geschäfte, nach Mitteilung des Vorstandes des Detaillistenvereins, an Sonntagen bis 7 Uhr abends, an Wochentagen bis 10 Uhr abends geöffnet.
•’ Einen seltsamen Anblick gewährt ein, einem hiesigen Bauunternehmer gehöriges Grundstück am Krofdorfer Weg. Dort haben, fahrende Leute, 25 Personen, mit 9 Wagen ihr Winterlager aufgeschlagen. Man kann dort ein förmliches Lagerleben beobachten und manchen interessanten Einblick in das Leben und Treiben dieser Leute thun. Doch soll, wie wir hören, den Bewohnern der dortigen Gegend die Nachbarschaft des Herrn „Zirkusdirektors" und seiner „Künstler" nicht gerade angenehm sein. Sie befürchten mehr oder minder erfreuliche Besuche der fremden Gäste und sollen sich deshalb an die hiesigen Behörden gewandt haben. Wir zweifeln nicht, daß die Polizei sehr bald für einen gesunden Luft- und Aufenthalswechsel dieser neuesten Bewohner ber Provinzialhauptstadt Sorge tragen wird.
*• Sektion Gießen des D. n. De. A. V. In der gestrigen Jahresversammlung erstatteten zunächst die Vorstandsmitglieder den Thätigkeitsbericht. Danach war für das abgelaufene Vereinsjahr ein Bestand von 101 Mitgliedern und
Zeuge Kriminalschutzmann Oswald H i r ch e kann etwas Ungünstiges über Stierftüdter nicht sagen. Er bekundet über den Vorgang, bei dein Stierstädter im Zimmer des Kommissars v. Tresckow sich dahin äußerte, daß er, wenn Sternberg freigesprochen würde, ihn Tag und Nacht observieren würde: er müsse 'rin und wenn es ein ganzes Jahr dauern sollte.
Stier st ädter bemerkt, diese Aeußerung sei zu der Zeit gefallen, als Sternberg über ihn eine" Beschwerde losgelassen habe.
Kriminalschutzmann Schumann ist seinerzeit dem Thiel unterstellt gewesen. Er erzählt, daß Stierftüdter ihm einmal gesagt habe, es sei ein Segen, daß er nicht auf eine andere Sache eingegangen sei, denn sonst würde er bald im Zuchthause sitzen. Der Zeuge bemerkt weiter, er, habe Kenntnis davon erhalten, daß die Callis gestern in Hezug auf Thiel sich geäußert habe: Nun hat ja der Ochse doch alles eingestanden.
Kriminalschutzmann Schulz ist einmal mit Stier- städter bei Thiel gewesen, um amtliche Dinge zu besprechen. Bei dieser Gelegenheit habe Thiel zu Stierstädter gesagt: Sie könnten ja eine wunderschöne Stellung bekleiden, wenn Sie sich pensionieren lassen. Sie konnten m die Freimaurerloge, deren Mitglied ich bin, als dienender Bruder eintreten, wo sie täglich 10 bis 20 Mark verdienen tonnen?" Schulz sagr" weiter aus, der Detektiv- direktor Schulze habe^por Beginn dieser Verhandlung im Polizeipräsidium den Krintinalschutzmann Schelenz angesprochen und bezüglich des Prozesses Sternberg geäußert, diesmal werde Stierstädter hineinfallen, weil die Zeugen letzt anders aussagen würden.
Ter Gerichtshof beschließt, den Kriminalschutzmann Schelenz sofort als Zeugen vorzuladen. Es tritt jetzt eine Pause ein.
Nach derselben äußert sich der Vorsitzende Namens des Gerichtshofes über einige Anträge, während Rechtsanwalt (Vud)f5 I beantragt, den Vater des gestern vernom- menen Zeugen Wohl und den Hauslehrer des letzteren über den Geisteszustand desselben zu vernehmen. Der Gericlitshos behält sich einen Beschluß hierüber vor.
ürtminalschutzmann Schelenz bestätigt feine Begeq- nu.!l9 mit dem Detektivdirektor Schulze auf dem Polizeipräsidium. 0
Zeuge Piecke war früher als Rechtskandidat im Jn- stitut ,^"s" beschäftigt und hat Recherchen über die Frieda Wovda angeitellt, indem er von dritten Personen Erkundigungen einzog. Die Erkundigungen seien sehr loyal vorgenomnien worden. Ter Zeuge erzählt ferner, daß er im Mai auy bem Institut „Jus" ausgeschieden sei, 100 Mar! 5 * * ^art "halten, Herr Schulze täglich
-"c Zeugin Frau Eh 1 ert, die Mutter der Hedwig Ehlert, erklärt, daß sie nicht geisteskrank sei. Wegen ihrer Tochter habe sie große Sorgen.
Ter Untersuchungsrichter Brandt betritt jetzt den Saal und zieht sich mit dem Staatsanwalt Braut bald darauf zuruck. Nach seinem Wiedererscheinen giebt Staatsanwalt Braut die Erklärung ab, daß soeben die 16jährige Calles beim Untersuchungsrichter unter ihrem Eide eine Aussage gemacht habe, die es erforderlich erscheinen las e sie sofort zu vernehmen.
Die Zeugin Callis erklärt, sie wolle jetzt die Wahrheit sagen. Sie kenne.Sternberg und habe in der Fischer- schen Wohnung etwa sechsmal mit ihm Verkehr gehabt. Sie irre sich nicht, Sternberg sei es gewesen. Die Zeugin erzählt dann noch nähere Einzelheiten von ihrem intimen
Berlin, 6. Dezember.
Erste Zeugin uuverehel. Kintz, die vor acht Jahren als noch nicht vierzehnjähriges Mädchen mit Sternberg in Verkehr treten wollte, von diesem aber nach 5>ause geschickt wurde, als er hörte, daß sie noch nicht 14 Jahre alt war. Zeuge Arndt überreicht sein Mietsbuch zum Beweise dafür, daß er seine Miete stets bezahl habe, die gegenteilige Behauptung also unrichtig sei.
Es folgt die Vernehmung des Postassistenten Schulz, der, als Stierstädter Unteroffizier war, den Feldmebel- rang bekleidete. Er hatte mit Stierstädter dienstlich eine Zwistigkeit gehabt. Stierstädter sei ein besonders umsichtiger und zuverlässiger Mann gewesen. Bei der erwähnten Zwistigkeit habe es sich nicht um eine Ehrensache oder Gehorsamsverweigerung gehandelt, auch sei es nicht richtig, daß Stierstädter deu Spitznamen „Schwindel - Stierstädter" geführt habe.
, . Staatsaiiwalt Braut teilt mit, daß ihm aus dem , ------ viv uw, uu ne mir
Heimatsorte Stierstadters em anonymer Brief zugegangen demselben 5^errn, mit dem sie bei der Fischer verkehrte sei mit einer Beilage des Detektivinstituts^ „Jus", in 1 ----- * -• «■ - - ° ’
dem nach dem Leumund Stierstüdters geforscht wurde.
Photograph Adler hat seinerzeit Sternberg im Auftrage des Polizeipräsidenten photographiert. Ihm ist von niemandem gesagt worden, daß er unter Berufung auf schlechtes Licht Schwierigkeiten machen solle.
Hierauf wird nochmals die Zeugin Schartau, das Dienstmädchen der Töpfer, befragt, ob ihre Behauptung, von ihrem Vater 2500 Mark zum Ankauf einer Konditorei erhalten zu haben, wahr fei. Die Zeugin bekundet, sie habe nur sagen wollen, daß die Konditorei so viel wert sei.
Auch das Hochgebirge wurde erfreulicher Weise von h Mitgliedern bei ihren Reisen nicht vernachlässig (k Sektionsbericht über die Jahre 1898-1900 wird Ank Januar zur Ausgabe gelangen. Bei der darauf har nommenen Neuwahl der Sektionsleitung wuiden baurat Schmandt zum 1. Vorsitzenden, Prof. Heddert zum 2. Vorsitzenden gewählt. Nach Beendigung des Z? schäftlichen Teiles hielt Gewerbeinspektor Engeln ch Vortrag über seinen Besuch der Pariser Weltausstellv? Der Gegenstand selbst, wenn auch ohne alpine Beziehung die Beobachtungen des Redners in Ausstellung und stadt fesselten das Interesse der^ aufmerksamen Zuhörer r ** Weitere Ergebnisse der Volkszählung. Offenbach cir 50000 (noch nicht genau festgestellt). Rumpenheim m Heusenstamm 2231, Klein Anheim 2146, Dietzenbach m Offenthal 696, Froschhausen 917, Groß Steinheiin Klein-Krotzenburg 2067, Friedberg 6801 (1895 6051), '
** Ausstellung in Düsseldorf, In unserer Nr.M öffentlichten wir folgende Zuschrift aus Mainz:
Die auf dem letzten hessischen Handelskammertag in Mm m- ver Handelskammer in Darmstadt angeregte Frage, ob sich bei der i- Jahre 1902 in Düsseldorf stattfindenden rheinischen Industrie, und & Werbeausstellung auch Industrielle aus dem Großherzogtum H fiin k tethgen können, hat, nachdem Unterhandlungen zwischen den bestimmende Faktoren stattgefunden haben, jetzt, wie wir hören, Beantwortun« - bejahenden «Sinne erfahren. Eine offizielle Benachrichtigung bet \ teressenten durch die verschiedenen Handelskammern dürfte bald mA warten sein.
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* Osnabrück, ■ Nyvamit-Expo.sioi . .nlage Georgsmrienhii 'hwer nerletzt. Die § , Eingreifen der Spange
* Berlin, 6. Des ' ben WauMrber Gö. r heute zllgeM worben. !' tot
'Äerlin, 6. Deze : i sch en Anschlag tourb« - von Basel abgehend« Gleisen gebracht. Bor üchicne quer über das d motive schob die Schiene ' dis auf dem anderen Ul WM« Schaden wurde
1 Shrenmitgliede zu verzeichnen. Vorträge biesiaet auswärtige^ Vereinsgenossen fanden in 7 Sitzungen
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'Koppe vor den ^Inschlame Summt, m
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Die Verhandlung wird nun abgebrochen und auf morgen vormittag vertagt.
Die Zeugin Ehlert erregt nun eine lärmende Szene. Sie verlangt, mit ihrer Mutter zu sprechen, was nicht gestattet wird. Die Ehlert wird darüber sehr ausfallend, sie schreit, sie werde doch mit ihrer Mutter sprechen, sie sei doch nicht im Gefängnis; es wäre noch schöner, wenn man ihr das Sprechen mit ihrer Mutter verbieten wolle. Der Staatsanwalt beantragt, die Ehlert wegen Ungebühr vor Gericht in eine Ordnungsstrafe zu iiehmen. Der Gerichtshof verurteilt sie zu brei Sagen Haft; sw wird sofort abgeführt und schreit beim Weggehen höhnisch: „Meinetwegen sechse!"
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