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8.9.1900 Erstes Blatt
 
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Schul

nzuge

in grosser Auswahl!

Markus Bauer.

Giessen, Kirchenplatz 11.

in Höhe von 3 Mk. wegen unbefugten Schießens. Am 5. September brach in dem alten Schlosse zu Löhnberg bei Weilburg Feuer aus. Das Schloß wird seit langen Jahren zur Aufbewahrung von Heu, Stroh 2c. von den dortigen Einwohnern benutzt. Gegen Abend war bereits das Dach eingestürzt und die Flammen schlugen aus den Oeffnungen heraus. Einen qualvollen Tod hatte der 71 Jahre alte Fuhrmann Birkelbach in Erndtebrück bei Biedenkopf. Der Mann trank aus Versehen Essigsäure und erkrankte sofort. Als der Arzt eintraf, war es bereits zu spät.

Kunst und Wissenschaft.

. Stuttgart, ö. September. Der Apothekertsg hat mit großer Mehrheit einen Antrag abgelehnt, weibliche Hilfskräfte als ?/kergehilfinnen mit geringeren Ausbtldungsansprüchen äUjnlaffen. Die Hauptversammlung wurde heute nachmittag ge­schlossen. Nahezu einstimmig wurde beschlossen, eine Denkschrift an den Reichskanzler zu richten, um eine Regelung des Apotheken- wesens auf der Grundlage der Beschlüsse der Gewerbekommisston desVereins hrrbeizusühren. Ferner beauftragte die Hauptversammlung den Vorstand, Schritte zur Einführung einer besonderen Nachttaxe kV T";. Einführung einer beschränkten Sonntagsruhe für - .AHArrae erklärte die Versammlung für erstrebenswert. Der nächste Versammlungsort ist Hannover.

Gerichtssaal.

Frankfurt, 5. September. Die von einem Offenbacher Chemiker 00019^6^, tn Offenbach beschlagnahmte Wurst des hiesigen Metzger- meifter5 Subrolg aMüHerleile enthält außer sonstigen Zuthaten 4,77 pCt. Stärkemehl. In Hessen ist es bekanntlich verboten, der Wurst Stärke« »neljl zuzusetzen, das sehr viel Wasser aufsaugen kann. Der auch als Sachverständige vernommene Metzgermeister A. Jung von hier erklärte, em Zusatz von Stärkemehl in der Wurst sei in Frankfurt nicht üblich. Set einer wirklich guten Leberwurst dürfe kein Stärkemehl als Bind7- mtttel verwandt werden. Vor zwei Jahren habe die hiesige Staats­anwaltschaft an sämtliche Metzgermeister ein Rundschreiben erlassen, wo« VaCLtm Abbiet ein Stärkemehlzusatz in jeder Wurst bis zu

3pet. zulässig fei. Das Gericht stellte sich auf den Standpunkt, daß eine vorsätzliche Nahrungsmittelfälschung vorliege. Es wurde deshalb auf 100 Mk. Geldstrafe erkannt.

Ans dem Geschäftsieben.

R-,-^000 2». hat Dr. Oetkers Backpulverfabrik für die zehn besten r?S °WeVJterc ducken lassen und den Herren Geschäfts- Aten, welche Dr. Oetkers Backpulver führen, zum Verschenken an die ftei-ne ^ch enthält auch wichtige Mitteilungen

Vder Dr. Oetkers Gufim, em vorzügliches knochenbildendes Nährmittel für Jtmber, unb feine Mutter wirb versäumen, bieses Büchlein im Inter­esse ihrer Kinder und ihres Haushalts zu lesen.

A. Oetker, Bielefeld.

Die Wirren in China dürften, wie die bekannte Importfirma Meßmer infolge mehrerer Anfragen mittefit, eine Erhöhung der Thee- preqe vorerst nicht zur Folge haben, weil die Produkte der 1800er Ernte 3Utn größten Teil von China bereits verschifft und schwimmend sind, einige Ladungen erster Pflückungen haben die europäischen Häfen bereits erreicht. Wenn allerdings die Boxerbewegung sich über den Nangtsze- honfl hinaus auf die südlich gelegenen Plätze Hankow, Shangai und Kanton eme Entfernung von Peking wie etwa Palermo von Frank­furt ausdehnen würde, wären Störungen im Theehandel und Steige­rung der Preise unausbleiblich. Hoffen wir, daß dieser Fall nicht ein- treten wird!"

or seit einiger Zeit in Hemelingen-Bremen von der Firma The American Supply Co., Meyers u. Co, fabrizierte, als vorzüglich be- lannte flüssige Putzmittel für alle Metalle Meyers American Putz- Eream hat auf der Weltausstellung in Paris, wie uns mitgeteilt wird, eme ehrenvolle Anerkennung errungen.

Brown u. Polsons Mondamin

ift so ergiebig, daß man aus einemganzen Packet" Mondamin . 12 Mondamin-Flammris

für ie vier Personen anrichten kann. Ein solches Packet erhält ^furÄ Pft. Diese auf zwölf Mondamin-Flammris fJ Ibven Flammrts so geringe Mehrkosten, daß !'4^ondamln leder gestatten kann. Alle mit Mondamin ge- Mten Speisen gewinnen an Wohlgeschmack und Bekömmlichkeit. Mondamin ist überall für 30 Pfennig u. 15 Pfennig käuflich. AM u. Polsonsneue" Rezepte sind als ein Buchlein' bei deutlicher Adressenangabe Berlin C. 2, kostenlos zu haben.

Zusammenlegens, Mischens, Abhebens und Gebens bezw Abziehens der Karten vom Talon erkennt kurz aesaat Uo wie mit aufgedeckten Karten manipuliert. Von den Marüerungsarten ist die Pointierung mit Nadel Farbe uub Stift die Biseautierung (Beschneidnng) und Pipe be­sonders üblichGezinkte" das heißt gezeichnete Karten wird man jedoch kaum noch bet Spielern von Geschicklich­keit und Bedeutung finden Diesen stehen zu demselben Zwecke bessere und gefahrlosere Mittel zur Verfügung ^ede fabrikmäßig hergestellte Karte ist für den mit gutem und Gedächtnis begabten Falschspieler schon durch das Muster der Rückseite, dieTarotierung", gezeichnet Der regelmäßige Verlauf des in gewissen Abständen sich uets wiederholenden Musters ermöglicht durch die Art und Weise, wie diese Muster an den Ecken abschneiden ein Wiedererkennen bestimmter Karten. Es kommt nicht leiten vor, daß einzelne Karten an diesen Stellen eine Urtümliche, in dem ganzen Spiele nicht wiederkehrende fchysiognomie zeigen und karten desselben Wertes gleiche oder doch sehr ähnliche Bilder an den Ecken zeigen. Solche Jcaturniarfen" sind es, welche den gewerbsmäßigen Vieler auch aus einem ihm völlig unbekannten Spiele uach kurzer Zett schon bte wichtigsten Karten herausfindeu la))en ^o erklärt sich die Thatsache, daß Gewerbsspieler zuweilen tm Anfang des Spieles verlieren, durch die erst nn wetteren Spielverläufe sich einstellende Vertrautheit mit den Merkmalen der Karten dann aber um sosicherer" gewinnen. So viel aus der erwähnten Abhandlung, bte etnejüertüülle Bereicherung der Spielerlitteratur bilden wrrd. gur den bevorstehenden Prozeß kommt sie aller­dings nur mittelbar in Betracht, da die Anklage gegen 0- Kayser, v. Kröcher, v. Schachtmeyer und Wolff lediglich auf gewerbsmäßiges Glücksspiel lautet. Der Hauptanqe- flagte, Dr. jur. v. Kayser, hat auch seinerseits soeben eine Broschüre erscheinen lassen, die erEine Rechtsstudie ZU § 284 des Reichsstrafgesetzbuches" nennt, und in der er nicht ohne juristischen Scharfsinn nachzuweisen sucht, daß fern und seiner Mitangeklagten Handlungen nicht als ge­werbsmäßiges Glücksspiel zu gelten haben. Dieses vor­weggenommene Plaidoyer enthält in sorgfältiger tabella­rischer Uebersicht ein halbes hundert Urteile des Reichs­gerichts und sonstiger höchste^Instanzen über das Glücks­spiel.

Z^h^aiich von Mexiko im Durchschnittspreis von 140 M doch betrug die letztjährige Einfuhr nur 1052 »00 außerdem kamen aus den Vereinigten Staaten noch 92.^ Mille tm Durchschnittswert von 106 M. Verhältnis uiaßig Nicht ganz unbedeutend war im letzten Jahre auch der Zigarreuimport von den Philippinen, doch han- es sich hier nur um eine geringwertige Qualität- oie Einfuhr belief sich im vorigen Jahre auf 6872 Mille %nrtJ?on. 225 080 9e9en 4162 Mille im Wert von 144430 M. in 1898. Der Durchschnittspreis stellte sich nuttjiu nur auf 35 M. Eine noch geringere Qualität kam iit den letzten Jahren aus den Niederlanden; es waren tm Jcchre 5980 Mille im Durchschnittswert von mir 28 M Der übrige kleine Rest des Imports verteilte lief) auf China, Portorieo, Britisch-Ostiudien, Brasilien, kanarische ^nseln, Belgien, Großbritannien, Norwegen- ,ch U^.der Bezug aus allen diesen Ländern ohne Be- Dre ZufuKt.en Hamburgs aus dem Binnenlande belesen sich in 1899 auf 276 656 Mille im Wert von 16 Mill. M., gegen 242 750 Mille im Wert von 14 Mill. M 58 M p^Mille^" fteHtC ber Durchschnittspreis auf

* München, 6. September. Heute morgen wurde in Den Jsaranlagen der neunzehnjährige Sattlergehilfe Heid- cggcr entkleidet, und mit dem Kopfe abwärts an einenJ3aum gebunden, aufgefunden. Die Kleider und Wertsachen lagen nebenan auf dem Gebüsch. Der junge Mann, der in das Krankenhaus gebracht werden mußte, gte6t an, er sei gestern abend gelegentlich eines Spazier- ganged in den Anlagen von drei aus dem Gebüsch fommenben jungen Burschen über fallen, mit den Worten: r,ßa9 ist er!" zu Boden geworfen, entkleidet und an den ^aum gebunben worden. Der junge Mann, dessen Füße h rln^$ für immer gelähmt bleiben werden, ba bte Zehen schon branbig sind, glaubt bas Opfer einer Verwechslung zu sein. DieM. N. N." melbeu aus Innsbruck, daß der schon seit bem 23. August vermißte Dr. Max Schäfer aus Bremen in einer Gletscher­spalte bes Ortler tot aufgefunben worben fei.

* Budapest, 6. September. Der hiesige Advokat Takats, bekannt durch seine Beteiligung an allen Straßen­demonstrationen wurde wegen Falschmünzerei verhaftet. Es sollen noch weitere Verhaftungen angesehener Persön­lichkeiten beoorstehen.

* Zur Hühnerjagd bringt der Kladderadatsch gute k. e nfürangehendeJägervom alten Nimrod", i

®r schreibt: Die Hühnerjagd bereitet großes Vergnügen, mdft den Hühnern sowohl, als dem Jäger, zumal wenn er wirklich etwas trifft und der erlegte Vogel sich als ein Ach^ges Rebhuhn ausweist. Nur zu leicht wird das Rebhuhn^ mit dem gemeinen Haushuhn verwechselt, was tur den Jäger Weitläufigkeiten und Kosten zur Folge haben k !" $on dem Haushuhn unterscheidet sich das Reb- mnbalmr*, daß es nicht auf Bäumen sitzt, nicht immer- I ^rt Eier legt und in gebratenem Zustande ein Stückchen I iXn drust hat. - Eine Spielart des gewöhn- ift das Sumpfhuhn, das zu später Abend- man n, F getroffen wirb. - Gewöhnlich nimmt <bühnprhiitib ^u^nerIa9^> einen Hund mit, der deswegen I toai be onberf ^T Um if>" ni^ anzuschießen, rofrb n,Ln " ' ltn cr die Nase getroffen

- ®äbrenb ÄS .«wgtt-hst hoch in bie Luft.

«rgyreno oev Abdruckens bewege man die Flinte hin I und her oder drohe sie im Kreise herum, damit die Schrote suh besser verstreuen und mehr Hühner mm Urnen ae troffen werden. - Alte Hühner lassen sich leicht von mno^n dadurch unterscheiden, daß sie zähe sind und auch durch fhtnbcnlanges Braten nicht mürbe werden Hübner schon etwas riechen, läßt man besser ungeschossen '

* Der Harmlosenprozeß, der in erneuter Aus- lage im Lause des Winters das Berliner Landqericht icteber beschäftigen wird, lenkte schon bei seiner ersten Verhandlung das allgemeine Interesse auf G l ü cks s p i e l und Falschspiel. Wie eng gewerbsmäßiges Glücksspiel I Zumeist mit Falschspiel verbunden zu sein pflegt, zeigt I uun in einer interessanten Abhandlung imArchiv für I Kriminalanthropologie und Kriminalistik" Kriminalkom- I mofar v. Manteuffel. Schon der gewöhnliche Bauern- I fang er hat seine Schlepper, und der Glücksspieler großen I ötu§ seine Agenten an Rennbahnen, Badeorten, in Restau- I ^.uuts und Balllokalen. Eines der bekanntesten unb qe- I lurchtetsten Hilfsmittel ist beim Spiel selbst dieMaquil - I tage", d. h. die Kennzeichnung der Karten nach einer I ge Diffeu für das Auge oder das Tastgefühl des Spielers I Methode vor oder während des eigentlichen I verdeckt ist der, daß der Eingeweihte die I

uf oder im Talon liegenden Karten während des |

Vermischtes.

* Zur Komtzer Mordaffaire. Gegen den in Haft be­findlichen Präparanden Speisi ger ist Anklage wegen Leistung eines Meineids erhoben worden. Bon der Ko- uitzer Strafkammer wurden am Montag zwei Handwerks­gesellen, die am 8. August einem jüdischen Kaufmann unter Ausstoßung antisemitischer Rufe eine Schaufensterscheibe eingeschlagen hatten, zu je neun Monaten Ge­fängnis verurteilt.

Lebt Hediu noch? Diese bange Frage drängt sich aßen Freunden des kühnen Reisenden auf, angesichts des rosigen Umfangs, den die Boxerbewegung anscheinend auch nn Innern des Chinesischen Reiches annimmt. Bekanntlich veröffentlichte er im Juni 1899 einen spannenden Bericht über seine erste Reise nach Tibet und China, und brach bann sofort wieder zu einer Forschungsreise in dieselben Gegenden auf. Die letzten Nachrichten melden, daß er sich gu Anfang 1900 im chinesischen Lopnov Gebiet aufhielt und oon dort aus in das tibetische Hochland eingedrungen sei, um auf neuen Wegen nach Indien zu gelangen. Vermutlich wird er, wie alle seine Vorgänger, versuchen, trotz der Ge­fahren, die die fanatischen Einwohner, die wasserlosen Wüsten, die unbekannten Gletschergebirge bieten, das ver­botene Lhassa zu erreichen. Wird er als Europäer erkannt, so drohen ihm Folterung und grausamer Tod; gelingt es shtn aber, aus chinesisches Gebiet zu entfliehen, in der Hoff­nung aus Schutz durch die chinesischen Behörden, so sieht er fiel) vielleicht plötzlich in die Boxerbewegung verwickelt, und nur werden nie wieder etwas von ihm hören! Hoffen wir, bag die Kriegsfurie ben Winkel Asiens, in dem er jetzt roeuen mag, nicht erreicht, und daß wir bald von Kalkutta ! aus vernehmen, daß sein altes Glück ihn nicht verlassen bat, und er mit reicher wissenschaftlicher Ausbeute heim­kehren kann.

Gegen den Tod Be0en -m-n

f r. 1 frühzeitigen Tod ist doch ein Kraut oe. warfen. Abgesehen von Unglücksfällen, die jeden Sterblichen in der

I ^itTfleJ.el?nh^m-rek-re8en IönZlen< Ährt wohl keine Krankheit zu so früh- Abgem Tod wie die Lungenschwindsucht. In der goldenen Jugendzeit

Krankheit am gefährlichsten, während in den reiferen ®erahe S* "ehr Widerstandskraft entgegenzusetzen vermag.

e die strglose Jugend nimmt Erkrankungen der Atmunasoraane rin Husten, Heiserkeit usw. werden oft gar nicht beamtet, trotzdem führen diese ebenso wie Luftröhren- (Bronchial-) Katarrb

Pl^wn?eItto t6"' 8ttemnot> Bluthusten, Brustbeklemmungen Kebl« kopfleiden, Asthma, häufig zu den bedenklichsten Lungenkrankheäen Die eZe &e'tb'-anbIUü9 ungefährlichen, Leiden sind der ge- gnete Hbrd für das Emdnngen der Schwindsuchterreaer, der Tuberkel- Knöterich. Die Wirksamkeit bp^ nnn gemachfen, der russische

äntiitfim sStnrUnfpn 1 9« gewonnenen Thees wird vcn

rühmen in ^ren ""festlich anerkannt, zahlreiche Geheilte

Verdienst diese« J6-?» ausgezeichneten Eigenschaften. Das

a/aen ^naenfrfiminbf,.*^ .!ren °ls bestes Vorbeugungsmittel gebührt Lerr^Ernn m ^?^sen, m Deutschland rc. eingeführt zu haben,

£ertF ^^u^Abidemann in Liebenburg a. Harz, der sich Brust-^und ^rar "Nschlägigen Schrift über Anwendung desselben bei iebetm^n» r r /'"0-hend ausläßt. Die lesenswerte Brochüre IrLltOx ",»6efonbetä auch allen, die in der Lage sind, im Volk auf­versand?" roi"en' ""gelegentlich empfohlen Sie wird gratis und franko

Um den Patienten den Bezug dieser Pflanzen in wirklich echter r^orm zu ermöglichen, versendet Herr Ernst Weidemann den Knöterich- l7^b Packeten ä 1 Mark. Jedes Packet trägt eine Schutzmarke mit oen Buchstaben E. W., sodaß sich jeder vor wertlosen Nachahmung'» schützen kann. 4954

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Kandwirtschastliches.

I L.R. Offenbach, 6. September. Um den Schulen den Besuch I der landwirtschaftlichen Landes-Ausstellung zu erleichtern I ist die Einrichtung getroffen worden, daß Volksfchüler bei dem I klassenweisen Besuch im Beisein ihrer Lehrer oon 7 Uhr vor- I mittags bis 12 Uhr mittags am 14., 15. und 17. September die I Ausstellung für den Eintrittspreis von 10 Pfg. besuchen können I Desgleichen sind Vergünstigungen für den Besuch durch landwirt- I schaftliche Fachschulen vorgesehen.

sande! rmd Verkehr. Volkswirtschaft.

Frankfurter Börse vom 6. September.

Wechsel auf New-York zu 0.00-00.

Prämie» auf Kredit per ult Sept, 1.70%, do. per ult Okt. | 2.70%, Diakonto-Kommandit per ult Sept 1.35 %, do. per ult. Okt. I 2.45 %, Lombarden per ult Sept. 0.80%, do. per ult. Okt. 1.05%. Deuteohe Bank per ult. Sept. 0.00%.

ÄotienaMge®: Kreditaktion 208.90-209.70, Diskonio- Kr.mmandit 175-4.50-60.00, Staatebahn 143-144.20, Lombarden 26.90-00.00, Italiener 94.50, Spanier 73.00, öptoz. Mexikaner 25.70 Bochumer 185.20-185 bz., Laura 201-1.20-200.20 bz., Harpener 180-179.50-80 bz., Gelsenkirchen 192.80-000.00 G,, Privat-Dic- kont 48/16 % G.

1% bis 2% Uhr: Kreditaktien 209.50-10.00 bz., Dir- konto-Kommandit 174.60 00 bz., Staatsbahn 144-143.80.00 bz. Lombarden 26.90-00.00 b., Laura 000-00, Berliner Handelsgesell­schaft 00.00 bz., 3proz. Mexikaner 00.00 bz , 3proz. Portugiesen 00 00-00 bz., Ottomanbank 000.00 bz.

Hamburgs Zigarrenhan del. Der Zigarren- rmport Hamburgs seewärts hat sich im Jahre 1899 wieder I merklich gehoben und belief sich auf 59175 Mille im Wert I von 8 961 910 M., gegen 45 593 Mille im Wert von 5 688 540 I Mark im Vorjahre. Tas ausschlaggebende Bezugsland I lst für Hamburg nach wie vor Cuba, doch hatte dieser I Import unter der Ungunst der wirtschaftlichen Verhält- I mjfe in den jüngsten Jahren empfindliche Einbußen er- I litten. Nachdem nunmehr aber wieder geordnete Zustände I auf Cuba geschaffen sind, hat auch der HamburgerZigarren- I Import alsbald von neuem einen gewaltigen Auf- I ctZ.^uu9 genommen. Es wurden in 1899 von Cuba ein- I

39 390 Mille im Wert von 8 081 980 M. qeaen nur I 27 ,78 Mille im Wert von 4 923 470 M. in 1898. Der I toar im ätzten Jahre 205 M. pro Mille I tote Cuba anerkannt überaus die weitaus beste Qualität I des Imports liefert. Eine gute Sorte wurde im jüngsten |

M eidenstoffe, Sammle von Elten & Keussen ELLÄ Wund Velvets .S'^tiiaaÄ

Es ist von den verschiedensten Seiten die Beobachtung gemacht Malz-oder Spritessig bereitete Spcksw, der enthaltenen Vweißstoffe und Kohlenhydrate wegen, besser rogfbln,n fo%eu Speisen, bei welchen man Essigessenz ver- r?rf>n rnft» 'S ®®hrunOs-E88ig eingelegte Konserven, nament-

591 Gurken) weicher und bekömmlicher, als die mit Essenz bereiteten, welche roh und hart bleiben und, weil unver- gohren, den Magen belasten. 4594

3>ie Aöweyrkommisston des Aeustche« MgfaöriLanten.Seröaiides.