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erhält gute PtM in einer Heamter. i Uebettoadning \V ^chhiMMe M. 2?'l cpMvn b BI.
inSträrtS, toelttr eine Etule befinhn eil Huf* Mb M WMorstr. 6t.
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1900
Sonntag den 8. April
>t.83 Mnft-s Blatt
Amts- und Zlnzsigeblatt für den Kreis Gissten
Kokales un- UrsMfiellrs.
«ohlen.
Rtbattion, Expedition und Dnickerei:
Schutstraße Ar. 7.
lebendige Schilderung schwerer und leichter Touren für Alpinisten jeden Grades Anregung in Hülle und Fülle brachte, hoffen wir recht bald wieder zu hören.
•• Ein Bilderalbum großen Stiles weist das neuerbaute Geschäftshaus von Johannes Hirz, Seltersweg 22, auf. ES besteht aus einer Anzahl in Angeln gehender Holz« rahmen, die in einem Wandschrank vereinigt sind, woran eine große Auswahl wertvoller Radierungen, Stiche und Aquarelldrucke angeheftet ist. Diese Bilder sind übersichtlich geordnet, sodaß die Auswahl erleichtert und jede Beschädigung der Bilder vermieden wird.
kulanten an Händler übergegangen. Es wurden auch einige Kleinigkeiten in entrippter Einlage zu Anfang 70 Mk. versteuert umgesetzt. In losen Pfälzer Rippen geschäftslos, lose feine 8—9 Mk., gebündelte 11—11.50 Mk.
Alle Anzeigen-BermittlungSstellen deS In- und Auslandes nehmen Anzeigen für den Gießener Anzeiger entgegen. Zeilenpreis: lokal 12 Pfg., auSwärtS 20 Pfg.
Darmstadt, 6. April. Personalnachrichten. Dem I loggen bleibt unverändert, Gerste und Hafer ru' Architekten Josef M. Olbrich ist der Charakter als „Pro- I „rMhtPn Greifen,
feffor", dem ordentlichen Professor für Maschinenbau an der Technischen Hochschule Adolf Pfarr der Charakter als „Geheimer Baurat", dem Landesgeologen Dr. Karl Albert Gustav Klemm der Charakter als „Professor" erteilt, und dem Vorsteher deS OrtsgerichtS Ober-Mumbach Johannes Eberle das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährige, treue Dienste" verliehen worden.
ZSezugspreis vierteljährl. Mk. 2,20 monatlich 75 Pfg. mit Brmgerlohn; durch die Abholestellen vierteljährl. Mk. 1,90 monatlich 65 Pfg.
Bei Postbezug Mk. 2,40 vierteljährl. mit Bestellgeld.
Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Landwirt Matter für hessische Volkskunde.________________
sehr fest bet werter erhöhten Preisen.
Die heutigen Notierungen smd: Kansas 2 127—128, Laplata f. a. q. 128-130, russischer Roggen 9 zwei Drittel bis 112, mixed Mais 95 per Tonne cif. Rotterdam.
Adrrfle für Depeschen: Anzeiger Hieße«.
Fernsprecher Nr. 51.
^scheint täglich m: Ausnahme deS
Montags.
Die Gießener »«mitienbtätter ,k7ten dem Anzeiger i Wechsel mit „Hess, fcnbroirt" u. „Blätter • fr Hess. Volkskunde» 4 mal brigrlrgt.
Wanderer eilte nun von Sterzing in die Zillerthaler Alpen. Leider erwies sich die geplante Begehung des Olperer- FußsteingrateS als unmöglich. Daher mußte er sich damit zufrieden geben, den Hochfeiler über die Wiener Hütte zu ersteigen. lieber das Pfitschcr Joch gings hinüber zum Breitlahner, und von der hotelartigen Berliner Hütte wurde in angenehmer Kletterei der Feldkopf bezwungen. Die größten Anforderungen stellte — neben dem Zahnkofel — das Totenkirchl im Kaisergebirge an die Klettertüchtigkeit unseres Alpinisten. Die verwickelte An- stiegsroute auf diesen Gipfel ist schon mehr wie einem „ , allzukecken Führerlosen verhängnisvoll geworden. Der \, I Anstieg geschah auf dem Führerweg, der Abstieg durch den
setzen konnte. Getreide. . „
Während der abgelaufenen Woche herrschte für Getreidegeschäft sehr feste Stimmung bei recht belangreichen Umsätzen. Die Preise konnten ca. 2—3 Mk. gewinnen. - * 1 * * * v " MMais
DMdel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vom 6. April«
Wechsel auf New-York zu 4.21%-221/|.
Prämien auf Kredit per ult Aprü 1.10 °/o, do. per ult. Mai 2.10%. Diskonto Kommandit per ult. April 1.10%, do. per ult. Mai 2.00%. Lombarden per ult. April 0.65%, do. per ult Mai 0.95%, Spanier per ult. Mai 0.00.
Notierungen: Kreditaktien 226-6.50-6.30, Diskonto- Kommandit 191.10-30-10, Staatsbahn 186.20-136, Gotthard 141.80, Lombarden 28.30-40-20 00, Ungar. Goldrente 97.50, Italiener 94.50, 3proa. Mexikaner 26.00, Oesterr. Coupons 84.00, Amerik. Coupons 4.19%, Privat-Diskont 4’/160/ G.
1% bis 2%Uhr: Kreditaktien 225.70-000.00, Diskonto-Kommandit 191,20-00-000, Staatsbahn 136, Lombarden 28 20-28.
Biehmärkte.
Auch während dieser Berichtswoche entwickelte sich auf den süddeutschen Viehmärkten fast allenthalben ein sehr reger Verkehr. Die Nachfrage nach Großvieh und Kälbern war sehr lebhaft, und es entfaltete sich fast überall hierin ein flottes Geschäft. Schweine waren weniger begehrt, und beschränkte sich der Umsatz nur auf den notwendigen Be- darf. Von großem Vorteile dürfte die Aufhebung der verhängten Sperrmaßregeln für den Mannheimer Vieh- markt, einen der bedeutendsten, sein, da für die Folge die Zucht- und yttchvieh- resp. Schlachtvieh-Märkte wieder in großem Umfange stattfinden werden.
Tabak.
Gießener Anzeiger
General-Anzeiger
•• Die Einweihung des Kriegerdenkmals. Da die An- vrstnbeit Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs bci der für den 10. Mai in Aussicht genommenen Feier der Kriegerdenkmalsenthüllung sichersteht, sind die zur Vorbereitung des Festes gebildeten Ausschüsse eifrig an der grbeit, um es in würdiger Weise zu gestalten. Manche Schwierigkeit ist dabei zu überwinden. Nicht die geringste bietet der Marktplatz, auf dem die Feier sich abspielen wird, wegen seiner engen Raumverhältnisse. Nach ein« gehmder Beratung mußte leider davon abgesehen werden, dem Publikum den Zutritt zum Marktplatz zu gestatten, , ........ - cefr,M
da der vorhandene Raum kaum ausreicht, um außer den Zottkarnm. - Den temperamentvollen Redner , dessen von der Stadt eingeladenen Ehrengästen die Veteranen des unh Ici<fiter für
Regiments, das OsfizierkorpS und eine Ehrenkompagme mit I btt Regimentsmusik aufzunehmen. Um jedoch auch weitere I kreise an der Feier zu beteiligen, soll an die hiesigen I Seit eine und Schulen die Aufforderung zur Spalier- I bil'oung längs der Anfahrtstraße gerichtet werden. Die spalierbildenden Vereine und Schulen ordnen sich, nachdem I Seme König!. Hoheit auf dem Marktplatze angelangt ist, I ju einem Zuge, der nach der Denkmalsenthüllung vor I Zitier Königlichen Hoheit vorbeimarschieren wird. Die I Marschrichtung ist so gewählt, daß den Zugteilnehmern | bet Anblick des enthüllten Denkmals möglich ist. — I ün die Veteranen des 2. Großherzogl. Hess. Inf.« I Regts., jetzt Inf.«Regis. Kaiser Wilhelm Nr. 116, aus 1870/71 richtet sich eine Einladung der Herren Bruchhäuser, I LmmeliuS,Dr.Haberkon,Petri undSandmann, zurTeilnahme an 1 btn Festlichkeiten, die aus Anlaß der Enthüllung des Krieger- I benkmals (am 10. Mai) hier stattfinden. Es soll den I Veteranen deS Regiments Gelegenheit gegeben werden, wieder I einmal zusammenzukommen, und in Erinnerung an die vor I 30 Jahren gemeinsam verbrachten Zeiten einige frohe I Stunden im Kreise der Kameraden zu verbringen. Die Ent- i M ungSfeier wird, wie bereits mitgeteilt, vormittags 9% Uhr I ihrr n Anfang nehmen; nach der Feier werden die Veteranen I an Sr. Kgl. Hoheit dem Großherzog vorbeimarschieren und Mer auch an der vorgesehenen Parade teilnehmen. Um
1 Uhr wird in Steins Garten ein gemeinsames Festessen
btr Veteranen stattfinden, an das sich um 5 Uhr Fest
bankett anschließen wird. Ein großer Teck der früheren Offiziere des Regiments hat sein Erscheinen zugesagt. —
M den zuständigen Bahnbehörden sind wegen Fahrpreisermäßigung für die auswärts wohnenden Veteranen Verhandlungen eingeleitet.
Sektion Gießen des D. u. Oe. A. V. Professor I t)r. Finger aus Darmstadt erfreute in der letzten Monals- btzunq seine alten Sektionsgenossen durch die Schilderung inner vorjährigen Wanderungen. Mit der von so vielen betretenen Scesaplana beginnend mußte er, der Wetter ungunft weichend, den schon mehrmals vereitelten Angriff auf den schwarzen Felsturm des Groß. Litzner aufgeben. Nach bewährtem Alpinistenrezept floh er von der regenschweren hrbfeite der Alpen in die sonnigen Dolomiten und zahlte wieder St. Ulrich im Grödenerthal zum Standquartier, wo sich jahraus, jahrein die bewährtesten Hoch- Mristen ein Stelldichein geben. Durch die schauerliche Wildnis des Wasserrinnenthals wanderte er von der «eqensburgerhütte aus zum engen Felsthor, das sicy gegen bas Vilnöß öffnet, um von dort über mittelschwere Felsen sie Furchetta zu erklettern. Am nächsten Tage noch die ündrucksvolle kurze, aber schwere Kletterei auf bei; Fermeda- hirm, dann gings aus dem CisleSthal hinaus, hinauf über hqueme Matten zum Sellajoch. Da er die gewaltigsten Äscher in diesem Gebiet, Langkofel und Grohmannspitze, ickon früher kennen gelernt hatte, begnügte er sich für diesmal mit der Ersteigung des abenteuerlichen Fels- zebildes des Zahnkofels, dessen oberste, auf 2o m latte Wand ein schweres Stück Arbeit bot. Nach einem Besuch der nicht sehr schwierigen aussichtsreichen höchsten Uchierspitze nahm unser Wanderer vom Grödenerthal Ab- Ichüd. Die beabsichtigte Wanderung auf die Boaspitze^ent- fick, da das wieder einsetzende trübe Wetter keine Aussicht harten ließ, um derenwillen allem dieser höchste Gipfel der Sellagrnppe aufgesucht zu werden verbiegt. Der Deut di Mesdi wurde aus Mangel on einem sicheren ortskundigen Führer für das nächste Jahr aufgehoben. Colfuschy und Corvara be- z-ichnen die Stationen der weiteren Wanderung m das Lthal; aus ihm über die grünen Wiesen der Armentara nach S. Vigil im Enneberg. Der jedermann zu empfehlende 8rcnplatz bot eine Umsicht von seltener Reinheit. Unser
Es notieren Rührer Fettnuß Körnung 1 u. 2 230 bis 240 Mk., drußfchmiedekohlen 215—225 Mk., deutsche An- thracit-Nußkohlen 310-320 Mk., englische Anthracit-Nuß- kohlen 350—360 Mk., Ruhr-Flammnuß Körnung 1 u. 2 230—240 Mk., Ruhr-Flammnußkohlen Körnung 3 220 bis 230 Mk., Fettschrot 210—220 Mk., Ruhr-Bruchkoaks 325 bis 335 Mk., Ausfiebgries 150—160 Mk. Alles pro 10 Tonnen ab Mannheim. Die Nachfrage ist nach wie vor immer noch sehr stark und vermögen die emtreffenben' Mengen den Bedarf lange nicht zu decken.
werden all- H'U'- »nd KüLenkä'er geltet, fe.be m 9,f 6H6 8dd)ü6t, unb |U smr. l 8° »
hältlich, wo nicht, direkt vom Fabrikanten Gg. »rttw, 3j p
Hopfen.
Auch während dieser Berichtswoche war von einem, regen Geschäftsgänge nichts zu bemerken, und bewegten sich die täglichen Umsätze in Nürnberg in nur kleineren Partien. Die Preise sind stetig und beschränkt sich die Entnahme aus dem Markte auf nur gutfarbige Kundschaftsware, während die übrigen Sorten sehr wenig Be- Lchtung finben.
Infolge der Aufwärtsbewegung der Weizenpreise in Amerika verkehrte der Mehlmarkt ebenfalls in fester Haltung. Das Geschäft war indessen bisher noch wenig lebhaft. Bei großer Frage konnten sich die Käufer Nicht dazu ent- fchließen, die erhöhten Forderungen von 24.75 Mk. bis' 24.50 Mk. April-Dezember-Lieferung anzulegen, und waren die Umsätze aus diesem Grunde bisher gering, immerhin Zeigte sich, daß Frage vorhanden ist, und werden die Käufer sich über kurz oder lang dazu verstehen müssen, zu den höheren Preisen zuzugreifen; denn es liegt fein Moment' für irgend welchen Preisrückgang vor, im Gegenteil glaubt man allgemein, mit höheren Preisen rechnen zu muffen. Weizenkleie ist nach wie vor sehr knapp und gefragt, ebenso Futtermehl, für welches man in den letzten Tagen infolge der Hausse in Mais erhöhte Forderungen durch-
Au^llg MS den andesamtsregistera der Stadt Gieße».
Aufgebote.
März 31. Heinrich Meckel, Bahnarbeiter zu Röthpes mit Elrsa- bethe Rohrmann zu Wetterfeld. April 2 Jakob Karl Althaus, Kaufmann dahier mit Johanna Dorothea Marie Anna Christiane Trautmann bierselbst. 3. Johann Braun, Bäcker dahier mit Elise Friederike Johanna Rottberg zu Bad-Wilduugen. 4. Friedrich Ernst Schiffner, Knecht dahier mit Marie Ruppel Hierselbst. 5. August Kohl, Fuhrknecht dahier mit Elisabeth Birkenstock Hierselbst. 5. Johannes Scharmann, Kutscher dahier mit Katharine Hofmann Hierselbst 5. Max Franz Richard Klamt, Handschuhmacher dahier mit Elisabethe Stamm Hierselbst.
Ghefchlietzungeu.
März 81. Dr. Karl Leopold Albert Vogler, praktischer Arzt zu Hamburg mit Luise Auguste Amalie Klingspor Hierselbst. April 3. Karl Leopold Bornheimer, Bureau-Assistent zu Straßburg mit Johanna Marie Luise Pauline Lenz Hierselbst. 4. Georg Christian Schmincke, Kaufmann dahier mit Marie Hilgardt Hierselbst. 4. Johannes Heinbuch, HUfsbremser dahier mit Karoline Lenz hiersclbst.
Geborene.
März 24. Dem Bäcker Karl Appel eine Tochter, Anna Friederike. 27. Dem Schuhmacher Johann Ludwig Appel eine Tochter. 31. Dem Schneider Ludwig Becker X. eine Tochter, Tilly Marie Elisabethe. 31. Dem Heizer Heinrich Schliffer ein Sohn, Wilhelm Friedrich. 31. Dem Küfer Norbert Körber eine Tochter, Wilhelmine Katharine. AprU 1. Dem Realgymnasiallehrer Dr. August Sturmfels eine Tochter. 1. Dem Zimmermann Christian Staffel ein Sohn, Peter Adam. 1. Dem Uhrmacher Georg August Koch eine Tochter. 2. Dem Masseur August Krebs eine Tochter. 2. Pem Metzgermeister Friedrich Kühn ein Sohn. 2. Dem Schreiner Karl Andreas Schreier eine Tochter, Martha Elise Margarethe. 3. Dem Bäcker Ludwig Weber ein Sohn, Wilhelm Ludwig Georg Otto. 5. Dem Korb- und Schirmmacher Philipp Kümmel ein Sohn, Johannes.
Gestorbene.
März 27. Dem Friseur Heinrich Kramer eine totgeborene Tochter. 30. Konrad Roth, 61 Jahre alt, Vorarbeiter dahier. 31. Karl Adolf Diehl, 10 Monate alt, Sohn von Maurer Christoph Diehl dahier. 31. Susanne Cellarius geb. Fröhling, 78 Jahre alt, Wittwe von Kirchenrat Cellarius dahier. 31. Louis Stein. s Monate alt, Sohn von Wirt Josef Stein Hierselbst. April 2. Marie Fourier geb. Euler, 24 Jahr^ alt, Ehefrau von Bahnarbeiter August Fourier Hierselbst. 4. Frrednch Müller IV., 56 Jahre alt, Kaufmann dahier. 5. Dem Metzgcrmerster Friedrich Kühn ein Sohn 6. Karoline Germann geb. Wolf, 47 Jahre alt, Ehefrau von Bäcker Karl Germann dahier.
fnnatnu b«n -- für ben
Idgmtm r°g erWeinrnb«. Numm« M »orm. 10 Uhr. Abbestellungen fpälestenS abends vorher.
Es läßt sich eine Besserung im Tabak-Geschäft während der Berichtswoche nicht konstatieren, eher das Gegenteil. Es ist sehr ruhig und fanden auch nur einige wenige Umsätze statt. Ob thatsächlich die herannahenden Feiertage die Schuld hieran tragen, ober ob der etwas flaue Geschäftsgang in der Zigarrenbranche bestimmend hierbei wirkt, läßt sich mit Gewißheit nicht behaupten, wenngleich wir eher dem letzteren Argumente den Vorrang kiffen möchten, da nicht allein der lange Winter, sondern hauptsächlich die überall besonders stark auftretende resp. herrschende Influenza auf den Verbrauch von Zigarren nicht ohne wesentlichen Einfluß bleiben dürfte. Hierdurch veranlaßt, verhalten sich die Fabrikanten auch im Einkäufe von Tabak sehr reserviert, umsomehr schon, als auch, wie bereits von uns erwähnt, in guten brennbaren Zigarrentabaken Mangel besteht. Im Laufe der Woche wurden in Landau ein Posten ca. 600 Zentner ordinärer Tabake zu Schneidgutzwecken von Spekulanten an Händler zu Anfang 30 Mk., in Herxheimweier eine Partie 1897 er rheinbayerischer Tabak zu 27 Mark lose genommen, ca. 150 Zentner 1898 er Württemberger und ca. 70 Zentner rheinbayerischer Hageltabak zu 28 Mk. verpackt verkauft. Beide letzteren Posten sind von Spe-


