Ein solcher Rechtszustand
Die Feier ihres 14jb I die Sektion Giss gelungener Weise, nderung vereinigter Mitglieder zu einr
— Die Münchener vrauerakademie Dr. DoemenS ver« senvet gegenwärtig die Berichte über das abgelaufene Studienjahr 1899/1900. Die mitgeteilten Daten beweisen, daß die Anstalt sich fortwährend einer großen Frequenz, überhaupt in jeder Beziehung großartiger Erfolge rühmen kann. Die Gesamtfrequenz betrug im abgelaufenen Jahre 190. Durch die Anstalt wurden 122 Stellen vermittelt; außer dem fanden noch 50 Herren durch eigene Beziehungen Stellungen al* Brauereidirektoren, Braumeister rc. Der elegant ausgestattete Jahresbericht sowie Programm ist gratis durch die Direktion zu beziehen.
: könin < nicht als „Anwartschaft" im Sinne des Gesetzes auf- gefoG werden. Schließlich könne anch der Umstand, daß
bort fpälier im Staatsdienst angestellt wurde. Die Bürger- meiiMei Offenbach sprach trotzdem die VersicherungSpsticht uu»i tinnual weil die „Goetheschule" keine öffentliche, sondern eine.! Priv-atschule sei; das Bestehen solche. Schulen hänge allem von dem Willen des Besitzers ab und biete nicht die Garantie für den Fortbestand wie das einer „öffentlichen" Schale. «Ebenso sei auch die Entlassung der Lehrer lediglich vom dem Willen des Anstaltsbesitzers abhängig. Ferner önicut dir Mitgliedschaft bei der Pensionskasse des deutschen Pri^at-Bxamten-Vereins nicht als eine die Versicherungs-
Geburten.
Nov:mber. 18. Dem Schneider Wilhelm Noll ein Sohn, Otto. 21. Dem Kaufmann Bernhard Quint eine Tochter, Maria Josephina Olttlie Lioba. 21. Dem Schreimr Karl Peter eine Tochter. 21. Dem Dachdecker Heinrich Christ ao Panz ein Sohn, Otto Karl. 22. Dem Kaufmann Franz Arthur Eyserbeck ein Sohn. 22. Dem Privatmann Heinrich Weber ein Sohn, Wilhelm. 23. Dem Maschinenwärter Heinrich D ckmann eine Tochter. 24. Dem Ba bter Johann Emil Koch ein Sohn. 25. Dem Asphalteur Johannes Greb ein • Sohn. 25. Dem Wirt und Spezereihändler Johann Gaub ein Sohn. 25. Dem Bierbrauer Heinrich Weber Zwillinge, eine Tochter, Wilhelmine, und ein Sohn. Heinrich. 26. Dem Bahnbedtensteten Philipp Bohrmann eine Tochter. 26. Dem Bureaugehilsen August Spitz eine Tochter, W'lb'lmtne Helme. 26. Dem Schlosier Ludwig Kreuter eine Tochter, Elise. 27. Dem Schriftsetzer Friedrich Rudolph Richard Lehmann ein Sohn, Karl Ludwig. 27. Dem Hallenmeister Ludwig Geismar ein Sohn, Ludwig Martin Emil. 29. Dem Kaufmann Max Ebmke in F anksurt a. M. ein Sohn. 29. Dem Verwalter des VolksbadeS Heinrich Wtßner ein Sohn.
Gestorbene.
November. 22. Hermann Ehrittian Werner, 57 Jahre alt, Schreiner und Möbelhändler dahier. 24. Elisabeths Frees, geborene Dtebl, 68 Jahre alt, Obsthändlertn dahier. 24. Johannes Wagner, 67 Jahie alt, Güterbodenarbetter dahier. 24. Anna Apollonia Prinz, 4 Jahre alt, Tochtrr von Taglöhner Georg Prinz dahier. 26. Johanna Sophie August« Therese Lehr, 1 Monat alt, Tochter von Schuhmacher Karl Anton Lehr dahier. 28. Emilie Elise Anna Lüter, 2 Jahre alt, Tochter von Schuhmacher LoutS Läter dahier.
Universität und Hochschule.
— In Berlin starb der Direktor der CharitS, Geheimrat Dr. Spinola.
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
Aufgebote.
f November. 22. Christ,an Heinrich Hardt, Schreiner in Mülheim a. Rh., mit Elise Schmidt hie« selbst. 26. Wilhelm Boniser, Tagelöhner in Neu-Jsinburg, mit Susanne Salomon daselbst. 28. Georg Heß II., Maurer in Gräfenhausen, mit Katharina Steiger daselbst. 29 Kaspar Schlosser, Dtrustknecht in Köddingen, mit Ann« Maria Steih zu Rülfenrod. 30. J'siph Johann ZoduS, Lokomotivheizer dahier, mit Anna Maria Hillebrand in Ltmourg.
Eheschließungen.
November. 27. Kart P ent, Fabrikant dahier, mit Minn« Elisabeth Euler Hierselbst. Dezember. 1. Karl Parr, Schmied dahier, mit Marte Schneider hterselbst. 1. Wichrlm Ludwig Kleiner, Buchbinder dahier, mit E isabeth Wilhelmine Müller hterselbst. 1. Johann Konrad Wenderolh, Schlosier dahier, mit Luise Mattheiß hterselbst. 1. Adolph August Thomas, Schlosier tahier, mit Mari« Dern hterselbst.
b im Zielen auf dem Exerzierhof zwischen Kaserne 5 und 6 einen scharfen Schuß ab. Das Geschoß traf drei Mann der 3. Kompagnie des Pionierbataillons Nr. 6, welche in der Zielrichtung exerzierten. Einer der Pioniere, Piella, ist tot, ein zweiter schwer verletzt, ein dritter leicht. Die Ursache des Unglücks ist bisher unaufgeklärt, es wird aber vermutet, daß dec Infanterist zum Zielen ein fremdes Gewehr benutzt habe.
• Ein Prinz als Bank-Volontär. Die „Rhein. Wests. Ztg." läßt sich aus Berlin melden: Prinz Hugo Friedrich zu Hohenlohe-Oehringen, der jüngste Bruder des Herzogs von Ujest, ist bei der Deutschen Bank als Volontär eingetreten und übt sich fleißig in der Ausführung von Börsenaufträgen. Piinz Hugo, der die Rechte studiert und es bis zum König!, preuß. Regierungs- Referendar gebracht hat, außerdem auch als Leutnant ä la suite der preußischen Armee steht, ist 36 Jahre alt.
* München, 1. Dezember. Nach der „Allg. Ztg." hat bei Altomünster (Oberbaiern) ein wegen mehrfacher Einbrüche verfolgter Mann, namensKneißl, den Gendarmerie- Kommandanten erschossen und einen zweiten Gendarmen schwer verletzt. Zwei Tage vorher verletzte er durch einen Schuß einen ihn verfolgenden Dienstknecht.
• Fontainebleau, 2. Dezember. Ein neues Duell fand zwischen dem jüdischen Hauptmann Coblenz und dem Hauptmann Gil lot, einem Lehrer an der Artillerieschule, siatt. Letzterer wurde an der Brust verwundet. — Der Oberst Fortul, Kommandeur des 3. Artillerie-Regiments, hat sich infolge eines Zwischenfalles mit einem Geschäftsmann, wofür er von seinem Vorgesetzten eine Rüge erhielt, erschossen.
• Unwetter. Aus ganz Italien und besonders aus Rom, Genua und Florenz werden große Heber» schwemmungen gemeldet, die Erdrutsche, Menschenverluste und Hemmungen des Eisenbahnverkehrs zur Folge hatten. Der Tiber ist bis zu einer bisher unerreichten Höhe gestiegen. Das Pantheon und die berühmte Paulskirche in Rom stehen unter Wasser. Die Tiber-Insel ist bedroht. Eine Anzahl von Straßen am Tiber-Ufer ist unpassierbar. Der protestantische Kirchhof, auf dem die Gräber vieler berühmter Deutschen liegen, ist an den tiefer gelegenen Stellen überflutet. In Maccarese sind 88 Bauern nur mit Mühe aus ihren von den Fluthen bedrohten Häusern gerettet worden. Bei dem seit ein paar Tagen in Venedig wütenden furchtbaren Orkan soll ein ungarischer Dampfer auf der Fahrt nach Fiume untergegangen sein.
* Rom, 3. Dezember. Der Tiber ist um einen halben Meter gesunken. Die Gefahr für die Stadt ist vorbei. Die Nachrichten aus der Campagna lauten beruhigend. Die Rettungsarbeiten forderten mehrere Opfer. Ein Soldat und zwei Schiffer find bei der Bergung einer Bauernfamilie ertrunken.
* Triest. 1. Dezember. In Jsola sind 37 Personen durch denGenuß von gefangenen Sch necken unter Vergiftungs-Erscheinungen erkrankt. Fünf Personen sind trotz sofortiger ärztlicher Behandlung gestorben.
• Heber ein Bankett von Medizinerinnen wird aus Baltimore berichtet: Die medizinische Abteilung des Baltimorer Frauen-Kollege gab ein seltsam arrangiertes Bankett, an dem junge Studentinnen aus allen Teilen des Landes Teilnahmen. Auf den Einladungskarten waren verschiedene Formen des Keim- und Pflanzenlebens abgebildet, und die Blumendekorationen stellten den Blutkreislauf dar. Nelken bezeichneten reines Blut und Veilchen unreines. Der Kronleuchter bestand aus chemischen Flaschen, an die Stelle der Löffel traten Glasstäbchen zum Hmrühren und Lanzetten dienten als Tranchiermeffer. An der Tafel saß obenan ein veritableS Skelett, mit einem Blumenkranz ge schmückt! Natürlich war das Menu in wissenschaftlichen Ausdrücken abgefaßt: Konfekt war z. B. als Kohlenhydrate klassifiziert. EiScrZme wurde in der Form von Hunden und Katzen serviert, die bei der wiffenschaftlichen Arbeit gebraucht werden.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen. Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Msrkurgemetnde.
cm- November. Kerl Plank, Fabrikant zu Gießen, und
Minna Elisabeth Euler, Tochter des Metzgermeisters Hermann Euler zu Gießen.
Getaufte.
Matthä u »gemeinde.
Den 25. November. Dem Lokomotivführer Karl Ohr ein Sohn, Karl Moritz, geboren den 27. September.
Den 28. November. Dem Htlfkge.ichtSschreiber Wilhelm Ernst Wetiel eine Tochter, Barbara August« Elfriede, geboren den 3. November.
LukaSgemetnde.
Den 25. November. Dem Hilfsheizer Ludwig Pfaff ein Sohn, Ecwtn, geboren den 19. Oktober.
Denselben. Dem Dreber Karl Wölbt ein Sohu, Hermann Karl Fritz, geboren dm 27. Oktober.
JohanneSgemetnbe.
Den 26. November. Eine uneheliche Tochter, Frieda, geboren dm 4. November.
Beerdigte. Matthäus gemeinde.
Den 25. November. Elifabethe Frees, geborme Diehl, Obst- bändlerin, Witwe des zu Ostb^im verstorbenen Landwirts Peter Frees. 68 Jahre alt, starb den 24. November.
LukaSgemeinde.
Dm 26. November. Johannes Wagner, Bahnarbeiter, 67 Jahre alt, starb den 24. November.
JohanneSgemeinde.
Dm 25. November. Hermann Christian Werner, Schreiner» meister und Kaufmann, 57 Jahre alt, starb dm 22. November.
Kunst und Wissenschaft.
— Ernst Eckstein'« letzte Arbeit, der Roman „Der Pfarrer von Alsbergs, wurde noch zu Lebzeitm des Dichters von der Firma Adolf Bonz u. Comp in Stuttgart, welche die Eckstein'sche Novellensammlung „Rauhretf" auf den diesjährigen Weihnachtsmarkt gebracht hat, erworben und soll im Herbst 1901, mit Illustrationen versehen, in die Oeffmtlichkeit gegeben werden.
— Irene Triesch ist, nachdem alle Versuche, ihren Kontrakt mit der Münchener Hofbühne auf legalem Wege zu lösen, vergeblich waren, mtschlossen, die für Nichtantritt des Engagements vereinbarte Konvmtionalstrafe zu zahlen. Diese beträgt 12 000 Mark.
lt! bei KP« r
1 li y Heu-Ulrichstein, 1. Dezember. Ende November be
^’Wii bet N sankst» sich auf der hiesigen Arbeiter »Kolonie stellen-, nnV'1refpt.1. arbeitslos 59 Mann, darunter 9 aus Hessen. v'k $ 1 ^r. (LE:; §ol,M verpflegte an 1225 Tagen und arbeitete an 1110 TagqÄ, fie hatte 10 Krankentage und 105 Sonn- uno
1V Lindheim, 2. Dezember. Die Entlassungsfeier der Tikkkn / lamlivirtschöstlichen Haushaltungsschule zu Lind- bei bern 6 (2. Kursus von 1900) fand am 30. November fialt
$UBl t n ' Anwesenheit des LandeS-OekonomieratS Müller zu Darm ßnbe ernannt i'tGb8- b<8 Kuratoriums und zahlreicher Verwandten der - StdtaJZ 7XA Schottinnen. Die Erschienenen nahmen zuerst die geschmack- ^nibeat \ ü0“l gebauten Gläser mit Konserven und Fruchtsäften, M biesw "'^ 'sernll die Handarbeiten, meistens Weißzeugnäherei, auch seinem ^.EadlüferIch Kleider, in Augenschein. Hieraus begrüßte Herr leerten qui* K.^rcriilrat Jrle den Vertreter der Regierung und die An nie W k Qt eiRl ‘ wchmdtv„ sprach allen Faktoren seinen Dank und den )tr S'*Ot. ©doiületmnen seine Anerkennung auS. Er betont den guten -nsn n tlet ^re6 200. St (mb bet Schule, den Fleiß und die Wohlanständigkeit eftifM zur peri Schülerinnen und mahnte, nicht mit einem Kursus vor- Mu. Unb mit bie|t nehmen, da nur die Benutzung beider Jahreskurse ihren Vorstellungen "'m Schäkerinnen die nötige Fertigkeit beibringen könne.
"Wr zahlreich besuckOe'iiWMerat Müller schloß sich dem an und versichert bei dem ersten $ die: Schulte des hohen Interesses der Regierung. Fräulein "Plätzchen in unserer ’1 ”bel i n g von Traysa sprach den Dank der Schülerinnen 'östliche Lolksftück m' >JfiL Heran schloß sich ein gemeinsamer Kaffee mit von Schliersee" will & Echbllerinnen bereitetem Kuchen. Von den 18Schülerinnen deK! Rurfiud waren drei, die schon einen Kursus der Schule t- Mm vergangenen i Mainacht hatten. Mehrstimmiger Gesang der Schülerinnen -Gastspiel $iiiiani et ortete und schloß die Feier.
Pechschulze" m vssmbach, 2. Dezember. Ueber die Jnv alidenver- ts an Verwechselungen'cksttrurngSpflicht der Lehrest an Privatschulen h inhaltlose Ltütt g: e>i.j urrs folgender Fall Auskunft. Ein Lehrer an der sich als vorzüglichnt (MLuheschule", einer Privat-Realschule, beantragte Be- ,^l des selbst bei M frciiumg »on der Versicherungspflicht, weil er Mitglied der mit/- ’^rafMaffe des deutschen Privat-Beawten»Vereins zu
thini1 “ Mck^ebirg und sonach pensionsberechtigt sei; ferner, weil z in kleinmnRollend n Großherzoglum Baden seine Examina bestanden und nd trugen somit ebit-
Gerichtssaal.
Mainz, 2. Dezember. Der Rekrut Wilhelm Gustav Katzorken vom Infanterie-Regiment Nr. 88 hatte sich gestern wegen Gehorsamsverweigerung und Widerstandes gegen einen Unteroffizier vor dem Kriegsgericht zu verantworten. Der noch nicht vereidigte Soldat sollte wegen Beleidigung eines Offiziers eine dreitägige Arreststrafe verbüßen, er leistete jedoch, als er diese antreten sollte, gewaltsam Widerstand und erklärte, sich lieber totzuschießen, als in Arrest zu gehen. Kriegsgerichtsrat Dr. Bergmann-Frankfurt beantragte ein halbes Jahr Gefängnis, das Gericht erkannte auf sieben Monate, weil der Angeklagte sich häufig renitent benommen und schon beim Antritt seiner Dienstzeit anzügliche Bemerkungen gegen das Mllitär gemacht habe.
Spirtzla btr trtrtinigftn frrahfarttr Stibtthntn.
Opernhaus.
DienStag den 4. Dezember. „Fidelio". Mittwoch den 5. Dezember. 3. Abonnement-Konzert unter Mitwirkung des Fräulein Gemeiner und des Herrn Besekyoski und unter der Leitung des Kapellmeisters Dr. Rottenberg. Donnerstag den 6. November. „Marth a". Freitag den 7. Dezember. „Die Zauberflöte" Samstag den 8.Dezember. „Das goldeneKreuz" hierauf „Der Ehemann
Familien-Uachrichten.
Gevorbenr Gutta Emshetmer geb. Adler in Worms. — Freifrau Marie v. Starck, geb. Faber, in Darmstadt. — Gustav Windhaus, Pfarrer in Langstadt. — Susann« Orth, Tochter des verstarb. Pfarrers Johann Wilhelm Orth zu Griesheim, in Darmstadt. — Betty Loeb, geb- Rauenheim, in Bad-Nauheim. — Heinrich Beith, Möbelhändler, in Offenbach a. M. ’
Ein Grund zur Ehescheidung
sollte es sein, wenn eine Hausfrau nicht mit Palmin, dem reinen Pflanzenfett, kochen will. Palmin bra<et und bäckt wie feinste Naturbutter und ist dabei 50 Prozent billiger. In Pfundtafeln zum Preis von 65 Pfg. in allen Kaufläden erhältlich. 6239
vor der Thür." Ssnntag de« 9. Dezember. 8*/, Nhr. „Die Geisha". Abends. „Die Stumme von,Portici."
Schauspielhaus.
Dienstag den 4. Dezember. >/,7 Uhr. „Frau Königin" vorher „Liebelei". Mittwoch den 5 D zember. 3*, Uhr. Erste» Gastspiel des Schlierseer Bauerntheaters. Borstellung bei kleinen Preisen. „Der Herrgoltschnitzer von Ammerga u". Abends. „Frau Königin", vorher „Das Abschiedssouper". Donnerstag 6. Dezember. Abonn Vorstellung für einen auegefallenen Montag. Vorletztes Gastspiel des Schlierseer Bauerntheaters. „d'S ch a tz g r a b e r". Samstag den 8 Dezember. Zum erftenmale: „Rosenmontag". Sonntag den 9. Dezember Matinee zum Besten des Denkmal Fonds für Frau Ruth Vorlesung von G o e t h e's Ur faust unter Mitwirkung von Frau Hedwig Niemann-Raabe und Herrn Aloys Praschsowie hiesiger Mitglieder des Schauspi'lhauseS. 31 »Uhr „CHarl ey's Tante." 7 Uhr. „Rosenmontag". Montag den io. Dezember. „Frau Königin" vorher „Das Abschiedssouper". e
* ) Wenn nicht anders bemerkt, Anfang 7 Uhr.
Uermischles.
'^knsse, 2. Dezember. Der Musketier Haseler von !v"- $Uo!O3IPQ9me des Jnfanterie-Regiments Nr. 23 gab
........
. Sonnte schon w1 [eine anheimM'^-.
e würb^.^'^ pflj ich aiiSschließende „Anwartschaft auf Pension" im Smne Db/Wjv? des 2 AtseHes aufgefaßt werden. Nach dem Statut dieser Llb; Kaffs! seLdie Pension allerdings durch „Eiwerb eines An- ÄMS düvM i : ߣ|f,t(^crt# jedoch erst nach einer Wartezeit von fünf
: JahiRrn; ferner könne die Mitgliedschaft durch äußere Hm- lüt Md vn vM in. j, B. Nichtbezahlung der Beiträge oder Austritt de« Vereine, erlöschen. " ‘ '
MX nät)er unb k v - - ---
t. Don Tag fliW
»mR der Ährer voraussichtlich später im badischen Staatsdienst l i>i mit i 'finfiionsberechtigung angestellt werde, zurzeit nicht als ffililll Arw-'t!chast" aufgefafit «erben, ba nur bab berjeitige ■ X baR sm- Die incheilhältnis in Betracht komme und keine Gewißheit ?de Landes M bestt'ch, iüaß jener Pensionsanspruch zur Verwirklichung kx-r Versendung E- omiM Das KreiSamt hat als zuständige höchste Instanz . sonn es öorW'w -.iefeit kuttcheidung bestätigt. Damit ist die Versicherungs- ,en Abend nid)t imtt pfliHi! in Fällen der fraglichen Art definitiv festgestellt.
ich Kastel, 12. Dezember. Eine heute nachmittag statt-
\IUnitreibt wj011 gcha:t< sehr zahlreich besuchte Bürgerversammlung hat in Setrii ü bet Niederlegung der dortigen Festungswerke dem EilyMe wero, । Zrje^mifter Goßler telegraphisch eine Resolution über- ixx bw efl - tf. mittctit, j» der gebeten wird, alle Verhandlungen über die 2TO'öt)nW Trie i6t $titfh fiigiLng der Stadt thunlichst zu fördern. Gleichzeitig : Hestell^ hat toit Bürgerversammlung eine Petition an die zweite
. Snkunft durchs ^tn> der Stände in Darmstadt gerichtet, worin unter ■ werben- ei»g*bir Begründung ersucht wird, die Regierung zu Ärnntun*' :)eraxläfi«n, ihren ganzen Einfluß aufzubieten, um die Ent- um Pakete al§ <'festigWg zu ermöglichen. — Bei Wald-Algesheim ist cnLpnbe Nete ';>euerdkiig6 ein sehr ergiebiges Braunsteinlager in einer
2en also liefet ton 115 Meter entdeckt worden.
innMW mit K Bingerbrück, 2. Dezember. Der preußische Eisen'
dringend ^j >)ahn'Mifter Thielen weilte gestern in Begleitung des „r Eilpak^b.^ PräfWten des Direktionsbezirks Mainz hier. Man bringt ^richten. . ?^.Micl^iese ii öeluch mit der Neuregelung der Trajektverhältniffe aleichz^A„Ährs t in WÄn bung. Die Herren reisten in dem auf der Welt- na des Pa^ ^11:-ins ff Mittig in Paris ausgestellten Salonwagen des Mainzer aber in?lW ° DoßDireMttSbezirkS. — Der Güter - Trajektbetrieb eitabicWp in e^itvifc^iß den Stationen Bingerbrück und RüdeSheim ist bis die 8 i^davermd aufgehoben.
ft sein niui! 'iC. Worms, 3. Dezember. Gestern mittag sank vor icht, denl d letnjCbcc 1 w\i Straßenbrücke ein mit Steinen beladenes Schiff teil ntnB' jflp der Mnchßi,, iluistoßes an einen Strompfeiler. Es konnte noch KnvWÄaicht lls-iho'ben werden. Der Schaden ist bedeutend.
«ort des .gj seM. L Marburg, 2. Dezember. In der gestrigen Sitzung ss e )eS Z i-ndttirtschaftlichen Vereins wurde mitgeteilt, daß die
sie d^ 1 „jtl Tubei kilm-Proben beim Rindvieh, die Prof. Dr. Behring , an W,%.>Orn«Äeni läßt, interessante Resultate zeitigten. Im All- i»A.aervel"!^e«nkii.zeigt sich das VogelSberger Rind tuberkel- rvkllher Düe Tiere der Niederung tragen dagegen vielfach
en-,/oberste'!! MeqtlMk'heitSkeim in sich. Die Hntersuchungen werden jflttbt®', MtM MLorM«sim.
rein meÄ @C. Cronberg, 3. Dezember. Das Befinden der ßertht F ^MaWnnii Friedrich ist fortgesetzt gut. Weihnachten Dl- rei«ihre sämtlichen Kinder zu Besuch. Der Kaiser l be*^ot?mnü INn vorher zu kurzem Aufenthalt.
WÄX


