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X. Gemarkung Watzeuboru-Stetuberg.
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Backzuthaten jeder Art nur prima, wie bekannt,
-aut», 2. Dezember. Die Stadtverordneten genehmigten bit ßnleihe von 100000 Mk. bei der Versicherungsanstalt HersrnNasiau zur Erbauung von Arbeit er wohn- Hܰ»skrn.
G
Emil Fischbach.
* Ansbach, 2. Dezember. Ueber eine Revolver- affaire im Gymnasium berichtet die „Fränk. Ztg.": In dcr vierten Klasse des Gymnasiums sollte sich der vierzehnjährige. Schüler Georg Güllich, ein verwaister Sohn des Amtsrichters Güllich in München, zur Strafe von der Bank Herausstellen. Als er der Aufforderung des Gymnasiallehrers Dr. Fritz nicht nachkam, ging dieser auf ihn zu und faßte ihn an der Schulter, um den Widerspenstigen herauszubringen. Der Schüler zog einen Revolver und feuerte auf den Lehrer, dem es aber gelang, den Arm des Schülers noch im letzten Augenblick seitwärts zu stoßen. Die Kugel verfehlte ihr Ziel, bohrte sich neben einem Fenster ziemlich tief in die Mauer, prallte zurück und siel zu Boden, ohne daß jemand verletzt worden wäre. Nun wurde dem Knaben der Revolver entriffen. Derselbe wurde zunächst im Gymnasium in Gewahrsam genommen. Man setzte feine in Nürnberg wohnhaften Berwandten von dem Vorfall telegraphisch in Kenntnis.
* Das Unglück bei San Francisco (über das bereits kurz berichtet wurde. D. Red.) fand bei einem Fußball-Wettkampf der Stanford Universität und der Berkeley Universität statt. Dem „Expreß" zufolge befand sich dicht beim Felde das neu errichtete Gebäude einer Glasfabrik, dessen flaches Dach leicht zugänglich war. Auf diesem nahmen trotz der Proteste des Eigentümers bunkerte von Zuschauern Ausstellung, die das Spiel ohne Eintrittsgeld sehen wollten. Das Dach war nicht stark gestützt und der Eigentümer, welcher ein Unglück befürchtete, telephonierte zur Polizei, daß sie die Zuschauer wegbringe. Die Oefen
Großherzogliche Bürgermeisterei Birklar. Müller.
wesentliche Aufforderung.
Anßprüche an die unten mit Flur und Nummer bezeichneten, den öeMMÜen Besitzern in den Grundbüchern zugeschriebenen Liegenschaften, die M 'veräußert, teils überschrieben werden sollen, find so gewiß
binnen vier Wochen, .'omaifc)tyetnen in den Blättern gerechnet, dahier vorzubringen und zu be- grürÄVm, als sonst die vorliegenden Verträge bestätigt, die Beschränkungen
-«slö^ch umd die Einträge in die Mutationsverzeichnisse verfügt werden:
I. Gemarkung Allendorf a. d. Lumda.
^abtnlorn, Ludwig II., und Ehefrau, geb. Böckmg, zu Allendorf a. d. Lumda: Klar V Nr. 59, Flur XVI Nr. 13! und Flur XXXI Nr. 6.
Reinü eig, David, und Verlobte, Hannchen Joseph, daselbst: Flur II Nr. 417, im I Nr. 153, Flur III Nr. 607 und Flur XXVI Nr. 237.
XI. Gemarkung Wieseck.
Pavs. h, Katharina, Ehefrau des Jakob Kreilmg zu Wieseck: y >n XVI Nr. 321.
Berßen, den 30. November 1900.
Großherzogliches Amtsgericht.
in der Fabrik waren zum ersten Male in Thätigkeit. Sie waren mit Oel geheizt und hatten die höchste Temperatur. Das flüssige Glas war in den Behältern, als plötzlich der mittlere Teil des Daches zu sammenstürzte. Die aus Eisenblech bestehenden Seitenteile senkten sich und die Mehrzahl der Zuschauer stürzte in das Innere. Ja dem Augenblicke kam die Polizei an. Eine Anzahl Männer und Knaben wurden in dem flüssigen Glase und den Deien zu Tode verbrannt, während andere durch den Fall getötet wurden. Manche Männer hielten sich an den zerbrochenen Balken fest, mußten aber nacheinander niederfallen. Mehrere Personen erhielten furchtbare Brandwunden, entkamen aber lebend. Der Fall dcr Menschenmasse war von solcher Wucht, daß ein schwerer eiserner Träger über den Retorten brach, die starken eisernen Säulen sich bogen und dadurch die Ecke eines Ofens einen Sprung erhielt, woraus das brennende Oel hervorkam, dessen Flamme sich über die Opfer ergoß. Man versuchte mutig zu retten, man nahm lange eiserne Stangen, um damit die auf dem Ofen röstenden Opfer wegzuholen. Ein Heizer brachte mit einer Stange acht Leute von einer erhitzten Retorte herunter. Verschiedene Personen, die zu retten versuchten, wurden infolge der Schreie der Sterbenden und durch den Geruch des brennenden Fleisches ohnmächtig. Mehr als 100 Männer und Knaben fielen durch das Dach 45 Fuß tief. Von diesen Personen wurden 15 getötet und 82 verletzt. Mehrere der Verletzten werden sterben.
Die Hauseigentümer werden ersucht, rechtzeitig dem Unternehmer üMui.g zu machen, wenn eine Abfuhr der Tonnen erforderlich ist.
ö Maggi zuaa Würzsn, Gemüse- und Kraftsappen
'S Bouillon-Kapseln, 5c Gluten-Kakao, verwendet. Sletts friscke Auswahl bei
AI eßen, den 30. November 1900.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.
lc nun sich im (gpy.. oft“, deren Herauf. Soldatenfreunde-, i? als eine verkleinern. Scherl'schen „8erl. lusguß ist, für bi drucke, um zu ir ireuß. SommisfivL- zu einem KvoM preuß. SwW 4 des ehr iit M W N {
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W Wir teilten i, lt' M bit «riegerkm ■ soll, die bei Scherl: ierbandsorgan zu k 'le gesamte hessisches Wir führten gleij, paar seiner, nun, lvir heute eine neue b
Bekanntmachung,
betreffend: Tonneuabfuhr.
Dec bisher zwischen der Stadt Gießen und dem Herrn Monom 2airl Puih dahier über die Abfuhr und Entleerung der Tonnen, Kübel unki! Lbortwagen abgeschlossene Vertrag läuft mit dem heutigen Tage ab. Raatzdem unter den seitherigen Bedingungen Niemand die Abfuhr übernehmen wollte, mußten die Gebühren entsprechend erhöht werden und es winfcemii Genehmigung der Stadtverordneten Versammlung vom 29. l.Mts. die Tonnenabfuhr aus die Dauer eines Jahres dem Herrn Ökonom Chnßsiilin Nebe dahier übertragen. Die Gebühren, welche der Unternehmer zu rt|ebw hat, find wie folgt festgesetzt wordrn:
Bekanntmachung.
Der Voranschlag der Gemeinde sowie der Mark Birklar für das Jahr 1901/1902 liegt vom 4. Dezember d. I. auf dem hiesigen Bürgermeisterei Büreau zur Einsicht dec Interessenten 8 Tage lang offen.
Virklar, den 1. Dezember 1900.
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♦ Der Sturz des Deutschen Kaisers. Ein LoiMlier Telegraph plaudert nach einer englischen Zeit schrisi folgendes aus: Vor zwei oder drei Jahren kamen ?)Cn.' Kcuiser Wilhelm und der Prinz von Wales zusammen I hat bom ä Sl F Sie waren beide sehr lebhaft, ich könnte fast sagen für das Iu^9' Kaiser, der die Wände meines Atelie s be- ilten. " * heU trottete, bemerkte eine große Photographie der Königin etti entstand h,- ^''Mia auf einem in die Augen fallenden Platz. „Gott llitltooti iinii* ilsiM sie!" sagte Kaiser Wilhelm ernst, aber ganz natürlich, inner '7cn W edelste Herrscherin, die England je hervorgebracht hat!" id die Pri^s- W sagte der Prinz von Wales zärtlich, „und die
Qboplffih’«16erQ^ Mutter, die die Welt je gesehen hat!" Nun folgte
n, habe, eini etwas drolliger Zwischenfall. Ich hatte eben eine Auf-
$ne . naw des Kaisers gemacht, als wohl infolge meiner Er- schlusi? !Rr Ic^ter oder Unruhe sich mein Fuß in dem Stativ verfing, ein Put oUfoIge fast, so Laß der ganze Apparat umstürzte. „Hollah," rief der ?^0Dlntec herzlich lachend, „endlich derSturzdesDeutschen ^oiiserrs!" „Ja wirklich," sagte der Prinz von Wales, iiiblem er mir ganz unbefangen dabei half, die Kamera aup zuftMti, „welche prächtige Ueberschrift für eine englische Zv:Ag!" „Der Deutsche Kaiser zu Boden gern 1» rftn .'"Der Prinz von Wal es zu feiner Rettung!"
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Steckbrief.
Gegen den unten beschriebenen Musketier Ludwig Kuhlmann der 7. Kompagnie Infanterie-Regiments Ka.fer Wilbelm Nr. 116, welcher flüchtig ist, ist die Nntersuchungshaft wegen Verdachts der Fahnenflucht verhängt.
Es wird ersucht, ihn zu verhaften und an die nächste MUitärbehörde zum Weitertransport hierher abzuliefern.
Gießen, den 1. Dezember 1900.| von Dewitz,
Oberst und Regiments-Kommandeur.
Beschreibung: Alter: 20 Jahre. Größe: 1 m 64,5 cm. Statur: gesetzt. Haare: schwarz. Rase: gewöhnlich. Mund: gewöhnlich. Bart: schw. Schnurrbart. Sprache: deutsch.
Besondere Kennzeichen: Tätowierung. Stern auf linker Hrnd, Armband um Handgelenk, längs des Armes Schlange und eine Frauensperson auf Fußsp tze stehend. 7823
Kleidung: Civil, Unisormsunterhose.
Dekanntmachung.
Johannes Schmidt von Münster und dessen Verlobte Katharina Schmidt von Altenhain Haden durch Vertrag von heut^ für ihre Ehe die Errungenschastsgemeinschaft des § 1519 ff. des B. G. B. vereinbart.
Eintrag im Güterrechtsregsster ist


