Buren ihre Verschanzungen weiter ausbauten. Infolge des Granatfeuers stellten die Buren ihre Thätigkeit ein und zogen sich über die Berge zurück. Den ganzen Vormittag über beschoß der „Lange Tom" vom Jsimbulwana-Berge aus Ladysmith. Englische Patrouillen sahen, daß der linke Flügel des Feindes besonders stark war. — Die „Daily Mail" läßt sich aus Pietermaritzburg vom 23. d. Mts. melden, daß jeder Tag neue Beweise für die Stärke des Feindes liefere. Der Charakter des Feldzuges habe sich geändert: England bekämpfe nicht länger den Feind, der sich auf seine Guerillataktik verlasse, sondern habe es mit einer Armee zu thun, die rasch diszipliniert werde, das Terrain kenne, die Kampfplätze wähle und so viel wie gar kein Gepäck mit sich führe. — In Kapstadt wird ein aus 1100 Mann bestehendes Eisenbahnregiment gebildet.
* * *
Telegramme des „Gießerrer Anzeiger".
London, 30. Dezember. Aus dem Burenlager bei Co len so wird gemeldet: Man bemerkt, wie das britische Lager bei Chieveley täglich anwachse und erwarte jeden Augenblick einen neuen Versuch der Engländer, den Tugela- Fluß zu überschreiten und Ladysmith zu entsetzen. — Telegramme aus Ladysmith bekunden, daß unter den englischen Truppen der Typhus furchtbar herrsche. Auch General White soll einen Anfall gehabt haben, jetzt aber wieder wohl sein. Die Stadt wild wieder von den Buren beschossen. Ihre Granaten richten große Verheerungen an. — Vom Modder River wird unterm 27. gemeldet: Gestern abend um 11 Uhr begannen drei auf Anordnung des Generals Methuen aufgestellte Schiffsgeschütze, in Zwischenräumen von einigen Minuten die Burenstellung zu beschießen. Die Buren auf dem Bergrücken von Magerfontein antworteten mit einem lebhaften Gewehrfeuer. — Aus Durb an wird vom 27. telegraphiert: Die Regierung genehmigte die Errichtung eines Eisenbahn-Pionier- Korps. 1300 Rekruten gingen schleunigst zu diesem Korps ab. Der Transportdampfer Rubin ist in ein Hospitalschiff umgewandelt worden.
London, 30. Dezember. Lord Salisbury kam gestern von Hatfield hierher und fuhr nach dem Kriegsministerium, wo unter seinem Vorsitz eine Sitzung des Wehr- Komitees stattfand. Es verlautet, daß über die Besetzung der Delagoa-Bai beraten wurde. Die Cape Times dringt auf eine strenge Bewachung der Delagoa-Bai. Fortwährend kämen europäische Offiziere mit der angeblichen Mission, den Krieg auf der Bureu- feite zu beobachten. Eine Anzahl dieser Offiziere sei dem Stabe Jouberts attachiert. Aus amerikanischen Meldungen geht hervor, daß England mit seiner Absicht, die Delagoa-Bai zu besetzen, bei der amerikanischen Regierung auf denselben Widerstand stoße, wie in Europa. Die Unions- Regierung hat ihren Konsul in Lorenzo Marquez beauftragt, eine strenge Untersuchung wegen Beschlagnahme amerikanischen Mehls anzustellen und wird ihre Interessen dort wahren.
London, 30. Dezember. Die „London Gazette" veröffentlicht einen Bericht über die Unterdrückung eines Eingeborenen-Aufstandes in Sierra Leone (Westafrika) durch den Obersten Woodgate. Darnach metzelten die Eingeborenen mehrere amerikanische Missionare nieder. Der Aufstand wurde schließlich durch die Ergreifung des Häuptlings Raiburchs und seiner Anhänger niedergedrückt. Die englischen Verluste betrugen 4 Offiziere und 63 Mann tot und 18 Offiziere und 160 Mann verwundet.
London, 20. Dezember. Aus C h i v e l e y wird gemeldet: Die Buren haben durch optische Telegraphen Nachricht über die Stellung des Generals Buller erhalten. Englische Marinegeschütze griffen die Verschanzungen der Buren an. Auch in der Gegend von Ladysmith dauert das Geschützfeuer an. In Kimberley wurde während eines Ausfalles vom 22. ds. festgestellt, daß die Buren nur noch drei Geschütze in der Nähe der Stadt haben. Auch die Zahl der vor Kimberley befindlichen Buren ist sehr gering. Indes sind die Buren in der Sage, in kurzer Zeit größere Verstärkungen heranzuziehen.
London, 30. Dezember. Das Amtsblatt publiziert die Kündigung des Vertrages mit der Niger Kompany.
Kapstadt, 30. Dezember. Der von den Engländern gefangene frühere Quartiermeister Greener, welcher desertierte, wurde nach England geschickt, um dort vor ein Kriegsgericht gestellt zu werden.
London, 30. Dezember. Aus Lorenzo Marquez wird gemeldet, daß die Transvaal-Negierung im Besitz von wertvollen Papieren sei, welche die Engländer bei der Flucht von Dundee zurückließen und worin die Beweise erbracht werden, daß England feit drei Jahren den Einfall in Transvaal geplant habe.
Paris, 30. Dezember. Dem „Temps" zufolge herrscht in Marseille die größte Aufregung über das Schicksal des großen Passagierdampfers Gironde, welcher Zanzibar verlassen hat, um eine Anzahl Passagiere, welche nach Transvaal wollten, nach Lorenzo Marquez zu bringen. Diese Fahrt wird gewöhnlich in zwei Tagen zurückgelegt, während die Gironde bereits acht Tage unterwegs ist, ohne daß eine Nachricht über ihren Verbleib eingetroffen ist. Man befürchtet einen Z wischenfall mit einem englischen Kriegsschiff.
Amsterdam, 30. Dezember. Es wird bestätigt, daß England die Beglaubigung zweier niederländischer Offiziere als Militär-Attachee im englischen Haupt-Quartier wegen der burenfreundlichen Stimmung der Niederlande abgelehnt habe.
Lokales und Msvinzielles.
Gießen, 30. Dezember 1899.
* ♦ Spar- und Leihkaffe Gieße«. Der Bericht über die Verwaltung der hiesigen Spar- und Leihkaffe im Jahre 1898 liegt der heutigen Nummer des „Gießener Anzeiger" bei. Wie aus diesem Bericht ersichtlich, entfaltete auch in diesem Jahre die Sparkasse eine ersprießliche Thätigkeit. Vor allem geht aber daraus hervor, daß im diesseitigen Bezirk noch Sinn für wohlangebrachte Sparsamkeit herrscht, in welcher Hinsicht sich namentlich einzelne Landgemeinden hervorgethan haben.
e* Die bei dem Zusammenstoß zweier Lokomotiven verunglückten Lokomotivführer und Heizer befinden sich anscheinend außer Lebensgefahr. Die Nachricht auswärtiger Blätter, daß bereits einer der Verunglückten gestorben sei, bestätigt sich glücklicherweise nicht.
* * Weihnachtsfeier. Nächsten Montag, den 1. Januar, abends 8 Uhr, hält der Hessische Fechtverein Waisen- s ch u tz seine diesjährige Weihnachtsfeier im Postkeller. Ein Musikkünstler (Sohn eines hiesigen Beamten), welcher sich besuchsweise hier aufhält, sowie eine auswärtige Dame haben in dankenswerter Weise ihre Mitwirkung zugesagt. Theater und Vorträge werden den Abend genußreich gestalten, weshalb auf zahlreichen Besuch gerechnet werden darf. Der Verein, welcher bekanntlich einen sehr edlen Zweck verfolgt, hofft, bei dieser Gelegenheit auch etwas für feine Kasse zu erübrigen.
* Stadttheater. Auf die am Neujahrstage, nachmittags 4Uhr, bei ermäßigten Eintrittspreisen stattfindende Aufführung von Sardous Lustspiel „Madame Sans Gene" seien namentlich auswärtige Theaterfreunde hiermit nochmals ganz besonders aufmerksam gemacht. Als Abendvorstellung hat die Direktion eine der besten Pohl'schen Possen, den „Gold-Onkel" ausgewählt. Diese Aufführung findet im Abonnement statt, ebenso die am Dienstag dem 2. Januar stattfindende Wiederholung von „Zaza".
* * Der hiesige Gastwirteverein feierte am Donnerstag sein diesjähriges Winterfest im „Gießener Festsaal". Der bekannte Ruf, der unseren Gießnern vorangeht „schöne Feste zu feiern" muß in erster Linie auf unsere Wirte angewandt werden, denn das Fest war ganz vorzüglich arrangiert. Ein ausgewähltes Konzertprogramm, exakt von der hiesigen Regimentskapelle gespielt, schöne und gut gesungene Männerchöre der Bürgergesellschaft unter Leitung des Herrn Trautmann, Sologesänge, sowie ein von Mitgliedern des hiesigen Stadttheaters flott gespielter Einakter bildeten das Programm. Das Hauptinteresse bildeten die Tänze des Herrn Tanzlehrer Orth nebst Gemahlin. Gegen Mitternacht kam der allgemeine Tanz zu seinem Rechte, der mit einer Fächerpolonnaise eröffnet wurde, und sich ziemlich lang ausgedehnt haben soll.
+ (Sriiningett, 29. Dezember. Herr Bergwerks- bircttor Pascoe von Gießen hat auch in btefem Jahr einer armen betagten Witwe ein Weihnachtsgeschenk im Betrage von 50 Mk. zukommen lassen. Dem freundlichen Geber herzlichsten Dank.
□ Mainz, 29. Dezember. Der in weiten Kreisen bekannte belgische General- undEhrenkonsulPelzer ist heute Morgen hier im Alter von 82 Jahren gestorben. Der Verstorbene, der nahezu 40 Jahre belgischer Konsul war, hatte sehr hohe Beziehungen, in deren Folge ihm mehrfach diplomatische Missionen anvertraut waren. Besonders nahe Beziehungen pflegte Konsul Pelzer mit dem Großherzog von Luxemburg und dessen Bruder Prinz Nikolaus von Nassau. — Der neugebildete Di ö- zesan-Kirchenvorstand für das Groß Herzogtum Hessen traf gestern zur Feststellung des Voranschlags zum ersten Mal hier zusammen. Es wurde zunächst für ein Jahr bewilligt: Mark 70000 für Aufbesserung der Gehalte der Pfarrer sowie der Domgeistlichkeit nach einem Plane des verstorbenen Bischofs Haffner; Mark 8000 für Zuschüsse an pensionierte Geistliche; Mark 2000 für Zuschüsse an Pfarrkuratien; Mark 3000 für Zuschüsse an neue Seelsorgstellen und Missionsstationen; Mark 6000 für Diäten, Remunerationen, Büreau- kosten, Steuererhebung rc. rc. Im ganzen wurden Mk.96000 bewilligt. — Auf Anordnung der Kreisschulkommission findet anläßlich der Wende des Jahrhunderts in den ersten Tagen des Jahrhunderts in allen Schulen eine Feier statt, in welcher unter Hinweis auf die Bedeutsamkeit der diesmaligen Jahreswende die Jugend daran erinnert werden soll, wie es Pflicht des Heranwachsenden Geschlechtes das von den Vätern übernommene Erbe zu bewahren und zu fördern._______________________________________________________
Auszug aus den Standesamtsregistern
der Stadt Gieße«.
Ehefchlietzurrgerr.
Dezember. 21. Peter Joseph Kronenberg Monteur zu Kelsterbach, mit Elise Herminc Werner hterselbst. 23. Konrad Schmidt, Taglöhner dahier, mit Katharine Kuhn von Hirzenhain. 23. Friedrich Emst Hoppe, Weichensteller dahier, mit Theresia Wehrte hier- selbst. 23. Philipp Reinhard Bohrmann, Bahnbediensteter dahier, mit Elisabeths Nicolai Hierselbst. 27. Johannes Dippel, Sattler zu Wetzlar, mit Susanne Katharine Nickel hterselbst. 28. Georg Konrad Karl Euler, Htlfsheizer zu Bockenhetm mit Anna Johanna Dorothea Kratzenberger hterselbst.
«edorene.
Dezember. 17. Dem Sergeanten Karl Heinrich Jockel ein Sohn. 17. Dem Lehrer Karl Wilhelm Mulch eine Tochter, Lilly Mathilde. 22. Dem Schneider Karl August Göbel eine Tochter, Elisabeth. 22. Dem Dachdeckermeister Johannes Prang ein Sohn, Heinrich Hans. 22. Dem Telegrapbenmeister Emil Richard Bothe eine Tochter. 25. Dem Lokomotivheizer Ludwig Sert ein Sohn. 25 Dem praktischen Arzte Dr. Georg Kipper eine Tochter, Anna Margarete Christine. 27. Dem Postassistenten Karl Erle eine Tochter. 28. Dem Heizer Ferdinand Gerlach eine Tochter, Luise Henriette. 28. D.m Gärtner Wilhelm Moser ein Sohn. 29. Dem Fabrtkarbe'cker Johannes Hahn ein Sohn.
Gestorbene.
Dezember. 22. Lina Wertheimer, 32 Jahre alt, von Friedberg» 23. Anna Dorothea Wtlhelmikre Heimann, geb. Scheid, 41 Jahre alt, Ehefrau des Landwirts Karl Wilhelm Heimann zu Oberneisen. 24. Margarete Bode, 67 Jahre alt, Privatin dahier. 24. Helene: Gans, 18 Jabre alt, Dtenstmagd von Burkhardsfeldeu. 25. Wilhelmine Katharine Stumpf, geb. Fischer, 84 Jebre alt, Wt'we von Schneidermeister Johannes Stumpf dahier. 26. Christiane Winckler, 72 Jahre alt, Privatin dahier. 26. Henriette Cellar^uS, geb. Braun, 77 Jahre alt, Ehefrau von Dekan t. P. Ludwig Cellartus dahier. 27. Heinrich Junker, 40 Jahre alt, Zigarrenmacher zu Lollar. 27. Heinrich Schmuck, 42 Jahre alt, Taglöhner dahier. 27. Johannes Leonbard Stotz, 79 Jahre alt. Sattler und Tapezier dahier. 28. Richard Esau, 2 Jahre 9 Mon. alt, Sohn von Gutspachter R chard Esau zu Großen-Buseck. 28. Karl Jung, 18 Jahre eit, Hüttenarbeiter zu Nauborn. 28. Joseph Julius Köhler, 34 Jabre alt, Stetnhauer dahier. 29. Marie Elisabeth Groß, 4 Monate alt, Tochter von Sattlermeister Friedrich Groß dahier. —- - ■ ■ -----
Auszug aus den Kirchenbücher« der Stadt Gießen.
Evangelische Gemeinde.
Getraute.
Mattdäusgemeind«.
Den 24. Dezember. Friedrich Ernst Hoppe, Weichmsttller zu Gießen, mit Theresia Wrhrle aus Freiburg.
Denselbm. Konrad Schmidt, Taglöhner zu Gießen, und Katharine Kuhn, Tochter von dem Sandformer LouiS Kuhn zu Hirzenhain.
Denselben. Philipp Reinhard Bohrmann, Bahnbediensteter zu Gießen, und Elisabrthe Nicolai, Tochter von dem Bahnbedienstetm Konrad Nicolai zu Gießen.
Den 28. Dezember. Georg Konrad Karl Euler, Hilfsbeizer zu Bockenhetm-Frankfurt a. M., unb Anna Johanna Dorothea Kratzen- be ger, Tochter von dem Schreinermeister Karl Kratzenberger zu Gießen.
Merkusgemeinde.
Den 25. Dezember. Heinrich Huhn, Metzger!zu Gießen, und Lina Wilhelmine Franziska Hammel, Tochter von dem Schreiner- meister Georg Hammel zu Gießen.
Den 27. Dezember. Johannes Dippel, Sattler zu Wetzlar, und Susanne Katharine Nickel, Tochter von. dem Pflastermeister Johannes Nickel zu Gießen.
JohanneSgemeinde.
Den 26. Dezember. Peter Joseph Kronenberg, Monteur z« Gießen, und Elise Hermine Werner zu Gießen.
Getaufte.
Matthäuögemeinde.
Den 24. Dezember. Dem Eiscndreher August Guntrum ein Sobn, August Heinrich Ludwig Karl Wilhelm, geboren den 7. November.
Denselben. Dem Versicherungs-Inspektor Heinrich Köth ein Sohn, Adalbert, geboren den 6. August.
Den 25. Dezember. Dem Hetzer August Deiß eine Tochter, Emma Elisabeth, geboren den 20. Oktober.
Denselben. Dem Kutscher Philigp Blum ein Sohn, Gotthard, geboren den 29. November.
Den 26. Dezember. Dem Schuhmann Karl Sommerkoru ein Sohn, Ernst Ludwig, geboren den 4. November, f
Denselben. Dem Fabrikarbeiter Georg Capeller ein Sohn, Karl Kaspar Adolf, geboren den 29. Oktober.
Denselben. Dem Taglöhner Heinrich Malkemus ein Sohn, Johannes, geboren den 25. Juni.
Denselben. Dem Arbeiter Milhelm Balser eine Tochter, Liu» Philtpvine, geboren den 21. September. *
Denselben. Dem Dcyneiber Otto Steth eine Tochter, Marie, geboren den 10. November.
MarkuSgemeinde.
Den 24. Dezember. Dem Müller Heinrich Hammel eine Tochter, Frieda Wilhelmine, geboren den 14. November.
Denselben. Dem Bäckermeister Peter Pfeiffer ein Sohn, Ernst, geboren den 11. D zember
Den 25. Dezember. Dem Hausburschen Jakob Siegel ein Sohu, Christian Heinrich Ludwig, geboren den 12. Oktober.'
Denselben. Eine uneheliche Tochter, Elisabeth, geboren den 27. November.
Denselben. Dem Taglöhner Karl August Heil ein Sohn, Wilhelm Heinrich Philipp, geboren den 14. November.
Denselben. Dem Friseur Ferdinand Aff eine Tochter, Margarete Helene, geboren den 8. November.
Den 26. Dezember. Dem Maurer Johann Georg Schupp ein Sohu, August Louis, geboren den 19. November.
Denselben. Dem Postschaffner Heinrich Bourcade ein Sohn, Karl Ludwig Konrad, geboren den 4. Dezember.
Denselben. Dem Schuhmacher Johannes Glitsch eine Tochter, Marie Elisabeth, geboren den 2. November.
Denselben. Dem Handelsmann Wiegand Wagner ein Sohn, Wiegand, geboren den 22. November.
Den 27. Dezember. Dem Restaurateur August Frlsing ein ^>ohn, Ferdinand Anton Ludwig, geboren 23. September.
LukaSgemetnde
Den 24. Dezember. Dem Lokomotivführer Peter Schmidt eine Tochter, Dorothea Luise Margarete Katharine, geboren den 1. Dezember.
Den 25. Dezember. Dem Drechsler Georg Kraus ein Sohn, Bernhard Karl Wilhelm, geboren den 6. November.
Denselben. Dem Bureauvorsteher Heinrich Rothe eine Tochter, Anna Johanna Minna, geboren den 2. November.
Denselben. Dem Portier Heinrich Dörr ein Sohn, Karl August Johannes Wilhelm, geboren den 26. November.
Denselben. Dem Lackierer Karl Volz eine Tochter, Magdalene, geboren den 6. November.
Denselben. Dem Modellschreiner Johann Martin Wacker eine Tochter, Martha Elisabeth, geboren den 25. Oktober.
Denselben. Dem Mechaniker Friedrich Lang eine Tochter, Mathilde Mariha, geboren den 23. Oktober.
Denselben. Dem Schlosser Karl Weist ein Sohn, Hermann Otto, geboren den 3, November.
Den 26. Dezember. Dem Zementarbeiter Andreas Segadelli eine Tochter, Maria Helene, geboten dm 31. Oktober.
Denselben. ,Dem Kutscher Ludwig Christ ein Sohn, Karl Wilhelm, geboren den 20. Oktober.
Denselben. De« Schmied August Heinz eine Tochter, Marie Karoline Katharine Anna, geboren den 25. November.
Dm 27. Dezember. Dem Tapezier Paul Hennig eine Tochter, Malwine, geboten den 18. Oktober.
JohanneSgemeinde.
Dm 24. Dezember. Dem Taglöhner KaSpar Schmidt ein Sohn, Heinrich Philipp Rudolf, geboren den 1. November.
Denselben. Dem Tag'öhner Philipp Werner ein Sohn, Karl, geboren den 19. Mai.
Denselben. Dem Dachdecker Hermann Meier ein Sohn, Friedrich Heinrich Michel, geboren den 10. Oktober.
Denselben. Dem Spengler Friedrich Doll ein Sohn, Johann Friedrich, geboren dm 23. November.
Dm 25. Dezember. Dem Kutscher Heinrich Wilhelm Rieb ein Sohn, Heinrich Wilhelm, geboren den 5. November.
Beerdigte.
MatthüuSgemeinde.
Den 27. Dezember. Margarethe Bode. Tochter von dem ver- iorbenm Dr. med. Dietrich Bode zu Leer, 67 Jahre alt, starb dm 24. Dezember.


