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halb Schweinsbergs, wobei auch ein neues Wehr an anderer Stelle angelegt wurde, außer Gebrauch gesetzt und teilweise zugeschüttet worden ist.
Bonn, 27. Oktober. Ein geseift. Hübsche idyllische Zustände müssen laut „B. G.-A." an der Bonner Trambahn herrschen. „Samstag nachmittag", so schreibt ein Leser, „wollte ich mit einigen Damen in den 5,40 von Mehlem abfahrenden Zug einsteigen, als wir zu unserem größten Erstaunen bemerkten, daß in einem der dort haltenden Wagen jemand — rasiert wurde; er war schon eingeseift und der Barbier schickte sich gerade an, seine Kunst auszuüben. Wer die Beteiligten waren — ob Beamte der Bahn — konnte ich wegen der Dämmerung nicht feststellen. Die Damen meiner Begleitung weigerten sich naturgemäß, in das Abteil einzusteigen, trotzdem der Schaffner uns ver- sicherte: „Steigen Sie nur ein, der schneidet Sie nicht!" — eine ebenso höfliche als geschmackvolle Zumutung!"
Aachen, 27. Oktober, lieber eine Mißhandlung eines Studenten durch einen Schutzmann wird der „Köln. Ztg. von hier berichtet: In der Nacht vom 22. zum 23. d. M. verließen drei Studenten ein Cafe und wurden auf ber Straße von einem größeren Trupp Leute angerem- pclt. Als die Studenten sich die Belästigung verbaten, wurde einer von ihnen, ein Bergbaubeflissener, zu Boden geworfen, und nun entwickelte sich eine allgemeine Schlägerei. Die drei Studenten erhielten durch zwei Kollegen Hilfe, und jetzt schritt Polizei ein. Der Bergbaubeflissene, den ein Schutzmann aufforderte, die Studentenkarte abzugeben, erklärte sich dazu bereit, bat jedoch, mit ihm aus dem Gedränge herauszugehen, da es ihm gefährlich schien, in Gegenwart der Menge der Angreifer seine Brieftasche herauszu. ziehen. Als der Schutzmann auf Wiederholung seiner Aufforderung dieselbe Antwort erhielt, erklärte er dem Studenten, er müsse ihn zur Wache führen. Der Student sagte, er gehe sofort mit, und wurde auch abgeführt. Plötzlich zog der Schutzmann eine Kette hervor und fesselte den Studenten an beiden Händen mit den Worten: „Warte nur, Bürschchen, ich will dir beibringen, deutscher Student zu sein." Der Bergbaubeflissene hatte vorher verschiedentlich aus Empörung über die Angreifer ausgerufen: „Sind wir denn noch in Deutschland? Wir sind deutsche Studenten und brauchen uns so etwas nicht gefallen zu lassen." Als ihm die Fesseln angelegt wurden, sträubte er sich nicht und blieb ruhig. Auf dem Wege zur Wache gesellte sich ein mit einem Stocke versehener Zivilist dazu. Der Verhaftete wurde plötzlich zu Boden geworfen und von dem Zivilisten mit dem ^tock mißhandelt, während der Schutzmann durch Stoßen und Treten sich an der Mißhandlung beteiligte. Nach dieser Mißhandlung wurde der Verhaftete vom Schutzmann weiter zur Wache geführt. Vor der Wache nahm der Schutzmann dem Studenten die Fesseln ab und forderte ihn auf, sich das Blut aus dem Gesicht zu waschen. Der Student weigerte sich, dies zu thun. Auf der Wache wurde der Student nach Feststellung seiner Personalien entlassen. Er suchte sofort ärztliche Behandlung in einem Krankenhause, wo seine Verletzungen festgestellt wurden. Der Student hat der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet.
Vermischtes.
* Berlin, 29. Oktober. Das Große Los der PreußischenKlassenlotterieist diesmal in die Gegend von Koblenz gefallen.
* Berlin, 29. Oktober. Der Kaiser hat entschieden, daß die verstümmelten Kunftdenkmäler in der Siegesallee sämtlich nur ergänzt werden sollen, damit sie als ein „Denkmal des Barbarismus" erhalten bleiben.
Berlin, 29. Oktober. Der in Rio de Janeiro verhaftete Mörder Gönczi und seine Frau befinden sich bereits auf der Reise nach Hamburg.
* Berlin, 29. Oktober. Die Wiederherstellung der von Vandalenhand beschädigten Standbilder der Siegesallee wird zum Teil mit bedeutenden Schwierigkeiten verbunden fein. Am leichtesten dürfte es, wie die „Freis- Ztg " hervorhebt, Professor Walther Schott mit feiner Aufgabe haben. An der von ihm geschaffenen Gruppe Albrechts des Bären ist Viter von Brandenburg der Hirtenstab, den er in der rechten Hand trägt, zertrümmert worden. Der Stab kann neu modelliert und ohne große Schwierigkeiten in die Hand der Büste eingelassen werden, so daß von einer Reparatur nichts zu merken sein wird. Be' deutend größer und schwieriger zu ersetzen sind die Schäden, die die Vandalen an der Ungerschen Gruppe Ottos I. angerichtet haben. An den beiden Büsten der Gruppe sind die Verletzungen so umfangreicher Art, daß an ein Ausbessern der Kunstwerke kaum gedacht werden kann. Man wird sich hier wohl oder übel entschließen müssen, beide Büsten neu zu modellieren. Bei den beiden übrigen Gruppen wird es möglich sein, durch Flicken die Schäden zu verdecken. Es kommt den betreffenden Bildhauern, Professoren Uphues und I. Boese, ein vor zwei Jahren erfundener patentierter Kitt zu Gute, dem eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit gegen alle Einflüsse der Witterung zugeschrieben wird. Andererseits würden voraussichtlich jedoch die anzusetzenden Nasen Hermann von Salzas und Eike von Nep- kows, sowie die zu ergänzenden Urkundenrollen und der Schwertgriff so störende Marken der Nachbildung zeigen, 2aß es auch hier geraten scheint, sich mit der Eventualität -einer vollständigen Neirmodellierung gleich vertrauter zu Machen. Die technischen Schwierigkeiten dafür sind insofern weniger groß, als sämtliche Gipsmodelle der Standbilder And der Büsten noch vorhanden sind.
* Halle, 28. Oktober. Raffinierte Fälschungen »on Postanweisungen. Ein der Postbehörde und der Polizei der Beschreibung nach wohlbekannter, bisher aber woch nicht ergriffener junger Mensch hat sich auf die Fälschung von Postanweisungen verlegt und zwar bis jetzt stets mit Glück. Der Gauner hat in verschiedener Weise
von ihm gefälschte, mit Stempeln versehene, über ganz ansehnliche Beträge lautende, an ihn unter falschem Namen adressierte Postanweisungen bet dem Aufgabepostamt einzuschmuggeln gewußt. Zumeist adressierte der Bursche die Postanweisungen nach dieser oder jener Stadt an eine bestimmte Adresse, dort erschien er, legitimierte sich durch gefälschte Papiere und erhielt das Geld anstandslos ausgezahlt. In einem Falle, wo ihm das Einschmuggeln einer gefälschten Postanweisung über einen namhaften Betrag glückte, beauftragte er ein bayrisches Bankhaus, für den Betrag Papiere zu kaufen. Nach einigen Tagen erschien er bei dem betreffenden Bankier, legitimierte sich und erhielt die Effekten und den Restbetrag in Bar. So hat er es in verschiedenen Städten, so auch in Halle getrieben, wo es der Kriminalpolizei bald geglückt wäre, ihn zu ergreifen. Der geriebene Bursche hat indessen jedenfalls Unrat gemerkt und ist unter Zurücklassung seines Koffers verschwunden.
* London, 27. Oktober. Hcldenthat eines Bergmannes. Durch die Heldenthat eines Bergmannes, welche ihm selbst das Leben kostete, ist einer großen Anzahl von Bergleuten das Leben gerettet worden. In einem seit längerer Zeit verlassenen Schacht der Caj Colliery Mine in Llanelly in Schottland arbeiteten ungefähr 30 Bergleute, darunter Eduard Williams. Dieser bemerkte plötzlich, wie das Wasser in den Schacht drang und von Sekunde zu Sekunde höher stieg. Ohne seine Kaltblütigkeit auch nur einen Augenblick zu verlieren, rief er seinen Kameraden, welche 20 Meter von ihm entfernt arbeiteten, zu, sich schleunigst zu retten. Alles eilte zum Fahrstuhl, und als sich dieser eben zu heben beginnt, stürzt ein wahrer Gießbach in den Schacht, in welchem alle 20 Bergarbeiter unfehlbar ertrunken wären. Der unglückliche William», welcher zuerst an die Rettung seiner Kameraden und dann an seine eigene gedacht hatte, konnte die Förderschale nicht mehr erreichen. Am nächsten Tage fand man seine Leiche im Wasser. Die geretteten Bergleute haben beschlossen, aus Dankbarkeit ihrem Kameraden ein glänzendes Begräbnis zu veranstalten.
* New York, 29. Oktober. Gestern starb an den Folgen einer Lungenentzündung Ottomar Mergenthaler, der viel gefeierte Erfinder der Setzmaschine „Linotype". Ottomar Mergenthaler war am 10. November 1854 in Duerrmentz-Mühlacker in Württemberg geboren. Von Beruf Uhrmacher, hat er nach langen Kämpfen und Versuchen zu Beginn der achtziger Jahre die erste brauchbare Zeilensetz- und Gießmaschine erfunden. Die größte Anerkennung wurde Mergenthaler zuteil, als ihm das technische Institut von Philadelphia den großen Ehrenpreis für die bedeutendste Erfindung eines Dezenniums zuerkannte. Leider war es dem genialen Manne nicht vergönnt, die Früchte feiner Erfindungsthätigkeit zu genießen; denn schon seit mehreren Jahren plagte ihn ein schweres Lungenübel, dem er jetzt erlegen ist.______________________
Kunst und Wissenschaft.
Dom Heidelberger Schloß ist seit einiger Zeit der Friedrichs- bau nach der Hofseite von Gerüsten frei geworden und die herrliche Fassade erscheint jetzt vollkommen restauriert. Die Statuen, die man jetzt auf den Postamenten erblickt, sind Nachbildungen der alten aus dauerhaftem Stein; die Originale selbst werden im Schloß aufbewahrt. Die Wappen sind wiederhergestellt. Auch die Nordfassade wird in Kürze vollständig restauriert sein und der Bau wird nun im Innern hergerichtet, um die städtischen Sammlungen aufzunehmen.
— Nachdem in Berlin für die preußischen technischen Hoch schulen die Doktorfrage dahin gelöst wurde, daß der Doktor-Ingenieur jur Einführung kommt, wird die Stellungnahme der übrigen Bundesstaaten zu der Frage von Interesse sein. Soviel bekannt, nimmt die bayerische Staatsregierung zunächst eine abwartende Stellung ein, vielleicht um zu sehen, wie dieser neue Doktor von der Technik ausgenommen wird. Ursprünglich ist beabsichtigt gewesen, einen Dootor rerum lech- nicarum zu schaffe», von dem man wohl sagen kann, daß er für die verschiedenen Zweige der Technik gleichmäßig gut gepaßt hätte. Bei dem Doktor-Ingenieur aber scheint letzteres nicht zuzutreffen. Für Architekten und Chemiker z. B. ist die Bezeichnung Ingenieur nicht gebräuchlich und passend. Nachdem die Verhältnisse sich so gestaltet haben, werden die Vertreter der Technik, die Industriellen u. s. w. wohl bald Gelegenheit nehmen, sich hierzu zu äußern. M. N N.
Berlin, 29. Oktober. Die seit einigen Tagen vermißte Schriftstellerin Franziska Blumenreich (v. Korff-Essenthor) hat sich aus Nahrungssorgen gestern abend aus dem 4. Stock eines hiesigen Hotels auf den Hof hinabgestürzt und war sofort tot._________
Arbeiterbewegung.
M.-Gladbach 27. Oktober. Der Christliche Textilarbeiterverband geht immer weiter vor. Der schon gemeldete Ausstand in der Weberei von Peltzer u. Droste ist bezeichnend für die Begehrlichkeit, die dieser Verband bei einem Teile der Arbeiterschaft geweckt hat. Diese Firma hatte schon zweimal in diesem Jahre Lohnerhöhungen bewilligt. Die Arbeiter stellten aber nochmals neue Forderungen, und wiederum zeigte sich die Firma entgegenkommend. Sie bewilligte den zehnstündigen Arbeitstag und legte eine Lohnliste vor, in der zum dritten Mal der Lohn erhöht wurde. Die Hälfte der Weber war aber noch nicht zufrieden und ist jetzt nach Ablauf der Kündigung in den Ausstand eingetreten. Da etwa 90 Weber weiterarbeiten, ist der Betrieb des Werkes nicht gestört. Seit voriger Woche befinden sich auch die Arbeiter der Weberei von Görtz, Clay u. Ko. im benachbarten Neuwerk im Ausstande; sie werden vom Christlichen Textilarbeiterverband mit Geldmitteln unterstützt. Sie hatten eine Lohnerhöhung von 10 Prozent verlangt, die von der Firma abgelehnt wurde. Bemerkenswert ist auch die Kündigung von 30 Arbeitern der Weberei von P. A. Giesen Söhne in Rheydt. Dort wurde außer Lohnerhöhung, Bildung eines Arbeiter- ausschusies und zehnstündiger Arbeitszeit auch die Freigabe mehrerer nichtgesetzlicher katholischer Feiertage verlangt. Bisher ist an diesen Tagen im hiesigen Bezirk wohl allgemein gearbeitet worden. Der Christliche Textilarbeiterverband scheint nun bei dieser Weberei den Hebel ansetzen zu wollen, um auch auf diesem Gebiete „Erfolge" zu erringen. In Rheydt hat sich jetzt auch ein Zweigverein des Webermeistcrverbandes gebildet, der jüngst in M.-Gladbach gegründet wurde. Die Erkenntnis bringt jetzt in immer größere Kreise, da der ganzen Bewegung gegenüber nur eine geschlossen auftretende Vereinigung der Fabrikanten etwas ausrichten kann. Solange diese nicht zustande gekommen ist, werden die Forderungen der Arbeiter stetig zunehmen. Wenn dec Kreislauf einer Forderung durch alle Fabriken beendigt ist, wird eine neue Forderung aufgestellt, die dann wiederum ihren Kreislauf antritt. Das ist die Taktik des Christlichen Textilarbeiterverbandes, der bei der Uneinigkeit der Fabrikanten bisher nur Erfolge erzielt hat, und dem deshalb der Kamm stark geschwollen ist.
Leipzig, 28. Oktober. Von den 400 Schaffnern und Wagenführern der elektrischen Straßenbahn, die bis heute früh ausständig waren, haben 150 heute mittag den Dienst wieder ausge
nommen, 'ohne daß die Forderungen bewilligt wurden. Die vollständige Niederlage der Streikenden darf als sicher angesehen werden.
Pari-, 28. Oktober. Wegen Entlassung von 12 Arbeitern ist neuerdings in Creuzot eine Streikbewegung im Anzuge
Kirchliche Nachrichten.
Svangeltfche Gemerude.
Montag den 30. Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanncsklrche. Text: Apostelgeschichte 6. Pfarrer Euler.
Katholische Gemeinde.
Dienstag den 31. Oktober.
Nachmittags um 4'/, Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil- Beichte.
Mittwoch den 1. November.
Allerheiligen.
Vormittags von 6% Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe;
vor und in deftelben Austeilung der heil. Communion; Vormittags um 8 Uhr: die zweite heil. Meffe; Militärgottesdienst mit Predigt.
„ um 9‘/e Uhr: Hochamt mit Predigt.
Nachmittags um 5 Uhr: Predigt; darauf Rosenkranzandacht mit Segen.
Nach der Andacht und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur
Donnerstag den 2 November.
Allerseelen.
Vormittags von 6% Uhr an: Gelegenheit zur heil. Beichte.
„ um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe; vor und in derselben Austeilung der heil. Communion.
, um 8 Uhr:- Seelenamt für alle Verstorbenen der Pfarrei; in demselben Austeilung der hl. Communion. Nachmittags um 6*/, Uhr: Rosenkranz-Andacht mit Segen. Schluß _____________des Rosenkranzgebetes.________________________________ Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.
28 Oktbr. FruÄtorer,«. »tiefen Jb 1552—1560 Korn 15,70—16.00, Gerstel 15,16-15 00, Hafers 13,24-13 50 Erbsen 19,00-00,00, Lws-n 00,00—00,00, Wick^ X 00,00 Leiv 00,00, rr- tvffils .* 0,00—0,' 0, Sir-ren Jb 19,00—00,00.
Frankfurter Börse vem 86. Oktober.
Wechsel auf New-York zu 4.19%-20%.
Prämien auf Kredit per ult. November 2.107, do. per ult. Dez. 3.50%, Diskonto Kommandit per ult. Nov. 1.70®/ , do. per ult. Dez. 2.75%, Lombarden per ult. Nov. 0.75%, do. per ult. Dez. 1.40%.
Notierungen: Kreditaktien 232.20-70, Diskonto - Kommandit 192.20-30, Staatsbahn 141-142.20. Gotthard 142.60, Lombarden 32, Ungar. Goldrente 97.50, Italiener 92.70, 6prozentigo Mexikaner —.—, 3proz. Mexikaner 25.80, Gestern Coupons 84%, Amerik. Coupons —, Privat-Diskont 5%6 /0 G.
1% bis 2% Uhr: Kredit 232.50-20. Diskonto Kommandit 192.30-192, Staatsbahn 142.20-142, Lombarden 32.—, Harpener 198-188.80.
Zahlungseinstellungen.
Konkurseröffnungen: Hutfabrikant Max Kirsch, Berlin; Kaufmann Heinrich Wollner, Beuthen (O.-S.); Zigarrenhändler Otto Weiasing, Braunschweig; Zigarrenfabrikant Theodor Nendel, Chemnitz; Müller Peter Stoufflet, Gänglingen (Falkenberg); Schuhmacher Peter Knn- dolf, Klein-Rosseln (Forbach); Kalkbrenner Jul. Schadebrodt, Milow a. H. (Genthin); Fleischer Bruno Äug. Dorgerloh, Gera; Nachlass des Propstes Wladisl. v. Gorski, Costyn; Buntpapierfabrik Neuer & Co, Lelpzig-Lindenau; Schuhmacher Heinrich Kranz, Lüchow; Georg und Joh. Kraus, Hochhausen (Mosbach); Bauunternehmer Theodor Noack und Ludwig Voss, Neunkirchen; Handelsmann Isaak Löwenstein, Echzell (Nidda); Hafner Joh. Röder, Nürnberg; Mehlhändler Karl Grass, Burgheim (Oberehnheim); Bauunternehmer Adam Göckes II., Neu-Isenburg (Offenbach a. M.); Nachlass des Steinbruchpächters Ludwig Anton ßelomctti, Osterode (Harz); Nachlass des Maurers Wilhelm Brunow, Kotzen (Rathenow); Handelsmann Math. Käppeler, Hunderfingen (Riedlingen); Bilderhändler Max Emil Schubert, Schneeberg; Schumacher Job. Polowczyk, Schroda; Handelsfrau Wilhelm Irrgang, Spremberg, (Lausitz); Maler Albert Albrecht, Strassburg i. E.; Unternehmer Felix Bär, Ueckermünde; Landwirt Blas, Bächle, Aisperg (Waldshut); Schmied Gebh. Tröndle, Bannholz (Waldshut). Die Baumwollweberei Kägi in Bauma (Schweiz) hat infolge grosser Verloste bei der zahlungsunfähigen Baumwoll- Agentur Schmid & Berchtold ihre. Zahlungen eingestellt. Die Schulden dieser letztem betragen etwa 2% Million Franken. Es soll eine Vereinbarung getroffen werden, wonach die Gläubiger 40 Proz. Deckung erhalten. Ueber die Firma Neuer & Co. in Leipzig ist heute amtlich der Konkurs verhängt worden. Neuer sind äusser den Wechselschwindeleien im Betrage von 600 000 Mark weitere Betrugsfälle nachgewiesen. Die Gesamthohe der Verpflichtungen beträgt eine Million. Es steht der Sturz weiterer Geschäftshäuser bevor.
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Opernhaus.
Dienstag, den 31. Oktober, */,7 Uhr: Einmaliges Gastspiel deS Herrn van Rooy: „Walküre", „Brünhilde": Frau Cäcilie Mohor. Auß. Ab. Gr. Pr. Mittwoch, ). November: Geschlossen. Donnerstag, 2. November, 7 Uhr: „Maskenball". Im Ab. Gew. Pr. Freitag, 3. November: Geschlossen. Samstag, 4 November, %7 Uhr- Neu emstudiert: „Das goldene Kreuz", hierauf zum erstenmale: „Vergißmeinnicht", Tanzmärchen in 1 Akt (3 Bildern) von H. Regel und Otto Thieme, Musik von Richard Goldberger. Im Ab. Gew. Pr. Sonntag, 5. November, 3% Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Gasparone". Auß. Ab. 7 Uhr: „Hernani", hieraus zum erstenmale wiederholt: „Vergißmeinnicht". Im Ab. Gr. Pr. Montag, 6. November, %8 Uhr: Vorstellung bei ermäßigten Preisen: „Fledermaus". Außer Ab.
Schauspielhaus.
Dienstag, den 31. Oktober: „Heimat". Im Abon. Gew. Pr- Mittwoch, 1. November, 7 Uhr: „Torquato Tasso". Im Ab. Gew. Pr. Donnerstag, 2. November, 7 Uhr: Abonnements-Vorstellung für einen ausgef. Mittwoch: „Heimat". Im Ab. Gew. Pr. Freitag, 3. November 7 Uhr: „Als ich wiederkam". Im Ab. Gew. Pr. Samstag, 4. November 7 Uhr: Zum erstenmale: „Ein wahrhaft guter Mensch" von Otto Erich Hartleben. Im Ab. Gew. Pr. Sonntag, 5.sllovember, 3% Uhr: Vorst, bei kleinen Preisen: „Veilchenfresfer". Auß. Ab 7 Uhr zum erstenmale wiederholt: „Ein wahrhaft guter Mensch". Im Ab. Gew. Pr. Montag, 6. November, 7 Uhr: „Narciß". Im Ab. Gew. Pr.________________________________
Zlnverantwortticher Leichtsinn ist es, wenn man Unregelmäßigkeiten in der Verdauung verspürt und nicht sofort Schritte zur Hebung derselben thut. Durch diese Verzögerung kann man sich leicht ein unter Umständen lange anhaltendes Uebel zuziehen, das erst nach erheblichen Geldopfern und vielen Quälereien gehoben werden kann, oft auch nicht. Es sei deshalb darauf aufmerksam gemacht, daß der leicht verdauliche und auch dem schwächsten Magen bekömmliche Hausens Kasseler Hafer-Kakao (nur echt in blauen Kartons mit 27 Würfeln für Mk 1,— — 40 bis 50 Tassen) von den hervorragendsten Aerzten bei Magen- und Darmerkrankungen körperlicher Schwäche, Blutarmut rc. als gediegenes, kräftigendes Getränk empfohlen und verordnet wird. 5901


