Ausgabe 
31.5.1899 Zweites Blatt
 
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^'S^n griechischer Kinderbrief aus dem 3.Jahrhundertrn. Chr. .»n ken fetzten Jahren sind, namentlich m Oxyrhynchos «Uinieräqyptnl so" zahlreiche große und kleine Papyrus- 'Hättet ans Tageslicht gekommen, daß bei den noch immer -fh mehrendln^Funden'heutzutage nur noch em mäßiger

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W. Amend,

den Brief am 6. Mai mit demViking", entern Schiffe, das Herrn Thor E. Tulinius in Kopenhagen gehört, fort. Das Schiff segelte von Island mit einer allgemeinen Ladung ab, lief in Granton bei Edinburg am Dienstag abend an und fuhr am Donnerstag nach Kopenhagen weiter, wird der Brief an feine Adresse geschickt werden. Dieses scheint der erste Brief Andröes seit seinem Aufstieg zu sein. Der Redakteur decAustri" sagt, daß es schwer halte, zu entscheiden, wie alt Andrees Brief ist, da sich kein Datum auf der Briefdecke besindet. Wahrscheinlich aber ist immerhin, daß Andree dieses Mittel, sich mit der Welt in Verbmdung zu setzen, erst brauchte, als er keine Tauben mehr hatte. Die isländische Zeitung macht darauf aufmerksam, daß Andree aus dem Ballon gestiegen sein muß oder sich nahe der Oberfläche befand. Die Flasche muß erst kürzlich an Island herangetrieben sein. Als dieTyra", die stetig nach Island fährt, nämlich kürzlich nach dem nördlichsten Punkt der Insel segelte, gab es kein Eis in jenen Gegenden. Aber der Wind hat sich seitdem gedreht. Früher gmg er nach Nordosten und trieb das Polareis nach Rif. Von der Gegend aus ist die Flasche wahrscheinlich hergetrieben

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* Eine Erinnerung au den letzten Krieg. Am 14. Januar I 1871 stieß bei St. Privat eine größere Abteilung Fran­ken auf eine kleine Abteilung hessischer Chevauxlegers, I liinb feibe gerieten in ein kleines Gefecht. Vergebens befahl I Mr Mährer der Franzosen seinen Leuten, das Feuer emzu- Mer. und forderte die vier Hessen, die sich tapfer wehrten, ans, «sich der Uebermacht zu ergeben. Trotzdem stürmten Sil Franzosen vor, und ihr Führer, der sich ihnen entgegen- mrs, erhielt von seinen eigenen Leuten einen Balonettstich. Lie Zellen ergaben sich der Uebermacht. Einer der Hessen

dem Franzosen für sein menschenfreundliches Vorgehen, I Worauf der Franzose erzählte, daß ferne Mutter ihn beim ; Abschied ermahnt habe, gegen Freund wie Femd gut zu W, iwweit dies der Kriegsgebrauch gestatte, und überflüssiges Wumeraießen zu vermeiden. Dieser brave Sohn war Lson Wal aus Bischweiler. Nach vielen Jahren kam ihm in öbtfioa in Südrußland, wo er sich nredergelassen hatte, die Äderung an jene Begebenheit und der Wunsch, diesen ffidieri, denen er das Leben gerettet hatte, die Hand zu LM-n. Zu ihrer Auffindung wandte er sich an den Kaff^, Ü!l Hm das 23. Dragoner - Regiment zu Darmstadt nach- «rise-ki ließ als das Regiment, dem die Hessen angehort E mußten In Darmstadt stellte dann Löon Blat per- Mih die Namen der vier Hessen fest, und auf seiner Reise massen suchte er die vier ehemaligen Chevauxlegers, mit

er schon vorher Briefe und Photographieen ausge- L batte auf und feierte, aufs herzlichste ausgenommen, wn snöhlichcs Wiedersehen. Die vier Hessen aber safteten ic. b ie sy^ttet unseres Bischweiler Landsmannes eme Grab- L..km7d°r Mchrist: Der Erziehung, welche Du D°.n°m Äie Leo gegeben, verdankten am 14. Januar<i vier ,Wiche Dragoner ihr Leben. Im Auftrage ^ler : Hauser. 1I5 Dankbarkeit stiftete Herr Blat em Grabplatte für

nottvendig.

, Der grojetyM ruheren ffiiti?iy tH, der üornr.. ' ist und in lN bildet, noch nichts m- igehende >td, fobab

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_ wurb. Die Kleine erhält die Namen Fatma, Hais, , (Fatma ist der Rustiame, Hais der Name des Vaters

Mdia bedeutetdi- in Basel geboren--) und das .; cird unter Wahrung all der etgenartigens S,lt-n und

^che stattfinden, welche dieser so interessante Volks- I ftllam in der Heimat bei diesen Gelegenheiten in Anwendung I hiioen pflegt. Zur Feier des Tages wird in der Arena ei m °ßes öffentlichesHammel-Essen" veranstaltet werden ! ?2em de^Hammel vor den Augen des Publikums auf fc-Hui Steinen gebraten und alsdann verspeist werden wir . I Tvtt rrruppe befindet sich bereits heute hauptsächlich tocgen I d^stgelageSin festlicher Aufregung, besondere Tänz ir »! Spule werden dem Publikum vorgefuhrt werden t- taj.büeFanlasiya" verspricht sehr interessant und anziehend ^^»Eidge«Sffische Festfeuche. Man schreibt der »Franks. >ar äusser Schweiz: Was ist nicht alles schon, von »^Weinenden Männern gegen die stseuche geschrieben H0D5?bcii, welche in eidgenössischen Landen m wirklich be- ä! Mietender Weise grassirt. Allein alle gute Mahnungen, «euch ein ehrliches Zorneswort helfen nichts. Nm einen XBigrif zu geben, was alles gefeiert wird, laflcn wirnac^ fltfAtnb das Programm der kürzlich m Schleitheim fltttrn Schaffhausen) vorgenommenen iuw^hung äi.tr eirften Jungviehweide mit neuem Kuhstall f lolgen. Dieses im Schaffhauser Tagblatt erschienene Pro^ b mm« lautet: Donnerstag morgen H bls^2 Uhr. Ankirnf . »i Ruder in Schl-ith-im und «uinahm^ u-bs ,-rärztl,ch-r amrlmdbunq. 12 Uhr, G-memsam-S Mittagessen der F-ft- ti.Mhm-r im Gasthos zur Post. >/,2 Uhr: Abfahrt samt- I!,stn IRinder vom Gasthos zur Post durch Schl-.lh-.m aus w Sbeide in Begleitung von Musi! und Gesaug. 2 Uhr.

der neuen Stallung. 3 Uhr: Festreden d-s Verbands- Sptenten und Landschaftsdirektors nebst g-müU'ch-r Unter- i eiitimg. Freunde der Landwirtschaft und Viehzucht sind iMH willkommen. Im ganzen wurden 63 Rinderein

«reis von Gelehrten diese Veröffentlichungen genauer ver- . ; folgen kann; anderseits aber wirk, der Inhalt d.-s°r.mm°r ; mehr anschwellenden Litteratur auf fast alle Erbiete der Alertumswissenschaft so befruchtend em, daß kein Philo g I oder Geschichtsforscher sich diesem Studium ganzrutz'-l -n sollte. Sind nun auch die meisten Papyrus zunächst nur iir die gelehrte Welt von Bedeutung, so finden sich doch manche darunter, die sofort di- Teilnahme >edes) Menschen fordern können. Zu solchen gehört -m gr,°ch ch- B.es eines kleinen Jungen, der ,-tzt wieder °uss-sund-n, und veröffentlicht worden ist, nachdem er 16-- bis 1 <00 Jayre i in der Erde verborgen gewesen. Gleich nach ferner Auffindung I ward der Brief des kleinen Theon in den Göttinger belehrten Anzeigen (1893) besprochen; jetzt veröffentlicht F. Blaß, dem

; von dem Engländer Hunt eine Photographie davon zuge- aanqen ist, imHermes" den genauen Text, Zecke für Zeile, zugleich mit dem Ergebnis seiner Studien dazu. Danach I muß man zum Verständnis des Briefes annehmen, daß der junge Theon irgendwo auf dem Lande wohnt, wahrend sein I Vater in der Stadt, etwa im nahen Oxyrhynchos ist und die Absicht hat, von da nach Alexandria zu reisen. Die

I Uebersetzung aus dem Griechischen lautet etwa: "Theon I qrüßt seinen Vater Theon! Das ist hübsch von dir, hast mich nicht nach der Stadt mitgenommen! Wenn du mich nicht mit dir nach Alexandria nehmen willst, schreibe ich dich gewiß keinen Brief und rede nicht mit dich und gesunb- heste dich nicht mehr. Wenn du wirklich nach gehst, nehme ich gewiß keine Hand von dir und grüße dich ]

I nicht wieder. Wenn du mich nicht mitnehmen willst, s geschieht das. Auch meine Mutter hat zu Archelaos ge agt i der Junge bringt mich um, schaffe ihn aus dem Hause. Es ist hübsch von dir, hast mich Geschenk- geschickt, groß'- Schote'u Sie haben uns in der Stadt am ?2. belogen, du War­schau abgefahren. Also schicke nach mit, ich bitte dich Wenn du mich nicht holen laßt, ganz gewiß, ich esse nicht und ich trinke nicht' da hast du es. Möge es dir wohlergehen. Am 18. te« Monats Tybi." Auf der Rückseite steht als Adresse:Abzugebeu an Theon, den Sohn des Theonas. Das Format des Briefes hat 10 Ctm. Hohe zu 13,5 Breite. Von der Schrift gibt ABlaß an, es sei die^^Buch- schriit wie man sie 200 bis 300 m den Schulen gelehrt habe,' anfangs groß und deutlich, nachher schlechter^und enger. Also ganz nach Kinderart. Dabei zeigt die Orto- qraphie so viele Fehler, daß dem Theon bet uns em '.mangel­haft" oder gar einungenügend" blühen wurde; von den grammatischen Verstößen konnten grade die bezeichmndsttn in der Uebersetzung angebracht werden. Doch Summa Summarum das Kerlchen gefüllt uns: wie^kraftvoll drm^ es darauf, vom Lande in die Stadt und von da nach Alexandria mitgenommen werden! Außer dem ersten Satze ist wahrscheinlich ironisch zu nehmen der Dank für die ^großen Schoten, die ihm em M kleines, einfältiges Geschenk scheinen. Doch wäre es möglich, daß sich gerade an dieser Stelle ein noch ungehobener Fehler versteckte Tybi ist der ägyptische Monat, der m die Zelt unseres

BrieVAndrees. Der LondonerDaily Croniele" schreibt:Wir sind im Stande, mitzutecken, daß ein echter i Brief von Herrn Andree gefunden worden ist. D^se Ent­deckung kündigt der in Seydisfjord auf Island erM^^nde Austri" in seiner Ausgabe vom 29. Aprck an. Der Brief befindet sich unterwegs nach Schweden. Der Dampfer der ihn beförderte, lief in Granton Firth of Forth am Dienstag abend ein; die Flasche, die das Schreiben enthielt, wurde Anfang April von einem Farmer, Namens Johann Magnusson, I auf dem Eise aufgefunden. Dieser war auf s Robben;agen gegangen auf den großen Treibmassen, die häufig an ^e Küsten Islands schwemmen. Als Magnusson die Flasche I entzwei brach, fand er den Brief. Er war an die Schwedische I Polar-Expedition gerichtet, und zwar wie folgt:Poiar- Expeditionen i Götebg, Sverige. Der Farmer händigte den I Brief dem Kaufmann Syein Einarsson, der m Raufarhofn wohnt, ein, und bat ihn, ihn auf die Post zu geben. Herr Einarsson bemühte sich, ihn mit dem Dampfer Egil fort­zuschicken, das Schiff konnte aber wegen des starken Treib­eises nicht einlaufen. Darauf schickte Kaufmann Einarsson

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