Konferenz im Haag der kaiserliche Botschafter in Paris, Graf Münster, der Professor der Universität München Freiherr Dr. v. Stengel, der Professor an der Universität Königsberg Geh. Justizrat Dr. Zorn und je ein höherer Offizier des Landheeres und der Marine teilnehmen.
Berlin, 29. März. Den „Berliner Neuest. Nachr." zufolge hat der Gesetzentwurf zum Schutze der Arbeitswilligen nunmehr die Genehmigung des Kaisers erhalten und wird demnächst im Bundesrat eingebracht werden.
Berlin, 29. März. Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Arnstadt: Bezüglich einer bei zahlreichen Teilnehmern der Palästinafahrt des Kaisers aufgetretenen eigenartigen Krankheit stellt das hiesige Tageblatt nach Anfragen an ärztlicher Stelle in Palästina fest, daß es sich um Jerichooder Aleppo-Beulen bezw. sogen. Orientbeulen handelt, die durch ärztliche Behandlung nicht fortzubringen sind und die ein Jahr anhalten, dann aber von selbst verschwinden. Ansteckungsgefahr in Deutschland liegt nicht vor.
Anstand.
Saloniki, 29. März. Der Dali von Ueskueb verständigte die Konsuln, daß eine Bestrafung der an den letzten Unruhen schuldigen Albanesen wegen der andauernd herrschenden Aufregung unter der muhamedanischen Bevölkerung zurzeit unmöglich sei.
Vermischtes.
* Frankfurt a. M., 27. März. Berechtigtes Aufsehen erregt der Selbstmord des Rechtsanwalts und Schriftstellers Dr. Wilhelm Wolff, der sich in der Nacht zum Sonntag in seiner Wohnung erschoß. Ueber die Beweggründe ist man völlig im Unklaren; man spricht von Geldsorgen, aber Wolff galt bisher stets für vermögend. Die Rechtsanwaltschaft hat er nicht ausgeübt, sondern sich ganz der Bühnenschriftstellerei gewidmet. Er verfaßte eine Anzahl von Stücken, die aus der Frankfurter Bühne, teilweise auch in Berlin, zur Aufführung gelangten, aber keinen dauernden Erfolg zu erringen vermochten, obwohl z. B. sein Lustspiel „In Dingsda" eine entschiedene Begabung verrät. Wolff hat ein Alter von 39 Jahren erreicht.
„Darmst. Ztg."
* Stettin, 26. März. Die Schnee stürme der letzten Tage haben auf See wieder manches Opfer gefordert, aber auch dicht an der Küste ist manches Schiff zerschellt, und es zeigte sich die ganze Schwere des Schifferberufes. Der schwedische Schuner „Juna", mit Eisenerz von Helsingborg nach Stettin bestimmt, strandete in der Nähe von Wolgast, die Besatzung bestand aus dem Kapitän Rörerg, dem Steuermann Persen und drei Mann. Die beiden erstgenannten hatten in einem Segel des Hintermastes einigen Schutz gefunden, die anderen drei saßen festgebunden im Vordermast, fortgesetzt von den Wogen überspült. Der Koch wollte sich nach dem Hinterteil begeben, wurde aber von den Wellen über Bord gefegt. Endlich nahten die Rettungsboote und nahmen Kapitän und Steuermann auf, die beiden Mann em Vordermast waren inzwischen angefroren und mußten mit Aexten abgehauen werden. Der eine war tot, der zweite wurde fast hoffnungslos in das Krankenhaus zu Wolgast gebracht, wo ihm die hartgefrorene Kleidung vom Leibe geschnitten werden mußte. An der Rügenschen Küste waren zwei schon bejahrte Fischer, Tegge aus Freetz und Pohl aus Muglih, zur Ausübung des Fischfanges in See gefahren. Sie wurden vom Schneesturm verschlagen und en das gelbe Ufer (Zudar) geworfen, wo die Boote an den Steinen zerschellten. Da die alten Leute nicht wußten, wo ste sich befanden, blieben sie am Ufer sitzen, durch die mehrstündige Segelfahrt war die Kleidung vollständig durchnäßt und am Morgen fand man die beiden Männer am Ufer als festgefrorene Leichen.
* Wiesbadener Festspiele. Für die auf Allerhöchsten Befehl Sr. Majestät des Kaisers und Königs vom 14. bis 28. Mai ds. Js. bei dem Kgl. Theater in Wiesbaden stattfindenden Festspiele hat die Kgl. Intendantur, um bei dem erfahrungsmäßig sehr starken Andrange dem Publikum möglichst entgegen zu kommen, eine Reihe von Bestimmungen erlassen, die für weitere Kreise von Interesse sein dürften. Der Vorverkauf der Billets ist mit Rücksicht auf die Bequemlichkeit des auswärtigen und internationalen Publikums einheitlich dem Universal-Reisebureau SchottenfelsLCo., Wiesbaden übertragen; dorthin sind alle Vorbestellungen zu richten. Letztere müffen in deutlicher Schrift den Namen des Werkes und das Datum der betreffenden Vorstellung enthalten. In erster Linie werden nach Möglichkeit Bestellungen auf alle 14 oder auf mindestens 7 bis 14 Vorstellungen berücksichtigt, in zweiter Linie die übrigen. Die Bestellung erfolgt mittelst frankierter Postkarten, welche auf der Vorderseite die Adreffe des Bestellers, aus der Rückfette die Angabe der Wünsche enthalten sollen. Die Postkarten sind in frankiertem Kouvert unter gleichzeitiger Absendung des erforderlichen Betrags an das Reise-Bureau Schottenfels & Co. in Wiesbaden, 36/37 Theater-Kolonnade, zu senden. Die bewilligten Billets resp. Postkarten mit Vermerk, wenn dje Bestellung nickt hat berücksichtigt werden rönnen, gelangen in kurzer Zett an die Besteller zurück. Das Programm der Festspiele ist folgendes: 14., 17., 21., 26. Mai: „Der Eisenzahn". 15. Mai: „Mignon." 16. Mai: „Undme". 18. Mai: „Der Waffenschmied". Der Ring des Nibelungen. Bühnenfestspiel für drei Tage und einen Vorabend. 19. Mai: Vorabend. „Das Rhein- gold." 20. Mai: Erster Tag. „Die Walküre." 22. Mai- Zweiter Tag. „Siegfried." 24. Mai: Dritter Tag. „Götterdämmerung." 25. Mai: „Der Waffenschmied." 27. Mai: „Der Waffenschmied." 28. Mai: „Undine." Die Preise der Plätze incl. 50 Pfg. Vormerkgebühr pro Billet betragen: Mittelloge 15,50 Mk. — Seitenlogen, 1. Ranggallerie, Orchestersessel 12,50 Mk. — Parquet
10,50 Mk. — Parterre, 2. Ranggallerie 6,50 Mk. — 3. Ranggallerie 4,50 Mk. — Amphitheater 3,50 Mk. (Geldsendungen per Postanweisung sind 5 Pfg. Bestellgeld zuzufügen.)
* Die Gerüchte über Andree wollen nicht zur Ruhe kommen. Obgleich von den russischen Beamten ganz positiv ausgesprochen worden ist, daß alle Nachrichten aus Sibirien reine Erfindung seien, ist man auf verschiedenen Seiten dennoch geneigt, zu glauben, daß Andree sibirischen Boden betreten habe. (?) Es wurde bereits mitgeteilt, daß der schwedische Sibirienforscher Dr. Frederick Martin auf Kosten der schwedischen Regierung eine Aufsuchungsexpeditiou nach Sibirien unternehmen wolle; er ist, wie gemeldet, nach Rußland abgereist. Nunmehr regen sich auch in Rußland Zweifel an der Richtigkeit der Angaben der Beamten. Man denkt deshalb dort daran, eine Aufsuchungsexpedition auszurüsten. Der „Berl. Lok.-Anz." erhält darüber folgendes Privattelegramm: London, 23. März. Der „Standard" meldet aus Moskau, aus den sibirischen Zeitungen erhelle klar, daß man im Jeniffeidistrikt an die Wahrheit der Gerüchte von der Auffindung Andrees und seiner Genossen glaube. Die Tungusen hätten den Regierungsbeamten gegenüber wohl nur geleugnet, aus Furcht, zu dem Transport des Ballons gezwungen zu werden, wie dies schon öfters bei den Mammuth-Auffindungen der Fall gewesen ist. Der Vorschlag ist nun angeregt, eine Expedition behufs sorgfältiger Nachforschungen in jene Gegend auszusenden, wo der Ballon vermutet wird. Die Expedition soll vor Ende März abgehen und mehrere hundert Werft auf Schneeschuhen zurücklegen.
* Das fünfzigjährige Berufs-Jubiläum begeht am 1. April der langjährige Mechaniker des physikalischen Instituts der königlichen Universität in Berlin, Herr E. Nöhden. Gerade in die Zeit seiner Thätigkeit am Institut fällt die Epoche wichtigster Entdeckungen auf physikalischem Gebiet. Bei wie viel Forschungen und Experimenten kommt es doch vor allem auf sicher funktionierende Apparate an. Die wichtigen Forschungen von v. Helmholtz, Herz, Kund, Rubens, Warburg und vielen anderen sind zweifelsohne dadurch gefördert worden, daß die geschickte Hand des Jubilars es verstand, zweckentsprechende Einrichtungen zu treffen und zu finden, wozu besonders auch sein Genie und seine langjährigen Erfahrungen ihn befähigten.
* Vermißte Dampfer. Den Stürmen, die im Februar auf dem Atlantischen Ozean tobten, sind, wie unsere Leser wissen, zahlreiche Schiffe zum Opfer gefallen. Leider scheint die Verlustliste noch nicht abgeschlossen zu sein, denn noch zehn Schiffe werden vermißt, die Ende Januar aus nordamerikanischen Häfen nach Europa abgingen. Es sind dies die Dampfer „City of Wakefield", „Allegheny", „Oberon", „Dora Förster", „Picton", „Crost", „Laughton", „Port Melbourne", „Arona" und „Minister Maybach". Seit ihrem Abgänge hat man von keinem dieser zehn Schiffe etwas gehört oder gesehen, und von Tag zu Tag schwindet immer mehr die Hoffnung, daß sie jemals ankommen oder geborgen werden. Zusammen enthalten die obigen zehn Dampfer 29,464 Tons und haben einen Gesamtwert von 251,000 Dollars, während ihre Ladungen einen Wert von rund 300,000 Dollar repräsentieren. Es sind bedeutende Kapitalien, die mit den Dampfern verloren gehen. Aber noch weit schwerer fällt der Verlust an Menschen mit den Schiffen in's Gewicht. Wenn sich auch zur Zeit die genaue Besatzungsziffer der 10 Dampfer noch nicht angeben läßt, so dürfte dieselbe mit 300 Personen nicht zu hoch gegriffen sein. Wenn nun auch noch die schwache Möglichkeit vorliegt, daß wenigstens ein kleiner Teil dieser Leute von passierenden Seglern gerettet ist und vielleicht erst nach einigen Wochen in dem einen oder dem anderen Hafen gelandet werden kann, so ist doch wohl leider mit Bestimmtheit anzunehmen, daß wieder mehrere Hnndert braver Seeleute ihrem Beruf zum Opfer gefallen und eine Beute des tückischen Meeres geworden sind.
* Lebensregelu für Neurastheniker. Von Dr. med. Ralf Wichmann, Nervenarzt in Wiesbaden und im Sommer dirig. Arzt der Kuranstalt Ilmenau. Preis 1 Mark. Verlag von Otto Salle in Berlin W. 30. — Seinen für Laien bestimmten und seither weit verbreiteten Schriften „Die Neurasthenie und ihre naturgemäße Behandlung" und „Die Wasserkuren im Hause" läßt hiermit der schnell bekannt gewordene Nervenarzt ein weiteres Buch folgen, welches den zahlreichen über ihre Nerven Klagenden Aufklärungen über die verschiedenen Erscheinungsformen ihrer Krankheit giebt. Alle Klagen werden sachgemäß einzeln behandelt; so gelangen, um nur einzelnes hervorzuheben, die Kopfbeschwerden, die Rückenschmerzen, das Gefühl allgemeiner Körperschwäche und großer Mattigkeit, das Herzklopfen, die Klagen über Magenbeschwerden und Verdauungsstörungen, die sexuelle Neurasthenie, die Klagen über Zwangsgedanken und über Angstgefühle zur Besprechung. Bei den einzelnen Fällen werden gleich die betreffenden Verhaltungsmaßregeln angeführt. Angesichts der weiten Verbreitung der Neurasthenie dürfte dieses neue Buch, das aus langjähriger nervenärztlicher Praxis heraus entstanden ist, vielen Nervenleidenden willkommen und eines Erfolges sicher sein; dasselbe ist durch jede Buchhandlung wie auch direkt durch den Verlag von Otto Salle in Berlin W. 30 zu beziehen.
* Quer durch Asien. Ueber die nunmehr beendigte Forschungsreise der Herren Dr. Holderer und Dr. Futterer durch Asien sind in Karlsruhe Nachrichten eingegangen, denen die „Allg. Ztg." folgendes entnimmt: Die ganze Expedition hat der badische Amtmann Dr. Julius Holderer aus Lahr auf eigene Kosten unternommen und er hat sich zum wissenschaftlichen Begleiter den Professor der Geologie und Mineralogie an hiesiger Hochschule Dr. Futterer gewählt. Ausgerüstet mit Hilfsmitteln aller Art und mit wirksamen Empfehlungen, traten beide am 19. Nov. 1897 die Reise über den Kaukasus an. Sie ging vielfach abseits der großen Heerstraßen durch unwegsame, unwirtliche Gegen-
de«, die reich an wiffenschastlicher Ausbeute »arr, auch au Mühen und Gefahren. Auf eine weite S» Wegs gaben den Reisenden drei Kosaken Schutz und G; eine Maßregel, die sie ihren Empfehlungen und dem 1 gegenkommen der russischen Regierung zu danken L, Ende April 1898 erreichten sie die Grenze der Mustek die mit einer Kameelkarawaue zur Beförderung des um z reichen Gepäcks auf schwierigen Pfaden durchquert Um so reicher war der Gewinn in geologischer und jooIcqtc Hinsicht. Immer größer wurden die Sammlungen, mv ausgedehnter die Last des Gepäcks, das weiterhiu Ochsen (Jaks) befördert wurde. Die Forscher, welche ' ganze Reise zu Pferde machten, mußten ihre deutschen mit einheimischen vertauschen. Der Marsch durch das^- land von Tibet bot wiederum außerordentlich Die*"' Interessanten, namentlich an geologischen und geograph,-> Beobachtungen. Hier hatten die Reisenden einen räubewj Ueberfall zu bestehen seitens tibetanischer Horden, । jedoch dank ihrer vorzüglichen Waffenausrüstung zurückschlugen, wenn sie auch einen großen Teil $2» tiere den Räubern preisgeben mußten. Von weitere v dringen ins Innere von Tibet sahen sie sich daraus laßt abzustehen. Sie wandten sich nach dem Thalr; Tanho und brachen am 1. Dezember von Min-Tsch^ Maultierkarawane auf nach Singan, wo Weihnacht ■ feiert wurde. Am 31. Dezember konnten sie auf zwei 8. den Tanho abwärts fahren bis zu seiner Einmündung den Hoangho, der sie nach Hankau hinabfühtte, w: ; gewonnenen reichen Schätze zur Versendung in die \ verpackt wurden. Anfang Februar erreichten die Reisig Shanghai. Damit ist die erste Durchquerung Asiens fatn deutscher Forscher glücklich und erfolgreich zustande gekourn»
Meratur, Wissenschaft unifllM
Schmidt, Dr. Max C. P., Gymnasialprofeffor in Berich Reform der klassischen Studien auf Gymnasien, ö» Dürr'sche Buchhandlung 1899. Preis 75 Pf.
Der Kampf wider die humanistischen Studien auf unseren sc!-. Schulen ist seit Einführung der neuen Lehrpläne 1892 in ein Ck» der Waffenruhe eingetreten. Das ist der rechte Augenblick, um -n Rückblick zu thun und einen Ueberblick zu gewinnen. Was hiia! modernen Forderungen für Ziele und für Berechtigungen? Wai!..^ die Vertreter klassischer Studien dagegen einzuwenden? Was fu;-j weitere Maßregeln vonnöten, um die Waffenruhe vorübergehendfc mattung in einen Friedensschluß zu dauernder Befriedigung zu van dein? Das sind naheliegende Fragen, die alle Lehrer, alle Suter, i Gebildeten auf das lebhafteste interessieren müffen, da von der Irtita Beantwortung die Zukunft der Schule, das Wohl der Jugend, der €t.-i der deutschen Bildung abhängig sein wird.
Diese Fragen nun sucht hier ein Fachmann zu beantworten, fr sichtlich ein ebenso warmer Freund des Altertums ist, wie er den ssc und daS Recht moderner realistischer Bestrebungen anerkennt, t erörtert diese Fragen in einer allgemein verständlichen Form, dii k an alle Gebildeten wendet, in lebendiger und knapper Darstellung, t keine Ermüdung auskommen läßt, in völlig ruhiger und objektiver H wägung, die jede Ansicht hört und ihr gerecht wird.
Jeder wird finden, daß in der vorliegenden kleinen Broschüre rr groß« Fülle des einschlägigen Stoffes kurz und klar bemäntelt und » Kernpunkte geschickt und übersichtlich herausgehoben sind.
Gustav Kadetburg läßt im Verlage von Max S^W.^r^v^ bürg 4, seine erste feuilletonistische Arbeit unter dem TiteV „fcumtmfh ♦ Kleinigkeiten" erscheinein. Der bekannte Mitverfaffer von „Im weife Röhl", „Auf der Sonnenseite", „Goldfische", „Berühmte Frau', „le Herr Senator", „Zwe glückliche Tage" etc, etc. zeigt sich auch in sei», neuen Werke als liebenswürdiger Plauderer und fein pointierens Humorist. „Humoristische Kleinigkeiten" gelangen am 31. Müy u Ausgabe und sind durch alle Buchhandlungen zum Preise von |it Mark broschiert, drei Mark elegant gebunden zn beziehen.
S AlS eine treue Beraterin der deutschen Hausfrau erwieS sich i illustrierte Familienzeitschrift „Dies Blatt gehört der Hausfrarfl (Verlag von Friedrich Schirmer, Berlin SW. 13) auch im zweiten Dueci des laufenden Jahrganges. Neben anregenden und belehrenden Lrli!« finden wir praktische Anweisungen für die Küche und Winke für 1 Pflege des Haus- und Zimmergartens. Die schwere Aufgabe der 8 ziehung der Kinder erleichtern belehrende Artikel aus bewährten fachrL Nischen Federn; ebenso wird die Körperpflege eingehend behandelt; Idil verständlich ist jede Kurpfuscherei aus den Spalten der Zeüschrist fn® ausgeschlossen. Dem künstlerischen Bedürfnis der Hausfrau und 1 r erwachsenen Töchter kommt die Rubrik „Kunst im Hause" entgegen, re■< welcher reizende Arbeiten gebracht werden. Die Hausfrau lernt barsi ihr Heim ohne große Ausgaben behaglich und geschmackvoll zu gestel!» Geradezu als eine Fundgrube erweist sich die Abteilung , Erwerbet^ leit“, in der die Vorteile und Aussichten in den einzelnen Berusezlra:-" erörtert werden, die der Heranwachsenden weiblichen Jugend sich borhw” Für das Unterhaltungsbedürfnis sorgen zwei Romane und eine iHuftnr Beilage; den Kindern dagegen bringen die beiden Beiblätter,Da» v rm der jungen Mädchen" und „Das Blatt der Kinder" angenehm tfi““ haltende Belehrung. Der Mode- und Handarbettsteil ist mit pra/fi^n Moden, Schnittmustern' und schönen Handarbeiten sehr reichlich^"^" stattet. (Schnittmuster nach Maß gratis.) Und das alles für dm lich billigen Preis von 1.40 M. vierteljährlich. Zu beziehen ' Zeitschrift durch alle Buchhandlungen und Postanstalten.
— van Dyk-Feier in Antwerpen. Man bertchlc1fr- „Frkf. Ztg." aus Antwerpen vom 20. März. Ja unsim k rüstet man bereits mächtig, um dm auf den 22. März jeiiin-* 300. Geburtstag van Dy5S festlich zu begehen. D:e W “ • freilich nicht jetzt, sondern erst in den Tagen vom 12. bis 27. Wi stattfinden. Die Festlichkeiten werden aus einem historischen M ' bestehen, der, wie jetzt definitiv festgesetzt ist, im ganzen vm - nämlich am 14, 16., 20. und 27. August, seinen Umzug dm« Stadt halten soll, sodann auS diversen Fackelzügen, Feßeff«. * . zerten, RegattaS u. dgl., ferner «uS einem internationalen Wettstreit und endlich, was wohl daS Wichtigste und 3nJn<"<r' bet der ganzen Sache ist, auS einer Ausstellung von Wetteo DykS. Wie viele Gemälde deS berühmten Meisters aui dicsir - stellung vorhanden fein werden, darüber ist etwas genaueres o» > noch nicht bekannt geworden, eS kann aber keinem ZDetftt liegen, daß ste eine ganz bedeutmde Kollektion von Arbettev fassen wird. Dank dem Eifer, mit dem die Mitglieder deS> ttt “ komiteeS sich ihrer Aufgabe unterzogen baden, find auS und vor allem auS England zahlreiche Anmeldungm von v >» van Dyk'scher Gemälde zu der Ausstellung etngelaufen, über die Königin von England daS Ehrrnprotektorat Übernoma Man ist hier überzeugt, daß die Festlichkeiten eine koloflale v« von Fremden nach Antwerpen locken werden, und «beram» freut fich daher schon bet dem Gedanken an daS schöne uv» - Geld, das bet dieser Gelegenheit wieder einmal in unsere blet?,n wird._______________________ —
Schiffsnachrichten t
— Der Postdampfer „Neder-and" der „Red Star üvste t Antwerpen ist laut Telegramm am 25. März wohlde**^ Philadelphia angekommen.
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