dürfte, zu erfahren, was von Romanen und Novellen sowie belehrenden Artikeln im Laufe des Jahres darin erscheinen wird. Aus einem uns Vorliegenden Prospekte ersehen wir, daß der Jahrgang 1900 mit dem neuen Roman von W. Heimburg, „3m Wasserwinkel*, und der neuesten Erzählung des klassischen Meisters der deutschen Novelle Paul Heyse, „Der Schutzengel", eröffnet wird. In Anbetracht der großen Beliebtheit, deren sich die Romane W. Heimburgs, die Novellen Paul Heyses erfreuen, darf dieser Anfang als ein überaus glücklicher bezeichnet »erden. Nicht weniger klangvoll sind die Namen von Ludwig Ganghofer und I. C. Heer, die beide mit so fesselnder Eigenart und poetischer Kraft Natur und Volk ihrer Alpenheimat zu schildern wissen. Von beiden wird im nächsten Jahrgang ein größerer Roman erscheinen: „Der Dorfapostel" von Ganghofer, „Am Webstuhl der Zeit" von Heer. Aus der modernen Frauenbewegung heraus ist der Roman „Kampf ums Glück" von Paul Robran geschöpft; R. Stratz bietet eine Erzählung aus der Wüste „Samum". An kleineren Erzählungen, die in Aussicht genommen sind, heben wir hervor: „Die Königin der Geselligkeit" von Ernst Eckstein, „Söhne des Reichslands" von H. Stegemann, „Im Teufelsmoor" von Luise Westkirch. Auch humoristische Beiträge von Hans Arnold, Heinrich Seidel, V. Blüthgen, H. Villinger, E. Muellenbach stehen in Aussicht.
Als ein weithinwirkendes Organ freimütiger Aufklärung, echter Volksbildung und warmer Vaterlandsliebe, wird die „Gartenlaube" auch fernerhin bestrebt sein, ihre Leser über die Fortschritte der Wissenschaft und Industrie, über neue Leistungen der Kunst und wichtige Tagesereignisse zu unterrichten. Es ist ja bekannt, daß hervor« ragende Gelehrte und bedeutende Fachmänner gern ihre Mitarbeiterschaft in der „Gartenlaube" bethätigen und ihre Forschungen dadurch zum Gemeingut des Volkes machen. Ueber das große Ereignis des Jahres 1900, die Pariser Weltausstellung, wird ein Mitglied der Redaktion der „Gartenlaube", das sich zu diesem Zwecke nach Paris begibt, eingehende Berichte liefern. Wie bisher wird die „Gartenlaube" sich durch belehrende Artikel und kurze Winke für die Hauswirtschaft und allerlei praktische Handarbeiten im Familienkreise nützlich erweisen, doch sollen die Beilagen, welche diesem Zwecke dienen, ganz wesentlich erweitert werden. Auf besonderen Beilagen sollen die Leser in Wort und Bild geschilderte Tagesereignisse, Porträts interessanter Persönlichkeiten ic. finden.
Ein reicher und künstlerisch wertvoller Bilderschmuck wird das Aeußere des Blattes nach wie vor verschönern. — Wir können der „Gartenlaube", dieser altbewährten Freundin des deutschen Hauses, unter diesen Umständen getrost ein „Glück auf zum Neuen Jahre" wünschen; es wird ihr sicher gelingen, die Zuneigung der alten Freunde zu bewahren und die Gunst neuer zu gewinnen.
Landwirtschaft.
A Aus Oberhessen, Ende Dezember. Die Arbeiten in unseren Wäldern haben während des Spätherbstes schöne Fortschritte gemacht, weil die Witterung fast immer günstig war. In der zweiten Dezemberdekate, als der Frost über 12 (Krad stieg, kam es wohl manchmal vor, daß die Aexte absprangen, doch nur an wenigen Tagen. In den Forsten sitzen darum jetzt lange Archen von trefflichen Buchen-, Kiefern- und Fichtenhölzern, genau geschichtet und nummeriert und harren auf die Versteigerungen. Da die Arbeiten gut förderten, konnten die Holzhauer recht befriedigende Löhne erzielen. In den Gemeindewaldungrn find die Akkorde besser ausgefallen, als in den Staatswaldungen. Daher mag es gekommen sein, daß sich in der Oberförsteret Grebenhain Italiener etnfanden, die billig und geschickt arbeiten. — Wie sich die Zeiten lindern! Im Jahre 1863 d. h. vor mehr als einem Menschenalter, hatte der Schreiber dieser Zeilen zum erstenmale Gelegenheit, die »berhelsischen, speziell die Vogelsberger Forsten von Gießen über Grünberg, Ulrichstein, Lauterbach bis Alsfeld kennen zu lernen. Später folgte die Gegend von Büdingen über Octenberg, Grebenhain bis Schotten. Ueberall wo ich hinkam fand ich die schönsten Ergebnisse und rastloses Vorwärtsstreben bis auf den heutigen Tag. — Wir haben schöne Leistungen hinter uns, das hessische Forstwesen gehört seit hundert Jahren zu den hervorragendsten in
Deutschland. AuS Hessen kamen die bedeutendsten Forstmänner, deren Namen im großen Vaterlande einen guten Klang haben. Ich nenne G. L Hartig, der in Gladenbach bei Biedenkopf im Hinterland 1764 geboren wurde und am 2. Februar 1837 in Berlin als Oberlandforstmeister starb. Er wtrkie lange als Forstmeister des Fürsten Solms-Braunfels zu Hungen in der Wetterau, wo er eine Privatforstschule gegründet halte. Karl Heyer, geboren 1797 zu Beffunger Forfthaus, später Professor in Gieß n, wo ihm 1892 ein Denkmal errichtet wurde. Gustav Heyer, besten Sohn, geboren 1826 in Gießen, wo er studierte und bis 1868 als Prosessor wirkte; er starb in München 1883. Er war wohl der hervorragendste Vertreter der mathematischen Methode Endlich Hundeshagen, 1783 in Hanau geboren, 1824 Professor in Gießen und Direktor der 1825 eröffneten Forstschule, die 6 Jahre später mit der Universität vereinigt wurde. — An die Namen dieser gelehrten Forstleute ließe sich noch eine große Reihe Prakiiker anfügen, welche Hervorragendes leisteten und noch heute leisten. Leider fehlt der Raum dazu. Am Ende des 19. Jahrhunderts darf H'.ffen mit Stolz auf seine Leistungen im Forstfache zurückblicken und es unterliegt keinem Zweifel, daß e8 im neuen Jahrhundert neue Lorbeeren zu den alten sammelt.
Daudet und Verkehr. Volkswirtschaft.
Frankfurter Börse vem «8. Dezember.
Wechsel auf New-York zu 4.21-22.
Prämien auf Kredit per ult. Januar 2.30%, do. per ult. Februar 3.70%, Diskonto Kommandit per ult. Jan. 1.80%, do. per. ult. Februar 3%, Lombarden per ult. Jan. 0.60%, do. per ult. Febr. 1,10%.
Notierungen: Kreditaktien 235.20-00, Diskonto-Kommandit 193-193.10, Staatsbahnen 135.90, Gotthard 142.20, Lombarden 29 60, Ungar. Goldrento 96 90, Italiener 92 70, 3proz. Mexikaner 24.50, Oestorr. Coupons 84%, iAmerik. Coupons —.—, Privat-Diskont 6%%. (Januar-Kurse.)
1% bis 2% Uhrj: Kredit 235.20-234.80, Diskonto 193-192.90, Staatsbahn 186-136.70, Lombarden 29 60.
Butter, «äse und Eier.
Berlin. Hof- und Genossenschaftsbutter 1. Qualität 112 Mk., 2. Qualität 109 Mk., do. Abfall 104 Mk. — Königsberg i. Pr. 105 bis 112 Mk. für 50 Kilo. — Hamburg. Butter 1. Klaffe 117.18 Mk., 2. Klaffe 111.30 Mk. für 50 Kilo netto, reine Tara. - Nor dhausen. Landbutter 2.20 Mk., Speisebutter 2.30 bis 2.40 Mk., feinste Gutsbutter 2.50 bis 2.60 Mk. für 1 Kilo. Eier 4.40 bis 4.80 Mk. für 60 Stück, 1.47 bis 1.60 Mk. für 1 Kilo. Käse 4 bis 5 Mk. für 60 Stück. — Magdeburg. Eßbutter 2.20 bis 2.60 Mk. für 1 Kilo. Eier: für 60 Stück 4.00 bis 5.00 Mk. — Kempten. Süßrahmbutter 99 Mk., Sennbutter 96 Mk. für 50Kilo im Engros-Einkauf. — Würz» bürg. Butter 0.80 bis 1.20 Mk. für % Kilo. — Mannheim. Die Eier-Preise steigen täglich. Es kosten heute: frische deutsche Eier per 1000 St. 71 Mark, steyerische Eier per 1000 St. 77 Mk, russische Eier per 1000 Stück 76 Mk., ital. Eier per 1000 St. 96 bis 103 Mk., bayerische Eier per 1000 St. 76 Mk., Kalk-Eier 56.00 Mk. Die Nachfrage ist sehr stark, die Zufuhren sind dagegen äußerst knapp.
— Rentenversicherung. In unserem Anzeigenteil finden die Leser eine Empfehlung der Rentenversicherung der bekannten Versicherungsgesellschaft Wilhelms in Magdeburg. Das Wesen dieser Versicherungsart besteht bekanntlich darin, daß sich die Gesellschaft verpflichtet, demjenigen, der ihr ein Kapital eigentümlich überläßt oder zu deffen Gunsten die Einzahlung des Kapitals gemacht wird, dasselbe bis zu seinem Lebensende zu verzinsen. Der Zinsfuß beträgt je nach dem Alter der betreffenden Person 5 bis 15 Proz. In der That verdient gerade unter den heutigen Zeitverhältnissen die Rentenversicherung ganz besondere Beachtung. Der Zinsertrag aller einigermaßen sicheren Geldanlagen ist seit dem Anfang der 80er Jahre derartig zurückgegangen, daß viele Personen, welche vor vielleicht 10 Jahren mit einem damals für sie völlig ausreichenden Vermögen sich zur Ruhe gesetzt haben, heute allerlei Einschränkungen sich auserlegen muffen, um mit ihren Zinsen nur not
dürftig auszukommen. Wer heute von seinen Zinsen leben will, muß schon em ganz erhebliches Kapital besitz n Die Rentenversicherung aber 'st ein vortreffliches und dabei unbedingt sicheres Mittel, um — aller- dwgs unter Hingabe des Vermögens selbst — den Ertrag desselben zu
“nt) ,3U vervielfältigen, um also auch kleineren Kapitalbesitzern die Möglichkeit zu schaffen, ein auskömmliches, in solcher Höhe auf keinem anderen Wege zu erzielendes Zinseinkommen auf Lebenszeit sich zu sichern. Ein Sechzigjähriger z. B., der sich mit seinen ersparten 30,000 Mk. gern zur Ruhe setzen möchte, von den 1200 Mk. Zinsen ]ebo$, welche sie ihm höchstens einbringen würden, nicht leben kann, erhält als Rentenkäufer für sein Kapital von b.r Wilhelms in Magdeburg bis an sein Lebensende jährlich 2740,20 Mk. Ein Fünfundsechzigjähriger, der von seinem insgesamt 40 000 Mk. betragenden Barvermögen 15 000 Mk. zum Erwerb einer Rente verwendet, erhält dafür auf Lebenszeit alljährlich 1640,85 Mk., also mehr, als er sonst aus seinem Gesamtvermögen an Zinsen hätte erzielen können. Namentlich älteren Personen ohne nähere Erben kann deshalb die Rentenver- sicherung nicht dringend genug angeraten werden Die Wilhelms in Magdeburg hat einen sehr bedeutenden, alljährlich wachsenden Bestand an Rentenve sicherungen und ihr großes Vermögen (Anfang 1699 rund 40 Millionen Mk.) bürgt für deren unbedingte Sicherheit.
— Preußische Pfandbrief-Bank. Nach der im Inseratenteil unserer Zeitung veröffentlchten B.ckanntmachung werden die am 2. Januar 1900 fähigen Zinsscheine der Hypotheken Pfandbriefe, Kommunal-Obli- gationen und Kleinbahn-Obligationen bereits vom 15. Dezember ab an der Kasse der Bank in Berlin und auswärts bei sämtlichen Verkaufsstellen kostenfrei eingelöst. Den Verkauf der Papiere hat die Mehrzahl der deutschen Bankfirmen übernommen, und können dor'-Stücke bezogen, sowie ausführliche Prospekte in Empfang genommen werden.
Weiterbericht. Vom Ozean her ist eine neue sehr tiefe Depression erschienen, deren Centrum mit weniger als 735 Millimeter südlich von Irland liegt. Ueber Dänemark und an der deutschen Nordseeküste befindet sich ein Teilminimum. Im Nordosten des Erdteiles hat stch hoher Druck erhalten. Dagegen ist über den unteren Donauländern das Barometer nicht unerheblich gefallen. Doch ragt von dort noch ein Teil relativ hohen Druckes nach den Alpenländern herein. Für unser südliches Gebiet besteht bei dieser Druckverteilnng Fdhnlage und daher vorwiegend heiteres und mildes Wetter. >Jn den nördlichen Gebietteilen herrscht Trübung.
Voraussichtliche Witterung: Zumeist trübes, mildes Wetter mit Niederschlägen.
Kunst-Ausstellung. ausstellung im Turmhaus am Brand ist täglich von 11 bis 1 Uhr mittags mit Ausnahme des Samstags' geöffnet, Mittwochs auch noch von 3 bis 5 Uhr nachmittags, an Sonn- und Feiertagen von 11 bis 3 Uhr ununterbrochen. Eintritt für Nichtmitglieder an Werktagen 50 Pfg., an Sonn- und Feiertagen 20 Pfg.
HIL
ßchntamarkc.
Fleisch-Extract
übertrifft trotz billigeren Preises an Nfthrkraft und Wohlgeschmack die Liebig’sohen Extracte und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colouialwaaren-Handluncen zu haben.
Bekanntmachung.
Seit.: Die Erhebung der Beiträge für die Invalidität-- und Alters« Versicherung.
Wegen der mit dem 1. Januar 1900 eintretenden Neuregulierung der Einkünfte der Versicherungsanstalten aus Beitragsmarken müssen alle bis Ende dieses Jahres noch fällig werdenden Berficher- «ugsbeiträge alsbald eingezogen und besonders abgerechnet werden.
Die Beiträge für die bei uns angemeldeten Versicherten sind z. Zt. bis einschließlich den 19. November l. I. erhoben; für den Rest des laufenden Jahres wären solche sonach noch für 6 Wochen zu entrichten.
Wir werden deshalb Anfangs Januar k. I. die Beiträge entgegen der seitherigen Uebung nicht für 4 Wochen, sondern ausnahmsweise für 6 Wochen, d. i. für den Rest des Jahres vom 20. November bis 81. Dezember 1899, durch unseren Kaffenboten Schwan erheben lassen. — Nach dieser Zeit geschieht dies dann wieder von 4 zu 4 Wochen
Um die Erhebung für alle bi» Ende dieses Jahres noch fällig «erdenden Beiträge alsbald nach Jahrerschluß ermöglichen zu können, «erden alle diejenigen Arbeitgeber, bei welchen noch ein Wechsel od.r eine Annahme von neuem Personal in fragt. Zeit ftattfindet, hiermit zugleich aufgefordert, die An° und Abmeldung möglichst sofort, jedenfalls aber binnen der vorgeschriebenen dreitägigen Frist, bei Meldung von Strafe zu erstatten.
Gießen, den 18. Dezember 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
______________________I. V.: Wolff._____________________8775
Enthebung von Gratulationsbesuchen nnd von Zusendung von Gratutationsbarten pt Neujahr 1900.
Wie in den vergangenen Jahren, so bitten wir auch angesichts des bevorstehenden Jahreswechsels zur Enthebung von Gratulationsbesuchen und von Zusendung von Gratulationskarten für die hiesige
KleinkinderBewahranstalt
eine Gabe spenden und einem der Unterzeichneten übermitteln zu wollen.
Durch diese Einrichtung wird der genannten Wohlthätigkeits-Anstalt eine beträchtliche wünschenswerte Unterstützung zu teil, und durch Ver- -ffentltchung der Namen der Geber noch vor Jahresschluß in diesew Blatte wird cs allgemein anerkannt, daß alle, die mit einer solchen Gabe ihren Namen nennen lassen, von Abstattung der Nenjahrsbesuche, sowie von Zusendung der Neujahrskarten besreit find und ihrerseits beides nicht beanspruchen.
Recht baldige Zusendung der Namen und Gaben ist diesmal erwünscht, da schon am nächsten Samstag die letzte Nummer des Blattes in diesem Jahrs erscheint.
Gießen, den 27. Dezember 1899.
Rendant Doering. Pfarrer Euler. Pfarrer Dr. Naumann.
Fabrikant Emil Sch mall. 8888
-Ih'iltcini'nniiuii
Samstag den 13. Januar 1900, nachmittags 2% Uhr,
soll auf dem hiesigen Ortsgericht die der Adam Schneider Witwe in Gießen gehörige ideelle Hälfte an nachverzeichneten Immobilien:
Flur 2 Nr. 72 — 400 qm Acker Laggarten am Krofdorferweg,
Flur 2 Nr. 73,3 — 238 qm Wohnhaus und Hofraum daselbst,
Flur 2 Nr. 73,7 — 688 qrn Acker daselbst öffentlich meistbietend versteigert werden.
Gießen, 1. Dezember 1899.
Großh. Ortsgericht Gießen.
_________ I. A.: Bogt.__8389
Hohversteigerung
im Gjkßeim Ktadtwald.
Dienstag den 2. Januar 1900, vormittags S'/z Uhr beginnend, sollen im Gießener Stadt- wald in den Distrikten Aue, Grube, Förstersbrunnen, Oberförsterswiese, Nachtweide und Grasfeld versteigert werden:
97 Eichenstämme mit 31,96 fm (darunter Schnittholz und Wagnerholz),
11 Fichten- und Kiefernstämme mit 5,29 fm,
9 Buchenstämme mit 6,11 fm (Schnittholz),
270,5 rm Buchen-Scheitholz,
47 „ Eichen- „
7 „ Aspen-
135 „ Buchen Knüppelholz,
63 „ Eichen-
51 „ Buchen-Stockholz,
40 „ Eichen- „
2 „ Nadel-
5610 Wellen Buchen-Reisig, 4700 „ Eichen- „
1180 „ Nadel- „
110 , Er en- „
Die Zusammenkunft ist auf der Licherstraße an der 8. Schneise.
Gießen, 28. Dezember 1899.
Großh. Bürgermeisterei Gießen.
Gnauth. 8929
peiherrl. ^iedesel’sche gurgbrauerei
Lauterbach, Hessen
empfiehlt ihr
Dortmund-Pilsener Bräu
(hochfeines Hopfen-Aroma)
u-d Münchener Bräu
(hochfeines Malz-Aroma)
in Gebinden und Flaschen, unter Garantie, den sogenannten echten Biere« in Qualität mindestens vollständig gleich
Ferner ihr Spezial-Bier ,Burgbl’äll-AUSStiCh4 hochfeines und kräftiges
äW Sanitäts-Bier. "W
(Nur in Flaschen.) 5757
Vertreter für Giessen und Umgebung: C. Roth II., Giessen.
Cognac "ME Jam.-Rum W Arrae alle Sorten Liköre, Pansch - Essenzen Weiß-, Rot- und Süd-Weine
empfiehlt in nur besten Torten 04545
II. Wallach, Settersweg 62.
Offeriere garantiert reine Weine
zu billigen Preisen. Man verlange Preisliste. Niederlage bei Heinrich Rüger, Kreuzplatz 4. 8651
Friedrich Möbus, Ebelstratze 14.
Punsch-Essenzen als: Arrak, Num, Burgunder re., Moussier. Rheinweine per Flasche von 2,40 Mk. an, in vorzüglich bekömmlichster Qualität, Arrak, Rum, Kognak
empfiehlt 8915
Emil Fischbach.
M-
WkM
Arrac-, Rum-, Burgunder- und Portwein • Punscheflenz eigener Bereitung, Bischofeffenz, Maiwetn- effenz, ferner alte, abgelagerte Spirituosen: Arrac, Kognak, Rum, Zwetschengeist, Kirschengeist, Heidel- beergeift, Wachholdergeist, Enziangeist. Deutschen Bürgerbitter, Südweine,
guten, reinen Rotwein die Flasche
Mk. 1
empfiehlt 8766
Otto Schaaf,
Seltersweg 39,


