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29. November 1899.
gliche Hoheit der Groß- t, am 22. November den rfttn gii Isenburg uni angelische Pfarrstelle zu i, präsentierten Pfarrer ÄtU Stelle zu bestätigen.
Wie wir noch in eine» [teilen konnten, wurde bei mf dem „Windhof" vir- dneten für den Landtags- Bürgermeister Leun in gewühlt. Huf icn flau« Partei, Herrn Redakteur Mn. Wie die Z-Pr." r unterlegenen Partei ei, Wahl ab.
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der Veteranenverein
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aus für
Konfektion, ff eih nachts-Aus verkauf. Anfertigung nach Mass.
7 Monate und 2 Wochen Gefängnis unter Anrechnung von 6Monaten Untersuchungshaft. Kontrolleur Herling wurde freigesprochen.
nn. Darmstadt, 29. November. (Telegramm des „Gießener Anzeigers".) Das Urteil des Schöffengerichts in der Beleidigungsklage des Stadtverordneten Mayer gegen den Schneidermeister Wittwer lautete auf 30 Mk. Geldstrafe, ev. 6 Tage Haft. In einem Teil erachtete das Gericht den Beweis, daß Mayer sein Amt als Stadlrat im Privatinteresse mißbraucht, als erbracht.
04308] Lebende Lahnhechte nnd
Backfische 'zu haben bei
M. Simon, Asterweg 1.
Bekanntmachung, Wasserleitung betreffend.
Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung von vorgestern bringen wir hiermit zur allgemeinen Kenntnis, daß mit der gestern abend 6 Uhr erfolgten Fertigstellung der Rohr Verbindung in der Moltkestraße auch wieder die normalen Drnckverhältniffe in unserer Wasserleitung eingelrettn sind.
Gießen, am 29. November 1899.
Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen.
Fleisch-Extract
übertrifft trotz billigeren Preises an Nährkraft und Wohlgeschmack die Liebig’schen Extracte und ist in allen besseren Drogen-, Delicatessen- und Colonialwaaren-Handlungen zu haben.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 29. November. Nach einem Telegramm aus Sherneß ist das Kaiserpaar im besten Wohlsein gestern an Bord der „Hohenzollern" eingetroffen und heute früh 7 Uhr nach Blissingen in See gegangen, wo eine Begrüßung der beiden niederländischen Königinnen stattfindet. Das Kaiserpaar wird jedoch nicht landen, sondern lediglich an Bord des Kriegsschiffes „Zeeland" kommen, wo ein Frühstück eingenommen wird. Drei holländische Kriegsschiffe sind in Blissingen eingetroffen.
Berlin, 29. November. Die sozialistische Fraktion des Reichstags hat gestern abend einen Gesetzentwurf betr. Errichtung eines Reichsarbeitsamts, von Arbeiterkammern und Einigungsämtern eingebracht.
Wien, 29. November. Die „Neue Freie Presse" bestätigt, daß der Präsident des Abgeordnetenhauses, Dr. Fuchs, entschlossen ist, falls es zu einer ernsten Ob- struktiost von feiten der Tschechen kommen sollte, sein Amt niederzulegen.
Wien, 29. November. Infolge eines Beschlusses des Exekutiv-Komitees der Rechten, die Tschechen bei Durchführung ihrer Forderungen nach Möglichkeit zu hindern, ist die innerpolitische Situation von neuem schwierig geworden. Es wird befürchtet, daß die dem Fürsten Windischgrätz vom Kaiser übertragene Mission, eine Verständigung zwischen Deutschen und Tschechen herbeizuführen ergebnislos sein wird.
Paris, 29. November. Der „Patrie" zufolge soll der englische Botschafter in Paris für längere Zeit auf Urlaub gehen. Man glaubt, daß diese Meldung mit den Angriffen der Blätter gegen England, besonders des Witzblattes „Rire", welches Schmähungen gegen die Königin Viktoria brachte, in Zusammenhang steht.
Giessen
Kirchenplatz 11, gegenüber dir Stadtkircht.
Niederlage bei 04297
H. Kempf, Wwisstraße 26.
eines russischen Ordens.
*• Professor Schiller an der Univerfiat Leipzig. Die I philosophische Fakultät der Universität Leipzig erteilte nach I einem Telegramm der „Frkf. Ztg." dem hessischen Ober- I schulrat Dr. Schiller die venia legendi für Pädagogik. I
•• Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. In der Hauptversammlung vom 27. November, die im kleinen I Saale des Hotels zum „Großherzog von Hessen" tagte, wurden zwei neue Vorstandsmitglieder, Hr. Brauereibesitzer I Bichler und Herr Direktor Christian Bansa an Stelle der ausscheidenden Herren Kommerzienrat Heyligenstädt und Fabrikbesitzer Ed. Röhrle gewählt. Zugleich wurde Herr Direktor Christian Bansa an Stelle des zurückgetretenen Herrn Kommerzienrates F. C. B. Koch zum zweiten Vorsitzenden der Gesellschaft gewählt. Ferner ist Herr Landgerichtsrat Prätorius als Ersatzmann für den im Frühling ausscheidenden Herrn Landgerichtspräsidenten a. D. Freiherrn von Ricou für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 1899/1900 bestimmt worden. Der Vorstand besteht somit aus den Herren Prof. Sievers, 1. Vors., Direktor Christian Bansa, 2. Vorsitzender, Dr. Karl Ebel, 1. Schriftführer, Buchdruckereibesitzer Otto Kindt, 2. Schriftführer, Kommerzienrat Heichelheim, Rechner, sowie den Herren: Oberleutnant Bartsch, Brauereibesitzer Bichler, Prof. Dr. Biermann, Oberlehrer Fuhr, Custos Dr. Heuser, Stadtverordneter Jean Kirch, Kommerzienrat F. C. B. Koch, Landgerichtspräsident a. D. Freiherr von Ricon (ab Ostern 1900 Ersatzmann: Landgerichtsrat PrätoriuS), Kaufmann Otto Schaaf und Buchhändler A. Töpelmann als Beisitzern. Die Mitgliederzahl ist auf 246 gestiegen. Im
weiteren Verlaufe des Abends wurde der neu gebildeten Sektion für Volkskunde des Oberhessischen Geschichtsvereins ein Beitrag bewilligt und endlich gab Herr Prof. Sievers ein Referat über den siebten internationalen geographischen Kongreß in Berlin vom 28. September bis 3. Okt. 1899. — Der nächste Vortrag findet am 12. Dezember statt.
** Am verflossenen Samstagabend, dem 25. I. Mts, hatten sich zur Feier des Allerhöchsten Geburts-, tags Sr. Königlichen Hoheit des Großherzogs und seiner hohen Gemahlin in dem Saale des Hotels „Großherzog von Hessen" der hiesige Kriegerverein, und die Kriegerkamerad
schaft versammelt. Es war eine stattliche Zahl alter Veteranen, die mit Orden bedeckter Brust neben den zahlreich erschienenen jüngeren Kameraden saßen und in festlicher Stimmung den Klängen der Musik lauschten. War es doch zum erstenmal, daß sich die drei Vereine zur gemeinsamen Feier zusnmmengefunden hatten. Nachdem der Vorsitzende der diesmal präsidierenden Kriegerkameradschaft, Herr Schneider, die Kameraden begrüßt und seiner Freude über die endlich gelungene Vereinigung Ausdruck gegeben hatte, erteilte er dem Vorsitzenden des Kriegervereins, Herrn Amtsrichter Wiener, das Wort. Derselbe betonte in seiner Ansprache, wie notwendig es sei, daß zwischen den Vereinen Einigkeit herrsche und gemeinsam solche Festtage gefeiert würden, und brachte ein mit Begeisterung aufgenommenes Hurrah auf Se. Majestät den Kaiser und Se. Königliche Hoheit den Großherzog nebst hoher Gemahlin aus. Herr- Lehrer Kling hielt hierauf einen Vortrag über Kaiser Wilhelm I. und schilderte in recht markanter Weise Leben und Thaten dieses unvergeßlichen und unvergleichlichen Fürsten. Dem Redner lohnte reicher Beifall der Anwesenden für seinen gelungenen Vortrag. Nachdem noch viele Ansprachen gehalten und manche Musikstücke vorgetragen worden waren, mußte des nahenden Totengedächtnistages wegen um 12 Uhr die Musik ihre Thätigkeit einstellen, während die Versammlung, wenn auch etwas gelichtet, noch längere Zeit beisammen blieb. Eine aus Anlaß des Krieges zwischen den Buren und England angeregte Sammlung ergab den schönen Ertrag von 34.— Mk., deren Ueberweffung an das rote Kreuz beschlossen wurde. So kann denn diese erste gemeinsame Feier als eine wohlgelungene bezeichnet werden und es wurde öfters die Frage gestellt, warum es nicht seither schon so sein konnte. Denjenigen Herren aber, welche sich um diese Vereinigung so hoch verdient gemacht haben, sei hierdurch herzlicher Dank ausgesprochen, nut dem Wunsche, daß die alte Streitaxt, wie ein Redner sagte, endlich begraben sein möchte.
nn. Darmstadt, 29. November. (Telegramm des „Gießener Anzeigers".) In der Strafsache gegen den Lehrer Keller von Langen wegen Untreue, begangen an der Langener Kreditkaffe, lautete das Urteil auf 2 Jahre
4 Uhr, eine Vorstellung stattsinden zu lassen. Auf speziellen Wunsch kommt die „Weiße Rößl"-Fortsetzung: „Als ich wiederkam" zur Aufführung.
*♦ Auszeichnung. Der Polizeikommissär Bischoff- Worms, ein geborener Lauterbacher (früher Polizeisekretär in Gießen), erhielt anläßlich des Besuches des russischen Kaisers in Worms ein Paar goldene Manschettenknöpfe, worauf die russische Krone mit je 44 Brillanten gefaßt ist. Ein anderer Lauterbacher, der Reviervorsteher Böchner in Worms, erhielt bei dieser Gelegenheit das goldene Kreuz
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Universität und Hochschule.
Ernannt: Der Privatdozent in der philosophischen Fakultät der Akademie zu Münster i. W., Prof. Dr. Franz Jostes zum außerordentlichen Professor in derselben Fakultät. , m , r_
Habilitiertr An der Berliner Universität Dr. Paul Voigt als Privatdozent für Staatswissenschaften.
Berlin, 28. November. Zu der Thatsache, daß der Oberhofmeister der Kaiserin den Privatdozenten Dr. Preuß wegen seiner Aeußerungen in der Stadtverordnetenversammlung dem Rektor der Um- versität denunziert hat, und daß die juristische Fakultät dem Privatdozenten darauf ihre Mißbilligung aussprach, bemerkt der „Vorwärts": „Nach unserer Kenntnis der Dinge können wir hinzufügen, daß diese Mißbilligung bereits erfolgt ist, bevor der Brief an die Stadtverordneten bekannt wurde, und damit die Angelegenheit eine prinzipielle Bedeutung erhielt. Die Fakultät vermutete offenbar nicht, daß die Sache noch die Oeffentlichkeit beschäftigen würde, und erteilte den Verweis, um den Fall kurzer Hand aus der Welt zu schaffen. Vielleicht hatte sie Grund zu der Annahme, daß der Frhr. v. Mirbach eine Art Vorgesetzter des Kultusministers sei, und sie war deshalb bemüht, die Gelegenheit zu einem langwierigen Disziplinarverfahren von Haus aus durch die Konzession eines Verweises zu beseitigen. Nehmen wir zur Ehre der juristischen Fakultät an, daß sie dann, als der Mirbach-Brief an die Stadtverordneten ruchbar wurde, ihr übereiltes Vorgehen bedauert hat; denn es ist doch gar nichts ehrenvolles, daß sich die Berliner Universität den Weisungen irgend eines gänzlich unbefugten Hofmannes fügt."
München, 28. November. Dieser Tage wurde eine neue katholische Studenten-Korporation „Burgundia" akademisch bestätigt. Burgundia steht im Kartell mit Gothia-Würzburg und Ripuaria- Bonn. Es bestehen jetzt an den hiesigen Hochschulen zehn katholische Korporationen. , , . a
Jena, 27. November. Die feierliche Uebergabe des Ehren- Doktor-Diploms an Se. Hoheit den Prinzen Moritz von Sachsen-Altenburg durch die Professoren Pierstorff und Häckel von denen der erstere als Dekan, der letztere als Senior der philosophischen Fakultät der Universität Jena erschien, geschah im Prinzenpalais zu Altenburg. Dem feierlichen Akte der Uebergabe, wobei Professor Pier- storff die Anrede hielt, folgte eine Gastmahl, an dem außer dem Staatsminister v. Helldorf und einigen anderen Herren auch Prof. Dr. Hans Meyer aus Leipzig teilnahm.
Verschiedenes. Am 25. ds. jährte es sich zum 50. male, datz Rudolf Virchow seine erste Vorlesung als Professor an der Würzburger Universität gehalten hat. Aus diesem Anlaß fand im Pathologischen Institut eine kleine Feier statt. Im Vestibül war die bekränzte Büste Virchow's aufgestellt. Professor Geheimrat von Rindfleisch hielt die Festrede, die die Entwicklung der Pathologie in den letzten 50 Jahren und Virchows Bedeutung zum Inhalt hatte. — Wie der „Schwäbische Merkur" aus Heidelberg mitteilt, sind die im Adreßbuch der Universität schon längere Zeit als beurlaubt aufgeführten a.-o. Professoren in der medizinischen Fakultät: Dr. Bessel-Hagen und Dr. D i n k l e r, die leitende Stellungen an Krankenhäusern in Charlottenburg Unb Aachen bekleiden, nunmehr endgiltig aus dem Lehrkörper der Universität^aus- geschieden. Zum Rektor der Baseler Hochschule für das Jahr 1900 ist der Professor der Zoologie Dr. Friedrich Zschokke g-wM worden — Der jetzt im Ruhestand lebende Zoologe der Universität St. Petersburg Professor N P. Wagner beging am 20. November sein 50- jähriges Dienstjubiläum. — Der Zudrang von studierenden Fr auen zur Berliner Universität ist in diesem Wmter ganz besonders stark. Bis jetzt sind bereits 372 Frauen als Gastzuhörerinnen zugelassen, gegen 241
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im vorigen Winter und ISS im letzten Sommer. — Geheimrat Quincke, der ueugewählte Rektor der Kieler Universität, ist auch bei dem neuen Kultusminister mit feinen Wünschen für den Neubau der neuen Klinik noch nicht durchgedrungen. Er hat seine Lehrthätigkeit wieder ausgenommen, verweigert aber die Annahme des Gehalts.
Für die verwundeten Buren gingen bei rrrr? ein (bis 29. November):
H. E., Gießen 2 Mk., Ungenannt 2 Mk., Verein der Rheinländer und Westfalen, Gießen 8.30 Mk., Gäste der Wirtschaft zur Linde, Lollar 4.50 Mk., Krieger- und Gesangverein Bersrod 6 Mk, A. D., Gießen 5 Mk., Kriegerverein Klein Linden 6.15 Mk, Stammtisch „Blau-weißrot" (Hotel Einhorn) 16 Mk, Frau Hensel, Gießen 10 Mk., Samstags- Kegler im Gesellschaftsverein 20 Mk., Heinrich Lotz, Gießen 2 Mk.. Dr. W. Curtmann, Gießen 10 Mk., L. B., Gießen 2 Mk., T. S., Gießen 3 Mk., L. Petri II., Gießen 6 Mk., F. B., Gießen 3 Mk., R. Kr., Gießen 5 Mk., Verwalter Preiß, Gießen 3 Mk., R. N., Gießen 3 Mk., T., Gießen 2 Mk, Kegelklub „Fröhlichkeit" Gießen 4 Mk., Männerturnverein Gießen 20 Mk., T., Gießen 0.65 Mk, M. H., Wieseck 2 Mk., Gäste im Cafo Amend, Gießen 7.94 Mk. Zusammen 513.04 Mk.
Weitere Gaben nimmt die Expedition dieses Blattes gern entgegen. Die Expedition.
Für die Buren sind weitere Beträge bei der unterzeichneten Ortsgruppe eingegangeu:
Von Herrn Fabrikant Adolf Noll, Gießen 25 Mk., von den Stammgästen des „Reffeonkel" Gießen 30 Mk., von Herrn Ludwig Dörner, Lich, als Ergebnis einer Sammlung daselbst 56.80 Mk., von Herrn Dr. L. H., Gießen 3 Mk., Zusammen 309.30 Mk-, was dankend bestätigt
die Ortsgruppe Giessen des Alldeutschen Verbandes.
Weitere Spenden werden gerne entgegengenommen von Gerichtsaccesstst Pro sch, Schillerstrahe 14.
Bei dem hiesigen Zweigvereiu vom „Roten Kreuz" sind an Unterstützungen für Transvaal weiter eingegangeu und werden dankend quittiert:
Von den Herren Bücking 10 Mk., H. E. 1 Mk., Fr. 3 Mk., von der Schifferbude 12 Mk., von Herrn Professor Dr. Frank gesammelt bei der Feier des Geburtstags Sr. Kgl. Hoheit des Großherzogs 50 Mk., von Herren B. Schirmer 10 Mk., L. I. 10 Mk., K. M. 1 Mk., L. 1.70 Mk. = 98.70 Mk., dazu die früher verzeichneten 96 Mk., zusammen 194.70 Mk.
Gingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion keinerlei Verantwortung.)
Giessen, 29. November 1899.
Auf das Eingesandt vom 28. können die Einsender des vom 27. wenig erwidern; wer etwa glaubt, daß zwei Stunden mehr am Sonntag ein Aequivalent für ein mattes Weihnachtsgeschäft werden soll, dem ist nicht zu helfen. Wir würden uns auck heute ausgeschwiegen haben, wenn wir nicht gestern in derselben Nummer gelesen hätten, daß der Verein die Beschlüsse der Minorität aus- sührte. Das ist so wunderbar, so neu; bisher nahm man an, die Majorität sei die Siegerin. Und wenn also der Vorstand des Vereins diese Thatsache bei seiner Eingabe an die entscheidende Instanz nicht verschweigt, so kann die Antwort trotz aller süßen Worte für jene nur ablehnend ausfallen. X.
Hinsichtlich des Gesuches des Detaillistenvereins um Verlängerung der Verkaufszeit am Weihnachtsabend hält es der Einsender dieser Zeilen für ein schreiendes Unrecht, wenn das Großh. Kreisamt demselben stattgäbe. sWie aus den vorausgegangenen Erklä^ ungen zu ersehen ist, sollen die Läden einiger Branchen nur lediglich im Interesse einiger Nachzügler offen gehalten werden. Berücksichtigt man dagegen, daß nur alle 7 Jahre der Weihnachtsabend auf einen Sonntag fällt und dieser einem großen Teil der Angestellten in den Läden auch einmal Gelegenheit bietet, einen solchen Abend im Kreise der Angehörigen begehen zu dürfen, so ist es wohl entschieden zu verwerfen, diesen Sonntag, der nur alle 7 Jahre wiederkehrt, den betreffenden Kaufleuten auch noch zu rauben. Wenn die Läden um 9 Uhr geschlossen werden, iso kommen die meisten Angestellten erst um 10 oder 11 Uhr nach Hause, und man kann wohl keiner Familie zumuten, mit der Bescheerung eines Mitgliedes wegen solange zu warten.______________________________
Kirchliche Nachrichten.
Svangelische Gemeinde.
Donnerstag den 30. November, abends 8 Uhr, Blbelfittirde im unteren Saal des neuen Konfirmandenhauses (Kirchstraße). 1. Petr. 2, ff. Pfarrer Dr. Grein.
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