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Rücken und kratzte sich mit allen Vieren. Seine Herrin machte dem Gatten seinetwegen die bittersten Vorwürfe, -indes richtete das Dienstmädchen in aller Geschwindigkeit ein heißes Bad für den parfümierten Liebling an. Endlich war er wieder rein; es hatte eine halbe Nachtruhe gekostet. Aber er darf nie wieder mit dem Herrn soupieren gehen, einsam wandelt dieser abends in sein Stammlokal, der Wirt aber ist ohne eigenes Zuthun den ungebetenen Kostgänger losgeworden.
Vermischtes.
* Berlin, 28. September. Zu der Blutthat in der Luisen st raße wird noch gemeldet, daß der Verüber derselben der 15 Jahre alte Arbeitsbursche Franz Wegner bereits verhaftet ist und die That eingeftanden hat. Er hat seiner Großmutter, der er schwere Verletzungen beibrachte, 6000 Mark in Wertpapieren und 100 Mark in bar geraubt. Mit dem Gelde begab er sich zu einem Mädchen, wo er mit seinem Reichtum renommierte. Dem Mädchen kam dies verdächtig vor und veranlaßte seine Verhaftung. Von einer anderen Seite wurde gemeldet, daß Wegner einen Mitschuldigen habe, Wegner soll aber bei seinem Verhör erklärt haben, er habe die That ganz allein verübt.
St. Goar, 26. September. „Unser durch seine Noblesse weithin bekannter Mitbürger, Herr Rentner Dörfel, ein Berliner Kind, hat dem Hauptmann Dreyfus mitgeteilt, daß er ihm nebst seiner Familie seine romantische, bei der großartigen Ruine Rheinsels 100 Meter über dem Rheinspiegel gelegene, von großem Park umschlossene, eine prachtvolle Aussicht in das Rheinthal bietende „Villa Paula" in St. Goar zur Erholung nach Belieben zur Verfügung stelle. Die Dörfel'sche Villa ist äußerst modern und reich eingerichtet, enthält neben großen Wohn- und Gesellschaftsräumen als Salons, Büffet-, Eß-, Rauch-, Musik-, Spiel- und Billardzimmer, einen großen Wintergarten mit den seltensten und wundervollsten Tropenpflanzen, Bäder aus eigenen eisenhaltigen Quellen und liegt mitten in einem großen, herrlichen Zierpaik mit guten Wegen und einem Pavillon im orientalischen Stil nut herrlicher Aussicht. Herr Dörfel läßt durch den ihm befreundeten Rechtsanwalt Goldschmitt in Berlin auf diplomatischem Wege die nötigen Schritte thun, damit bei der Uebersiedelung dem Hauptmann Dreyfus mit seiner Familie keine Schwierigkeiten in den Weg gelegt werden."
* Danzig, 28. September. Ein furchtbares Feuer wütet feit Morgens 4 Uhr auf Niederstadt. Unausgesetzt arbeiten vier Dampfspritzen. Von der Mottlau aus sind zwei Negierungsdampfer mit ihren Spritzen und mehrere Druckwerke eingetroffen. Von dem Etablissement Danziger Oelmühlc ist ein großes achtstöckiges Magazingebäude, die Stärkefabrik und die Mahlmühle mit dem gesamten Inventar und den Vorräten an Rohmaterialien niedergebrannt. Der Schaden beträgt ca. I1/, Millionen Mark und ist nur zum Teil durch Versicherung bei acht Gesellschaften gedeckt. Die eigentliche Oelmühle und das Kesselhaus, sowie die angrenzenden Gebäude sind gerettet.
Rominteu, 27. September. Durch das Auftreten eines Wolfes in der Nomintener Haide, wo bekanntlich der Kaiser jagt, ist das Wild dort stark tieum ruhigt. Mehrere frisch gerissene Stücke legen von dem Vorhandensein des Raubtieres Zeugnis ab. Auch haben Förster den Wolf beobachtet. Wie erinnerlich, ist im Frühjahr ein alter Wolf zur Strecke gebracht worden, der aus den russischen Forsten herübergekommen war.
Hamburg, 28. September. Der 772 Registertons große Dampfer „Adula", Kapitän Macauley, ist unweit Jamaica gestrandet und gesunken. Der erste Offizier sowie vier Mann Besatzung sind ertrunken. Die Schiffsladung bestand aus Orangen.
* Münster, 28. September. Der Regierungspräsident erläßt eine Polizeiverordnung, wonach Todesfälle und Erkrankungen unter Pestverdacht unverzüglich zur Anzeige zu bringen sind.
• Aachen, 28. September. Auch die Aachener Regierung erließ eine Verordnung betreffend Anzeige jeden Pestfalles und verdächtigen Falles.
* Dortmund, 28. September. Vergangene Nacht äscherte ein Großfeuer das Roskothsche Dampfsägewerk, die Bauschreinerei und das Holzlager ein. Der Schaden ist sehr groß.
e München, 29. September. Zum Quartalwechsel hat die Expedition der „Münchener Neuesten Nachrichten" den Abonnenten in Oesterreich diesmal statt der üblichen Abonnementseinladung als Ansichtspostkarte folgendes nette poetische Angebinde übersandt:
Schon flteh'n die Schwalben in die Ferne Und immer ist's uns noch verwehrt, Bet Euch zu sein, wo wir so gerne Zu trauter Zwtesprach eingekehrt l
Doch bannen finstere Gewalten UnS auch zur Stund' aus Oesterreich, Bleibt Ihr für uns nur treu die Alten, Die Alten bleiben wir für Euch!
Noch alles hat ein End' genommen, Die Welt ist rund und muß sich dreh'»! Und bi« die Schwalben wieder kommen — Giebt's auch für uns ein Wiederseh'n!
* Stuttgart, 28. September. Eine köstliche Perle amtlichen Humors, wie er sich noch ab und zu in Schwaben vorfindet, möge der Mit- und Nachwelt nicht vorenthalten werden. Der zweite Beamte einer Bezirksstelle, welcher Heuer im Mai sich verheiratet und aus diesem Anlaß einen Urlaub erhalten hatte, kam im Juli um den üblichen Sommerurlaub ein. Sein Herr Amtsvorstand befürwortete dieses Gesuch bei der vorgesetzten Behörde mit dem wohlwollenden Bemerken: Zwar habe Herr N. N. erst kürzlich anläßlich seiner Verheiratung Urlaub gehabt; da man aber meistens nur einmal heirate und mit einer Hochzeitsreise nicht blos Vergnügen, sondern auch Anstrengung und Aufregung verbunden sei, so werde das Urlaubsgesuch empfehlend vorgelegt. Die vorgesetzte Behörde hatte denn auch ein Einsehen und genehmigte das Gesuch
• Mannheim, 27. September. Bei den Stadtver- ordnetenwahlen der zweiten Klasse siegten die vereinigten Nationalliberalen und Ultramontanen.
Mülhausen, (Els.) 27. September. Die Spinnerei und Weberei Bauch er in Mülhausen brannte gestern vollständig nieder. Zwei Arbeiter kamen in den Flammen um.
* Rochlitz (Böhmen), 27. September. Hier erstach der verheiratete Brunnenmacher Seidel seine Geliebte aus Eifersucht. Der Mörder hat sich dem Reichenberger Gericht gestellt.
Arbeiterbewegung.
Mainz, 28. September. Der Streik in der Rheinischen Möbelfabrik wurde gestern nach zweistündiger Verhandlung vor dem Vorsitzenden des Gewerbegerichts, Herrn Rechnungsrat Amend, in gütlicher Weise beigelegt und wurde die Arbeit heute morgen von den Ausständischen wieder ausgenommen. Rach der Vereinbarung leistet der Fabrikant, Herr Jourdan, auf den Rückersatz sämtlicher Vorschüsse beziehungsweise des bei den Akkordarbeiten entstandenen Defizits in Höhe von 2000 Mk. unter der Bedingung Verzicht, daß die Leute bis zum 1 Januar 1900 bei ihm in Arbeit bleiben, wer früher austritt, geht des Anspruchs auf dieses Zugeständnis verlustig. Ferner soll bei der Akkordarbeit alle 3 Monate abgerechnet werden. Ergiebt sich hierbei, daß mehr an wöchentlichem Abschlag gezahlt worden ist, als der Arbeiter nach dem vereinbarten Akkordsatz zu empfangen hat, so behält sich Herr Jourdan das Recht vor, in jedem einzelnen Falle auf die Rückforderung des- jenige Betrages eventl. zu verzichten, welcher über den Akkordsatz hinaus bezahlt worden ist. Auch soll den Arbeitern das nötige Arbeitsmaterial jederzeit in ausreichendem Maße zur Beringung gestellt werden.
Universitäts Nachrichten.
— Der Direktor der Veterinär-Anstalt Prof. Dr. Georg Pflug in Gießen hat aus Gesundheitsrücksichten seine Pensionierung beantragt.
— In Lund starb, wie die „Vossische Ztg." meldet, Karl Gustav Thomson, Professor der Naturheilkunde an der dortigen Universität, der sich um die J> sektenkunde hervorragend verdient gemacht hat. Er hatte eine fast halbhundertjährige Arbeit auf dem Gebiete der Eutorno- logie aufzuweisen. An erster Stelle galten seine Forschungen den Insekten Skandinaviens. — Universitäts-Professor Dr. Puschmann in Wien ist gestorben.
Theater.
Wien, 27. September. Die Eröffnung von Arthur Krupps Arbeitertheater in Berndorf gestaltete sich heute durch den sechsstündigen Aufenthalt des Kaisers am Orte zu einer schönen Feier, die den Bewohnern des reizenden Triestingthales und besonders der Kruppschen Arbeiterschaft lange in der Erinnerung bleiben wird. Der Kaiser fuhr schon mittags mit dem Hofzuge nach Berndorf und besichtigte zunächst alle Fabrikgebäude, Wohlfahrtsanstallcn und Arbciterhäuser, bis es Zeit wurde, das Theater zu besuchen. Uuterdesien fuhren von Wien mit einem Sonderzug 500 Gäste Krupps nach Berndorf und kamen mitten in den lebhaften Festtrubel hinein. Straßen, Brücken und Gebäude waren mit Fahnen, Reisigguirlanden, Blumen, Büsten des Kaisers, Reichs- und Landcswappeu, Teppichen, Lorbeerbäumen geschmückt. Die Arbeiter bildeten in Feuerwehruniform Spalier. Auf drei Schaubühnen
waren Arbeit, Bildung und Frieden malerisch veranschaulicht. Prächtige Arbeitergestalten standen als Fahnenträger auf hohen Sockeln, aus denen geschmückte Masten ragten. — Der Kaiser blieb im Theater bis zum Schluß des vreraktigen Lustspiels von Karlweis „Der kleine Mann", dem ein von Girardi prächtig gesprochener Prolog voranging. Girardi erschien als Berndorfer Arbeiter und setzte den Zweck des Theaters im Plauderton auseinander. Nach der Theatervorstellung theilte sich der Borhang noch einmal und unter den Klängen der Berndorfer Feuerwehrkapelle stürmte die ganze Berndorfer Arbeiterschaft, 4000 Männer, Frauen und Kinder über die Bühne, indem sie unter Hochrufen Lorbeerkränze nicderlegten. Zuletzt bereitete auch das Publikum dem väterlich-freundlichen Kaiser eine Ovation. — Dann fuhr der Kaiser tns Kruppsche Schloß und nahm dort Erfrischungen ein, worauf die Abfahrt erfolgte. Arthur Krupp bewirtete seine Gäste in fürstlicher Weise, schon auf der Hinfahrt, im Theater und ebenfalls auf der Rückfahrt, bei der die prächtige Beleuchtung des Thals den scheidenden Fest- gästen einen letzten schönen Eindruck hinterließ._____________________________
Kunst und Wissenschaft.
Dom Sprachvereine. Schon im Jahre 1888 beschloß der Allgemeine Deutsche Sprachverein, eine Verdeutschung entbehrlicher Fremd- Wörter aus der Sprache der Aerzte und Apotheker herauszugcben. An den Vorarbeiten hierzu beteiligte sich eine große Anzahl Fachmänner aus dem Deutschen Reiche, Oesterreich und der Schweiz. Mit der Sammlung und Sichtung des reichen Stoffes ward Oberstabsarzt 1. Kl. Dr. Otto Kunow zu Neu-Ruppin betraut, und nach sorgfältigster Nachprüfung auch seines Entwurfes erschien das Merkchen, eine Frucht zehnjähriger Arbeit, unter dem Titel: Die Heilkunde, als achtes der vom Sprachvereine veröffentlichten Verdeutschungsbüchlem. In der Einleitung weist Kunow mit Entschiedenheit den oft erhobenen Einwand zurück, der zwischenländische Verkehr verlange unbedingtes Festhalten der Aerzte an den fachwissenschaftlichen Fremdwörtern. „Von 1000 deutschen Aerzten", sagt er, „stehen kaum 10 in schriftlichem Verkehre mit anderen Ländern, nur ganz besonders Bevorzugte sind in der Lage, die ausländischen Fachzeitschriften oder Lehrbücher zu lesen, endlich aber sind die Fachausdrücke der fremdländischen Gclehrtenwelt keineswegs immer die nämlichen, die wir so geläufig im Munde führen." — Den Wert jener Verdeutschung hat der vorige preußische Kultusminister Dr. Boffe in nachdrücklicher Weise dadurch anerkannt, daß er dieses Merkchen „beamteten und nichtbeamteten Aerzten zum Gebrauche bei Ausstellung amtlicher Zeugnisse" empfohlen hat. Hoffentlich findet er Nachfolge bei den Behörden der übrigen Bundesstaaten.
* Berlin, 28. September. Heute vormittag gegen 11 Uhr wurde in den Räumen des Abgeordnetenhauses der zu heute einberufene internationale Geographen.Kongreß eröffnet. Zahlreiche hohe Persönlichkeiten und viele Gelehrte wohnten der Feier bei. Reichskanzler- Fürst Hohenlohe hielt eine Begrüßungsansprache, in welcher er, nachdem er den Kongreß auf deutschem Boden willkommen geheißen, auf die wichtigen Unternehmungen hinwies, welche das Reich gern unterstütze. Des weiteren betonte er, daß die Arbeiten der Berliner Tagung sich auf alle Zweige des geographischen Wissens erstrecken und durch die Anregung und Organisation eines internationalen Zusammenwirkens wei- teren Fortschritten die Bahn ebnen würden. Besonders bedeutsam werde sich dies für die Erforschung der Süd-Polargebiete, welche nach nahezu 60jähriger Pause England und Deutschland durch ihre in der Vorbereitung begriffenen Expeditionen von neuem in die Hand zu nehmen entschlossen seien, erweisen. Die Abmachungen, die auf dem Kongreß getroffen würden, würden auf lange hinaus ein Zusammenwirken herbeiführen, welches in gleichem Maße dem Fortschritt der Wissenschaft diene, wie der friedlichen Annäherung der Nationen bei den Werken der Civili- satiou und der Kultur. Der neue Kultusminister Dr. Studt betonte in seiner Rede die historische Entwickelung und die wissenschaftliche internationale Bedeutung der Geographie. Als der Minister auf der Tribüne erschien, ging eine lebhafte Bewegung durch das Haus. Bürgermeister Kirschner hielt eine streng sachliche Rede, während Freiherr von Richthofen eine eingehende Uebersicht der Entwickelung, der Erfolge und der künftigen Aufgaben der Geographie in unserem Jahrhundert gab. Gegen 12 Uhr trat eine kleine Pause ein. Nach Schluß derselben hielt den ersten Vortrag Professor Chum über die Südsee-Forschungen der Valdivia-Expedition. Nach ihm sprach der Fürst von Monacco. Er wurde von der Versammlung mit lebhaftem Beifall begrüßt. Seine Rede hatte seine Untersuchungen in den nordischen Gewässern zum Thema. Gegen IVe Uhr schloß die erste Sitzung.
— Jede neue Lieferung der schönen in neuer, wohlfeiler Ausgabe erscheinenden Bidet in Bildern von Julins Schnorr von Carolsfeld, vollständig in 10 Lieferungen ä 1 Mk (Verlag von Georg Wigand in Leipzig) bereitet neue Freude. Soeben sind uns die Lieferungen 3, 4 und 5 zugegangen. Von den Schnorr'schen Bildern ist jedes für sich ein vollkommen schönes Werk, und zahllos sind sie schon einzeln in Schulen oder als Wandschmuck in Häusern verbreitet. Man wendet vielleicht ein: Ja, aber die „Bibel in Bildern" hat keinen Text, nur einen oder mehrere Sprüche. Das ist wahr, sie hat bei jedem Bilde nur soviel Text, wie zu dessen Erklärung nötig ist; allein sie will auch eben nicht mehr sein, als sie ist, eine Bibel in Bildern, eine Bildergalerie. Einem solchen Bilderbuche läßt sich kein anderes an die Seite stellen, und ein solches ist die Schnorr'sche Bilderbibel, und darum ist sie ein echter, wahrer Hausschatz, der wertvoll bleibt für Kind und Kindeskind.
Wetterbericht vom 29. September 1899.
Ein umfangreiches Depressionsgebiet bedeckt die größere Wefihälfte des Erdteils, indem sich eine Furche niederen Druckes von Skandinavien, wo das Haupt-Minimum liegt, über die Nordsee, Nord-Westdeutschland und Frankreich bis zum westlichen Mittelmeerbecken erstreckt. Hoher Druck lagert im Südosten des Erdteils. Diese Wetterlage bedingt für unser Gebiet südliche Winde und für dav Alpen-Vorland Föhnlage. Dabei steht die Temperatur bei uns ziemlich hoch, und ist der Himmel nur mäßig bewölkt. Beim Durchziehen der vorher erwähnten Furche wird aber auch in Süddeutschland rascher Witterungswechsel eintreten. — Voraussichliche Witterungl Zunächst wieder vorübergehend trübes Wetter mit Abkühlung und zeitweisen Niederschlägen.
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