Ausgabe 
30.5.1899 Erstes Blatt
 
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bekannte Dichter, deren Werke genügenden Raum vorr^ gesetzt einen passenden Platz in der Feftzeitung (hfl® würden. Alle diese Damen und Herren seien dS

verlieren, wird viele zum vorzeitigen Abbrechen der Kur veranlassen. Dem muß vorgebeugt werden. Alle öffentliche Fürsorge, auch die weitestgehende, welche in Deutschland durch die sozialpolitische Gesetzgebung ermöglicht ist, und wenn sie gesetzlich vorgeschrieben würde, vermag das Für­sorgebedürfnis in seiner Gesamtheit nicht zu decken; ein Teil wird stets der Wohlfahrts- und Wohlthätigkeitspflege überlassen bleiben müssen; auch wäre es gar nicht zweck­mäßig, die Wohlthätigkeit dadurch zu unterbinden, daß man 100 v. H. des Bedürfnisses durch öffentliche Leistungen deckt.

halb freundlichst aufgefordert, Poesien ernsten und heiteiei Inhalts, mit oder ohne Bezug auf das Schützenwesen, unD Vaterstadt u. s. w., hochdeutsche oder Dialektdichtunz^ humoristische Dialoge u. dgl. vertrauensvoll an die $ daktion, Nordanlage 21III, einzusenden.

** Radrennen. Nach regenreichen Tagen zeigte gestrige Sonntag ein etwas freundlicheres Gesicht; auch dasMailüftl" etwas kühl über das Lahnthal V.v unterstrich, so hatte sich doch ein schaulustiges und spird freundliches Publikum auf der Rennbahn an der Hardl eingefunden, um dem ersten diesjährigen Nadwettfahin

** Gelegentlich des bevorstehenden Schützenfestes soll <» Festzeitung in sechs Nummern ausgegeben werden, der« Verlag die v. Münchow'sche Druckerei übernommen M 2ßenn nun auch schon eine ganze Reihe einheimischer-Di arbeiter für Ernst und Humor gewonnen sind, so blitt3 doch sicher im Verborgenen noch viele der Redaktion

Zollabfertigungsstelle am Bahnhof ist mit e

Jer. 160 an das Stadt-Fernsprechnetz angeschlost« worden.

Deutsches Deich.

Berlin, 28. Mai. DerLokal-Anzeiger" meldet aus Riga: Die hiesigen Excesse scheinen nicht lokaler Natur zu sein. Es handelt sich vielmehr um eine Aufreizung der Arbeiter durch intelligente Elemente, die weiter um sich greift. So haben genau dieselben Ausschreitungen und Straßen-Krawalle in Libau stattgefunden. Dieser Tage ist der Gouverneur von Kurland dort ^persönlich eingetroffen, um selbst Untersuchungen anzustellen und Maßnahmen zu treffen. Zwischen den strikenden Arbeitern und denjenigen, welche die Arbeit fortsetzten, kam es zu blutigen Schlägereien. Am Freitag sind zwei schwer verwundete Arbeiter gestorben, während viele Verwundete in ihren Wohnungen verpflegt werden müssen. Eine große Drahtfabrik hat ihre Arbeiten wieder ausgenommen, doch befürchtet man, daß es nicht lange andauern wird.

Koloniales. Den Erfolg der deutschen Stras- expedition nach Jtsch au bestätigt auch Bischof Anzer durch ein Telegramm aus Tsining vom 8. April an den Gouver­neur in Kiautschou, Kapitän zur See Jaeschke:Die Be- ' setzung von Jtschau macht Eindruck. Danke herzlichst und i wünsche besten Erfolg." Laut telegraphischer Mitteilung ist I die nach Jtschaufou gesandte Expedition von dort nach Tsintaufort zurückgekehrt. Der russischen Telegraphen­agentur wird aus Tschifu gemeldet: Die Diamantgruben nn Bezirk Jtschau in der Provinz Schantung, die bisher chinesisches Eigentum waren, sind von einer deutschen Firma angekauft worden. Die Gruben sind insofern wichtig, als I fie Diamanten für die Glaser und Schleifer in ganz China I liefern.

Samoa. Die Samoa-Kommission hat am 16. Mai I

^ste Sitzung gehalten, und stundenlang mit dem I Oberrichter beraten, lieber das Ergebnis ist nichts in die I Oeffentlichkeit gedrungen. Einer Washingtoner Drahtunq I derMormngpost" zufolge verlautet, Admiral Kautz sei ab- I berufen worden wegen seines jüngsten indiskreten Briefes I an einen Freund in Amerika, worin er auf die Schwieriq- I reiten hinwies, auf die er in Samoa gestoßen sei, und sagte, I er glaube nicht, daß er indiskret handle, wenn er die Deut- I scheu für den Aufstand verantwortlich mache. Die Deut- I schen bereiten jetzt ihre Entschädigungsansprüche vor. Eine Firma verlangt 60,000, andere Deutsche 20,000 Dollars Mataafa erklärt, er habe den Berliner Vertrag respek­tiert; an der Erhebung seiner Häuptlinge sei nur die un- I gerechte Entscheidung des Oberrichters schuld. Er habe seinen Leuten verboten, auf Europäer zu feuern, sonst I wären viele Blaujacken aus dem Busch heraus erschossen I worden, ehe sie es sich versehen hätten.

Pans, 28. Mai. Gestern abend fanden hier große ??brsammlungen statt, in welchen die Arbeiterführer die Arbeiter der Weltausstellung aufforderten, unverzüglich von den Unternehmern eine Ibprozentige Lohnerhöhung zu fordern oder die Arbeit niederzulegen. Eine Resolution m diesem Sinne wurde angenommen. Die Forderungen der Arbeiter werden heute den Arbeitgebern mitgeteilt und von ihrer Antwort wird es abhängen, ob morgen die ganze Thatigkelt in der Weltausstellung niedergelegt wird.

Madrid, 28. Mai. 30000 Menschen erwarteten gestern am Bahnhofe die Leiche Caste!ars. Die Uebertragunq derselben nach dem Kammergebäude gestaltete sich zu einer großartigen Kundgebung. Unter den Republikanern herrscht große Unzufriedenheit, weil der Kriegsminister den Anqe- hongen des Heeres verboten hat, in Uniform an dem Be­gräbnis terlzunehmen.

28. Mai. Dem Zaren gehen täglich aus­führliche telegraphische Berichte über die Beschlüsse aus dem Haag zu. In ministeriellen Kreisen spricht man davon, der bekannte englische Journalist Stead habe vom Zaren 50000 Rubel für seine eifrigen Bemühungen um die Friedens-Propaganda erhalten.

Alexandria, 28. Mai. Die Pest greift rapide um sich.

menschlichen Gestaltung der Kriegsführung und der Einsetzung von Schiedsgerichten der Fall sein. Die Konferenz dürfte demnach in dieser Richtung wertvolle und wirksame Beschlüsse fassen. Was die Frage des Schutzes des Privateigentums zur See während des Krieges betrifft, so sollen sich ziemlich weitgehende Meinungsverschiedenheiten ergeben haben. Mehrere Delegierte sind nämlich der Ansicht, daß diese An­gelegenheit nicht in den Rahmen des von den Mächten an­genommenen Konferenz-Programmes gehöre, während andere betonten, daß diese Frage sich in die Gruppe der Maßregeln zur Humanisierung des Krieges einfügen ließe. Die Er- I orterung dieses Gegenstandes werde gewiß weiter verfolgt werden, und wahrscheinlich werde bald näheres darüber in he Oeffentlichkeit gelangen. Man weiß genugsam, daß England allen Bestrebungen, den für den Landkrieg durch-

I geführten Schutz des Privateigentums auf den Seekrieg I auszudehnen, entschieden widerstrebt. Was die Schieds- gerichtsfrage betrifft, so entwickelte in der Freitagssitzung der dritten Kommission ihr Vorsitzender, der Franzose Bour-

I geois, daß es wünschenswerter sei, auf friedliche Mittel I zurückzugreifen, um Streitigkeiten zwischen den Völkern zu schlichten, als deren Lösung auf dem Wege der Gewalt vor-

I zunehmen. Der englische Bevollmächtigte Paunceforte be- I antragte, die Kommission möge unverzüglich die Frage der I Errichtung eines ständigen Schiedsgerichtshofes beraten. Da I jedoch die Kommission der Meinung war, daß die vom Vor­sitzenden vorgeschlagene Reihenfolge in der Besprechung der verschiedenen Fragen innezuhalten sei, so zog Pauncefote seinen Antrag zurück. Uebrigens sind Versuche gemacht worden, die armenische, die mazedonische, die finländische

I jjnb anbere Fragen vor bas Forum ber Konferenz zu bringen. Doch hat biefe von Anfang an bie Weisung, sich in ihren Beratungen streng an bas letzte Runbschreiben bes Grafen Murawiew zu halten unb keine innerpolitische Frage irgenb eines Staates in ben Bereich ihrer Erörterung zu ziehen.

I Denn wenn bie Konferenz von biefer Regel abwiche, würbe 1 sie einen Berufungsfall schaffen, ber zahlreiche Schwierig­kelten veranlassen würbe. Der Empfang von Delegationen ber betr. Völkerschaften, bie feierliche Überreichung von Denkschriften usw. ist also unmöglich, was aber die ver- schiebenen Aktions- unb Agitationsausschüsse nicht abgehalten hat, Delegierte nach bem Haag zu schicken, denen die Auf­gabe zufällt, die Konferenzdelegierten privatim für ihre Interessen zu bearbeiten. Selbstverständlich kann die Friedens­konferenz auch nicht hindern, daß derlei Schriftstücke, deren feierliche Überreichung unmöglich ist, ihren Mitgliedern auf dem Wege durch die Post zugestellt werden, und so werden denn bie Delegierten derzeit mit einer Unmasse von Flug­schriften und Petitionen überschwemmt. Ganz offenbar I E die Berichterstattung einiger englischer und amerikanischer Blätter über die Haltung Deutschlands auf der Friedens­konferenz tendenziös gefärbt mit der deutlichen Absicht, Ver­stimmung zwischen Deutschland und Rußland zu erregen. Danach bilde Deutschland gewissermaßen den Führer einer aus den Dreibundmächten und der Türkei bestehenden Koalition, welche die Bestrebungen der Konferenz von vornherein unwirksam machen sollen. Mit Nachdruck wird indes von Berlin aus davor gewarnt, solchen Aus- I ftrenungen Glauben zu schenken. Einigermaßen überraschend ist die Meldung mehrerer Blätter aus I dem Haag, Präsident von Staat habe eine weitere Ein­schränkung der Oeffentlichkeit in dem Sinne beantragt, daß I auch die bisherigen Mitteilungen des Redaktionsbureaus der Konferenz über die Arbeiten der letzteren fortan unterbleiben I sauen. Der Antrag des Barons Staal habe jedoch nur bei den französischen Delegierten Unterstützung gefunden und sei bei allen anderen auf so entschiedenen Widerstand ge­stoßen, daß die Russen den Antrag zurückziehen mußten.

Paris, 28. Mai. Der Minister des Innern ist gestern abend benachrichtigt worden, daß die nationalistischen Führer und die Antisemiten im Einvernehmen mit mehreren hoch­gestellten Militär-Personen in einem geheimen Schreiben an ihre Anhänger dieselben aufgefordert haben, sich morgen und nächsten Samstag auf mehreren öffentlichen Plätzen von Paris zu versammeln. Es soll sich um nichts weniger als I um eine Erneuerung des Putsch-Versuches DöroulZdes und Huberts gehandelt haben. Mehrere Verhaftungen wurden in der Angelegenheit in der Provinz vorgenommen. I

Paris, 28. Mai. Die Revision des Dreyfus- I Prozesses erscheint nunmehr gesichert. Die Schluß-! antrage des Oberstaatsanwalts Manau lauten gleich denen des Berichterstatters und des Advokaten Mornard auf Revision oes Dreyfus-Prozesses mit Verweisung der Sache vor ein I neues Kriegsgericht.

I , ** Carlschulh-Abend. Vor gut besetztem Hause di- s ck » 9abend Herr Carlschulz seinen bum<4 I f $ e h Ab end mit dem allerbesten Erfolge.

feine musikalische, wie rhetorische Vortragsweise ist un4 nn ücrEat ben Endigen Bühnenkünstler, dr­alles durchaus deszent, trotzdem voller Humor. j, | Publikum hat sich ganz prächtig amüsiert unb durch ruh' I eu.beuwollenben Beifall das Programm verdoppelt, benn t teitnnfligft entsprach Herr Carlschulz dem stürmische k I fCI?er Hörer. Seine Partnerin, Fr. Fedora SdroM- I Anteil an dem Erfolge des Abends, bei der Begieiw I folgte sie uut Geschick den, im humoristischen Vortrag J I ermüdlichen kühnen Sprüngen des Sängers. Die So!» I " Ovaren mit Geschmack gewählt und gut Oorgeto Hoffentlich hat die Künstlerin nicht bei allen ihren Konzir I abenden em so widerspenstiges Pianino zu bekämpfen I , Litteratur-VortrLge. Wir verweisen (siehe Jnsei:, I unsere Leser auf die am Mittwoch dem 31. dss. Mts. « ginnenden Litteratur-Vorträge von Frl. Dr. <5l!i (Darmstadt) Die Dame absolviert alljährlich» Darmstadt und Frankfurt größere Vortragscyclen über ft schemungen der modernen Belletristik, und hat in m schiedenen größeren Städten (Berlin, Hannover, WieSbada Gotha, Karlsruhe, München, Antwerpen rc. rc) stets e größtem Erfolge gesprochen. Im verflossenen Winter fanta ! ihre m Worms daselbst in der Aula des Gymnasiumsö gehaltenen Vorträge überZola" undHauptmann" n sehr zahlreiches, gewähltes Publikum und die einmütige S» erfennung der Wormser Presse. Aus den Wunsch schiedener Interessenten ist für Gießen die Nachmittags^ von 45 Uhr gewählt worden.

*e Akademischer Gesangverein. Fest - Konzert m Mittwoch dem 14. Juni, abends 5 Uhr, in ©teiui Saal. In diesem Jahre sind 100 Jahre verflossen, [tu Haydns erhabenes OratoriumDie Schöpfung" erfttu Male zur öffentlichen Aufführung gelangte. @iier fold)en Seit zu gedenken, ist Pflicht jeder musikalischr Körperschaft von Bedeutung, deßhalb veranlaßte auch un^ei nie rastender Universitäts-Musikdirektor Trautmann lei Akademischen Gesangverein, eine Säkularfeier zu verir stalten. Diese Feier wird selbstredend in einer AusfUhrn, oeS Oratoriums bestehen, und zwar in einer muftergütigr, Denn schon feit Monaten ist der Akademische Gesangvern in fleißigstem Studium bestrebt, seine große Aufgabe, er sich gestellt, würdig zu lösen. Hervorragende Solistr deren Namen wir in den nächsten Tagen oeröffentlüta werden, haben ihre Mitwirkung zugesagt, und so ist bm; uues so sorgfältig vorbereitet, daß an einem groit: musikalischen Erfolge nicht zu zweifeln ist. Aber auch i; oaS pekuniäre Gelingen darf keine Besorgnis entstchr Gießens musikalisches Publikum kann solche Gelegenheit ni vorübergehen lassen, sondern wird sein Interesse für uic Kunstleben durch vollzähliges Erscheinen beweisen. Challier liegt der Plan des Saales aus, unb köwv dort jetzt schon Vormerkungen auf Sperrsitze (3 Mk.) ai geführt werden.

Ausland.

O c. ®i'n- £8-?Zai- Die bayrischen Offiziere der Militär- Luftschiffer-Abteilung, der Oberleutnant Sämme und der Leutnant Bl am sind gestern abend mit ihrem Ballon hier eingetroffen.

Budapest, 28. Mai. Hier cirfuliert das Gerücht, daß sowohl Szell wie Graf Thun bereits am vergangenen Alltag ihre Demission angeboten hätten; ebenso soll die Stellung des Grafen Goluchowsky ernstlich erschüttert sein. Im liberalen Klub erklärte Coloman Szell, die Re­gierung werde in der Ausgleichsfrage unter feiner Bedingung nachgeben und keinerlei Konzessionen machen.

Oesterreich-Ungarn. Die gesamte politische Welt beider Halsten der Monarchie blickt mit größter Spannung ber öom JUifer zu fällenden Entscheidung in ber Aus- bichskrisis entgegen. Dabei greift immer mehr bie Auffassung um sich, daß es sich für den Grafen Thun qar nicht um Szells Formel, fonbern vielmehr um ein aus aHerlei innerpolitischen Grünben inszeniertes Manöver hanble, namentlich um sich einenschönen Abgang" zu sichern, bei dem seinmannhaftes" Auftreten gegenüber den ungarischen Forderungen nur seinen Rückzug vor den unbesiegbaren Schwiengkeiten der inneren Lage Oesterreichs verdecken solle. In tschechischen Kreisen betrachtet man das Kabinet Thun als gefallen, und nimmt an, ein Beamtenministerium werde äUL.^lrAf.ü^un9 des Ausgleichs gebildet werden, welches nach Erledigung des letzteren von einem Ministerium ber Achten abgelost werben soll. - Die nächste Woche wirb müssen^ Entscheibung über Thuns Schicksal^bringen

281 c Die gesamte liberale Presse ver- Aufruf von bem klerikalen Ausschuß, in X i « h n Bevölkerung aufgefordert wird, an der R i e s e n - : Kundgebung theilzunehmen, welche morgen ftattfinben j T)?rp$nnHInn28ti1 ?* fp^sche Kolonie hat eine

®eleg att o n na JDla bri b abgefanbt, bie einen vrackt- üollen Kranz überbringt unb an ber Beisetzung CastelarS tellnehmen wirb. In Brüssel selbst wirb auLbem ein Trauergottesblenft für Castelar ftattfinben. B

Niederlande Die vertraulichen Besprechungen ber Dele- Friebenskonferenz haben, wie au« dem Haag berichtet wirb bas erfreuliche Ergebnis gehabt, daß sich tue Aussichten für eine erfolgreiche Tätigkeit einiger- gebessert haben. Dies soll allerdings nicht bezüglich der Beschränkung der Rüstungen, sondern nur bezüglich ber |

I Gestern sind hier sechs Pestfälle konstatiert toorbttr j vermögenden Familien verlassen die Stadt.

| Lokales und Provinzielles."

Gießen, 29. Mai 189c

* Aus dem Gerichtsdienst. Durch Entsckliek>. \ h°rz°gl,chen Ministeriums der Justiz ist der Ger^ch"^ Pfeiffer m Friedberg bis auf weiteres mit Wabrn^' der Dienstverrichtungen eines Amtsanwalts bei dem 5 herzoglichen Amtsgericht Mainz und der G-ri^» Jost >» G--n mit Wahrnehmung solcher bei btn b"

"tä9e^t£n ®ie6C"' Hung» und stich J

* ernannt wurde am 24. Mai l. Js. der sßi ^artin David Singer zu Seligenstadt zum komnnssanatsgehilfen. 6

r c ** .Anläßlich des Flottenaufrufs vom ^ahr? k

fanöen selbigmal in Gießen verschiedene Vers«? lungen statt, in denen man sich über den üeröffjj? Aufruf an die Bewohner Gießens aussprach. Ä1 ©arten kam es einmal zu einer scharfen Auseinande^ über den Wert und Unwert einer Flotte überhand'

Spießbürger protestierte lebhaft gegen' r, Seeflotte indem er zu wiederholten Malen während Rede im Brusttöne der Ueberzeugung ausrief:Was Ihr nut einer Seeflotte, erst müssen wir eine fianbh Än!" ann fÖnnCn toir Ql8 u°ch an eine L

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Mitglieder der hat Anrecht ans Vanderpreis n und dritte je « MDuill'G Frankfurt 4 3 Gießen 4 Mn äber 4000 Met Mer: Theod. Zweiter: Karl. Dritte Fah^i g der Mascha di 2000 Mete:. ; Mer: MH. 0 Otto Stigma H. Doenges-t fahren mit 1 Werte von 60,2 wb J. Snschi Dvggiv-Turin Dritter: Sach 3 Set. Dani machern. 3 E Erster: J.Se Otto Stegm Karl Duill-

ung der Reni Verteilung stat

** Hunde- die am 15. uni HiindeausMn raffen besteht au fiatt für Äernha Krecktvitz, Mi t?>rer)l)oMr, De Bracken, Schwe^ hnnde unb Da' Leonberger und Collies; Arth Hunde, Spitze,

ZeilM

In unser i üngetragen, da Witwe in ihrem verstorb Hnndelsgewerb Firma,Jakob

Lich, am 21 __Zroßherzog

. unser H y* da Dogt VII, 9

& '^ihechen Firm uettersührt.

^ich, am 27.

-Sq-i, K iseS

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