(Fueros) der einzelnen Provinzen zu überwachen und zu pflegen. Die Abschaffung oder wenigstens die geplante Aufhebung dieser Sonderrechte gewiffer Landesteile hat seit Jahren, namentlich im Baskenlande, in Aragon, Galicia, Navarra und auf den Balearen-Inseln viel böses Blut gemacht. Die neue Maßregel dürfte zur Beruhigung jener Gebiete wesentlich beüragen.
Afrika. Die Regierung des Transvaal hält es für notwendig, den mehr oder minder verantwortlichen britischen Politikern einen deutlichen Wink zu geben. Aus Pretoria bringt der Draht nämlich folgende Meldung: „Die Erörterung, die im englischen Unterhause vor kurzem über die Angelegenheiten in Transvaal stattfand, rief in den hiesigen Regierungskreiseu Verdruß hervor. Es wird der Empfindung Ausdruck gegeben, daß die hiesige Lage den verletzenden Ton einiger Mitglieder des Unterhauses nicht rechtfertige, und daß dieser den im Zuge befindlichen friedlichen Unterhandlungen über die Einführung von Reformen entgegenwirken dürfte."
NewYork, 28. April. Gestern abend hat in Kirksville im Staate Missuri ein Cyklon gewütet, der furchtbaren Schaden anrichtete. 400 Häuser wurden niedergerissen. An vielen Stellen brach Feuer aus. Unter den Trümmern der Häuser liegen zahlreiche Personen. Man glaubt, daß die Zahl der Toten und Verwundeten nahezu 1000 beträgt. 25 Leichen konnten noch in der Nacht geborgen werden. In Newton wurden durch den Sturm 15 Personen getötet.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, 29. April 1899.
** Gießener Taschenbuch. Als Beigabe zum Gießener Anzeiger erhalten die verehrlichen Leser desselben im Laufe kommender Woche vorgenanntes Heft kostenfrei zugestellt, welches neben einem Kalendarium und Raum zu Notizen die Sommerfahrpläne, wichtige Verkehrsnotizen und manches sonst wissenswerte bietet. Der dem Hefte angehängte Jnseratenanhang bestberufener Firmen sei freundlicher Beachtung hiermit empfohlen. Wir hoffen, daß das mit mancher Mühe zusammengestellte Verkehrsheft sich als zweckdienlich und nützlich erweist, und damit den Beifall unserer verehrlichen Leser erwirbt. Für Gießen und Umgegend wird das Taschenbuch besondersausgetragen. Post- abonnenten, deren Adresse uns leider nicht bekannt ist, wollen, sofern ihnen daran gelegen ist, das Gießener Taschenbuch zu erhalten, solches vom Verlage (Brühl'sche Druckerei) abfordern.
** Von der Universität. Bei der heutigen Immatrikulation, der ersten des Sommer-Semesters, wurden 168 Studenten neu immatrikuliert. Bei dieser ungewöhnlich hohen Ziffer besteht gute Aussicht, daß die Besuchszahl des vorigen Sommer-Semesters, bisher der höchsten, die Gießen zu verzeichnen hatte, noch wesentlich übertroffen wird.
** Vom höheren Lehramt. Durch Entschließung Großh. Ministeriums des Innern vom 22. April l. I. wurden die Lehramts-Accessiften Ludwig Dörr in Obe,-Ingelheim, Dr. Christian Waas in Friedberg, Fritz Loos 11 Gießen, August Klein in Darmstadt, Hugo Schaumberger in Neu-Isenburg, Dr. Georg Rausch in Schotten, Fricorich Frenz in Lauterbach und Fritz Bernhardt in Mainz zu Lehramtsaffessoren ernannt.
*• Aus dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 19. April ds. Js. ist der Großherzogliche Regierungsaffessor Ernst Werner in Darmstadt mit Aushilfeleistung bei Großherzogi. Kreisamt Darmstadt beauftragt worden.
*♦ Generalmajor und Kommandeur der 49. Infanterie- Brigade, Herr von Ploetz, ist hier eingetroffen und im Hotel „Großherzog von Hessen" abgestiegen.
** Mozarts Operette „Bastien und Bastienne", welche hier am 3. und 4. Mai zur Aufführung kommt, und über die wir schon im gestrigen Feuilleton kurz berichtet haben, hat, wie uns von unterrichteter Seite mitgeteilt wird, eine äußerst interessante Vorgeschichte, die wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Das Libretto der Operette rührt nämlich im Grunde von Jean Jacques Rousseau her, der im Jahre 1749 als Dichter und Komponist einer Oper „Le devin du village“ (Der Dorfwahrsager) auftrat. Sie wurde in der Pariser Oper aufgeführt, und zwar mit so großem Erfolge, daß Ludwig XV. sie auch auf dem königlichen Theater in Fontainebleau sich und der Pompadour vorspielen ließ. Das Liebespaar hieß bei Rousseau „Colin" und „Colette". Drei Jahre später wurde in der italienischen Oper in Paris eine Parodie des „Dorfwahrsagers" unter dem Titel: „Les amours de Bastien et Bastienne“ gegeben, die ebensolches Furore machte, wie das Original. Diese Parodie fand nun 1764 ihren Weg nach Wien, und begeisterte vier Jahre später den 12jährigen Mozart zur Komposition. Sein Vater hatte ihn dazu angeregt, als er im Jahre 1767 neuerdings mit seinen beiden musikalischen Wunderkindern in Wien weilte, und sie nur noch mit Neid und Mißgunst betrachtet sah. Eine Aufführung der Operette auf dem Theater wurde versagt, nur im Gartenhause eines Kunstfreundes wurde sie einmal gegeben. Erst 123 Jahre später grub man in Wien die Operette des 12jährigen Komponisten aus, — und alle Welt war nun entzückt von ihren herrlichen Melodien. Möchte sich auch hier in Gießen doch kein Musikliebhaber in der nächsten Woche den hohen Genuß versagen, diese Jugendoper Mozarts kennen zu lernen.
“* Gießener Stadtanleihe. Die Stadtgemeinde Gießen hat eine vierprozentige, fünf Jahre unkündbare Anleihe von 600,000 Mark zu 99,60 Prozent mit der Bankfirma Aron Heichelheim daselbst abgeschlossen. Die Begebung erfolgt freihändig durch das Emissionshaus.
** Omnibus Fahrplan Nendenmge». Der Vorstand der Omnibusgesellschaft teilt uns mit, daß mit den Abänderungen der Fahrpläne der Eisenbahnverwaltungen auch der
Omnibusfahrplan verschiedene Aenderungen erfahren hat und daß vom kommenden Sonntag ab auf der Linie C (von und nach dem Schiffenbergerwald) Oer regelmäßige Betrieb eröffnet wird. Bei günstiger Witterung fahren die Sommerwagen an Sonn- und Wochentagen nach besonderem Fahrplan. Die neuen Fahrpläne sind in Plakat- und Taschenformat bei Herrn Ernst Balser, Mäusburg, sowie bei den Omnibusschaffnern zu haben.
** Die im Gang befindlichen Sammlungen für das Schwesternhaus des Allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege haben den Damen, die sich dieser Mühe unterzogen haben, schon manche erfreuliche Erfahrungen von der Teilnahme, die diesem Werk in unserer Bürgerschaft entgegengebracht wird, eingetragen. Andrerseits sind ihnen schon bei solchen, denen eine genauere Kenntnis der Ver- hältnisse fehlt, mancherlei sehr irrige Urteile entgegengetreten. Man bemängelt z. B. die hohen Kosten des Bauplatzes. Dabei läßt man gänzlich außer Acht, daß der Verein über zwei Jahre nach einem paffenden Bauplatz gesucht, und daß, als er einen solchen zu angemessenem Preis in der Moltkestraße erworben hatte, sich aus den südlichen Stadtteilen ein wahrer Sturm darüber erhob, weil das Haus so entfernt vom Mittelpunkte gelegt werden solle. Damals versprach man dem Verein, wenn er den Wünschen entsprechend einen besser gelegenen Bauplatz erwerbe, werde man für die Mehrkosten schon aufkommen. Der Vorwurf, als ob der Verein mutwillig einen zu teueren Bauplatz erworben habe, ist demnach völlig unbegründet. Von anderer Seite wird getadelt, der Bau sei für hiesige Verhältnisse zu großartig angelegt. Darüber werden aber doch wohl die Herren der Baukommission die feit Jahren diesen Bau auf das sorgfältigste erwogen und vorbereitet haben — es gehören dazu die durch Sachkenntnis und Erfahrung nach allen Seiten berufensten Männer aus den verschiedensten Kreisen der Bürgerschaft — das bessere Urteil haben. Daß man sich bei einem Neubau für die Zukunft vorgesehen hat, nachdem man die Erfahrung hatte machen müffen, daß das alte Schwesternhaus durch das Wachstum des Werkes schon nach 10 Jahren zu eng geworden war, wird jeder Einsichtige nur billigen können. Tatsächlich ist trotzdem schon jetzt der vorhandene Raum fast völlig besetzt. Und dabei sind die Zwecke, denen die Räume dienen sollen, von dem Verein nicht etwa willkürlich und aus überflüssigem Thatendrang herbeigezogen, sondern sie haben sich ihm als Ergebnis seiner Thätigkeit aufgedrängt. Wenn der Verein z. B. eine Anzahl von Zimmern für alleinstehende pflegebedürftige Damen bereit stellt, so entspricht er damit nur einem schon vielfällig an ihn herangetretenen dringenden Bedürfnis. Ebenso, wenn sie den Aerzten der Stadt die Möglichkeit zur Unterbringung einzelner Kranker in beschränkter Zahl bietet. Letzteres rechtfertigt sich umsomehr, als er auf den ihm von berufenster Seite erteilten Rat hin, die Hauptmaffe der Bausumme als Darlehen aufgenommen hat, und er darum angewiesen ist, aus den gezahlten Pflegegeldern die Zinsen zu decken. Als Kuriosum mag noch mitgeteilt werden, daß selbst der Küchenherd Kritiker gefunden hat, denen ein Herd für 800 Mk. ein unerhörter Luxus erschien. Sie haben wohl meist nicht bedacht, daß man für einen Haushalt von 30 bis 40 Per- fönen nicht auf einem Sparherd kochen kann, und daß ein Herd, der im Frühling und Herbst noch die ganze Heizung des Hauses besorgt, ein sehr rentables Möbel ist. Außerdem kann noch verraten werden, daß der H^rd von der Firma Liebau — gratis bretngegcbgn wurde. Im allgemeinen weiß jeder Sachkundige, daß es ganz unmöglich ist, bei einem, solch komplizierten Zwecken dienenden Bau einen ganz genauen Voranschlag aufzustellen. Der Vorwurf: „Ihr hättet Euch nach Eurer Decke strecken sollen", ist überbem einem Verein gegenüber, ber keine eigenen Mittel besitzt, fonbern bei seinen Arbeiten im Dienst ber Wohlthätigkeit auf milbe Spenden angewiesen ist, völlig unangebracht. Der Allgemeine Verein hätte ja feine Sammlung vor Beginn bes Baues veranstalten können. Er hat es nicht gethan, fonbern nur im engeren Kreise bie zunächst nötigen Mittel, meist burch Darlehen, zusammengebracht, unb ist bann ans Werk gegangen in bem guten Vertrauen, baß seine Freunde ihn nicht im Stiche lassen werben. So ist es zu allen Zeiten bei Werken ber Barmherzigkeit gehalten worben. So hat August Hermann Francke in Halle fein Waisenhaus, so hat Bodelschwingh in Bielefelb seine Anstalten gebaut, so geht man jetzt wieber bei Errichtung einer Epileptischen Anstalt in Rieber-Ramstabt vor. Unb bas gute Vertrauen hat noch nie im Stich gelassen, unb wirb auch unser Schwesternhaus nicht im Stich lassen.
** Ein schöner Anblick bot sich gestern abenb gegen 10 Uhr ben Paffanten ber Alicestraße. Die Acetylen- Apparate-Fabrik Gießen hat für bie zweite im Mai b. I. in Cannstabt ftattfinbenbenbe Acetylen-Fach.Aus- stellung ein 21/, Meter langes unb ca. I1/, Meter hohes Transparent verfertigt, bas gestern zum erstenmal erstrahlte. In bem Transparent sinb 800 Flämmchen angebracht unb soll solches, wie wir hörten, auch heute abenb von V210 bis 10 Uhr wieber beleuchtet werben.
Darmstadt, 28. April. Unter bem Vorsitze des Herrn Zimmermeisters und Stadtverordneten Wittmann tagte gestern abenb im „Kaisersaal" eine große Versammlung hiesiger Meister, um über bie Grünbung eines Arbeitgeber® Verbandes zu beraten. Der Verbanb soll als Glieb bes Deutschen Arbeitgeber-Bunbes ben Zweck haben, Mitglieber im Großherzogtum Hessen unb in ber Provinz Nassau heranzuziehen unb als Hauptaufgabe eine Vermittelungsstelle zwischen Arbeitgeber unb Arbeitnehmer, insbesonbere bei Streiks unb sonstigen Differenzen, bieten. Nach Beratung ber Statuten, welche bereits von bem Berliner Bureau festgelegt waren und deren Annahme en bloc erfolgte, wurde einstimmig die Konstituierung des Verbandes ber Arbeitgeber für das Baugewerbe beschlossen. Zum Vorsitzenden
wurde Herr Zimmermeister und Sladtvervrtm-r,.. w h in kl.
Aus der Zeit für die Zett.
H I
r--«rfi
lM»«w .j
333
Hthrnk W gpit
Vor 122 Jahren, am 30. April 1777, wurde schweig Karl Friedrich Gauß geboren, einer b« Mathematiker aller Zeiten, nicht minder berüorranrrP feine Leistungen in der Astronomie unb PhW . 1 reinen Mathematik. Die sehr zahlreichen Werke' des Gelehrten find seinerzeit durch die Göttinger afi f der Wissenschaft aufs neue publiziert worden, am 23. Februar 1855 als Professor uub Direb 1 Göttinger Sternwarte.
und zu Vorstands-Mitgliedern bie Herren ms Gauß unb Mahr, Weibbindermeister Klotz a.2.Urtri^ Meß, Steinhauermeister Karn, Weißbinderu^?^' Glasermeister Anbreß und Schlossermeister Dem Verband traten sofort fast sämtliche in ber lung anwesende Meister bei.
Vor 26 Jahren, am 1. Mai 1873,
starb bet
Markuöaemeinde. J
Dm 22. April. Friedrich Wilhelm Lynker, P-chter,
Mti
Stell«, 29 us Ntw-Hock
riwtlag bttt 2 2 Uhr, W 55 dahin M
4 tzahnädn, 1 ö<butyo etbrne Dtly 1 Aquarium, schrank, 1 fl 7annen<®ielei Möbel.
Bari
Aufgebote.
April: 24. Christian Noll, Friseur dahier, mit illtx
Auszug aus den StandesamtsrrW der Stadt Gießen.
berg, und Dorothea Pauline Auguste Marte Ittiser, Gutspachters Jacob Keiser zu Friedelhaufen bei Staus
Auszug aus den KircheMchm der Stadt Gießen.
Evangelische Geaei.nbe. Getraute.
cMiei
»t
Wch tMT Di Md bi» 9 U fino .. (Wi 1 .Wntr 4,50 D Wn Nachnahm «Mbit __JMJin
Mi kun n)
Afrikareisende David Livingstone Bangweolosees. Von der Ostküste in das unbef^ ’ vordringend, hat er mehrere Jahre auf die Durchs k ber sübostafrikanischen See- unb Gebirgslandschchk. * roenbet, um bas Quellengebiet bes Nil zu ergründ sicher zu stellen; ein helbenrnütiger Mann, ber sei, 2 einfetzte, um bas südliche Zentralafrika der Crfeintig! Verkehr und der menschlichen Gesittung zu erschlug" wurde am 19. März 1813 in Glasgow geboren.
sS" wj
1 igxfe titrkeljr,
| Swbtmnadt W \
1
! to’
' 5* Snitautt : km m w 'L DvM Otr 17
। Mnnd ! UnchrchüM M'
Vermischtes.
e Handschuhe mit Monogramm. Das aHtrnwfc ber Mobe sind Hanbschuhe mit Monogramm, (y? r. bazu Glacehandschuhe benutzt, bie auf dem Handrup ; lichst wenige Stiche zeigen, unb zwar meist nur prr ober weiße. Auf bem glatten Rücken wird bas n etwa in ber Größe eines Markstückes, qeyifym , gestempelt unb bann in Seibe von ber gltifyn ", Straßenkleibes gestickt. Das Monogramm us V.x tau soll sehr hübsch aussehen, so baß sich die Mr weiteren Kreisen einbürgen dürfte.
Gelzenleuchter hierselbst. 25. Carl August Martin Ihm Schlosiermeister dahier, mit Johanna Luis, Füll za 26. Carl Friedrich Eduard Hensoldt, Fabrikant zu Weh.«? Luise Henriette Lotz hierselbst. 26. Dr. Hermann Christian ifyi Toepser, praktischer Arzt zu Hamburg, mit Karolwe Iba CloMde Emma Schäfer hierselbst. 27. Ludwig Pfaff. dahier, mit Katharine Weigand zu Großen-Linden. 27. fyt Hofmann n., Witwer, Maurer zu Climbach, mit 61,fr Ri q t selbst. 28. Heinrich Fink, Schmied zu Fulda, mit Marie b daselbst. 28. Johanne» Schäfer in, Weitzdinderweister dahiai Eltsabethe Kingebach zu Oppenrod.
EhefchtiestuuAau»
April: 25. Wilhelm Schnabel, Witwer, Taglöhnn bitarr Marie Lesch, geb. Philipps, geschiedene Ehefrau de» ArbeUni 9*i Lesch dahier.
Geboreue.
April: 18. Dem Fuhrmann August Kratz etneTochia. Ul' Former Anton Zirbus ein Sohn. 19. Dem Kutscher Ludo'axr ein Sohn. 20. Dem Uhrmacher August Schwab ein Soha. Ms Obertelegraphen-Asststenten Heinrich Müller eine Tochta. Uta Maschtnenarbeiter Gustav Heinrich Neid ein Sohn, 23. Dem Glaser Heinrich Baum eine Tochter, Luise W 25. Dem Etsendreher Heinrich Babel ein Sohn. 25. Tltate* August Wallenfels ein Sohn. 25. Dem Briefträger ct-w Dapper ein Sohn, Wilhelm Theodor.
Gestorbene«
April: 18. Katharine Obermann, geb. Döring, ‘ Ehefrau von Lehrer t. P. Friedrich Obermann dahin Preih, geb. Rau, 47 Jahre alt, Ehefrau von Packweißn Friedrich Preiß dahier. 23. Christian Arnold, 80 3Ü«<\* wirt dahier. 24. Katbartn» Luise Völpel, 1'/« 3*^1 •f* von Kutscher Heinrich Völpel dahier. 24. Otto Zunz, U alt, Sohn von Bergmann Balthaser Jung dahier. «•_ Bingmann, 57 Jahre alt, Hauptsteueramts-Afsisteot L 9- 20 Häuser, 13 Jahre alt, Sohn von Fuhrmann Wilhelm Haustr^ 25. Johanne» Geibel, 61 Jahre alt, Lehrer ,u Unter. Krei» Büdingen. 26. Katharine Steller, geb. M-kn. 53 je .*' Ehefrau von Privatmann Karl Steller dahier, «j ' *. ’/< Jahr alt, Sohn von Maler Georg Heinrich Muh X Nauheim.
Getaufte.
MatthäuSgemeinde. ß
Den 23. April. Dem Bierbrauer Karl Stan c-
Friedrich Karl Theodor, geboren den 2. Marz p|
Denselben. Dem Taglöhner Jost Bergener eine To«
Katharine Marie, geboren den 13. Januar.
D.-,-Ib-n. am 10. Juli 1898
Ernst Wtegelmanv eine Tochter, Anna Smilte, 8
10‘ ^Den?elben. Dem Hauptsteueramts-Assistwt G«-rg '
eine Tochter, Emma Elise Antonie, geboren den »
MarkuSgemetnde. gADill1
Den 23. «vrll. Dem Metallvreher August
Tochter, August« Lina Bertha Ann-, geboren den »• LukaSgemeiodL
Den 23. April. Dem Station»-«sststevten Job«»'
Geitz ein Sohn, »ndreaS Karl, geboren d« U 3«
Denselben. Dem Packme^er Vat-L»« «ltb-uv^
Minna Katharine Anna Dorothea, geboren den


