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an Gedächtnisschwäche leide. (Große Heiterkeit.) Krämer: Wenn sich viele Brotfresser hier ansiedeln, bekäme Markstein auch viel zu tünchen. (Heiterkeit. Zurufe: Sie sind kein Bürger!) Wer ist denn das mit dem großen Maul, der soll sich doch zum Wort melden. (Bravo!) Auch der Umlagezahler hat das Recht, hier mit- zusprechen. Der mit dem großen Maul hat vielleicht noch nicht mal seinen Steuerzettel bezahlt. (Tumult. Rufe: RauS mit ihm!) Wenn wir auch keine Bürger sind, haben wir doch Einfluß auf die Stadtratswahlen. (Zurufe: Nee, Schor sch, do kannscht nix mache! Heiterkeit.) Die heutige Versammlung habe gezeigt, daß es unmöglich sei, des Montags eine Versammlung ab zuhalten,fzum al in der Zeit des „Neuen". (Gejohle.) — "Jean Riehm: Wer ein offenes Auge habe, müsie zugeben, daß der gegenwärtige Stadtrat voll und ganz seine Schuldigkeit gelhan. (Zuruf: Lüge!) Seien Sie etwas vorsichtig, ich könnte Sie auf diesen Ausdruck hin verklagen. Zum Schlüsse ergreift nochmals zum allgemeinen Gaudium Markstein das Wort, um festzustellen, daß ihn Krämer nur deshalb „niederschlagen" wolle, weil «r (Markstein) nicht in Krämers Wirtschaft gehe.
* Eisenach, 27. Oktober. In der letzten Nacht entstand in der Fahrzeugfabrik Eisenach im Revisionsschuppen Feuer. 300 Fahrräder sowie Bestandteile von Selbstfahrern wurden zerstört. Vier Feuerwehrleute wurden verletzt, davon einer schwer.
• Witten. 26. Okeober. Durch Zusammenstoß zweier Güterzüge entstand im Bahnhof Wetter ein größerer Eisenbahnunfall. Der Materialschaden ist bedeutend, eine Person wurde schwer verletzt.
• M..Gladbach, 26. Oktober. Eine auf Einladung der Gladbacher Handelskammer abgehaltene Versammlung von Industriellen des Gladbacher Bezirks wählte nach einem Vortrag des Direktors Frauberger aus Düsseldorf einen Ortsausschuß für die Düsseldorfer Ausstellung des Jahres 1902. Frauberger teilte mit, daß in dieser Woche nach Vorträgen von ihm auch in Minden, Münster und Siegen Ortsausschüsse gebildet worden, sind.
• Osnabrück, 26 Oktober. Minister Dr. v. Miquel war früher Schüler des Gymnasiums Georgianum in Lingen im diesseitigen Bezirk. Zur Erinnerung daran hat jetzt der Kultusminister der genannten Anstalt eine von Harzer in Berlin modellierte Büste des Ministers überwiesen, die in dem Treppenhause der Anstalt Aufstellung finden wird.
• Hamburg, 26. Oktober. Dr. Leyds, der Vertreter von Transvaal in Brüssel, dankte namens der Transvaalregierung den Hamburger Alldeutschen telegraphisch für ihre Sympathiekundgebung.
* Karlsruhe, 26. Oktober. Die Jahresversammlung der kirchlichliberalen Vereinigung Badens hat auf Antrag des Pfarrers Däublin einen Beschluß angenommen, die evangelischen Kirchenregierungen möchten die Feuerbestattung als christlich und sittlich berechtigte Bestattung durch Mitwirkung kirchlicher Organe an derselben anerkennen.
♦ Berlin, 27. Oktober. Die Bronzefigur des segnenden Christus im Dom bau stürzte gestern bei ihrer Aufstellung herab. Da man vermutete, daß eine Anzahl Arbeiter dabei verunglückt seien, rief mau die Feuerwehr herbei; es stellte sich aber zum Glück heraus, daß niemand verletzt war; alle Arbeiter hatten sich gerettet. Die Figur ist beim Sturz wenig beschädigt. — Der Unfall ereignete sich, wie später noch berichtet wird, gestern nachmittag nach 5 Uhr. Acht Arbeiter waren dabei, die 43 Centner schwere Bronzefigur des segnenden Christus auf eine Nische unterhalb des großen vergoldeten romanischen Kreuzes zu schaffen. Sie hatten die Figur schon emporgewunden und mit dem Sockel auf die in der Höhe von fünf Stockwerken gelegene Nische geschoben, sodaß sie in schräger Lage teils stand, teils am Tauwerk gehalten wurde. Da riß plötzlich das obere Tauwerk und die schwere Figur fiel in die Tiefe zurück, indem sie die Bretterlage und mehrere Gerüstbalken durchschlug. Die Arbeiter hatten sich alle gerettet, indem sie beiseite sprangen. Die Figur wurde alsbald aus dem Sandhaufen wieder ausgegraben; es stellte sich heraus, daß daß sie trotz der Höhe des Sturzes nur verhältnismäßig wenig Schaden genommen hat.
* Berlin,27. Oktober. In der gestrigen Sitzung der Stadtverordneten erhielt vor Eintritt in die Tagesordnung der Stadtverordnete Dr. Gerstenberg das Wort zu folgenden Ausführungen: „Ich würde glauben, mein Amt als Stadtverordneter nicht voll zu erfüllen, wenn ich nicht die Gefühle meiner Wähler zum Ausdruck bringen würde, und ich würde der Stimmung wenigstens des größten Teiles unserer Mitbürger nicht genügend Rechnung tragen, wenn ich mich nicht zum Dolmetsch des Zornes über die Schändung machen würde, die die Denkmäler der Siegesallee in den letzten Tagen erfahren haben. Unser Kaiser, voll Kunstgefühl und Liebe zur Kunst, voll von Er
innerung für die Thaten der Vorfahren, die ihm und uns das Reich geschaffen haben, hat nicht nur die Gestalten seiner Vorgänger, sondern auch der Männer, die ihnen zur Seite gestanden haben und die mit diesen Vorgängern gearbeitet haben, uns hingestellt in prächtigen Denkmälern. Aber Mangel an Kunstgefühl, sträflicher Leichtsinn — nicht will ich glauben, daß Bosheit es gewesen ist — hat manche veranlaßt, die Hand auszustrecken, um sich an den Kunstwerken zu vergreifen. Diese Kunstwerke freilich sind nicht in den Besitz der Stadt übergegangen ; aber was der Künstler geschaffen hat, gehört nicht blos ihm, gehört auch nicht dem Stifter, sondern das gehört der großen Gemeinde derjenigen, welche die Kunst zu schätzen verstehen und lieben und ihre Sprache verstehen. Die Kunst haßt nur derjenige, der sie nicht kennt, und wir fühlen uns in unserem Gefühl beleidigt, daß man diese Kunstwerke verkannt hat, sich vergangen hat an den Werken der Unsterblichkeit. Wir sind machtlos dagegen, wir wissen nicht, wer es gethan, aber für uns, speziell für uns Berliner ist diese Straße, die ein Schmuck unserer Stadt ist, von großer Bedeutung, schon nach den Worten, die damals in der kaiserlichen Ordre standen: „Sie soll sein ein Ehrenschmuck für die Stadt" — nicht blos ein Schmuck, sondern auch eine Ehre. — Ich glaube nicht anmaßend zu sein, wenn ich darin eine Anerkennung finde, daß auch unsere Stadt mitgearbeitet hat, um die großen Ziele zu erreichen, die zur Errichtung dieser Denkmäler führen konnten. Um so niederschmetternder muß es auf uns alle wirken, daß an diese Denkmäler die Hand gelegt worden ist. Wir haben uns gefreut, daß der Magistrat die Stimmung der Bürgerschaft erkannt und schnell und rasch gethan hat, was er an seinem Teil thun konnte, um seine Stimmung und die Stimmung der Bürgerschaft zum Ausdruck zu bringen. Er hat eine Belohnung ausgesetzt; ob sie zur Auszahlung kommen wird, wissen wir nicht, aber sie ist ein Beweis dafür, daß der Magistrat selber empfindet, was die Bürgerschaft empfindet, was wir empfinden, und es war der Zweck dieser Worte, zu erklären, daß der bei weitem größte Teil der Bürgerschaft (Rufe: Alle!) sich in dieser Beziehung mit dem Magistrat einig weiß." (Lebhafter Beifall.)
Berlin, 26. Oktober. Der flüchtige Geldbriefträger Schwarz soll nach einer bisher unbestätigten Meldung in Zell a. d. Mosel verhaftet worden sein.
♦ Schweidnitz, 26. Oktober. Zu Moltkes 99. Geburtstage wurden heute im Mausoleum zu Creisau Pracht- volle Kranzspenden niedergelegt.
♦ Passau, 26. Oktober. Wie die „M. Post" berichtet, sollte ein junger Geistlicher in einem niederbayerischen Landorte wegen „unsauberer Manipulationen" mit einem 15 jährigen Dienstmädchen verhaftet werden. Die Polizei fand ihn aber nicht mehr vor.
* Pest, 27. Oktober. Der in dem Prozesse gegen den Klub der Harmlosen genannte Ludwig v. Gali veröffentlicht im „Budapesti Hirlap" eine Erklärung, wonach er mit der Sache nur insofern zu thun habe, als er im Klub 128000 Mark verlor! v. Gaii weist entschieden die Aussage des Barons Reccum zurück, der bei der Verhandlung Entlastungszeuge, im Klub selbst aber Helfershelfer der Angeklagten gewesen sein soll.
Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.
Aufgebote.
Oktober 23. Heinrich Weber, Maurer ju Burg-Gemünden mit Marie Becker zu Nieder-Gemünden. Denselben. Hugo Klein, Korbmacher zu Wohnbach mit Anna Maria Heß zu Lich 24. Peter Joseph Kronenberg, Monteur zu Kelsterbach mit Elise Hermine Simon, genannt Werner, dahier. Denselben. Friedrich August Wilhelm Hotz, Monteur dahier mit Wilhelmine Schalch Hierselbst. 27. Adolf Anton Basilius Krug, Schlosser zu Offenbach a. M. mit Anna Maria Bauer daselbst.
Eheschließungen.
Oktober 21. Bernhard Vaupel, Schuhmacher dahier mit Katharine Heckroth Hierselbst. Denselben. Heinrich Werkmann, Geometer und Bau- zeichnec zu Mainz mit Karolme Christine Elise Sauer Hierselbst. 24. Wilhelm Ludwig Karl Jakob Kinzenbach, Ober-Postassistent dahier mit Johanna Louise Christine Schäfer Hierselbst. 25. Heinrich Karl Herbert, Schmied dahier mit Lina Wißner Hierselbst. Denselben. Karl Schmitt, Wirt dahier mit Katharine Luise Bernhardt Hierselbst.
Geborene.
Oktober 19. Dem Zahlmeister-Aspirant und Sergeant Otto Boese eine Tochter, Lotte Lisa Hella. Denselben. Dem Schneider Friedrich Dührkop eine Tochter, Anna Elise Margarethe. 20. Dem Heizer August Deiß eine Tochter. Denselben. Dem Kutscher Ludwig Christ ein Sohn, Karl Wilhelm 21. Dem Sergeant Ludwig Espenschied eine Tochter, Erna Marie Elisabeth. 22. Dem Metzger Jakob Diel ein Sohn. 23. Dem Mechaniker Friedrich Lang eine Tochter. 24. Dem Eisenbahnschaffner Karl Appel ein Sohn. Denselben Dem Dreher Justus Horn ein Sohn. 25. Dem Schreiner Johann Marttn Wacker eine Tochter.
Gestorbene.
Oktober 21. Christian Bördner, 18 Jahre alt, Steinschläger von Lützendorf, Amt Weilburg. 25. Emma Ettling, geb. Sohn, 40 Jahre alt, Ehefrau von Weinhändler Heinrich Ettling zu Mainz. Denselben.
Paula Wilhelmine Käthchen Karoline Pitz, 6 Jahre alt, Tochter deS Realgymnasiallehrers Dr. Heinrich Pitz dahier.
Dandel und Verkehr. Volkswirtschaft.
Gieße», 28. Oktober. Marktbericht. Auf dem beuttgen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.90—1.10, Hühnereier per St. 7—8 2 St. Oü—00 Enteneier 1 St. 0—0 H, Gänse«
eiet per St. 6-00 H, Käse 2 St. 5—8 H, Kasematte 2 St. 5-6 4, Erbsen per Liter 18 H, Linsen per Liter 29 Tauben per Paar
X 0.70—0.80, Hühner per St. X 1.00—1.10, Hahnen per Stück X 0 60—1.00, Enten per St. X 1.80—2.00, Gänse per Pfund X 0 45—0.56, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 «X Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 4, Schweinefleisch per Pfd. 66—74 4, Schweinefleisch, gefallen, per Pfd. 78 Kalbfleisch per Pfd. 64—66 X. Hammelfleisch per Pfd. 50—70 H, Kartoffeln per 100 Kilo 3.50 bi- 4.00 vtL, Weißkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Etr. X 5.00—6.00, Milch per Liter 16 H, Zwetschen per Ctr. 10,00—11,00, Aepfel per Ctr. 7,00—10,00 M.
Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. WÄrend der ersten 8 Stunden der Markizeit darf im Umherzieben nickt feilgeboten werden.
Frankfurter Börse vom 86. Oktober.
"Wechsel auf New-York zu 4.19%-20%.
Prämien auf Kredit per ult. Oktober 0.00 / , do. per ult. Nov. 2.5O1/ , Diskonto Kommandit per ult. Dez. 30/, do. per ult. Nov. 2.15n/o, Lombarden per ult Okt. 0.00%, do. per ult. Nov. 0.70%, do. per ult Dez. 1.40, Staatsbahn per ult. Dez. 0.00%.
Notierungen: Kreditaktien 230.10-40-30, Diskonto-Kommandit 190.90-191.20-191, Staatsbahn 139. Gotthard 142.50-143, Lombarden 31 60-00.70, Ungar. Goldrente 97.55, Italiener 92 90, 6proz. Mexikaner —.—, 3proz. Mexikaner 25.80, Oesterr. Coupons 84%, Amerik. Coupons 4.18%, Privat-Diskont 5%« /o G.
Butter, Käse und Eier.
Berlin. Hof- und Genossenschaftsbutter 1. Qualität 120 Mk., 2. Qualität 116 Mk., do. Abfall 109 Mk. — Königsberg i. Pr. 110 bis 118 Mk. für 50 Kilo. — Hamburg. Butter 1. Klaffe 131.17 Mk., 2. Klasse 121.00 Mk. für 50 Kilo netto, reine Tara. — Nordhausen. Landbutter 2.20 Mk., Speisebutter 2.30 bis 2.40 Mk., feinste Gutsbutter 2.50 bis 2.60 Mk. für 1 Kilo. Eier 3.80 bis 4.00 Mk. für 60 Stück, 1,27 bis 1.34 Mk. für 1 Kilo. Käse 4 bis 5 Mk. für 60 Stück. — Magdeburg. Eßbutter 2.20 bis 2.60 Mk. für 1 Kilo. Eier: für 60 Stück 3.40 bis 4.20 Mk. — Kempten. Süßrahmbutter iO3 Mk., Sennbutler 100 Mk. für 50 Kilo im Engros-Emkauf. Käse: Monatskäse, Fabrikat, welches in jungem, unversandtfähigem Zustande von den Sennereien zur Ablieferung kommt. Engros-Einkaufspreise auf den Sennereien des Allgäu per 50 Kilo: Limburger feinste prima vollfett 40 Mk., Limburger feinste prima 35 bis 36 Mk., Limburger prima 33—34 Mk , Limburger sekunda 31 bis 32 Mk., Romadour, feinste prima 36 bis 37 Mk., Romadour, vollfett 42 Mk., Weißlack, vollfett (Bierkäse) 39 bis 40 Mk., Weißlack %fett (Bierkäse) 36 bis 37 Mk. —Würzburg. Butter 0.90 bis 1.00 Mk. für % Kilo. — Mannheim. Die Eier Preise stehen immer noch fest und kosten heute schwerste ital. Eier per lOüO St. 73 bis 78 Mk., schwerste bayr. Eier per 1000 St. 62 bis 68 Mk, schwerste russische Eier per lOOu St. 58 Mk., schwerste bulgarische Eier per 1000 St. 57 Mk., schwerste deutsche Eier pro 1000 St. 56 Mark.
— Getreide. Die Notierung hat sich im Laufe der Woche wenig verändert. Die Unternehmungslust ist nach wie vor gering, und es fanden fast keine Umsätze statt. Weizenpreise haben gegen Schluß der vorigen Woche noch eine Kleinigkeit nachgegeben, Roggen war im Preise wesentlich abgeschwächt. Gerste zu Brauzwecken vorweg niederer; Futtergerste nur schwach behauptet. Hafer, russische und amerikanische Ware ziemlich unverändert. Mais ziemlich fest. Die heutigen Notierungen sind: Redriever 2 Qual. 130, Kansas 2. Dual. 131, Laplata f. a 9, 137, ruff. Roggen 9 P. “/« 114, russ. Futtergerste 109, mixed Mais 82 per Tonne auf Rotterdam.
— Obst. In der Berichtswoche war Obst aus Bayern, Hessen, Rheinland, Oesterreich-Ungarn, Italien, Belgien, Holland und Frankreich ausgeboten, das durchweg schlanken Absatz fand. Für Mostobst wurden bezahlt per 10,000 Kilo Mk. 1215 bis 1275, per Ctr. Mk. 6.30 bis 6.75, Italiener im Preis etwas nachgiebiger per Ctr. Mk. 5.80 bis 6.30. Die Nachfrage ist eine sehr rege und konnte der angeforderte dieswöchent- liche Bedarf nicht gedeckt werden. In Tafelobst herrschte ebenfalls sehr flottes Geschäft, hauptsächlich wird das Angebot meistens von Händlern erworben.
Schiffsnachrichten.
Norddeutscher Lloyd, in Gießen vertreten durch die Agenten: Carl Loos und I. M. Schulhof.
Der Schnellpostdampfer „Lahn", Kapitän C. Pohle, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 25. Oktober, nachmittags 3 Uhr wohlbehalten in New-Jork angekommen.
Der Postdampfer „Darmstadt", Kapitän B. Wilhelmi, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist am 25. Oktober, abends 7 Uhr, wohlbehalten in New-Aork angekommen.
Humoristisches.
* Verraten. Bruder des Hausherrn (plötzlich zu Besuch kommend): „Wie, Johann, Sie rauchen von den Cigarren meines Bruders?" — Diener: „O, das ist das Kistchen, welches Sie ihm zum Geburtstage geschenkt haben ... die raucht er ja doch nicht!"
* Gepäckprobe. Dame (zum Kofferträger): Glauben Sie, daß dies Köfferchen den Transport nach Helgoiand aushalten wird?"
Kofferträger: Werden wir gleich sehen — (den Koffer mit Wucht auf den Boden werfend), soviel muß er beim Änladen aushalten — (die Prozedur wiederholend), das beim Umladen — (den Koffer mit gewaltigem Ruck auf die Achsel schwingend, wobei der Inhalt nach allen Richtungen auseinanderfliegt) und das bei der Ankunft. Na, es wird gehen, aber weiter hälts keinen Schritt! („Münchner Jugend.")
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