4
fottabiro# da i-nrrlitisches Krkgi°ir»gksrllsch-st.
Sabbathfeier am tt April 1898.
Freitag abend 7* Uhr, SamStag vormittag 8 Uhr, iraLmMag Uhr, SabbathauSgang 8lJ Uhr.
Nachmittag 8*° Uhr €4jrifterflÄmw^.
WochengotteSdienft morgenS 6* Uhr, abends 8W Uhr.
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 93 Jahren, am 29. April 1806, wurde zu Wien der Arzt und Dichter Ernst Freiherr von Feuchter^ leben geboren. Allgemein geachtet, zog er sich 1848 durch seine Teilnahme am öffentlichen Leben als Unterstaatssekretar im Ministerium Dahlhoff das Mißfallen der Regierung und der höheren Stände in solchem Grabe zu, daß ihn der Kummer über seine Zurücksetzung im 45. Lebenswahre am 3. September 1849 ins Grab stürzte. Don seinen Schriften erwähnen wir nur „Die Diätetik der Seele".
eine Kirchenkollekte erhoben »erde. Hiernach ^ft^gen wir Sie, die evangelischen Pfarrämter, diese Lollckte zu einem Ihnen geeignet scheinenden Zeitpunkt zu veranstalten, sie aber zuvor, kurz vor der Erhebung, unker Hinweis auf das dringende Bedürfnis wärmstens zu empfehlen. Die eingehenden Gelder sind an die Dekanate abzultefern und von diesen direkt an den evangelischen Airchenvorstand zu Fürth i. O. einzusenden. Hiervon ist uns, wie seither, spezialisierte, Großh. SreiSamt Heppenheim aber summarische Mitteilung zu machen."
Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau .Herold'.
Berlin, 28. April. Der sozialistische ReichstagS»IU>» geordnete Antrick ist, wie der „Vorwärts" meldet, ae Blinddarmentzündung nicht unbedenklich erkrankt.
Berlin, 28. April. Nach einer Meldung des „Kleine« Journal" aus Nizza ist der Zustand der Ex.Kaiser in Eugenie besorgniserregend. Sie ist bettlägerig und teilweise gelähmt. Gestern empfing sie den Besuch der Königin Viktoria von England.
Berlin, 28. April. Das „Kleine Journal" meldet aus Paris: Die Verhaftung Dupaty de Clam'S werde in dortigen informierten Kreisen als unmittelbar bevorstehend angesehen.
Berlin, 28. April, lieber neue Kämpfe aufSamoa berichtet eine aus Apia am 18. ds. angekommene amtliche Meldung folgendes: Das amerikanische Kriegsschiff Phu^ delphia hat den Hafen von Apia verlaffen, und sich nach dem amerikanischen Vertragshafen von Pago-Pago begeben. Die englischen Kriegsschiffe setzten allein die Beschießung samoanischer Stranddörfer an der Nordküste von Upolu fort. An Land fanden kleine Gefechte statt. Am 1J. tarn es drei mal vor Apia zu einem Zusammenstoß, der mit Rückzug der Tann-Leute endigte. Tote und Verwundete gab es etwa 70. Kein Europäer ist verletzt. Eine m Reserve liegende englische Abteilung nahm an dem Kampfe ; md)t Würzburg, 28. April. Amtlich wird bekannt gegeben, daß einige russische Landarbeiter an den echten Pocken erkrankt sind. Dieselben wurden nach einer Bekanntmachung des Bezirksamts Kitzingen im Krankenhause zu Dettelbach untergebracht. , < .
Rom, 28. April. Vom Felsenberg Pontanelle bei Neapel, bekannt durch das Verbrechen des Marquis de I Naives und des Franzosen Poffel stürzte wieder auf I bisher unaufgeklärte Weise ein Fremder ins Meer. I Der Vorgang erregt großes Aufsehen. Genaueres ist noch I nicht bekannt. . . w
Paris, 28. April. Die Anklagekammer wird am I nächsten Dienstag die Entscheidung in Sachen Där oulüde- I Habert treffen. Voraussichtlich wird dieser Prozeß vor I dem Schwurgericht der Seine in der zweiten Hälfte des I Monats Mai zur Verhandlung kommen.
Bruffel, 28. April. Das Sozialistenblatt Peuple ver- I öffentlicht eine Reihe von Artikeln, worin der Beweis ge- I führt wird, daß in allen Kohlenbecken des Landes die I Preissteigerung der Kohle seit 1890 eine bisher | nicht erreichte Höhe erlangt habe und daß die jetzt zugestandenen Löhne mit dieser Preissteigerung in feinem Verhältnis stehen. Das Blatt sucht alle gegenteiligen Behauptungen der Arbeitgeber zu widerlegen, um den Ausstand I der Kohlenarbeiter zu rechtfertigen.
Bruffel, 28. April. Die hiesigen Sozialisten werde« am 1. Mai einen großen Umzug durch die Stadt veranstalten. Die Hauptredner der sozialistischen Partei I werden am Abend vor den Thoren der Stadt vor den versammelten Arbeitern unter freiem Himmel eine Ansprache I halten. , . . .
Loudon, 28. April. Herr von Blowitz bringt m der I Times einen die Friedens-Konferenz behandelnden Artikel, worin es heißt, diese Konferenz bedeute eigentlich I nichts anderes als eine Fortsetzung des geheimen Kampfes zwischen den Negierungen und der Sozialdemokratie. Wenn I diese Konferenz, wie viele der daran teilnehmenden Mitglieder erklärten, lediglich einen Akt der Höflichkeit de» Zaren gegenüber bedeute und die Konferenz nur eine Schem- Konferenz sein solle, so sei das ein Zusammenbruch der betreffenden Regierungen, und die große Maffe des Volkes I werde sich unvermeidlich der immer siegreicher Vordringen- I den Sozialdemokratie in die Arme werfen.
Belgrad, 28. April. Die Arbeiter Belgrads und I anderer Städte Serbiens beschlossen, den 1. Mai als I Arbeiter-Feiertag zu feiern In Konstantinopel ist I man neuerdings wegen der armenischen Bewegung von Be« I sorgnissen erfüllt.
Darmstadt, 28. April, 1 Uhr 30 Min. (Telephon- I Meldungen.) Seine Majestät der Kaiser traf um 12 Uhr I 20 Min. zum Besuche des Großherzoglichen Hofes dahier I ein. Der Großherzog holte seinen hohen Gast an der I Bahn ab und fuhr mit demselben unter Hochrufen des zahl- | reich in den Straßen anwesenden Publikums direkt in das I Großherzogliche Residenzschloß, woselbst der Kaiser da- I Denkmal Seiner Königl. Hoheit des Großherzogs Ludwig IV. I besichtigte. Um 1 Uhr findet Familientafel im engsten Kreise I statt, und erfolgt die Rückkehr des Kaisers nach Wiesbaden I um 2 Uhr 34 Min.
— Bei Staatsminister Rothe fand gestern abend ein | parlamentarischer Bierabend statt, welcher zahlreich besucht I war, und dem auch Se. Königl. Hoheit der Großherzog I bis 1 Uhr beiwohnte. Gegen 4 Uhr verließen die Teil- | nehmen hochbefriedigt die Festlichkeit.
— Gestern abend sand die Gründung eines Arbeit- I geber-Verbandes der Bau-Gewerbe für das I Großherzogtum Hessen und für Hessen-Nassa« I Hierselbst statt. Zum Vorsitzendeu desselben wurde der I Stadtverordnete Zimmermeister Witt mann gewählt.
iri.tilÖ'intcn. , r . , .
A Alsfeld, 27. April. Der Ausschuß des landwirt- I nt)c;ihlid)nn Vereins für die Provinz Oberheffen hielt gestern im zum Prinzen Carl" zu Gießen unter dem Vorsitz n Nü Präsidenten, des Herrn Grafen zu Solms' . eine Sitzung ab, in welcher als Hauptgegen-
fia»«dde! Tagesordnung der Voranschlag pro 1899/1900 ber ykll wurde. Bon allgemeinem Interesse dürfte es für e;c iinhvirte besonders fein, daß wieder recht beträchtliche Au fjwnoi mgen für die verschiedenen Zweige des lanbtoirb -.chclMlin' Betriebes eingesetzt wurden. So sind z. B. jeiiäii für Unterstützung der Zuchtvereine und die Ab> fat[ Wq »er Lokalschauen 3500 Mk., für die Errichtung von Stu .Nitfioncn 3000 Mk., für die Abhaltung von drei Be- n-k-L hu. en in Lauterbach, Friedberg und Schotten ll,900Mk., jür ! lit Abhaltung von Bullen- und Eberschauen 4500 Mk., für; die Unterhaltung der Zuchthöfe 3200 Mk., für Zucht- "icUMuHr und Zuschüffe an Gemeinden beim Ankauf von | Jta >)00 Mk., für Hutweidenmeliorationen 13,000 Mk., Wir ? Errichtung von Jungviehweiden und Tummelplätzen
für Hebung der Futterbaues 1200 Mk., für UmMibrinng von Probemelken und Milchuntersuchungen im Jniltlkttsse der Zucht auf Leistung 700 Mk., für Beschaffung km Wenn von Gemeinden, für Errichtung von Schweine^ ;uck„meimen 1800 Mk., zur Prämiierung von Schweinen auf i teil Schauen 2750 Mk., für Hebung der Ziegenzucht 9.XD«M , der Geflügelzucht 1000 Mk., für Förderung des ObH Hüb Gemüsebaues 4250 Mk. Als neuer Posten tritt s riMiir vorliegenden Voranschlag der Betrag von 6000 Mk. furi He Unterhaltung einer Molkereischule in Lauterbach auf. u'ei L betträchtliche Aufwendungen macht der Verein auch für die < Herausgabe der Vereinszeitschrift, welche 3000 Mk. ^u'Wih erfordert. Die landwirtschaftlichen Bezirksvereine erh.'L^ 1650 Mk. direkte Zuschüsse. Einnahme und Aus- beratenen Voranschlags balancieren in einer Höhe von.3 1.1108,000 Mk. In der gleichen Sitzung wurden auch wie uton 192 neue Mitglieder aufgenommen.
las Rheinhessen, 26. April. In Horrweiler starb im rHiei. von 84 Jahren der Senior der Bürgermeister RhsÄWenS, Herr Bürgermeister Huff. Er bekleidete seit xma 1. Jun. 1854 das Amt eines Gemeindevorstehers.
'^andeskirchenkollekte zu« Besten der Erbauung einer euaM^cheu Kirche zu Fürth i. O. Das Großh. Oberkon- sistamm erläßt an die evangelischen Dekanate und Psarr- Jimtt® iollgenbes Ausschreiben: „In bem vormals für» maithrifien und beshalb ausschließlich römisch-katholischen Fürsttti. O. hat sich im Laufe ber letzten Jahrzehnte eine rva«X che Kirchengemeinbe gebilbet, bie — mit ben bahin jug jrJtsn Evangelischen ber umliegenden Orte — bie Zahl an: 400 erreicht; barunter 80 schulpflichtige Sinber.
T)iel<: Jemeinbe hat ihren Pfarrer und ihre evangelische Sck'M: aber ber seither für ben Gottesbienst gebrauchte •inbtt rufür zur Zeit allein zur Verfügung ftehenbe Raum ist |il:j Schulzimmer; niebrig, mit vielfach feuchter unb niofcicieT Luft unb räumlich völlig ungenügenb. Es ist deslM schon seit Jahren bie Erbauung eines einfachen HoimLscuuses notwenbig unb geplant, unb auch bie einleitende Schritte dazu bereits geschehen. Aber bie Se= schaMigi ber Mittel hierfür macht große Schwierigkeit. Blo «mr eigener Kraft können bie Gcmeinbeglieber ihr Ziel «ichhümkrichen, benn ihre Zahl ist nicht groß und ihre Der- «wp.siwrbältniffe sind gering. Der feit Jahren durch ©a-:itim.igen und Schenkungen gewonnene Baufonds zu- zügteer etwa weiter zufließenden Unterstützungen reicht um das vorliegende Geldbedürftiis zu befriedigen.
i klanrf hierzu der thatkrästigen Beihilfe der Glaubens- <en-3*i im ganzen Land. Die Gemeinde hat diese ange- rifuns uatb oementsprechend haben Se. Kgl. Hoheit ber ©rrhojiapg genehmigt, baß für jenen Kirchenbau im Laufe dies ihres in ben evangelischen Gemeinben bes Lanbes
Vermischtes.
* Dr Herzog »arl Theodor in Bogern feiert am 29. April mit feiner Gemahlin Maria Jofefa von Braganza, feiner .weiten Fran, das Fest der silbernen Hochzeit. Der Herzog ist ber breiteren Ocffentlichkeit durch ieine fester I unermüdliche Thätigkeit als vielgesuchter Augenarzt bekannt. Seine Praxis übt er im Winter in München in feiner I Privatklinik, im Sommer in Meran und Tegernsee aus, 1 unb er hat fast stets sehr schone Erfolge zu verzeichnen. Namentlich wird er von Staarleidendcn auf gesucht, -aste I uns unser Münchener Berichterstatter mitteilt, hat der Herzog bereits über 3000 Staaroperationen glücklich ausgesuyrt. Unterstützt wurde er hierbei in sachkundigster Weise teils von seiner Gemahlin, teils von seiner Tochter Amalie aus erster Ehe, jetzigen Herzogin Wilhelm von Urach. Zum ärztlichen Studium führte ihn fein eigener Herzenswunsch und das Streben, sich der Menschheit als Augenarzt nützlich | 5U *^Die Kühe der Konigiu von England. Auf ihrem Lieblingssitz Windsor besitzt die Königin von England auch eine Farm, auf ber 40 Milchkühe gehalten werden, meist Shorthorn- und Jersey-Raffe. Im letzten Dezember tagte im Marlborough House unter dem Vorsitz des Prinzen von Wales bie englische Gesellschaft zur Bekämpfung ber Schwmb- sucht und anderer Formen der Tuberkulose. Es war bet den Verhandlungen auch von der Verbreitung der Schwindsucht durch die Milch perlsüchtiger Kühe die Rede, und ber Prinz von Wales bemerkte, baß auf Erlaubnis ber Königin sämtliche Kühe ihrer Farm zur Erprobung ihres Gesunb- heitszustanbeS mit Tuberkulin geimpft worben feien. Heber ben Ausfall biefer Impfung veröffentlicht bie englische medizinische Zeitschrift „The Lancet", obwohl bie amtliche I Erlaubnis dazu noch nicht gegeben, tote sie sagt, letzt schon einige Einzelheiten, bie in ber That Aufsehen erregen müssen. Alle 40 Kühe, bie bie Herde bildeten, waren natürlich in bestem Futterzustande, alles Prachtvieh und scheinbar tadellos gesund. Die ganze Herde wurde mit Tuberkulin geimpft, und von den vierzig Kühen reagierten 32 auf Tuberkulin, nur fünf schienen gesund zu sein unb bei drei war bie Wirkung ber Impfung zweifelhaft. Die ganze Herbe würbe daraufhin geschlachtet unb von 34 Tieren, die mit erhöhter Körpertemperatur auf die Impfung reagiert
I hatten, waren 33 perlsüchtig und eins hatte eine andere I Krankheit. Von den vier Kühen, die nicht auf Tuberkulin reagiert hatten, waren drei auch thatsächlich frei von jeder tuberkulösen Veränderung, bei der vierten wurde eme kleine verkäste Drüse mit Tuberkelbazillen gefunden. Zwei Kühe, deren Gesundheitszustand auf Grund ber Tuberkulinimpfung als verbächtig angesehen werben mußte, erwiesen sich ebenfalls als perlsüchtig. Unb babei waren alle Kühe unter ben besten Bebingungen gehalten worden. Die Vermutung ber Tierärzte geht bahin, baß einmal ein perlsüchtiges Tier mit eingestellt wurde, das hernach allmählich den ganzen Bestand I ansteckte. Um nun das neu angeschaffte Milchvieh zu Windsor von Perlsucht frei zu halten, sind alle Tiere vorher mit I Tuberkulin geimpft und kein Tier genommen worden, daS I irgendwie verdächtige Temperatur zeigte.
8. e-i’1 H
L.'Z> rt, k ?l( tinu
'n'S*äS*‘-
‘e." SittttiÄ *9-ff $ SZ "6*ie
J*1 Ad
ru Mainz
lt,n.b« Lach!, fe1' ~ % 6 0 Februar 18^ '
fanat Darmstadi < Darmstadt, Ottr'tz «0 aus Burg4^ n aus Guledgu^ l- Otto Willing Asbach, zu «lzn larrer und Dekav
Kirchliche Nachrichten.
Evangelische Gemeinde.
Sonntag den 30. April. Cantate.
Gottesdienst.
Air der
Bormittags 8 Uhr: Pfarrer Schlosser.
Zugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten aus der Mattbäusgemeindc.
Kormittags 97t Uhr: Pfarrer Dr. Grein.
Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die MarkuSgemernde.
Pfarrer Dr. Grein.
I« der JohanneSttrche.
Bormittags 9«/, Uhr: Pfarrer Euler.
Vormittags 11 Uhr: KindergotteSdienst für die LukaSgemeinde.
Pfarrer Euler. —
Kathslische Gemeinde.
CamStag den 29. April.
Nachmittags um 4 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beichte.
Sonntag den 30. April. 4. Sonntag nach Oster«.
Vormittags von «7t Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht.
, um 7 Uhr: Die erste heil. Meffe;
vor und in derselben Austeilung der heil. (Kommunion;
um 8 Uhr: die zweite bei! Meffe;
um 9Vt Uhr: Hockamt mit Predigt.
Nachmittags um 2>/> Uhr: Ehristeulehre; darauf Andacht.
Dienstag und Freitag abend um «7r Uhr ist Mai-Andacht.
, am 29.
zu Sirsershem,. mmer des Lnmrn zeröfsnungbch zu Beffungen »H die erste evaW esetzung ausgelchM. ’ungen, falls nifie: für beide Stellet L7 eide Stellen läfin; tgsblatts Ar 6. g. ffiieunlter Irnsburg fc-- - treffenden SBr:.:/ trieb toi: istätte ble^sjv W
Jur Anzeige km ta n, auf feinem Acht egrenzten Fußireg '< [en btfuf)r und
'm 8t$irf btS 11. 8r. m 30 Änroan "tellerdienst, 700 Ml., tungsgeldzuschu^. luämann am JustiM ^amiSdntz, Obrchch alvMen812M.^ ,M.bbisl0Pu üd der Grvtzh. M LiseodahN'Gefellfihail rml, Bbt W Damausfeher. 13w
. bti 20. W ap en des Mm;
Dlai: abtnW M d-s M , ■ e» ”on 8 ” n.
b«i*en- »
für d>!
xSW SM zB Dlf71 ju j.,
mittags
ZoE I w
I JiHDrttewnb. n. üprtl. Uns« gelinget Früh. iah*lr i rti nahm trotz de« »nbeständige» Wetters einen recht I itin «erlauf. Nur da« Ende des Marktes wurde burctii «n um nachmittags 4 Uhr heranziehendes Gewitter sehr sprüht. Der Schweinemarkt zeigte «ne solch starke I «uffto! an Jnngschweinen, wie sie in diesem Umfange no b, ihr dagewefen war. Die in der Umgegend durch ben Mbruch ber Maul- unb Klauenseuche unterbliebenen «telpntte lasten die starke Zufuhr auf den h'Men Mark ertlaSn! finden. E« mögen ungefähr 1200 Stud Jung fchtoisn ungefähren gewesen sein. Der Hanbel ging trotz I des timten Angebotes flott. Die Preise ftanben wohl auf 1 hvh r Etufc, erreichten aber doch nicht die ung-w°hn 'ch-
«tet vorigen Frühjahrmarktes. Für Ferkel bester An ! Uid'u pW Paar 50 bis 55 unb 55 bis 60 Mk be. zahl n dir mittlere Sorte kostete 40 bis ö0 Mk. unb bie fleri -T-fte 35 bis 40 Mk. Läufer waren sehr wenig auf- flCtr3M aflerbing« kam bie erste Sorte Ferkel ben Läufern zii nrillh r>ahe. Der Krämermarkt war recht gut besetzt, unb | tour £? in Äonfirmanbenartileln auch guter Umsatz <£8tclt. Wiei itrttid angeführt, machte ein Gewitterregen bem Markte ein i n frühes Enbe. Nachdem bie Krämer eingepackt unb
SkilnufSstänbe abgebrochen, schien wieber bie Sonne, ■i fiMi, um bem Markte noch Förberung zu bringen.
s ch.8 bem Vogelsberg, 27. April. Daß baS unsinnige pcdmoierbrenncn, wie es in diesem Fruhsahr so stark -'"eirrüikn wurde, außer bem Schaben burch Vernichtung n.-^Lchutzes unb Vertreiben ber besten Freunbe ber Lanb- wir:rMl auch noch einen anberen empfinblichen Mangel im f-idge fiat, erfahren jetzt viele zu ihrem Leibwesen. Zur Hei d Hilft die Aufzucht ber jungen Gänschen. Als baS bc ft a« jutfermittel für sie gilt bie Brennneffel. Diese ist um'.gesuchter, je später das Wachstum Frühling auft tnt*. yimn aber sind bie jungen Srennneffeltriebe durch .jii Heck nverbrennen vielfach vernichtet worden; benn bie ciüt ist Der Hauptwachsort ber Brennnessel. Später mögen ja ; rdhrnnneffelrt umso üppiger erscheinen, aber sie fehlen . vijtfri in einer Zeit, wo sie am besten Verwenbung


