Ausgabe 
28.9.1899 Zweites Blatt
 
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7. September 1899.

t und Genosten wegen Raubes.) ermann wird noch ein Brief igsgesängnis an seinen Baler D, daß der Brieffchreider sich ängeflagte ^menget erklärt, r gatti verwirrt gewesen une r fäult des Briefes erklären, en drei Angeklagten am frag- Der Gastwirt Schadrä u. n Ldmd der tV. Tchmdn tch dei M anMitz betragen^ tt 6t habe ihnen ein Stroh- anfänglich au^ awjmen iu en Gäste die Sache anders über, fortgegangen. $« W"* Mm. d.pM eptemba m ""i"*" mch Sl-M |« «! »-» «-> -M- E?L inaeRagten hinter sch an.. binta ihm der nächste ge- ^Äenb des Waldes ge­rn die Gegeno _ , -r ihm geM^M a" Schläg­er Du ffiÄnWi eine i Moment habe w Mm

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-en Angeklagten für einen ordentlichen und ehrlichen Menschen halte, der die Versammlungen und Vorträge der Stadtmission öfter besucht ( be. Der Zeuae sagt weiter, daß ihm Albert Schmenger schüchtern, ängstlich, ja feige vorgekommen sei, er muß aber auf Befragen des Vorsitzenden zugeben, daß er den Angeklagten Schmenger seit Anfang des Jahres nicht mehr beobachtet habe und daher sein Urteil auf den in die Fremde gegangenen jungen Menschen doch nicht zuzutreffen brauche. Der 63jährige Vater des Angeklagten Schmenger erkärt, er habe in Pirma­sens eine Schuhfabrik; sein Sohn sei, so lange er ihn im Hause gehabt, stets ordentlich und ehrlich gewesen, er habe denselben nie wegen einer Unehrlichkeit zu bestrafen gebraucht. Er habe den Sohn im Gefängnis besucht und sei in ihn gedrungen, wenn er schuldig sei, ein Geständnis abzulegen; derselbe habe aber entschieden erklärt, er sei unschuldig, wenn derselbe gefehlt, so glaube er, es sei mehr im Leichtsinn, als aus Schlechtigkeit geschehen. Damit ist die Beweisaufnahme erschöpft

Die Schuldfrage wird für jeden der Angeklagten aus S 429 des Str.G. wegen gemeinsam ausgeführten Straßenraubes, und weiter die Frage nach mildernden Umständen gestellt. Staatsanwalt Zimmermann weist darauf hin, daß die Geschworenen heute über ein in unserer Gegend selten vorkommendes Verbrechen vor Gericht zu sitzen hätten. Es sei erfreulich, daß es keine in Oberheffen geborene Ange­klagten seien, die den Frieden unserer Landstraße gestört hätten. Der Friede und die Sicherheit unserer Landstraße müffe geschützt werden im Interesse des Verkehrs, im Interesse des Handels und des Wandels. Es sei erfreulich, daß der Frevel, den die drei Angeklagten begangen, schwer vom Gesetz bestraft werde, damit den Landstreichern die Lust vergehe, den friedlichen Wanderer zu überfallen und auszurauben. Staatsanwalt Zimmermann erörtert kurz die rechtliche Seite der in Betracht kommenden Strafthal und geht dann zu der Beweisaufnahme über. Die Angeklagten streiften durch unsere Gegend wie sie sagten, um Arbeit zu suchen, sie wollen keine gefunden haben zu einer Zeit, wo die Arbeitskräfte, besonders auf dem Lande, knapp sind. Die An­geklagten hätten besser gethan, einmal die Schaufel zu nehmen und landwirtschaftliche Arbeiten zu verrichten, wenn sie auf ihre Profession keine Arbeit hätten finden können, statt deffen aber raubten sie den armen Mann im Dunkel der Nacht auf offener Landstraße aus. Dem als Zeuge vernommenen Fuhrmann Krailing sei jedes Wort, was er gesagt, zu glauben. Feige hätten sie den Mann in der Uebermacht über­fallen. Nach Lage der Beweisaufnahme könnten die Geschworenen nicht anders wie das Schuldig aussprechen. Der Ankläger trat indes dafür ein, daß für alle drei Angelegte mildernde Umstände zu bewilligen seien. Abgesehen davon, daß kein großer Schaden entstanden sei, liege der Fall doch nicht so, daß man die Angeklagten ins Zuchthaus schicken müsse, diese seien noch jung und erscheine eine längere Gefängnisstrafe als ausreichend, deren Strafthat zu sühnen. Rechtsanwalt Engisch, der den Angeklagten Lukat vertrat und Rechtsanwalt Hoos, der Ver­teidiger des Arnemann, plaidierten mit Wärme für die Bejahung von mildernden Umständen, während Rechtsanwalt Rosenberg II., der Verteidiger des Schmenger, in erster Linie auf Freisprechung plaidierte. Der Zeuge Krailing, der doch ohne Frage bei der Affaire sehr aufgeregt gewesen sei, könne unmöglich im Dunkel der Nacht genau gesehen haben, wie der Vorfall sich abgespielt habe, umsoweniger, als er ja selber sagt, eie Affaire habe sich blitzartig abgespielt. Schmengers Angaben, er sei bei der That nicht aktiv thätig gewesen, werde von den Mitangeklagten durch deren Angaben bestätigt. Nach ^stündiger Beratung sprachen die Geschworenen gegen alle drei Angeklagte das Schuldig aus, bejahten aber auch für alle drei das Vorliegen mildernder Umstände. Der Staatsanwalt beantragte hierauf gegen Lukat 2 Jahre, gegen Schmenger 1 Jahr 6 Monate und gegen Arnemann 1 Jahr 3 Monate Gefängnis. Die Verteidiger baten um die Zumessung von geringeren Strafen. Der Gerichtshof verurteilte Lukat und Arnemann dem Antrag des Staats­anwalts gemäß, belegte jedoch den Angeklagten Schmenger nur mit 1 Jahr 4 Monaten Gefängnis. Lukat und Arnemann erkannten die Rechtskraft des Urteils sofort an.

Vermischtes.

* Hannover, 26. September. Konsularische Ver­nehmung des Grafen Waldersee. Nachlaßrichter Fitzgerald in New-Aork erließ dieser Tage an den Ver­einigten Staaten-Konsul in Hannover, W. K. Anderson, den Auftrag, die Zeugenaussage des Grafen Alfred Waldersee, Kommandeur des 8. Armeekorps, bezüglich der Bestimmungen des Testaments seiner im März verstorbenen Schwieger­mutter, Frau D. Lee, entgegenzunehmen. Frau Lee ist die Mutter der Grästn Waldersee Ihr Testament wurde vor einigen Wochen zur Eröffnung hinterlegt. Die im Alter von 96 Jahren verstorbene Dame hinterließ drei Töchter, die alle an hochgestellte Europäer verheiratet sind. Ihr Gatte war vor Jahren einer der Handelsfürsten New- Jorks. Frau Lee hinterläßt testamentarisch ihr ganzes Ver­mögen ihrer jüngsten Tochter, der Gräfin Waldersee, und ihrem Sohn David Bradley Lee. Die beiden anderen Töchter, Josephine, Freifrau v. Wächter, und Abby, die Gattin eines hochgestellten englischen Offiziers, sind in dem Testament nicht genannt.

* Stettin, 26. September. In der Untersuchungs­sache gegen die Direktion und den Aufsichtsrat der National- Hypotheken - Kreditgesellschaft wurde der Vorsitzende im Aufsichtsrat, Graf Arnim-Nassen­heide, und Direktor Uhsadel-Stettin verhaftet. Direktor Thym ist schon länger in Untersuchungshaft.

* Warschau, 26. September. Eine schreckliche Katastrophe wird aus der Gouvernementsstadt Lublin gemeldet. Unweit der Stadt haben sich von einem bergauf­fahrenden, hauptsächlich mit Eisenbahnschienen beladenen Güterzug acht Waggons losgerissen und sind von steiler Höhe in eine Kompagnie Soldaten des Bielowskischen Regiments, welche beim Bau der Bahnstrecke arbeiteten, hineingefahren. Dreizehn Soldaten waren sofort tobt, zehn wurden lebensgefährlich, 29 leichter verletzt. Die Unter­suchung ist militärischerseits eingeleitet worden.

Madrid, 26. September. Der Typhus in Madrid verlangt täglich sechs bis zehn Opfer. Es herrscht allge­meine Besorgnis. Die deutschen Aerzte Frosch und Kossel, die in Oporto die Pest studiert haben, erforschen jetzt in Madrid den Typhus.

Theater, Kunst und Mist'enschast.

Mannheim, 25. September. Wie dieNeue Badische Landes- ztg." aus Karlsruhe meldet, hat das Ministerium für Justiz, Kultus und Unterricht gegenüber einer Beschwerde des Erzbischofs von Freiburg verfügt, daß der Aufführung von HalbesJugend" in den badischen Kunstanstalten nichts im Wege steht.

Die moderne Chemie. Eine Schilderung der chemischen Großindustrie. Van Dr. Wilhelm Bersch. Mit über 4000 Abbildungen, darunter zahlreiche Vollbilder. In 30 zehntägigen Lieferungen (zusammen 60 Bogen) ä 50 Pfg. Bisher 10 Lieferungen ausgegeben. (21. Hart­lebens Verlag in Wien.)

Lexikon der Melalltechnik. Handbuch für alle Gewerbe­treibenden und Künstler auf metallurgischem Gebiete. Enthaltend die Schilderung der Eigenschaften und der Verwertung aller gewerblich wichtigen Metalle, bereit Legierungen und Verbindungen. Unter Mit­wirkung von Fachmännern redigiert von Dr. Josef Bersch. Das Werk erscheint in 20 Lieferungen zu 50 Pfg. Die Ausgabe erfolgt in vier- zehntägigen Zwischenräumen; bisher 10 Lieferungen erschienen. (21. Lart- lebens Verlag in Wien.)

- Neuere Fortschritte auf dem Gebiete der Elektrizität. Von Prof. Dr. Richarz. Mit 94 Abbildungen im Text. (Aus Natur und Geisteswelt." Sammlung wissenschaftlich-gemeinverständlicher Dar« stellmigen aus allen Gebieten des Wissens. 12 monatliche Bändchen zu je 90 Pfg., geschmackvoll gebunden zu je Mk. 1.15, oder 54 wöchent­liche Lieferungen zu je 20 Pf.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig.

Handel und Verkehr. Volkswirtschaft.

Viehmarkt. In der vergangenen Woche herrschte auf fast allen nennenswerten Viehmärkten SüddeutschlandS ein äußerst lebhaftes Geschäft. Es waren die Zufuhren sehr belangreich und hauptsächlich gute Rinder im allgemeinen sehr gesucht. 2ln solchen fehlte es überall nicht, wodurch auch allenthalben eine sehr rege Kauflust Platz griff. In den meisten Fällen wurden fast sämtliche angetriebenen Tiere ver­kauft und durchschnittlich gute Preise erzielt. Importiertes Vieh war wenig am Markt.

Wild und Geflügel. Infolge des äußerst ungünstigen Jagdwetters der vergangenen Woche war das Angebot kein großes und konnten die Nachfragen nicht alle Erledigung finden. Rebhühner werden knapper, dagegen ist Hochwild leichter erhältlich. Im Geflügel­geschäft herrschte reges Leben und vollständiger Absatz. Die Preise sind stetig und ziehen eher etwas an.

Heringe. Der Fang bleibt fortgesetzt schlecht und haben sich die Preise um ca. 2 Mk. erhöht. Es kostet heute die Tonne ab Rotter­dam Mk. 42.

Zahlungseinstellungen.

Konkurseröffnungen: Buchdrucker Ernst Peter, Altenkirchen; Brauereipächter Georg Bauernschmitt, Bamberg; Garnhändler Osk. Klem. Fuhrmann, Chemnitz; Handelsmann Heinr. Genuit. genannt Hübbel, Willingen (Corbach); Tischler Otto Fricke, Elze; Hoppe & Pfeilstücker (Franz Hoppe, Essen und Heinr. Pfeilstiiker, Sulz- baoh), Essen; Wagenbauer Adolf Marwitz, Gelsenkirchen; Tischler Ernst Schaarschmidt, Greiz; Kohlenhändler Heinr. Gottl. Schmidt, Krumbach (Hainichen); Schneeweiss & Engel, Hanau; Kaufmann David Katzenstein, Hannover; Kaufmann Meier Nachmann, Hannover; Kaufmann Franz Postmeyer, Recke (Ibbenbüren); Porzellanwaren­händler Heinr. Noll, Mühlburg (Karlsruhe); Georg Brecht, Karls­ruhe; Nachlass des Wilh.Stock, Wallenrod (Lauterbach); Cigarren­händler Otto Greuther, Lörrach; früherer Damenschneidereigeschäfts­inhaber Job. Battenfeld, München; Hoflieferant Franz Tiefenbock, München; Volckmann & Jerosch, Rostock; Nachlass des Winzers Andr. Bosch, Orschweder (Schlettstadt); Kaufmann Otto Kretschmer, Steinau a. 0.; Flaschner Dav. Str alle, Plieningen (Stuttgart); Kauf­mann Job. Bapt. Scherer, Worms; Offene Handelsgeschäft Herrn. Blümler & Co., Apolda; Handelsgesellschaft Eichhorn & Kupfer, Barmen; Ehefrau Klem. Giesen, Koblenz; Handelsfrau Louise Heidt, Danzig; Ziegeleibesitzer Jak. Groh, Weisenheim a. 8. (Dürkheim); Bäcker Friedr. Gutmann, Eberbach; Lohnkutscher. Ludw. Kaiser, Freiburg i. B.; Nachlass des Bäckers Otto Eickel, Schalke (Gelsen­kirchen); Pächter Karl Drehes, Johannishof (Gernsheim); Kaufleute Friedr. Anbuhl und Otto Wolff, Gumbinnen; Kaufmann Beruh. Bonness, Kalbe a. M.; früherer Cigarrenhändler Karl Georg Mertens, Krefeld; Hotelier Emil Becker, Lüdenscheid; Kaufmann Heinr. Heine, Magde­burg; Oekonomenswitwe Maria Anna Zink, Markt-Oberdorf; Korb­macher Aug. Moritz Kunzmann, Hartha (Waldheim); Kaufmann Jos. Banik, Ruda (Zabrze); Flaschenbierhändler Ernst Eduard Meyer, Zwickau.

Knaderchandarbeit.

Samstag den 30. September d. I., nachmittags 3 Uhr, sollen in dem Schulhaufe am Asterweg (Handwerkerschule) zwei Unterrichtsknrse für erziehliche Handarbeit mit je drei­stündiger, wöchentlicher Unterrichtszeit eingerichtet werden.

In dem einen derselben sollen die Schüler mit Papparbeiten und in dem anderen mit Kerbschnittarbeiten beschäftigt werden.

Zur Beteiligung an dem Unterricht können ältere Schüler der Volksschule sowohl, als auch Schüler der höheren Lehranstalten (letztere vom 11. Jahre ab) zugelassen werden.

Für Werkzeuge und Materialien, welche den Schülern während der Unterrichtszeit gestellt werden, find von jedem derselben zwei Mark zu ent­richten- außerdem haben die Schüler der höheren Lehranstalten noch ein Schulgeld von vier Mark zu bezahlen.

Anmeldungen zum Unterrichte werden zur augegebeueu Zeit im geuauuteu Schulhaufe entgegen genommen.

Gießen, am 22. September 1899. 6858

Gnanth, Oberbürgermeister. Hahn, Oberlehrer.

Bekanntmachung.

Im Konkursverfahren über das Vermögen des Leopold Schütz von Gießen fällt die von Großh. Ortsgericht Gießen auf Donners­tag den 588. September, nach­mittags 58 Uhr, anberaumte Ver­steigerung aus. 6943

Gießen, den 26. Sept. 1899.

I Boeck, Konkursverwalter.

Bezüglich der in unserem Gesell­schaftsregister eingetragenen Aktien­gesellschaft Hessisch-Rheinischer Berg­bauverein zu Gießen mit Zweig. Niederlassung zu Trais-Horloff wurdr heute folgender weiterer Eintrag vollzogen:

1. Der Sitz der Gesellschaft ist n anmehr Berlin;

2. Das 2 953000 Mk. betragende Grundkapital wird eingetetlt in 2 953 auf jeden Inhaber und y* über 1000 Mk. lautende Aktien, welche die Bezeichnung ^Stamm- Mien, Lit. k führen. (Beschlüsse d«r Generalversammlung vom 20. De­zember 1898.) 6941

Hungen, 23. September 1899.

Großh. Amtsgericht.

Im Firmenregister des untere zeichneten Gerichts wurde heute eingetragen:

Alexander Leuchtweis betreibt zu Hungen das Apothekergewerbe und zugleich einen Handel mit Droguen- waren unter der FirmaA. Leucht­weis", Apotheker. 6942

Hungen, 22. September 1899.

Großh. Amtsgericht._______

Versteigerung.

Donnerstag den 28. Sept., nachmittags 2 Uhr, werden Mar­burgerstraße 66 (Pfau): Wagen, Pflug, Ernteleitern, Dick- wnrzmühle, Mobilien, sowie sonstige Hausgeräte usw. meist- bietend versteigert.__6855

Höstversteigerung.

Nächsten Freitag, den 29. September, von nach­mittags i/al Uhr an, wird tn den Freiherrlich von Nordeck zur Rabenan'schen Gärten zu Alten Buseck die diesjährige Obsternte versteigert.

Londorf, 25. September 1899.

Der Rentmeister. 6907 Schmidt.

frritag btn 29. September,

naÄmittaaS 21/« Ubt

sollen auf dem hiesigen Orrsgericht die den Erben der Theodor Lotz Eheleute in Gießen gehörigen Grundstücke:

Flur li Nr.4 u.5 1100 qm Acker auf der Harth rechts am Gleiberger Pfad,

Flur 11 Nr. 6 1100 qm Acker daselbst, Flur 17 Nr. 53,5 4077 qm Wiese am Hamm,

Flur 25 Nr. 215 1144 qm Acker auf der Rothhohl auf den Leihgesterner Weg, Flur 28 Nr 7 437 qm Acker am Alten­feld auf das Bruch,

Flur 28 Nr. 100 1175 qm Wiese am Heegstrauch vor Stauden Garten,

Flur 28 Nr. 132,5 1938 qm Acker am Sandkauterweg links hinter den Gärten, Flur 28 Nr. 197 1396 qm Wiese am Hohen Rain,

Flur 29 Nr. 135 1838 qm Acker im Rödern auf die Gräben,

Flur 29 Nr. 136 1875 qm Acker daselbst, Flur 31 Nr. 138 2244 qm Acker am Erdkauterweg bis an den Grüninger Pfad,

Flur 33 Nr. 16 606 qm Acker im Altenfeld bei den Garten,

Flur 83 Nr. 17 344 qm Acker daselbst,

Flur 33 Nr. 127 837 qm Acker am Nahrungsberg hinten am Feld

Erbverteilung halber freiwillig meist­bietend versteigert werden.

Gießen, 20. September 1899.

Großh. Ortsgericht Gießen.

6784 I. A. Vogt.

Krkanntmachmrg.

Donnerstag den 28. d. M., nach­mittags 3 Uhr, sollen im Bieker'schen Saale Neustadt dahier: Haus« und Küchengeräte aller Art, sowie eine Partie Sckuhwaren zwangsweise gegen Bar versteigert werden.

Gießen, 27. September 1899.

6956__________Seipel, Gerichtsvollzieher.

Göstversteigerung.

Freitag den 29. d. Mts., von vormittags 8 Uhr an, soll das hiesige

Gemeindeobst, bestehend in Aepfeln und Birnen, versteigert werden.

Die Zusammenkunft ist am Bahn­hof dahier.

Lang-Göns, den 25. Sept. 1899. Großh. Bürgermeisterei Lang-Göns.

Brückel. 6932

Alice-Schule.

Beginn des Wintersemesters Montag den 9. Oktober, Aufnahme der Schülerinnen morgens 9 Uhr. Unterricht in Hand- und Maschinennähen, Stopfen, Flicken, Sticken und Kleidermachen, sowie der modernen Hand­arbeiten, als Schnitzen, Brandmalerei u. s. w. Mündliche Auskunft vom 25. September an durch die Oberlehrerin L. Möser, Gartenstraße 30.

Schriftliche Auskunft jederzeit. 6553

Bügel-Kursus.

Der Knrsrrs im Fein- und Glanzbügeln beginnt Dienstag den 3. Oktober.

Frau Hofmann, früher Kidmann, 6802 vormals Lehrerin an der Aliceschule.

Für Schüler.

Kl. Induktionsapparate, kl. Elektromotors, Elektro­magnete, kl. Akkumulatoren, kl. Glühlampen, Draht in jedem beliebigen Quantum, sonstige Apparate für sämtliche Schulzvecke.

6825 Hochachtend

Emil Schönewolf, 11 Kreuz 11._________

935 Eintreffen der Neuheiten in

Damen und Kinderhüten

zur gefi. Nachricht. Indem ich dm Besuch meiner Ausstellung bestens empfehle, zeichne

Hochachtungsvoll

Elisabeth Euler, 6856 Lrrdwigstratze 14, 1. Stock.

oooooaooo 00^000000000000000 000000000 § Pensionat Thomas,

03231 Darmstadt, Neckarstratze 6.

Ö Wissenschaft!. Unterricht, Erlernung des Haushaltes und gesellschaft- O O licher Formen unter liebevoller Leitung. Handarbeiten, Kochen, 9 ~ Musik rc. Angenehmes Familienleben, gute Verpflegung, eigenes q q Haus mit großem Garten. Prospekte durch die Vorsteherin, g ODOODOODO 000000000000000000000000000