Tötung des
zur
Be-
Ge-
Juni. Die das so sehr
26. und
ii‘CS
die jährige Grasernte gekauft haben: Die Erntehoffnung ist uw^tet, ihre Habe ist fortgeschwemmt oder verdorben. Da sich denn mancher, warum kein Weg geschafft
toirto'ür das schnell sich sammelnde Wasser und, wenn er voch>jMrm, warum er nicht in leistungsfähigem Zustande rrhaM wird. Da sind die Abzugsgräben verschlammt, ■ _ . k nn h * a
her !c©4 voller „Eselskraut", wie man hier zu Lande sagt. Verkehr, Kano uns VotkswlryMfr. Und^i in aufgeschwemmte Grund, der rechtens alle 4 Jahre 1 ö ~ ' gj*
heraMMoorfen werden müßte, sitzt gar schon 8 bis 12 Jahre fest sm macht das Flußbett flach. Hier müßte vor allen Din W!: Abhilfe geschaffen werden. Eine andere zeitgemäße FürMge wäre die, daß man die kurzen, scharfen Biegungen imMglciuf beseitigt, das Bett mehr grade oder in größeren Bogrov gechen läßt und es dort, wo es zu schmal ist, ver. Brera. - Oie Unkosten, die dadurch entstünden, würden wohl reicht amf gewogen durch den Nutzen, welchen die Aenderungen iinb'i Stillungen der Mißstände für Feld- und Wiesen- LesitWimt sich führten. Das trifft namentlich für das
'pixtulM sich befunden habe.
8. W, Aus der südlichen Wetterau,
obere Wetterthal zu, und es wäre sehr zu wünschen, daß die Gemeinden unter sich oder in Gemeinschaft mit einander und mit den Gutsbesitzern hier Vorbeuge schafften gegen einen Schaden, wie ihn die Unbilden der Witterung in der diesjährigen Heuernte und schon mehrmals gebracht haben.
§ Aus dem Kirchspiel Crainfeld, 26. Juni. Der Kirchenvorstand stellte vor einiger Zeit den Antrag, die beiden Hagel tage im hiesigen Kirchspiel, nämlich den 27. Ium und 1. September, nicht mehr kirchlich zu feiern, da die bedeutenden Hagelwetter an genannten Tagen schon vor zirka 120 Jahren gewesen sind. Großherzogliches Ober- Konsistorium hat jedoch diesen Antrag im Hinblick auf Erhaltung des religiösen und kirchlichen Lebens abgelehnt. Es soll an jedem der betreffenden Tage ein Vormittags- Gottesdienst abgehalten werden.
nach Reimmur gemessen am 27. Juni, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags: Master 14°, Lust 15°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.
Dauer der MarNzeit von 7 Uhr morgen« biS 1 Uhr nach« mittags. Wahrend der ersten S Stunden der MarktzeU darf tm Umherziehen nicht feilgeboten werden.
Mteratur, Wissenschaft und Kunst.
— Von Deutsche Kunst und Dekoration, Verlag von Alexander Koch. Darmstadt. Preis jährlich zwölf Hefte Mk. 20, Etnzelhefte Ml. 2, erschien soeben Heft 10 deS zweiten Jahrganges alS 2. Badisches Sonderheft (Kunstgewerbe). Dasselbe enthält an Textbetträgen: Badisches Kunstgewerbe, von Professor V. Merk- Karlsruhe. Pforzheimer Schmuck modernen Stiles, von R. Rücklin, Pforzheim. Da» badische Kunstgewerbe auf der Pariser Ausstellung 1899. Daneben Atelier-Nachrichten und kleine Mitteilungen. Eine große Anzahl Vollbilder und Illustrationen im Texte, sowie eine Reihe farbiger Beilagen außerhalb des Textes machen das Heft zu einer reichen Fundgrube für Kunstkenner und Liebhaber.
— Eine hervorragende Novität darf das tm Verlage von Th. Schröter in Leipzig und Zürich erscheinende Prachtwerk: Die Rheiulaude von Matur bis Koblenz, die Thäler der Lahn und der Nahe von Di. M. Schwann genannt werden und läßt sich demnach etn außergewöhnliches Jntereste für das yochbedeuisame Merk erhoffen. Eine derartige Schilderung haben die gottgesegneten Rhein- lande noch nicht gefunden, wie sie von Dr. Schwann den schönsten Punkten der deutschen Erde zuteil wird. Der bekannte Verfasser, der sich eben erst den Preis der „Goldenen Rose" bet den Kölner Blumensptelen geholt, sieht mit dem Auge deö wahren Dichters, empfindet als Sohn der rheinischen Heimat; er begleitet unS auf der Wanderung an den Unfern des Rheins und in die Seitenthäler, er führt den Leser tn Geschichte und Sage, Natur und Kunst der berührten Gegenden tn wirklich vollendeter Weise etn. WaS für köstliche Perlen enthält nur die Einleitung in ihrem allgemeinen Urber- bltck über daS Land und seine Bewohner und wie prächtig weiß der Verfasser seine Landsleute zu schildern. Die Lektüre allein kann jedem nur Genuß bereiten und wärmstens empfohlen werden. Außerdem wird der vollendete Text mit ca. 150 sorgfältig ausgesührten Illustrationen geschmückt, und muß man zur Ehre der Verlagsbuchhandlung sagen, daß anscheinend weder Mühe noch Kosten gescheut werden, um ein gediegenes Prachtwerk zu schaffen. Wir freuen uns schon auf die Fortsetzung, das vorliegende 1. Heft läßt nur das Allerbeste erwarten. Das Werk erscheint in ca. 12 Lieferungen ä Mk. 1,50 und liegt in jeder Buchhandlung zur Einsicht ouf.^___
Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 27. Juni. Die Bauarbeiter bereiten einen Generalstreik für die nächsten acht Tage vor, da ihre Hoffnung, daß bei den Einigungsverhandlungen zwischen dem Arbeitgeberbunde und den Maurern eine Aufbesserung ihrer Löhne in Betracht gezogen werde, vereitelt ist. In einer gestern stattgehabten Versammlung haben sie ihre Lohn-Kommission beauftragt, sofort dem Bunde einen Tarif mit der Maßgabe zu unterbreiten, daß am 3. Juli der allgemeine Ausstand erklärt werde, falls bis dahin keine Einigung erzielt sei.
Berlin, 27. Juni. Wie dem „Berliner Tageblatt" aus London telegraphiert wird, teilt die Central-News über die bereits gemeldete Revolte in Kiautschou folgendes mit: Ungefähr tausend Chinesen, mit allerhand Waffen versehen, griffen die deutsche Bahn so heftig an, daß die deutschen Beamten das Bahngebäude verlassen mußten. Ein Detachement deutscher Infanterie begab sich an Ort und Stelle, und da der Mob sich nicht zerstreuen wollte, feuerte das Detachement und tötete 9 Chinesen. Die sofortige Wiederherstellung der Ordnung ist zu erwarten.
Wien, 27. Juni. Das „Amtsblatt" publiziert die kaiserliche Verordnung, durch welche das Budgetprovisorium bis Ende Dezember verlängert wird.
Brüsiel, 27. Juni. Das Arbeiterorgan „Peuple" beruft für Sonntag eine allgemeine Versammlung aller Arbeiterverbände des Landes zusammen, um Maßregeln zu treffen, damit die Negierung ihre Wahlvorlage zurückzieht. Die Nachrichten aus der Provinz sind befriedigend, sagt das Blatt. Alle Verbände sind bereit, die allgemeine Arbeitseinstellung für die nächsten Wochen zu verfügen.
Paris, 27. Juni. Dreyfus trift morgen abend in Rennes ein. .
Paris, 27. Juni. Im weiteren Verlauf der gestrigen Kammersitzung billigte Waldeck-Rousseau von den acht eingegangenen Tagesordnungen die des Abgeordneten Perillers, in welcher es heißt, daß die Kammer die Erklärungen und Handlungen der Regierung billigt. Unter großer Bewegung des Hauses gaben dann mehrere Deputierte Erklärungen darüber ab, wie sie stimmen würden. Brisson erklärte, er würde für das Ministerium stimmen, welches die Republick in der augenblicklichen Gefahr verteidigen werde. Die von Waldeck-Rosseau abgelehnte einfache Tagesordnung wird sodann mit 271 gegen 248 Stimmen verworfen und die vom Conseils-Chef gebilligte Tagesordnung Perillers mit 263 gegen 237 Stimmen angenommen. Die Mölinisten versuchen nun den letzten Vorstoß. Goujon bringt einen Zusatz-Antrag ein, welcher besagt, die Kammer bedauere die Zusammensetzung deS Ministeriums. Deschanel bemerkt, daß der Zusatz eine Kritik der Prärogative des Präsidenten der Republik enthalte. Goujon wird bei dem Versuch, seinen Antrag zu verteidigen, von der Linken am Reden verhindert. Er zieht schließlich den Antrag zurück.
Paris, 27. Juni. Paris nahm den Sieg der Regierung mit großer Befriedigung auf. Dies gilt auch von den Anti-Revisionisten, weil die Furcht vor dem unbekannten, das dem Sturz dieses Kabinetts folgen könnte, stärker ist, als der Haß gegen Waldeck-Rousseau.
Paris, 27. Juni. Wie verlautet, vereinigen sich die Minister heute, um gewisse Maßregeln gegen die Preß- Freiheit anzuordnen. Waldeck-Rousseau ist entschlossen, trotz der kleinen Mehrheit, welche sein Kabinett bei der gestrigen Vertrauensfrage in der Kammer erhalten hat, eine äußerst strenge Politik gegen die Zeitungen einzuleiten. Er wird alle Blätter, welche gegen die Behörden Beschimpfungen richten, gerichtlich belangen lassen.
Nizza, 27. Juni. Der italienische General Giletta, welcher in den Alpen als Spion arrettiert wurde, ist von dem Tribunal von Nizza zu fünf Jahren Gefängnis und 5000 Franks Geldstrafe verurteilt worden.
Nizza, 27. Juni. General Giletta ist infolge des harten Urteils derart aufgeregt, daß die Aerzte den Ausbruch einer Nervenkrankheit befürchten.
Krakau, 27. Juni. Polnische Blätter erfahren über Warschau, daß die Stellung Murawiews erschüttert sei. Als künftiger Minister des Aeußern wird Fürst Obolenski, gewesener Gouverneur von Warschau genannt.
Konstantinopel, 27. Juni. Die serbische Regierung hat bei der Pforte gegen die unrichtige amtliche Darstellung der Grenz-Zwischenfälle Protest erhoben.
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 187 Jahren, am 28. Juni 1712, wurde zu Genf der Dichter Jean Jaques Rousseau geboren. Er bekämpfte die bestehenden Zustände durch Schilderung der Gegensätze und hat neben Voltaire am meisten zum Ausbruche der französischen Revolution beigetragen. Rousseau starb am 2. Juli 1778 zu Ermenoville.
* lif. Verbandsschietzen. Zahlreichen Anfragen ent« spreckchf., welche Richtung her Festzug einnehmen wird, iönneror>it mitteilen, daß derselbe vom Aufstellungsplatze, M ttiiihcig erstraße, folgende Straßen passiert: Wallthor- straßga,:indenplatz, Kirchenplatz, Markt, Marktstraße, Bahn- hofstrjipj!, Westanlage, Seltersweg, Kreuzplatz, Mäusburg, Mar:!k 2chulstraße, Gartenstraße, Ludwigsplatz und Grün- bergimage. Eine andere Richtung und noch mehr Straßen zu b Mlkßichtigen, war wegen der Zeitvorschrift für die Dau M deS Zuges (1 Stunde) und wegen der an ver- schiedMm Straßenecken gefahrvollen Drehungen der Fest- Wägern nicht thunlich.
" Ahleten Sport. Bei dem am 25. Ium tn Bocken- ’Ä heirafati:gefundenen Athleten-Verbands-Wett st reit de<> ^-Wrtcn-Verbandes Main-Taunus-Gau erhielt der hiesige AthlMnllub „Einigkeit" drei 1. und den 4. Preis. Unter dieseüu erhielt Ernst Valentin den Siegespreis mit gol-
"9 *L'
denen» Maille. > , ,
" Medigte Lehrerstellen. Erledigt sind: die mit einem evanl'iMiem Lehrer zu besetzende 3. Lehrerstelle an der GeinllEchule zu Sprendlingen. Mit der Stelle ist OrWchendienst verbunden. Dem Fürsten zu Jsenburg- Birs'M steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; die mit ..mein evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an de i'ßmeindeschule zu Effolderbach. Mit der Stelle ist vIiMpstendicnst verbunden; die mit einem evangelischen Lehren zu besetzende 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule ;>i LOber Finkenbach. Dem Grafen zu Erbach-Fürstenau ju htlj^liS fpräsentationsrecht zu derselben zu; die mit einem •nun:igdüdien Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Ge- mcir Wille zu Ober-Kainsbach. Dem Grafen zu Er- Zachti-Elbath steht das Präsentationsrecht zu derselben zu; )ie -ml eniem evangelichev Lehrer zu besetzende Lehrerstelle ui idoirÄr meinbeschule zu Stangenrod. Mit der Stelle ist ^Organisten- und Lektorendienst verbunden; sämtlich mit nt i Milchen, nach dem Dienstalter sich bemessenden Gehalt.
- ^ichsgerichts-EMscheidung. Wiederum hat das Reichs- 'uflisich mit der Frage zu befassen gehabt, ob der Jagd- ''cieschigtt fremde Hunde, die in dem Jagdrevier herum- Uufi|iKi, tollen dürfe oder nicht. Unterm 17. September 1898 hat i’lir L. Strafsenat in einem im Elsaß — einem Gebiet, n rochem, ebenso wie in Hessen, keine gesetzliche Vor- «chrvljl liMdrücklich das Töten solcher Hunde gestattet — or^ilmnienen Fall erkannt, daß der Gesichtspunkt der Not.Mhr des Jagdberechtigten gegenüber dem ihm durch den : Meßenden Hund drohenden Nachteil nicht von der Hanüd zn iiveisen sei und daß nach dem Bürgerlichen Gesetzbuchti demnächst eine solche Abwehr wohl als ein Akt der gese W statthaften Selbstverteidigung erscheine. Jedenfalls sei dbie ^crage zu erörtern, ob nicht der Jäger^ im guten Glaitmbrn an ein ihm zustehendes Recht
Gingesandt.
Gießen, 27. Juni 1899.
Die Bewohner der Marburgerstraße hatten heute früh wiederum Gelegenheit, wahrnehmen zu müssen, welche Unannehmltchketten tonen die Sperre in der Steinstraße beim Auftrieb der Tiere zum Vteh- markt hterselbst verursacht.
In der frühen Morgenstunde, gegen 4Vr Uhr, machten sich solche durch da« Gebrüll der Tiere und der eigenartigen Unterhaltung von Handelsleuten derart bemerkbar, daß nicht allein Kranke, sondern auch Gesunde auf daS unangenehmste belästigt wurden. Die Frage, ob solchen Mißständen nicht abgeholfen werden kann, hat gewiß-ine Berechtigung. Wenn die gehandhabte Sperre eine unbedingte Notwendigkeit ist, dann wäre eS angebracht, solche vor den ersten Häusern der Stadt — im freien Felde — zu handhaben. Die Belästigungen, die die bestehende Einrichtung für die Bewohner der Marburger- straße mit sich bringt, sind gar zu arg und bedürfen dringend der Abhilfe. Hoffentlich genügt diese Anregung, um solche herbehzusühren.
imoiN w • zu ei-eaE-
g
>!#:
bllti "J **•;
Gießen, 27. Juni. Marktbericht. Aus dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. X 0.90-1.00, Hühnereier per St. 0—0 H, 2 St. 11—13 H, Enteneier 2 St. 11—12 H, Ganse« eiet per St. 10—11 H, Käse 2 St. 5—6 H, Käsematte per St. 3 Erbsen per Liter 22 Linsen per Liter 32 H, Tauben per Paar
X 0.80—0.90, Hühner per St. Jh, 1.10—1.30, Hahnen per Sluck 0.76—1.30, Enten per St. u* 1.80—2.00, Gänse per Pfund X 0.00—0.00, Ochsenfleisch per Pfd. 68—74 4, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 62—64 <4, Schweinefleisch per Pfd. 60—72 H, Schweinefleisch, gesalzen, per Pfd. 76 H, Kalbfleisch per Pfd. 60—66 HammeMeisch per Pfd. 60—70 Kartoffeln per 100 Kilo 0.00 biS 6.00 v<, WÄkraut per St. 00—00, Zwiebeln per Ctr. JL 8.50—0.00, Milch per Liter 16 Kirschen per Pfd. 30 bis 35 Pfg.
I). ■ tu ■ '»Nh ■<
z. Notiz, dass d. bekannten Kuren geg. Angst, NerVOSen Zwangsgedanken, Schlaflosigk., Asthma, Herz- erreg., Magen- u. Darmträgh., Schwächezust, def^Gich^etc^iucb in d. Jahre v. April bis Okt. in Auerbach, Hessen stattfinden. Prosp. üb. Eigenart u. Wirkung frei.
2535 Dr. Borcherdt.
Vorschriften bei Lösung der Fe st karten zum Schützenfest. Familienkarten mit 3 Beikarteu zu Mk. 5.— gültig für alle Festlichkeiten. Die Beikarteu werden auf die Namen der Inhaber ausgestellt und nicht durchweg auf den Namen des Familienoberhaupts. Diese Betkarten werden an alle Mitglieder ein und desselben Hausstandes auSgegeben. Ausgeschloffen find Söhne und männlicher Besuch über 18 Jahre. Zu diesen 3 Beikarten können noch weitere Beikarten zu Mk. 1,25 gelöst werden. Besitzer von Beikarten wollen sich von dem richtigen Eintrag ihres Namens vergewiffer«, damit sie bei der Kontrolle auf dem Festplatz keine unangenehme Auseinandersetzung finden. Als Kinder unter 14 Jahren werden sämtliche schulpflichtigen Kinder verstanden*
Alle «arten find fichtbar zu tragen.
Kirlffcher sind bei uns reis geworden, bei < Wßeu und kleinen Kindern beliebte Frühobst ist in den Han'Ml glommen. Die Früchte sind schön und saftig, das PfuiMivmd mit 20 Pfg. bezahlt; aber die Erträge sind gar ai|sgtning. Die Gemeinde Himbach, deren Kirschen- iiilalojm weithin bekannt sind, und die für gute Ernten Jiiicipli tflilfenb Mark erzielt, hat den diesjährigen Ertrag zu i HM. abgegeben. Etwas besser sieht es in Roden- b a ckhg -uS„ wo etwa V8=@rnte vorhanden sein wird. Die Kirs Wlilme hatten schön geblüht, es fand jedoch keine fruckihMg statt, die Blüten fielen taub ab, wie bei dem andv-M Steinobst auch, und Mißernte ist die Folge.
(ft) Aus dem Wetterthale, 26. Juni. „Mit des schick t Mächten ist kein ew'ger Bund zu flechten, und das Ung'D schreitet schnell", das hat man in diesem Jahre in fast MA Oberhessen und so auch im Wetterthal aufs bittew arfahren müssen. Am Abend sind die Schnitter froh WM zur Arbeit "dusgezogen und haben mit kräftigem Arm^iuiriv gutem Hiebe einen Schwaden neben den andern gelecU. hoiben sich dann nach eingebrochener Dunkelheit, im BewvnMn, die teure Zeit nach bestem Können ausgekauft ;u zur Ruhe begeben, um in der Frühe des nächsten MorÜUn d^as begonnene Werk zu Ende zn führen, und was für 'M Bild zeigte ihnen der Wies en gründ beim Tages- gtajiiM? „das Wiesenthal begrub ein See". Das gut
gcre-’iji- Gras, unter der Schärfe der Sense oder des Mäbhiujchinenmessers gefallen, war fortgeführt durch die Flutt „Wolkensegens", hier zu einer ungeplanten Güter- gemeMaft zusammengeschwemmt, dort zu einem Damm autaiiinnt, der den Abfluß der Gewässer hemmte; war es nochl^ lidit gemäht, so hatte es die eingebrungene Masse von M<nmm unmähbar oder als Futtermittel unbrauchbar gemM Da stehen sie denn davor, die Leute, die meg^ra icer bevorstehenden Ernte ihren vorjährigen FutLMsirat billig verkauft haben, oder die anderen, welche, aus dlEiifan armer Gemeinden kommend, für gutes Geld
Melivich,,,, -
ben 21.'(s V, ®tint fa näbigfl ln 81 D. ioü "mniffüt bti;/ den
4X Segierut Suli d. z. t iu entlaß Königliche 1 geruht, oB. technik Geheime r Ersten km Auszeit zu btr uß. Seine fc lergnäbigft gtn; Amtsgericht M i dem Amtsg!^: chmahl in§7 feddersheim, da mennen.
lug edler!helii haben dm:
ich, in Anck : 1899 mit! ’igener Leben.-' fohann Adarn^ ens die Rettt hochgesai!^
Mselben am . it, sowie untc: es Ackerbursche n Tode dej c grückenwärler 8 itr von beml’di- lit, sowie unter der Dienste
>om Tode bti verleihen gern^ haft fit dilltui m Sitzung V' >er„«berratM >it von Unter!1' Pügelzeichnu"-'^ aon) tarnen^ us dem d deshalb ibachtetenp.
i sind Teiles । die nornia-1' gttl °E
d b* x,. Finnen •
— Land und Leute in Deuffch-Neu-Guinea behandelt Hosrat Dr. Hagen nach eigenen Retfeerfahrungen in der foeben erschienenen Nummer 26 der Wochenschrift ,3)U Umschau" (Frankfurt a. M.). Nach des Autors Ansicht ist uns Deukschen nicht bloS der schönste, malerischste, sondern höchst wahrscheinlich auch der relativ fruchtbarste Teil von ganz Neu-Guinea zugefallen. Abgesehen vom Klima, dessen Ueberwindung nur eine Frage der Zett ist, fordert das Land selbst geradezu zur Kultur heraus. Und von allen Gegenden Kaiser WilhelmSlands ist wiederum die Aftrolabebai der schönste, malerischste und zugleich kulturell viel versprechendste Punkt; hier liegen auch die besten und größten Ansiedelungen der Neu-Guinea-Kompagnie. Der Aufsatz ist durch Ortginalphotographten des Verfassers sehr interessant illustriert. — Von allgemeinem Jntereffe ist auch der Aufsatz von dem bekannten Nervenarzt Dr. P. I. MöbiuS über einige Unterschiede der Geschlechter, den wir in derselben Nummer der Umschau finden. Nach seiner Ansicht ist da« weibliche Geschlecht nicht daS schöne, sondern geradezu daS häßliche schlechtweg. Nummer 26 der Umschau enthält ferner Berichte über die neuesten Fortschritte in Astronomie und Theoretische Medizin, Zur Geschichte der Konserven, Mineralreichtum der Provinz Sch-ntung und eine Reihe intereffanter Betrachtungen und kleiner Mitteilungen.
Temperatur der Lahn unb Luft


