Ausgabe 
28.5.1899 Erstes Blatt
 
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| beeinträchtigtes Gelingen zurückblicken kann. Aus dem reichen I Festprogramm des zehntägigen Festes heben wir hier nur I die wichtigsten Punkte hervor, und schicken voraus, daß zum - Programm jeden Tages Militär-Konzert, abwechselnd aus- ' I geführt von den Kapellen unserer 115 er und 116 er, Bankett, I Tanzvergnügungen und Ueberreichung von Bechern gehört' I Das Fest wird eingeleitet am 25. Juni durch eine aus

Probebankett, Probeschießen, Konzert und Probeaufführung bestehende Vorfeier. Am 1. Juli (Samstag) findet Empfang

I der Schützen und die Eröffnung des Festes statt. Der 2 Juli (Sonntag) wird Weckruf,'Festzug und Konkurrenz- schießen bringen. Am 3. Juli (Montag) ist Frühschoppen-

I konzert, Umzug durch die Stadt und abends großes Konzert der vereinigten hiesigen Männergesangvereine; am 4. Juli (Dienstag) Schützentag des Mittelrheinischen Schützenbundes und Verbandsschützentag, abends Aufführung eines Fest­spiels; am 5. Juli (Mittwoch) u. a. am Nachmittag Ballon-

I auffahrt mit Fallschirmabsturz, am Abend turnerische Auf- | I führungen der Gießener Turnerschaft. Der 6. Juli (Donners- tag) wird u. a. ein großes Monstre-Konzert der vereinigten Militärkapellen bringen, der Freitag (7. Juli) großes Brillantfeueiwerk. Der Samstag (8. Juli) ist für unser Gießener Jugendfest (Aufstellung des Juqendfestzuges um M Uhr) und die Wiederholung der Festspiele vorgesehen. Am 9. Juli (Sonntag) findet Verteilung der 10 ersten Preise

I auf sämtliche Scheiben und offizieller Schluß des Festes I "alt. Die Stadt Gießen geht also einer an Abwechselung reichen Festwoche entgegen. Wie man uns mitteilt, sind bereits ansehnliche Preise gestiftet, trotzdem bietet der ge­räumige und prachtvoll auszugestaltende Gabentempel noch I | hinreichend Platz zu weiteren Preisen, die zu stiften sich hoffentlich noch viele Vereine und Private angelegen sein lassen werden. Die zu Preisen bestimmten Medaillen er­halten noch dadurch besonderen Wert, daß der hohe Protektor I des Schützenfestes, Se. König!. Hoheit der Großhcrzog von Heffen, die Erlaubnis erteilt hat, sein Bild auf denselben I anzubringen.

Die Sommerwageu der Gießener Omnibus-Gesellschaft I werden morgen (Sonntag) außer nach dem Schiffenberger- walde auch nach dem Sportplätze an der Hardt fahren. v |

** Polizeibericht. Arretiert wurde gestern ein hiesiges Dienstmädchen, welches der Dienstherrschaft mehrfache Geldbeträge entwendet hatte. Heute vormittag wurde I em Passant der Neustadt durch einen aus dem vierten Stock- I werk eines Neubaues herabfallenden halben Backstein an der Schulter getroffen und verletzt.

In dem i unter der Rubrr folgender Emtro 30. März 1899 M Mor uri tzadenicht un

Gießen

Aus der Zett für dir Zett.

Vor 59 Jahren, am 28. Mai 1840, wurde zu Salzburg Hans Makart geboren, ein großartiger Kolorist unter

I ** Frankfurter Ausstellung. Bei der diesjährigen Aus- I stellung der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft wird in der wissenschaftlichen Abteilung dje Entwickelung des landw. Vereins wese ns im Großherzogtum Hessen graphisch und kartographisch seitens des Hess. Landwirt­schaftsrats zur Darstellung kommen. Für die erstere ist

I oas Jahr 1832 als Gründungsjahr der Provinzialvereine zum Ausgangspunkt genommen, die sich nach erheblichen

I Schwankungen in einzelnen Jahrzehnten in den letzten I Jahren, besonders aber in dem laufenden überaus qünstia gestaltet. Auf Karten wird auch das Verhältnis der Mit­gliederzahl in den einzelnen Bezirksvereinen bezw. Vereins- bezlrken zur Anbaufläche in verschiedenen Farbenabtönunaen zum Ausdruck gebracht. In ähnlicher Weise wird auch die namentlich in den letzten Jahren infolge der auf die neuere

! Vlehzuchtorganisation und Gewährung bedeutender Staats- j wlttel zurückzuführende enorme Entwickelung der Züchter­vereinigungen und Zuchteinrichtungen wie z. B. Zuchtvieh­hofe, Bullenstationen, Tummelplätze und Weiden veranschau- licht. Mehrere Karten und graphische Darstellungen werden über die Zahl und die Verbreitung der Herdbuchtiere und deren Verhältnisse zur Viehzahl im Lande überhaupt, ein interessantes Bild geben. Zum erstenmal wird das sämt­liche Herdbuchgebiete des Großherzogtums umfassende Landes­herdbuch vorliegen. Mehrere Karten und eine graphische Darstellung verbildlichen das Ergebnis der vom Hess. Land- wirtschaftsrat veranstalteten Volumgewichtsbeftimmungen der I Getreideernte 1898 in sehr instruktiver Weise, während die I m ähnlicher Form dargestellte Verbreitung der Preisnotierunq im Großherzogtum Hessen eine klare Uebersicht darüber bringt, welche Landwirte, Ortschaften, Gemeinden, Genossen- ^aften u. s. w. die Marktpreisnotierungen für Getreide, I Jeu unb Stroh, Obst und Vieh abonniert haben und wie I dieselben je nach Zeit und Richtung im Großherzogtum nach I dem Abonnementsstand am 1. April 1899 zum Versand kommen. Besonderes Interesse dürfte auch eine graphische I Darstellung über die Bewegung der Preise der Haupt­getreidearten an den Fruchtmärkten in Frankfurt a. M. und Mannheim seit 10. Oktober 1897 nach den vom Hessischen Landwirtschaftsrat veröffentlichten Preisnotizen I bieten denn sie zeigt, welche erheblichen Preisschwankungen trotz der geringen geographischen Entfernung beider Frucht­platze bestehen. Eine größere Reihe graphischer Darstellungen ?QQa?JÄaul,$t bie Hauptergebnisse der in den Jahren 1884/86 veranstalteten Hessischen landw. Enquete. Mehrere Karten und Diagramme geben ein interessantes Bild über die in den Jahren 1898 und 1899 veranstalteten Vortrags- I kurse für praktische Landwirte in Darmstadt und Gießen, namentlich über die Beteiligung einzelner Kreise und Provinzen des Großherzogtums sowie auch der nichthessischen Land­wirte an denselben. Im Anschluß an die erwähnten Dar- I stellungen sei noch hervorgehoben, daß der landw. Provinzial- verem Oberhessen Uebersichtskarten über die Hutweiden- Meliorationen im Vogelsberg und Rasenproben mehrerer I Hutweiden-Meliorationen in Holzkästen, gedüngt und unqe- I düngt, ausstellen wird.

Dermischtes.

2 °6ne Einwilligung. Wir erhalten 1,1.,

Zuschrilt, für deren Inhalt der Verfasser die Veranü zu übernehmen sich bereit erklärt hat: Die gelähmn" eines Schriftstellers aus Bonn, die sich zwecks ärztlich,,»' Handlung mehrere Jahre in Gießen aufhielt, wrd, , 9 Monaten in einer Kuranstalt in Wilhelmshöh, , Kassel untergebracht. Dieselbe soll sich nunmehr einer Ode, ti unterziehen, die sowohl an sich, als infolge der notweiüp' Narkose wegen der durch jahrelanges Stillsitzen INI Ri, wagen wohl kaum noch völligen Intaktheit der Herzchiü^ äußerst lebensgefährlich fein dürfte. Der mit Recht bei°M Ehemann forderte daher, bevor er seine Einwilliqnna,, diesbezüglich Garantien und sein-Anwesenheit bei der x» nähme, da er die Operation sonst nur in Gießen dmt Autoritäten vornehmen lassen würde. Statt einer berubi«»,. Auskunft wurde ihm, wie man sagt, im Einverständnis m

r Kranken, von dem ärztlichen Leiter nicht nur iw Abholen seiner Frau, sondern auch der Zutritt zur amt verweigert, wogegen natürlich sofort die gebotenen E lichen Schritte eingeleitet wurden. Unseres ErachtkMii es unerhört sein, eine seit zirka fünf Jahren gelähMeKiw die sich wohl in einem Zustand der Depression mb trf wesien Urteilsunfähigkeit befindet, selbst mit ihrem M,, einer lebensgefährlichen Operation gegen den ausdrückliche Willen ihres Gatten zu unterziehen, zumal dieselbe burd aud als notwendig, sondern lediglich als ein Berfii Zur teilweisen Hebung der Lähmung erscheint.

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** CarlschutzAbend. In nochmaligem Hinweise auf den L-onntag den 28. Mai in Steins Garten statt­findenden sem-humoristischen Carlschulz - Abend lassen ro't..e,"e uns vorliegende Kritik aus Kassel folgen. Das "N-ler Tageblatt, schreibt: Der humoristische Abend, H°s°p-rns°ng-r Herr F. Carlschulz veranstaltet hatte, hatte besten Erfolg. Sämtliche Nummern des im reichsten Maße Abwechselung bietenden Programms gefielen frerrn earIf5uIä ,e nad) Juhalt und Tendenz des Stoffes stimmungsvoll gewählten, künstlerisch eigen, arhgen unb geschmackvollen Vortragsweise. Ob es sich um die Deklamation ernster oder humoristischer Dichtungen handelte, ob deklamiert oder gesungen oder parodiert wurde, s^s^b^^^o^^g^nde verstand es, die Zuhörerschaft zu «Ks ^^derholtem lebhaften Applaus hinzureißen.

?serr??r3u6e6en fhlb bic musikalischen Humoresken ^bbes-Elixier" und dieKaffee-Bisite" von Kuntze, 11 ''.N.!ernationalen Sprachgebräuche", die SoloszeneDie Unglücklichen", die packende Deklamation der Jul. Wolff'schen DichtungAus Sturmes Not"; von weiteren humoristischen ; ^?r!ra9e "Das X der Röntgenstrahlen",Die Helden- | mutigen Spartaner, geschichtlicher Vortrag in der Sekunda Seminars zu Mehlsack" und andere. Die Begleiterin des Herrn Carlschulz, Fräulein Fedora Petrowska war nicht nur eine sichere und geschickte Mitspielerin aus dem Flügel, sie verstand es auch, durch ihre Solovorträge einen giltigen Beweis für ihr Können zu erbringen, und I wurde wiederholt durch lebhaften Beifall ausgezeichnet

** Kriegerfeft. Im Inseratenteil ist das Programm zu der Jubelfeier des 25jährigen Bestehens unseres Knegerverems, verbunden mit dem Bezirks feste des Kriegervcreins-Bezirkes Gießen, bekannt gegeben. Das Fest verspricht ein recht würdiges zu werden. Unsere Vaterstadt ist als gastfreundlich weit und breit bekannt, und wir Hofsei,, daß sie auch diesmal ihren alten Ruf bewähren wird, und I daß lhre Straßen an den Festtagen in reichstem Fahnem Ichmuck prangen werden. Der Feftzug am Sonntag dem 4. ^uni dürfte ein recht imposanter werden, da ungefähr 2000 Teilnehmer vorauszusehen sind. Am Samstag dem 3. Ium ist Festkommers auf dem Festplatze in Oswalds- garten, und es werden dabei die Gründer des Vereins I welche noch Mitglieder sind, zu Ehrenmitgliedern ernannt «m Sonntag werden die Damen, nach Beendigung des I Festzuges, dem Verein eine künstlerisch ausgeführte Fahnen­schleife zur Erinnerung überreichen. Abwechselung dürfte die Feier am Sonntag reichlich barbieten; ganz befonberS am Abend burch Stellung von Leite'rpyramiben, welche bie ^leßener Turnerschaft in liebenswürdigster Weise zugesaqt hat; ebenso wie der Bauer'sche Gesangverein in anzuer- I kennender Weise durch Vorträge das Fest verherrlichen wirt'. Der Montagabend dürfte in ähnlicher Weise bas Interesse m Anspruch nehmen, ba zu ben Vorstellungen am I Abeub noch ein großes Brillantfeuerwerk kommt. Hoffen wir, baß bem Jubilar bie Unterstützung unb bie Sympa- I tbieen ber Bewohner Gießens an seinen Festtagen in reichstem Maße zuteil werben.

** Schützenfest. Diejenigen, welche einen Spaziergang "b" unternahmen, werben wahrgenommen haben, daß an ben Festbauten für bas 17. Verbanbs- Lanbesschützenvereins, bes Pfälzischen unb Mittelrheimschen Schützenbunbes vom 2. bis 9. Juli b I ^Xarbe ero7b- Diese Bauten, vor allem bie Haupt festhalle finb so bemessen, baß eine so große Zahl Gäste Unterkunft finden können, wie sie Gießen, das sL inbezuq ^!Cr ^gehaltenen Feste immer sehr starken Zuspruchs zu erfreuen hatte, größer wohl noch nicht n fernen Mauern gesehen. Der emsigen Thätiqkeit auf bem ^Platze entspricht bie Thätigkeit, welche bie einzelnes aus allen Schichten unb allen Berufskreisen ber Bürgerschaft Einzel Ausschüsse entfaltet, bie natürlich erst offensichtlich werben wirb, wenn bas Fest im Gange, bezw. wenn man auf em, hoffentlich nicht burch die Ungunst des Wetters I

! den Malern, an Farbenpracht alle übertreffend. Die N. Akadeinie entließ ihn alstalentlos". Pilotv in nahm sich jedoch ferner an. Der Vorwurf m arnfiZ? -1 llchkeit und Verherrlichung des Fleisches ( Jaad^der D^ Di- fünf Sinne" u.s.w") .risst Mukan"^. «^7' Kaiscr Franz Joseph ließ ihm ein Atelier in Wienn ' wo er leine weltbekannten Gemälde schuf sr B b,®' 3. Oktober 1884 in der Kaiserstadt an der Donau 6

Vor 105 Jahren, am 29. Mai 1794, wurde » betr?ftru"?1 J°h°nnHcinrich von Mädl-1,«hJ , l^er6c,°,nbfrS ben zum Gegenstand wjssN licher Untersuchung machte. Durch seine aus M.n , ' beruhenden Karten der Mondoberfläche haben wir schassenheit dieses Himmelskörpers näher kennen r V°n s-men Werken sei an dieser StelleDer Wunl> des Weltalls" erwähnt. Mädl-r starb am 14. Ä m Hannover. r

Lokales Md UrwuMües.

Gießen, 28. Mai 1899.

^Ordens Berleihuugen. Seine Königliche Hoheit der Groß Herzog haben Allergnädigst geruht, am 12. April dem katholischen Pfarrer Christian Hausknecht in Marien­born das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen, - am 6. Mai dem Zettelmacher Konrad Moller und dem Packer Philipp Vollmüller, beide zu Lauterbach in Diensten der Firma Wenzel u. Hoos, mecha- "i.'chb Weberei zu Lauterbach, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift:Für treue Arbeit" zu verleihen.

et. 9u8r bem Großh. Ministerium. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 25. Mai wurde der Regierungsassessor Ernst Werner zu Darmstadt mit Aushilfeleistung bei dem Sekretariat genannten Ministe­riums beauftragt.

* Aus dem Verwaltungsdienst. Durch Entschließung Großherzoglichen Ministeriums des Innern vom 23. Mai i wurde der Großherzogliche Regierungsassessor Schön in Gießen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Kreisamtmannes bei dem Großherzogl. Kreisamt Heppen­heim, der Großh. Regierungsassessor Lauer in Gießen vom 1. Ium I. I. ab mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen I eines Kreisamtmannes bei dem Großh. Kreisamt Schotten beauftragt. I

^ Wasserversorgung der Gemeinden. Dem Vernehmen w'rd der landwirtschaftliche Bezirksverein demnächst hier m Gießen einen öffentlichen Vortrag über I bie jeroerforgung ber Gemeint)en", mit be- I sonderer Rücksicht auf bie Verhältnisse im Kreise Gießen, von einem erfahrenen unb hervorragenben Techniker auf I bicfem G-b.-t- halten lassen. Da in unserem Kreise mehr ^b.mehr das Bedürfnis nach Verbesserung ber Wasser- I Verhältnisse sich gezeigt hat, machen wir schon jetzt auf den Vortrag aufmerksam. 1 |

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Auszug aus den Standesamlsregistm der Stadt Gießen.

Aufgebote.

I Karl Lana, Buchdrucker zu Frankfurt a. M., tA

I Margarethe Jakobine Karoltne Helfenbeto hterselbi

N' H^rich Schmitt, Monteur zu Rödgen, mit Marie Eltlabüj

I I ^bumorschen. 24. August Theodor Emil Weidig, Kaufmw I ru Gießen, mit Martha Maria Gercke zu Lüdenscheid. 25.' Ctii I §"mann August Wilhelm Günther, Kaufmann zu Stralsund, art I Anna Maria Katharine Elise Häuser hierfelbst.

I Eheschlietzungeu.

I ar ri S ,??' Wbdrtch Ferdinand Stotz, Inspektor dahier, llii Amelia Christina Weimer hterselbst. *

m Seboreue.

I Mai: 13. Dem Schneider Ludwig Simon ein Sohu. 16. D« Schrestrer Konrad Drescher ein Sohn, Heinrich Adolph. 16. Dm y>n,er Philipp Schmidt IV. eine Tochter, Emma -aroltr« Z"labethe 18. Dem Fabrikanten Heinrich Schirmer ein Sohr, Hbi-m Karl. 18. Dem Jnstrumentenhündler Franz Arthur SyseröeL A» Sohn 19. Dem Gertchtöschretber-Aspirant Gustav Ordig th

I Dem H-uSburschen Philipp Werner ein Sohn, «art

^"mser Otto König eine Tochter. 20. Dem Glaser Gror, Ludwig Schmitt ein Sohn. 22. Dem Mufiklehrer Peter Bott tta Ko'vttr. 23. Dem Küfer und Wirt Julius Wellhöfer eine lebtet 25. Dem Taglöhner Georg Prinz ein Sohn, August.

Oestorbeere.

rr^«^'«O ZohanneS Pitz, 56 Jahre alt, Knecht dahier. Ll.Johan Christoph Barth, 63 Jahre alt, Lokomotivführer i. P. dahtv «' ^. "rich Jörg, 23 Jahre alt, Dachdecker dahier. 22. Johann zlu0ufte Emma Zimmer, 10 Monate alt, Tochter von Photograp r?r S<mmcr !«hier. 22. Luise Ruckstuhl, geb. Reuter, 66 Jahr n ^7?*sr-u von Zimmermeister Heinrich Ruckstuhl dahier. 22 Sa: im?* ^s^?"ate alt, Sohn von Schreiner Heinrich Lrhltitw

Hierselbst. 23. Adam Engelbert Schwab, 24 Jahre alt, Ciganer von Kleinkrotzenburg, MuSkei er im 116. Infanterie Regimen

Ardinand H.ttenhauer, 58 Jahre alt, Werkführer dahia 25. Heinrich Eichenauer, 46 Jahre alt, Mühlarzt dahier.

Auszug aus den Kircheudüchrr« der Stadt Gieße«.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

_ _ Jobannesgemeinde.

. *20- ®l«i. Friedrich Ferdinand Stotz, Inspektor zu Gieß«

und Amelia Christina Weimer, Tochter deS Möbelfabrikanten Hetmtt Weimer zu London.

Getaufte.

_ Matthäutzgemeinde.

. Den 21. Mai. Dem Posthilfsboten a. D. Wilhelm Deppe ein Sohn, Wilhelm Martin Theodor, geboren den 25. April.

Denselben. Dem Schneider Johann Friedrich Karl Bern* eine Tochter, Katharine Margarethe Elisabeth, geboren den 27. Fed Denselben. Dem Schneider Johannes Brandau ein Sohr Georg, geboren den 14. Dezember.

Den 22. Mai. Dem Fabrikarbeiter Nikolaus Jßlip eine Tochtei Lina Margarethe, geboren den 15. April.

Denselben. Dem Dachdecker Wilhelm Fischer eine Locht- Anna Emilie, geboren den 12. Aprll.

Denselben. Dem Mrtzgermeister Gustav August LrinkauS Sohn, Gustav Heinrich Otto, geboren den 4. April.

Den 23. Mai. Dem Wirt Heinrich Nau ein Sohn, 3oM H«»S Emil Karl, geboren ben 11. April.

a- ^en 25. Mai. Dem Brauereibeamten Anton Donhansm ei» Tochter, Irene Emllie Elisabeth, geboren den 14. Februar.

Ä Ä MarkuSgemeinde.

__ Dm 21. Mai. Dem Kaufmann August WallmfelS ein 6M August Theodor Karl Ludwig, geboren den 25. April.

Denselben. Dem Schlosser Ludwig Goß ein Sohn, Berthoß Heinrich, geboren ben 29. April.