Ausgabe 
27.8.1899 Erstes Blatt
 
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soll, beizuwohnen. Während der Zar sich hier aufhält, wird die russische Kaiserin in England oder Darmstadt bleiben. In Malmö ist man mit den Vorbereitungen zum Kaiserlichen Besuche eifrig beschäftigt. Da Skabersjö keine telegraphische Verbindung mit Berlin hat, soll eine neue Linie von Skabersjö nach Malmö auf Kosten des Grafen Thott angelegt werden. Auch soll eine besondere tele­phonische Leitung zwischen Skabersjö und derHohen- zollern", die außerhalb Malmö vor Anker gehen wird, da sie im Hafen selbst wegen ihrer großen Tiefe nicht ver­täuen kann, eingerichtet werden. Graf Thott hat für seinen hohen Gast umfassende Vorbereitungen getroffen, und unter anderen in Berlin einen besonderen Jagdwagen für den Kaiser bestellt. In den großen Wäldern, die Skabersjö um­geben, sollen mehrere hundert Nehböcke gesammelt werden.

M.P.C. Neuerdings ist im Hinblick auf die außer­ordentliche Steigerung der Arbeiten des Reichsgerichts nach der Einführung des bürgerlichen Gesetzbuchs der Wunsch nach Errichtung noch eines weiteren Senates beim obersten Gerichtshöfe des deutschen Reiches laut geworden. Wir glauben gut unterrichtet zu sein, wenn wir sagen, daß dieser Wunsch weder bei dem Senatspräsidenten des Reichsgerichts noch bei der Centralinstanz der Reichsjustizverwaltung Aus­sicht auf Unterstützung hat. Die Reichsjustizverwaltung hat s. Z. ihrerseits den Vorschlag auf Erhöhung der Revisions­summe gemacht und sich dabei in vollster Uebereinstimmung mit den beim Reichsgericht vorherrschenden Ansichten be­funden. Der Reichstag hat diesen Antrag damals abgelehnt und zwar wesentlich im Interesse der Anwaltkreise, die durch Erhöhung der Revisionssumme um einen Teil ihrer Rente zu kommen fürchten, mögen nun die Anwälte sehen wie sie fertig werden. Wenn die Parteien merken, daß sich die Erledigung ihrer Sachen infolge der Ueberhäufung des Reichsgerichts bis in die Puppen verzögert, werden sie schon zu der Einsicht kommen, daß ein Wandel geschaffen werden muß. Auf dem Wege der Errichtung immer neuer Senate wird es nicht geschehen.

Ausland.

Wien, 25. August. In Graslitz begann gestern die gerichtliche Untersuchung wegen der Vorgänge der letzten Tage. Der Hotelier Franz Tuzan, der Besitzer des HotelsZum Schwan", wo sich die Deutsch-Nationalen versammelten, und welches von den Gensdarmen beschossen wurde, ist gestern unter der Anklage der öffentlichen Ge- waltthätigkeit verhaftet worden.

Paris, 25. August. Das BlattVoltaire" will wissen, daß der Präsident der Republik vor nicht langer Zeit deutscherseits verständigt worden ist, daß das Petit bleu tatsächlich von Schwartzkoppen an die Adresse Esterh azys gerichtet war. Die Anklage und die Verteidigung in Rennes haben an 20 neue Zeugen geladen. Freycinet bestellte sich telegraphisch ein Zimmer in Rennes.

MPC. England. Die Admiralität ist so zufrieden mit den Versuchen mit drahtloser Telegraphie auf der Juno, während der letzten Manöver, daß Befehl gegeben ist auch die Defiance in Devonport mit einem vollständigen Apparat zu versehen.

Zokales und Provinzielles.

Gießen, 27. August 1899.

Ernennung. Seine Königliche Hoheit der Groß­herzog haben Allergnädigst geruht, am 12. August den Provisorischen Hauptlehrer an der Fachschule zu Erbach, Emil Klein zu Erbach, zum Hauptlehrer und Dirigenten der Fachschule für Elfenbeinschnitzerei zu Erbach zu ernennen.

* Die Gedenktafel, welche anläßlich der Goethefeier gestiftet wurde, ist heute am Hause Ecke Sonnenstraße und Neuenbäue angebracht worden. Die Inschrift lautet:

In diesem Hause wohnte Goethes Freund

Ludw. Jul. Friedr. Höpfner, Professor der Rechte.

Geb. 1743, gest. 1797.

** Der Ludwigstag, der seit Alters in Heffen als hoher Festtag gefeiert wird, war in diesem Jahre mit einem ganz besonderen, goldenen Jubiläum verbunden. Vor fünfzig Jahren erließ an diesem Tage Großherzog Lud­wig III. an die in Baden befindlichen Offiziere, Unteroffi­ziere und Soldaten der Großherzogl. Armee-Division, welche zur Besiegung des bewaffneten Aufstandes so ruhmvoll und so entscheidend mitgewirkt hatten, einen Tagesbefehl, in dem er den Truppen, denen kurz vorher bei der Parade in Baden-Baden von Kaiser Wilhelm I., damals Prinz von Preußen, huldvolle Worte des Lobes gespendet worden waren, die volle Anerkennung ihres ausgezeichneten Be­nehmens, ihrer Treue und Tapferkeit aussprach. Der Groß- Herzog dankte den braven Truppen, die sich um das hessische, wie nm das gesamte deutsche Vaterland wohl verdient ge­macht hatten, ernannte den Führer der hessischen Armee- Abteilung, Generalmajor Frhrn. von Schäffer-Bernstein, zum Generalleutnant und verlieh an 72 Angehörige der Division Ordensauszeichnungen, davon an 64 den Ludwias- orden. Außerdem sprach der Großherzog allen, welche außerdem Gelegenheit halten, sich auszuzeichnen und deshalb bezeichnet worden waren, seine besondere Zufriedenheit aus und belobte ausdrücklich 22 Offiziere und Soldaten, von denen unseres Wissens nur noch Herr Generalmajor Rüti lebt. Auch von den mit dem Ludewigsorden Ausgezeichneten sind wohl die meisten längst heimgegangen. Soviel uns bekannt ist, leben von ihnen in Darmstadt nur noch sechs nämlich Herr Major i. P. Lichtenberg, der damals das Ritterkreuz 1. Klaffe empfing, und die Herren Kanzleidiener i. P. Joh. Jakob Betz, Schneidermeister Ludwig Beutel, Schloßinspektor Simon Breidenbach, Hofgartenaufseher i. P'

Georg Brönning und Major i. P. Georg Hamm, die mit dem Ritterkreuz 2. Klasse ausgezeichnet wurden. Auch von ihnen befindet sich nur noch Herr Schloßinspektor Breiden­bach im Dienste. Alle Herren Jubilare aber erfreuen sich, wie wir mit Genugthuung konstatieren dürfen, noch verhält« nismäßig großer Rüstigkeit und konnten den gestrigen gan; besonderen Ehrentag, das goldene Jubiläum ihrer Auszeich­nung für hervorragende, dem Vaterlande geleistete Dienste, in guter Gesundheit begehen. Mögen sie, das ist unser herzlicher Wunsch, diesen ehrenvollen Jahrestag in gleicher Weise noch recht oft feiern! (D. Tgbl.)

Friedberg, 24. August. Nach mehrjähriger schöner Sitte geben sich bei jeder Herbst-Entlassungsfeier diejenigen evangelischen Geistlichen bezw. Theologen, die gerade vor zehn Jahren zu Frühjahr und Herbst vom Predigerseminar abgegangen sind, ein Stelldichein in Friedberg. Hoffent­lich findet dieses auch in diesem Jahre seine freudige Ver­wirklichung. Die diesmalige Entlaffungfeier findet, so Gott will, am Mittwoch, dem 30. August, von 11 Uhr an, in der Burgkirche statt, woran sich dann um 1^/z Uhr ein ein­faches Festmahl imHotel Trapp" anschließen soll. Die­jenigen Herren, welche am 23. April und am 30. August 1889 das Predigerseminar verlassen haben, sind: 1. Wilhelm Briegleb, Pfarrer in Zotzenheim, Otto Köhler, Pfarrer in Rohrbach bei Büdingen, Ferdinand Naumann, Pfarrer in Nauheim (Starkenburg), Gustav Naumann, Pfarrer in Gelnhaar, Heinrich Rheinfurth, Pfarrer in Leidhecken, Jakob Ulrich, Pfarrer in Beedenkirchen, Theodor Wiegel, Pfarrer in Bingenheim, 2. Hermann v. d. Au, Pfarrer in Dalheim, Friedrich C^otz, Pfarrer in Schweikartshausen, Otto Fischer, Pfarrer in Goddelau, Wilhelm Hoffmann, Pfarrer in Jugen­heim (Rheinhessen), Adam Köhler, Pfarrer in Trebur, Julius Lehr, Pfarrer in Fürfeld, Philipp Möbus, Pfarrer in Hoch­weisel, Heinrich Port, Pfarrer in Homberg a. d. O., Wilhelm Reinhardt, Pfarrer in Worms, Heinrich Renner, Pfarrer in Bernburg, Hermann Sack, Pfarrer in Bosen- heim, August Wolf, Pfarrer in Offenthal, Richard Drescher, Pfarrer in Lampertheim. Leider mit Tod abgegangen ist: Friedrich Horn aus Lützel-Wiebelsbach.

Darmstadt, 25. August. Das neue Schwestern- Wohnhaus des Elisabethenstiftes wird am Sonntag, 27. August, seiner Bestimmung übergeben werden, wie es heißt, in Gegenwart Ihrer Kgl. Hoh. der Großherzogin. Das Gebäude bietet in seiner Gesamtheit ein beredtes Zeugnis für das künstlerische Können und Vermögen seines Erbauers, des Herrn Architekten Gg. Scherer, der es vortrefflich ver­standen hat, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden. Sich ganz im Stil an den Hauptbau anfügend, hat es doch, seiner Bestimmung gemäß, ein freundlicheres, gefälli­geres Aussehen. Im unteren Stock sind die gemeinsamen Wohnräume, Speisesaal, Arbeitszimmer re., während im Souterrain, jedoch nicht ungesund tief gelegen, sich die Küche befindet, in der Vorkehrung zum Kochen für bis zu 800 Per­sonen getroffen sind. Daran schließt sich ein besonderer Spülraum mit Kalt- und Warmwasservorrichtungen. Das daneben gelegene Dienstbotenzimmer ist mit fugenlosem Boden versehen, als Präservativ gegen Eindringen der Feuchtigkeit. Der Speisesaal hält 200 Personen und ist, um die dazu erforderliche Größe zu ermöglichen, weiter nach Süden herausgebaut, sodaß auf dem Dach desselben sich noch eine wirklich schöne Veranda anbringen ließ, während nach Osten hin ein großer Balkon mit prak­tischen Schutzvorrichtungen gegen Zug zahlreichen Personen Aufenthalt im Freien gestattet. Im zweiten und dritten Stock sind die Wohnräume für die Schwestern, deren jede sich jetzt eines eigenen Zimmerchens erfreuen kann, während sie bisher in oft recht beschränkten Räumen in größerer Anzahl Schlafstätten hatten. Jedes Zimmerchen ist ein­heitlich ausgestattet mit Bett, Waschtisch, Tisch, Nachttisch, zwei Stühlen und einem Wandschrank, während auf den Gängen noch für jede Schwester ein größerer Schrank zur Verfügung steht. Ein Speiseaufzug geht durch alle Stock­werke, ebenso wie die Zentralheizung, die auch in jedes Zimmer geleitet ist. Alle Möbel sind vollständig überein­stimmend in Stil und Ausführung. Das Holzwerk des Gebäudes in yellow-pine in Natura gelassen, macht einen außerordentlich freundlichen Eindruck. Ueberall, wo es an­geht, sind Sprüche angebracht. Außen am Hause der Lieblingsspruch der Oberin:Schmecket und sehet, wie freundlich der Herr ist!" In der Küche:Er erfüllet unser Herz mit Speise und Freude!" Mit beschränkten Mitteln ist in kurzer Zeit hier sehr Schönes geschaffen worden. Jedes Eckchen ist praktisch ausgenützt, und doch hat man nirgends das Gefühl des Beengtseins. D. T A.

nn. Darmstadt, 26. August. Sicherem Vernehmen nach, wurde Der Darmstädter Bank die Errichtung der Hess. Landeslotterie übertragen und ist dieselbe bereits mit den nötigen Vorarbeiten beschäftigt.

*t Kriegerfest in Mainz. Am 1. Oktober d. I. werden 30004000 Kameraden, ehemalige Soldaten des deutschen Heeres, teils reich dekoriert und Zeugen jener großen Zeit, rer Deutschlands Kriegervereine ihre Existenz verdanken, nach der Aurea Moguntia kommen und den Beweis treuer Kameradschaft liefern, die keine Grenzpfähle im Vaterlande ennt. Der Mainzer Kriegerverein rüstet sich bereits zum Empfang seiner Gäste. Mehrere Ausschüsse sind gebildet worden und arbeiten mit Energie und schönstem Erfolg an den Festvorbereitungen. Die Absicht, das Fest in einfacher, aber der Stadt würdiger Weise zu feiern, wird aufrecht erhalten werden, wenn auch die Zahl der bis jetzt ange­meldeten Vereine alle Erwartungen übertrifft. 63 auswärtige Kriegervereine bezw. Deputationen derselben sind bereits angemeldet, darunter auch viele preußische Vereine. Fünfzig Kameraden von Frankenthal werden die bayerische Pfalz und eine Deputation von Straßburg die Rcichslande ver­treten. Viele Anmeldungen stehen noch aus, und täglich laufen solche ein. Zum Kommerse am Vorabend treffen

schon viele auswärtige Kameraden ein. Das Einrücken der Vereine am Hauptfesttage beginnt teilweise schon in früher Morgenstunde. Die Festlichkeiten werden sich in der schön dekorierten Stadthalle abwickeln, deren Schmuck durch die vielen Vereinsfahnen noch erhöht werden wird. Ueber 50 Fahnen mit cirka 40000 Mk. Versicherungswert sind bereits angemeldet. Der Termin zur Abhaltung des Festes wurde auf den 1. Oktober gelegt, weil die Truppen der Garnison bis dahin erst wieder zurück sind und Fühlung mit der Armee an den Festtagen gehalten werden muß. Den Festteilnehmern wird eine schöne Erinnerung an das Fest durch Ueberreichung einer hübsch ausgestalteten Festschrift in Broschürenform übergeben werden, in welcher sie neben sonstigem interessanten Inhalte einen Führer durch Mainz, das Mitgliederverzeichnis und die kurze Geschichte des am 22. März 1897 gegründeten und zurzeit 950 Mitglieder zählenden Mainzer Kriegervereins vorfinden werden. Eine von Künstlerhand entworfene Postkarte in Farbendruck wird außerdem als Erinnerungsblatt und zur Vermittelung der Festgrüße dienen. Die sonstigen Vorbereitungen zum Feste lassen keinen Zweifel darüber aufkommen, daß die Festgäste den Besuch des Festes nicht zu bereuen haben werden. M. A.

Aus der Zeit sSr die Zett.

Vor 132 Jahren, am 27. August 1767, wurde zu Kopenhagen der Begründer der kritischen Geschichtschreibung Berthold Georg Niebuhr geboren. SeineRömische Geschichte", die Frucht tiefen Quellenstudiums, ist ein klassisches Werk von überraschenden Aufschlüssen und hat zu einer durchgreifend veränderten Behandlung der römischen Geschichte Anlaß gegeben. Er starb am 2. Januar 1831 zu Bonn.

Vor 150 Jahren, am 28. August 1749, wurde zu Frankfurt a. M. der größte Dichter der deutschen Nation, Johann Wolfgang von Goethe, geboren. Von der Natur mit allen Gaben zur Erreichung des schönsten Erdenloses ausgestattet, zog Goethe unendlich viel in den Kreis seines Lebens und produzierte das Erlebte in vollendeter Form. Ueber die Fülle und Macht seiner Phantasie, die Gemüts­tiefe und Herzenswärme, über die Kraft seines Gestaltungs­vermögens kann nur eine Stimme herrschen. Der heutige Tag, sein 150jähriger Geburtstag, soll uns ganz besonders ein Tag dankbarer Verehrung seiner Größe sein.

Uermischtes.

* Fulda, 22. August. Demission des Ober­bürgermeisters und Magistrats. Ein hervorragen­des Ereignis trotz den Vorbereitungen für Bischosskonferenz und Jubiläumsfeier des Bonifazius-Vereins rc. bildet für unsere altehrwürdige Bonifazius-Stadt die bereits kurz erwähnte Demission des Oberbürgermeisters Dr. Antoni, unseres langjährigen vielbewährten städtischen Oberhauptes, und des gesamten Magistrates der Stadt. Die Ursache ist in Meinungsverschiedenheiten zwischen Magistrat und Städte Verordnetenversammlung zu suchen. Die unmittelbare Ver­anlassung zu dem bedeutsamen und ungewöhnlichen Ent­schluß der Stadtväter soll die nicht acceptable Form einer in der jüngsten Stadtverordnetensitzung beschlossenen Antwort an den Magistrat zwar gegeben haben indessen majt wird nicht fehl in der Annahme gehen, daß die eigentlichem Motive tieferen Ursprungs sind. Wie man erfährt, besteht schon seit längerer Zeit bei einem Teil der Stadtverordneten Fuldas eine starke Mißstimmung darüber, daß eine un­günstige Veränderung in den finanziellen Verhältnissen unserer Stadt einzutreten droht. Hauptsächlich ist man unzufrieden darüber, daß der Saalbau nicht nur ganz er­heblich mehr kostet, als bei Beginn des Baues der Vor­anschlag besagte, nein, es heißt sogar, die wirklichen Kosten würden doppelt so hoch als der Voranschlag sein, nämlich 180,000 statt veranschlagte 90,000 Mk. Dieses und anderes hat die Anhänger der früheren Verwaltungsweise verstimmt, namentlich auch, daß jetzt Anleihen zu hohen Zinsen für städtische Ausgaben gemacht werden müssen. Die aus solchen Geldbeutelfragen hervorgehenden Differenzen ähnliches kommt ja wohl in allen Gemeinden vor haben nun dazu geführt, daß Oberbürgermeister und Magistrat nicht mehr mitthun wollen und ihr Amt niedergelegt haben.

Münch. Neust. Nachr.

* Braunschweig, 25. August. Die Strafkammer verurteilte den 73jährigen Pastor emer. Dr. Quentin aus Wolfenbüttel wegen Verbrechens gegen § 176 Absatz 3 des Strafgesetzbuches zu zwei Jahren Zuchthaus und drei ^hren Ehrverlust. Der Pastor wurde sofort verhaftet.

Auszug aus den Standesamtsregistern der Stadt Gieße«.

n, Aufgebote.

August: 20. Georg Balthasar Lautenschläger, Lehrer zu Frank, urt a. M., mit Auguste Luise Friederike Wilhelmine Bernhardt dahrer. 20. Johannes Noll, Packmetfter dahier, mit Juliane Wolff zu Sandbach 21 Peter Friedrich Albert Menke, Tischler zu Lehe, mit Anna Katharina Umland daselbst. 22. Johann Christoph Bernhard Jacob Adolf Hahn, Buchhalter dahier, mit Anna Gertrude Dietz hierselbst. 23. Friedrich Wilhelm Ott, Schuhmacher zu Bon­baden, mit Maria Theis zu Weitershain. 23. Peter Murmann, Gürtler zu Eppertshausen, mit Elisabethe Euler, Hebamme daselbst. 23. Joseph Theodor Schäfer, Glaser dahier, mit Elisa Vierhrller hierselbst. 24. Heinrich Johanne« Kramer, Friseur dahier, mit Elisa­bethe Dietrich hierselbst. 25. Otto Faber, Architekt zu Offenbach, mit Elisabeth Dietz zu Darmstadt. 25. Johann Conrad MatkomestuS, Metzgermeister dahier, mit Emilie Seibert zu Hungen. 25. Wilhelm Georg Karl Adolf Albert Wagner, Apothekenbesitzer zu Beuthm in Oberschlesten, mit Minna Johanna Mathilde Hermine Carol« Charlotte MyliuS hierselbst. 25. Michael Bernhard Brusse von Vose, Arbeiter dahier, mit Marie Mietzner au« Ryse.

Eheschließungen.

August: 19. Ludwig Schmidt, Steinhauer dabier, mit Alm« Lina Juliane Minette HennieS hierselbst. 19. Wilhelm Göbe!