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27.7.1899 Erstes Blatt
 
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nachdem sie einen allseitig so befriedigenden Verlauf ge­nommen, ein günstiges Vorzeichen fern, für dre gedeihliche Fortentwickelung der isr. Religionsgesellschaft, die ja jetzt erst so recht einen sie konsolidierenden Mittelpunkt in der neuerbauten Synagoge gefunden hat.

♦♦ Entgleist. Am Montag abend entgleiste der um 820 Uhr in Koblenz fällige Schnellzug Gießen-Metz vor Niederlahnstein in folge eines Langschwellennsses. Per­sonen wurden nicht verletzt, Materialschaden bedeutend.

** Bezüglich des Inkrafttretens der von den beiden Kammern vor kurzem angenommenen Steuerreform-Gesetze er­fahren dieN. H. V." aus zuverlässiger Quelle, daß dre Einkommen- und Vermögenssteuer mit Wirkung vom 1 April 1901 erhoben werden. Die Gesetze, betreffend Urkundenstempel, Hundesteuer und Erbschaftssteuer, treten am 1. April 1900 in Kraft, während bezüglich des Lotterie, aesctzes der Regierung vorbehalten ist, den Tag des Inkraft­tretens durch Bekanntmachung im Regierungsblatt zu be­stimmen. Es kann also unter Umständen schon im nächsten Herbste die erste Lotterie veranstaltet werden.

Grünberg, 24. Juli. Der hier bei seinen Eltern auf Urlaub weilende Feldwebel Albert Bohr von der süd­westafrikanischen Schutztruppe hat vom auswärtigen Amt den Befehl erhalten, an einem zweimonatigen Weinbaukursus in Trier teilzunehmen. Bohr ist gelernter Gärtner und hat sich bereits nach Trier begeben. Am 25. September d. I. wird derselbe nach Windhoek in Südwest-Afrika zurückkehren. Das dortige Klima wie auch die dortigen Bodenverhältnisse sollen sich vorzüglich zum Weinbau eignen.

§ Mücke, 25. Juli. Im Kammerwalde, der zwischen hier und Grünberg liegt, befindet sich hart an der linken Straßenseite, von hier aus gerechnet, gleich beim Eintritte in den Wald eine Fichte, die beim jüngsten Gewitter von einem Blitz getroffen worden ist. Die Wucht des Ein­schlagens war eine solch koloffale, daß sie in der That die Bewunderung erregt. Die hohe, mächtige Fichte mißt am Stamme unten ungefähr einen halben Meter im Durchmesser. Der Blitz hat seinen Anfang hoch oben in dem Wipfel als schmale Rinne genommen. Wo die Aeste aufhören, da zeigt sich die riesenhafte Kraft des Strahles. Holzstücke in der Länge von Dachsparren und von einer Dicke von etwa acht Zentimeter sind abgerissen und zur Seite geschleudert worden. Der starke Stamm selbst ist mitten durch ins Kreuz wie von einem scharfen Messer gespalten. Man hat früher oft geglaubt, die Fichte werde wegen ihres Harzgehaltes vom Blitze nicht getroffen. Aber die in neuer Zeit häufig be­merkten Blitzschläge in starke Fichten zeigen die Hinfälligkert der früheren Meinung. Die Regel: vor der Eiche weiche, vor der Fichte flüchte, hat soweit ihre Geltung, nicht aber in ihrem Nachsatze: nur die Buche suche. Auch die Buche bleibt vom Einschlagen nicht verschont. Unter einen hohen Baum, welcher Gattung er auch ange­hört, soll man sich im Walde bei einem Gewitter überhaupt nicht stellen. Niedere Fichtenbestände bieten hier den besten Schutz.

Alsfeld, 25. Juli. Die seitherigen so sehr warmen Tage erwecken namentlich bei den Knaben die Lust zum Baden. Wo hierzu Gelegenheit sich bietet, wird fleißig davon Gebrauch gemacht. Da dieses Baden von großen und kleinen Knaben ohne Aufsicht ausgeübt wird, so ver­knüpft sich damit eine Gefahr, die nur zu leicht übersehen und nicht beachtet wird. Wohl baden die Kinder an un­tiefen Stellen, aber es reizt sie oft, tiefere Stellen aufzu­suchen oder in jugendlichem Uebermut solcher nicht zu achten. Welche große Gefahr in diesem unbeaufsichtigten Baden liegt, das zeigt ein vorgestern hier vorgekommener erschütternder Unglücksfall. Der im 14. Lebensjahre stehende Sohn des hiesigen Metzgers Duchardt war mit Kameraden hinaus­geeilt, um in der Nähe der Stadt zu baden. Hierbei ge­riet er an eine tiefere Stelle und sank unter. Seine Ka­meraden vermochten dem mit dem Leben ringenden Jungen keine Hilfe zu bringen, und er ertrank.

n. Aus der Wetterau, 25. Juli. Der Arbeitermangel und die steigenden Löhne zwingen die Landwirte dazu, die M aschine immer mehr in ihren Dienst zu nehmen, und man sieht hier die mannigfachsten Maschinen im Landwirt­schaftsbetrieb. In den letzten Wochen wurden von einer einzigen Agentur über 100 Gras- und Getreidemähmaschinen hier verkauft. Die Gegenden, die im Juni von Ueber- schwemmungen heimgesucht waren, leiden jetzt unter einer schrecklichen Schnakenplage. Der sumpfige Boden war für die Entwicklung des Geschmeißes ungemein günstig. Am Morgen und Abend kann man sich kaum im Freien aufhallen. Kinder, die sich selbst noch nicht recht helfen können, laufen mit entsetzlich geschwollenen Gesichtern umher.

n. Altenstadt, 25. Juli. Bei uns fällt im Gegensatz zu anderen Gegenden die Aepfelernte sehr gut aus. Die glücklichen Besitzer von Obstbaumstücken hatten seither

Klängen des Radetzky-Marsches im Zuge nach derStadt- Halle" ging, wo die Wiener durch den Mainzer Münner- gesangverein begrüßt und ihnen von denen ein Ehrentrunk kredenzt wurde. Heute wurde hier in flagranti ein Postbeamter erwischt und in Hast genommen, der von nicht abgestempelten Briefen sich die Freimarken ancignete. - Zwei hier in der letzten Zeit stattgehabte größere Festlichkeiten, das fünfzigjährige Feuerwehrjubiläum und 14. Radfahrerkongreß haben beide mit beträchtllchem Defizit abgeschlossen. Festmüdigkeit?

Aus der Zeit für die Zett.

Vor 104 Jahren, am 27. Juli 1795, wurde zu Berlin einer der hervorragendsten Meister im Schachspiel Ludwig Bledow geboren, der das Verdienst besitzt, die erste deutsche Schachzeitung ins Leben gerufen zu haben. All­mählich wurde er zu einer entscheidenden Autoritär bei allen Schachfreunden. In seinem pädagogischen Berufe zeichnete er sich durch gründliches Wissen, insbesondere aber durch außerordentliches Geschick im Kopfrechnen aus Er starb am 6. August 1846 als Gymnasialoberlehrer zu Berlin.

Neueste Meldungen.

Depescken des BureauHerold".

Elberfeld, 26. Juli. Die Stadtverordneten der Städte Elberfeld und Barmen beschloffen die Ablehnung des Entwurfes des Düsseldorfer Regierungs präsidenten bezüglich der Vereinigung von Elberfeld und Barmen.

Wien, 26. Juli. Reichsrats- und Landtagsabgeordncte der deutschen Volkspartei haben eine Erklärung veröffent­licht, worin sie feierlichen Protest erheben gegen das Vor­gehen der Regierung, durch die Not-Verordnung unentbehr­liche Gebrauchsgegenstände, wie Zucker und Petroleum, zu verteuern, wodurch breite Schichten der Bevölkerung schwer getroffen wurden.

Brüssel, 26. Juli. Das progressistische OrganReform" versichert unter großem Bedauern, daß die viel erwähnte und als endgültig beschlossene Allianz zwischen Liberalen, Sozialisten und Christlich Demokraten für die kommenden Gemeindewahlen anscheinend nicht zu stände kommt. Das progressistische Organ fordert die Liberalen und die Dok­trinären auf, die Allianz nicht aufzugeben.

Paris, 26. Juli. General Pellieux nahm ferne Strafversetzung nicht an und reichte seine Demission ein. Die Revisionisten sind mit der Maßregelung Pellieux' un­zufrieden und fordern seine Stellung vor ein Kriegsgericht. Wie verlautet, beschloß der gestrige Ministerrat die Be­strafung des Generals Negrier wegen disciplinwidriger Aeußerungen.

Paris, 26. Juli. Die viel besprochene Strafmaßregelung gegen den General Negrier ist in der That erfolgt. Negrier ist nach dem Beschluß des gestrigen Ministerrats seines Amts enthoben worden, weil er, wie versichert wird, während des Putsch-Versuches Döroulödes erklärt haben soll, das sei der richtige Mann, und er sei bereit, mit ihm zu marschieren. Nach Paris berufen, um sich über diese Worte zu äußern, soll Negrier diese nicht abgestritten haben. Man will sogar wissen, er habe hinzugefügt: Alles, was man gegen mich unternehmen will, ist mir egal; ich habe die Armee hinter mir, und sie wird mir folgen. Tie Maß­regelung Negriers wurde diesem sofort nach dem Vogesen- Departement telegraphisch übermittelt und er gleichzeitig nach Paris zurückberufen. Wie es heißt, soll der General außer der genannten Maßregelung auch aus der Liste der Ehren-Legion gestrichen werden.

Belgrad, 26. Juli. Das Standgericht hat gestern seine Verhandlungen im Saale der hiesigen Präfektur be­gonnen. Angeklagt und verurteilt wurde ein Matrose wegen bewaffneten Widerstandes gegen die Polizei zu einem Jahre Gefängnis; ferner Milan Dabrujak wegen Majestäts-Be­leidigung und Akten-Diebstahls zu 10 Jahren Kerker und der Kaufmann Michel Zwetkovic wegen Majestäts-Beleidigung zu 1 Vz Jahren Kerker.

Prätoria, 26. Juli. Die angeblichen Verschwörer in Johannis bürg sind gestern in Freiheit gesetzt worden.

Gingesandt.

Gießen, 26. Juli 1899.

Ob's wohl in diesem Jahrhundert noch dazu kommen werd? Wozu? Nun, zu Uhrzeigern an der katholischen Klicke.

Einer, der seit langem täglich vergeblich hinauisieht.

Temperatur der Lahn und Luft nrch Reaumur gemeff.n am 26. Juli, zwischen 11 u. 12 Uhl miitugB Wasser 18°, Luft 18°.

Rübsamen'sche Badeantt «

ehr viel Arbeit durch das notwendige Stützen der voll- [ längenden Aeste. Man sieht kaum einmal einen Baum ohne Stütze. Da die Meldungen aus Deutschland alle >arin übereinstimmen, daß die Aepfelernte gering ausfällt, o können wir auf hohe Preise für den Herbst rechnen.

Bad-Nauheim, 23. Juli. Beim Baden in der nahen Wetter ertrank heute der 21jährige Sohn des Schul­dieners Franke, ein talentierter' junger Mann. Der Polizei ist es gelungen, zwei russische Hochstapler zu verhaften, von denen der eine aus Nizza, der andere aus Antwerpen zugereist war. Ferner wurde gestern abend am Bahnhofe ein angebliches ungarisches Ehepaar festgenommen, das des Diebstahls, der Hehlerei und Kuppelei überführt ist. In der vorigen Woche sind 1336 Fremde, im ganzen jetzt 14,939 Kurgäste hier angekommen. Der Verkauf des hiesigen Wasserwerks an den Staat ist er­folgt, vorbehaltlich der Zustimmung der Stadt Bad-Nauheim. I

P.C. GroßUmstadt, 25. Juli. Auf dem hiesigen Aus­stellungsplatz entwickelt sich zur Zeit ein sehr reges I Treiben; die Ausstellungsgegenstände sind zum größten Teil schon angekommen; man ist eifrig mit dem Auspacken und Aufstellen der Gegenstände, Pavillons und bergt, mit dem Dekorieren der einzelnen Kojen beschäftigt. Was sich dem I Auge darbietet, läßt schon erkennen, daß die Ausstellung in allen Zweigen des Handwerks und Gewerbes hervorragende Leistungen aufweist. Schon jetzt, wo noch alles im Ent­stehen ist, ist ein Gang durch die Ausstellung, auch dem Nichtfachmann, ein Genuß. Auf einen sehr zahlreichen Be­such der Ausstellung ist bestimmt zu hoffen. Mehrere

Vereine, Gewerbevereine und andere, haben bei dem I Empfangsausschuß ihren Besuch schon angemeldet. Vereinen, welche geschlossen die Ausstellung besuchen, wird Ermäßigung des Eintrittspreises (50 Pfg. pro Person) gewährt, während die Einzelkarte 1 Mark kostet. Es werden wöchentlich 3 Konzerte stattfinden, der Regel nach Sonntags, Mittwochs und Freitags. Am Eröffnungssonntag (30. Juli) konzertiert die Kapelle des Feldartillerieregiments Nr. 25 zu Darmstadt.

P.C. Groß-Umstadt, 25. Juli. Die feierliche Eröffnung der hiesigen Jubiläums-Provinzial-Gewerbeaus- stellung wird am nächsten Sonntag, dem 30. d. M. nach­mittags 12 Uhr durch ein Mitglied der Großherzoglichen Regierung vorgenommen werden. Mehrere Herren Ministe­rialräte haben ihr Erscheinen zugesagt. Eine Deputation des Ausstellungs-Komitees wurde von Se. Königl. Hoheit dem Großherzog in Audienz empfangen. Se. Königl. Ho- heit bezeigten lebhaftes Interesse an dem Unternehmen und stellten, für den Fall, daß es sich ermöglichen ließe, einen Besuch der Ausstellung in Aussicht.

Lorsch, 22. Juli. Unter dem Verdacht des Kindes­mordes wurde gestern ein 20jähriges Mädchen aus besserer Familie verhaftet und nach Darmstadt transportiert. Die­selbe hatte heimlich geboren und wie verlautet, unter Bei­hilfe ihrer Mutter, die kleine Leiche auf dem Friedhof ver­graben. Das Verbrechen verursacht begreiflicher Weise in unserm Orte die größte Erregung.

Mainz, 25. Juli. In der in unmittelbarer Nähe der Stephanskirche gelegenen Oelmühle der Firma Vohsen hier, brach heute nachmittag infolge Ueberlaufen eines Siedkessels Feuer aus, das, in einem großen Oellager reiche Nahrung findend, eine sehr bedeutende Ausdehnung annahm. Bis auf die steinernen Umfassungsmauern ist die weit ausgedehnte Oelmühle samt bedeutenden Warenvorräten und Roh Produkten fast ganz ein Raub der Flammen geworden und bedurfte es seitens der vereinigten militärischen und städtischen Feuerwehren bedeutenderAnstrengungen, um die angrenzenden Nachbargebäude vor dem Feuer zu schützen. An einer Seite der Mühle, an welcher sich die Marienschule befindet, schlugen die Flammen auf das Nachbargebiet über und zwar derart, daß die Schüler und Pensionäre genannter Lehr­anstalt eiligst das Freie suchen mußten. Den Bemühungen der Feuerwehren gelang es, das Schulgebäude zu retten. Der durch Versicherung gedeckte Schaden in der Oelmühle ist ein sehr beträchtlicher.

/> Mainz, 25. Juli. Von einer großen Menschen­menge mit Hellem Jubel begrüßt, traf heute Morgen der Wiener Männergesang-Verein, von Heidelberg kommend, hier ein. Zu dessen Empfang hatten sich auf dem Bahnhof der Oberbürgermeister nebst den Deputationen der hiesigen Gesangvereine eingefunden. Als der Zug, der die Sänger brachte, in den Bahnhof einfuhr, durchbrauste ein tausendstimmiges Hoch und die Musik intonierte unter lautem JubelGott erhalte Franz den Kaiser!" Ober­bürgermeister Dr. Gaßner hieß die Gäste namens der Stadt Mainz willkommen, worauf der Präsident der Wiener Sänger, Kommerzienrat Neubert, für den warmen Empfang dankte und in begeisterten Worten die Zusammengehörigkeit der beiden Volksstämme, die eine Sprache reden, schilderte. Nach diesen Worten sangen die Wiener ihren Wahlspruch: Frei und treu in Lied und That", worauf es unter den

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Forderungen an das Vermögen de-Gastwirts PhilippLepperlll. zu Reiskirchen sind binnen 8 Togen behufs Berücksichtigung bei der Ver- Mögensregulierung bei dem Vormund Philipp Stumpf IV. zu Reis, kirchen anzumelden, desgleichen dürfen Zahlungen nur noch an den ge­nannten Vormund geschehen.

Gießen, am 26. Juli 1899. Großherzogliches Amtsgericht.

Schmidt. 5570

Zu verkaufen

Die Gemeinde Rodheim au der Bieber hat zwei gut genährte

Bullen

zu verkaufen.

Gebote sind schriftlich, lautend auf jeden der Bullen, bid zum 28. ds. Mts., mittags 12 Uhr, auf oer Bürgermeisterei zu Rodheim a. d. Bieber, woselbst auch Bedingungen zu ersehen sind, abzugeben. 6556

Rodheim, den 25. Juli 1899.

Schlierbach, Bürgermeister.

Am Montag dem 31. dfs. Mts., nachmittags 3 Uhr, soll in dem Gemeindehause dahier ein fetter

Zuchtftier meistbietend ve? kauft werden und wollen sich Reflektanten hierzu ein» finden.

Krofdorf, 25. Juli 1899. Der Bürgermeister.

Lichtenthäler. 5555

Terrain zur Anlegung einer Heil­stätte für Lungenkranke, welches möglichst nachstehenden Erforder­nissen entspricht, wird zu kaufen gesuchtr

Geschützte Lage gegen herrschende nörd­liche und nord-östliche Winde, ausgiebige Besonnung, Staub-, Rauch- und Nuß­freiheit, Nähe ausgedehnter Waldungen mit vielem Nadelholz, Zugängltchkeit mittelst Eisenbahn und Fuhrwerks, trockener, poröser Untergrund, Vorhanden­sein reichlichen und guten Trinkwassers.

Bevorzugt werden in bergigem Gelände obere Abschnitte breiter, nach Süden offener Thäler mit der Möglichkeit, Spa­ziergänge in nahe aufwärts gelegene Walder zu macken.

Angebote paffender Terrains unter genauer Angabe der Lage, Größe, des Preises und, inwieweit das Terrain obigen Erfordernissen entspricht, sind zu ricklen an den Vorstand der Pensionskaffe für die Arbeiter der Preußischen Staats­eisenbahn-Verwaltung, Berlin^., Schöne­berger Ufer 14. $554

MdI. SchlMMS

Freibavk. 5527

Heute und morgen:

Stillßtisch 48 M.

Heute frische Schellfisch s, Kabliau, Zander, Schollen, 5lu6e yechte, lcvende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310

Prompter Versandt nach auSwäus.

J. M. Schulhof, itn,9a Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft