Ausgabe 
27.6.1899 Zweites Blatt
 
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Vermischtes.

Lokales und Provinzielles.

die Linie bis nach Urmia (westlich vom Eriwansee in Per- sien, Provinz Aserbeidschan) fortgesetzt werden.

l3Q, ®nt fi !

241 Junr. Heute Mittag ertrank bei den Schwimmubungen in der Wetter bei Griedel ein Soldat von der 4 Kompagnie des hiesigen Bataillons. Vermutlich war ein Schlaganfall die Ursache des Todes. Der 5Be- 5~rte f°ö fn ber W von Gießen seine Heimat Darmstadt, 24. Juni. DerFrkf. ^ta." wird aus Darmstadt berichtet:Die Voruntersuchung in dem Dis- zip marstrafverfahren gegen Oberschulrat DettWeiler ist offen. Die Akten liegen derzeit dem als Staats­anwalt fungierenden Ministerialrat Braun vor. Gemäß der gesetzlichen Bestimmung wird der Inhalt der erhobenen WfS h?? bT Angeschuldigten und dessen Rechtsbelstand, Rechtsanwalt Hallwachs, mitgeteilt. Darauf werden die Akten mit dem Anträge des Staatsanwalts dem Ministerium des Innern zur Beschlußfassung vorqeleqt." - 5uni- An den Vertreter des Wahl­

kreises Mainz-Oppenheim im Reichstag Dr. Schmitt ist rS Landes des Vereins Mainzer Kaufleute eine ausführliche Eingabe gerichtet worden, in welcher ersucht iTh hÄfb,C- 3UI? Nachteil der deutschen Handelswelt und des konsumierenden Publikums zunehmenden Jndustrie- kartelle, besonders das Zuckerkartell, gesetzgeberische Maß- ein^lx rZ Reichstage in Vorschlag zu bringen, die auf ^^Erschwerung des Kartells hinzielen. - Wie hiesige V "er Mitteilen, war der neue französische Kriegsminister,

Avstan-.

r, 2?. ^ani. Von informierter Seite wird ver-

stchert, daß die Regierung den Reichsrat Ende September und die Delegationen im Oktober einzuberufen gedenkt.

Wien, 25. Juni. Der Verein deutscher Stu­denten aus Schlesien, Oppavia, wurde behördlich auf­gelöst. '

Lemberg, 25. Juni. In den Bezirken Krosno und Neu-Sandek haben Ueberschwemmungen den gesamten Saattnstanh vernichtet.. Der Bahnverkehr ist teilweise s Oedenburg, 25. Juni. Die Polizei verhaftete hier den Anführer der berüchtigten internationalen Kirchen- rauberbande.

Paris, 25. Juni. Bourgeois wird morgen von der Kammertribune aus für das Ministerium eintreten.

Paris,25.Juni. Das Gerücht, daß Dreyfus bereits in Rennes emgetroffen ist, ist unrichtig. DerSfar" bat nst gestern Madeira verlassen und trifft am 29. ds. in Brest em.

25* Juli- Die strafgerichtliche Verfolgung des ^ef-Redakteurs desPetit Journals", Indet, ist be­schlossen. Oberst Saxce erhält einen 30tägigen Arrest. 9rrF,,v°H8, ♦2-5'r.QUnL Abgeordneten der sozialistischen Arbeiterpartei haben wegen einer Tagesordnung beschlossen sie konnten sich mit einem Ministerium, in dem der General Gallifet, der Halsabschneider von 1871, vertreten sei, nicht °J erklären; sie würden jedoch die Schritte

repub ikanischer Energie, welche dieses Kabinett gegen die Komplotte der Jesuiten und aufrührischen Generäle ergreifen würde, unterstützen.

Versailles, 25. Juni. Bei dem zu Ehren des Generals Hoche stattgefundenen Diner erklärte Ribot, die Armee müsse Disziplin halten, und schweigsam sein; dann werde man ihr Vertrauen entgegenbringen und sie verteidigen.

Aus Oberheffen, 23. Juni. Die gestern und vorgestern eingetretenen heftigen Gewitter haben auch größere Gebiete unserer Provinz, sowie die benachbarten preußischen Kreise Marburg und Kirchhain erheblich geschädigt. Was in einer Gemarkung etwa vom Hagel verschont wurde, litt in der anderen durch die alles überflutenden Wassermassen, die kleine Bache in Ströme verwandelten. Namentlich wurde viel Heu fortgeschwemmt, stellenweise gutes Ackerland Slell^n""^ " o'*; ?h^tä9e Zündeten an mehreren Er?. » Marburg wurde ein Mann auf dem

W erschlagen desgl. im Kreise Büdingen ein Landwirt, wahrend fein Pferd verschont blieb. Bei Grün­berg geriet ein Fuhrwerk in einen übergetretenen Mühl- ß-Au, wobei em Pferd ertrank. Schweine und Hühner sielen ebenfalls in einigen Orten dem in die Hofraiten dringenden Wasser zum Opfer. - Vom Unglück verfolgt nnube dieser Woche em Einwohner von Bermuthshain Nvchhem vor etwa 14 Tagen der Dachstuhl seines Hauses

Baufälligkeit emgestürzt, brannte am 21. ds. Mts baude, an dem eben die Zimmerleute noch mit den Mf?s96?rbc^en beschäftigt waren, nieder. Wie fast alle Gebäude der Gegend, war auch das betr. Anwesen nur niedrig versichert. '

N. Aus dem Nidderthale, 24. Juni. Das Einsammeln ^werten von Waldgrassämereien scheint doch auch bei den Samenhandlern in unserer Provinz Anklana zu finden In der Oberförsterei Ortenberg hat ein Herr L. aus Kalbach bei Büdingen die Grassämereien der Distrikte Wanne Eschberg, Bieberberg, Klosterwald bei Konradsdorf unh mehrere andere Distrikte erstanden und wird demnächst ^ornehmen wozu gutes Wetter wünschenswert ^re* brei ^a9en, von Sommeranfang an, haben wir schwere Regengüsse erhalten, die für Wiesen, Kleeäcker, Kartoffeln Gemüse und alle Rübenarten von trefflicher hat auch noch keinen Tropfen zuviel ge­regnet, aber die Halmfrüchte werden niedergedrückt, und der

Berlin, 24. Juni. DerLokal-Anzeiger" meldet aus £)tntau: Die Einwohner verschiedener bei Kaomi ge­legener Dörfer zerstörten die von den deutschen Ingenieuren dort unternommenen Bahnbauten. Die Strafe folgte auf dem Fuße nach. Hauptmann Mauwe, Chef der ersten Kompagnie des See-Bataillons, wurde mit 80 Mann seiner Kompagnie und 16 Reitern an Ort und Stelle geschickt um die Aufrührer zu züchtigen.

- Kolonialpolitik. Die ,.T. R." schreibt: Die außerordentlich rasche Bewilligung der Karolinen-Vorlage durch eine übergroße Majorität des Reichstages läßt eine m Achtung über gewisse Erscheinungen unserer politischen Verhältnisse angebracht erscheinen. Noch vor wenigen Jahren fanden die Regierungs-Vorschläge bezüglich kolonialer For- derungen nicht geringen Widerstand, sie wurden vielfach wesentlich abgeändert und gelangten zuweilen gar nicht zur nnAefl Jetzt hat sich das Verhältnis gänzlich verändert, ^gt sich großes Vertrauen zur Regierung, zwischen dieser und dem Reichstage besteht ein unverkenn­bares Einverständnis, wenigstens mit Bezug auf überseeische Fragen. Dann hegt das sicherste Anzeichen dafür, daß die Erkenntnis von der Bedeutung der Kolonien für die Ge­samtpolitik des Reiches sehr gewachsen ist, und daß die v.?7^9 £CI Schutzgebiete in wirtschaftlicher Richtung s "b recht sortschretten wird. Auch nach einer ""deren Hinsicht ist die Erwerbung der mikronesischen Insel­gruppen durch das Deutsche Reich ein Beweis da ür, daß wir m eine neue Epoche der Kolonialpolitik eingetreten sind Son allen am Weltverkehr beteiligten Mächten ist die Er- unserer Besitzungen in der Südsee als etwas mhhrpnh ? ft ünb Raheliegendes hingenommen worden, das Eingreifen des Reiches oft Widerspruch fand Man hat sich daran gewöhnt, Deutschland als Mit­bewerber in überseeischen Fragen erscheinen zu sehen. An­fangs betrachtete man es wie einen Eindringling und glaubte, es auch ans die Seite schieben zu können. Heute wirh es als vollkommen ebenbürtig anerkannt. Nicht qe^ ringen Eindruck hat es offenbar gemacht, daß das Reich m neuerer Zett mit Kraft und Ausdauer seinen Willen kund giebt, überall seinen berechtigten Anteil zu verlangen. So lange die Reichsregierung nur zögernd und ohne rechte Neigung auf solche Fragen einging, trat baS Ausland uns ganz anders gegenüber. Noch vor wenigen Jahren konnte ?a6n *n onswartigen Blättern darüber Erörterungen finden, ^$ftU ??nb £in*eInc ^lner Schutzgebiete verkaufen wolle. Das ist ;etzt verstummt; auch im Jnlande wagen sich solche Steuerungen schon lange nicht mehr hervor. Die zielbe- wnßte, thatkräftige und erfolgreiche Politik der Regierung in überseeischen Fragen hat in gewohnter Weise ihren Ein­fluß ausgeubt, ihr ist das Ergebnis zu verdanken, daß die N^lerung und die Volksvertretung einig zusammengehen ftmmer bei Eintracht reichliche Erfolge ernten. Der Ae Schrttt auf dieser Bahn war die Besetzung der Kiaut- schou-Bucht an der chinesischen Küste, jetzt ist /er Kauf der Inselwelt Mikronesiens gefolgt; man kann wohl fragen Ä"? n^rbQ/ 3um dritten male seinen Fuß gjen? Der Schluß des Reichstages bietet nach dieser Sette ein erfieuliches Bild, wie nur es lange nicht gehabt

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Sani, i-h« anjortWS1 wSral Di, 8irt 6* uni 3P*1 weiteren Kre besonders wi die 6nbc V Eiscobahir-Dt sichtlich W 126:157 cn Darstellung' narrten A Carl-krona ( und von Lonl teilung ist Es fodimen alle sür de' dcr Gebirge Thäler und gesondert gez politischer Be^ und Kreisgre Städte in für 5 j100000, ivohnern unte MsMungl M bit polit' form. Der: bis in die Aufzeichnung hauptsächlich Darstellung! und aller vo Ein bedeuten Unterscheidui die deutschen bahnen, Pm bahnen untet Gruppen bie schmalspurigen W. die \tx\ lony^oniettei ist die Mtx\ so daß sie si erschwert. 'S Bahnen zwi Unfalls ana beliebiger O! Zonenkreise i richtig abschl Stellen auf Sachsen il: (1 : 25ÖOO( u»d Hüttenre Berlin und 1 sührung und Institut von: l,ln vollkouiin unbeschadet di ordentlich reic ffiffy Erg Mtibentf

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Stettin, 24. Juni, Unter Benutzung des heutigen günstigen Wasserstundes ist der Lloyd-DampferKaisern ^E THeresi^ von der U n f a l l st e l l e im H a f s ab- geschlepp und heute nachmittag 4 Uhr an der Werst des »Vulkan angekommen, woselbst er das Dock genommen und die Reparatur ausgeführt wird. H

Frankfurt a. M., 25. Juni. DieFrkf. Ztq." meldet °-a9: "Echt unwahrscheinlich, daß der

russische ttbrustungsvorschlag morgen kurzer Hand abgelehnt wird da es als ausgemacht gelten darf, daß England und Frankreich demselben ebensowenig zustimmt, wie Deutschland ^ ?bstern von Baron v. Staat und dem holländischen m«! Beer Portugael zu seiner Begründung gehaltenen Srfrs' °xaen«^!- ^rct Marken Betonung der wirtschaftlichen Schaden des Militarismus einen förmlich sozialistischen Charakter gehabt haben. Dagegen darf als sicher gelten daß man m der Schiedsgerichtsfrage schließlich zu einer be' friebigenDen Sojung kommen wird, unter Beseitigung aller haben ^r6ltrrak9Cz für bie Deutschland nicht zu

und ebenso sind auch die Aussichten für die ungKig°" bet tCOlblErten Brüss-l-r D°kl°rnti°n nicht

Frankfurt a. M., 24. Juni. Die ftrff Qtn « mit OTDfien -?iC ?uf,en ')abra bereits" vor einigen Wochen mit großen Krasten den Bau einer Eisenbahn von Alexan-

Biebrich, 24. Juni. Gemeind-b-^p,. Sor einiger Zett fuhr der Landwirt und Fujn,,!' ®". s^hen Morgen mit einem Wagen »(V' !' Wiesbaden. Während fein Sohn das Gefährt nmJ ^lblbst weiter hinten neben einem Nachbarn Vt 4-1 faß« Kraut nach der Stadt brachte. Als sie aus ötX ] Me bei unserer Stabt waren, wollte B. wieder ^ßagen Kaum hatte er sich aber entfernt, so hörte fein Bekannter rufen, er sei gefallen, und habe ein ? gebro^en Der andere ging ein paar Schritte zurück fand, daß B. tn der noch herrschenden Dunkelheit in ei 3 bcr Baumlocher gestürzt, die dort dicht neben ber M um Tage vorher ausgegraben und über Nacht ohne tt- Wahrung gelassen waren. B. wurde nach Wiesen Hospital geschafft, wo seine Heilung langsam von sum m n?" c r ^te^te UUN an unsere Stadtgemeinde, btt ! Unterhaltungspflicht für die Straße oblag, Ersapausptt 'U.r üblen ihm durch den Unfall bereiteten Schaden, ur? > mäßigte nach einigen Verhandlungen feine urfprünqW' ri viel höhere Forderung auf 1350 Mk. Da bie HaM ocr Gemeinde kaum zu bezweifeln war, und auch die N der Entschädigungssumme begründet erschien, befriedigtet1 den Anspruch. Sie selbst fand auf Grund ihret Haftpflichtversicherung vollen Ersatz beim Allgemeinen Du! schen Versicherungs-Verein in Stuttgart.

* Auszeichnung. Der Herzog!. Anhaltische Wnft- Orben für Wissenschaft und Kunst ist bem MigM Händler Fr. Eugen Köhler in Gera Untennhaus a/s An­erkennung für seine neue Ausgabe vonNaumann s Natur­geschichte der Vögel Mitteleuropas" verliehen rooibtn.

* Ebbe und Fluth als Motoren. Wie aus bem Stv badorte Southend (am nördlichen Ufer der ThemsemMbur.gf berichtet wird, hat dort ein Londoner Kapitalist dem Ge­meinderat einen Plan vorgelegt, wonach daselbst eine grob« Anlage geschaffen werden soll, die unter Benutzung dm Kraft der Ebbe und Flut London mit Elektrizität versorge« mürbe. Es soll zu diesem Zwecke eine große Mauer mix einer Schleuse errichtet werden, die das Seewasser einbämmit Die Kosten sollen auf 600,000 Psd. Sterling veranschlag: sein. Southend würde für die Konzessionierung den Bou teil erhalten, daß ihm bei Ebbe und Flut stets eine Tiefi der See von 3l/8 Fuß am Gestade garantiert wird, währem fönst bei Ebbe sich die See bis auf eine englische Meili vom Orte zurückzieht.

* Schriftstellerhonorare Kiplings. Die Honorare, du Rudyard Kipling für seine Werke erhält, gehören zu be? höchsten, die je einem Novellisten bezahlt worden sind. Iw vorigen Jahre hat Kipling sich verpflichtet, für ein eng lisches Magazin acht Erzählungen zu schreiben, und für M derselben ein Honorar von 240 Pfund Sterling (--4800 Ml . zugesichert erhalten. Dieses Honorar gilt jedoch nur M den Journalabdruck innerhalb Großbritanniens: Aipl'"i kann die Erzählungen auch noch an Zeitschriften in AmenU Indien und den englischen Kolonien verkaufen und erpai. außerdem für die spätere Herausgabe in Buchform sowM in Amerika wie in England weitere beträchtliche t)onor*?1 Alles in allem wird ihm jede dieser Erzählungen etwa M Pfund Sterling (=20000 Mc.) eintragen. Indessen roid dieses stattliche Honorar noch Überboten von den ErträgnissendT vor zwei Jahren inScribners Magazine erschienenen W Zählung 007", mit der Kipling wohl den Record untv allen bisher dagewesenen Schriftstellerhonoraren erreicht Y - Die Erzählung, die etwa 6000 Wörter enthält, wutt zunächst vonScribners Magazine mit 1500 io a- (= 6000 Mark) honoriert; sie ist vor einem halben Jayw mit elf anderen Geschichten zusammen in Buchform yera ^ gegeben worden, und da der Band (The Dap or feinem Autor bisher über 200 000 Mark eingetragen ga« so entfällt auf-007" insgesamt die Summe von 20 30 000 Mark, d. i. auf jedes Wort der Erzählung 4_ Mark. Die Erzählung, die allerdings höchst originell ls und das eigenartige Talent des Dichters beson 9

General Gallifet, nach der L interniert und wahrt noch bis beuteten h bCl @eb*h Behörden eine dankbare Erinnerunq für bi?» gewordene Behandlung. Bor dem L»nblC hi.' kam gestern eine interefjante Beleid^" Verhandlung, die der russische b'?°9S^; Gvrdon, der feit ^ren

und sogenannte WohlthätigkeitskonzeNe v^ r den Redakteur derMainzer Nackrj^f-?^unstalteie. Mig°n Kritik A,»-

Z-ug-n bewies der Beklagt- nicht nur m h°upt nicht den Namen Tvnkunstter ve^d W*' ba6 derselbe auch die Konzerte lediglich Äü feinen fi " '* Interessen veranstaltet. Infolge dieses i Redakteur freigesprochen. ' 58en,c'f« »ut.

A Aus dem Grotzherzogtum Hessen 25 Grvßherzogliche Hessische Haus hat jn Rbeinb?lk ** einen größeren Besitz erworben über Sffe" > floffenen Montag der Kaufakt rat'ifi-iert Ä" erworbene Anwesen ist eines der größten Ä"- das in Erbes-Büdesheim (Kreis Alzey) aelenpn^^' 5 das zuletzt ein Eigentum des geordneten Romer von Alzey.

600000 $11. genannt. Herr Römer hat^däz^^ Gut tm Jahre 1862 von einer Gräfin de S N"' den Preis von 220000 Gulden erworben Ser®»? NH 'N einem sehr guten Zustand befindtt wäd Verkaufsurkunde vom Jahre 1729 folgendermä^ ?^ " ..®m Freig adeliches Schloß, das nmunb um MI ausgemauerten Graben und einer Zugbrücke '^'A "'4' weniger bet selbigem ein schöner, g?°ß,r Lu ^ Ä? ^chengarten, und in einer9!

Welta°usstelluna"-.^!?-^ di- Pariser , dropol (östlich von Kars) über Eriwan nach bet @ren«

ber^en^i^ a9u9e^^c^äUS^ne^men Steilung | Persiens begonnen.Nach den bisherigen Dispositionen so'll

Berlin, 25. Juni. Zu den Verhandlungen der Kanalkommifsion hebt dieN. A. Z." offiziös hervor, daß ein großer Teil der geforderten Kompensationen sich keineswegs als Mittel zur Ausgleichung der angeblich von dem Kanal erwarteten wirtschaftlichen Schädigung einzelner Provinzen charakterisieren würde, sondern als Erfüllung sonstiger mehr oder minder berechtigter Wünsche verschiedener Landesteile. Weiter wird dazu bemerkt:Auf die nähere Erörterung der in großer Menge vorgetragenen, mit dem Kalbait in fetncrIei Zusammenhang stehenden Wünsche und Forderungen einzelner Landesteile und Jnteressenten- gruppen aus dem gegebenen Anlaß sich einzulassen, liegt der Staatsregierung durchaus fern. Sie hat sich darauf beschrankt, aufgetauchte Mißverständnisse aufzuklären, un­begründete Befürchtungen zu zerstreuen und das Maß der­jenigen Zusicherungen genau zu umgrenzen, über welche sie hinauszugehen nicht in der Lage ist. Auch in der in der nächsten Woche bevorstehenden Fortsetzung der Kommissions­beratung über die Kanalvorlage wird die Staatsregierunq solche erläuternde und beruhigende Erklärungen abzuaeben jeder Zett bereit sein."