Ausgabe 
26.11.1899 Erstes Blatt
 
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1 Wiesbaden vollständig Wtf verbrachte. Das "olizeibezirke ein Rund- " zu instruieren, daß er Polizei nur herab- ten- Jede unbegründete falls Voraussetzung» lägen, xx\^ ftteug geahndet »eiter bmtrlt, daß sich kgen seines Vorgehens, der Dame veranlaßt

ronsperre. Die Nn- entral-Bahnhofe dürsten inderung erfahren. Sie inen zu großen Beamten­

der Wartefüle ist gar iU den Zügen durch diese mrner ostenstehen. Man vom Seftibul aut nach Dadurch werden int

>gen.

gedüch, um sirr sein mb einen BeroeiS seiner zeden, hat der Spengler icn Austrag derart auS° d Geld kostet. Schleicher Auftrag, ein Warnungs- rnfertigen. Der Spengler ite aber die Gelegenheit, r nicht gut stand, eins iuf dem anzusertigendeu bild eines PolizeidienerS ihn der MM Mg, au. selbstverständlich bei der Hetzen und wurde W ger wieder abgenomnem en Tage das Schrld zu

der Kops aE isamts erfolgten Straf.

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»ralht- Araun, Oberst Meainient^ ^^^5=====* s,"^ä4

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leidende unentbehrlicb,

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f. Ceara-Mischung

Bahnhofstraße 33

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in V2, x/4 825V

Back- Zuthaten in bekannter

Güte

empfiehlt die

Löwen-Drogerie W. Kilbioger.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

MatlbSuSgemeinde.

Den 18. November. Heinrich Stein, Schneider zu Gießen, und Lina Sckw-Ib, Tochter des verstorhenen Schreiners Johannes Schwalb in Schotten.

vollständig abgeht.

Dagegen möchten wir alle Wahlberechtigten auf den

Stadtverordneten Kerrn

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Anfertigung nach Mass in eigener Werksttitte.

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5

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200 2000 5000

758

Wetterbericht. Hebet der Nordhälfte des Erdteils ist das Barometer sehr stark gesunken- Em sehr tiefes Minimum liegt an der mittleren norwegischen Küste. Von ihm aus breitet sich niederer Druck, namentlich in südöstlicher Richtung über die Ostsee aus und erstreckt sich

1.40

1.60

1.70

1.80

2.

Arbeiter

für dauernde Beschäftigung gesucht. 8214

Alexander Mayer.

Giessen

Drehenplete U, gegenüber der StadMrehe.

Giu Mandler Zunge für leichte Hausarbeit gesucht. 7937 Steins Garten.

aus den Ktandesamtsreglstern -er Stadt Gieße«.

Aufgebote.

November: 18. Wilhelm Stein, Postbote zu Gießen, mit Meria Tberesia Fiust xu Winkel. 20. ftarl Belfer, Telegr.pben-Mechaniker zu Bonn, mit Anna Maria Schmidt daselbst. 20. Kart He, mann Höhn. Gerber zu Offmbach a. M., mit Marie K>ick daielbst. 22. Christoph Burk Waaner zu Climbach, mit Auguste Kimmel hierfelbst. 22. F hdrich W'lhelw Ufer, Hilfsbremser zu Klein-Linden, mit Marte Neurath h-e f lbst. 23. Philipp Leib, Landwirt zu Krof­dorf, mit Anna Elisabeth C^ooS zu Wilsbach.

Shefchlietzuugeu.

November: 18. Heinrich Stein, Schneider zu Gießen, mit Lin- Schwalb hierfelbst. 18 Heinrich Bernd. Lokomotivheizer zu Gedern, mit Marie Horn hierselbn. 18. Karl Richard Wendrtch, Kaufmann zu Frankfurt a. M, mit Anna Katharina Henriette Käß hierfelbst. 21. Carl Schnettler, Oekonomte-Verwalter zu Schiffenberg, mit Katharine Schäfer zu Harbach.

Geboreue.

November: 13. Dem Kutscher Konrad Balfer II. eine Tochter. 16. Dem Sergeant Friedrich Reitz eine Tochter, Anna Elise Lina Paula. 17. Dem Kauf nann Carl Gerbode eine Tochter. 18. Dem Tapezier Paul Hennta eine Tochter. 19. Dem Maurer Georg Schupp ein Sohn, August Louis. 20. Dem Fabrikarbeiter Wilhelm Ude eine Tochter. 21. Dem Schlachihof-Direktor Arthur Liede ein Sohn, Johannes Arthur Eduard Just Friedrich.

Gestorbene.

November: 18 Johann Baptist Singer, 79 Jahre alt, Lazarett- Inspektor a. D. dahier. 18. MarcuS Kaan, 51 Jahre alt, Kaufmann dahier. 18. Heinrich Schäfer, 40 Jahre eit, Ta lödner dabier. 20. Frieda Kübn, 5 Jahre alt, Tochter von Schießbudenbesiher ftarl Kühn zu Geiß-Nidda. 21. Karl Schmidt, 44 Jahre alt, Fuhr knecht dabier. 22. Car- Christian Hoffmann, 78 Jahre alt, HofgerichtSrat t. P., d-bter. 22. Paul Heim s, 9 Monate alt, Sohn des Schuh­machers Jacob Heimes dahier.

Jagdgeräte, Waffen und Munition. 8207 Äug. Kilbinger.

Eduard Krumm aufmerksam machen, der sicher bestrebt sein würde und geeignet ist, alle HandelStntercflen energisch zu vertreten.

Mehrere Wahlberechtigte.

f. Manilla- f. Java- f. Westindisch-,, f. Menado- H f. Bourbon- fst. Mocca find stete frisch

sein Einfluß wert in den Kontinent herein. In den deutschen Küsten­gebieten treten heftig. Wchwmde auf. Neber Central-Europa unb bem ©üben hat sich bie Zone hohen Druckes erhalten und treten baselbst stellenweise Morgennebel auf. 3m a^anbe herrschtorimegenb heiteres Wetter. Voraussichtliche Wittetun g. 2"^ Norden trübes Wetter mit stellen weisen Niederschlägeu; tm Süden zunächst noch heiler, bann gleichfalls zunehmenbe Trübung.

SetottfU«

Mattbäusgemeiuba.

Den IS. November. Dem Fuhrmann Martin Helferich ed»

Tochter, 8nni Elisabethe, geboren den 13. Juli.

Denselben. Dem Fabrikant Adalbert Bindewald ein Sohn, Hilmar Abalb,rt Otto, geboren den 1. September.

Drn 23. November. D m Schneider Ludwig Simon ein Sohn,

Ludwig Philipp, geboren den 13. Mai.

Lukatzgemetnde.

Den 19. November. Dem Gastwirt Heinrich Kniese eine Tochter, Anna Elisabeth, geboren den 31. Oktober.

JohanneSgemeinbe.

Den 19. November. Dem Goldarbeiter Eduard Völker ein Sohn, R chard Ludwig Paul, geboren den 8. Juni.

Denselben. Dem Htlssbremfer Michael Synowzik ein Sohn, Gottlieb Carl Ernst, geboren den 28. September.

Beerdigte.

Mattdüusgemeinde.

Den 24. November. Karl Christian Hoffmann, HofgerichtSrat L P., ein Witwer, 78 Jahre alt, starb den 22. November.

MarkuSgemetnde.

Den 18. November. Valentin Herdt, Glasermeister, verheiratet, 67 Jahre alt, starb den 16 November.

Den 21. November. Hemrick Schäfer XIII., Taglohner, ver­heiratet, 40 Jahre alt, starb den 18 November.

Johannesgemetnde.

Den 23. November. Carl Schmidt, Fuhrmann, 44 Jahre alt,

starb den 21. November.

Krieskasten.

Anonymus, hier. Dem Herrn Einsender der Notiz über die Aula-Angelegenheit zur Nachricht, daß wir wie schon hundert und mehr mal bemerkt - anonyme Einsendungen, gleichviel welchen In­haltes, nicht aufnehmen. Sonst steht der Veröffentlichung mchtS im

Ansichtspostkarten mit Los

in schönster Ausführung versendet das Stück ffir Mk <auf 10 stück IUI JL lUh. ein Freilos) (Porto und Gewinnliste 20 Pfennige).

Der Vorstand

der Ständigen Ausstellung

sowie Weimar

z.F. OhvslKer, Darmstadt, ADmkklmauu,

Agentur, WormSkh und Rich. Kuchacker, Gieße». §

Schiffsnachrichten

Norddeutscher Lloyd, in Gießen ^treten durch die Agentm 6erl Loos und I. M. Schulhof.

Bremen, 24. November. lPer tt-nSatlmtifchen WP« Der Doppelschrauben. Postdampfer H. H. Meter, Capt. C. Steenckm, vom Norddeutscher, Lloyd tti Bremen, ist gestern 7 Uhr morgen» wohlbehalten in Newyork »ngekommen

__ Der Dampfer w?Ir«gonia' der »Red Star Linie* in Antwerpen ist laut Telegramm am 23. November wohlbehalten in Vhtladelvbia anaetowmen. =

Die

Schirm-IaKM-Wiederkage

von

M. Hof-Wenzel

Ansichts-

Postkarten mit Los der Weimar-Lotterie (Gesetzlich geschützt P.R.G.M. No. 87239).

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Wie wir hören, soll bei der demnächst stattfindenden Handelskammer- Ersatzwahl Herr C. W. Nowack als Kandidat aufgestellt werden.

Ohne diesem Herrn nun irgendwie näher treten zu wollen, möchten wir doch im allgemeinen Handelsintereste darauf aufmerksam machen, daß sich derselbe nach unserer Meinung durchaus nicht als Handelskammer- Mitglied eignet, da ihm vor allen Dingen die dazu nötige Redegewandtheit

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des Hern, Grafen, kehrte jedoch am 18. Juni noch einmal dorthin zurück, i um mit ihm Abrechnung zu halten wegen der Brillanten und seines in ihren Händen befindlichen Ehrenscheines. Als auf ihr Klingeln die Dienst- | magd bie Thür öffnete unb ihr erklärte, der Grat fei nicht zu Hause, begab sich sirl. L. nach dem Hose, ergriff dort eine lange Leiter und rannte damit sämtliche Fensterscheiben der Billa im Parterre fowohl wie in der Beletage ein. Als der Lärm zahlreiche Zuschauer herbeiführte und auch der Graf K. hinzukam, charakterisierte sie dem Publikum ge­genüber ihren früheren Verehrer in keineswegs glimpflicher Weise. Wegen dieses Vorfalles wurde Frl. L. auf Antrag des K. wegen Sach­beschädigung und Beleidigung unter Anklage gestellt Graf Königs- marck war als Zeuge geladen, blieb jedoch, wie schon oben erwähnt, unentschuldigt aus Der Verteidiger der Angeklagten Kißelte das Verhalten des Grasen der Angeklagten gegenüber mit scharfen Worten, und auch der Staatsanwalt ging mit dem ausgebliebenen Zeugen streng ins Gericht. Schließlich beantragte der Staatsanwalt für bie Ange klagte wegen beiber Vergehen eine Gelbstrafe von 20 Mk. und für den ohne Entschuldigung ausgebliebenen Zeugen, den Herrn Grafen Günther von Königsmarck, 50 Mark Geldstrafe. Der Gerichtshof war mit dem Staatsanwalt einer Ansicht und erhob die gestellten Anträge bezüglich der Straszumeffung zum Beschluß.

Kiel, 23. November. Professor Lehmann war vor der Kieler Strafkammer wegen Beleidigung des Bromberger Polizei-Kom­missars Gottschalk angeklagt, der im Gattenmord -Prozeß Ziethen als Zeuge die entscheidende Rolle gespielt hat. Auf Antrag des Professors Lehmann beschloß die Strafkammer die kommissarische Vernehmung des Polizeikommissars Gottschalk in Brombcrg foroie beä Kreisphysikus Dr. Berger in Elberfeld, des Kammergerichtsrats Ubs m Berlin, des Landgerichtsrats Koch in Gera und des Aufsehers Palm m Brauweiler darüber, ob dein Polizeikommiffar Gottschalk schon vor der Berliner Verhandlung vom 22. März gegen Landauer in weiteren Kreisen nachgesagt worden, er habe das anarchistische Niederwaldattentat selber provoziert.

Kunst und Wiffenschust.

Turin, 24 November. Die Königl. Akademie der Wissenschaften in Turin hat einen Preis von 30,000 Franken für denjenigen Gelehrten ausgesetzt, der (ohne Unterschied der Nationa­lität) vom 1. Januar 1903 bis zum 31. Dezember 1906 «das beste kritische Werk über lateinische Litteratur" veröffentlicht haben wird In Betracht kommen nur gedruckte Bücher, nicht im Manuskript eingesandte Werke.

Jagd und Sport.

Bobenhaustu bei Ortenberg, 24. Novembn. Am ver­gangenen Samstag haben bie Pächter bes in hiesiger Gemarkung ge- leaenrn Walbbistriktes Treiersch eine Jagd abgehalten. Die Jagdbeute war eine sehr reiche; es wurden 17 Stück Rehwild. 17 Hasen und 6 Füchse zur Strecke gebracht. In der Hitze des Gefechtes wurden aber leider drei von den Herren'Schützen, von welchen einer sogar aus forst­lichem Geblüt ist. angeschoffen. Wie wir aber hören, sollen die Ver­letzungen keine gefährliche sein.