Ausgabe 
26.4.1899 Zweites Blatt
 
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nicht geschaffen. Auch ist weder die Vermehrung der Ge­schäfte, noch irgend eine Beschränkung der Befugnisse der sich in Jmmediatstellung befindenden Befehlshaber beab sichtigt. Der Generalinspckteur der Marine führt diesen Titel neben dem ihm aus seiner sonstigen Dienststellung zu- stehenden, auch wenn er sich nicht in der Ausübung seines Dienstes als Generalinspekteur befindet. Dem Generalin^ spckteur liegt ob, nach jedesmaliger besonderer Anweisung des Kaisers Inspizierungen iin Bereich der gesamten Marine vorzunehmen. Soweit der Kaiser ; icht anders befiehlt, soll durch diese Inspizierungen eine Kontrolle über den Dienst­betrieb, die Kriegstüchtigkeit und Kriegsbereitschaft der Schiffsverbände und Schiffe der Marineteile und -Behörden am Lande ausgeübt, die Innehaltung der Reglements und Vorschriften sichergestellt werden. Weiter hat der Kaiser bestimmt, daß die flagge des kommandierenden Admirals in Fortfall kommt. Der Generalinspekteur der Marine hat eine Admiralsflagge nach dem vom Kaiser genehmigten Muster im Großtopp und im Boot zu führen. Dieselbe ist mit 17 Schuß zu salutieren.

Elbing, 24 April. Wie dieElbinger Zeitung" meldet, brach in Bladiau bei Hciligenbeil eine Feuersbrunst aus, welche durch den herrschenden Sturm eine solche Aus- d.'hnung annahm, daß 17 Wohnhäuser ein Raub der Flammen wurden. Ferner brannten etwa 13 Wirtschafts­gebäude nieder.

Elbing, 24. April. In Czierspitz bei Mewe brannte ein Biehstall nieder, wobei drei Arbeiter und 60 Stück Rindvieh in den Flammen umka en.

Karlsruhe, 24. April. Der Kaiser traf heute vor­mittag 10 Uhr bei schönstem Wetter hier ein und wurde am Bahnhofe vom Großherzoge, dem Erbgroßherzog und den Prinzen Karl und Max empfangen. Die Fahrt nach dem Schlosse erfolgte in offenem Wagen unter den Ovationen der Spalier bildenden Menge. Um 3 Uhr fuhr der Kaiser ui Begleitung der Prinzen Karl und Max nach Frank­furt ab.

Ausland.

Wien, 24. April. DerNeuen Freien Presse" wird aus Budapest gemeldet, Graf Goluchowsky habe dort keinen Journalisten empfangen, könne daher auch die ihm zu­geschriebenen Aeußerungen über die chinesischen Projekte nicht gethan haben.

Wien, 24. April. Ein Neubau in der Schönbrunner Straße stürzte heute vormittag ein, wobei sieben Personen schwer verletzt wurden.

Cettiuje, 24. April. Der Zar will der Braut des Prinzen Danilo, der Prinzessin Jutta von Mecklenburg, eine Aussteuer von einer Million Rubel geben.

Konstantinopel, 24. April. Ein kaiserliches Jrade sanktioniert das mit der Ottomanbank abgeschlossene Ueber- einkommen betreffend die Zahlung der russischen Kriegsschuld.

Paris, 24. April. Das Kolonialamt dementiert die Meldung, nach welcher General Galli e ni, der Gouverneur von Madagasear, infolge englischer Machenschaften endgültig seines Postens enthoben worden. Der General kommt auf Urlaub nach Paris und kehrt in einigen Monaten auf seinen Posten zurück.

Paris, 24. April. DerFigaro" veröffentlicht die Verhöre des Engländers Strong und des Generals Billot betreffend das Panizzardi Telegramm.

Belgien. Der in den drei Grubenbezirken zu- sammengetretenc Oberste Rat für Industrie und Arbeit hatte mit seinen Unterhandlungen weder in Lüttich und Charleroi, noch im Zentrum Glück. Der Aus stand dehnt sich im Gegenteil bedeutend weiter aus. In Antwerpen ist den dortigen drei Infanterie-Regimentern bereits der Befehl bekannt gegeben, in welcher Reihenfolge sie, wenn erforderlich, ins Streikgebiet abrücken sollen. Bisher füllt im Ausstandsgebiete die vollständige Ruhe auf, die überall berrscht; nur die sozialistischen Wortführer unterbrechen sie des Abends in zahlreichen Versammlungen. Während bei früheren Ausständen die Arbeiter eine bedrohliche Haltung einnahmen und unter Hochrufen auf den Ausstand einher­zogen, legen sie heute ruhige Zuversicht an den Tag, der das Siegesbewußtsein zu Grunde liegt. Der Generalrat der Arbeiterpartei beschloß, Sendboten in die deutschen, französischen und englischen Kohlenreviere zu entsenden, um die dortigen Arbeiter zum Anschluß an den geplanten Generalstreik zu bewegen. Aus Berlin wird indes gemeldet, der deutsche sozialdemokratische Bergarbeiterveroand habe zwar große Lust gehabt, das Beispiel der belgischen Arbeiter nachzuahmen, man habe aber eingesehen, daß der Versuch eines allgemeinen Ausstandes an der mangelhaften Organi­sation der deutschen Bergleute scheitern würde. Wie ver­lautet. beschlossen die Glasarbeiter im Becken von Charleroi, gemeinsame Sache mit den Grubenarbeitern zu machen.

Die meisten der Stücke dieses Nachlasses sind ver­käuflich.

VomResidenzleben" verlautet eben nicht viel. Die Großherzogin hat der Eröffnung der ihrem Protektorate unterstelltenAl'.ee-Schule" beigewohnt. Da noch Familien­trauer ist, sieht man die Herrschaften im Theater so gut wie gcnnichl. Zum Geburtstage der Königin begeben fie sich nach England

Der .'jtocigocrein desEv an ge lisch en Bundes" hat für 1900 eine Aufführung des Devrient'schen Gustav- Ad o l f s - F e st s p i e l v unter Leitung des bewährten Künstlers und Hofrats Hugo Edward beschlossen.

Um das Dekanat von Bessungen sind über fünfzig Bewerbungen etngelaufen. Im Privatzirkeln nennt man auch schon den Nachfolger Römhelds aber offiziell ist noch nichts bekannt gegeben. -sch.

Madrid, 24. April. Gerüchte über ein Bündnis Spaniens mit Frankreich und Rußland hatten, im Anschluß an Vermutungen über eine bündnisfreundliche Stimmung zwischen Italien und Frankreich, jüngst in mehreren Blättern das Licht der Welt erblickt. Darauf hat die Madrider Riforma" ein Mitglied der spanischen Regierung befragen lassen, ob jene Gerüchte begründet seien. Aus der Unter­haltung schließt indes das Blatt, daß die gegenwärtige Negierung, unter Aufrechterhaltung herzlicher Beziehungen zu allen Mächten, eine Politik des Alleinstehens befolgen wolle, bis nach erfolgter Vermehrung der Land- und See­streitkräfte bessere Vorbedingungen für ein Bündnis geschaffen seien.

Vermischtes.

* Allgemeine Deutsche Sportausstellung München 1899. Der Magistrat München hat der Allgemeinen Deutschen Sport-Ausstellung dadurch ein weiteres Entgegenkommen gezeigt, daß derselbe die unentgeltliche Wasserabgabe für Zwecke der Ausstellung zugestanden hat. Die Abteilung für Liebhaberkünste verspricht wie die vorher beschriebenen Abteilungen gleichfalls sehr interessant zu werden. Den Be­suchern werden u. A. zwei vollständige für sich abgeschlossene Wohnräume, ein Wohnzimmer im Atelierstil und ein anderes Schlafzimmer vorgeführt werden. Es soll damit gezeigt werden, wie sich Jedermann seine Wohnung mit ganz geringen Mitteln selbst behaglich und stilgerecht einrichten kann. Zweckdienliche Aufschlüsse über Beteilung bei dieser Gruppe erteilen die Herren Wilh. Horte, kgl. Hauptmann der Res., Konsul Tierschstr. 39 I, Walter Püttner, Kunstmaler, Schleiß- heimerstraße 27 und Max Schooß, Verlagsbuchhändler (Obmann) Glückstr. 11. In der Abteilung II,Fischerei", wird eine von der Firma H. Stork dahier errichtete holländische Fischerhütte, zu welcher Herr Dekorationsmaler A. Leutner die Entwürfe gemacht hat, welcher auch das Arrangement durchführen wird, von ganz hervorragender Wirkung sein. Die Hütte wird ein genaues Bild eines holländischen Fischer- Hauses geben, und werden Netze der verschiedensten Kon­struktionen, Angelgeräte und sonstige zu diesem Sport gehörigen Instrumente, Apparate u. s. w. in Verbindung mit derselben zur Ausstellung gelangen. Die Deutsche Ge­sellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger in. Bremen wird Rettungs-Geräte und Apparate, sowie Modelle zur Aus­stellung bringen. Bei dem bedeutenden Umfange, den diese Ausstellung einncljmen wird, dürfte dieselbe einer der interessantesten Teile der Ausstellung werden. Auf Anregung der I. StuttgarterAmateur-Schwimmklubs und derBorussia" Berlin wird von der Ausstellung in den Prachträumen des Louisenbades ein Wettschwimmen veranstaltet werden, zu dem Vereine aus ganz Deutschland eingeladen werden. In der Abteilung XII, Gruppe 1 b. (Ansichtspostkarten und Plakate) veranstaltet eine Gruppe von Sammlern eine Rhein­reise von Mainz bis Köln in Ansichtspostkarten. Innerhalb der einzelnen Landschaften findet eine Anordnung statt, die zugleich die Entwicklung der Ansichtspostkarten darstellt. Der bayerische Philatelisten-Verein wird ständig 10 qm mit verschiedenen Sammelobjekten belegt halten: als Cliches, Tableaux, Alben, Litteratur u. s. w.

* lieber ein entsetzliches Schiffsunglück berichtet der Kapitän des Helsingborger DampfersEmanuel" folgende Einzelheiten^ Auf der Fahrt vom Mittelmeer nach der Nordsee erspähten wir am Freitag, 7. April, auf dem 39. Grad nördlicher Breite im Atlantischen Ozean einen Dreimaster, der mit zerrissenen Segeln Wind und Wogen preisgegeben war. Auf See tobte ein furchtbarer Sturm. Wir näherten uns dem Schiffe und bemerkten, daß es vom Achterschiff aus mittels Raketen Notsignale gab. Nunmehr mäßigten wir die Fahrt, um in der Nähe der hilflosen Bark zu bleiben und bei abflauendem Winde die Rettung der Besatzung zu versuchen. Abends zwischen 7 und 8 Uhr befanden wir uns zwei Kabellängen von dem Unglücksschiff entfernt. Da traf eine schwere See den Dreimaster. Das stattliche Schiff legte sich derart auf die Seite, daß die Masten die Wasseroberfläche berührten. Noch eine gewaltige Woge rollte über die Bark hinweg. Da kenterte der Drei­master und verschwand sofort mit der gesamten Bemannung in der Tiefe. Alle Unglücklichen eine Bark ist durchweg mit 12 Mann besetzt fanden den Seemanstod. Da der orkanartige Sturm anhielt und liefe Finsternis herrschte, vermochte' derEmanuel" keinen einzigen Mann zu retten; ebensowenig konnte der Kapitän über die Nationalität des Unglücksschiffes etwas seststellen.

* Auch eine Frauenbewegung. Die weibliche Bevölkerung des Städtchens Avesnes-lez-Abat im Norden Frankreichs hat energisch dagegen protestiert, von Männern zur letzten Ruhestätte getragen zu werden. Sie wünscht, daß ihr letzter Wille, nur von Frauen begraben zu werden, von der Obrigkeit respektiert werde. Um dieser Bestimmung Nach­druck zu verleihen, haben sie sich der Beerdigung einer Mit- schwester und Mitkämpferin, welche auf die gewöhnliche Art und Weife durch Männer begraben werden sollte, gewaltsam widersetzt. Schließlich mußte Gendarmerie einschreiten, um die Ordnung Herzust eil em Aber das zarte Geschlecht behielt die Oberhand und wird auch fernerhin seinen Willen durch­setzen.

* Frau Nosa Sucher von der Berliner Hofoper wird ihre große Gesangs- und Gestaltungskunst, die sich am her­vorragendsten in der Verkörperung Wagnerscher Frauenge­stalten bewährt hat, nun auch den jüngeren nachstrebenden Talenten zu Gute kommen lassen. Soeben hat sie sich ent­schlossen, vom 1. Oktober des laufenden Jahres ab die Ausbildung der begabten und soweit vorgeschrittenen Opern­schüler des Konservatoriums Klindworth-Schar- wenka zu übernehmen. Das Konservatorium gewinnt in der gefeierten, unübertroffenen Künstlerin eine Kraft von größter Bedeutung. Selbst unter des Meisters persönlicher Leitung in der Bayreuther Schule gebildet und groß ge­

Zttteratur, Wissenschaft uitii ÄimK.

Die Anleitung zur Stimmbildung und zum flüssig Sprechen von der holländischen Stimmledrettn ft- Kuyver-d u- uns endlich eine wahrbatt naturgemäße TbeorK undMibod.t-, Bildung gesunder und H'ilung kranker Stimme. 9Hd)t tu ditür- liche Eingriffe oder gewaltsame Folterung sond-rn buxäi tl 1 Befreiung der ©timmroepf von Druck und Enge wie burd) ximwr mäßige Entwicklung der Stimmmittel, und besonders butd) W (fuii des Gehörs und Stärkung der Willenskraft, wird b<-r ein jedermov zugänglicher Weg des Fortschrittes auf einem bisher erwone i Gebiete gezeigt. Und das alles nicht in allgemeinen (Sruni'cK und unbesttmm'en Ratschlägen, sondern in anschaulichen SMlbetnui' tiefdurchdachten Uebungen die vom Nächsten zum Star"/ weislich fortschretten und all-- p^akt tck wichtigen Setten ba bildung oder Stimmhetlung umfassen! Wir bab^n in diesem trfc- großen und handlich einpertchteten Weikchen, soviel wir feta* etfte wirklich populäre i.nd leicht anwendbare Anleitung |ur *<' bildung und Gesunderhaltung der Stimme in unserer cltlrdcir und daher stimmverderbenden Zeit, die wir allen R'debcu^ besonders Geistlichen und Lehrern nicht genug empfehlen fo 'i: Auch bereits angegriffene und anfänglich erkrankte Stimmen fooBtn nach dieser Methode geheilt oder doch vor weiterem Verfall fr«' weiden, wie eine lange Erfahrung beweist, schwerk anke ifrr r' Lehrerin selbst hirgewiesen werden, die selbst in noch Heilung erzielt hat. So sei denn auch die fdönt btu1i, Uebers.tzunq des triffffchen holländischen Originals in tbm 'uteT. Ausstattung (Verlag von K- Krebs-Gießen. Preis 3 W- Aufmerksamkeit aller Redenden und Leidenden der Stimmc rar empfohlen.

Schriftsteller- und Journalisterr-Kalender, u;u gegeben von Em l Thomas. 1899. Letpzi,. Vertag von - Fudler. Eleg. gebunden Mk. 2.50. Die Feiert-^'«.3« 1899 in seltener Vollständigen und eine fetre erwiml-t. ' beweglichen Feste von 1900 bis 1930 eröffnen den Van folgendeKalendarium" (jeder Woche ist eine Veite grw ) ,,

ein« reich- Füll, non G-durlS und ZobHUyn b.t.utob ,^1-^ sieller, D chter und Gelehrter; daran schließen sich Kvrr r Manuskript Versendungsltsten und Notizblätter für ß L und Verleihung, endlich rin kleines Kaffabuch für >l»s und vereinnahmte Honorare. Was dem Bande erst t " fco giebt, ist der folgende, textliche Abschnitt. DaS Kapi Schriftsteller vom Buchhandel wissen muß" bietet eine sicht über die Organisation deS deutschen Buchhandels 6l:ß die am 15. Mai 1892 au»gegebeneVerlapsordnung.lv ein Muster eines VerlagSveiträges und dluStubrung schlüpfrigen Gebiete des Selbst und KommisstonSver.-g Für Schriftsteller und Journal,sten werden m|fc.

gestellt, tn denen der Verkehr mit Redaktionen A* *n b , (e.. für beide Teile am wenigsten zeitraubenden «r.

Daß dabei diePceßgebote" der .Kölnischen Zeitung mu^ werden, kann nur gebilligt werden; ebenso die alpv -u etza»< nung nach Schlagwörtern, in die das Urheberreck> el ,

geb» acht sind. Listen über die Dauer des U,bc et

Abdruck derBerner Konvention" Ließen sich am _ 1(4leB geordnet, werden die größeren politischen t Pa»u

Oesterreichs und der Schweiz mit Angabe dec Aut fl- ,,

r.cbtuno «ufg.fübrt. Mchl nur für «rftajer wW's Korrektur Tabelle." Mit Verzeichnissen der schriststell^ cInnungen, der Verleger mit Angabe Richtung b ( f buchhändlerischer, litlerarischer und verwandter Zet chr'NM , um'änglichen, die neue*; Bestimmungen schli ßt dec Tex aoschnitt, von dessen Reichhaltig«! ° n y Leser überz-ug: sein wird. Nun folgt aber noch * rcitp<P' für ein P wat-Kassa Konto und ewige Blätter weißm Sch ' Wir wüßten wi,kl»ch n'ch', was wir uns noch Und doch hat der Verleger noch einen guten Bleistift, em Zetlenzähler und Emtimelermatz beigesügt.

worden, werden ihre künstlerischen Traditionen vor für solche Sängerinnen und Sänger von imfchäfeh/j Werte sein, die ihr Studium schon soweit abqeschlosien und sich noch über Wege und Mittel zur bühnenreifen ! bühnenwirksamen Gestaltung belehren laffen wollen U1

Heinrich Pfeil, der, wie schon gemeldet, am 17 »n im 64. Lebensjahre in Leipzig dahingegangene Tick, und Licderkornponist, hat trotz der großen Verbreitung L* seine Kompositionen gefunden, niemals Reichtümer erworl^ Manchmal ist es ihm schwer geworden, den nötigen Leb, unterhalt für sich und die ©einigen zu beschaffen- und mals schon haben deutsche Sänger sich zusammeng'eth.^ Z drückende Not zu lindern. Auch sein Lebensabend und'w' allem seine letzten Tage waren mit Sorge u.i die QUk< der ©einigen erfüllt. Deshalb hat eine von bem äimL Männergesangverein Konkordia einberufene Verlretcw- sammlung der Leipziger Sängerschaft beschlossen, mit Aufruf hervorzutreten. Es ist eine Ehrensache der btm,*,. Sängerschaft, des unermüdlichen Vorkämpfers für Aerr-i» des deutschen Männergesangs, der mit seinem der See",Ein Sohn des Volkes will ich sein*, meiern Heimatsorte zieht es mich", dem Volke tötr't^ ein zweiter aus der Seele gesungen, jetzt in hilfsbnmn Dankbarkeit zu gedenken. Wie noch bemerkt sei, trdr t<- der außer seinen Liedersammlungen ..Brautlieder", und Moll",Gut Sang",Leicht Gepäck" u. s. n» einTonkünstlers Merkbüchlein",Aus dem Sängki!?^- eiue .Musikgeschichte",Deutsche Sagen", einen schätz" u. a. herausgab, ursprünglich Buchhändler unt bigierte von 1862 bis 1887 dieSängerhalle", von 1". bis 1889 DenDorfanzeiger" (beide in Leipzig) fowif üh 1891 bis 1896 dieGlauchauer Zeitung". Im 1897 kehrte er in seine Vaterstadt Leipzig zurück

* Spielkursus. Auf Veranlassung des Zentra! r,- schusjes zur Förderung der Volks- und Jugendspu! in Deutschland werden in diesem Sommer zwci Kurse die Erlernung der Volks- und Jugendspiele in fürt a. M. abgehalten und zwar a) für Lehrer nom I. bis 20. Mai einschließlich, b) für Lehrerinnen vom 26. bis 1. Juli einschließlich. Die Kurse sind untnigciifd Anmeldungen sind an Turninspektor SBeibenbuvr >? furt a. M. zu richten.

* Teuere Orchideen. In Antwerpen hat dieier rag eine Gartenbau-Ausstellung stattgefunden, bei t« die Orchideen ausgezeichnet waren. Viel bewundert wncke die OrchideenOdontoglofsus". Wie demSoir > Antwerpen berichtet wird, bot ein Blumcnlirbhab 100,000 Fr. für drei Exemplare dieser Orchideen, abci t Eigentümer der Pflanzen lehnte dieses Angebot al* ,n:.: ausreichend" ab.

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