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M. 73 Zweites Blatt Sonntag den 26. März____________________1S99
Gießener Anzeiger
Keneral-Anzeiger
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Dostojewsky, russischer Schriftsteller, |.
Benjamin Disraeli (Lord Beaconsfield) f.
Franz Dingelstedt j-.
Pietro Sofia f.
Berthold Auerbach f.
Longfellow f.
Edm. Höfer f (ausgezeichneter Novellist).
Franz Hoffmann, Jugendschriftsteller, f- Levin Schücking f.
Iwan Turgenjew f.
Emanuel Geibel f.
Heinrich Laube f-
Viktor Hugo f-
Alfred Meißner f-
Joseph Viktor v. Scheffel f.
Schopenhauerfeier in Danzig.
Robert Hamerling f.
Emil Augier f.
Ludwig Anzengruber f.
Karl Gerok f.
Eduard v. Bauernfeld f.
Gustav zu Putlitz f.
Friedrich v. Bodenstedt f-
Ernest Renan f.
Alfred Tennyson f.
Guy de Maupafiant f.
Gustav Freytag f.
Alexander Dumas' Sohn t- Otto Roquette f.
Alphonse Daudet f.
Georg EberS f.
Theodor Fontaue f.
R'btttion, «xpediiion und Druckerei:
-4»kstr«te Nr. 7.
9.
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30.
1882 8.
das Thal der Altfell nach Salzschlirf fortsetzen können, mr von hier aus unter Benutzung der schon gebauten Strecke, Salzschlirf-Schlitz durch das Fuldathal bei Hersfeld derr natürlichen Anschlußpunkt an die Bebraer Bahn zu gereimten. Damit wären die Schwierigkeiten, welche die Strecken vor und hinter Elm bereiten, umgangen und nicht nur den Interessen der Bewohner des Bogelsberges, die schon seit 20 und mehr Jahren eine bessere Verbindung mit dem Konsumtions-Zentrum Frankfurt vergeblich erstreben, gedient, sondern auch ein besserer Verkehrsweg von Thüringen her nach dem Westen geschaffen. Ob eine solche Bahn auch den so oft ins Treffen geführten „strategischen Wert" haben würde, wollen wir der Beurteilung unserer militärischen Fachleute überlassen. Nachdem sich Preußen und Hessen in der Eisenbahngemeinschaft die Hände gereicht haben, brauche» wir in solchen Fragen nicht mehr, wie bisher, an den Grenzen unseres schönen Hessenlandes Halt zu mache»; jetzt ist endlich die Zeit gekommen, wo wir unsere Blicke weiter hinaus richten und nicht Bahnen zuerst bauen sollte», die sich in jedem Thälchen des engeren Vaterlandes mühsam hinauf schlängeln, oder, wie die Oberhessische Bahn, sich dem Verkehr quer vor den Weg legen, sondern Bahnen, die auch dem Fernverkehr dienen und an die wir unsere Kleinbahnen zweckmäßig angliedern können. Frankfurt ist u»b bleibt nun einmal der Ort, den wir von Oberhefien aus schnell zu erreichen bestrebt sein müssen, und Frankfurt wirb uns auch entgegenkommen, wenn es sich um eine neue und wichtige Zufuhrader für seinen Verkehr handelt. Das Bähnchen, das im Nidderthal schon aufwärts bis Geder» führt und sich dort vergeblich abmüht, weiter zu komme», kann kein Hindernis sein, wenn es sich um eine neue und bessere Verbindung des mittleren Deutschlands mit dem Westen handelt, man solle sich hüten, dem Fehler, der mit der unglücklichen Trazierung dieser Bahn nun einmal gemacht ist, einen zweiten anzureihen und von Gedern aus mit einem Aufwande von 2 Millionen den Anschluß »ach Lauterbach zu erzwingen, das bereits bessere und schnellere Verbindung mit Frankfurt hat, als sie eine derartige Sekundärbahn schaffen kann. Noch ist es Zeit, die vorliegende» Pläne nach diesen Gesichtspunkten zu ändern und die verfügbaren Mittel größere» Zwecken dienstbar z» machen, darum nochmals videant coneules!
Robert Prutz f.
Ottilie v. Goethe f- (Wittree von Goethes einzigem Sohn.)
Bulwer f.
Alessandro Manzoni, ital. Dichter, f- Wilhelm Müller v. Königswinter f. Roderich Benedix, Lustspieldichter, f.
Hoffmann von Fallersleben f.
Fritz Reuter f.
Ferdinand Maßmann f.
Adrrffe für Depeschen: Anzeiger -letze».
Fernsprecher Nr. 51.
Gratisbeilagen: Gießener Familienblätter, Der hessische Kandwirt, Mütter fftr hessische Uotkskunbe.__
Zur Lage in China.
Im englischen Parlament wird öfter Gelegen- h fiil genommen, die Regierung über die auswärtige Politik interpellieren, und die Minister pflegen dann stets aus- sichlich Auskunft zu geben. Am letzten Montag kamen «mrder verschiedene schwebende Fragen der auswärtigen Vililik zur Debatte. Im Unterhause wurde insbesondere i)ow &ge in China erörtert, die neuerdings wieder die all- meine- Aufmerksamkeit auf sich zu lenken angethan ist.
England es etwa gerade freudig begrüßt, wenn schließ- ich alle Mächte festen Fuß in China fassen, darf wohl an- g.Wciselt werden. Und man kann es den Briten nicht unübtnlen, wenn sie scheelen Anges auf die Erfolge anderer Mitionen blicken; denn früher übten sie in Ostasien die Vor- h»,»rschLft aus, während sie heute schon durch Rußland in bie zweite Stelle gedrängt worden sind und sich auf dem Plftinste befinden, mit Deutschland um diesen Platz in Wett- ■t Trat treten zu müssen.
D<uß die englische Politik im Laufe dieses Jahrzehnts ii mr geringe Erfolge aufzuweisen hat und als eine schwache vozeichn et werden kann, haben wir schon öfter dargelegt, unub ti tst selbstverständlich, daß man sich dieser Einsicht LNi.ch in England selbst nicht verschließt. In dieser Hinsicht fumb schon oft Klagen im Unterhause laut geworden, und aiu ch fl:m Montag war dies wieder der Fall, indem ein Plasiamentsmilglied ausführte, daß Rußland die Schwäche de» englischen Politik benutze und sich in immer weitere Urik Chinas eindränge. Der betreffende Redner wünschte, daß England von der chinesischen Regierung eine genaue Mgien-ung der Interessensphären der fremden Nationen fortan solle. Die Antwort des Vertreters der englischen »tfrgieriing ist in mancher Beziehung bemerkenswert. Er stMe zunächst jede Eifersucht auf die Erfolge anderer Mächte iim lljima in Abrede und gestand China das Recht zu, jeder gqnchm^en Macht Zugeständnisse zu machen. Vielfach war inn kngsiand der Wunsch rege geworden, die Negierung solle int tiner Reihe ostasiatischer Angelegenheiten nicht mehr mit de»« chinesischen Auswärtigen Amte, sondern mit den be- teidigten Mächten in Unterhandlung treten. Diese Forderung tuinei her Regierungsvertreter als unangebracht zurück. Arn iiirHtteifiinteften ist jedenfalls die Aeußerung, daß England ncnch Möglichkeit eine Verständigung mit Rußland anstrebe, urai ba 6 Aussicht vorhanden sei, es werde sich eine solche LWmdigung erzielen lassen. Entspricht die Erklärung der emiMchen Regierung ben Thatsachen, so ist die ostasiatische Fistle ihrer Lösung einen großen Schritt näher gekommen. Dliin im allgemeinen handelt es sich nur darum, ob Ruß- la.rl ob England sich verständigen oder ob die Zeit kommen
muß, in welcher diese beiden Mächte ihre Kräfte messen werden, damit einer von ihnen die Oberherrschaft in Ostasien gewinne. Kann ein solcher Zusammenstoß vermieden werden, so darf dies von allen friedliebenden Nationen freudig begrüßt werden. (xx)
18N8 2.5.
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18(312:2.
1'6.
18W2H.
25.
(Schluß.)
Charles Sealsfield (Karl Postel), Romanschriftsteller („Der große Unbekannte") f. Alfred de Vigny, französ. Romantiker, f. Fr. Hebbel F.
William Thackeray F.
Saavedra, Herzog von RivaS, spanischer Dichter, f.
Friedrich Rückert f.
Francois Ponsard f.
Julius Mosen t-
Charlotte Birch-Pfeiffer f-
Jules Lamartine, französischer Lyriker, -fr.
Charles Dickens f.
Alexander Dumas een. f-
Friedrich Halm f.
Willibald Alexis f-
Franz Grillparzer f.
150jähriges Jubiläum der „vosstscheu Zeitung" in Berlin.
Moritz Hartmann f.
Friedrich Gerstäcker f.
Fokales und ProvinMes.
Aus Oberhesseu, 25. März. Zur Bahnfrage wird dem „Darmst. Tägl. Anz." geschrieben: Mit Rücksicht darauf, daß noch die Erste Kammer und der preußische Landtag sich mit dem Bahnbau Stockheim-Frankfurt zu beschäftigen haben werden, ist es wohl an der Zeit, die öffentliche Aufmerksamkeit auf eine Frage zu lenken, die für die Beurteilung dieses Bahnbaues von größter Wichtigkeit ist und unseres Erachtens die Bedeutung desselben erst in das rechte Licht rückt, wir meinen die seit Jahren anerkannten Mängel der Frankfurt-Bebraer Bahn bei Elm, welche bei dem außerordentlich lebhaften Personen- und Güterverkehr auf dieser Strecke nach dem Urteil Sachverständiger dringend der Abhilfe bedürfen und, wie man hört, die Eisenbahnverwaltung auch seit längerer Zeit in dem Sinne beschäftigen. Nachdem der Plan, den „Drücken" bei Elm mittels eines Tunnels zu durchfahren, wegen der enormen Kosten hat aufgegeben werden müssen, liegt es nahe, zu untersuchen, ob die bestehenden Schwierigkeiten sich nicht durch Anlage einer Parallelbahn umgehen lassen. Verfolgt man die Geländeformung in der Richtung Frankfurt-Bebra auf einer guten Karte, so leuchtet ohne weiteres ein, daß eine solche Bahn nur westlich der jetzigen Strecke ausführbar ist, daß also für ein solches Projekt nur der östliche und südöstliche Abhang des Vogelsberges in Betracht kommen kann, und daß es sich dort wiederum nur um die Thalzüge handeln kann, die ihre Gcwäfier durch die Wetterau nach dem Main senden. Don diesen Thalzügen eignen sich in erster Linie das Nidder- und das Seementhal als Zugänge zum eigentlichen Gebirge, und von beiden erscheint wiederum das Nidderthal nicht nur als das brauchbarste, sondern auch als das berufenste, weil die Vorarbeiten der grundsätzlich genehmigten Linie Frankfurt-Stockheim sich bereits bis in die Mitte dieses Thales erstrecken, also gewissermaßen schon die Direktive für den Weiterbau geben. Soweit wir dieses Thal kennen und die Karten uns Aufschluß über seine Konfiguration geben, liegen Schwierigkeiten bei dessen Benutzung fast nirgends vor. Man würde bei Selters (etwa 150 Meter absol. Höhe) die Ausläufer des Gebirges und mit einer mäßigen Steigung an den westlichen Thalhängen die Höhe zwischen Gedern und Oberseemen leicht erreichen, die Bahn von dort etwa über Crainfeld und Stockhausen in
13. 12.
TA. 12.
Vermischtes.
* Am Prozeh Wilke-Priester fällte die Altonaer Strafkammer am Samstag folgendes Urteil: Die Angeklagte» Wilcke und Priester sind des Hausfriedensbruchs, Spörke der Beihilfe hierzu angeklagt. Wilke und Priester
1.
5.
6.
9.
1.
7.
8.
Feuilleton.
Das 19. Jahrhundert.
Unter Mitwirkung hervorragender Fachgelehrter herausgegeben von Friedrich Thieme.
(Nachdruck oder Auszug verboten.)
Chronologische Uebersicht UI.
Die Litteratur des 19. Jahrhunderts.
1875
7.
4.
Georg Herwegh f.
1884
6. 4.
4.
6.
Eduard Mörcke f.
1. 8.
4.
8.
Der Märchendichter H. Chr. Anderse» f.
1885
22. 5.
1876
16.
2.
Gustav Nieritz, Jugendschriftsteller, f.
1886
29. 5.
18.
3.
Ferdinand Freiligrath f.
9. 4.
8.
6.
George Sand f.
1888
21. 2.
18.
7.
Karl Simrock f.
1889
13. 7.
11.
9.
Anastasius Grün j*.
25. 10.
1877
8.
5.
Friedrich v. Schiller, Major a. D. (Schillers
1890
11. 12.
letzter Enkel) f.
14. 1.
6.
7.
F. W. Hackländer f.
9. 8.
12.
7.
Ottilie Wildermuth f.
4. 9.
1878
23.
3.
Ernst Keil (Verleger der ^Gartenlaube") f-
1892
18. 4.
15.
11.
lOOjähriges Jubiläum „Nathans des Weise»"
2. 10.
von Lessing.
1893
6. 10.
27.
11.
A. E. Brachvogel f.
6. 7.
16.
12.
Karl Gutzkow erstickt infolge eines Zimmer
1895
30. 4.
brandes.
27. 11.
1880
12.
2.
Kart v. Holtei (Dichter von „Schier dreißig
1896
18. 3.
Jahre bist Du alt“) t-
1897
16. 12.
1881
5.
2.
Thomas Carlyle, englischer Schriftsteller, f.
1898
7. 8.
5.
s.
Ludwig Storch, thüringischer Dichter, f.
20. 7.


