testiert gegen die Unterzeichnung des anglo-ägyptischen
Recht ab, einen solchen Vertrag zu unterzeichnen.
Drängen der irischen Partei aus dem Gefängnis bedingungsweise entlassen worden war, nun dank dem neuen irischen Munizipalwahlgesetz unter dem maßlosen Jubel der Iren zum Mayor von Limerick gewählt.
Petersburg, 24. Januar. Die „Nowoje Wremja" pro-
19. Jahrhunderts brachte Rußland seit den 70er Jahren diesen Ländern neue Kultur; Chiwa und BucharL wurden zu Tributärstaaten Rußlands, der gesamte Rest zu russischem Besitz gemacht, 1881 Geok Tepe und Turkmenien erobert, 1884 Merw angegliedert, worauf dann die Erbauung der transkaspischen Bahn nach BucharL und Samarkand erfolgte, die 1899 bis FerghanL fortgesetzt worden ist und eine Zweiglinie nach Taschkent entsenden soll. Sie führt durch die Wüste Karakum mit ihren Wellen sichelförmiger Dünen, BarchanL, an den Oasen Askabad, von wo der Handel nach Meschhed in Persien, das in drei Tagereisen erreichbar ist, ausgeht, und an Merw vorbei über den Amudarja, dann abermals durch die Wüste nach BucharL und im Serafschan-Thale auswärts nach Samarkand. Eine Zweigbahn, die Murghabbahn, von Merw nach Kuschk an der Grenze Afghanistans, ermöglicht Rußland, in kurzer Zeit große Truppenmassen nach Nordwest-Afghanistan zu werfen und den „Schlüssel Indiens", Herat, zu bedrohen." Einstweilen aber ist Rußlands Mission in Transkaspien und Turkestan friedlich, und das Aufblühen von Handel und Verkehr erstaunlich. —
Licht und Luft erzeugt.
•• Stadttheater. Auch die gestrige (11.) Bolksvorstellung fand, wie dies ja bei „Mein Leopold" vorauszusehen war, vor vollständig ausverkauftem Hause statt. Gespielt wurde infolgedessen durchweg recht flott, so daß auch der verdiente Beifall nicht ausblieb.
** Stadttheater. Hermann Leffler, der erste Held und Liebhaber des Wiesbadener Hoftheaters, tritt am Donnerstag dem 26. Januar im hiesigen Stadttheater als „Dietrich von Quitzow" in Ernst v. Wildenbruchs vater- D.„O7r.„^.. ländischem Schauspiel ..Die Quitzows" auf, welches an
Vertrages. Da» Blatt spricht der englischen Regierung da» I genanntem Tage zur Vorfeier des Geburtstages Seiner m I Majestät des Kaisers Wilhelm II. in Szene gehen soll.
zu thun. • , .
London, 24. Januar. Dem „Daily Telegraph" wird aus New York bezüglich der kritischen Lage auf Samoa gemeldet: Die Unions-Regierung werde demnächst Schritte thun zur Abänderung des Berliner Vertrages. Die Unterhandlungen feien noch nicht im Gange, aber es sei bekannt, daß die deutsche Regierung die Thunlichkeit erwäge, die Aufmerksamkeit der britischen und amerikanischen Regierung auf diesen Gegenstand zu lenken. Botschafter von Holleben werde demnächst dem Staatr-Departement die Anschauungen seiner Regierung hinsichtlich der Notwendigkeit einer Aenderung des Vertrages unterbreiten.
London, 24. Januar. Die gesamte Presse kommentiert die gestrige Kammersitzung in Pari». „Daily Mail" schreibt, Frankreich spreche immer von England als von einem
f <°6t9än bn^e hab!'" Daily I Am iä Januar' sprach Herr Dr SB.® c tmer(J°na)
Graphic" sagt, England wolle die Rechte Frankreichs überall über feine im Herbst 189O ausgefuhrte Resse nach Bahia .anerkennen und wünsche, daß sich die Beziehungen zwischen ^rttnnhn
beiden Ländern bessern möchten. In England sei niemand, der die Rechte Frankreichs in Madagaskar, Reu-Fundland und Faschoda nicht zugeben wolle.
London, 24. Januar. Ein Wochenrückblick auf die Ereignisse in Großbritannien läßt nach längerer Pause aus I Irland wieder einmal eine Nachricht von allgemeiner Bedeutung verzeichnen: das überraschende Ergebnis der Stadt- I ratswahlen. Zum erstenmal unter dem neuen Lokalverwaltungs-Gesetze vollzogen, brachten sie neben den alten Parteien, den Nationalisten und Parnelliten, fast überall Kandidaten der Arbeiterpartei den Sieg. Dublin, dessen Verwaltungsbehörde bis jetzt unter sechzig Stadträten nur drei Vertreter der Arbeiterschaft hatte, besitzt jetzt deren vierzehn, wovon fünf die Würde von Aldermen erlangen dürften; in Limerick haben die Arbeitervertreter von vierzig I Sitzen fünfundzwanzig erobert, und der vielgenannte frühere Dynamitard John Daly, der noch unter dem Kabinet Rosebery die Sträflingsjacke trug, übt als Haupt der Arbeiterpartei eine Art Diktatur aus; Cork endlich, die Hochburg der Parnelliten, besitzt zur Stunde neun Stadträte als Vertreter der Arbeiterpartei. Danach bietet also das überwiegend kleinbäuerliche Irland einen günstigen Boden für sozialistische Bestrebungen. Michael Davitt, der Schüler und Verkünder Henry Georges, kann mit den Ergebnissen seiner Propaganda zufrieden sein. Im übrigen dürfte der Neberdruß der Irländer an den endlosen Zänkereien der Parteipolitiker Redmond, Healy und Dillon gleichfalls Erkleckliches zu neuen Parteigruppierungen geleistet haben. Möglicherweise bringen in zwei Monaten die irischen Grafschaftswahlen, bei welchen voraussichtlich viele Großgrundbesitzer aus dem flachen Lande kandidieren dürften, neue Überraschungen. — Nach einer weiteren Meldung ist jener Fenier John Daly, der wegen eines Dynamitattentats zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt und erst kürzlich auf
in Brasilien. Er berührte zunächst kurz die Insel Fernando de Noronha, die als Verbrecher- und Rattenkolonie dient, und führte dann die Hörer an der Hand der Beschreibung der Stadt Bahia, in der er seine Briefe auf dem britischen Konsulat holen mußte (trotz 150000 Einwohnern und jährlichem Handelsumsatz von 80000000 Mk. kein deutscher Berufskonsul!) in das Volksleben des östlichen Brasilien ein. Von Bahia machte er ‘einen Ausflug nach Caxoeira am Paraguassu und befuhr diesen Fluß und die Bahn nach dem Innern. Sehr anschaulich schilderte der Vortragende den Gegensatz der Vegetation an der Küste und dem Flusse mit ihrer tropischen Fülle gegenüber der ärmlichen in den höheren Teilen des Landes, den Campos und dem Sertao. Namentlich ging er nun ein auf die Schilderung der blattabwerfenden, durch Reqenmangel einen großen Teil des Jahres leidenden Caa- tinga-Wälder des Innern, deren Blätter, um den Betrag der Verdunstung in der Trockenzeit zu mindern, abfallen. Sie sind durchaus tropische, aber trockne Wälder, enthalten auch noch zahlreiche Palmen, entbehren jedoch aller Pflanzen, die während des ganzen Jahres ein größeres Maß von Feuchtigkeit bedürfen, und zeichnen sich durch zahlreiche Verteidigungsorgane aus, die heute wegen Mangels an schädigenden Tieren zwecklos zu sein scheinen, also wohl aus früherer Erdperiode stammen, in der sie notwendig । waren. Nach einer kurzen, launigen Schilderung der Tier- I well schloß der Redner mit einer farbenreichen Beschreibung des feuchten Negenwaldes mit seinen Niesenformen, seiner gewaltigen Ueppigkeit und Mannigfaltigkeit, die einen erbitterten Kampf der Pflanzen um das Dasein, also um
Males und Provinzielles.
Gießen, den 25. Januar 1899.
* • Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog habenAllergnädigst geruht, dem Landgerichtsdirektor Karl Wiener zu Gießen zum 24. Januar d. I. das Komturkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen.
• • Auszeichnungen. Seme Königliche Hoheit der G r o ß- herzog haben Allergnädigst geruht, am 7. Januar dem Gärtner Leonhard Hotz zuFränkisch-Crumbach, in Diensten des Herrn Freiherrn Adolf v. Gemmingen daselbst, ferner am 4. Januar der Margarethe Merz zu Schotten das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für treue Arbeit" zu verleihen.
• * Vo» der Universität. Auswärtige Blätter melden: „Der Senat der Landes-Universität Gießen hat mit großer Mehrheit beschlossen, Frauen zum Studium zuzulassen, und zwar sowohl zum Hören einzelner Vorlesungen, als auch zur Immatrikulation. Diese wird jedoch nur bewilligt auf Grund bestandener Reifeprüfung an einem Gymnasium oder Realschule erster Ordnung. Auch soll die Zulassung zunächst nur in der juristischen und der philosophischen Fakultät erfolgen." — Die Allerhöchste Bestätigung dieses Beschlusies steht indes, wie wir aus bester Quelle erfahren, noch aus.
* • Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Am 5. Januar sprach Herr Geh. Regierungsrat Prof. Dr. I. I. Rein (Bonn) über Rußlands Einfluß auf Transkaspien und Turkestan. Redner, der im Herbst 1897 von Krasnowodsk am Kaspischen Meere nach BucharL und Samarkand gefahren war, schilderte zuerst die Natur des Landes, dessen wichtigste klimatische Eigenschaft der Mangel an Niederschlägen ist. Daher ist der größte Teil des Gebietes Wüste, ein anderer Steppe und enthält größere An- siedelungen nur in Oasen, die meist an strömendes Wasser, also großenteils an die Flüsse gebunden sind. Hier werden die wichtigsten Landeserzeugnisse gewonnen, Baumwolle, Früchte, Aprikosen, Pfirsiche, Trauben und Seide, wozu noch Produkte der Viehzucht, Wolle und Felle, sowie der Industrie, Teppiche und Zelte, kommen. Nach glänzender Blüte im Altertum, Verfall im Mittelalter, zweiter Blüte unter den Timuriden und neuem Verfall bis zur Mitte des
Don Carlo» an den Kaiser Franz Josef einen Brief gerichtet habe, in welchem er sich bereit erklärt, unter gewissen Bedingungen zu Gunsten seines Sohnes Jaimes jede weitere Agitation einzustellen, vollständig unrichtig.
Wien, 24. Januar. Der in Bremen erscheinenden „Weser-Zeitung" ist das Post-Debit Oesterreichs wieder gestattet worden. .
Wien, 24. Januar. Die „Wiener Zeitung" publiziert die Ernennung des Kaufmanns Karl Schräg in Nürnberg zum österreichisch-ungarischen Konsul.
Lemberg,24. Januar. Große Rudel Wölfe machen Nord-Galizien unsicher.
Budapest, 24. Januar. Banffy und Szell find hierher zurück^kehrt. Heute Nachmittag wird die Regierung an die Opposition ihre Antwort erteilen. Es verlautet, da« Kabinett halte daran fest, daß noch unter seiner Leitung alle legislativen Maßnahmen ergriffen werden, um die Fortdauer der wirtschaftlichen Gemeinsamkeit der Monarchie sowie künftig hin das ungestörte Funktionieren de» Parlaments sicher zu stellen. Banffy wolle und könne erst dann seinen Platz räumen, wenn das Budget, wie da» Ausgleichs-Provisorium, ferner die Umgestaltung der parlamentarischen Haus Ordnung genehmiat sein würden.
Budapest, 24. Januar. Trotz der offiziösen Dementi gilt in parlamentarischen Kreisen der Rücktritt Banffys als Thatsache.
Budapest, 24. Januar. Baron Banffy hat heute seine Demission eingereicht. Der Kaiser nahm dieselbe an und ernannte Koloman Szell zum ungarischen Minister-Präsidenten.
Budapest, 24. Januar. Die Demission Banffys und seine Ersetzung durch Koloman Szell soll erst Ende der Woche amtlich publiziert werden. Szell soll eine Forme! gesunden haben, durch welche der definitive Ausgleich gefunden und die Opposition zum Aufgeben der Obstruktion veranlaßt werde. Szell ist jetzt zwei Tage auf seine Guter gereist. Es verlautet, daß sich Banffy heute Abend nach Wien begiebt.
Rom, 24. Januar. Einer Blättermeldung zufolge unterhandelt die Regierung mit China wegen Abtretung eines Hafens im Merbusen von Petschili.
Paris, 24. Januar. Die Sammlungen de« Matin zum Bau eines zweiten unterseeischen Schiffes betragen jetzt 202380 Frank».
Paris, 24. Januar. Zwei ehemalige Kriegsminister beabsichtigen, ihre vor dem Cassationshof gemachten Aussagen zu publizieren. Esterhazy gedenkt, ein gleiches
• • Kaiser Panorama. Wir wollen nochmals auf die inr Kaiser-Panorama, Neuen Baue 1, ausgestellte großartige Bilderserie „Palästina" aufmerksam machen, bte, toctf Plastik und Farbenbeleuchtung anbetrifft, alles bisher in dieser Beziehung Gebotene übertrifft. Da die Serie nur noch bis Samstag den 28. Januar ausgestellt bleibt, so ist eine Besichtigung derselben dringend zu empfehlen.
— Wetterbericht. Der niedere Druck mit dem Minimum im Norden beherrscht fortgesetzt ganz Europa. Das tiefe Depressions-Centrum lag am morgen über Süd-Schweden. Im übrigen nimmt der Luftdruck gegen Süden sehr rasch zu, und bestehen auch heute noch erhebliche Dnick-Unler- schiede, sodaß über der Nord- und Ostsee, sowie über ganz Deutschland bis zu den Alpen herab stürmische Winde andauern. Das Wetter ist unbeständig und trüb. Nur: im Alpen-Vorlande war es am morgen unter Föhn-Einfluß heiter. Die Temperaturen sind in Süddeutschland gegen gestern etwas gesunken. — Voraussichtliche Witterung: Fortdauernd unruhiges und unbeständiges Wetter mit zeitweisen Niederschlägen.
§§ Grebenhain, 22. Januar. Heute nachmittag fand hier eine sehr zahlreich besuchte Versammlung zwecks Gründung einer Molkerei-Genossenschaft statt. Erschienen waren Landwirte aus den umliegenden Orten Bermuthshain, Crainfeld, Vaitshain, Bannerod, Herchenhain, Weid-Moos usw. Ein Molkerei-Instruktor und Beamter der hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften war anwesend und erläuterte den Nutzen einer Molkerei-Genossenschaft. Der Redner wies nach, daß nach den Berichten der mimt8 bestehenden Molkereien die Butter von 1,05 Mark vis 1,20 Mark das Pfund von den Genossenschaften das ganze Jahr über verwertet werde, während die Händler (und deren qiebt es in hiesiger Gegend nicht wenige) durchschnittlich 60 bis 80 Pfennig, höchstens 90 Pfennig für das Pfund bezahlen. Obwohl ein bestimmter Beschluß nicht gefäßt wurde, so war doch die Stimmung für Errichtung einer Molkerei mit dem Sitz in Grebenhain, Bermuthshain ober Crainfeld eine allgemeine.
K Ranstadt, 24. Januar. Bei dem gestern abend um 9 Uhr hier eintreffenden Güterzug, GelnhauseiEießen, entgleisten auf hiesiger Station 4 beladene Güterwagen; es ist dabei kein weiterer Unfall, auch kern Materialschaden entstanden. Der Personenzug nach Gießen hat aber dadurch eine Verspätung von über 1 Stunde bekommen.
K Ober-Mockstadt, 23. Januar. Die hier vorige Woche stattgehabte Untersuchung wegen Wildern hat größeren Umfang angenommen, als man anfangs wähnte. Es find bis jetzt 4 Männer von hier und einer von Nieder-Mockstadt verhaftet. Wie man allgemein hört, sollen noch verschiedene Leute in der Sache verwickelt sein. In dem Ort herrscht deshalb eine leicht begreifliche Aufregung.
§§ Sichenhausen, (Kreis Schotten) 24. Januar. Ein im Anfang der 30er Jahre stehender aus Herchenhain gebürtiger Mann begab sich am letzten Sonntag nach Herchenhain zur Kirche. Derselbe ist bis heute nicht zurückgekehrt. Da derselbe früher Spuren von Tiefsinn gezeigt, wird cm Unfall vermutet. j
Vom Oberwald, 24. Januar. Nachdem am 19. d. der erste Hirsch seit 50 Jahren im Oberwald (Oberförsterei Grebenhain), ein kapitaler Achter, durch die Kugel des Herrn Dr. Schäffer-Freien-Steinau zur Strecke gebracht worden, folgte demselben am 23. d. der zweite, ebenfalls ein braver Achter, durch Herrn Oberförster Weber-Grebenhain auf die Decke gelegt. Ein frohes Hirschtot erklang an beiden Tagen über die Höhen des Nesselbergs und Geiselsteins. Nachdem das Halali verklungen, versammelte man sich zu einem Waidmannstrunk am ersten Tage im Schutzhaus; am zweiten auf dem Hoherodskopf, besten Fortsetzung in Grebenhain erfolgte, um erst zu später Stunde und in gehobenster Stimmung sich mit einem waio- mannsdank und „vivant sequentes“ den heimischen Penaten zuzuwenden. Bedauerlich ist, daß im Oberwald an eine Hege des Rotwilds nicht gedacht werden kann. Der verursachte Wildschaden an Eschen- und Ahornbäumen ist nämlich ein so enormer, daß man zum Abschuß schreiten muß. Wegen des Wildschadens ist auch die gesetzliche Schonzeit für Mutterwild in Oberwald seit einigen Jahren aufgehoben.
Aus der Zeit für die Zeit.
Vor 200 Jahren, am 26. Januar 1699, wurde die Pfort, infolge der Niederlage bei Salankemen, wo 26000 türkische Leichen die Wahlstatt bedeckten und durch die blutige Schlack! von Senta an der Theiß, in der Prinz Eugen sei« überlegenes Feldherrntalent entwickelte, gezwungen, denCarw witzer Frieden einzugehen. Siebenbürgen und alles Land al der Donau und Theiß wurde an Oesterreich abgetreten, welche ruhmvoll aus einem Kampfe hervorging, der so gefahrdrohend begonnen hatte.
Vermischtes.
* Lanoform. Herr Apotheker Walter Weiß, Scrli« (früher Gießen), stellt eine neue Verbindung von Formaldehyd mit Fettkörpern dar, welcher er den Namen Lanoform gk» geben hat und welche zur Herstellung von Salben, Mund' zucker, Streupulver und Seifen vielfach Verwendung finde • Die bis jetzt im Handel befindlichen Präparate, ßanoforifr Cream und Lanoform-Streupulver, werden von hervorragende« Haut- und Wundärzten als ein ganz bedeutender Fortschra auf dem Gebiete der Haut- und Wundpflege bezeichnet, un sind schon mehrfach (Ausstellung vom Roten Kreuz 1"- unter dem Schiedsrichteramt von Generalarzt der Arme Excellenz v. Coler, Geheimerat v. Bergmann, Excellenz-e-, prämiirt worden. Eingehende wiffenschaftliche Forschung
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