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Neueste Meldungen.
Depeschen deS Bureau „Herold".
Berlin, 24. August. Die Geschäfts-Ordnungs- Kommission des H-errenhauses hat Strafanzeige gegen den „Vorwärts" wegen Beleidigung des Hauses, begangen durch die satyrische Schilderung der Herrenhaus- Sitzung über die Zuchthaus-Vorlage zu stellen beschlossen.
Berlin, 24. August. Angesichts der sich mehrenden Pestfälle in Oporto hat im Ministerium des Innern eine Sitzung unter Teilnahme von Fachmännern zur Beratung etwaiger gegen die Einschleppung der Seuche nach Deutsch
leutnant Fälsche vom Infanterie-Regiment Nr. 117, i Leutnant Bartsch vom Infanterie-Regiment Nr. 116 den | Kronenorden 4. Klasse. Während des Gabelfrühstücks überreichte der Kaiser persönlich dem Oberhofmarschall v. Wester- weller den Roten Adlerorden 1. Klasse.
•• Die 116t unternahmen gestern von Mainz aus einen Ausflug nach dem Niederwald.
*• Erinnerungstafel. Nachdem in einem Kreise von Goethe-Freunden die Mittel für die Anbringung einer Erinnerungstafel an den Gießener Rechtslehrer und Freund Goethe'S, Prof. Jul. Hoepfner (1743—1797), an dessen früherem Wohnhause in der Sonnenstraße aufgebracht worden sind, wird die Enthüllung der Tafel (ohne weitere Feierlichkeit, da sich solche während der Universitätsferien verboten) am nächsten Montag dem 28. August, dem I 150. Geburtslage Goethe's, erfolgen.
** Kuustnotiz. Wie wir aus dem „Echo vom Gebirge" (Fachblatt für Zitherspiel) entnehmen, wird Herr Zitherlehrer Adolf Arnold aus Gießen gelegentlich der vom 26.-28. August in Straubing stattfindenden 17. Hauptversammlung des Süddeutschen Zitherbundes sowohl am | Empfangsabend, wie bei dem Hauptkonzert als Solist auf- I treten. Wir wünschen dem strebsamen Künstler ebenso große I Erfolge wie im Vorjahre in Aschaffenburg.
** Radsport. Das Herbstrennen auf dem schönen Sportplätze in Gießen an der Hardt findet am Sonntag I dem 17. September statt, und die Ausschreibungen dafür werden in aller Kürze zur Versendung gelangen. Die Ver- I anstaltung erfolgt wieder gemeinschaftlich durch das „Kura- I torium der Rennbahn Gießen und die „Wanderer, Gießener I Radfahr - Gesellschaft"; Anmeldungen oder Anfragen werden schon jetzt durch Herrn Wilhelm Homberg er, I Seltersweg 52, entgegengenommen. Zum erstenmal wird I dabei auch der von der Stadt Gießen gestiftete prachtvolle I Wanderpreis (Wert 200 Mk.) ausgefahren werden, und zwar durch ein Mannschaftsrennen, offen für alle Bundesvereine. Die näheren Bestimmungen werden aus der Ausschreibung ersichtlich sein, und wir wollen heute nur kurz darauf Hinweisen, daß diese Ehrengabe auf ein Jahr in den Besitz des siegenden Vereins übergehen wird, während die Sieger selbst Medaillen erhalten sollen. Bei Rückgabe dieses Stadtpreises im folgenden Jahre erhält der betr. Verein als Erinnerung einen Nebenpreis mit Gravierung, auch kann er sich an der dann stattfindenden neuen Konkurrenz | wieder beteiligen. Den Fahrern aller Vereine, die in diesem Mannschaftsfahren starten, wird in einem besonderen Rennen, das nur für sie offen ist, Gelegenheit geboten, außer den oben erwähnten Medaillen auch noch drei Ehrenpreise zu gewinnen. Auf diese Weise wird gleichzeitig den Bundesvereinen, wie auch den Fahrern selbst Rechnung getragen, und es steht zu erwarten, daß diese neuartige Veranstaltung für die Rennbahn, die unseres Wissens in diesen Tagen zum überhaupt erstenmal in Berlin-Halensee mit bestem Erfolge zum Austrag gekommen ist, auch hier lebhaften Anklang findet, und insbesondere zahlreiche Vereine des Gauverbandes 9 zum friedlichen Wettstreit auf unserm schönen Sportplätze zusammenführen wird.
Mainz, 23. August. Unter Vorantritt der Regimentskapelle wurde gestern abend vom Garnisonlazarett aus die Leiche des Gefreiten B lud ar von der 1. Batterie des Nass. Feld-Artillerie-Regiments Nr. 27 an den Centralbahnhof verbracht, um in die Heimat nach St. Johann überführt zu werden. Der Verstorbene hat vorher lange Zeit schwer krank im Lazarett gelegen, und sein Hinscheiden gab Veranlassung zu dem Gerücht, daß ein 27er bei dem Gefecht vor dem Kaiser auf.dem Großen Sande durch einen Holzkeil tötlich verwundet worden und seinen Verletzungen erlegen sei.
— Die preußische und hessische Eisenbahnbetriebs-Gemein- schäft hat auch in dem abgelaufenen Monat Juli einen guten Rechnungs-Abschluß gemacht. Es betrugen die Einnahmen 136 557 000 Mk. gegen 129 968 000 Mk. in dem gleichen Monat des Vorjahres. Es belaufen sich die Mehr- Einnahmen aus dem Güter-Verkehr auf rund 2 680000 Mk., aus dem Personen-Verkehr auf 1 720000 Mk., während der Rest auf andere Einnahmen entfällt. Mit dem 1. April d. I. haben sich die Mehr-Einnahmen auf diesen Bahnlinien auf rund 34000000 Mk. belaufen. Die Betriebslänge dieser Bahn beläuft sich gegenwärtig auf rund 30000 Kilometer, gegen das Vorjahr etwa 560 Kilometer mehr.
Verkehr, Km-- und Volkswirtschaft.
Limburg, 23. Ang. Frachtmarkt. Roter Wetzen, neuer, Mk. 13,45, weißer Weizen Mk. 00,00, Korn Mk. 00,00, Gerste Mk. 0,00, Hafer, alter, Mk. 7.50.
— Nach den statistischen Ermittelungen des Vereins deutscher Eisen- und Stahlindustrieller belief sich die Roheifeuproduktto« des Deutschen Reiches (einschließlich Luxemburgs) im, MomU ^ult 1899 auf 685 434 Tonnen, darunter Puddelroheisen und Spiegeletsen 141370 Tonnen, Bessemerroheisen 39 847 Tonnen, Thomasroheisen 381378 Tonnen und Gießereiroheisen 122839 Tonnen. Dt- Produktion im Juni 1899 betrug bSSllb Tonnm im Juli 1898 620584 Tonnen. Vom 1. Januar bis 31. Juli 1899 wurden produziert 4 685 858 Tonnen gegen 4 219 325 Tonnen im gleichen Zeiträume des Vorjahres.__
Bekanntmachung,
betreffend: Die göber’fdje Stiftung.
Au- obiger Stiftung ist eine Pfründe von 260 Mark jährlich an einen in Gießen geborenen, verwitweten Handwerker zu vergeben, welcher einen guten Ruf besitzt, fortwährend einen gesitteten Lebenswandel geführt hat und wahrhaft dürftig fein muß.
Anmeldungen werden von heute an biunerr 14 Tagen auf dem
Düngerversteigerung im Schtachthof.
Samstag de» 26. August, vormittags 11 Uhr, soll in dem hiesigen Schlachthof der Dünger au« beiden Gruben öffentlich meist- bietend versteigert werden.
land zu ergreifenden Maßnahmen stattgefunden. Die gewöhnlichen Quarantäne-Einrichtungen wurden einstweilen für ausreichend erachtet.
Berlin, 24. August. Zur inneren Lage schreibt die „National-Ztg." Ueber die Verhandlungen des gestrigen Kronrates wird in den amtlichen Kreisen Stillschweigen beobachtet. Dennoch sind Anzeichen für die Beurteilung der politischen Lage vorhanden, nach denen wir annehmen, daß eine Auflösung des Abgeordnetenhauses zunächst wahrscheinlich nicht erfolgen wird, eine endgiltige Entscheidung hierüber jedoch nicht getroffen ist. Möglicherweise wird diese von dem Verhalten der Konservativen im Lande angesichts der Maßregeln abhängig gemacht, durch welche die erwartete Ankündigung von einer Aenderung der inneren Politik und der Stellung der Krone zu ihnen verwirklicht werden soll. An diesen Erklärungen wird festgehalten. Es steht fest, daß Fürst Hohenlohe im Amte bleibt, ebenso sicher scheint aber auch zu sein, daß Herr von Miquel nicht zurücktritt. Worin darnach die Aenderung der inneren Politik noch bestehen soll, ist schwerlich zu erraten. Allerdings scheint ein energisches Vorgehen gegen diejenigen politischen Beamten, auf welche nach ihrem Verhalten von der Regierung nicht gerechnet werden kann, beabsichtigt zu sein. Im Zusammenhänge damit dürfte die Ersetzung des Ministeriums des Innern, von der Recke, durch eine energische Persönlichkeit bevorstehen. Wir halten auch nicht für ausgeschlossen, daß in dem einen oder anderen Ressort, das an der Kanal-Angelegenheit nicht direkt beteiligt ist, eine Aenderung eintritt, wenn auch nicht gerade in den nächsten Tagen. Vermutlich wird die Thronrede zum Schluffe des Landtages die Wiedereinbringung d e r K a n a l - V o r l a g e für die nächste Session ankündigen. Dem „Lokal Anzeiger" zufolge besteht das auf seine Richtigkeit zur Zeit noch unkontrollierbare Gerücht, die Beratungen des Kronrates sollen heute fortgesetzt werden. Das „Kleine Journal" will wissen, daß weder das Abgeordnetenhaus aufgelöst werde, noch ein sofortiger Minister- j wechsel bevorstehe. Herr von Miquel werde vorläufig die I Geschäfte weiter führen und erst nach Klärung der inneren politischen Situation, voraussichtlich im kommenden Herbst sein Amt niederlegen.
Köln, 24. August. Die „Köln. Ztg." schreibt zu dem Stillschweigen, welches über den Verlauf der Sitzung des gestrigen Kronrates beobachtet wird: Wenn man aus dieser amtlichen Geheimhaltung einen Schluß ziehen kann, so ist es wohl höchstens der, daß der Kronrat keine endgültige Arbeit gemacht hat, sondern, daß noch Ergänzungen bevorstehen, vor deren Erledigung man nicht an eine Veröffentlichung herantreten will. Man wird sich also noch in der Kunst des Wartens üben müssen, doch wird die Regierung schon in ihrem eigenen Interesse die Zeit der Ungewißheit nicht allzulange ausdehnen, damit nicht unbeglaubigte Gerüchte auftauchen und die ohnehin nicht sonderlich klare Lage noch ver- I worrener wird.
Rom, 24. August. Das nächste päpstliche Kon- I sistorium ist für November anberaumt worden.
Paris, 24. August. Wie ein hiesiges Blatt versichert, werde Frey ein et vor das Kriegsgericht als Zeuge geladen. Andere Blätter dagegen behaupten, Freycinet werde sich mit einer schriftlichen Erklärung begnügen, in welcher er kategorisch in Abrede stellen wird, Kenntnis davon gehabt zu haben, daß große Summen aus Deutschland und England in die Kassen der Revisionisten geflossen find.
Paris, 24. August. Die militärische und polizeiliche Absperrung der Rue Chabrol dauert fort. Ansammlungen und Einschmuggelung von Lebensmitteln werden nicht geduldet. Ebenso erhielt Dr. Lorenzi keine Erlaubnis mehr I zu Besuchen der Eingesperrten. Heute wollen sich 2000 Markthallenweiber nach der Rue Chabrol begeben, um I Guerin Lebensmittel zu bringen. .
Rennes, 24. August. Man nimmt an, daß der heutige Tag besonders wichtig sein werde. Aus Anlaß der Vernehmung des Kolonel Maurel erwartet man ein scharfes Vorgehen Laboris gegen Mercier. Zugleich dürfte bei der I Vernehmung des Generals Risbourg die Geständnis-Affaire I gründlich erörtert werden.
Bureau des Armenamts entgegengenommen.
Gießen, den 23. August 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.
Verdingung.
Die zur Anlage eines neuen Fried- Hofes am Rodberg erforderlichen Erd- und Planierarbeiten — 12169 cbm Grundabtrag und Herstellung von 360 Stück Baum- gruben — sollen
Dienstag den 12. September d. JL, vormittags 11 Uhr, öffentlich verdungen werden.
Arbeitsbeschreibung und Beding- ungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 7 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 5 Wochen.
die Dampfmaschine zu dem universellen Werkzeug geworden ist, wie sie heute dasteht. Die ältesten, von Watt konstruierten Dampfmaschinen waren stehende, wie sie z. B. zum Heben von Lasten und zur Arbeitsleistung in der Spinnerei und Weberei benutzt werden. Er wurde am 19. Januar 1736 zu Greenock geboren.
Gießen, den 24. August 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.
Aus der Zeit für die Zett.
Vor 80 Jahren, am 25. August 1819, starb zu Heath- field James Watt, durch dessen Scharfsinn und Ausdauer
Gießen, den 23. August 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolff.___________
Mce-K-chschule.
Z>er neue Koch-Kursus öeginnt am 11. September.
Anmeldungen werden in der Schule von Fräulein Renner angenommen. 6194
WYRRHOUN-SE1FE unübertroffen xur '*5aut- und Schönheitspflege. <3*ls beste ^inder&eife ärztlich empfohlen.
Kleber all, auch in den (3*potheXen, erhältlich.
Bekanntmachung.
Aus der Stiftung der Daniel Moog Witwe zu Gießen sind am 2. Oktober die diesjährigen Zinsen an hiesige bedürftige, unbescholtene, im Witwenstande lebende Bürger und Witwen von Bürgern zu Der^ne*Ibungen können bis zum 10. September auf dem Armenamt erfolgen.
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1899.
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Leute als be- !,terie liefert Indien, kleiner Teil von > stationiert. Die 8a- aus Indien kommen >e heimisch sind, mit
Pferde zusammen- lefert England. Das 'inie von 25 Meilen länder in dem kleinen n Mangel an geeig- 'nzahl von Pferden, wb der Abwesenheit
Deutschen Ver- l. R." mit der Bitte Mg zu: „In jilngster ach Nachrichten über stände in Serbien ver- u angethan sind, die gleiten, dem Ansehen schaden, und die auf- en Deutschlands zu ksicht hierauf hält es ordentliche Mitglieder seine Pflicht, mit Ent- btrtriebenen ‘Stylte ’n und sein Herrscher
oder ZeitungSlorre-
it zur Förderung der nem Land, das gerade Witte in kultureller ichnen hat, an die ge- lg, derartigen, zumeist Ausstreuungen in > oder sich über deren ansässigen, vollständig chsdeutschen zu erkun- besonders gegen das ro, der aus diesem Ge- Zchilderungen aber von reue und Glauben ab-
Gießen, 23. August 1899. Das Stadtbauamt.
I. V. . Gerbel. 6205
24. August 1899.
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Vermischtes.
* Fulda, 23. August. Die Schlußandacht der Bischofskonferenz fand heute Abend 6 Uhr statt. Hierauf wurde anläßlich des fünfzigjährigen Bestehens des Bonifazius- vereins eine Generalversammlung desselben unter Vorsitz des Frhrn. v. Wendt abgehalten, welcher auch 14 deutsche Bischöfe beiwohnten. Bischof Endert-Fulda hielt die Hauptrede. Die Jubiläumsfeierlichketten beginnen morgen. Cardinal- Fürstbischof Kopp zelebriert ein Pontifikalamt und spricht in öffentlicher Versammlung. Es folgt eine Prozession mit den Reliquien des heiligen Bonifacius, die von allen anwesenden Kirchenfürsten begleitet werden. Köln. Ztg. I
* Die 12. Generalversammlung des Zentral- Verbandes deutscher Kaufleute beschäftigte sich in ihrem ersten Verhandlungtage mit dem Gesetzentwurf betr. die Warenhaussteuer und einem Anträge des Altonaer Detaillistenvereins von 1872 auf Einführung einer Umsatzsteuer für die Großbazare, Filialgeschäfte der Konsum- und Genossenschaftsvereine, insbesondere aber des Warenhauses für Offiziere und Beamte und der Beamten-Konsumvereine. Nach sehr lebhafter Debatte wurde folgende Resolution angenommen : 1) Die u. s. w. Versammlung erblickt in dem immer weiter um sich greifenden Konsumvereinswesen eine große, die allgemeine wirtschaftliche Lage des Handels- und gewerbetreibenden Mittelstandes schwer schädigende Gefahr und beschließt die Staatsregierung zu ersuchen, daß das Gesetz betreffend die Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften derart abgeändert werde, daß a. die Konsumvereine in eigenem Betriebe hergestellte Erzeugnisse oder Produkte einer Produktionsgenossenschaft an Nichtmitglieder des Verbandes nicht verkaufen dürfen; b. daß die Konsumvereine resp. solche Vereinigungen, deren wesentlich geschäftlicher Zweck es ist, ihren Mitgliedern beim Bezüge von Waren Vorteile zu verschaffen, zur Zahlung einer wirklichen Umsatzsteuer herangezogen werden; c. daß die Heranziehung derjenigen Konsumvereine, die sich bisher der Einkommensteuer entzogen haben, zu dieser Steuer für die Zeit nach Einführung der Bestimmungen des neuen Bürgerlichen Gesetzbuches über die Vereine in die Wege geleitet werde. 2) Die Versammlung beschließt, die königliche Staatsregierung zu ersuchen, der Landesvertretung baldmöglichst einen Gesetzentwurf vorzulegen, der Warenhäuser, Bazare, Offizier- und Veamtenvereme u. s. w. in Berücksichtigung der Anzahl der Branchen sowie des Umsatzes einer progressiven Umsatzsteuer, sowie Konsumvereine, Filialgeschäfte Rabattsparvereine u. s. w. mit einer glatten progressiven Umsatzsteuer belegt.
Temperatur der Lahn und Lnst
nach Reaumur gemessen am 24. August, zwischen 11 u. 12 Uhr mittag-: Wasser 15°, Lust 15°.
Rübsamen'sche Badeanstalt.


