Ausgabe 
25.6.1899 Erstes Blatt
 
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a) 2000 Mk. in 31/2%igen Pfandbriefen der Frankfurter Hypo

1.

418,10^

2.

3.

501 -

Beifuhr dieser Steine 431,90

n

n

10. Maurerarbeiten

4897

zur des

n

7.

8.

9.

Pflasterarbeiten(Hand- arbeit) Sandlieferung Steinsetzen

Liefern und Legen von Zementröhren

Erd-u. Chaussierungs­arbeiten

Liefern von Grund­bausteinen

Liefern vonDeck Seinen

b) c) d) e) f) g) h) i) k) 1)

m)

Den 17. Juni, verstorbmen Großh. Gießen.

Den 19. Juni.

169,80 140,-

46,45

88,- 186,

treffend, bestimmt werden

Alle Gläubiger, sowie sonstige Berechtigte werden hiermit auf» gefordert, etwaige Einsprüche gegen die Fideikommißerrichtung binnen drei Monaten, vom Tage der ersten Bekanntmachung dieser Auf- forderung an gerechnet, bei uns geltend zu machen, widrigenfalls von uns ohne Rücksicht auf spätere Einsprüche die Beurkundung erteilt werden würde, daß der Errichtung des fraglichen Fideikommisses ein rechtliches

Hindernis nicht entgegenstehe.

Gießen, den 20. Juni 1899.

Grobherzogliches Amtsgericht.

Langermann.

Beerdigte.

MatthäuSgemeinde.

Helene Sophie Antonie Fuhr, Tochter Dt§

HofgerichtSadvokat Karl Theodor Fuhr zu

LukaSgemetnde.

Ludwig Seipp, Großh. Reallehrer, 53 Jahre

thekenbank,

10 Stück = 3000 Mk. in landwirtschaftlichen Kreditbank-Aktien, 10000 Gulden in 4<>/oigen v. Rabenauer Papiermühle-Obligationen.

1 Stück Salzburger 20 Gulden Los,

1 Stück Finnländer 10 Thaler-Los,

3 Stück Venetianer 30 La.»£ofe,

13 Stück Mailänder 45 La. £ofe,

1 Stück ein halbes Ungarisches 100 Gulden-Los,

3 Stück Reggio 12 Frcs.-Lose,

1 Stück 4%ige4 Bayerisches 100 Thaler-Los,

2000 Mk. in Obligationen der Stadt Gießen,

70000 Mk. in 3V,o/<»igen Pfandbriefen der Frankfurter Hypo-

thekenbank,

Vergrößerung des Fideikommißvermögens im Sinne des Ärmels 3 Gesetzes vom 13. September 1858, die Familien-Fideikommiffe be-

4. Liefern von Pflaster­steinen

Neueste Meldungen.

Depeschen des BureauHerold".

Berlin, 24. Juni. DerLokalanzeiger" meldet aus Belgrad: In den letzten Tagen geht es an der serbischen Grenze wieder sehr heiß her. Arnauten und ein türkisches Regiment haben die serbische Grenze überschritten, die Wacht- häuser angezündet und die serbischen Dörfer angegriffen und geplündert.

Rom, 24. Juni. Gestern ist nach der Vertagung des Parlaments ein königliches Dekret über die politischen Maßnahmen erlassen worden. Es werden darin mit Strafe bedroht Versammlungen, welche die öffentliche Ordnung be­drohen, das Tragen aufrührerischer Abzeichen und Anarchisten­vereine.

Rom, 24. Juni. Ein Teil der Blätter glaubt, daß die parlamentarischen Ereignisse den Ministerpräsidenten Pelloux zwingen werden, seine Demission zu geben.

22. Friedrich Graf, Postschaffner dahier, mit Marie Margarethe | Deibel Hierselbst.

Geborene.

Juni: 10. Dem Schneider Wilhelm Noll ein Sohn, Wilhelm Heinrich Friedrich. 14. Dem Tapezier Ludwig Offenbacher eine Tochter. 14 Dem Schneider Hermann Becher ein Sohn, Emil Hermann. 16. Dem Taglöhner Heinrich Schneider XII. ein Sohn, Heinrich Johannes Wilhelm. 17. Dem Lokomotivführer Hugo Blotter eine Tochter, Elts.beth Auguste. 18. Dem Buchbinder Heinrich Sann etn Sohn, Heinrich Ernst. 20. Dem Schneider Georg Hart­mann eine Tochter, Mathilde. 22. Dem Taglöhner Friedrich Mcnz eine Tochter, Katharine Magdalene.

Gestorbene. .

Juni: 16. Heinrich Adolf Drescher. 1 Monat alt, Sohn von Schreiner Konrad Drescher dahier. 17. Margarethe Müller geb. Jaik, 42 Jahre alt, Ehefrau von Ackerer W lhelm Müller zu Villmar. «7. Elisadethe Queckbörner, 75 Jahre alt, Witwe von Wilhelm Queckbörner zu Atzenhain, Kreis Alsfeld. 17 Ludwig Seipp, alt l 53 Jahre, Reaüehrer dahier. 18. OSkar Ruckwart, 49 Jahre alt, | tu Riga, Rußland. 18. Peter Velten, 19 Jabre alt, Fabrikarbeiter zu Oberbiel. 20. Martha Dtelmann, 2'/. Jahre alt, Tochter von Reisender August Dielmann zu Wiesbaden. 2l. Heinrich Mosbach, 32 Jahre alt, Straßenkehrer dahier. 22. Elisabeth Henn, 1 Jahr alt, Tochter von Böcker F-anz Henn dahier. _____________________

Arbeits - Nerstkigeruug.

Nächsten Mittwoch, den 28. Juni, nachmittags 3 Uhr, sollen auf dem Rathause zu Heuchel­heim nachstehende Arbeiten und Lieferungen versteigert werden:

veranschlagt zu

Wert :in dieses Baulerrain gegenwärtig hat. Wir können auch öSd Studium des finanziellen Teils der Sommer'schen SchriW recht sehr empfehlen. .

- Schützenfest-Postkarten. Indem wir auf das in vor- liegem'ikt Nummer enthaltene Inserat der Firma Ernst B a l;|jn Hinweisen, fügen wir zur Ergänzung unserer qestri-ü-i Notiz noch an, daß die in zwei Arten hergestellten ÄartmilS offizielle Festpostkarten zu bezeichnen sind.

-chühenfestvorfeierOmuibusverkehr. Zu der Sonn­tag, d.. M. stattfindenden Vorfeier des bevorstehenden Schüii Msstes wird die Omnibusgesellschaft in Berücksichtig, ung (Iliit gewordener Wünsche, in ihrem Betrieb für diesen Tag saWehende Veränderungen eintreten lassen. Dw (StaC jetiuccn werden in bekannter Weise eingeschränkt. Nach dem : kihiffenbergerwald fährt nur einmal ein Wagen und zivar:-ib Marktplatz 3 Uhr und zurück ab Wald abends 7 UIA Dagegen fahren regelmäßig und zwar alle halbe Stürmfk S'vmmerwagen von und nach dem Festplatz. Von 3 U'H nc chmittags ab Marktplatz und von V24 Uhr ab FestWtz nach der Stadt. Der Fahrpreis ist auf 20 Pfg- festgtchl. Die Festplatz-Wagen sind durch Fahnen kennt-

alt, starb den 17. Junt.

JohanneSgemeinde. _

Den 23. Juni. Heinrich Mosbach, Taglöhner, 32 Jahre alt, starb den 21. Juni.

369,60

119,21 ,

5.

6.

AhMg aus den Standesamtsregistern der Stadt Gießen.

Aufgebote.

19 Philipp Luh, Taglöhner zu Großen-Ltnden, mit RetWe Btermann hterfelbst. 20. Jacob Schleifer, Briefträger zu SrrmM, mit Johanna Marie Selma zu Merfeberg.

Eheschließungen.

17. Carl Friedrich Eduard Hensoldt, Fabrikant zu Wetz^lr, mit Luise Henriette Lotz Hierselbst. 17. Albert Franz OUo, Ächl-bol- dahier, mit Auguste sEiisabethe Marie Büttner Hierselbst.

Oeffentliche Aufforderung.

Der verstorbene Freiherr Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friii'Hamsen hat durch Testament vom 24. Februar 1890 mit Nachtrag vom,124 Oktober 1891 die Errichtung eines im Mannesstamme nach Pr-^esütur vererblichen, succeffiven Familien-FideikommiffeS unter dem NailimKreiherrtich von Aordeck zur Kavenau'fches Aamilieu- Kii-Mommiß des Appeuvöruer Kaufes" zu Gunsten des als Fiduciar- erbibds berufenen Grafen Eberhard von Schwerin, eventuell des Grafen Schwerin, sowie der Gräfin Gudrun von Schwerin angeordnet.

Dors Fideikommiß - Vermögen soll folgende Vermögensgegenftände

1. die auf den Namen des Freiherrn Adalbert von Nordeck zur Rabenau zu Friedelhausen eingetragenen Immobilien in den Ge­markungen Friedelhausen und Staufenberg;

2. die in den Akten - Anlage I, 2 verzeichneten, im Schlöffe zu Friedelhausen befindlichen Mobilien.

Amßerdem sollen nach dem Willen des Stifters folgende Aktiv. ÄaMlitiin:

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ttliii. 14!

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etwa} - '°n20^; und 6ei Ren tnd wohl ch innigen, H ' sowie alitj ig eines htz

Es ist 2 -gen Mcidchi: ucht einsehri, wenn sie bi- fen. Es trag i bei, abgeschr h feiner Ä 'i die Gründe i sie heran, t gehört übt! und praktisch,- e der hierzu r i kann. Es e n die Haush' dem Austn: nen. Wenn r- innerhalb de n Ersaß biete haben, so gtL Beziehung ein Mädchen, altungsschnle li werden uni

Zu beklagen isc Entlassung abhalten, e ie scheinen tc Sinder zu P was später an swirtschastemi lie Haushaltu« deren Lösung jS nnutz kann dcr i zweiter!- jederzeit bei'' yncker, odei^ gemacht wA'- von dem gnl' te und daß $

SstSdiischer Arbeitsnachweis Gießen

Garteustrasie SB. v

Kngebot der Arbeitnehmer r i Buchbinder, 1 Schmied, 1 Fuhrknecht, 2 Dichter, 2 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Lauffrau, 1 Waschfrau. .

»«chsrage der Arbeitgeber: 1 Drechsler, 2 Glaser, 1 Mefferschmied, 2 BSu-ib-ffer, mehrere Maschinenschlosser, 2 Schmiede, 2 Wagner, 3 Schuhmacher, 2 U -Lirntschaftliche Arbeiter, eine größere Anzahl Taglohner mehrere Haus- burfM einige Dienstmädchen für Küche und Hausarbeit, 1 Dienstmädchen für ei ne^uiL wirtschaft.___________________________

Paris, 24. Juni. In dem gestern abend abgehaltencn Ministerrat wurde die Disziplinar-Versetzung oder Dienst-Enthebung einer großen Anzahl Osfiziere beschlossen. Wie verlautet, befindet sich unter denselben auch der Re- gierungs-Kommiffar beim Dreysus-Prozeß, Oberst Carrtere.

Paris, 24. Juni. Döroulöde, welcher bekanntlich Reserve-Leutnant ist, hat von der Militärbehörde den Befehl . erhalten, am nächsten Sonntag in Versailles keine Ansprache zu Ehren des Generals Hoche zu halten.

Paris, 24. Juni. Infolge der Haltung der Gruppe Meline hat der Abgeordnete de Montebello seine De- i Mission als Mitglied dieser Gruppe eingereicht.

Paris, 24. Juni. Sobald Dreysus in Rennes an­kommt, begiebt sich sein Verteidiger, Demange, zum Geueral- Kommandanten des Armee-Korps von Rennes, um von diesem die Erlaubnis einzuholen, unverzüglich mit Dreyfus in Verkehr treten zu dürfen. Wann der Prozeß beginnt, ist noch nicht genau bestimmt.

Paris, 24. Juni. In politischen Kreisen ist die Er- reauna über das Kabinett Waldeck-Rousseau und I die gleichzeitige Teilnahme Gallisets und Millerands an­dauernd gewaltig und in der sozialistischen Partei ist cs zu I einer Spaltung gekommen. 13 Deputierte der Partei bilden eine eigene sozialistisch-revisionistische Gruppe. Im Senat I sind die Meinungen verschieden. Die Haltung des neuen I Kabinetts ist eine energievolle, aber nicht kriegerische. Es heißt, daß weder General Zurlinden versetzt, noch General I Mercier verfolgt werden soll. Nur einige unbotmäßige Generale dürften bestraft werden. Der General-Prokurator I Bertrand und der Prokurator Feuilloley, die zur Uitter- I drückung der Untersuchung gegen Esterhazy beigetragen I haben, dürften bestraft werden. Wie verlautet, wird der morgige Kabinettsrat neue Anträge Waldeck-Rousseaus und Gallisets beraten, welche die Liquidation des Dreyfus-Pro- zesses zum Gegenstände haben. Künftighin sollen die Chefs der Armee-Korps persönlich für jede Verletzung der Dis­ziplin in ihren Korps verantwortlich gemacht werden. Döroulöde erklärte, unter den gegenwärtigen Umständen auf die Versailler Hoche-Feier zu verzichten. ,

Paris, 24. Juni. Die radikal-sozialistische Gruppe hat nach heftiger Debatte folgende Tagesordnung angenommen. Die Gruppe ist entschlossen, das Kabinett Waldeck-Rousseau zu unterstützen, wenn dasselbe die not­wendigen Maßregeln zur Verteidigung der Republik zu I ergreifen beabsichtigt. Infolge dieses Beschlusses zogen I sich Pelletan, Mesureur und drei andere Abgeordnete zurück. Diese Tagesordnung wurde dem Präsidenten Wal­deck-Rousseau durch drei Delegierte zugestellt. Waldeck- ' Rousseau erklärte den drei Delegierten, den Maßregeln, welche bereits getroffen seien, würden noch wettere folgen, ' welche selbst die Anspruchvollsten befriedigen würden.

London, 24. Juni. Folgende offizielle Meldung wurde den Blättern über die Niederlage des Khalifen übermittelt. Der Khalif hat Saer-Keile am 5. Juni mit 3000 Mann verlassen. Aus dem Wege nach Delila wurde er von den Sakalas angegriffen und geschlagen. Der Khalif und seine Truppen befinden sich in einem sehr traurigen Zuftaude. Es mangelt ihnen an Lebensmitteln und an Munition.

London, 24. Juni. Morning Leader meldet aus Rom: Ein Telegramm, welches der italienische Minister des Aeußern von dem Gouverneur von Erithrea erhalten hat, berichtet, daß der Khalif durch eingeborene Soldaten, Mitglieder der anglo-egyptischen Armee eingefangen war­

en mosten.

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beitrag^ J . isgehcckr DA Wickels

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Gießen, 23. Juni 1899.

I.A.: Rohrer, 4892 Kreisstraßenmeifter.

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Getraute.

MatthäuSaemeinde. . 1

Den 22. Juni. Friedrich Gräf, Postschaffner zu Gießen und Marie Maraarethe Deibel, Tochter des verstorbenen MaurerS Georg Deibel zu Gießen. . .

JohRNneSgemeinde.

Den 17. Juni. Albert F^nz Otto, Schlosser zu Gießen ein Witwer, und Auguste Elisabeth Marie Büttner, Tochter deS Schneiders Johann Büttner zu Gießen. . m

Denselben. Carl Friedrich Eduard H'nfoldt Fabrikant zu Wetzlar, und Luise Henriette Lotz, Tochter deS Lackfabrikanten Philipp Lotz zu Gießen.

Getaufte.

MattbäuSgemeinbe.

Den 18. Juni. Dem Obertelegraphen-Afsistent Heinrich Muller eine Tochter, Ern« Luise Katharine Anna, geboren den 20. April.

Denselben. Dem Friseur Gustav Gerhardt eine Tochter, Emilie Henriette Anna Lina, geboren den 14 Apri^

Denselben. Dem GerichtSschreiber-Aspirant Gustav Orbig zu Mainz ein Sohn, Hans Karl Heinrich Gustav Ludwig, geboren den 19. Mai. , _

MarkuSgemeinde.

Den 18. Juni. Dem Maurer Christoph Diehl ein Sohn, Karl Adolf, geboren den 9. Mai.

LukaSgemeinde.

Den 22. Juni. Dem Universitäts-Professor Dr Dietrich Behrens ein Sohn, Martin Gerhard, geboren den 25. Februar.

JohanneSgemeinde.

Den 18. Juni. Dem Wagenwärter Friedrich Kalesky eine Tochter, Hedwig Bertha Erna, geboren den 12. Mai.

Den 19. Juni. Dem Hausburschen Carl FeldhauS eine Tochter, Friederike Margarethe Karoline, geboren den 24. Februar.

lich iomuM _ , .

" Täte Frankfurter Schützen in Gießen. Am badtsch- p f ä lilliis ch-mittelrheinischen Schützenfest in Gießen I pomi: 1.9. Juli wird der Frankfurter Schützenverein voraNÄfichülich mit einer sehr großen Zahl seiner Mitglieder ivilmhiimcii. Die gemeinschaftliche Abfahrt erfolgt am Sonn- taq, i 2. Mi, im Sonderzug. Am Bahnhof in Gießen wird» dir Verein von der Kapelle des 116. Infanterie- I RegUWtt empfangen, die ihn nach dem Standquartier und 1 jum Äusstellungsplatz geleitet. f

P.A. Mainz, 25.Juni. Der 14. Kongreß der Allg. hab»ci: Union deutscher Touren-Klub findet vom 14. bis ?0. ,:9uli 1899 in Mainz statt. Wie die Vorbereitungen i'bcEÄn lassen, wird sich der Kongreß zu einem groß, jltoyfii ijrftaUen. Außer einer Motorfernfahrt Mainz Cobil ciij-kMainz, finden große Wettsahren auf dem Sport- platz^'tstM, u. a. Meisterschaft über 1 und 100 Kilometer, . rnisiJhntft* und Reigenfahren in der Stadthalle, Konzert in bl..nSÜeuen Anlage" mit Brillant-Feuerwerk, Rheiufahrt , uachs.Wxsen-Rüdesheim, Volksfest auf dem Sportplatz. Die >1^^(6(1111 en Festbücher L 5 Mk. berechtigen zu allen Fest- lichk?«m mnd haben die Inhaber derselben zu diesen freien ZutttriN.____________

Aus der Zeit für die Zeit.

Lor'72 Jahren, am 25. Juni 1827, starb zu Göttingen eineulitr gediegensten deutschen Gelehrten, JohannGott- sri Eiöchhorn, der über 50 Jahre lang mit rastlosem FlciA iiiils auf dem Katheder, teils durch zahlreiche wert- vollct Wecke, welche Forschungen über biblische Schriften, sowi^k geschichtlich-, kultur- und litterar-historische Stoffe ^iimi Segrnftanb haben, eine von Erfolgen und Ehren be- qleitiuIiTlhätigkeit entfaltete. Er wurde am 16. Oktober 1752 zu ' Köniijimmern in Hohenlohe-Oehringen geboren.

Dor 82 Jahren, am 26. Juni 1817, starb in Celle der Dichter Ernst Schulze, dessen Dichtungen durch MeliiiO mnd Wohllaut des Versbaues und der Sprache sich ausWtmm, aber zu weich und verschwommen sind. Von sein trei Dichtungen erwähnen wirDie bezauberte Rose", die, vlls Reichtum und musikalischen Zauber betrifft, ihres glei W isucht. Schulze wurde am 22. März 1789 in Celle gebtwi

den ist.______________

Verkehr, Land und Uolkswirtschast.

Gieße«, 24. Juni. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter per Pfd. JL 0.80-1.00, Hühnereier per St. 00 H, 2 St. 1113 H, Enteneier 2 St. 1112 X Ganse- eiet per St. 1611 H, Käse 2 St. 5-6 H, Kasematte per St. 3 Erbsen per Liter 22 H, Linsen per Liter 32 Tauben per Paar

JL 0.800.90, Hühner per St. X 1.10-1.30, Hahnen per Stuck JL 0.76-1.30, Enten per St. JL 1.80-2X0, Gänse per Pfund Ji, 0.000.00, Ochsenfleisch per Pfd. 6874 H, Kuh- und Rindfleisch per Pfd. 6264 H, Schweinefleisch per Pfd. 6072 Schweine­fleisch, gesalzen, per Pfd. 76 Kalbfleisch per M- «066 Hammelfleisch per Pfd. 50-70 H, Kartoffeln per 100 Küo 4^0 biS 6.00 Weißkraut per St. 0000, Zwiebeln per Ctr. JL 8.500.00, Milch per Liter 16 H, Kirschen per Pfd. 35 bis 40 Pfg.

Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgenS biS 1 Uhr nach­mittags. Während der ersten 3 Stunden der Marktzeit darf tm llmherziehen nickt feilgeboten werden.

straß'L.llhelmstraße geschehen sind, so wird man finden, daß ^Annahme, die Preise bewegten sich zwischen 20 und Ä (iP;;.; 40 NM pro Quadratmeter, wett zurückbleibt hinter dem ).mt t)tc. mprt - ii hipfp« Rauterrain aeaentoärtia hat. Wir können

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