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gezogen wird, daß der Preis des Kupfers im Steigen k griffen ist, und der des Aluminiums durch Verbesserung bi Herstellungsverfahrens fortdauernd sinkt, so sind für b&4 Aluminium in seinem Wettbewerb gegen das Kupfer günstree Aussichten vorhanden. Schon jetzt sind Aluminiumdräh tr für elektrische Leitungen in den Vereinigten Staaten auj viele Meilen Länge im Gebrauch, und in Europa wird mau diesem Beispiele wahrscheinlich in nicht langer Zeit folger
* Gegen das Korsett wird nunmehr auch in Ameriü: energisch Front gemacht. In Chicago hat sich ein Derer von weiblichen Aerzten und Damen der Gesellschaft g= bildet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, das Korsett aw- der Welt zu schaffen. In Amerika geht man aber b derartigen Reformbewegungen im Sturmschritt vorwärL So hat bereits der Unterrichtsminister, von den löblich c und nützlichen Bestrebungen des Vereins überzeugt, eit Verordnung erlassen, die sich gegen das Tragen des 8d setts seitens der Schulkinder wendet. ,
Abwaschungen Anstrengrmg«^ tst eine erste Bedingung für die GesundheU A Körpers und die Pflege der Haut. Dte ThüttM der Poren muh erhalten, die Hautatmung störa» Ablagerungen muffen beseitigt werden! Hinzu aber nur eine Seife zu empfehlen, welche die orw erhöhte Thätigkeit empfindlich geworbene Haut «v» reizt, sondern beruhigt und eignet sich dazu- b®* . vielen Aussprüchen erfahrener Medizwer diePE Myrrholin-Seife am besten, beim fie «rjwflt b® - - - —- * - - k @(fM »u
Erster Punkt der Tagesordnung: Erstattung des Jahresberichts (Herr Direktor Dern-Nieder- Ohmen). Das Jahr 1898/99 ist das erste volle Vereinsjahr. Zahl der Versicherungen am 1. Januar 1898 429, am 31. Dezember 1898 642. Ein Vergleich mit der badischen Versicherung fällt nicht zu unseren Ungunsten aus. Ueberall wird dem Verband reges Interesse aus Lehrerkreisen entgegengebracht. Unter den Städten steht Gießen an der Spitze (31 Mitglieder). Nur einige Bezirke der Provinz Rheinhessen stehen der Sache des Verbandes bislang noch kühl gegenüber. Nur ein Brandschaden ist vorgekommen.
II. Rechnungsablage. Rechner Hamburger- Grünberg. Zur Prüfung der Rechnung wurden zwei Revisoren in der Person der Herren Kneipp und Schuchmann von hier bestimmt. Die Ausstellungen derselben sind im großen und ganzen unwesentlich. Der Rechner wird entlastet.
III. Beratung über die Dienstanweisungen für den Vorstand und den Aufsichsrat (bereits im Schulboten erschienen). Dieselben wurden mit großer Mehrheit angenommen.
Der Antrag des Bezirksvereins Langen, in der Anweisung sämtliche undeutschen Ausdrücke durch deutsche zu ersetzen, kommt dahin abgeändert zur Annahme, daß das Wort „sämtlich" gestrichen und „möglichst" an dessen Stelle tritt.
IV. Anträge. 1. Bezirksverein Zwingenberg: Das Eintrittsgeld beträgt 80 Pfg., die entstehenden Unkosten trägt das Mitglied. Der Antrag wird in folgendem Sinne I angenommen: Der Eintretende zahlt 2 Mk. Davon wird I 1 Mk. an den Verband abgeliefert, die andere dient zur I Bestreitung der Unkosten. Hierdurch wird eine Abänderung I der Statuten vermieden.
2. Bezirksverein Zwingenberg: Die Jahresbeiträge I der außerordentlichen Mitglieder sind bei der Ausstellung I der Police vollständig in Anrechnung zu bringen. Der I Antrag wird angenommen. |
V. Wahlen. Die ausscheidenben Mitglieder des I Aufsichtsrates wurden durch Akklamation wiedergewählt. I Für das verstorbene Mitglied des Vorstandes, Herrn Val. I Funk, tritt Herr Julius Hartmann-Gießen ein.
Da von keiner Seite weitere Anfragen gestellt wurden, I so schloß der Vorsitzende die Versammlung.
I sehen wir von einer genaueren Wiedergabe derselben ab. I Weiter wurde verhandelt über die Neuwahl eines Schrift- I leiters für den „Hessischen Schulboten". Mit großer I Majorität wurde an Stelle des bisherigen Leiters, Herrn t Schulinspektor Scherer-Worms, Herr Lehrer Ruppel I in Düdelsheim und zu dessen Stellvertreter Herr Scherer I gewählt.
I Zur Vorstandswahl bemerken wir noch, daß dieselbe mit einer Wiederwahl der seitherigen Mitglieder ihren
I Abschluß fand.
Der Kommers. Nachdem nun so der geschäftliche Teil I der Versammlung erledigt worden war, durfte man daran I denken, den gemütlichen zu inscenieren. Noch vor 8 Uhr I war Steins Saalbau zum Erdrücken gefüllt; wer später I kam, fand schwer noch ein Unterkommen. Aber es waren I uicht blos Lehrer und deren Angehörige erschienen; Bürger Gießens aller Stände bildeten das Gros, und werden es I nicht bereuen, Festteilnehmer gewesen zu sein. Nach einer warmen Begrüßung seitens des Herrn Lehrers Knauß erfolgte die Uebergabe des Vorsitzes an Herrn Kreisschulinspektor Dr. Lucius, der in gewohnter tüchtiger, kon- I zilianter Weise die Leitung der Dinge übernahm und zu Ende führte. Das Programm des Abends setzte sich zusammen aus Gesangsvorträgen des Kronbauer'schen Quartetts, mehreren Soli und ernsten und heiteren Ansprachen. Das ! genannte Quartett leistete unter Gellers Leitung Vorzügliches, und auch die von den Herren Geheimerat Oncken, Assessor Lony und Kapellmeister Polster vorgetragenen I Soli fanden allseitigen Beifall. An Rednern traten in I bunter Reihe auf die Herren Provinzialdirektor v. Bechtold, Geheimerat Prof. Dr. O n ck e n, Kreisschulinspektor Dr. L u c i u s, Oberlehrer Backes, Lehrer Knauß u. a., welche durch Vorträge ernsten und heiteren Inhalts das Fest verherrlichten. Namentlich zu erwähnen sei uns eine launige An- I spräche des Herrn Dr. Lucius an die anwesenden Damen I gestattet, die allgemeine Heiterkeit entzündete. Der offizielle Teil war so gegen 12 Uhr durchgearbeitet, woraus sich die I festgeschlossenen Reihen der Menge etwas lichteten und auch I denjenigen ein Plätzchen gönnten, die leider lange genug I eine schwere Stehprobe durchzumachen gehabt hatten. Wann die letzten Besucher den Saal verließen, vermögen wir nicht I festzustellen; bemerken wollen wir dagegen noch, daß trotz I der Ueberfüllung kein Mißton zu hören war, und daß alle Vorführungen den ungeteilten Beifall aller Anwesenden qe- erntet haben.
Lokales und Promnfieürs.
+ Bad-Salzhaufen, 23. Mai. Der gestern nachmittag rm Parksaale stattgefundene Ball war trotz des anfänglich I uassen Wetters gut besucht, und verlief aufs schönste. Schon die milde, erfrischende Luft und der hübsche Park I resp. Wald verlockten viele Naturfreunde zu einem Ausfluge | sicher, tote denn auch bereits eine größere Anzahl Kurgäste m unserem klimatischen Orte ihr Domizil aufgeschlagen hat. I Allgememe Bewunderung erregt die nun fertig gestellte I Aigkersche Villa in der Nähe der Kuranlagen. Neben dem Wohnhause des Badekommissärs ersteht gegenwärtig der Neubau für die von einem westphälischen Arzte projektierte I Kinderheilanstalt, und am andern Ortsausgange sind Gebäudeaufführungen Privater begonnen worden.
Darmstadt, 23. Mai. Wie der „Darmst. Ztg." ein Telegramm aus Windsor meldet, geruhten Seine Majestät I der König von Portugal Seiner Durchlaucht dem Prinzen Ludwig von Battenberg das Großkreuz des Thurm- und Schwert-Ordens mit der Kette gnädigst zu verleihen.
Aus Starkenburg, 23. Mai. Wiederholt wurde in öffentlichen Blättern darauf hingewiesen, daß die silbernen Zwanzigpfennigstücke eingezogen werden sollen. Bei uns in Hessen wird jetzt sogleich an diese Einziehung, die im Bundesrate aber erst am 20. v. Mts. beschlossen wurde, herangetreten. Kurz vor den Feiertagen i ! hat die Hauptstaatskasse, im Auftrage des Finanzministe- ' riums, em Rundschreiben an alle staatlichen, ablieferungspflichtigen Kassen ergehen lassen, wonach die einlaufenden 20-Pfennigstücke nicht mehr ausgegeben, sondern abgeliefert werden sollen. Von Interesse für das Publikum ist nun besonders die Thatsache, daß unter den 20-Pfennigstücken eine Unmasse falscher Stücke umlaufen und zwar deshalb, weil diese Münzsorte leicht nachgeahmt werden kann. Es gibt darum 20-Pfennigstücke, die für keine 2 Pfge. Silber an sich haben, sodaß man beim Einschmelzen nichts erzielt. I Daraus ergibt sich, daß man am klügsten thut, wenn man I sich diese Stücke, die vielfach mit dem Namen „Wanzen" I betituliert werden und die für Leute, welche nur mäßige Fingerfertigkeit besitzen, keine angenehme Münzen sind, mög- I lichst bald ans dem Hause schafft. Der Steuererheber muß I sie abnehmen, so wird man die „Wanzen" bequem, wenn I auch nicht gerade angenehm, los und gut thut man, wenn I man die Annahme solcher Stücke verweigert.
△ Mainz, 13. Mai. Während der verflossenen Pfingst- I tage tagte hier der erste Kongreß christlicher Gewerkschaften. Derselbe war von Delegierten aus Nord- und I Süddeutschland sehr zahlreich besucht und wurde von Redak- I teur Erzberger-Stuttgart eröffnet. Der Kongreß stellte I folgende leitende Grundsätze auf: 1. Die Gewerkvereine I sind interkonfessionell und politisch unparteiisch. 2. Es ist | oie Vereinigung gleichartiger Gewerkvereine in Zentralver- I bände behufs besserer Durchführung der gesteckten Ziele zu I erstreben. 3. Die Aufgabe der christlichen Gewerkvereine I besteht m der wirtschaftlichen, geistigen und sittlichen Hebung I oes Arbeiterstandes. Dieselbe ist zu erstreben durch a) Durch- I Mrung der bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und I Forderung des weiteren Ausbaues der Arbeitergesetzgebung. I b) durch genossenschaftliche Selbsthilfe, c) Sicherung der Rechte und Freiheit des Arbeiters beim Abschluß des Arbeüs- I Vertrags. 4. Die gesamte Thätigkeit der christlichen Ge- I Werkvereine ist getragen von der Anerkennung gleicher beider. |
Vermischtes.
Telegrapheudrähte aus Aluminium. Das Aluminä- das in den letzten Jahren gleichsam ein Schmerzenski! unserer Großindustrie gewesen ist, scheint doch aDmW | größere Gebiete zu erobern. Von großem Vorteil für b; Alumtnmmfabriken würde es sein, wenn es gelängt, Kupfer aus seinem bisherigen Monopol aus eWt. Lettungsdrähte und Kabel zu verdrängen. Ein solcher Ui schwung scheint sich in den Vereinigten Staaten schon c zubahnen. Für elektrische Bahnen allein wurden im voriz - Jahre 20,000 Zentner Aluminium zur Herstellm.a t:i Leitungen gebraucht, die etwa 8 Millionen Mark foftcx Seine Leistungsfähigkeit ist allerdings geringer als bk W Kupfers, sodaß Aluminiumleitungen um etwas mehr alsi! Hälfte dicker genommen werden müssen, als Kupferleitunga um dieselbe Stromstärke fortzupflanzen. Diese uachteLizk Eigenschaft wird aber durch das viel geringere ©civiii mehr als ausgeglichen. Außerdem hat Aluminium eine nid bedeutendere Zugfestigkeit als das Kupfer; eine Aluminiui stange von 1 Quadratzoll im Querschnitt reißt erst tf einer Belastung von 26,000 Pfund, während eine gltii starke Kupferstange schon bei 16,500 Pfund auseinander gezogen wird. Diese beiden Vorzüge geben die Möglichst! die Stangen einer Telegraphenleitung weiter auseinaM zu setzen, als bei Kupferdrähten, ohne daß eine Gefahr bd Reißens der Drähte besteht. Wenn endlich noch in Betrat'
dem Gebrauch ein äuherst wohlthuendeS, sammetartigeS Gefühl. » welche durch körperliche Anstrengung die Hautabfooderungerv«*^ sollten sich daher beim Waschen und Baden nur der Seife bedienen. Ueberall, auch in den Apotheken, erhöltltch.
I sAger Rechte und Pflichten von Arbeitern und Arbeit.- Arbeit und Kapital sind die aufeinander angewiesen^' toren der Produktion. Ferner erklärte sich der s gegen jede Beschränkung der bestehenden Koalition^ der Arbeiter und fordert Aufhebung der die Snnr schelt beschränkenden vereinsgesetzlichen Bestimmungen ‘ 7 Schluß begrüßte der Kongreß die von der Maiorit",' Reichstags jüngst befürwortete Schaffung von Arbei ' als Anerkennung der wirtschaftlichen Gleichberechtigt | Arbeiter mit den Arbeitgebern, und erblickt in der Sv 1 keit der Arbeitskammern ein wertvolles Mittel rum w», der sozialen Gegensätze. 8
△ Mainz, 23. Mai. Die in den Blättern owt tilgte hessische Lizenzsteuervorlage, welche Ersatz sjs,! Wemsteuer bringen soll, hat dem Rhein- und Main.«..- wirte-Verband Veranlassung gegeben, jetzt schon in Denkschrift an die Regierung und an die zweite Stellung gegen diese geplante Steuer zu nehmen. sw J wähnte Verband erblickt in einer Lizenzsteuer lebte /' Doppel- und Sonderbesteuerung eines einzelnen (LL ! ^.um so ungerechter erscheine, als zugleich für alle hessische Gewerbe, darunter weit einträglichere, bieW steuer aufgehoben werden soll. Der Verband beabü*., ' einen außerordentlichen Verbandstag der (Safttoirtc - Großherzogtums Hessen nach Darmstadt eimubenf- um eine ausgedehnte Agitation gegen das geplante Buletten.- Der Ausstand im hiesigen Zimmergetve^ hält zum Schaden der Meister und Gesellen noch im, an. Erstere sind zu keinen Konzessionen zu beweqcn ■ Letztere haben in einer gestern stattgehabten, sehr xabu besuchten Versammlung von neuem beschlossen, an ih- Forderungen festzuhalten und einmütig im Kampfe harren.
Meratur, Wissenschaft und Kunst.
— Ettphorion, Zeitschrift für Ltttiraturgefchichte, Striulif geben von August Sauer. Sechster Band Erstes Heft. LcipU und Wien, k. u. k. Hof-Buchdruckcrei und Hof-VerlagS:Buchhandlui Karl Fromme 1899. Mit dem vorliegenden Hefte eröffnet die Zv schrift Euphorion ihren sechsten Jahrgang. An der Spitze steht« Aussatz von Hedwig Wagner in Berlin, worin ein bisher unbeachtnr Einfluß der nordischen Heldensage auf den ttalienischm Dich'r Torquato Taffo nachgewtesen wird. Max Rubensohn in Brrlto sA seine vor mehreren Jahren begonnenen grundlegenden UntersuchimA über die Entwicklung des jungen Opitz fort. Richard Belka । Prag tst bei feinem Ueberblick über die Geschichte der oltnorW Stoffe und Studien in Deutschland bei der Charakteristik Klopft«' angelangt. Wolfgang von Wurzbach in Wien verfolgt dm v>u von Stolbergs Ballade Büßende" durch die WeltlMerai» Hermann Fischer und Ernst Müler in Tübtngm, Karl Schröder Schwerin steuern neue Mitteilungen zur Kenntnis G. R. Weckhnnw Hölderlins und Uhland» bet. Zahlreiche Rezenstonm und eine grvrr ltche von Adolf Hauffm in Prag bearbeitete Bibliographie flhlie» das 13 Bogen starke Heft ab. (Preis deö HefteS Mark 4, » Bandes Mk. 16.
Nachmittags 2 Uhr tagte die Delegiertenversammlung in Steins Garten. Sie wurde vom Vorsitzenden, Herrn Oberlehrer Backes-Darmstadt, mit kurzer Ansprache eröffnet, worin er dieselbe im Namen des Vorstandes herzlich begrüßte und um möglichste Kürze bei der Begründung der Anträge der Bezirksvereine und um streng parlamentarische Ordnung ersuchte. Sodann stellte er die Präsenzliste der Delegierten durch Namensaufruf fest, wobei sich findet, daß nahezu alle Bezirksvereine vertreten sind. Es erfolgte nunmehr die Verlesung des Jahresberichts pro 1898. Die Mitgliederzahl des Landes-Lehrervereins beträgt zurzeit über 2600 in 104 Bezirksvereinen. Außerdem wird über die Thätigkeit des Vorstandes im verflossenen Vereinsjahre eingehend berichtet und dabei einer in den letzten Tagen erschienenen Denkschrift über die zukünftigen Ausbildungsverhaltnisse der Lehrer lobend gedacht, worüber unter den Delegierten einmütige Zustimmung herrschte. Nach der Rechnungsablage erfolgt Decharge.
Bei dem Kapitel: „Verein provisorisch angestellter Lehrer", welcher bezweckt, kranken Mitgliedern event. that- kräftig unter die Arme zu greifen, wird mitgeteilt, daß eine Unterstützung in zwei Fällen seit einer Reihe von Jahren erfolgt ist und beschloffen, dieselbe für die Folge weiter gelten zu lassen. Zur Feststellung des nächstjährigen Vor- j Anschlags waren von mehreren Bezirksvereinen Anträge eingebracht worden, die großenteils zur Annahme gelangten. Da wir voraussetzen, daß von Fachblättern hierüber Spezial- benchte erfolgen, die Aufzählung derselben auch für bas größere Publikum ohne besonderes Interesse sein dürfte, so die Geheimnisse der neuen Kraft ein; ersterer erklärte die Ursachen der Wechselwirkung zwischen Elektrizität und Magnetismus und erkannte, daß die Elektrizität auch im Zustande der Bewegung eme gegenseitige anziehende und abstoßende I Ortung ausübt; Arago machte weiches Eisen durch den elektrischen Strom magnetisch, Seebeck entdeckte 1822 den ^hermomagnetismus, Faraday 1832 die elektrische Induktion I unb dre Hauptgesetze der Elektrochemie, deren Begründer er I iu nennen ist. Der später emporwachsenden Elektrotechnik I
Ohm (1787—1849) durch das von ihm gefundene, I bas Wesen des elektrischen Stromes in deutlicher Weise I charakterifierende und die Messungen der elektrischen Wir- I rungen m den weitesten Grenzen ermöglichende Gesetz eine I Wre Grundlage. A. von Humboldt, Gauß und Weber unsere Kenntnis des Erdmagnetismus, letzterer I (1833) in Göttingen den ersten praktischen elektri chen Telegraphen her. M. H. von Jakobi 0/01—1874) gelang 1838 die Nachbildung von Geaen- standen mittels des bei der Zersetzung auf elektrischem Wege I iÄ?e^"ben Niederschlags (Galvanoplastik). Es ist unmög- I teC äußerlicher dem Siegesfluge der Elektrizitäts- I 0'schung ZU folgen, deren Resultate wir täglich bewundern und die uns immer neue Wunder erschließt.^ Telearavb I Telephon, Phonograph, elektrisches Licht, elektrische Kraft- I Übertragung elektrische Eisenbau, alles hat sch in der unglaublich kurzen Z-,t von kaum 100 Jahren aus der an sich wie em Spielzeug erscheinenden Voltalchen Entdeckung heraus entwickelt. Wir werden in dem Artikel Technik noch aussuhrlicher auf die praktischen Ergebnisse der Elektrizität^ 1 ä“ lachen kommen. In neuester Zeit stellten I Hertz. Maxwell, Thomson, Helmholtz usw. auch einaedende I Untersuchungen über das Wesen der Elektrizität an ^nach denen die enge Verbindung derselben mit den Borqänaen deS Lichts außer Zweifel steht. 9
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Angebote nebst: der Aufschrift: > Sement- «W Königliche f'ftnbo Herborn bit zuw > 12 Ul)r, eciMnd die Eröffnung der wird. - Zuschlags Verhorn (Nassau), königliche Eisend,


