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ipt! Räder zum Selbstkostenpreise überlassen hatte. Der Weiter gab zu den Abzügen seine Zustimmung und zahlte mi diese Weise 285 Mk. ab. Dann verließ er die Stellung irl llagte nun vor dem Gewerbegericht auf Rückgabe dieser Emme, da nach § 115 der Gewerbeordnung dem Arbeiter verboten sei, dem Arbeiter Waren auf Kredit zu ver- luiisen. Das Gewerbegericht erkannte nach dem Anträge lvüMägers, und die Zivilkammer des Landgerichts bestätigte btfei Erkenntnis. Es ist nach dem „B. T." in hohem öiabe fraglich, ob eine Verurteilung möglich gewesen wäre, hwn der Arbeitgeber dem Arbeiter nicht das Rad kreditiert, jjinbern ihm zur Anschaffung desselben ein bares Darlehen {Tüfort und mit ihm eine Ratenrückzahlung in der Höhe
c uvrgenommenen Lohnabzüge verabredet hätte.
* Am 21. Mai waren eö 45 Jahre, daß die erste Hibenge zur Heimat (in Bonn) eingerichtet wurde. Der Icgsiinder war der treue Volksfreund und einsichtsvolle 3turheiler seiner Zeit und ihrer Bedürfnisse, der Professor bk Rechte Clemens Theodor Perthes. Seine Unter- : Nmi ng war nichts Erdachtes oder Gemachtes, sondern Mt o us herzlicher christlicher Liebe einerseits und der that- 1 s'WHen Not der wandernden Brüder andererseits hervor- ! gegangene Liebesthat. Mit dem Wachstum des Herbergs- 'Msms ging es zuerst sehr langsam, viele, selbst große Slilbte sahen erst im vorigen oder gar jetzigen Jahrzehnt eine Hrrbkrge erstehen. Als bedeutende Förderer der Sache i tuten Wichern und das rauhe Haus, später vor allen Ring (in Bodelschwingh auf. Letzterer hatte zum erstenmal l »tu.Gesamtplan einer christlichen Fürsorge für die Wander- I tolfcrung". Er strebte ein Zusammenwirken von frei* 1 »iEißflr und amtlicher Thätigkeit an, sodaß die kommunalen Körperschaften die Mittel zur Versorgung der mittel»
11 »fei Wanderer geben, die Staatsbehörden organi- j itm helfen und die Herbergen vor böswilligen Elementen s chtzen, die Kirche und Innere Mission endlich den S Qirber gen den Stempel selbständiger christlicher Anstalten c mfpraggen sollten. — Gegenwärtig haben wir in Deutsch- l 3nb ca. 350 „Herbergen zur Heimat" (abgesehen von See- nms-, Gesellenheimen rc.), die allein im Jahre 1897 von ».1330000 Durchreisenden aufgesucht wurden. Ihr Zweck i iß,durch Ordnung,Sauberkeit und billige Verpflegung demBe- dtUsuisse gesitteter Handwerksgesellen und anderer einfacher 9 Rentner entgegenzukommen. Sie werden in christlichem
Stift ldurch evangelische Hauseltern verwaltet; es sinden t Mich Hausandachten statt. Branntwein, Kartenspiel und UÜkrhMpt Spiel um Geld ist strengstens ausgeschlossen, c äuisy wie alles sittlich Verführerische und Anstößige. Die £ jfltrbciogen sind keine Wohlthätigkeitsanstalten. Jeder bezahlt s« !m Nachtlager und seine Zehrung. Wohl aber sind mit v iiileu Herbergen „Verpflegungsstationen" und „Wander- a akilGätten" verbunden, wo mittellose Wanderer sich ihre T i'ttyfliigung ehrlich erarbeiten können, denn durch dieBettel- p.TtnnigK werden sie, wie Bodelschwingh sagt, in die Mörder- gWidk Mestoßen.
* Ueber die Schiestresnltate der amerikanischen Flotte im Philippinenkriege berichtet Leutnant Ellicot im Washingtoner „Intelligence Departement". Aus diesem Berichte über die Ergebnisse des Geschützfeuers vor Manila geht hervor, daß die Amerikaner dort ausfallend schlecht geschaffen haben, besonders mit leichteren Geschützen. Die Resultate mit schwereren waren etwas besser, aber auch nichts weniger als glänzend. Bei achtzölligen Geschützen kamen auf 157 Schüsse 13 (oder 8,3 Prozent) Treffer, bei fünfzölligen nur 22 auf 622 Schüsse (3,5 Prozent) Treffer, bei Sechs- pfündern trafen von 2124 Schüssen nur 31 oder 1,5 Prozent. Aus demselben Berichte sei ferner hervorgehoben, daß nach den im Philippinenkriege gemachten Erfahrungen die Geschützschilde praktisch keinerlei Schutz für die Mannschaften bedeuten, vielmehr im Gegenteil ein jeder Schuß, der den Schild trifft, mit Sicherheit auch die gesamte dahinter beschäftigte Bedienungsmannschaft tötet.
Wöchentliche Ueberficht der Todesfälle in Gießen.
20. Woche. Born 14. M-i bis 20. Mai 1899. (Einwohnerzahl: angenommen ju 24 600 (tncl. 1600 Mann Militär). SterblichkettSztffer: 16,88, nach Abzug der Ortsfremden 10,61 o/oo.
Kind er
Anm. Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viele der Todesfälle in der betreffenden Krankheit auf von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen.
ES starben an: Zusammm: Erwachfme:
im Lebensjahr: 2.
vom
-lö.Jahr:
l.L
LebenSschwäche
2
—
2
—
Diarrhöe
1
—
1
—
Lungenödem
1 (1)
1 (1)
—
—
KrebS
1 CD
1 (1)
—
—
Nierenentzündung
1 (1)
1 (1)
—
——
Gehirntuberkulose
1
—
1
Bronchitis
1
—
—
1
Summa: 8 (3)
3 (3)
3
2
Temperatur der Lahn und Lust nach Reaumur gemessen am 24. Mai, zwischen 11 u. 12 Uhr mittags: Master 13®, Luft 19°. Rübfamen'fche Badeanstalt.
Neueste Meldungen.
Depeschen des Bureau „Herold".
Berlin, 24. Mai. Der Kaiser wird sich morgen vormittag zum Gesangswettstreit nach Kassel begeben und bis Samstag abend daselbst verweilen.
Berlin, 24. Mai. Dem „Berliner Tageblatt" zufolge wurde im Hause der Baronesse Fava in Turin eine elegante Spielhölle aufgefunden und die Baronesse verhaftet. — Die Neapeler Polizei verhaftete den in die bekannteBe- trugsaffaire verwickelten Fürsten von Pressicen. In Sardinien ergab die Säuberung gute Resultate. Es haben sich zahlreiche Banditen freiwillig gestellt, andere wurden erschossen.
Wien, 24. Mai. Kaiser Franz Josef verlieh dem
preußischen Generaloberst Freiherrn von Los die höchste österreichisch-ungarische Ordens-AuSzeichnung, nämlich die Brillanten-Dekoration zum Großkreuz des Stefans-Ordens das Freiherr von Los schon 1893 erhalten hat, als er dem Erzherzog Albrecht den preußischen Marschallstab überbrachte. Diese Ordens-Dekoration besitzen gegenwärtig nur noch der frühere deutsche Botschafter in Wien, Prinz Reuß, der frühere russische Minister im Kaiserhause Graf Woronzow- Daschkow und der Sultan Abdul Hamid.
Wien, 24. Mai. Graf Josef Hoyos, ein Freund des Kronprinzen Rudolf, ist plötzlich am Herzschlage gestorben. Graf Hoyos weilte in der Unglücksnacht von 1889 in Meyerling und überbrachte die Nachricht vom Ableben des Kronprinzen in die Hofburg.
Haag, 24. Mai. Die Königin Wilhelmine ist mit ihrer Mutter hierher zurückgekehrt. Der Empfang trug einen einfachen Charakter. — Der Zar hat der Königin den Katharinen-Orden in Brillanten verliehen. — Die Friedens- Konferenz hat in ihrer gestrigen Sitzung die Wahl der Präsidenten und der Bureaus formell angenommen. Die drei Kommissionen sind ebenfalls gestern zusammengetreten. Die nächste Sitzung findet Freitag statt.
Haag, 24. Mai. Der Vorstand der Friedens- Konferenz erhielt heute von dem National-Verein in Warschau ein längeres Memorandum, worin gegen die Bedrückung der Polen energisch Einspruch erhoben wird. Ferner ist eine Denkschrift des ottomanischen liberalen Ausschusses eingegangen, in welcher für die Opfer der Tyrannei des Sultans u. a. für Murad V. Gerechtigkeit gefordert wird. In der Denkschrift wird Murad als der größte Märtyrer des Jahrhunderts bezeichnet. Derselbe schmachte seit 22 Jahren im Kerker. Die Konferenz wird alle diese Denkschriften unberücksichtigt lassen.
Haag, 24. Mai. Heute findet keine Kongreß-Sitzung statt, da die Kongreß-Mitglieder der Königin und der Königin-Mutter vorgestellt werden. Abends findet eine Gala- Soiree bei Hofe statt.
Paris, 24. Mai. Heute hat der Berichterstatter Ballot- Beaupre in der Kammer des Kassationshofes feinen für die Revision günstigen Bericht eingebracht. Der General- Staatsanwalt Man and und der Advokat der Familie Dreyfus, Anwalt Mornard haben davon Kenntnis genommen.
Paris, 24. Mai. Alle polizeilichen Maßregeln zur Verhütung jeder Kundgebung anläßlich der Verlesung des Berichtes Beaupres, des Berichterstatters der vereinigten Kammern, sind getroffen worden. Im Saale werden sich fast ebensoviele Polizei-Agenten als Zuschauer befinden.
Wien, 24. Mai. Die in Elberfeld von Ern st Scherenberg herausgegebenen Schriften gegen Rom sind hier verboten worden.
London, 24. Mai. „Daily Telegraph" meldet aus Tientsin, daß am 20. Mai drei deutsche Offiziere in Jchau getötet worden sind. Die StadtJchau befand sich bereits mehreremale in Aufruhr.
Bekanntmachung.
Das Hebregister über die Umlagen der Stadt Gießen pro 111899/1900 liegt acht Tage lang auf unserem Büreau, Zimmer Nr. 16, zum Einsicht eines jeden Beteiligten offen. Es wird dies mit dem Be- mteilm zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß Beschwerden gegen die im RWer enthaltenen Ansätze binnen der ersten vier Wochen nach Ablauf deLOssMlegungsftist entweder schriftlich oder mündlich zu Protokoll bet GWh. Kreisamt Gießen vorgebracht werben müffeu und daß später vor- geKchle Beschwerden keine Berücksichtigung finden können.
Gießen, den 24. Mai 1899.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
I. V.: Wolfs. 4142
-iMW jur fjaufitetrlammluiig
des
Jeröandes der HroA Würgermeister
nach Frankfurt a. M.
um Sonntag dem 28. Wai 1899, vormittags 11 Ahr.
(Lokal, siehe „Darmst. Ztg." nächster Tage.)
Mfgefordert vom Vorsitzenden des Verbandes, dem Herrn Bürger- mechitt Becker zu Groß-Gerau, erlaube ich mir, den Herren Kollegen von der« Sr<iSko«fereuz der Bürgermeister des Kreises Gießen bleie M nähme an der genannten Hauptversammlung angelegentlich st zu emchchen.
Zmr Tages-Ordnung stehen folgende Gegenstände:
ll Bericht des Landesaurschuffes.
L!, echnungsablage.
B Lahl der Vorsitzenden.
Erstimmung der Kreisvertreter im Ausschuß.
S Hwiston der Landgemeinde-Ordnung (Büreaukosten rc.).
61 Wahrung der Stellung der Bürgermeister.
Änberung des Gebühren-Tarifs und Uebernahme aller Formularien dmrch die Gemeinde.
UWs unser Antrag zur Tagesordnung): Aufforderung an die ^roßh. Negierung, die Hrtsgerichte wenigstens für die Ae- männdnng Sei Jmmoöilie» - Meräußerungeu als zuständig im erklären.
KoüLegau! Bedenkt, daß, wenn wir einig ftud, die weitesten Kreise der Oeffeutlichkeit Rücksichten aus unsere Wünsche zn nehmen gezwungen sind!
Wuigkeit macht stark!
Mit kollegialischem Gruß l
Im.tli Sprecher irr Kreisdochrey der -Srgrmkiftr des Kreis» SW«.
Köhler, M. d. R. u. d. Hess. Landtags.
LWNgsdorf, den 23. Mai 1899. 4189
Bekanntmachung.
Der Sprechverkehr zwischen Gießen und Fronhausen (Bez. Cassel) ist eröffnet worden.
Darmstadt, 19. Mai 1899.
Kaiserliche Ober-Postdtrektion.
Maier.
Ailanz am 31. Dezember 1898.
Aktiva.
vN* 31
Passiva.
An Kassa-Konto
2057.38
Per Kreditoren
7438.43
n Warenbestand
9264.39
,, AufgenommeneKapitalien 2648.—
„ Inventar
175-
„ Mitglieder-Konto
2060.—
„ Debitoren
9721.62
n Betriebsrücklage
2727.45
„ Reservefonds
1686.16
„ Kosten
2781.22
„ Kapital-Konto
1877 13
Summa
21218.39
Summa
21218.89
Mitgliederstand En
De 1897: 203
Zugang in 1898 11
Abgang in 1898 4
Mitgliederstand Ende 1898: 210
Fan-wirtschastlichkr Konsum-Umm, eingetragene Genoffenschaft mit «vbeschränkter chaftpgicht, jn Uahenborn-Zteinberg.
Hirz. Schaefer. Leicht. 4133
l»rkiiiinti!iiidjnngen
Bekanntmachung.
Donnerstag den 25. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, sollen im Bieker- schen Saale dahier 1 Sofa, 2 Tische, 1 Teppich, 1 Rohrsessel u. v. A. zwangsweise gegen Barzahlung versteigert werden.
Gießen, den 24. Mai 1899.
4143 Seipel, Gerichtsvollzieher.
StiM. Schlachthaus.
Freibauk. 4181 Heute und morgen:
GchstWsch 5V pfg.
Kabliau Md ZchtUche
frisch im Siebstock. 336
Heute frische Schellfische, Kabliau, Zander, Schollen, Flutz- hechte, lebende Karpfen, Schleie, Forellen eingetroffen. 310
Prompter Versandt nach auswärts.
J. M. Lchlllhof,
Kolonialwaren- und Delikatessengeschäft.
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