Ausgabe 
25.4.1899 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

am

Freitagmittag 12 Uhr zum Besuche des Großherzoglichen Hofes aus Wiesbaden hier ein.

den den an-

be-uni. Mai wieder der Sommer-Kursus der kauf- m mimischen Fachschule. Die Herren Prinzipale und EltSlM, iivelche darauf rechnen, ihre Lehrlinge, bezw. Söhne jm i!birSler-Semester die Schule besuchen zu lassen, werden ^ie-rrxi darauf aufmerksam gemacht, daß es für solche, welvchm Schön- und Rechtschreiben noch nicht gut vor- gcb'Ml sind, sehr notwendig ist, an dem Sommer-Kursus teil weil dieselben sonst in manchen Fächern, wie

-orM'Mndenz und Buchführung, nicht mitkommen können, unb) bsoclgcdefsen die Nachzügler einer Klasse bilden.

" Sinen recht schonen gemeinschaftlichen Ausstng »ach betm klaIfeuberg unternahmen gestern die Gabelsberger- schin Stenographen - Vereine Wetzlar (Damen- undr hrrren-Berein), Grünberg, Lich, Hungen und die i -ttenographen - Gesellschaft Gabelsberger <&itajtni Die Beteiligung war, besonders seitens der Data!, dank des günstigen Wetters, eine überaus gute. HerMR!oll, Vorsitzender des festgebenden Vereins Wetzlar, begmiiiek die Erschienenen, und gab der Hoffnung Ausdruck «up irttüte Zusammenkünfte der nachbarlichen Vereine. Herr Fe illibaacher-Grünberg toastete auf das Wohl der an-

Aus der Zeit für die Zeit.

Vor 95 Jahren, am 25. April 1804, wurde zu Eisenach der hervorragende Meister der historischen Landschaftsmalerei Friedrich Preller geboren. Ein gütiges Geschick fügte es, daß Göthe für ihn eine dauernd sich bethätigende künst­lerische Teilnahme gewann und auch den Großherzog von Weimar zu interessieren wußte. Durch seine landschaftlichen Bilder aus der Odyssee erwarb sich Preller eine bedeutende Stellung auf künstlerischem Gebiete. Er starb am 23. April 1878 in Weimar.

Kampf entspann sich sodann zwischen den Räubern und herbeigeeilten Bauern. Sechs Bauern wurden von Räubern erschossen, worauf dieselben mit ihrer Beute, geblich 200,000 Rubel, entkamen.

G. Darmstadt, 24. April. Der Kaiser trifft

Verkehr, Zand- uu- Volkswirtschaft.

22 ÄrtL Fruchtpreise Wei^ui JL 16,0000,00, ftnrn 5? 00 Gerste n 14,44-17.00. Hafers 14,.0-15,00,

(Krtfen vN. 19,7420,00, 00^0-^0,00,

gtto X 00,00, «ortofielo -* 5,746,00, Samen JL 00,0000/».

Universitäts Nachrichten.

Innsbruck. Der außerordentliche Profefior der phtlo sophtschen Vorberetiungs-Wtfienschaften an der theologischen Fakultät, Dr Michael Hofmann, wurde zum ordeutltch.u Profefior deS Kirchenrecht« an dieser Fakultät ernannt. ,

_ Hamburg. Da« Institut international de Sociologie hat Profefior Ferdinand Tönuteö zum Vizepräsidenten für das laufende ^ahr gewählt.

Graz. Der ordentliche Profefior an der hiesigen Uni­versität, Dr. Ernst Freiherr o. Schwind, ein N:-e Moritz von SchwtndS, wurde zum ordentlich« Profefior deS deutschen Rechtes an der Universität in Wien al« Nachfolger Tomafchek« ernannt.

Schiffsnachrichten

Der DampferAragonia* derÄeb St« Linie* in Antwerpen ist laut Telegramm am 21. April wohlbehalten in Philadelphia angekommen.

-verbringen. ,, .. , |

* Rachseudung von Telegrammen. Die Vorschrift, nach I der Telegramme, deren Empfänger ihren Wohnort ver» I ändert haben, an den neuen Aufenthaltsort nachtelegraphiert I werden, auch wenn dies nicht ausdrücklich verlangt wurde, I hat zu Weiterungen geführt, namentlich dann, wenn der I Empfänger kein Interesse an der Nachsendung des Tele­gramms hatte. Zukünftig werden daher Telegramme nur I noch dann nachgesandt, wenn der Absender oder der Em- I pfänger dies beantragen.

Darmstadt, 22. April. An Stelle des verstorbenen Herrn Dekans Römheld hat Herr Pfarrer Ernst Wid­mann nunmehr die Redaktion desHessischen Ev an- I i gelischen Sonntagsblatts" (Verlag von C. F. Winter) übernommen. , . ,

A Mainz, 23. April. In Anwesenheit verschiedener auswärtiger Vertreter der Wissenschaft fanden in der letzten Seit verschiedentlich Besprechungen über die Art der im nächsten Jahre hier zur Veranstaltung kommenden 500jährigen Geburtstagsfeier Gutenbergs statt. Es dreht sich hierbei hauptsächlich um die Festschrift und | die beabsichtigte akademische Feier, und wurde man sich I darüber einstweilen einig, daß letztere Feier einen ernsten, würdigen Charakter tragen und sich genau in dem Rahmen I bewegen soll, der durch die von den Stadtverordneten bewilligten Geldmittel gestattet ist. Zu der Festschrift liegen Beitrage

I von hervorragenden Gelehrten vor.

A Mainz 22. April. Die heutige Generalversammlung der Aktiengesellschaft ..M a in kett e", der als Regierungs­vertreter Regierungsrat Göttelmann anwohnte, beschloß, gemäß dem Vorschlag des Aufsichtsrats, den vorjährigen I Reingewinn folgendermaßen zu verteilen: 5 Prozent für I 2000 Aktien der Serie A. I und A. II a Mr. 25 I Mk. 50,000, Tantieme an Aufsichtsrat und Beamte Mk 4723,76. Für verstorbene und ausgeschiedene Mit­glieder wurden in den Aufsichtsrat neugewühlt: General­direktor Kannegießer-Mühlheim, Rechtsanwalt Mankiewicz- Frankfurt und Alfred Mavon-Dresden. Wie verlautet, I soll alsbald nach der Generalversammlung der seitherige Vorsitzende des Verwaltungsrats, Kommerzienrat Metten- I heimer-Mainz, seinen Austritt aus dem Verwaltungsrat I erklärt haben. .

Mainz, 23. April. Zwischen dem Militarfiskus I und der städtischen Verwaltung hier schweben schon seit I Jahr und Tag Verhandlungen wegen Austausch I größerer militärfiskalischer Gebäude gegen städtisches Ge- I lände, auf welchem Kasernenbauten errichtet werden sollen. I Diese Verhandlungen, wegen deren der hiesige Ober- I bürgermeister schon verschiedene Mal in Berlin war, glaubte I man jeden Augenblick ihrem Abschluß nahe, während jetzt eine Nachricht aus Berlin hier eingetroffen ist, die das I ganze Tauschprojekt zwischen dem Militärfiskus und der I städtischen Verwaltung wahrscheinlich zum Scheitern bringen I lassen wird. Diese neueste Mitteilung aus dem Kriegs- I Ministerium verlangt nämlich außer der früher bereits ge- I stellten Forderung noch ein weiteres beträchtliches finanzielles Opfer von der Stadt, welches einmal in einem Betrag von Mk. 400,000 für den als Exerzierplatz in Benutzung haben- I den Schloßplatz besteht und zum zweiten einen nicht uner- I heblichen Beitrag zu den Fundamentierungsarbeiten der neuen Kasernenbauten aufweist. In Anbetracht dieser er- I neuerten hohen Anforderungen der Militärbehörde ist man I in der hiesigen Bevölkerung allseits der Ansicht, dem Militär- I fiskus seine abgängigen Kasernen ruhig zu belasten und die I ganzen Verhandlungen abzubrechen, was die städtische Ver- I waltung wahrscheinlich auch thun wird.___________________

> L.v.

!io

** Ni

*

Hannes bei G-

tB- Versetzt fr

Oberpoftp "bei von (U ltsekretär Ochs' * Oberpostseltz *9 (Men) noi; 1 Ernst He^ r Postassistevt F, >), sowie der U nach Ortenberg' Verwaltern; bc lach Zostheini, \ nach Creseld,. Mainz, Seipel

von Düren sln (Rhein) ' knt Joh. Müll:: en), der Burus.'- unter Ernenne:: p iBaldusvM? ederlahnstein usZ: rmstadt, »-L; ich, Fritzg^::-. von Berlii«.. > ) Oppens x' h nach te' Hin iuitoiW täte, bn Wv t für Ldn-W^ stassiMn: öitj i FnMrg (Htssu ließen, '

rgennDümjlak Hartmann inL ssistent Simon n en: bet mTeletztayhemssl"!

v wMü1 sa^ch.SchmN! Lehr in Mckl-

unb Rein! und Hrrth in&. Wztn « ommen pd: zW t inler in 1Tl ®unbio " III. in

VI.

Rieberflos-":. (Ober* .

in

August 5;,-.. ab: bieF-.,'.. . elmann (

, Radfahrer.Klub Butzbach mit 10,74 Punkten. I« i i

öct ILdteilung (unter 20 Fahrer) wurden ausgezeichnet I 1 Verein Radsport Frankfurt a. M. mit 10,38 I i iinK 2. Preis Radfahrer-Verein Aschaffenburg mit 10,04 Pun^i 3. Preis Verein Vorwärts Frankfurt a. M. mit 9,904 Punkten, 4. Preis Radfahrer-Derem Marburg mit 9 7^ Punkten, 5. Preis Radfahrer-Verern Biedenkopf mit I 923 jkakten, 6. Preis Radfahrer-Verem Germania Born­heim- rat 9,16 Punkten. In der 1. Abteilung konkurrierten oicr- m der 2. Abteilung acht Vereine. Beim Konkur- I ieu«'ck>8.enfahren erhielten den 1. Preis Bicycle-Klub I DaWt mit 14,3 Punkten. 2. Preis d.e Wanderer Giechr-r Radfahr-Gesellschaft 13,5 Punkten, 3. Preis B:c.razl!-Klub Bad Nauheim mit 12,6 Punkten, 4. Preis Ramdfi-verein Gießen mit 12,4 Punkten. Im Kon- I luri-c Gruppenfahren, an welchem sich nur zwei Ver- eiiu< beteiligten, erhielten den 1. Preis Radfahrer-Verein I Saia tu nuit 11,8 Punkten und den 2. Preis Radfahrer-Derem ^ckli.ch'iüurg mit 10,5 Punkten. Außerdem erhielt Herr OltpZchn als »unstfahrer aus dem Hochrad einen Preis, I deSMMin auch die jugendlichen Sunstfahrer Hermann öeÄl (8 Jahre) von den OffenbacherWanderer" und Heirnnch Pleines (12 Jahre) vom Nadfahrer-Verem .Gloria Höchst a. M.", die in Bezug auf ihr Alter recht .sinnliches leisteten und wohlverdienten Beifall fanden. 9ta it Erledigung des sehr reichhaltigen Programms ver- I .n ei n zwangloser Kommers die Anwesenden noch bis zu frübre Morgenstunde. Nicht unerwähnt wollen wir fchlWii die Vorträge deS hiesigen Bauer'schen Gesang- rerrebl Howie diejenigen der Herren Ehrhardt und Schopp auSSr Zrcunkfurt a. M. lasten, die wesentlich zum Gelingen bceiiTonnen mit beitrugen und dem Feste einen würdigen Ab c un gaben. Dem festgebenden Verein aber danken wir un i .'irsei'Stelle nochmals für den genußreichen Tag und

« dciiselben em kräftigesAll Heil" zu.

«» Aus der über die Benutzung und Vermehrung der U Bibliothek zu Giehen vom 1. April 1898 bis !

1 Mq 1899 in denMitteilungen der Großh. Central- ftetM-e füi Landesstatistik" veröffentlichten Statistik sei hier Tio Hmbtti mitgeteilt. Jm Geschäftsjahre 1898/99 wurden 511 (11897/98 rund 19000) Bände verliehen. Gegen da :*la br 1 886/87, in dem rund 107 00 Bände ver- : ,-iein n urben, hat sich die Gesamtausleihe demnach mehr ebi' veri'vppelt, die Ausleihe nach auswärts dagegen sich verrLreisacht. Jm Geschäftsjahr 1898/99 wurden 1524 Bände in 337 Sendungen nach auswärts verschickt. Unter den il keiiffieimischen Benutzern des Wintersemesters 1898/99 beftanbtu sich 136 nicht der Universität angehörende Personen ,ln'.«ö0 Mniversitätslehrer. Die die Bibliothek tm Winter- feinander 1898/99 benutzenden 258 Studierenden repräsen- ttcr-ei 3ti% von deren Gesamtzahl. Den höchsten Prozent- savi iii Dsn die Universitäts-Bibliothek benutzenden Studieren- idem, Meri die klassischen Philologen, Theologen, Mathemattker, Nildiogen und Historiker (100, 85, 71, 68, 62°/o), Mnd von den Medizinern und von den Juristen je 25% ficM als Entleiher einstellten. Von der Großherzogl. Hof- B'lclich'k zu Darmstadt wurden im abgelaufenen Jahre 61 Vömde, von sonstigen auswärtigen Bibliotheken und Ar.Wen 375 Bücher und 207 Handschriften und Archivalien L rmittelung der Universitäts-Bibliothek an Hiesige vcrMfiv Der gesamte Zuwachs der Universitäts-Bibliothek im i Zahne 1898/99 umfaßte 7758 Schriften, von welchen 17:'*? .irfauft, 2395 als Tausch-, Geschenk- und Pflicht- iplaire, 464 von der Oberhessischen Gesellschaft für !>iaä:ii. innb Heilkunde, 204 vom Oberhessischen Geschichts- 6er »eil 2"30 vom philologischen Seminar, deren Bibliotheken müi bei Universitäts Bibliothek vereinigt sind, geliefert tvirttn; der Rest von 2713 Schriften bestand aus Uni- pcrWs unb Schulschriften. Die Aufstellung bieses Zu- n.i.chs crforberte einen Raum von 121 laufenden Metern, gleich der angeführten Ziffer der Gesamtaus- tcil-nit vom 22511 Bänden seien die entsprechenden Ziffern ern Lii« gleichartigen Bibliotheken aus dem Jahre 1897/98, dewmlctziien, worüber Rechenschaftsberichte vorliegen, ange- fuhuw: .königliche und Universitäts-Bibliothek Königsberg: L3:.WV>ände, Universitäts-Bibliothek Marburg: 19795Bände, tt ni M:sltläts'Bibliothek Kiel: 15 704 Bände, Universitäts- BibMe-k Greifswald: 22382 Bände, Hof-Bibliothek zu ra:ni!i6t in 1897: 14143 Bände. Von größeren der Uni Mtats-Bibliothek in jüngster Zeit gemachten Zuwen- y.mm hft die Schenkung einer außerordentlich wertvollen Saztclung von Musikalien (Werke I. S. Bachs, R. Schu- D »vite raub Händels) seitens des Herrn Prof. Dr. Strahl 'untUncr größeren Zayl älterer medizinischer Werke seitens Schmidt, Kreisarzts-Witwe dahier, hervorzuheben.

* Kaufmännische Fachschule. Wie aus der betreffenden T.ntmi:« dieses Blattes ersichtlich, beginnt mit Montag

Neueste Meldungen.

Depescden deS BureauHerold'.

Berlin, 24. April. Aus Rom wird demBerliner Tageblatt" telegraphiert: An dem Grabe Garribaldis trat gestern Garribaldis Tochter Teresita, die Gattin des Garri- baldianer Generals Canzio, aus den König zu mit den Worten: Majestät, bei dem Grabe meines Vaters bitte ich Sie, amnestieren Sie die politischen Verurteilten. Der überraschte König erwiderte, ein solcher Akt der Milde läge ihm nicht fern. Er werde ihn bei passender Gelegenheit ausführen. ~ .

Berlin, 24. April. DaSKleine Journal" meldet aus Paris- Ballot Beaupro dementiert die Gerüchte über seinen Rücktritt. Trotz Rogets Widerstand ist seine Kon­frontierung mit Picquart wahrscheinlich. Freistätters Ver­nehmung ist wegen seiner Hochzeit verschoben worden. Die Konfrontierung von Roget, Picquart und Bertulus soll heute stattfinden. DerTemps" fordert entschieden die Revision des Dreyfiis-Prozesses und warnt den Kaffattons- Hof vor einer Verwerfung desselben, welche eine Heraus­forderung der öffentlichen Meinung bedeuten würde.

Berlin, 24. April. DasKleine Journal" bestätigt, daß der Kaiser den wegen Herausforderung zum Zweikampf zu drei Monaten Festung verurteilten Dr. Esser zu 24 Stunden Stuben-Arrest begnadigt hat.

Budapest, -24. April. Die französische Negierung er­suchte die hiesige Polizei, den Anarchisten Biermann zu verhaften, weil dieser einen Brief an Loubet und Dupuy gerichtet, in welchem er diese mit dem Tode bedroht, falls sie nicht in 14 Tagen der Dreyfus-Asfaire ein Ende be­reiten würden. Die Polizei hat bereits den betreffenden Briefschreiber verhaftet und konstatierte, daß derselbe Häuser- Agent und anscheinend geistesgestört sei.

Budapest, 24. April. Die sozialistischen Arbeiter be­schlossen für den 1. Mai vollständige Arbeitsruhe i und einen demonstrativen Umzug durch die Stadt.

Rom, 24. April. Heber das Verbrechen an Bord des | deutschen SchiffesLivorno" liegen noch keine näheren I Nachrichten vor. Daß es sich um einen Selbstmord handelt, ! ist ausgeschlossen, da die Hände des Toten auf dem Rücken gebunden waren. Das Schiff ist voß der Gendarmerie be­schlagnahmt worden.

Madrid, 24. April. Ein Spanier, welcher längere Zeit Gefangener der Philippiner gewesen ist und der vor einigen Tagen in Freiheit gesetzt wurde, erzählt, daß sich die Auf­ständischen in guten Stellungen befinden. Ihre Lage sei eine vorzügliche. Sie verfügten über zahlreiche Munition und über mehr als 200 moderne Kanonen sowie über mehrere Schnellfeuer-Kanonen. Sie seien im Besitz einer großen Menge Patronen und mehrerer Pulver-Fabriken.

London, 24. April. DerStandard" meldet aus Newyork: Jm Kriegs-Departement zu Washington herrscht große Unruhe über die letzten Meldungen eines Kampfes, der bei Guingia stattgefuiiden hat. Obgleich die offiziellen Telegramme nur von zwei getöteten Offi­zieren und einigen verwundeten Soldaten sprechen, befürchtet man doch, daß der Kampf in Wirklichkeit eine Niederlage für die amerikanischen Waffen gewesen sei.

Odeffa, 24. April. Eine aus 14 Personen bestehende I Räuberbande überfiel bei Kischinew einen Ebelhof, brang I in bie Wohnung bes reichen Gutsbesitzers ein unb ermorbeten I ihn, feine Frau, vier Kinber unb zwei Diener. Ein heftiger

Sang «.

jentw $2^

--

30 M "L:«*=

lart-'J

«r iAm«*1'

') DtIL U f11 i r.

Si-p

meftnben Tarnen, Herr Bickel.Gießen gedachte ehren» de« sich der Schule Gabelsberger selbstlos hingebenden Bundes- oorsitzenden, Herrn Gymnasial-Oberlehrer 0r, Clemens- Wolfenbüttel. Ein Tanzkränzchen bilbete ben Schluß bes gemütlichen Beisammenseins. , r-

Jubiläum. Am 1. Mai b. I finb 2o Jahre ver- stoffen, daß die Herren Gelhar, Hupseld und M°°g als L okomotiv-Beamt en von der Lönigl. dreußischcn Staatseisenbahn-Verwaltung angestellt sind. Anläßlich dieser Feier hat der hiesige Lokomotiv-Beamten Verein em größere Fest zu Ehren der Herren Jnbilare auf den 29. April im großen Saale des CafL Leib anberaumt; ebenso sind es am 1. Mai 25 Jahre, daß der allverehrte Herr Vereins- Präsident Dotzenrodt zum Königl. Lokomotivführer er­nannt wurde, ein gewiß seltener Fall bei dem schweren, verantwortungsvollen Posten des Lokomotivpersonals; möge es ben Herren Jubilaren vergönnt sein, noch viele Jahre | im Kreise ihrer Familien unb Kollegen in Gesunbheit zu

Sjrizlpüm der vnemi-tr« ^nrnkfarftr Stidttheläer.

Qpertthau».

Dteuvtag dcn 25.Dlärj: Stumme »on Vorttci. Mittwoch den 26. April. Mariba. DomierStag den 27. April. Matteo Fjalcone. Hieraus: Phantalten tm Bremer State teilet. Freitag ben 28. April: Boccaccio. SamStag den 29 Avril: Der Prophet, ©onnteg den 30. April, nachmittags 31/» Ubr: Der Trompeter von Säktingen. Abends 7 Uhr: Rlgoletto. Hieraus: Phanrasten tm Bremer Ratskeller. Montag »en 1. Mat geschlossen.

Schauspielhaus.

Dienstag den 25. April: NZihan bet Weise. Mittwoch ben 26 April: Donna Diana. Donnerstag ben 27 April: Fuhrmann Henschel. Freitag den 28. April: Nora. Samstag den 29. April: Glück tm Winkel. Sonntag den 30. April, nachmittags 31/« Uhr: Rora. Abenbs 7 Uhr: Der Veilchen­fresser. Moniaa ben 1. Mai: Der Ungebetene. Hieraus: Bauernehre. Zum Schluß: Der SchetbungSschmau«.

HkilllkbelS-Äidk"

nur echt, wenn birect ab meinen Fabriken bezogen schwarz, weiß unb farbig, von 75 Pfg. bis Mk. 18,65 ver Meter in ben modernsten Geweben, Farben unb Delfins. An Jedermann fra°eo und verzollt ins Haus. Muster umgehend. ,7°*

G. Henneberg s Seiden-Fabriken (k.» k. hoa.), Zurich.