ö. Posadowsky gab zu, daß es wohl zweckmäßig sein würde, gleich jetzt ganze Arbeit zu machen und den gesamten Poftverkehr der Privatindustrie zu entziehen, weil das, wie gestern schon betont, im Interesse der Angestellten wegen der Entschädigung sein würde und weil sonst die vom Reich zur Verfügung gestellten Gelder gar zu leicht benutzt werden könnten, den hier und da vielleicht schon nutzbringenden Verkehr mit Karten, Drucksachen und Warenproben nun im Wettbewerb mit dem Reiche um so mehr auszubilden. Dabei gab er die gewiß beachtenswerte Erklärung ab, daß es sein Wunsch sei, das Fünfpfennigporto für geschloffene Briefe allmählich im ganzen Reich einzuführen. Die jetzt vorgeschlagene Ausdehnung des Nachbarorts-Verkehrs sei der erste Schritt in dieser Richtung, aber die Interessen der Reichsfinanzen erfordern eS, daß man allmählich und schrittweise auf diesem Wege weiter vorgehe, weil erfahrungs- mäßig Tarifermäßigungen anfangs Nachteile brächten und erst im Laufe der Zeit ein Ersatz des Verlustes durch gesteigerten Verkehr erfolge. Auf die Frage des Herrn von Staudy, der sich sonst mit der sofortigen Beseitigung der Privatposten einverstanden erklärte, ob die Neichspost in der Lage zu sein glaube, den gesteigerten Verkehr zu bewältigen, gab der Staatssekretär die bündige Erklärung, daß die Reichspost dazu jederzeit in der Lage sei. Herr v. Staudy brachte darauf den Antrag ein, im Artikel 3 die Errichtung und den Weiterbetrieb der Privatpostanstalten zu verbieten, und der Abg. Dr. Paasche änderte diesen Antrag formell in gewiffer Beziehung ab und setzte nach kurzer Erörterung darüber als Termin, von dem ab keine Anstalt mehr betrieben werden darf, den 1. April 1900 fest. Mit den Versprechungen des Staatssekretärs in Bezug auf die Tarifreformen erklärte er sich namens seiner Freunde vollständig einverstanden und war deswegen gegen den sozialistischen Vorschlag, das Stadtporto für Briefe auf 3 Pfg. herabzusetzen. Das Endergebnis der Abstimmungen war, daß zunächst der freisinnige Antrag, die Privatpost-Anstalten ungehindert bestehen zu lassen, gegen 2 Stimmen der Freisinnigen abgelehnt wurde, daß nachher die Anträge des Abg. Dr. Hasse wegen des Buchhandels gleichfalls gegen eine Stimme fielen und der ganze Artikel in der vom Abg. Dr. Paasche vorgeschlagenen Fassung mit großer Mehrheit zur Annahme gelangte, so daß also vom 1. April 1900 ab das unbeschränkte Reichspostmonopol für Briefe, Karten, Drucksachen und Warenproben bestehen wird. Als damit grundsätzlich die Entscheidung gefallen war, wurden auch die Ziffern 1 und 3 des Artikels 2 nach der Regierungsvorlage unverändert angenommen. Bei Artikel 4, der die Entschädigung der Privatpostanstalten behandelt, wurde der Abschnitt a, der sich auf die Entschädigung der Anstalten bezieht, in der Fassung der Regierung (daß den Anstalten nach Ausweis der Bücher der achtfache Reingewinn des Durchschnittsbetrages der vom 1. April 1898 liegenden drei ätzten Jahre erstattet werden soll) unverändert angenommen gegen die 3 Stimmen des Freisinns, lieber die Entschädigung der Angestellten kam die Beratung noch nicht zu Ende. Am Mittwoch soll über diesen Punkt Beschluß gefaßt werden. D. T. A.
Berlin, 23. April. Der Apothekerrat, der bekanntlich seit einigen Jahren bei der Medizinal-Abteilung des Kultusministeriums besteht, hat unter Leitung seines bisherigen Vorsitzenden, Unterstaatssekretärs von Bartsch, in zwei verschiedenen Tagungen die hochwichtigen Fragen der wissenschaftlichen Vorbildung der Apotheker und der Zulassung von Frauen zum Apothekerberuf eingehend beraten und darüber formulierte Vorschläge aufgestellt. Man nimmt in beteiligten Kreisen an, daß der Apothekerrat die Vorstufe zu einer von den Apothekern dringend gewünschten Standesvertretung bilden soll. Nachdem der Kaiser den Unterstaatssekretär von Bartsch auf dessen Antrag von dem Vorsitz des Apothekerrates entbunden und den neuernannten Leiter der Medizinalabteilung, Geh. Ober-Regierungsrat Dr. Förster, zum Direktor der genannten Körperschaft bestimmt hat, geht diese neugeschaffene Stellung in die zweite Hand über. Die Aufgabe des neuen Vorsitzenden wird es nun sein, auf den von seinem Vorgänger gelegten Grundlagen fortzubauen und die von den Apothekern mit Freuden begrüßten Vorläufer einer geregelten Standesvertretung weiter zu entwickeln.
‘— Aus Anlaß der Bildung des 7. Zivilsenates beim Reichsgericht sind dem „Leipz. Tagebl." zufolge
30. 9. Vertrag mit Sansibar wegen Abtretung der Küste an Deutschland.
26. 12. Heinrich Schliemann in Neapel j-.
1891 1. 1. Uebernahme der Verwaltung durch das Reich in den deutschen Stationen Afrikas.
1892 — — Emin Pascha wird auf dem Marsche nach Westen (in Afrika) ermordet.
1893 24. 6. Nansen segelt mit zwölf Genossen von Christiania ab nach dem Nordpol.
189o 14. 3. Nansen verläßt die „Fram" unter 84<> 4' nördlicher Breite mit Johansen, drei Schlitten, 2 Kajaks und 28 Hunden, und drmgt innerhalb der nächsten Monate auf dem Eise bis zum 86» 14' nördlicher Sreite vor, dem höchsten bisher erreichten Breitengrad.
30. 12. Jamesons Einfall in der südafrikanischen Republik.
— — Krieg Italiens gegen Abessynien.
1896 13. 8. Nansen und Johansen treffen in Bardö wieder ein.
1897 — — Der schwedische Ingenieur Andrse unter, nimmt seine Luftballonfahrt nach dem Nordpol.
1898 6. 3. Vertrag wegen Erwerbung von Kiautschou. 23. 3. Zugeständnisse Chinas an Rußland.
vom Kaiser auf Vorschlag des Bundesrates folgende Herren ernannt worden: Reichsgerichtsrat Maßmann zum Senatspräsidenten; Reichsanwalt Schumann, Landgerichtspräsident Dr. v. Schwarze- Freiberg, Oberlandesgerichtsrat Dr. Tändler-Dresden, Oberlandesgerichtsrat Hofmann-Nürnberg, OberlaudesgerichtsratDr. Hagens- Hamburg, Oberlandesgerichtsrat Schneider-Bamberg und Miltner, Rat im Ministerium der Justiz in München, zu Reichsgerichtsräten; Hilfsarbeiter beim Reichsgericht Dr. Nagel zum Reichsanwalt, und Oberlandesgerichtsrat Treutlein-Mördes zum Hilfsarbeiter bei der Reichsanwallschaft. Welchen Senaten die neuernanuten Reichsgerichtsräte zugeordnet werden, ist noch nicht bestimmt.
— Aus dem Berichte des Gouverneurs von Kamerun, I. v. Puttkamer, über seine Reise von Stanley Pool nach dem Sanga, ist zu entnehmen, daß die größten Schwierigkeiten in dem Transporte flußaufwärts liegen. So viele Dampfer schon auf dem oberen Kongo verkehren, so war doch keiner für die deutsche Expedition zu haben, und nur durch die Gefälligkeit der Kongoregierung wurde dem Gouverneur für seine Weiterfahrt ein solcher zur Verfügung gestellt. Darauf kann man aber nicht immer rechnen. Die Süd-Kamerun-Gesellschaft hat nun schon zwei kleine Dampfer aus deutschen Werften für ihren Verkehr im Kongobecken bestellt, doch wird sich wohl auch die Notwendigkeit ergeben, von Reichswegen einen solchen Dampfer dahin zu bringen, damit er die amtlichen Transporte besorge und dem Bezirkschef zur Verfügung steht. Schon die äußerst kurzen Beobachtungen des Gouverneurs lassen erkennen, daß das Sangagebiet noch ein von Europäern wenig berührtes und reiches Land ist.__________________________
Ausland.
Wien, 23. April. Im Prater hat sich gestern nachmittag der Baron Josef von Sluga aus unbekannten Gründen erschossen.
Wien, 23. April. Nach Blättermeldungen hat ein unbekannter Schwindler, welcher sich als naher Verwandter eines ungarischen Ministers ausgab, dem Erzbischof von Wien, Dr. Grüsch, einen Check auf 36000 Gulden herausgelockt und den Betrag bei einer Pester Bank einkassiert.
Wien, 23. April. Die von dem katholischen Pfarrer Dekert herausgegebene Broschüre „Der Sebstmord Luthers wurde von der Staatsanwaltschaft konfisziert und die vorhandenen Exemplare beschlagnahmt.
Wien, 23. April. Die Sozialdemokraten haben für den21. Mai einen Parteitag der Sozialdemokraten Oesterreichs nach Brünn einberufen.
Prag, 23. April. Die hiesigen Barbiergehilfen fordern unter Androhung des allgemeinen Strikes volle Sonntagsruhe.
Budapest, 23. April. Die Gerüchte, daß Graf Golu- chowsky mit Koloman Szell auch wegen Erhöhung des Marine-Budgets bis zu 100 Millionen verhandle, werden von kompetenter Seite für unbegründet bezeichnet.
Großbritannien. Bei den verschiedensten Gelegenheiten macht sich das auf die Rüstungen der Flotte und des Heeres gestützte britische Sebstbewußtsein vor der Oeffentlichkeit breit. Zur Feier des Todestages Lord Beaconsfields (Benjamin Disraelis) veranstaltete die Primelnliga, wie herkömmlich, eine große unionistische Kundgebung in der Alberthalle zu London. Die riesige, 10000 Personen fassende Halle war in allen ihren Räumen vollgepfropft. Der Erste Lord des Schatzamtes, Balfour, schlug in seiner Festrede unter anderem folgende Töne an: Das Reich selber stehe felsenfest auf zwei Grundpfeilern — hinlänglichen Wehrmitteln und gesunden Finanzen. Es werde allerseits eingeräumt, daß die Flotte unter der Leitung Gaschens, die Armee unter der Führung Lord Lansdownes und die allgemeine Reichswehr, außerhalb der Flotte und )es Heeres, in der Gestalt von Befestigungen, Werften, Arsenalen, Kohlenstationen und Handelshäfen niemals in der Geschichte des Landes in so vorgeschrittenem, ausgezeichnetem Zustande gewesen ist wie jetzt, und daß England niemals so gut vorbereitet gewesen, um jeder Möglichkeit, )ie entstehen dürste, zu begegnen. „Während wir", so sagte der Lord, „vorbereitet sind, öffentlich zu verkündigen, nicht nur, daß unser großes nationales Interesse Frieden sei, und daß wir wünschen, jeden vernünftigen Versuch, die Bürden nationaler Rüstungen zu erleichtern, zu unterstützen, find wir doch in diesem Augenblick bereit, nationaler Gefahr, wenn sie entstehen sollte, die Stirne zu bieten, und in unserer Flotte und Armee besitzen wir vielleicht eine so große Bürgschaft für unsere Sicherheit und für den Weltfrieden, wie te nur denkbar möglich ist." Daß das britische Weltreich auch seine Achillesfersen besitzt, mag der Stolz der Briten allerdings zeitweilig im Hinblick auf das riesige Anwachsen einer Flottenmacht vergessen. Denn dieses ist in der That gewaltig. Die Neubauten, die in den Jahren 1899 und 1900 vollendet, weitergebaut ober begonnen werden sollen, betragen nämlich im ganzen 100 Schiffe und Fahrzeuge, und zwar 18 Schlachtschiffe, 14 Panzerkreuzer, 4 Kreuzer 1. Klasse, 4 Kreuzer 2. Klasse, 9 Kreuzer 3. Klasse (die Kreuzer sind sämtlich geschützt), 8 Slups und 4 Kanonen- >oote 1. Klasse, 1 königliche Aacht, 36 Torpedobootzerstörer und 2 Torpedoboote. Das sind allerdings Ziffern, denen keine einzige andere Macht derzeit etwas auch nur annähernd Gleichwertiges entgegenzusetzen vermag. Indessen sollten unsere „Vettern" auf der anderen Seite des Kanals nicht übersehen, daß es auch Gruppierungen von Seemächten geben könnte, denen gegenüber selbst die britische Riesenflotte einen schweren Stand hätte.
Lokales und Provinzielles.
Gießen, 24. April 1899.
• • Empfang. Se. Königl. Hoheit der Großherzog empfingen am 22. April tu a. Den Oberstleutnant Cull-
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** Aus dem Verwaltungsdienst. Durch Großherzoglichen Ministeriums des Innern ist der w'i Legationssekretär Dr. Freiherr v. Leonhardi in siadt bis auf weiteres mit Wahrnehmung der Dirn Verrichtungen eines Kreisamtmannes bei Großh. fr™ • Darmstadt beauftragt worden.
** Postpersonalnachrichten. Versetzt sind: der Postdirektions-Sekretär Wiehle von Trier nachMaiu; ? c Telegraphenamts-Kassierer, der Postsekretär Schule - Hamburg nach Darmstadt als c. Oberpostdirektionsie! der Ober-Postsekretär G o m b e l von Oberhausen land) nach Worms, der Postsekretär Ochs von Dam-> nach Mülhausen (Elsaß) als c. Oberpostsekretär, der sekretär Däsch von Friedberg (Hessen) nach Bad ferner der Oberpostafsistent Ernst Heß von Grvßae-. nach Hirschhorn (Neckar), der Postassistent Feick von Dan stadt nach Erbach (Odenwald), sowie der Telegraphen^ Lu tz von Bingen (Rhein) nach Ortenberg (Hessen, fämthd unter Ernennung zu Postverwaltern; der Posivca-.ailr.- P r e ß e r von Ortenberg nach Kostheim, die ßhrwtaffi stenten Belz von Mainz nach Creseld, Laud^ Düsseldorf-Derendorf nach Mainz, Seipel von tow nach Darmstadt, Schupp von Düren (Rheinland' nai Darmstadt, Wolff von Cöln (Rhein) nach Kastel i der Ober-Telegraphenassistent Iah. Müller von 8inga (Rhein) nach Friedberg (Hessen), der Bureauassiftem Bau. von Darmstadt nach Worms unter Ernennung zum Olmpo, assistenten. DiePostassistenten Bald u s von Mainz nachdäedr lahnstein, Bu n g e r von Niederlahnstein nach Mainz, Srel, von Bingen (Rhein) nach Darmstadt, Wilhelm L a u b a ch r-- Bingen (Rhein) nach Butzbach, Fr i tz ges von Cöln (Ahn? nach Butzbach, Bernius von Berlin nach Mainz. Iaä Ditter von Worms nach Oppenheim, der Telegrapha assistent Roth von Butzbach nach Darmstadt. Uebertraget sind: dem Postsekretär Colin in Darmstadt eine Stelle für Ober-Postdirektionssekretäre, dem Postsekretär Quenz lein in Gießen eine Stelle für Ober-TelegraptMelmal* Ernannt sind: zu Ober-Postassistenten: die Postafsistenw Aßmus und Dörmer in Friedberg (Hessen), Appel Pabst und Petri in Gießen, Kramer in Mach Reinhardt in Bad Nauheim, Wilhelm in -Ml (Rhein), Lein und Schönberger in Darmstadt,Streu ) erger in Offenbach (Main), Hartmann in LautertuL (Hessen) und der Telegraphenassistent Simon in Maiij ; um Ober Telegrapheuassistenten : der TelegraphenaM' Germann in Darmstadt, zum Telegraphenassistentei Postassistcut Frank in Mainz. Angestellt sind al« assistenten: die Postanwärter Bausch, Schmitt, Trau'.' mann, Eichelmann und Lehr in Mainz, QÜutb i:b | Hechler in Worms, Hauck und Reinheimer « Offenbach (Main), Nagel und Her th in Gießen, De-r in Darmstadt, Grill in Bingen (Rhein), ©fr au* \i Friedberg (Hessen). Angenommen sind : zum Postarwui u der Fußgendarm Eidenmüler in Großgerau; zu Pon > agenten: der Gastwirt Karl Gundrum in Reiskirchen der Landwirt Brücher III. in Heubach (Hessen den Küfermeister Konrad Huber VI. in Steinfurth, her £'.inb wirt Karl Schmie gel in Niederflorstadt, der Posthllsttellen! Inhaber Kraft in Queck (Oberheffen), her Weichennarten a. D. Johannes Engert in Bischofsheim chessen. ve« Landwirt Peter Heinrich August Beith in ^denstavt. Freiwillig ausgeschieden sind: die Postagenten Brücher m in Heubach (Hessen), Eichelmann in Steinfurth, Sch>
ing in Niederflorstadt, Bang in Bischofsheim Gestorben sind: die Postagenten Christoph Gundrum 11 Reiskirchen, Peter Beith sen. von Ilbenstadt.
• • Gießener Volksbad. Wir erhalten die M'tteüuu« >aß nach Beschluß des Vorstandes es nunmehr gestattet ms >ei dem Jahresabonnement für die Schwtm halle den Betrag von 20 Mk. in 2 Teilen, und zwn 14 Mk. gleich, den Rest nach V8 Jahr, zu bezahlen. Ferner dürfte es vielleicht noch nicht allgemein bekannt i taß Jahresabonnements zu jeder Zeit gelost wer önnen, und vom Lösungstage ab ein volles Jahr Gn «g ;aben; auch möge aufmerksam gemacht werden aus Neueinführung von 25er Karten für 7 Mk., bie ein J ang gültig und übertragbar sind.
• * Radfahrfest. Eingeleitet durch eine Delegierten, owie durch darauf folgendes Frühfchoppenkonzert un meinsames Mittagessen in Steins Garten, verlief der g t tattgefunbene Frühjahrs-Gautag des Gau < D. R.-B. in jeder Weise zufriedenstellend und gWtv Der sich gegen 4 Uhr in Bewegung setzende war recht zahlreich besucht und wurde im aug durchweg sehr gut gefahren. Es erhielten m der • teilung (mehr als 20 Fahrer) den 1. Preis Stadl Gießen) der Bicycleklub Offenbach mit 12 08 Pun» - 2. Preis Radsahrcr-Verein Gießen mit 10,78 Pun» •
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mann, Gendarmerie-Distrikts-Kommandeur in H r w *au'"7 m Leutnants Coulmann und v. KutzlebenWani*'*•' o ibtcW fanterie Regiment Kaiser Wilhelm (2. @t06h :
Nr. 116, den Gymnasiallehrer Dr. ffiitt.»- Büdingen, den Amtsrichter Dr. Friedrich von ml? £h' 1 den Professor Dr. Strack vom Realgymnasium *’■'
** Ordensverleihuug. Seine Königliche I Großherzog haben mittelst Allerhöchster ffnti* £ vom 22. April ds IS. dem Hauptmann und Baw^ v. Hahn im Großherzogl. Feld-Artillerie-Reoiment (Großh. Artilleriekorps) und dem Oberstabsar« > !
Dr. Boeckh im Großh. Jnfanterie-(Leibqarde " Nr. 115, das Ritterkreuz 1. Klasse des r3erbien^Il ' Philipps des Großmütigen zu verleihen, geruht.
** Ernennung. Seine Königl. Hoheit der ffl, • Herzog haben Allergnädigst geruht, am 22 ghnf Kreisamtmann Franz Merck zu Friedberg zum L./ Mitgliede des Oberkonsistoriums mit dem Titel und * eines Oberkonsistorialassessors, mit Wirkung vom ], V ’ l. I. an, zu ernennen.
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