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24.10.1899 Erstes Blatt
 
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«. Hiller geboren. Die Zahl feiner Kompositionen betrügt über 200; am berühmtesten ist da» OratoriumZerstörung Jerusalems*. Vi-le Fremde strömten nach der heiligen Stadt am Rbein, um Htllerq Gürzenich Konzerte zu Horen. Er starb am 10. Mai 1885 zu Köln.

Woher stammt der Ausdrucknassauern" ? lieber die Entstehung des Ausdrucksnassauern" wird derVoss. Ztg." geschrieben: Das gesegnete Ländchen am Rhein wurde bis 1866, wo es seine Selbständigkeit verlor, von einer Herrschersamilie regiert, die von Hause aus sehr reich war, und der Herzog Adols von Nassau, der ein väterliches Regi« ment führte machte sich eine Freude daraus, seinen Landes- finbern gelegentlich unter die Arme zu greifen. Da das Herzogtum eine eigene Universität nicht hatte, so be- luchten die Studenten meist das nahegelegene hessische Gießen. Herzog Adolf schloß nun mit der dortigen Universitätsverwaltung einen Vertrag, wonach er sich per­sönlich zur Zahlung der Kollegiengelder für seine studierenden LandeSsöhne verpflichtete. Sobald dann beim Aufrufen der Name eines Nassauers kam, hieß es:Zahlt nichts, ist ein Ms sau er!" Mit der Zeit übertrug sich die Be­deutung desNassauers" auch auf andere Dinge, unD erhielt den Unangenehmen Beigeschmack desSichdrückens".

* * *

* Ordensverleihung. Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben Allergnädigft geruht, am 21. Oktober l. Js. dem Kommerzienrat Adolf Micheli zu Paris die Krone zum Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen zu verleihen.

* Kirchliche Dieustnachrichteu. Seine König!. Hoheit der Gr oßherzog haben Allergnädigft geruht, am 14. Okt. dem Pfarret Heinrich Biegler zu Groß-Umstadt die evangelische Pfarrstelle zu Alsbach, Dekanat Zwingenberg, zu übertragen.

* Dienstversetzung. Seine Königliche Hoheit der G r o ß- herzog haben Allergnädigft geruht, am 21. Oktober l. I. den Oberförster der Oberförsterei Rimbach, Forstmeister August Suppes zu Weinheim, in gleicher Diensteigenschaft in die Oberförsterei Babenhausen zu versetzen.

-r Stadttheater. In Ergänzung unseres letzten Re­ferates über die durchaus gelungene Darstellung von Freytags Journalisten" lassen wir heute noch den neben dem als Gast debütierenden Herrn Schönfeld in den größeren Rollen auftretenden Künstlern Gerechtigkeit wiederfahren. Der Oberst Berg, durch Herrn Walter dargestellt, war eine durchaus lebenswahre Figur, Haltung und Sprache waren ernst und gemessen, ganz eines alten Soldaten würdig, ohne in eckige Steifheit oder Manierirtheit auszuarten. Adelheid Runeck gab Fräulein Hammer in trefflicher Disposition. In ihrer Kunst ist ja alles echt und nichts gekünstelt, sie stellt fast alle ihre Rollen so hin wie sie dem Dichter vor­schweben und dem Zuschauer zum Beifall zwingen. Leider paßte dasBallkleid" an dem oben und unten sehr viel Stoff gespart war nicht so ganz für die reiche Guts­besitzerin, die imstande ist, eine Zeitung für 100000 M. zu erstehen. Der Santuzza in Mascagnis Bauernehre hätte das Fähnchen trefflich gepaßt. Eine derartige momentane Kostümentgleisung fällt umsomehr auf, als Fräulein Hammer sich sonst stets durch guten Geschmack und Reichhaltigkeit und Gediegenheit in der Garderobe vorteilhaft auszeichnet. Die beiden jüdischen Redakteure wurden durch die Herren Rolan und Curland ganz Prächtig zur Geltung gebracht; das waren waschechteFrankfurter Importen". Namentlich die Mauschelei Schmoks paßte ganz trefflich zu seiner weniger schönen als charakteristischen Maske. Den Wein­händler und Wahlmann Piepenbrink konnte natürlich nur Herr Helm in einer so zwerchfellerschütternden Weise aus­arbeiten. Eine der Hauptszenen des ganzen Stückes, die lieber« listung des biederen Piepenbrink durch den gewandten und schlauen Bolz wurde durch Herrn Helm und den Gast so temperamentvoll gegeben, daß die minutenlange Heiterkeit des Auditoriums bisweilen den glatten Dialog zu gefährden drohte. Herr Helm ist in solchen Biedermännerrollen un­übertrefflich. Herr Steinert gab den Professor Redakteur Oldendorf mit viel Würde, bisweilen etwas zu pathetisch in der Sprache. Die Herren Henry und Kirchhoff standen ihremChefredakteur" in der Redigierung des Un­sinns getreulich zur Seite. Der Dichter derJournalisten" war ja selbst viele Jahre lang Redakteur und kennt die Intimitäten der Redakttonsstube in all ihrem Ernst und Humor. In seinem Lustspiel hat er naturgemäß nur den letzteren verzapft. Die Herren derUnion" sowie des Coriolan gingen mit allen Feinheiten auf seine Absichten ein und so war der Erfolg des Lustspiels der vom Dichter gewollte. Herr Par en bot als Gutsbesitzer Senden eine vornehme Erscheinung; auch die Darstellung war an­gemessen. Auch die Damen Zimmermann und Kugler trugen im Verein mit den übrigen Vertretern der kleineren Rollen ihr Bestes zu der freundlichen Aufnahme derJour­nalisten" bei. Der Verfasser derBilder aus der deut­schen Vergangenheit" mußte gestern Abend zwei Franzosen Platz machen, die gemeinschaftlich den SchwankMadame Bonivard" verbrochen haben. Das vollständig wertlose, aber durch gute Situationswitze pikant hergestutzte Tages­stück war leidlich besucht und fand auch bei dem Sonntags­publikum freundliche Aufnahme. Auf die Einzelheiten gehen wir noch ein.

** Aus dem Theaterbureau. Herr Karl Schönfeld gastiert morgen Dienstag zum letztenmale in dieser Saison, und zwar in demLustspnlKrieg im Frieden" als Leutnantvon Reif-Reiflingen". Mittwoch findet als 3. Volksvorstellung eine Aufführung der Gesangs­posseHopfenraths Erben" statt.

* Theatervereiu. Wie schon durch Säulenanschlag mit­geteilt ist, findet der erste Theaterabend mit Adalbert Matkowsky als Gast Freitag den 27. Oktober statt (s. Inserat). Da die Zahl derer, welche diesen berühmten Künstler sehen wollen, voraussichtlich sehr groß sein wird,

so dürfte es sich für alle, die nicht über einen abonnierten Platz verfügen, empfehlen, ihre Bestellung auf BilletS recht bald zu machen. Matkowsky wird nun dieses eine Mal auftrete«.

Eingesandt. Der Konzert-Verein beginnt am kommenden Samstag seine diesjährige Thätigkeit mit einem Beethoven-Abend, zu welchem Professor Heermann aus Frankfurt als Solist gewonnen ist. Wir können uns keinen würdigeren Anfang denken, denn in den beiden Namen Beethoven und Heermann verkörpern sich der größte Ton­dichter aller Zeiten und einer, seiner berufensten Interpreten. Heermann steht mit einer kleinen Schar AuSerwählter an erster Stelle, und müßig wäre es, hier weiter zu meffen; das Barometer für Künstler hat keine Grade über 1 und diese 1 haben eben einige vereint erreicht. Heermann für ein Konzert gewonnen zu haben, ist eine Errungenschaft und zugleich eine große Ehrung für den Gießener Konzert- Verein, dem damit der Stempel künstlerischer Bedeutung aufgedrückt ist. Meister Heermann hat sich als Haupt- nummer das Violin-Konzert von Beethoven gewählt; ed gibt keinen Künstler, dem dieses hehre Werk auf seinem Repertoir fehlt, cs gibt aber auch keinen musikalischen Hörer, der, trotzdem ihm jede Note bekannt ist, nicht mit Freuden diese Wahl begrüßen wird. Wenn uns ein Heermann Beethoven wiedergiebt, sind wir sicher, ungeahnte, neue Schönheiten offenbart zu erhalten und die bereits oft ge­nossenen von neuem mühelos mit Ohr und Herz auf- zunehmen.

* Geflügel- und Vogelzucht-Verein. In der gestern im RestaurantKaiserhof" stattgehabten General-Versammlung des Geflügel- und Vogelzucht-Vereins Gießen und Umgegend, wurde beschlossen, im Frühjahr des Jahres 1900, die dritte allgemeine Geflügel- und Vogel- Ausstellung Hierselbst abzuhalten Als Busstellungslokal ist wiederum der Windhof in Aussicht genommen. Dem neu- gegründeten Brieftaubenklub wurde aus der Vereins­kasse eine Unterstützung von 50 Mk. bewilligt. Der Verein hieß es gut, daß nunmehr mit der Einrichtung langsam vorgegangen werde, Zuchtstämme nach dem Lande heraus­zugeben.

Treue Freundschaft. In der vergangenen Woche be­ging die Witwe Fe Ising, Neuenweg 31, ein seltenes Jubiläum. Es waren 25 Jahre verflossen, seit sie für ihre Wirtschaft von der Aktienbrauerei Gießen das von ihr zum Ausschank gebrachte Bier bezieht.

Universitäts-Nachrichten.

Berlin. Die Jubelfeier der Technischen Hochschule fand gestern abend ihren Abschluß in einem Fest, welches die ältesten der Kaufmannschaft zu Ehren der Hochschule gaben.

Berlin. Zum Vorsteher der wiffenschaftlichen Abteilung des Instituts für Infektionskrankheiten ist derVossischen Zeitung* zufolge als Nachfolger des nach Königsberg berufenen Prof. Richard Pfeiffer Prof. Dr. Paul Frosch, w lcher der Anstalt seit ihrer Begründung als Assistent angehört, ernannt worden.

Leipzig. Dem außerordentlichen Profeffor der theologischen Fakultät Herrn D. theol. et phil. Gustav Hermann Dalman, der sich gegenwärtig behufs wissenschaftlicher Forschungen in Syrien aufhält, ist ein weiterer Urlaub für das lausende Wintersemester erteilt worden.

Arbeiterbewegung.

Paris, 21. Oktober. 1700 Bergarbeiter von Carmaux haben an den Ministerpräsidenten ein Schreiben gerichtet, in welchem sie gegen den von mehreren Agitatoren am letzten Sonntag gefaßten Streik­beschluß protestieren und Schutz gegen deren Bestrebungen verlangen. DemFigaro" zufolge werden die Delegierten der Ausständigen von Carmaux, welche einen Schiedsspruch der Regierung wünschen, heute vom MinistÄpräsidenten empfangen werden.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinde.

Montag den 23; Oktober, abends 8 Uhr: Bibelstrrnde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. 1. Brief des Paulus an die Thessalonicher. Kap. 1. Begrüßung und freudiger Dank des Apostels für die Aufnahme und Kraft des Evangeliums. Pfarrer Dr. Naumann.

Neueste Meldungen.

Depesckm de§ BureauHerold".

Berlin, 23. Oktober. Gestern morgen wohnte das Kaiserpaar mit den fünf ältesten Prinzen dem Gottes­dienst in den Communs bei. Um 12 Uhr fand anläßlich des Geburtstages der Kaiserin Gratulation des engeren Hofstaates statt. Um V/4 Uhr war beim Kaiser­paar Frühstückstafel, zu welcher die in Berlin und Potsdam anwesenden höchsten Herrschaften geladen waren und um 8 Uhr abends Abendtafel.

MGlheim, 23. Oktober. Gestern fand Hierselbst eine Versammlung des Volks-Vereins für das katholische Deutschland statt, in der Abgeordneter Dr. Lieber eine bemerkenswerte politische Rede hielt. Dieser ver­wahrte sich dagegen, daß er in Mainz eine Jntrigue gegen Miquel eingefädelt habe und sagte, dem Zentrum sei es riesig gleichgiltig, welche Minister kommen und gehen. Er wünsche nur, daß nicht gegen das Zentrum intriguiert wird. Wenn man solches wahrnehme, lüfte man sich den Mund nicht verschließen.

Wien, 23. Oktober. Gestern vormittag fand in der Dorfkirche der ungarischen Ortschaft Pade die Vermählung der einzigen Tochter eines reichenBauern statt. Kaum halten sich die Hochzeitsgäste zum Mahle nieder­gelassen, als der Dorfschmied, der von der jungen Frau früher eine Absage erhalten hatte, mit einer Axt in das Zimmer stürzte und der jungen Frau den Schädel spaltete. Die anwesenden Bauern fielen über den Mörder her und hätten ihn gelyncht, wenn die Gendarmerie nicht ein- geschritten wäre.

Prag, 23. Oktober. In mehreren Provinzstädten fanden gestern Versammlungen und Demonstrationen gegen die Aufhebung derSprachen-Derordnungen statt.

Paris, 23. Oktober. Es verlautet mit Bestimmtheit, daß nach Abschluß des Verfahrens vor dem Staatsgerichts- bof ein neuer Prozeß gegen die nationalistischen, bonapartistischen undantisemitischenParteiführer eingeleitet werden wird, um die staatsgefährlichen und den Bestand der Republik bedrohenden Bestrebungen derselbe« zu treffen.

Amsterdam, 23. Oktober. Das holländische Kriegs­schiff Vriesland, welches sich gegenwärtig in Holländisch- Jndien befindet, wird nach der Delagoa-Bai gesandt werden.

Amsterdam, 23. Oktober. DaS Unterstützungs-Komitee von Dortrecht sandte 8200 Franken für die Organi­sation von Ambulanzen nach Transvaal.

Vom Kriegsschauplatz.

London, 23. Oktober. Die Königin von England hat an den Staatssekretär Sampson folgendes Telegramm aus Balmoral gesandt: Die furchtbaren Verluste schnüre« mein Herz zusammen. Ich fürchte, daß der große Sieg zu. theuer erlauft ist. Versuchen Sie, den Familien der Ge­töteten und Verwundeten den Ausdruck meiner Sympathie für ihre Verluste auszusprechen, die sie betroffen haben.

London, 23. Oktober. Wie offiziell gemeldet wird, hat der Unterstaatssekretär des Kriegs-Departements den in Südafrika kommandierenden Generalen Befehl gegeben, die Anwendung von Dum-Dum-Geschossen zu unter­sagen und denjenigen Truppenteilen, welche dieselben ver­wendet haben, Ordre zu geben, daß diese Geschosse nicht mehr verwendet werden.

London, 23. Oktober. Die Blätter besprechen den Sie­der Engländer bei Elandslaagte und stimmen darin überein, daß die Buren einen schweren Standpunkt hatte«, daß aber ihr Gefchützfener eine bedeutend beffere Wirkung tv zielt habe. Man glaubt, daß General Symous noch unter den Lebenden ist, da eine Bestätigung der Todesnachricht bis­her nicht eingelaufen ist. Ein Telegramm aus Kapstadt meldet, daß die Buren Dundee bombardieren. Ihr Feuer ließ jedoch viel zu wünschen übrig.Daily Mail" meldet auS Newyork, daß ein amerikanischer Minister, deffen Namen ge­heim gehalten wird, in einem Interview erklärte, England und die Vereinigten Staaten hätten eine Vereinbarung getroffe» betreffs Aufrechterhaltung des Status quo in Europa.

London, 23. Oktober. Nach einem Telegramm ans Kapstadt ziehen sich die am Samstag bei Elands- laagte geschlagenen Buren nach Washbank zurück, wo dieselben heute angegriffen werden sollen. Eine Depesche aus Glencoe meldet, die Streitmacht des Generals Joubert greife nunmehr die Eugländrr und ihre Verschanzungen an. Standard" erfährt, daß der Deutsche Kaiser ange­ordnet habe, daß nicht nnr alle telegraphisch ein- laufenden Nachrichten über den Transvaalkrieg ihm sofort unterbreitet, sondern daß auch sämtliche wichtigen Auslassungen der englischen Presse ihm vorgelegt werden. Ein Afrikander-Blatt in Kapstadt er­hält folgende Meldung: Donnerstagnacht machten die Briten eine« Angriff auf das Burenlager bei Mafeking, der aber zurückgeschlagen wurde. Sie hatten große Verluste, nahmen aber ihre Verwundeten mit sich. Die Buren hatte« keine Verluste. Die Verluste der Buren bei Elandslaagte find bedeutend. Viele Verwundete fielen in die Hände der Engländer. Der Buren-General de Koch wurde ge­fangen genommen, ebenso deffen Neffe Piet Robert. Die englischen Verluste werden auf 160 Mann geschätzt.

Kapstadt, 23. Oktober. Der Buren-General de Koch ist gestorben. Wie verlautet, befindet sich unter den gefangenen Buren auch der Führer des deutschen Frei-Korps, Oberst Schiel. (Diese Meldung dürfte jedoch unrichtig sein, da Oberst Schiel sich unter den Oranjetruppen befindet und diese nicht an de« Gefechte bei Elandslaagte teilgenommen haben.)

nn. Darmstadt, 23. Oktober, 11 Uhr 35 Min. (Tel.) Ihre König!. Hoheiten der Großherzog und die Groß­herzogin wohnten gestern dem Vormittags-Gottesdienste in Langen bei. Ihre Majestäten der Kaiser und die Kaiserin von Rußland mit Sr. Kgl. Hoheit dem Prinzen Nikolaus von Griechenland wohnten dem russischen Gottesdienste in der neuen Kapelle in Darmstadt bei. Ihre Majestäten fuhren gegen 12 Uhr mittags wieder nach Wolfsgarten zurück. Gestern mittag nach 12 Uhr traf Se. Großherzogi. Hoheit Prinz Max von Baden, von Berlin kommend, in Wolfsgarten ein, nahm an der herrschaftlichen Tafel teil und kehrte um 6 Uhr wieder zurück. Gestern vormittag 9 Uhr brachte der Gesangverein in Langen den allerhöchsten Herrschaften in Wolffsgarten ein Ständchen.

nn. Darmstadt, 23. Oktober, 11 Uhr 35 Min. (Tel.) Zufolge Verfügung des Großh. Ministeriums der Justiz wurde der Gerichts-Assessor Dr. Tusch in Gießen mit Wahrnehmung der Dienstverrichtungen eines Amtsrichters beim Amtsgericht Gießen beauftragt.C

Sorgsame Mütter!

bei Kindern, besonders im zartesten Säuglingsalter sollte eine Hauptaufgabe jeder Mutter sein, denn hier­von hängt in vielen Fällen das Gedeihen und die Ge­sundheit unserer lieben Kleinen ab Von größter Wichtig­keit ist es, eine milde, reizlose Seife anzuwenden', welche die Thätigkeit der Haut fördert, sie geschmeidig macht, vor Wundsein und Aufspringen schützt, überhaupt in

vielen Fällen Hautleiden verhütet und beseitigt. Da nun hervorragende Aerzte diePatent-Myrrholin-Seife" als die beste Kinderserfe erklärten, dieselbe auch auf der Ausstellung von Erzeugnissen für Kinderpflege rc. in München-Nymphenburg die höchste Auszeichnung, diegoldene Medaille erhielt, so liegt es im Jntereffe einer jeden Mutter, nur diese Seife für den täglichen Gebrauch zu nehmen. Ueberall, auch in den Apotheken, erhältlich. 7563

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